DE2521222A1 - Rollenkupplung - Google Patents
RollenkupplungInfo
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Description
PATENTANWALTS BÜRO D-4 DÜSSELDORF . 8CHUMANNSTR, 97
PATENTANWÄLTE:
Dipl.-Ing. W. COHAUSZ ■ Dipl.-Ing. W. FLORACK · Dipl.-Ing. R. KNAUF · Dr.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. A. GERBER · Dipl.-Ing. H. B. COHAUSZ
Dipl.-Ing. W. COHAUSZ ■ Dipl.-Ing. W. FLORACK · Dipl.-Ing. R. KNAUF · Dr.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. A. GERBER · Dipl.-Ing. H. B. COHAUSZ
The Lucas Electrical Company Limited
Well Street
GB-Birmingham ' 12. Kai 1975
Die Erfindung betrifft eine Rollenkupplung für den Anlaßmotor eines
Brennkraftmotors, mit einem anzutreibenden Kupplungsaußenglied, einem
Kupplungsinnenglied, das ein Ritzel trägt, wobei sich eine radiale Schulter zwischen dem Innenglied und dem Ritzel befindet, mehreren
Rollen zwischen dem Innenglied und dem Außenglied, mehreren Druckfer
dem, von denen jede eine betreffende Rolle in Umfangsrichtung drückt,
und einer Ringscheibe, die in mindestens zwei Teilen ausgebildet ist und von dem Kupplnngsaußenglied getragen ist und sich gegen die Schulter
legt, derart, daß das Kupplungsinnenglied im Kupplungsaußenglied gehalten wird.
Bei einer herkömmlichen Kupplung der genannten Art ist die Scheibe
durch zwei Halbscheiben gebildet, die aneinander anstoßende Kanten haben, welche radial liegen. Veil die Druckfedern in Umfangsrichtung
wirken, liegen deren Windungen im wesentlichen radial, und es hat sich unter bestimmten Umständen herausgestellt, daß eine Windung
einer Feder sich zwischen aneinander angrenzende Kanten der beiden Scheibenteile setzen kann, und dadurch wird die Funktion der Kupplung
nachteilig beeinflußt. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rollenkupplung zu schaffen, bei der dieses Problem weitgehend
beseitigt ist.
Erfindungsgemäß sind in einer Rollenkupplung der genannten Art die
Teile, die die Scheibe bilden, so ausgebildet, daß die aneinander angrenzenden Kanten der Teile anders als parallel zu den Windungen der
Wa/Ti - 2 ~
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Federn liegen.
Vorzugsweise liegen die aneinander angrenzenden Kanten anders als radial zu dem Kupplungs-Innen- und Außenglied.
Zweckmäßigerweise ist die Scheibe durch ein Paar Teile gebildet.
Zweckmäßigerweise sind die Scheibenteile identisch, so daß jeder Teil
durch dasselbe oder ein gleiches Werkzeug aus Bandmaterial gestanzt werden kann.
Vorzugsweise ist die Scheibe eine Teil einer Dichtungsscheibe, wobei
die Dichtung ein flexibler Hing koaxial zu der Scheibe ist.
Die Erfindung ist nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispiels unter
Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen sind:
Fig. 1 ein Längsschnitt durch eine Rollenkupplung,
Fig. 2 ein Schnitt in Querrichtung durch die in Fig. 1 gezeigte Kupplung,
wobei darüber jedoch der Umriß einer Haltescheibe gelegt ist, und
Fig. 3 eine Draufsicht auf die in Umriß in Fig. 2 gezeigte Haltescheibe.
Gemäß den Zeichnungen weist die Rollenkupplung ein zylindrisches, hohles
Eupplungsaußenglied 12 auf, das als ein einstückiger Teil einer langgestreckten
zylindrischen Hülse 11 gebildet ist. Die innere Fläche 1£?3 des Glieds 12 ist so ausgebildet, daß mehrere im Winkelabstand liegende
Auflaufflächen 14 und Federwiderlager 15 entstehen. In das Außenglied
12 erstreckt sich ein zylindrisches Kupp lungs innengli ed 16, das ebenfalls
hohl ist und mit dem ein Ritzel 17 einstückig ausgebildet ist. Das Ritzel I7 und das Innenglied 16 sind koaxial und durch ein einstückiges
Halsstück 18 reduzierten Durchmessers miteinander verbunden.
Hwischen der Außenfläche des Glieds 16 und der Innenfläche des Glieds
- 5 509848/0801
12 "befinden sich mehrere zylindrische Rollen 19» deren Achsen parallel
zur gemeinsamen Achse und im Abstand um diese Achse herum liegen, die von der Hülse 11, den Gliedern 12, 16 und dem Hitzel 17 gebildet wird.
Die Rollen 19 halten das Glied 16 konzentrisch zum Glied 12. In TJmfangsrichtung
der Kupplung erstreckt sich eine jeweilige schraubenförmig
gewickelte Druckfeder 21, die zwischen dem jeweiligen Widerlager und der angrenzenden Rolle 19 wirkt. Weil jede der Federn 21 in Umfangsrichtnng
wirkt, liegen die einzelnen Windungen jeder leder 21 im wesentlichen radial zur Kupplung.
Das Kupplungsinnenglied 16 wird an einer axialen Bewegung dem Außenglied
12 gegenüber in einer Richtung durch ein inneres Widerlager 22 gehalten, und in der Bewegung in die entgengengesetzte axiale Richtung wird es unter
Zwischenschalten eines äußeren Gehäuses 2 3 gehalten. Das Gehäuse
ist umgebördelt, um an der Seite des Glieds 12 anzugreifen, das von dem Ritzel 17 entfernt liegt, und es ist außerdem am gegenüberliegenden Ende
umgebördelt, um teilweise über dem offenen Ende des Glieds 12 zu liegen.
Zwischen dem Gehäuse und dem offenen Ende des Glieds 12 liegt eine
Dichtungsscheibe 24.
Die Dichtungsscheibe 24 besteht aus einer ringförmigen flexiblen Dichtung
25 mit einem einstückigen Wulst 26 am äußeren peripheren Rand. An
der Seite der Dichtung 25, die zum Glied 12 hin zeigt, ist eine Stahlscheibe 27 befestigt, die aus zwei identischen Teilen 28, 29 gebildet
ist· Die beiden Teilen 28, 29 bilden in der Richtigen Lage zueinander
eine ringförmige Scheibe, die in ihaer form im wesentlichen identisch
mit der ringförmigen Dichtung 24 ist, wobei die Dichtung 24 und die
Scheibe 28, 29 mit ihren Achsen in einer Terlfngerung liegen. Die kombinierte
Dichtung und Scheibe legen sich gegen das offene Ende des
Glieds 12 und werden von dem Gehäuse 23 eingeschlossen. Darüber hinaus
erstrecken sich die kombinierte Dichtung und Scheibe radial nach innen in den Hals 18 und legen sich damit auch gegen das Kupplungsinnenglied
16. Die Scheibe 27 legt sich damit gegen das Kupplungsinnen- und außenglied
und liegt über den Rollen I9 und den Federn 21.
Es ist erforderlich, die Scheibe 27 in mindestens zwei Teilen herzu-
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stellen, um ein Zusammensetzen der Scheibe mit dem Kupplungsinnanglied
16 zu ermöglichen, mit dem das Ritzel 17 einstückig ausgebildet ist.
Die beiden Teile 28, 29 der Scheibe werden deshalb klebend mit der
flexiblen Dichtung 24 verbunden, so daß die Dichtung sie in den richtigen
Relativlagen hält, wobei die Dichtung ausreichend fleixibel ist, um ein Verziehen der kombinierten Dichtung und Scheibe zu ermöglichen,
damit ein Passieren des Kupplungsinnenglieds 16 oder des Ritzels I7 ermöglicht
wird, so daß ein Einrasten im reduzierten Bereich des Hals 18 erreicht wird.
Aus Zweckmäßigkeitsgründen sind die beiden Scheibenteile 28, 29 identisch,
so daß sie von demselben oder durch ein gleiches Stanzwerkzeug aus Stahlblech hergestellt werden können. In der Vergangenheit ist es
Praxis gewesen, die beiden Teile der Scheibe in einer solchen Form vorzusehen, die sie haben würden, wenn eine einteilige Scheibe längs
eines Durchmessers halbiert würde. Bei der Montage einer solchen Anordnung führt jedoch dazu, daß die aneinander angrenzenden Kanten der beiden
Scheibenteile radial in bezug auf die Kupplung liegen, d.h. parallel zu den Windungen der Federn 21. Es hat sich unter bestimmten Umständen
herausgestellt, daß bei einer solchen Anordnung eine Widung einer Feder sich zwischen die aneinander angrenzenden Kanten der beiden Scheibenteile
legen kann, um damit die Funktion der Kupplung nachteilig zu beeinflussen. Demgemäß haben die Teile 28, 29 ijuler Scheibe 27 eine solche
Form, daß ihre aneinander angrenzenden Kanten 28a, 29a und 28b, 29b
anders als radial zur Kupplung liegen. Die Teile sind jedoch in ihrer Form identisch, und damit können sie aus Blech durch dasselbe Stnzwerkzeug
gestanzt werden. Weil die aneinander angrenzenden Kanten der Teile 28, 29 sich nicht radial zur Kupplung erstrecken und damit nicht parallel
zu irgendeiner Windung einer Feder 21 liegen, wird die Möglichkeit eines Einlegens einer Windung einer Feder 21 zwischen den aneiiaider angrenzenden
Kanten dra+stisch reduziert.
Die vorstehend beschriebene Rollenkupplung wird in der herkömmlichen
Weise verwendet, und zwar in einem Anlaßmotor für einen Brennkraftmotor.
Die innere Fläche der Hülse 11 ist mit Schraubenkerbzähnen ausge-
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"bildet, die im Betrieb mit Schraubenkerbzähnen an der Außenseite der
Läuferwelle des Anlaßmotors zusammenpassen. Die Läuferuelle erstreckt
sich durch die Hülse 12 und durch das Hltzel 17, wobei das Ritzel 17
innen mit einer Lagerhülse 17a versehen ist. Eine Verbindungsanordnung
31 ist vorgesehen, mittels der die Rollenkupplung mit einem Elektromagneten gekoppelt ist, der dem Anlaßmotor zugeordnet ist, und bei Erregung
des Elektromagneten wird die Hollenkupplung durch die Anordnung 31 längs der läuferwelle beewegt, um das Ritzel I7 in einen Eingriff
mit einem Zahnkranz des zugehörigen Brennkraftmotors zu bringen. Die
relative axiale Bewegung zwischen der Rollenkupplung und der Läuferwelle führt zu einer relativen Winkelbewegung der Kupplung und der Läuferwelle
auf Grund der Schraubenkerbzähne.
Wenn der Anlaßmotor eingeschaltet wird, dreht sich die Rollenkupplung
mit der Läuferwelle, wobei das Ritzel I7 von der Rollenwelle durch die
Rollenkupplung angetrieben wird, die ein Drehmoment in dieser Richtung überträgt. Venn der Brennkraftmotor, dem der Anlaßmotor zugeordnet ist,
jedoch zündet und zu laufen beginnt, kann das Ritzel I7 vom Brennkraftmotor mit einer höheren Drehzahl angetrieben werden, als der, mit der
es vom Anlaßmotor angetrieben wird, und die Rollenkupplung schlüpft,
um eine relative Winkelbewegung zwischen dem Innen- nnd Außenglied der eKupplung zu ermöglichen, damit der Brennkraftmotor den Anlaßmotor nicht
antreibt. Wenn entsprechend das Ritzel I7 im Eingriff mit dem Zahnkranz
bleibt, nachdem der Brennkraftmotor zu laufen begonnen hat und der Anlaßmotor
ausgeschaltet worden ist, schlüpft die Rollenkupplung erneut, um ein Treiben des Anlaßmotors durch den Brennkraftmotor zu verhindern.
Zu beachten ist, daß zur Erleichterung der Montage der kombinierten
Dichtung und Scheibe an dem Kupplungsinnenglied 16 die Scheibenteile 28, 29 klebend mit der Dichtung nur an örtlichen Stellen verbunden
sind, und nicht über die ganze Fläche hinweg.
In einer Abwandlung hat das Ritzel 17 einen vergleichsweise kleinen
Durchmesser im Vergleich zum Glied 16, und es ist kein Hals 18 mit reduziertem
Durchmesser vorgesehen. Der Unterschied im Durchmesser zwi-
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sehen den beiden Teilen führt zu einer radialen Schulter an ihrem Übergang,
und die Scheibe 23, 29 legt sich gegen diese radiale Schulter,
um das Glied 17 im Glied 12 zu halten. Es ist ersichtlich, daß in einer
solchen Anordnungdie zweiteilige Scheibe nicht essentiell ist, um die Montage zu ermöglichen, und es könnte also eine einstückige Scheibe verwendet
werden, es wird jedoch vorgezogen, die zweiteilige Scheibe zu verwenden, um so viele Teile wie möglich in dem gesamten Bereich der
Eo 11enkupplungen zu standardisieren.
Ansprüche
S09843/Ö8Q1
Claims (6)
- Ansprüche11.yRollenkupplung für den Anlaßmotor eines Brennkraftmotors, mit einem anzutreibenden Kupplungsaußenglied, einem Kupplungsinnenglied, das ein Ritzel trägt, wobei sich eine radiale Schulter zwischen dem Innenglied und dem Ritzel befindet, mehreren Rollen zwiscehen dem Innenglied und dem Außenglied, mehreren Druckfedern, von denen jede eine betreffende Rolle in ümfangsrichtung drückt, und einer Ringscheibe, die in mindestens zwei Teilen ausgebildet ist und von dem Kupplungsaußenglied getragen ist und sich gegen die Schulter legt, derart, daß das Kupplungsinnenglied im Kupplungsaußenglied gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die die Scheibe bildenden Teile (28,29) eine solche I1OIm haben, dß die aneinander angrenzenden Kanten (28a,29a,28b,29b) anders als parallel zu den Windungen der Federn (21) liegen,
- 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aneinander angrenzenden Kanten (28a,28b,29a,29b) anders als radial in bezug auf das Kupplungsinnen- und außenglied (12,16) liegen.
- 5· Kupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich net, daß die Scheibe (27) durch zwei Teile (28,29) gebildet ist.
- 4· Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekenn zeichnet , daß die Scheibenteile (28,29) identisch sind, derart, daß jeder Teil aus Bandmaterial durch dasselbe oder das gleiche Werkzeug ausgestanzt werden kann.
- 5· Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 4> dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (27) ein Teil einer kombinierten Dichtung und Scheibe ist, wobei .die Dichtung ein flexibles ringförmiges Glied ist, das koaxial zu der Scheibe liegt.
- 6. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 5 dadurch gekenn zeichnet, daß die Schulter eine Wand eines Halses reduzierten Durchmesseers zwischen dem Ritzel (17) und dem Kupplungsinnenglied (16) ist.509848/0801
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OGA | New person/name/address of the applicant | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |