DE2522329A1 - Wasser-in-harz-emulsion - Google Patents
Wasser-in-harz-emulsionInfo
- Publication number
- DE2522329A1 DE2522329A1 DE19752522329 DE2522329A DE2522329A1 DE 2522329 A1 DE2522329 A1 DE 2522329A1 DE 19752522329 DE19752522329 DE 19752522329 DE 2522329 A DE2522329 A DE 2522329A DE 2522329 A1 DE2522329 A1 DE 2522329A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- emulsion
- resin
- emulsion according
- copolymer
- methacrylate
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08L—COMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
- C08L51/00—Compositions of graft polymers in which the grafted component is obtained by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds; Compositions of derivatives of such polymers
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08F—MACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
- C08F2/00—Processes of polymerisation
- C08F2/32—Polymerisation in water-in-oil emulsions
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08F—MACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
- C08F299/00—Macromolecular compounds obtained by interreacting polymers involving only carbon-to-carbon unsaturated bond reactions, in the absence of non-macromolecular monomers
- C08F299/02—Macromolecular compounds obtained by interreacting polymers involving only carbon-to-carbon unsaturated bond reactions, in the absence of non-macromolecular monomers from unsaturated polycondensates
- C08F299/026—Macromolecular compounds obtained by interreacting polymers involving only carbon-to-carbon unsaturated bond reactions, in the absence of non-macromolecular monomers from unsaturated polycondensates from the reaction products of polyepoxides and unsaturated monocarboxylic acids, their anhydrides, halogenides or esters with low molecular weight
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08J—WORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
- C08J9/00—Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof
- C08J9/28—Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof by elimination of a liquid phase from a macromolecular composition or article, e.g. drying of coagulum
- C08J9/283—Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof by elimination of a liquid phase from a macromolecular composition or article, e.g. drying of coagulum a discontinuous liquid phase emulsified in a continuous macromolecular phase
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08L—COMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
- C08L63/00—Compositions of epoxy resins; Compositions of derivatives of epoxy resins
- C08L63/10—Epoxy resins modified by unsaturated compounds
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Macromonomer-Based Addition Polymer (AREA)
- Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
Description
Patentanwälte Dipl.-Ing. R Weickmann,
Dipl.-Ing. H.Weickmann, Dipl.-Phys. Dr. K.Fincke
H/WE/MY Dipl.-Ing. R A.Weickmann, Dipl.-Chem. B. Huber
8 MÜNCHEN 86, DEN
Case 16,555-F postfach 860820
MÖHLSTRASSE 22, RUFNUMMER 48 3921/22
<983921/22>
THE DOW CHEMICAL COMPAITY, Midland, Michigan / USA 2050 Abbott Road
Wasser-in-Harz-Emulsion
Die Erfindung betrifft eine Wasser-in-Harz-Emulsion, die gehärtet und gewünschtenfalls nach dem Härten entwässert werden
kann.
Es ist bekannt, daß Vinylesterharze, die durch Umsetzung eines Polyepoxids mit einer äthyienisch ungesättigten Monocarbonsäure
hergestellt werden, Wasser-in-Harz-Emulsionen ohne Hilfe eines Emulgiermittels bilden. Es ist weiterhin bekannt,
um das Entwässern der gehärteten Emulsion ohne Rißbildung oder Absplittern zu erleichtern, bestimmte nichtionische
oberflächenaktive Mittel in den Emulsionen zu verwenden. Es ist ebenfalls bekannt, bestimmte Polymere, die in einer
der Emulsionsphasen unlöslich sind, zuzufügen, um eine Dimensionskontrolle zu erreichen.
Gegenstand der Erfindung ist eine Wasser-in-Harz-Emulsion, die enthält, ausgedrückt durch das Gewicht, 20 bis 80% einer
dispergierten, wäßrigen Phase und 80 bis 20% einer kontinuierlichen
Harzphase, die eine Mischung aus 30 bis 80% eines endständigen ungesättigten "Vinylesterharzes, hergestellt
durch Umsetzung eines Polyepoxids mit einer äthyienisch ungesättigten Monocarbonsäure, und 70 bis 20% eines copolyme-
609849/0963
risierbaren alkeny!aromatischen Monomeren enthält, die dadurch
gekennzeichnet ist, daß die Emulsion von 0,5 bis 20%, bevorzugt 5 bis 15%, bezogen auf das Gewicht der Emulsion,
eines Dimensionsregulier- oder -kontrollmittels enthält, welches in der Harzphase löslich ist und welches enthält:
ein Copolymer aus (a) 1 bis 70%, bevorzugt 50 bis 70%, eines
monoalkenylaromatischen Monomeren, (b) 1 bis 60%, bevorzugt 10 bis 60%, eines (C^_^2)""Alkylacrylats oder -methacrylats
und (c) 0 bis 50%, bevorzugt 10 bis 50%, eines (C2-^)-Hydroxyalkyl-acrylats
oder -methacrylats.
Die Dichte der gehärteten Emulsion kann im Bereich von 240 bis 800 kg/nr (15 bis 50 lbs/cu.ft.) liegen, wenn sie entwässert
ist, und von 640 bis 2880 kg/m5 (40 bis 180 lbs/cu.ft.)»
wenn sie nicht entwässert ist.Die Dichten können ebenfalls variieren, abhängig von den Harzkomponenten und ihren Anteilen
und ob Zusatzstoffe wie Füllstoffe verwendet werden.
Die Menge an wäßrige Phase variiert von ungefähr 20 bis 80 Gew.%, wobei eine bevorzugte obere Grenze ungefähr 60%
beträgt und eine bevorzugte untere Grenze ungefähr 40% beträgt. Der Rest zu 100% der Mischung besteht aus dem Vinylesterharz
und dem Monomeren als kontinuierliche Harzphase. Die Gewichtsverhältnisse von Harz zu Monomer können stark
variieren, liegen üblicherweise aber im Bereich von ungefähr
80:20 bis 30:70 und bevorzugt von 70:30 bis 50:50.
Die Emulsionen sind nützlich zur Herstellung von Gießlingen und Spritzgußteilen wie für Wanddekorationen oder Plastiken bzw.
Skulpturen und besitzen in entwässertem Zustand viele Eigenschaften von Holz und sind nützlich zur Herstellung von solchen^
Gegenständen wie Möbeln, Bauplatten oder Schranktüren bzw. für Türen. Die gehärteten Emulsionen können gesägt,
angemalt, genagelt, gestapelt bzw. mit Ösen verbunden oder gebohrt werden. Die Emulsionen sind ebenfalls nützlich zur
Herstellung von Bodenstabilisatoren und um Kanäle, Teiche
609849/0963
usw. mit einer Oberfläche zu versehen, um den Verlust an Flüssigkeit durch Absickern zu verhindern.
Die Monomeren, die zur Herstellung der Dimensionsregulieroder -kontrollmittel verwendet werden, sind gut bekannt und
typische Beispiele sind: Styrol, Vinyltoluol, oc-Methylstyrol,
halogenierte Styrole wie Chlor- oder Bromstyrol, alkylsubstituierte
Styrole wie t-Butylstyrol; Hydroxyäthyl-, Hydroxypropyl-, Hydroxybutyl- und ähnliche Ester der Acryl-
und Methacrylsäure, worin die Hydroxygruppe üblicherweise eine 2-Hydroxygruppe ist, und Alkylester; typische Beispiele
hierfür sind Cycloalkylester von Acryl- und Methacrylsäure.
Die harzlöslichen Copolymeren können nach irgendeinem bekannten Vinylpolymerisationsverfahren hergestellt werden, z.B.
durch Polymerisation in der Masse, in Lösung oder in der Emulsion. Massen- oder Lösungsverfahren sind bevorzugt. Die
Copolymeren " werden üblicherweise hergestellt, indem man die Monomeren zusammen in Anwesenheit eines Katalysators,
der freie Radikale liefert, wie einer Peroxid- einer Persulfat- oder einer Diazoverbindung erwärmt.
Die Emulsionen können hergestellt werden, indem man die verschiedenen
Komponenten in irgendeiner geeigneten Reihenfolge vermischt. Üblicherweise wird das Copolymer zusammen mit
dem Katalysator (und, sofern verwendet, dem oberflächenaktiven Mittel) in der Harzphase gelöst und anschließend wird
unter Rühren mit Wasser vermischt, wobei eine cremige Emulsion erhalten wird. Wie bei Emulsionen üblich, hängt die
Stabilität davon ab, daß bei ihrer Herstellung ausreichend Schereinwirkung erfolgt, so daß kleine Tröpfchen aus der dispergierten
Phase (in diesem Fall Wasser) gebildet werden. Im allgemeinen ist eine Tropfchen- oder Teilchengröße von
10/U oder weniger bevorzugt. Jedoch können auch stabile
Emulsionen mit dispergierten Teilchengrößen bis zu 20 bis 50/
und sogar noch größer hergestellt werden. Eine Vielzahl von
609849/0963
■ - 4 -
mechanischen Bewegungs-, Rühr- oder Homogenisierungsvorrichtungen ist für die Herstellung solcher Emulsionen bekannt.
Die Temperatur bei der Emulsionsbildung kann stark variieren, üblicherweise liegt sie zwischen 1 bis 600C
(30 bis 1400F).
Verschiedene andere Materialien wie inerte Füllstoffe (Kaolinton, Siliciumdioxid), Glasfasern, Formschmiermittel,
oberflächenaktive Mittel, Verdickungsmittel oder Pigmente können ebenfalls zugegeben werden. Geeignete Beschleuniger
oder Aktivatoren wie Dimethylanilin, Dimethyltoluidin oder
Metallnaphthenate werden häufig verwendet und sollten zuletzt zu der Emulsion zugegeben werden, da eine beschleunigte
Härtung nur einige Minuten erfordern kann. Geringe Mengen an Paraffinwachs erleichtern die Herstellung von klebfreien
Oberflächen durch Konzentration an der Obex-fläche und Ausschluß
von Luft. Vinylesterharze werden hergestellt, indem man ungefähr äquivalente Menge an ungesättigter Monocarbonsäure
wie Methacrylsäure mit einem PoIyepoxidharz umsetzt.
Mit Methacrylsäure, und einem Diglycidyläther von Bisphenol A besitzt das Vinylesterharz die Formel
CH2 = C - COCH2CHCH2O
CH, OH
C(CH3)2
Das Vinylesterharz zeichnet sich durch endständige Vinylgruppen
aus im Gegensatz zu Säure- oder Hydroxylgruppen, die man in Polyesterharzen findet.
Solche Harze, die in der vorliegenden Anmeldung als "Vinylesterharze"
bezeichnet werden, werden beschrieben in der US-PS 3 367 992, wo die ungesättigte Monocarbonsäure ein
oc-Hydroxyalkyl-acrylat oder -methacrylat-Halbester einer Dicarbonsäure
ist; in der US-PS 3 066 112, in der US-PS
3 179 623, in der US-PS 3 256 226, wo das Molekulargewicht
609849/0963
des Polyepoxids durch Umsetzung desselben mit einer Dicarbonsäure
erhöht wird, in der US-PS 3 301 743 und in der
US-PS 3 377 406.
Bei der Herstellung der Vinylesterharze kann eine Vielzahl von Polyepoxidharzen verwendet werden. Geeignete Polyepoxide
umfassen Polyglycidyläther von mehrwertigen Phenolen und mehrwertigen Alkoholen, Epoxynovolakharze, epoxydierte Diolefine
oder Fettsäuren oder Trockenöle bzw. Trockenfirnis, vorausgesetzt, daß das Polyepoxid nicht mehr als eine Oxirangruppe
pro Molekül enthält. Die Polyepoxide umfassen ebenfalls solche, worin das Molekulargewicht durch Umsetzung
mit einer difunktienellen Verbindung wie einer Dicarbonsäure
erhöht wird,
Bevorzugte Polyepoxide sind die Polyglycidyläther von mehrwertigen
Phenolen und mehrwertigen Alkoholen, die Epoxynovolakharze und Mischungen davon, worin das Epox&däquivalentgewicht
von 150 bis hinaus zu 2000 variieren kann.
Ungesättigte Monocarbonsäuren, die zur Herstellung der Vinylesterharze
geeignet sind, umfassen Acrylsäure, Methacrylsäure, halogenierte Acryl- oder Methacrylsäure, Zimtsäure
und Mischungen davon. Ebenfalls umfaßt werden 2-Hydroxyalkylacrylat- oder -methacrylat-Halbester von Dicarbonsäuren,
worin die Hydroxyaikylgruppe bevorzugt 2 bis 6 Kohlenstoffatome
enthält. Typische Halbester umfassen den 2-Hydroxyäthylacrylat-Halbester von Maleinsäure und den 2-Hydroxypropylmethacrylat-Halbester
von Phthalsäure. Es können entweder gesättigte oder ungesättigte Dicarbonsäure-Halbester
verwendet werden. Geeigneterweise werden die Halbester hergestellt, indem man ungefähr 1 Mol Dicarbonsäureanhydrid
umsetzt. Einzelheiten werden in der US-PS 3 367 992 beschrieben.
Verschiedene Katalysatoren können zur Herstellung der Vinylesterharze
verwendet werden. Katalysatoren umfassen tertiäre
609849/0963
Amine wie 2,4,6-Tris-(dimethylaminomethyl)-phenol, Oniumkatalysatoren,
Triphenylstibin, Triphenylphosphin und GrO-,.
Üblicherweise wird ein Hydrochinon- oder ein anderer ähnlicher Polymerisationsinhibitor zugegeben, um die Polymerisation
während der Herstellung des Harzes zu verhindern.
Ebenfalls von der Definition der Vinylesterharze werden solche
Vinylesterharze umfaßt, die weiter mit einem Reaktionsteilnehmer wie einem Dicarbonsäureanhydrid umgesetzt wurden,
wobei das Anhydrid mit den Hydroxylgruppen, die bei der ersten Stufenreaktion der Monocarbonsäure mit dem Polyepoxidharz
gebildet wurden, reagiert (vergl. die zuvor angegebene
Vinylesterharz-Formel). Der Anteil an Anhydrid kann von 0,05 bis 1,2 Mol, je nach Bedarf, pro Mol Hydroxylgruppe variieren,
Diese modifizierten Vinylesterharze besitzen eine wesentlich
verbesserte Korrosionsbeständigkeit zusammen mit den anderen Eigenschaften·
Aromatische Alkenylmonomere umfassen alle die aromatischen Monoalkenylmonomeren, die zuvor beschrieben wurden, und ähnliche
Monomere. Für bestimmte Zwecke kann es wünschenswert sein, zumindest teilweise ein aromatisches Polyalkenylmonomer
wie Divinylbenzol zu verwenden. Im allgemeinen ist das bevorzugte Monomer Styrol. Bis zu 25% des aromatischen Monomeren
können durch ein Hydroxylalkylacrylat- oder -methacrylatmonomer
ersetzt werden.
Obgleich die Emulsionen gehärtet werden können, inden man sie ionisierender Bestrahlung aussetzt, ist es häufig
vorteilhafter, einen Katalysator, der freie Radikale bildet, üblicherweise zu der Harzphase vor der Emulgierbildung zuzugeben
und zu erwärmen, um das Härten der Emulsion zu beschleunigen. Eine Vielzahl solcher Katalysatoren steht zur
Verfügung und Beispiele sind Peroxide, Persulfate und Azokatalysatoren.
Benzoylperoxid, Lauroylperoxid, t-Butylhydroperoxid,
t-Butylperbenzoat, Methyläthylketon-peroxid, Kalium-
609849/0963
persulfat und Azo-bis-isobutyronitril sind typische Beispiele,
Übliche Katalysatormengen liegen im Bereich von 0,1 bis 5 Gew.% und die Emulsion kann bei Temperaturen bis zu 930C
(2000F) oder noch höher gehärtet werden. Ein schnelleres
Härten kann erreicht werden, indem man Beschleuniger wie Blei- oder Kobaltnaphthenat oder N,N-Dimethylanilin zufügt.
Die Entwässerungsfähigkeit der gehärteten Emulsionen kann stark verbessert werden, wenn man ein Polyäthylenoxid-Polyalkylenoxid-Blockcopolymer
als nichtionisches oberflächenaktives Mittel zugibt, worin die hydrophobe Gruppe ein Molekulargewicht
von mindestens ungefähr 1000 besitzt. Geeignete oberflächenaktive Mittel umfassen solche, die von I.R.
Schmolka in Kapitel 10 "Nonionic Surfactants", Band 1, herausgegeben
von M.J. Schick und publiziert von M.Dekker, Inc., N.Y. 1967, beschrieben werden. Diese oberflächenaktiven
Mittel werden ebenfalls in der US-PS 3 669 911 beschrieben.
Die hydrophile Gruppe des oberflächenaktiven Mittels (z.B. das Polyäthylenoxid-Blocksegment) enthält von 44 bis 90 Gew.%
des oberflächenaktiven Mittels, variierend von 44 bis 55 Gew.% für die monoinitiierten heterischen Blockoberflächenmittel
bis 60 bis 90% bei difunktionell initiierten Gesamtblockoberflächenmitteln.
Das bevorzugte Molekulargewicht für die ersteren oberflächenaktiven Mittel liegt im Bereich von
1000 bis 2000, während der bevorzugte Bereich für die letzteren oberflächenaktiven Mittel 1750 bis 3250 beträgt.
Sehr geringe Mengen an nichtionischen oberflächenaktiven Mitteln, so wenig wie 0,005 I-eile/100 Teile Emulsion, sind
wirksam. Wesentlich größere Mengen bis zu 10 Teilen oder mehr können verwendet werden, aber man erhält dabei keine
Vorteile. Üblicherweise reichen 0,005 bis 2 Teile aus.
Nach dem Härten der Harzemulsion, die das oberflächenaktive Mittel enthält, kann das wärmehärtbare Harz dehydratisiert
609849/0963
werden, indem man es einfach bei Zimmertemperatur stehenläßt. Die Dehydratisierung hängt sowohl von der Temperatur als .
auch von der Dicke des Harzes ab; bei beispielsweise 2,5 cm (1 inch) dickem Harz kann es beispielsweise ungefähr 15 Tage
bei 24°C (75°F) dauern, um zu entwässern, aber üblicherweise dauert es bei 2040C (400°F) nur 2 bis 3 Stunden. Temperaturen
bis zu 232 bis 2600C (450 bis 5000F) können gewünschtenfalls
verwendet werden. Selbst bei diesen erhöhten Temperaturen werden die erfindungsgemäßen wärmehärtbaren Harze im wesentlichen
entwässert, ohne daß das Harz Risse bildet oder beschädigt wird. Man kann zur Entwässerung des wärmehärtbaren
Harzes ebenfalls Vakuumbedingungen verwenden.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung. Alle Teile und Prozentgehalte sind, sofern nicht anders angegeben,
durch das Gewicht ausgedrückt.
Ein Polyepoxidharz mit hohem Molekulargewicht wird zuerst
hergestellt, indem man 32,1 Teile Diglycidylather von Bisphenol
A mit einem Epoxidäquivalentgewicht (EEW) von 186 bis 192 und 4,7 Teile eines aliphatischen Polyepoxids mit einem
EEW von 305 bis 335 mit 3»2 Teilen Bisphenol A in Anwesenheit
von Tetrabutylphosphoniumacetat-Katalysator umsetzt. Die
Reaktionsteilnehmer werden unter Rühren bei 1500C 1 Stunde
"erwärmt. Die Temperatur wird dann erniedrigt und 13,5 Teile Methacrylsäure werden.zusammen mit einer geringen Menge an
Hydrochinon-Inhibitor und 2,4,6-Tris-(dimethylaminomethyl)-phenol-Katalysator
zugegeben. Die Reaktionsteilnehmer werden dann auf 115 bis 1200C erhitzt, bis die Gewichtsprozent an
Säure, als -COOH, ungefähr 1,2% erreichen. Das Harz wird auf 500C gekühlt und 45 Teile Styrolmonomer werden zugegeben.
Dann werden 0,1 Teile einer heterischen Polyäthylenoxid-Polyalkylenoxid-Blockcopolymeren
als nichtionisches oberflächenaktives Mittel und 0,2 Teile Paraffinwachs zugegeben. Die
Gesamtmischung wird im folgenden als Harz A bezeichnet.
609843/0963
Ein Copolymer wird hergestellt, indem man eine Lösung, die 70 Teile Styrol, 30 Teile Hydroxypropylacrylat (HPA), 10 Teile
Methylmethacrylat und 1 Teil Benzoylperoxid enthält, bei 140 bis 1500C polymerisiert. Das entstehende Terpolymer
wird in Styrol (50%) gelöst und abgekühlt.
Eine Wasser-in-Harz-Emulsion wird hergestellt, indem man
6,3 kg (14 lbs) Harz A mit 69 g Benzoylperoxid, 140 g Styrol und 1390 g der Terpolymerlösung vermischt. Man erhält
eine klare flüssige Lösung; dazu gibt man 9,2 kg (20,3 lbs) Wasser langsam unter Rühren hinzu. Man erhält eine glatte,
weiße Emulsion.
Die Emulsion wird in sechs kleinere Teile geteilt und in Formen für Schranktüren, 30 χ 40 χ 1,56 cm (12x16x5/8"),
gegossen. N,N-Dimethyl-p-toluidin (0,2%) wird zugegeben, um die Härtung der Emulsion bei Raumtemperatur zu beschleunigen.
Jedes Teil wird nach ungefähr 10 Minuten aus der Form entnommen und in einen 199 bis 2100C (390 bis 41O0F)-Ofen mit
umströmender Luft während ungefähr 1,5 Stunden gegeben. Nach dem Abkühlen stellt man fest, daß die Teile einen Gewichtsverlust
von 50,6 bis 55,6% zeigen. Die lineare Schrumpfung für jedes der Teile beträgt 0%.
Unter Verwendung des gleichen Harzes, aber ohne Terpolymer, schrumpft die Emulsion 3»44% nach dem Härten und Trocknen
wie oben beschrieben. Im wesentlichen keine Schrumpfung wird festgestellt, wenn der Terpolymergehalt der Emulsion erhöht
wird von ungefähr 4% über ungefähr 9,9%. (Der Wassergehalt wird konstant bei 55% gehalten.)
Eine Reihe von Emulsionen mit einem Wassergehalt von 50% wird ähnlich wie in Beispiel 1 beschrieben hergestellt. Die
Gewichtsprozent an Terpolymer werden variiert und die Dimensionsänderung nach der Entwässerung wird bestimmt.
609849/0963
- ίο -
| Gew. | A | % Terpolymer | % Dimensionsänderung |
| B | 4,6 | -1,0 | |
| C | 8,4 | +0,3 | |
| D | 10,0 | 0 | |
| E | 11,6 | +2,0 | |
| Beispiel | 14,4 | +2,3 | |
Versuche, die ähnlich sind wie in Beispiel 2 wurden durchgeführt, mit der Ausnahme, daß die Emulsionen bei 36,6 bis
38,80C (98 bis 1020F) und nicht bei Zimmertemperatur gehärtet
werden.
| Gew.% Terpolymer | % Dimensionsänderung; | |
| F | 7,2 | -1,2 |
| G | 8,4 | -1,0 |
| H | 11,6 | +0,5 |
| I | 12,6 | +0,3 |
| J | 13,4 | +0,8 |
| Bei | spiel 4 |
Ähnliche Ergebnisse wie oben werden erhalten, wenn man ein anderes Herstellungsverfahren verwendet. Das Copolymer
wird zuerst in Anwesenheit des Polyepoxidharzes hergestellt, das man zur Herstellung des Vinylesternärzes verwendet.
Das Polyepoxidharz (wie in Beispiel 1) wird in einen 2 1-Kessel gegeben und unter Rühren auf 130 C erwärmt.
Eine Lösung, die 60% Styrol, 40% Isobutylacrylat und 1% Benzoylperoxid enthält, wird portionsweise im Verlauf
von 1 bis 2 Stunden zugegeben und auf 1500C erwärmt,
um das Peroxid zu entaktivieren.
Nach dem Abkühlen auf ungefähr 1100C wird eine stöchiometrisehe
Menge an Methacrylsäure zugegeben, um mit den Epoxidgruppen zu reagieren. Die Umsetzung wird fortgeführt, bis
609849/0963
der Säuregehalt auf ungefähr 1% gefallen ist. Dann v/erden ungefähr 45% Styrol zugegeben und das Harz wird abgekühlt.
Das oberflächenaktive Mittel wird dann zugegeben. Ein klares Harz, das 10% Copolymer enthält, wird hergestellt.
Eine Emulsion wird dann ähnlich wie in Beispiel 1 hergestellt, gehärtet und entwässert mit Null-Schrumpfung.
609849/0963
Claims (9)
1. Wasser-in-Harz-Emulsion, die, ausgedrückt durch das Gewicht, enthält: 20 Ms 80% einer dispergierten,
wäßrigen Phase und 80 bis 20% einer kontinuierlichen Harzphase, die eine Mischung aus 30 bis 80% eines endständigen
ungesättigten Vinylesterharzes, hergestellt durch Umsetzung eines Polyepoxids mit einer äthylenisch ungesättigten
Monocarbonsäuren, und 70 bis 20% eines copolymerisierbaren alkeny!aromatischen Monomeren-enthält, dadurch gekennzeichnet
, daß die Emulsion 0,5 bis 20%, bezogen auf das Gewicht der Emulsion, eines Dimensionsreguliermittels
enthält, welches in der Harzphase löslich ist und welches ein Copolymer enthält aus
(a) 1 bis 70% eines aromatischen Monoalkeny!monomeren,
(b) 1 bis 60% eines (C^^-Alkylacrylats oder-methacrylats
und
(c) 0 bis 50% eines (C2<_6)-Hydroxyalkylacrylats
oder -methacrylats.
2. Emulsion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Dimensionsreguliermittel in einer Menge von 5 bis
15% vorhanden ist.
3. Emulsion nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anteil an aromatischem Monoalkenylmonomer
in dem Copolymeren von 50 bis 70% beträgt.
4. Emulsion nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anteil an Alkylacrylat oder -methacrylat
in dem Copolyraeren von 10 bis 60% beträgt.
5. Emulsion nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenh zeichnet, daß der Anteil an Hydroxyalkylacrylat oder -methacrylat
von 10 bis 50% beträgt.
609849/0963
6. Emulsion nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man als Dimensionsreguliermittel ein Copolymer
aus Styrol, Methylmethacrylat und Hydroxypropylacrylat verwendet.
7. Emulsion nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Dimensionsreguliermittel ein Copolymer
als Styrol und Isobutylacrylat enthält.
8. Emulsion nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das copolymerisierbare aromatische
Alkenylmonomer der Harzphase Styrol ist.
9. Emulsion nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Harzphase zusätzlich ein nichtionisches Polyäthylenoxid-Polyalkylenoxid-Blockcopolymer
als oberflächenaktives Mittel enthält.
ORIGINAL INSPECTED
609849/0963
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US343715A US3886107A (en) | 1973-03-21 | 1973-03-21 | Low shrink water extended vinyl ester resin emulsion |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2522329A1 true DE2522329A1 (de) | 1976-12-02 |
Family
ID=23347316
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752522329 Pending DE2522329A1 (de) | 1973-03-21 | 1975-05-20 | Wasser-in-harz-emulsion |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3886107A (de) |
| DE (1) | DE2522329A1 (de) |
| NL (1) | NL7505782A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0112391A4 (de) * | 1982-06-28 | 1984-10-16 | Dow Chemical Co | Stabile wässrige dispersionen härtbarer harzzusammensetzungen und aus diesen hergestellte klebe- und beschichtungszusammensetzungen. |
Families Citing this family (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT367777B (de) * | 1980-04-08 | 1982-07-26 | Vianova Kunstharz Ag | Verfahren zur herstellung von oxirangruppen aufweisenden waessrigen polymerdispersionen |
| US4293475A (en) * | 1980-09-12 | 1981-10-06 | Tenneco Chemicals, Inc. | Pigment dispersions for surface-coating compositions and surface-coating compositions containing same |
| US5977194A (en) * | 1995-11-15 | 1999-11-02 | The Dow Chemical Company | High internal phase emusions and porous materials prepared therefrom |
| US6147131A (en) * | 1995-11-15 | 2000-11-14 | The Dow Chemical Company | High internal phase emulsions (HIPEs) and foams made therefrom |
| AU7120798A (en) * | 1997-05-16 | 1998-12-08 | Dow Chemical Company, The | High internal phase emulsions and porous materials prepared therefrom |
| US6867254B2 (en) * | 2001-09-04 | 2005-03-15 | W.R. Grace & Co., - Conn. | Two-phase compositions |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3367992A (en) * | 1964-06-05 | 1968-02-06 | Dow Chemical Co | 2-hydroxyalkyl acrylate and methacrylate dicarboxylic acid partial esters and the oxyalkylated derivatives thereof |
| US3661827A (en) * | 1968-07-17 | 1972-05-09 | Ashland Oil Inc | Method for preparing a water-dispersible acrylic copolymer |
| US3637546A (en) * | 1968-11-29 | 1972-01-25 | Du Pont | Thermosetting acrylic enamel containing cellulose acetate butyrate |
| BE756629A (fr) * | 1969-09-26 | 1971-03-25 | Dow Chemical Co | Procede de preparation d'une resine durcie par la chaleur poreuse de faible densite |
| US3740353A (en) * | 1970-11-09 | 1973-06-19 | Dow Chemical Co | Low density low shrink thermoset resin foams |
-
1973
- 1973-03-21 US US343715A patent/US3886107A/en not_active Expired - Lifetime
-
1975
- 1975-05-16 NL NL7505782A patent/NL7505782A/xx unknown
- 1975-05-20 DE DE19752522329 patent/DE2522329A1/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0112391A4 (de) * | 1982-06-28 | 1984-10-16 | Dow Chemical Co | Stabile wässrige dispersionen härtbarer harzzusammensetzungen und aus diesen hergestellte klebe- und beschichtungszusammensetzungen. |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL7505782A (nl) | 1976-11-18 |
| US3886107A (en) | 1975-05-27 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2046575A1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines porösen wärmegehärteten Harzes von niedriger Dichte | |
| DE1495329C3 (de) | Mit Wasser härtbare Zement/Harz-Masse | |
| DE2534037A1 (de) | Verfahren zur herstellung von waermehaertbaren harzen | |
| DE1520119A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Polymerdispersionen | |
| DE2014774A1 (de) | ||
| DE69119662T2 (de) | Epoxydharzzusammensetzung | |
| DE1083057B (de) | Verfahren zur Herstellung von bestaendigen, fliessfaehigen, polymerisierbaren Gemischen aus monomeren und polymeren Monovinylverbindungen | |
| DE2534039A1 (de) | Niedrigprofil-formkompositionen | |
| DE2321394A1 (de) | Hitzehaertbare wasser-in-oel-emulsion | |
| DE2005056A1 (de) | Hitzehartbare Harzmassen | |
| DE1934138B2 (de) | Verfahren zur herstellung von vernetzten additionspolymeren | |
| DE2216845C2 (de) | Verfahren zu der Herstellung eines Pfropfpolymerisats | |
| DE1645440A1 (de) | Neue,loesliche,ungesaettigte Polyesteramid-Harze | |
| DE2052961B2 (de) | Mischpolymerisierbare massen und verfahren zu ihrer herstellung | |
| DE2522329A1 (de) | Wasser-in-harz-emulsion | |
| DE3712265A1 (de) | Verfahren zur herstellung von copolymerisaten mit hohem polymerisationsgrad | |
| DE3420036A1 (de) | Reaktives polymer, verfahren zu seiner herstellung und seine verwendung | |
| DE68922824T2 (de) | Stabile Mischungen mit geringem Verlust von Styren aus ungesättigten Polyestern und Vinylestern. | |
| CH496042A (de) | Wärmehärtende Vinylester Harzmischung, Verfahren zur deren Herstellung und deren Verwendung | |
| DE69116604T2 (de) | Stabile Copolyacrylatdispersionen | |
| DE2027478A1 (de) | Zu einem festen Harz härtbare Lösung | |
| DE2215493C3 (de) | Polyacrylate und/oder Polymethacrylate, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung | |
| DE1770664A1 (de) | Verfahren zum kontinuierlichen Polymerisieren in Masse von monomeren Vinylverbindungen | |
| EP0004851B1 (de) | Verfahren zur teilweisen Polymerisation von Vinylmonomeren und Verwendung des erhaltenen Polymerisatsirups | |
| DE69119134T2 (de) | Wässrige Emulsionspolymere, hergestellt mit vernetzbaren nichtionischen Emulgiermitteln |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OHJ | Non-payment of the annual fee |