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DE2523665C3 - Ausrichteinrichtung für eine Doppelbesäumsäge - Google Patents

Ausrichteinrichtung für eine Doppelbesäumsäge

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Publication number
DE2523665C3
DE2523665C3 DE19752523665 DE2523665A DE2523665C3 DE 2523665 C3 DE2523665 C3 DE 2523665C3 DE 19752523665 DE19752523665 DE 19752523665 DE 2523665 A DE2523665 A DE 2523665A DE 2523665 C3 DE2523665 C3 DE 2523665C3
Authority
DE
Germany
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workpiece
scanning
rod
board
saw
Prior art date
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Expired
Application number
DE19752523665
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English (en)
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DE2523665A1 (de
DE2523665B2 (de
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wurster u Dietz GmbH u Co Maschinenfabrik
Original Assignee
Wurster u Dietz GmbH u Co Maschinenfabrik
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Publication date
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Priority to FR7536375A priority patent/FR2312336A1/fr
Publication of DE2523665A1 publication Critical patent/DE2523665A1/de
Publication of DE2523665B2 publication Critical patent/DE2523665B2/de
Application granted granted Critical
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B31/00Arrangements for conveying, loading, turning, adjusting, or discharging the log or timber, specially designed for saw mills or sawing machines
    • B27B31/06Adjusting equipment, e.g. using optical projection

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Sawing (AREA)
  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Ausrichteinrichtung nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Aus der DE-PS 8 27 545 ist eine Doppelbesäumkreissäge mit einer Ausrichteinrichtung bekannt geworden, bei welcher drei Backenpaare mit als Druckrollen ausgebildeten Spannbacken über die Länge des zu besäumenden Werkstücks verteilt angeordnet sind. Dort können die dem gleichen Backenpaar angehörenden Spannbacken durch je einen von zwei gleichachsig zueinander liegenden Zylindern, die eine gemeinsame Kolbenstange haben, senkrecht zur Werkstücklängsrichtung zugestellt werden. Unterhalb des Aufgabetisches sind zwei in Beschickrichtung, also parallel zu den Ebenen der Besäumkreissägeblä'.ter verlaufende Schienen vorgesehen, von denen die eine zusammen mit Anschlägen die Verschiebbarkeit der auf einer der Längsseiten des Werkstücks anliegenden Spannbacken begrenzt und die wegzuschneidende Baumkante berücksichtigt. Die andere Schiene dient als Richtschiene, ist parallel zu sich verschiebbar und wirkt auf die Anschläge der an der anderen Werkstücklängsseite anliegenden Spannbacken ein. Zu ihrer Parallelführung ist eine zu ihr gleichlaufende, torsionsfeste Richtwelle erforderlich, die mit Armen und anschließenden Gelenkgliedern mit der Richtschiene verbunden ist. Zur Ausübung der Richtkraft ist ein besonderes Richtzylinderpaar vorgesehen, wobei jedoch die Richtkraft so dosiert sein muß, daß die geschlossenen Spannbacken nicht geöffnet werden können. Dies schließt die Gefahr vun Störungen in sich, weil sich in den quer zur Vorschubrichtung des Werkstücks verlaufenden Parallelführungen für die Spannbacken leicht Verunreinigungen, vor allem Sägemehl u. dgl. absetzen können, welche auch bei genauest ausgeführten Passungen der Führung den Spanndruck und damit die Richtkraft der Spannbakken beeinflussen können. Feinstgepaßte Führungen sind jedoch teuer in der Herstellung und erfordern eine dauernde Wartung. Außerdem erfordert eine in Längsrichtung des Werkstücks verlaufende Richtwelle mit ihren Gelenkverbindungen zur Richtschiene und zum verstellbaren Sägeblatt einen hohen konstruktiven Aufwand.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ausrichteinrichtung der eingangs beschriebenen Art funktionell zu verbessern, konstruktiv zu vereinfachen
und dabei eine geringere Störanfälligkeit zu erzielen.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind erfindungsgemäß die im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs angegebenen Maßnahmen vorgesehen.
Vorteilhaft können die beiden Hebelarme des Abtastorgans jeweils einen rechten Winkel miteinander bilden. Bei einer bevorzugten Ausführungsform verlaufen die beiden Hebelarme eines Tastorgans parallel bzw. rechtwinklig zu der dem Abtastorgan zugeordneten Richtstange bzw. Taststange.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Ausrichteinrichtung besteht vor allem darin, daß sich an den senkrecht stehenden Lagerzapfen der Abtastorgane keine die Schließ- oder Spannkraft beeinträchtigenden Verschmutzungen ablagern können und daß außerdem durch Längsverstellung der Äichtstange die jeweilige Breite der abzuschneidenden Waldkanten eingestellt werden kann und daß dann der Rückholweg der gegenüberliegenden Taststange gegenüber der Richtstange ein Maß für die größtmögliche, beim Besäumen erzielte Breite eines Brettes ist Mit einer einzigen Schließbewegung der paarweisen Tast- und Ausrich'.-köpfe wird gleichzeitig die Abtastung der Brettkultur und die Ausrichtung des Brettes erzielt, wobei eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit erreicht wird und die Ausrichtung selbsttätig erfolgt
Anhand eines Ausführungsbeispiels wird die Erfindung beschrieben: In der Zeichnung ist dargestellt in
Fig. 1 die Ausrichteinrichtung in schematischei Darstellung in ihrer Ruhestellung und in der Draufsicht von oben,
F i g. 2 in ihrer Abtast- und Ausrichtstellung für ein zu besäj.nendes, mit unterbrochenen Linien angedeutetes Brett, und
Fig.3 eine besonders vorteilhafte Ausführungsform eines bei der Ausrichteinrichtung nach den F i g. 1 und 2 verwendeten Abtastorgans, jeweils in drei verschiedenen Stellungen (F i g. 3a, F i g. 3b und F i g. 3c) für verschiedene Neigungswinkel der Baumkante eines zu besäumenden Brettes.
Gemäß Fig. 1 weist die im einzelnen nicht näher bezeichnete Ausrichteinrichtung, weiche vor einer Doppelbesäumkreissäge DS vor deren unmittelbarem Einlauf angeordnet ist, drei Paare von Abtast- und Ausrichtorganen auf, welche gemäß F i g. 2 über die Länge eines zu besäumenden, in Fif 2 mit unterbrochenen Linien bei 1 angedeuteten Brettes angeordnet sind.
Das der Doppelbesäumkreissäge DS am nächsten liegende Abtastpaar weist ein erstes Abtastorgar. 11 und ein zweites Abtastorgan 11a auf. Beide Abtastorgane sitzen am Ende je eines zweiarmigen Hebels 13 bzw. 13a, welche um je eine gegenüber der Doppelbesäumkreissäge DS fest angeordnete, vertikale Schwenkachse 14 bzw. 14a in der Horizontalen schwenkbar sind. Die beiden Hebel 13 und 13a sind untereinander durch einen Hydraulik- oder Pneumatikzylinder 12 verbunden, dessen dem linken, zweiten Abtastorgan Ha näher liegender Zylinderinnenraum zur Durchführung des Abtast- und Ausrichtvorgangs unter Druck gesetzt werden kann. Unter dem Einfluß eines dort eingeleite= ten Druckmittels schwenken die beiden Abtastorgane U und 11a gegeneinander und kommen dann an den Baumkanten 4 und 4a des in üblicher Weise auf die Ausrichteinrichtung, beispielsweise einen Querförderer aufgelegten, für den beidseitigen Besäumungsvorgang auszurichtenden Brettes 1 zur Anlage. Da bei dieser schwimmenden Verbindung die Spannkraft des Zylinders 12 unabhängig von der Lage des Brettes t gegenüber der beim Besäumen von der rechten (in der Zeichnung iiicht wiedergegebenen) Kreissäge erzeugten Schnittfuge N aufrechterhalten wird, ist es notwendig, das dieser Schnittfuge benachbarte rechte Abtastorgan in seiner Schwenkbewegung derart zu begrenzen, daß die Schnittfuge bei dem in Fig.2 unterstellten, gegen die Doppelbesäumkreissäge DS verjüngten Verlauf der Randkonturen des Brettes 1 die Baumkante 4 nur ganz knapp anschneidet, wie weiter unten im Zusammenhang mit der besonderen, erfindungsgemäßen Ausbildung der Abtastorgane näher erläutert ist Zur Fixierung des rechten Abtastorgans 11 auf die als Null-Linie dienende Schnittfuge N ist am anderen Hebelende des Hebels 13 ein vertikaler Anschlagbolzen angeordnet der mit einem Anschlag 16 in Berührung kommt wenn eine diesen Anschlag tragende Richtstange 17 in der mit einem Pfeil D angedeuteten Richtung durch ein Stellorgan 20, beispielsweise einen Hydraulik- oder Pneumatikzylinder verschoben wird. In der aus Fig.2 erkennbaren Weise wird dann das Anschlagorgan 11 entgegen dem Kraftzylinder 12 so festgelegt, daß die Brettkante 4 über die Null-Linie W hinaus nicht weiter nach 'inks verschoben werden kann, weil der Anschlag 16 die Zugkraft des Zylinders 12 aufnimmt
In annähernd gleichmäßigen Abständen über die Länge des Brettes 1 verteilt liegen zwei in gleicher Weise ausgebildete Abtastpaare 21 und 21a, deren
J° einzelne Bauteile gegenüber denjenigen des ersten Abtast- und Ausrichtpaares 11, 11a Bezugszahien tragen, die jeweils um 10 erhöht sind. Zur Abtastung des Endabschnittes eines zu besäumenden Brettes 1 ist ein weiteres Abtast- und Ausrichtpaar 31 und 31a
J5 angeordnet, dessen Kraftzylinder 32 in der aus F i g. 2 erkennbaren Weise die Abtastorgane mit erheblichem Anlagedruck gegen die Baumkanten des Brettes 1 zur Anlage bringt, wobei jedoch ein an der gemeinsamen Richtstange 17 sitzender Anschlag 36 verhindert, daß das von der Säge DS abgekehrte Ende des Brettes 1 zu weit nach links verschoben wird. Durch den Anschlag 36 wird nämlich verhindert, daß das Abtastorgan 31 über die verlängerte Null-Linie N hinaus nach links verschwenken kann.
Parallel zur Richtstange 17 ist eine Taststange 17a angeordnet, welche in gleichen Längenabständen wie die Richtstange 17 drei Anschläge 16a, 26a und 36a für die Schwenkhebel 13a, 23a und 33a des ersten, zweiten und dritten Abtastpaares trägt. Die Taststange 17a kann mit Hilfe eines hydraulischen oder pneumatischen Stellzylinders 18 so weit in Richtung des Pfeiles B von der Doppelbesäumkreissäge DS weg längsverschoben werden, bis einer der Anschläge 16a, 26a oder 36a mit seinen, zugehörigen Anschlagbolzen 15a, 25a oder 35a zur Anlage kommt. Da alle drei, der rechten Baumkante 4 zugeordneten Abtastorgane U, 21 und 31 durch die Richtstange 17 auf minimalen Abstand gegenüber der Null-Linie N ausgerichtet sind, wird während der Rückholbewegung fider Taststange 17a dasjenige der
b0 der linken Besäumkante 4a zugeordneten Tastorgane 11a, 21a oder 31a mit seinem Anschlagbolzen an den zugehörigen Anschlag anlaufen, welches auf der Höhe der geringsten, beim Besäumen zu berücksichtigenden Breite des Brettes 1 liegt. Dies ist für die Lage und
h'· Kontur des Brettes nach F i g. 2 zuerst bei dem Abtast- und Ausrichtpaar 11, 11a der Fall. Wenn diese beiden Abtastorgane mit ihren Anschlagbolzen 15 und 13a gleichzeitig zur Anlage an ihren Anschlägen 16 und 16a
kommen, ist der Rückholweg der Taststange 17a gegenüber der Richtstange 17 ein Maß für die größtmögliche Besäumbreite des Brettes 1,
Damit diese größtmögliche Besäumbreite unmittelbar abgelesen werden kann, ist zwischen der Richtstange 17 und der Taststange 17a ein Breitenmesser 19 angeordnet, der in der angedeuteten Weise einen nicht näher bezeichneten, mit der Taststange 17a verbundenen Tauchkolben und einen mit der Richtstange 17 verbundenen, ebenfalls nicht näher bezeichneten Zylinder haben kann. In diesem Falle kann das vom Tauchkolben des Breitenmessers 19 verdrängte Druckmittel dazu benützt werden, das zweite, zum Besäumen der linken Baumkante 3a dienende Sägeblatt auf die gemessene größte Breite einzustellen, wozu ein den gleichen Bohrungsdurchmesser wie der Breitenmesser 19 aufweisender Zylinder vorgesehen werden kann. In gleicher Weise ist auch eine elektrische Übertragung
UCS ÄuiääiwcFicä aiii uic tJcäaüiukrciäSagc ί iTiGgiiCn.
Während in der oben beschriebenen Weise die beiden Anschlagbolzen 15 und 15a zuerst und gleichzeitig zur Anlage an ihren Anschlägen 16 und 16a kommen, wenn der der Doppelbesäumsäge DS zugekehrte Endabschnitt des Brettes 1 schmaler ist als der andere, von der Säge abgekehrte Endabschnitt, kann auch von den 2s anderen Tastpaaren 21, 21a 'ind 31, 31a die geringste Breite des Werkstücks 1 ohne weiteres dadurch festgestellt werden, daß die dem Längenabschniu geringster Breite zugeordneten Tastpaare zuerst und gemeinsam an ihren Anschlägen zur Anlage kommen, Jo wenn die Taststange 17a in der Richtung ß bewegt wird. Es ist demgemäß ohne weiteres möglich, auch gekrümmte Werkstücke so auszurichten, daß nach dem Besäumen das größtmögliche Holzvolumen vorliegt.
In F i g. 3 ist eine besonders bevorzugte Ausführungsform für die Abtast- und Ausrichtorgane 11,11a bzw. 21, 21a bzw. 31, 31a am Beispiel des vorderen linken Abtastorgans 11a dargestellt. Dieses endigt gabelförmig in einem waagerechten Schenkel Hb und in einem zweiten, zu diesem unter einem spitzen Winkel w von *o 35" geneigten zweiten Schenkel lic. Zum Abtast- und Aiisrichtvorgang wird das Tastorgan 11a so gegen das zu besäumende Brett 1 waagerecht zugestellt, daß das Brett 1 mit seiner beim späteren Besäumvorgang wegfallenden Baumkante 3 der Anschlagfläche 10 des Schenkels 11 cgegenübersteht und das Brett 1 mit seiner zu seiner oberen schmaleren Fläche 2 planparallelen, nicht näher bezeichneten Unterseite auf der die Auflagefläche bildenden Innenseite des Schenkels life aufliegt. Die vom Abtastorgan 11 festzustellende, den geringsten Ver.rr.hnitt ergebende Brettkante 4 verläuft dann durch den Verschneidungspunkt, den die Oberflächenseite 2 des Brettes 1 mit der Anschlagfläche 10 bildet Die Lage der Besäumkante 4 hängt erheblich von der Dicke 7 des zu besäumenden Brettes 1 ab. Wenn die « Dicke des Brettes den eingezeichneten Wert 7a hat, verläuft die mit einer strichpunktierten Linie angedeutete Brettkante 4c wesentlich näher zur Bettmitte hin. Mit der dargestellten Ausbildung des Abtast- und Ausrichtelementes 11a ist es ohne weiteres möglich, die bei 5 h> angedeutete Schnittfuge so zu legen, daß sie die Baumkante 3 lediglich anschneidet, im übrigen aber die größtmögliche Oberfläche 2 bzw.2aergibt.
Das Maß, um welches die Schhittiuge gegen die Brettmitte hin bei zunehmender Brettdicke 7 versetzt > · werden muß, kann bei der Ausrichteinrichtung nach F i g. 1 und 2 dadurch eingestellt werden, daß die Richtstange 17 mit zunehmender Brettdicke vom Stellorgan 20 in Richtung des Pfeiles D verschoben wird wobei der am Anschlag 16 anliegende Anschlagbolzei 15 mit zunehmender Brettdicke im Uhrzeigersinn verschwenkt wird und dabei das Tastorgan 11 weite von der Null-Linie N entfernt hält. Dadurch wird be großen Brettdicken das der Säge gegenUberliegendi Brettende unter dem Einfluß des sich im Druckzylinde 12 auswirkenden Druckmittels von dem gegenüberiie genden Abtastorgan 11a um das entsprechende Mal nach rechts verschoben und die notwendige Anpassung der Ausrichtung an die jeweilige Brettdicke gewährlei stet.
Während in F i g. 3a der Neigungswinkel χ de Baumkante 3 größer angenommen ist als He- Neigungs winkel w der Anschlagfläche 10 gegenüber de Auflagefläche 6, zeigt Fig. 3b die Verhältnisse, wenr beide Neigungswinkel gleich groß sind. In Fig. 3c is demgegenüber der Neigungswinkel χ der Baumk-τ!' kleiner als der Neigungswinkel der Anschlsgflächc ί des Schenkels lic. Bei einer gegenüber Fig. 3i unveränderten Ausrichtung des Brettes 1 gegenübe dem zugehörigen, in Fig. 3 nicht wiedergegebenet Sägeblatt und der von diesem erzielbaren Schnittfuge ί bleibt ein kleines Stück Restbaumkante an den besäumten Brett. Ein solches Verbleiben einer Rest baumkante 8 an der Besäumkante 4 des besäumtet Brettes entspricht jedoch den Forderungen de Holzt iinche, sofern der Neigungswinkel χ der Baum kante 3 kleiner ist als das durch den Neigungswinkel ι der Anschlagfläche 10 bestimmte Maß.
Während die Ausrichtung des Brettes 1 in de Anordnung nach den F i g. 1 und 2 relativ zur Null-Linii N der Doppelbesäumkreissäge DS durch die Richtstan ge 17 erreicht wird, erfolgt bei zwischen die Abtast- un Ausrichtorgane 11 und 11a bzw. 21 und 21a bzw. 31 um 31a eingeklemmtem Brett die Breitenmessung dadurcr daß die Taststange 17a durch das Stellorgan 18 ii Richtung B verschoben wird, bis mindestens eines de Anschlagpaare 16, 16a bzw. 26, 26a oder 36, 36 gleichzeitig berührt wird. Dann ist die Ausrichtunj abgeschlossen. Nach dem Öffnen der Abtastorgan kann im unmittelbaren Anschluß die Zufuhr des Brette 1 in die Doppelbesäumkreissäge DS durch nich dargestellte, bekannte Transporteinrichtungen erfolgen
In gleicher Weise kann die Ausrichteinrichtung ir Verbindung mit einer Besäumkreissäge verwende werden, die zwei symmetrisch zu einer Mittellini« verstellbare Besäumflansche hat. Es sind dann lediglicl symmetrische Hebelanordnungen 13a und 15a mi Abtastorganen 11a, Anschlägen 16a und Taststangei 17a zu wählen, wobei die Elemente 16a und ΙΓ.-i star miteinander verbunden sein müssen. Die übrigei Abtastpaare 21,21a und 31,31a können dann, in gleiche Weise wie vorher für die Abtastorgane 11 und 11. beschrieben, zusammen mit ihren Hebeln symmetriscl angeordnet und ausgebildet werden.
Wenn der Neigungswinkel der Anschlagfläche 1 w — 90° gewählt wird, können statt Brettern auc! Rundhölzer beliebiger Krümmung relativ zur Doppe besäumsäge ausgerichtet werden.
Besonders dicke und schwere Model sowie Halbhöl zer werden zweckmäßigerweise wie oben für das Bret 1 beschrieben abgetastet Der Neigungswinkel w de Anschlagfläche 10 kann unter bestimmten Bedingungei größer als 90° sein. Außerdem ist es möglich, di< Änscniagfläche 10 mit einer Oberfläche mit höhet Reibungskoeffizienten zu versehen.
Das durch die Abtastung ermittelte Ergebnis kam
derart ausgewertet werden, daß bei Einstellung der Sägeblätter für die Besäumung absolute oder relative Breitenwerte, bezogen auf die abgetasteten Werte, hinzugefügt oder abgezogen werden.
Die Werkstürke können nach dem Ausrichten noch parallel seitwärts versetzt werden, bezogen auf die abgetastete Besäumlinie, ehe sie der Säge zugeführt wtiden.
Zur Ermittlung einer Breiteneinstellung der Doppelbesäumkreissäge für optimale Flächenausbeute der zu besäumenden Holzwerkstücke können verschiedene, mögliche Besäumbreiten in der Nähe des schmaleren Brettendes abgefragt, mit der noch verbleibenden Länge in einer Rechenanlage multipliziert und anschließend der maximale Flächenwert ermittelt werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Ausrichteinrichtung für an ihren einander gegenüberliegenden Längsseiten gleichzeitig zu besäumende Holzwerkstücke, insbesondere Bretter, mit Hilfe einer Doppelbesäumsäge mit zwei parallelen, in einstellbarem gegenseitigen Abstand angeordneten Sägeblättern, denen gegenüber das zu besäumende Werkstück vor dem Einlauf in die Doppelbesäumsäge so ausrichtbar ist, daß die Schnittflächen der Sägeblätter die beiderseitigen Baumkanten abschneiden, wobei zur Abtastung der Werkstückkontur an jeder der beiden Längsseiten des Werkstücks mindestens zwei, vorzugsweise mindestens drei quer zu dessen Längsachse zustell- '5 bare und über die Werkstücklänge im Abstand voneinander angeordnete Abtastorgane angeordnet sind, von denen jedem der an einer der Werkstücklängsseiten liegenden Abtastorgane ein zweites Abtastorgan auf der gegenüberliegenden Werkstücklängsseite zugeordnet ist und jeweils zwei einander gegenüberliegende Abtastorgane vorzugsweise hydraulisch oder pneumatisch arbeitende Krafteinrichtungen verbunden und bis zur festen Anlage gegen das Werkstück zustellbar sind, wobei für mindestens eines der auf einer der beiden Längsseiten angeordneten Abtastorgane ein Anschlag vorgesehen ist, welcher den Zustellweg des Abtastorgans zur Ausrichtung auf das zu dieser Längsseite gehörende Sägeblatt begrenzt und den Spanndruck des gegenüberliegenden Tastorgans aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastorgane (11,1 'a, 21,?'.a, 31,3IaJ an jeweils einem Hebelende (13, Ui bzw. 23,23a bzw. 33,33a; eines um eine vertikale Achse {"■ i, 14a; schwenkba- J5 ren zweiarmigen Hebels sitzen, dessen zweiter Hebelarm (15, ISa bzw. 25, 25a bzw. 35, 35a; gegen einen der Anschläge gerichtet ist und daß für die ersten, auf einer der beiden Längsseiten angeordneten Abtastorgane (11, 21, 31) jeweils einer von mehreren Anschlägen (16,26,36) vorgesehen ist, die an einer gemeinsamen, parallel zu den Sägeblättern längsverschiebbaren Richtstange (17) sitzen, und daß für mindestens zwei, vorzugsweise drei oder mehr der zweiten, auf der anderen Längsseite angeordneten Abtastorgane (Ha, 21a, 3IaJ eine gemeinsame Taststange (17a; vorgesehen ist, welche die Tastanschläge (16a, 26a, 36a; für diese Abtastorgane trägt und ebenfalls parallel zu den Sägeblättern längsverschiebbar gelagert ist. M
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hebelarme (13,15; 13a, 15a; 23, 25; 23a, 25a; 33, 35; 33a, 35a; jeweils einen rechten Winkel miteinander bilden.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hebelarme (13,15; 13a, 15a; 23, 25; 23a, 25a; 33, 35; 33a, 35a; parallel bzw. rechtwinklig zu der ihnen zugeordneten Richtstange
(17) bzw. Taststange (17a; verlaufen.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Richtstange (17) und der Taststange (17a; ein die gegenseitige Längsverschiebung beider Stangen erfassender Breitenmesser (19) angeordnet ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn- 1^' zeichnet, daß der Breitenmesser (19) mit einer Verstelleinrichtung gekuppelt ist, mit welcher der gegenseitige Abstand der beiden Sägeblätter auf die ermittelte maximale Restbreite tdes Werkstücks einstellbar ist, bei welcher am schmalen Ende des Werkstücks die gegenüberliegenden Baumkanten (3, 3a; wenigstens annähernd angeschnitten werden.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastorgane (11, Ua; 21, 21a; 31, 31a; in zwei voneinander abgespreizten Schenkeln (lib, tic) endigen, von denen der eine Schenkel (lib)die Auflagefläche (6) für das zu besäumende Werkstück bildet, wobei die jeweilige Besäumkante (4, 4a, 4c) durch den Neigungswinkel (w) der Anschlagfläche (10) am anderen Schenkel (11 e;bestimmt wird.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Berücksichtigung der jeweiligen Dicke (7,7a;des Werkstücks (1) die Richtstange (17) längsverschiebbar gegenüber den Schwenkachsen (14,14a;der Abtastorgane (11, 11a...31 a) geführt ist.
DE19752523665 1975-05-28 1975-05-28 Ausrichteinrichtung für eine Doppelbesäumsäge Expired DE2523665C3 (de)

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AT339578B (de) 1977-10-25
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