DE2850913C2 - Spiegelreflexkamera - Google Patents
SpiegelreflexkameraInfo
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- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/42—Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film
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- G—PHYSICS
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Description
den, daß auch bei möglichst kleiner Bauform und geringem Gewicht der Kamera nach Beendigung des Funktionsablaufes
der Kamera das Anhalten des Motors zuverlässig sichergestellt ist
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß der Motor im Bodenbereich des Kameragehäuses unterhalb des Sucherspiegcls waagerecht und mit seiner
Rotorachse parallel zur Filmebene angeordnet ist, daß sich die Antriebswelle des Motors auf beiden Seiten des
Motorgehäuses nach außen erstreckt und mit ihren Enden über derart ausgebildete Kraftübertragungseinrichtungen
mindestens mit der Filmaufwickeleinrichtung sowie der Verschlußspaineinrichtung verbunden ist,
daß die zur Vorbereitung der Kamera in den aufnahmebereiten Zustand erforderliche Antriebskraft des Motors
nur in aufeinanderfolgenden Zeitintervallen auf die einzelner Einrichtungen wirken kann und daß eine
Sperreinrichtung vorgesehen ist, die am Ende des Funktionsablaufes
der Kamera nach einer Aufnahme die Weiterdrehung der Antriebswelle des Motors mechanisch
sperrt
Bei der erfindungsgemäßen Spiegelreflexkamera wird durch die besondere Art des Einbaues des Motors
erzielt, daß die Spiegelreflexkamera eine kleine Bauform aufweist. Femer kann dadurch, daß die verschiedenen
Funktionsvorgänge wie der Filmvorwärtstransport und das Spannen des Verschlusses nicht gleichzeitig
vorgenommen werden, ein Antriebsmotor mit einem relativ kleinen Antriebsdrehmoment verwandt werden.
Dadurch ergibt sich in vorteilhafter Weise, daß die Bauform des Motors klein ist, was dazu beiträgt, die Spiegelreflexkamera
klein auszubilden.
Der im allgemeinen nur wenig ausgenutzte Bereich unterhalb des Sucherspiegels in einem Kameragehäuse
ist im Rahmen der Erfindung für den Antriebsmotor vorgesehen. Da der Antriebsmotor wegen der zeitlich
aufgeteilten Betätigung des Filmaufwickeins und des Verschlußspannens nur ein kleines Drehmoment abgeben
muß und Häher eine kleine Bauform aufweist, konnte dieser Bereich unterhalb des Sucherspiegels in äußerst
vorteilhafter Weise ausgenutzt werden.
Die im Rahmen der Erfindung vorgesehene Sperreinrichtung wirkt mechanisch auf die Antriebsmwelle des
Motors am Ende des Funktionsablaufes der Kamera, so daß eine weitere Drehung dieser Antriebswelle zuverlässig
unterbunden wird.
Vorteilhafte Weiterbildungen des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird in", folgenden anhand einer Ausführungsform
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläu'ert. Es zeigt
F i g. ί eine rückwärtige Draufsicht auf eine nach der Erfindung ausgebildete Spiegelreflexkamera und
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung von Kraftübertragungseinrichtungen
bei einer erfindungsgemäß ausgebildeten Spiegelreflexkamera zur Betätigung der für den Betrieb der Kamera erforderlichen Einrichtungen.
Fig. 1 zeigt die Anordnung verschiedener Antriebsmechanismen
in einer Kamera nach der Erfindung, wobei von der rückwärtigen Seite her betrachtet wird. Um
das Verständnis der Erfindung zu erleichtern, sind die Mechanismen gemäß F i g. 1 in der gleichen Weise wie
bei der allgemeinen Anordnung in einer herkömmlichen Kamera eingebaut. Man sieht auch aus der Fig. 1, daß
die Mechanismen konzentrisch zu beiden Seiten des Spiegelkastens angeordnet sind, nnd daß die beste Lage
für einen Motor, wenn die Kamera einen eingebauten Motor haben soll, der Raum unter dem Spiegelkasten
ist wo der Motor mit den Mechanismen auf die einfachste und sinnvollste Art verbunden werden kann.
In F i g. 1 bedeuten die Bezugsziffern P, M, R bzw. S
eine Patronenkammer, einen Motor, eine Spulenkammer und einen Verschlußantriebsmechanismus, während
ein Spiegelantriebsmechanismus und ein Filmaufwickelmechanismus mit den Bezugszeichen D und F
bezeichnet sind. Das Bezugszeichen / bedeutet einen Blendenantriebsmechanismus.
F i g. 2 stellt eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform
der Erfindung in dem für das Photographieren bereiten Zustand dar. Konzentrische Antriebswellen
la, 16 stehen seitlich auf beiden Seiten eines Motors 1 hervor, welcher unter einem Spiegelkasten
(dieser ist nicht dargestellt) angeordnet ist. Diese Wellen werden in der Pfeilrichtung gedreht, wenn der Motor in
Betrieb ist Ein kleines Zahnrad 2, an dem ein Arretierglied 3 beftstigt ist, und eine Schnecke 18 zum Filmaufwickeln
sind an der Antriebswelle lü.iefestigt, während
eine Blendenantriebsschnecke 25 an dt; anderen Antriebswelle 16 befestigt sind.
Ein Spiegelspannzahnrad 5 wird drehbar von einer Welle 4 an einer Seite des Spiegelkastens (dieser ist
nicht ch.-gestellt) getragen. Ein Betriebsbegrenzungsnocken
6, welcher mit einer Ausnehmung 6a versehen ist, ist an dem Spiegelspannzahnrad 5 befestigt. Das
Zahnrad 5 hat einen gezahnten Abschnitt 56 und einen zahnfreien Abschnitt 5a. Der gezahnte Abschnitt 5b
kämmt mit dem kleinen Zahnrad 2, während der zahnfreie Abschnitt 5a an einem später noch zu erwähnenden
Spiegelantreibsektorzahnrad 10 angreift, um die Drehung des Sektorzahnrades 10 zu begrenzen.
An dem Spiegelantreibsektorzahnrad 10 sind eine der Achsen 8,9 zum Haltern eines Spiegels 7 und ein Stift 11
befestigt. Mit einem Ende 10a des gezahnten Endes des Sektorzahnrades 10 steht ein Vorsprung 13a eines Hakens
13 in Eingriff, welcher durch eine Feder *4 zur Drehung im Uhrzeigersinn um eine Welle 12 vorgespannt
ist, um zu verhindern, daß sich das Spiegelantreibsektorzahnrad 10 im Gegenuhrzeigersinn durch eine
Feder 106 nach der Beendigung des Spannens des Sektorzahnrades 10 dreht.
Ein Sperrelement 16 ist mit drei Armen 16a. 156 und 16c ausgebildet und wird drehbar von einer Welle 15
getragen. Da dieses Sperrelement 16 im Gegenuhrzeigersinn durch eine Feder 17 vorgespannt ist. kann der
zweite Arm 166 entlang der Peripherie des Betriebsbegrenzungsnockens 6 reiten bzw. gleiten. Wenn der zweite
Arm 166 in die Ausnehmung 6a des Betriebsbegrenzungsnockens 6 einfällt, wird das Sperrelement 16 ir.i
Gegenuhrzeigersinn gedreht, so daß der erste Arm 16a in Eingriff mit dem Klinkenrad 3 gebracht wird, welches
an dem kleinen Zahnrad 3 befestigt ist, wodurch 2ine weitere Drehung der Antriebswelle la, 16 des Motors 1
verhindert wird.
Wenn jedoch das Spiegelantreibsektorzahnrad 10 mit der Drehung im Ge^enuhrzeigersinn beginnt, wird der
dritte Arm 16c durch den Stift 11 gedrückt und im Uhrzeigersinn gedreht, so daß der zweite Arm 16f>
und der erste Arm 16a von der Ausnehmung 6a des Betriebsbegrenzungsnockens 6 bzw. dem Klinkenrad 3 freigesetzt
werden.
Ein Aufwickelschn.'ckenrad 20 ist drehbar an einer
Welle 19 befestigt und kämmt mit einer Aufwickelschnecke 18. Ferner v/ird ein Aufwickelbegrenzungszahnrad
22 von einer Welle 21 drehbar getragen und ist einheitlich mit einem gezahnten Abschnitt 226 und ei-
nem zahnfreien Abschnitt 22a ausgebildet. Der gezahnte Abschnitt 226 greift an dem oben erwähnten Schnekkenrad
20 ein, während der zahnfreie Abschnitt 2a an einem Aufwickelzahnrad 23 so eingreift, daß die Drehung
des letzteren begrenzt wird.
Eine Aufwickelwelle 24 ist an dem Aufwickelzahnrad 23 so befestigt, daß ein Film um eine vorbestimmte Länge
mittels einer nicht dargestellten Spule aufgewickelt wird.
Ein Blendenantriebsschneckenrad 26 wird von einer Drehwelle 28 getragen. Die Drehwelle 28 trägt ferner
an ihrem einen Ende ein kleines Zahnrad 27 zum Spannen des Verschlusses und an ihrem anderen Ende ein
kleines Zahnrad 37, um die Blendensteuerung anzutreiben.
Das Verschlußspann/ahnrad 30 wird drehbar von einer Weile 23 getragen um! ist mit einem gezahnten Abschnitt
306 und einem zahnfreien Abschnitt 30a ausgebildet. Der gezahnte Abschnitt 306 greift an dem kleinen
Zahnrad 27 zum Spannen des Verschlusses ein, während der zahnfreie Abschnitt 30a mit einem Verschlußspannsektorzahnrad
32 so in Eingriff steht, daß die Drehung des letzteren begrenzt wird.
Ein Verbindungshebel 34 zum Spannen des Verschlusses (dieser ist nicht dargestellt) ist mit einem abgebogenen
Abschnitt 34a ausgebildet, welcher über einen Spannstift 33 in der Nähe eines Endes des gezahnten
Endes des Verschlußspannsektorzahnrades 32 angeordnet ist, so daß der Verbindungshebel 34 und sein eines
Ende verschwenkt werden kann.
Das Verschlußspannsektorzahnrad 32 wird seinerseits drehbar von einer Welle 31 getragen und durch
eine Feder 36 im Gegenuhrzeigersinn vorgespannt, so daß es ausgehend von einer Stellung, in der es an einem
Anschlag 35 eingreift, eine hin- und hergehende Bewegung ausführt.
Der Verbindungshebel 34 ist mit seinem anderen Ende 346 mit einem Spannhebel (dieser ist nicht dargestellt)
zum Spannen des Verschlusses verbunden.
Ein Blenden- oder Blendenöffnungsring 40 weist eine ringförmige Form auf und ist auf seinem Umfang mit
einem Sperrzahnabschnitt 40c zur Begrenzung der Lage, einem gezahnten Abschnitt 406 zum Antreiben und
einer Ausnehmung 40t/ zur Begrenzung der Ausgangsstellung
ausgebildet. Gleichzeitig ist ein Vorsprung 40a zum Eingriff mit einem Objektivfassungsverbindungshebel
47, der wiederum mit einer nicht dargestellten Irisblende des Objektivs in Eingriff steht, an dem inneren
Umfang des Blendenringes 40 vorgesehen.
Der Blendenring 40 kann durch die Berührung des Vorsprunges 40a mit dem Objektivfassungsverbindungshebel
47 gedreht werden, welcher in Richtung auf einen kleineren Durchmesser der Blendenöffnung durch
eine Feder 48 vorgespannt ist.
Ein Blendenringantreibzahnrad 39 wird drehbar von einer Welle 38 getragen und ist mit einem gezahnten
Abschnitt 396 und einem damit einheitlichen zahnfreien Abschnitt 39a ausgebildet Der gezahnte Abschnitt 396
greift in dem kleinen Zahnrad 37 zum Antreiben der Blendensteuerung ein, während der zahnfreie Abschnitt
39a mit dem gezahnten Antriebsabschnitt 406 des oben erwähnten Blendenringes 40 zusammenarbeitet
Ein Blendenringsteüungsbcgrcnzungshebe! 45 wird
von einer Welle 44 getragen und ist durch eine Feder 46 im Uhrzeigersinn vorgespannt, wobei die Drehung
durch einen Stift 45c angehalten wird. Mit seinem Ende 45a steht er mit der äußeren Umfangsfläche des Blendenringes
40 in gleitender Berührung, so daß er in die Ausnehmung 40c/des Ringes 40 eingreift, um dadurch
die Ausgangslage des Blendenringes 40 festzusetzen. Ein Blendenringanhalteelement 42 wird drehbar von einer
Welle 41 getragen und ist im Uhrzeigersinn durch eine Feder 43 vorgespannt, welche mit dessen einem
Ende 426 verbunden ist. Dieses Element 42 kann in Abhängigkeit von einem Blendensignal freigesetzt werden,
welches von einem Belichtungssteuerungsschaltkreis (dieser ist nicht dargestellt) erzeugt wird, und wird im
ίο Uhrzeigersinn so gedreht, daß sein anderes Ende 42a mit dem gezahnten Abschnitt 40c des Blendenringes 40
in Eingriff kommt, um dessen Drehung zu verhindern, um dadurch den Blendenwert zu bestimmen.
Im folgenden werden die Spannvorgänge dieser Mechanismen
beschrieben. Nach der Beendigung eines Photographiervorganges wird zur Vorbereitung des
nächster. Photographierens ein tViotorantriebssignai an
dem Motor 1 von einer Steuerschaltung (diese ist nicht dargestellt) gegeben, so daß der Motor 1 mit Strom
versorgt wird, um die Antriebswellen la. 16 in der Pfeilrichtung anzutreiben. Infolgedessen werden das kleine
Zahnrad 2. die Filmaufwickelschnecke 18 und die Blendenantreibschriecke
25 gedreht. Die Drehung des kleinen Zahnrades 2 wiederum bewirkt eine Drehung des
Spiegelspannzahnrades 5. Ferner wird das SpiegelantreiLsektorzahnrad
10 im Uhrzeigersinn gedreht, wodurch die Feder 106 vorgespannt wird. Wenn das Vorspannen
der Feder 106 abgeschlossen ist, hält der Vorsprung 13a des Hakens 13 ein Ende 10a des Spiegelantreibsektorzahnrades
10 zurück, so daß die Drehung im Uhrzeigersinn des Spiegelantreibsektorzahnrades 10,
welches den zahnfreien Abschnitt 5a des Spiegelspannzahnrades 5 erreicht hat. angehalten wird, um dadurch
das Spannen des Spiegels abzuschließen.
Gleichzeitig mit dem Beginnen des Spannens des
Spiegels wird der Blendenring 40 auch im Uhrzeigersinn über das Antriebsschneckenrad 26, das kleine Blendenantriebszahnrad
37 und das Blendenringantriebszahnrad 39 gedreht, so daß der Objektivfassungsverbindungshebel
47 durch den Vorsprung 40a des Blendenringes 40 bewegt wird und dabei die Kraft der Feder 48
überwindet Gleichzeitig mit oder vor Beendigung des Spiegelspannens wird die Drehung des Blendenringes
40 durch den zahnfreien Abschnitt 39a des Blendenantriebszahnrades 39 angehalten, und die Iris des Objektivs
wird durch das Ende 45a des Blendenringstellungsbegrenzungshebels 45 im offenen Zustand gehalten,
welcher an der Ausnehmung 40c/des Blendenringes gerade
vor dem Anhalten des Blendenringes 40 eingreift, wodurch somit das Spannen der Blende abgeschlossen
wird.
Nach der Beendigung des Spiegelspannens und des Blendenspannens, welche Vorgänge relativ kleine Lasten
darstellen und relativ kleine Winkelveränderungen erfordern, beginnt sich das Aufwickelzahnrad 23, das
wegen des Vorliegens des zahnfreien Abschnittes 22a des Aufwickelbegrenzungszahnrades 22 nicht gedreht
worden ist, zu drehen, da der zahnfreie Abschnitt 22a zu Ende ist, so daß eine vorbestimmte Filmlänge durch die
Drehung der Aufwickelwelle 24 und der Spule (diese ist nicht dargestellt) aufgewickelt wird.
Nach der Beendigung des Filmaufwickeins kommt das VerschiuBspannzahnrad 30, welches im Gegenuhrzeigersinn
durch das Verschlußspannzahnrad 27 gedreht worden ist, mit dem Verschlußspannsektorzahnrad
32 so in Eingriff, daß der Verbindungshebel 34 nach rechts verschoben wird, um das Spannen des Verschlusses
zu beginnen. Wenn das Verschlußspannzahnrad 30
7 8 Ii
um eine vorbestimmtc Größe gedreht worden ist, «
kommt es mit dem VerschliiBspannscktorzahnrad 32 au- ;.!
Qer Eingriff, weil der zahnfreie Abschnitt 30.7 zur Ein- '■·
griffsteiie gebracht wird. Infolgedessen wird das Ver- Ij
schlußspanr./ahnrad 32 durch die Feder 36 int Gegen- 5
Uhrzeigersinn gedreht, bis es den Anschlag 35 berührt,
wodurv<\ das Spannen des Verschlusses abgeschlossen
ist.
Uhrzeigersinn gedreht, bis es den Anschlag 35 berührt,
wodurv<\ das Spannen des Verschlusses abgeschlossen
ist.
Mit der Beendigung des Verschlußspannens wird die
elektrische Stromversorgung zu dem Motor 1 von dem io
Motorantriebsschaltkreis unterbrochen. Gleichzeitig
Motorantriebsschaltkreis unterbrochen. Gleichzeitig
füllt unter Wirkung der Feder 17 der zweite Arm 166 |
des Sperrclements 16 in die Aussparung 6a des Steuer- |
elements 6 ein. wobei er im Gegenuhrzeigersinn ge- f
dreht wird. Als Ergebnis hiervon greift der erste Arm is h
16.1 an dem Arretierglied 3 an. welches an dem kleinen |
Zahnrad 2 befestigt ist. damit eine weitere Drehung der
rvioiottiiiif icuVwcücn !.i. ib verhindert w;rd, so daß der
rvioiottiiiif icuVwcücn !.i. ib verhindert w;rd, so daß der
Betrieb aller Mechanismen angehalten wird und die Me- fj
chanismen in den in F i g. 2 gezeigten Zustand überge- 20 ψ.
führt werden. ;i
Es folgt nun eine Beschreibung, auf welche Weise eine j}J
Aufnahme mit der erfindungsgemäßen Kamera, die die fi
beschriebene Konstrukiion aufweist, vorgenommen ü
wird. 25 'ΐ
Wenn ein Auslöseknopf (dieser ist nicht dargestellt) S
an dem Kamerakörper niedergedrückt wird, wird der ■'·. Arm 456 des Blendenringstellungsbegrenzungshebels
45 von einem Auslöseglied (dieses ist nicht dargestellt) ;
angestu3en, so daß der Blendenringstellungsbegren- 30 ;:
zungshebel 45 im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird. In- f
folgessen wird das Ende 45a von der Ausnehmung 40c/
des Blendenringes 40 freigegeben, damit letzterer durch y
den Objekiivfassungsverbindungshebel 47 im Gegen- J
Uhrzeigersinn gedreht wird, wodurch mit der Blenden- η %
einstellung begonnen wird. Wenn die Blende bis zur Λ
optimalen Öffnung geschlossen worden ist, erzeugt die ψ.
Belichtungssteuerschaltung ein Signal, so daß das Blen- Ij
denringanhalteelement 42 im Uhrzeigersinn in Eingriff |
mit dem gezahnten bzw. sägegezahnten Abschnitt 40c 40 |-
des Blendenringes 40 gebracht wird, wodurch letzterer ;■■
an einer weiteren Drehung gehindert wird. j*
Anschließend wird ein Ende 13b des Hakens 13 von |j
dem oben erwähnten Auslöseglied beaufschlagt, um den te
Haken 13 im Gegenuhrzeigersinn zu drehen, wodurch 45 |
das Ende 10a des Spiegelantreibsektorzahnrades 10 von ^
dem Haken 13 freigegeben wird. Als Ergebnis hiervon j|
kann sich das Spiegelantreibsektorzahnrad 10 im Ge- g
genuhrzeigersinn aufgrund der Kraft der Feder lObdre- |
hen, so daß der Spiegel 7 nach oben aus dem Strahlen- 50 I
gang herausgeschwenkt wird. Im Laufe dieser Bewe- I
gung des Spiegels 7 greift der dritte Arm 16cdes Sperr- §
elementes 16 an dem Stift 11 ein, der an dem Spiegelan- |
treibsektorzahnrad 10 befestigt ist. Hierdurch wird das I
Sperrelement 16 im Uhrzeigersinn gedreht und damit 55 |
der zweite Arm 166 und der erste Arm 16a von der p
Ausnehmung 6a des Betriebsbegrenzungsnocken 6 bzw. |
von dem Klinkenrad 3 freigesetzt. Der Verschluß be- |
ginnt gleichzeitig mit der Beendigung des Hochhebens |
des Spiegels 7abzulaufen. um dadurch die Aufnahme zu 60 |
beenden. Unmittelbar nach der Beendigung der Aufnah- |
me betätigt die Steuerschaltung den Motorantriebs- 1
schaltkreis, damit der Motor 1 gestartet wird und der |
Spiegel 7 wird in seine Ausgangsstellung durch den vor- |
hergehenden beschriebenen Spannvorgang zurückge- 65 |
stellt I
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Spiegelreflexkamera mit einem Verschluß und einer Einrichtung zum Spannen des Verschlusses,
mit einem verschwenkbaren Sucherspiegel und einer Einrichtung zum Bewegen des Sucherspiegels in
eine vorgespannte Lage, mit einer Blende und einer Einrichtung zum Oberführen der Blende in eine vorgespannte
Stellung und mit einer Filmaufwickeleinrichtung, wobei mindestens die Filmaufwickeleinrichtung
über eine erste und die Einrichtung zum Spannen des Verschlusses über eine zweite Kraftübertragungseinrichtung
von einem in dem Kameragehäuse vorgesehenen Motor antreibbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (1)
im Bodenbereich des Kameragehäuses unterhalb des Suckeispiegels (7) waagerecht und mit seiner
Rotorachse parallel zur FHmebene angeordnet ist, daß sich die Antriebswelle des Motors (1) auf beiden
Seiten des Motorgehäuses nach außen erstreckt und mit ihren Enden (la, Xb) über derart ausgebildete
Kraftübertragungseinrichtungen (18,20,22; 2,6,10;
25 bis 28,30,37,39) mindestens mit der Filmaufwikkeleinrichtung
(23, 24) sowie der Verschlußspanneinrichtung (32 bis 34) verbunden ist, daß die zur
Vorbereitung der Kamera in den aufnahmebereiten Zustand erforderliche Antriebskraft des Motors (1)
nur in aufeinanderfolgenden Zeitintervallen auf die einzelnen Einrichtungen (23, 24; 32 bis 34) wirken
kann und daß eine Sperreinrichtung (3,6,16) vorgesehen
ist, die am Ende des Funktionsablaufes der Kamera nach einer Aufnahme die Weiterdrehung
der Antriebswelle des Motors (1) mechanisch sperrt.
2. Spiegelreflexkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (5, 5a, 10) zum
Bewegen des Sucherspiegels (7) in eine vorgespannte Lage auf einer Seite des Sucherspiegels (7) angeordnet
und mit dem sich auf derselben Seite befindenden Ende (ladder Antriebswelle verbunden ist,
und daß die Einrichtung (40, 40a, 47) zum Überführen der Blende in eine vorgespannte Stellung auf der
anderen Seite des Sucherspiegels (7) angeordnet und mit dem anderen Ende [Xb) der Antriebswelle antriebsmäß'.g
verbunden ist.
3. Spiegelreflexkamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperreinrichtung ein an
dem auf der Seite der Einrichtung zur Bewegung des Sucherspiegels liegenden Ende (ladder Antriebswelle
befestigtes Arretierglied (3), ein drehbares, mit einer Steuerkurve ausgebildetes und betriebsmäßig
mit diesem Ende (ladder Antriebswelle gekoppeltes Steuerelement (6) und ein bewegbares, drei Armabschnitte
(16a, 16/>, \bc) aufweisendes Sperrelement
(16) umfaßt, daß der erste Armabschnitt (16c,l in Abhängigkeit
von der Bewegung des Sucherspiegels (7) bewegbar und der zweite Armabschnitt (\f>b) in Abhängigkeit
von der Bewegung des ersten Armabschnittes (16c,) an der Steuerkurve des Steuerelementes
(6) in Anlage haltbar ist, und daß der dritte Armabschnitt (16a^ in Abhängigkeit von der Bewegung
des ersten Armabschnittes (16c,) mit dem Arretierglied (3) in und außer Eingriff bringbar ist, wobei
die Bewegung in die Eingriffsstellung durch die Steuerkurve des Steuerelementes (6) steuerbar und
in der Eingriffsstellung die Drehung der Antriebswelle des Motors(1) anhaltbar ist.
Die Erfindung betrifft eine Spiegelreflexkamera mit einem Verschluß und einer Einrichtung zum Spannen
des Verschlusses, mit einem verschwenkbaren Sucherspiegei und einer Einrichtung zum Bewegen des Sucherspiegeis
in eine vorgespannte Lage, mit einer Blende und einer Einrichtung zum Oberführen der Blende in
eine vorgespannte Stellung und mit einer Fi! jiaufwikkeleinrichtung,
wobei mindestens die Filmaufwickeleinrichtung über eine erste und die Einrichtung zum Spannen
des Verschlusses über eine zweite Kraftübertragungseinrichtung von einem in dem Kameragehäuse
vorgesehenen Motor autreibbar sind.
Bei einer solchen aus der DE-OS 21 07 747 bekannten Spiegelrefiexkamera erfolgen nach der Belichtung des
Filmes das Aufwickeln des Filmes und das Spannen des Verschlusses gleichzeitig. Da diese beiden Funktionsabläufe
zur gleichen Zeit durchgeführt werden, ist es erforderlich, daß der hierfür verwandte Motor eine ausreichend
große Leistung aufweist, was eine relativ große Bauweise für den Motor bedingt.
Für den sicheren Betrieb einer motorangetriebenen Kamera ist es erforderlich, daß am Ende des Funktionsablaufes
der Kamera, d. h. wenn die durch den Motor betätigten Vorgänge wie z. B. das Spannen des Ver-Schlusses,
der Fiirfc<ransport usw. durchgeführt worden
sind, der Motor zuverlässig angehalten wird.
In der genannten DE-OS 21 07 747 ist nicht im einzelnen
angegeben, wie am Ende des Funktionsablaufes der Kamera der Motor angehalten wird. Es kann aber davon
ausgegangen werden, daß nach Beendigung dieser Vorgänge die elektrische Energieversorgung für den
Motor unterbrochen wird, um eine weitere Drehung des . Motors zu unterbinden. Es besteht jedoch dann das Problem,
daß sich der Rotor des Motors aufgrund seiner Trägheit noch ein wenig weiter bewegt, so daß ein zuverlässiges
Anhalten des Motors nicht sichergestellt ist. Bei einer aus der DE-AS 11 44Ä-86 bekannten Kamera
erfolgen, nachdem eine Belichtung durchgeführt worden ist, der Filmtransport und das Spannen des Ver-Schlusses
gleichzeitig mittels eines Elektromotors. Der Motor wird, nachdem diese Vorgänge durchgeführt
worden sind, durch die Unterbrechung der Stromzufuhr angehalten. Es ergeben sich somit hier die gleichen Probleme,
wie sie bereits vorhergehend erörtert worden sind.
Eine an eine Kamera ansetzbare Motorantriebseinheit ist aus der DH-OS 22 37 147 bekannt. Der Motor ist
waagerecht angeordnet und seine Antriebswelle erstreckt sich auf gegenüberliegenden Seiten aus dem Gehäuse.
Die Antriebseinheit dient zum Filmvorwärtstransport und zum Zurückspulen eines Filmes. Soweit
sich dieser Druckschrift entnehmen läßt, kann davon ausgegangen werden, daß auch hier der Antrieb durch
den Motor dadurch unterbrochen wird, daß die elektrisehe
Energieversorgung für den Motor unterbrochen wird. Somit kann sich auch hier aufgrund der Trägheit
des Rotors nach der Unterbrechung der elektrischen Energieversorgung dieser noch ein wenig weiterdrehen.
Eine Kamera, bei der der Filmtransport und das Spannen des Verschlusses von Hand erfolgen, ist aus
der DE-AS 11 46 745 bekannt. Hier werden diese zwei Vorgänge nicht gleichzeitig vorgenommen. Wenn ein
Betätigungsglied in einem ersten Bewegungssinn bewegt wird, wird der Film transportiert. Wird anschließend
das gleiche Betätigungsglied im Gegensinn bewegt, so wird der Verschluß der Kamera gespannt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kamera
der eingangs genannten Art derart wciterzubil-
Applications Claiming Priority (3)
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE2850913A1 DE2850913A1 (de) | 1979-06-13 |
| DE2850913C2 true DE2850913C2 (de) | 1984-05-10 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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- 1978-11-24 DE DE2850913A patent/DE2850913C2/de not_active Expired
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| DE4026563C2 (de) * | 1989-08-22 | 1999-09-30 | Asahi Optical Co Ltd | Steuerungseinrichtung für eine einäugige Spiegelreflexkamera |
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