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DE2518575A1 - Vorrichtung zum gleichzeitigen und deckungsgleichen bedrucken, formen und einschneiden von verschlusskapseln, insbesondere garantieverschlusskapseln - Google Patents

Vorrichtung zum gleichzeitigen und deckungsgleichen bedrucken, formen und einschneiden von verschlusskapseln, insbesondere garantieverschlusskapseln

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Publication number
DE2518575A1
DE2518575A1 DE19752518575 DE2518575A DE2518575A1 DE 2518575 A1 DE2518575 A1 DE 2518575A1 DE 19752518575 DE19752518575 DE 19752518575 DE 2518575 A DE2518575 A DE 2518575A DE 2518575 A1 DE2518575 A1 DE 2518575A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
capsule
capsules
roller
spindle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19752518575
Other languages
English (en)
Inventor
Jean Deix
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bouchage Mecanique
Original Assignee
Bouchage Mecanique
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bouchage Mecanique filed Critical Bouchage Mecanique
Publication of DE2518575A1 publication Critical patent/DE2518575A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • B21D51/16Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/38Making inlet or outlet arrangements of cans, tins, baths, bottles, or other vessels; Making can ends; Making closures
    • B21D51/44Making closures, e.g. caps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)
  • Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)

Description

Vorrichtung zum gleichzeitigen und deckungsgleichen Bedrucken, Formen nmi Einschneiden von Verschlußkapseln, insbesondere Garantieverschlußknriseln
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum gleichzeitigen und deckungsgleichen Durchführen verschiedener Arbeitsgänge an einer Verschlußkansel, z.B. zum Bedrucken, Formen, Anbringen von Einschnitten und beispielsweise Anbringen einer eine Steuermarke darstellenden Zeichnung sowie von Einschnitten, welche die aufreißbaren Brücken des Mantels einer Garantieverschlußkapsel und die Steuermarke begrenzen.
In der Praxis v/erden häufig Garantieverschlvißkapseln eis Verschlußvorrichtungen verwendet, bei denen zum ersten öffnen ein .Aufreißen längs einer vorgefertigten Ein-
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schnittslinie erforderlich ist; in verschiedenen Ländern ist es darüber hinaus gesetzlich vorgeschrieben,' daß beim ersten öffnen der Verschlußvorrichtung von Behältern für alkoholische Getränke oder Spirituosen die in Form eines Bildes vorhandene Steuermarke zerstört wird.
Die Zerstörung der Steuermarke muß in der Weise erfolgen, daß sie auf den ersten Blick ersichtlich ist. Nach französischem Recht wird das Steuermarkenbild in einen Kreis von ungefähr 13 mm Durchmesser eingeprägt, welcher sich beim ersten Öffnen des Behälters von der Kapsel trennen muß. Um dies zu erreichen, gibt es bereits eine Reihe von Lösungen, bei welchen ein Metallband aufgerissen wird.
Eine besonders geeignete Garantieverschlußkapsel ist in der DT-Patentanmeldung 2 UcjU 273.2 beschrieben; bei dieser Kapselart wird ein von einer iujs Einschnitten bestehenden, unterbrochenen Linien becher;:·tus Plättchen verwendet, welches sich auf einer einzigen am Umfang angeordneten Reißlinie des Kapsel- mantels befindet. Eine derartige Kapsel wird im folgenden beim Ausführungsbeispiel verwendet.
Zu ihrer Herstellung ist es erforderlich, eine oder mehrere Farben auf die Steuermarke aufzudrucken, auf den Kapselmantel eine über den Umfang verlaufende aus Einschnitten bestehende, aufreißbare Brücken begrenzende, diskontinuierliche Außenlinie sowie zumindest eine ein*- geeignetes Plättchen begrenzende, aus diskontinuierlichen Einschnitten, vorzugsweise in Form eines Kreises oder eines Halbkreises bestehende Markierung anzubringen, wobei das der Steuermarke entsprechendePlättchaasich beiderseits auf oc-cr längs der Umfangslinie der aufreißbaren Brücken des Mantels befindet und bezüglich des Steuermarkenbildes vollständig zentriert ist. Somit ist eine exakte Festlegung zwischen den verschiedenen Arbeitsgängen
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erforderlich, nämlich einerseits beim Bedrucken mit einer oder mehreren Farben des Steuermarkenbildes auf der Plombe und andererseits beim Anbringen der Einschnitte auf der Umfangslinie des Mantels und entsprechend der Form der Plombe.
Es gibt bereits Haschinen, die diese Arbeitsgänge in aufeinanderfolgenden Stationen durchführen, wobc I. die verschiedenen Werkzeuge möglicherweise synchron mit den Organen laufen, welche die Kapseln im Zuge der Herstellung transportieren. Diese Vorrichtungen sind jedoch nicht in der Lage, die Gefahr zu beseitigen, daß eine Kapsel beim Transport von einer Arbeitsstation uur nächsten abgleitet oder sich verschiebt. Man hat daher deren Ausfluchtung mit Hilfe einer fotoelektrisehen Zelle versucht, um von einem Arbeitsgang zum nächsten, beispielsweise vom Anbringen der Einschnitte für die Plombe zum Aufbringen der Farben der Steuermarke eine Zentrierung zu bewirken, jedoch ist es mit einem solchen Verfahren nicht möglich, eine ausreichende Zentrierung sicherzustellen. Die Übertragung des Steuerbefehles an die Arretierorgane der Kapsel erfolgt zwar momentan wenn die Fotozelle beim Ablauf der Arbeitsgänge abtastet, daß das Plättchen durch die diskontinuierlich angeordneten Einschnitte abgetrennt oder das Bild der Steuermarke aufgedruckt ist. Unter Berücksichtigung der Trägheit der mechanischen Teile der Maschine erfolgt aber das Abbremsen und Anhalten der Kapsel keinesfalls immer gleich, was dazu führt, daß die Umrahmung der Farbaufdrucke selten mit Exaktheit durchgeführt wird. Darüber hinaus ist der Herstellungstakt bei einem solchen Verfahren relativ langsam, was darin "liegt, daß die Kapsel nacheinander in Drehung versetzt, nach Abtastung der Anordnung des Steuermarkenbildes oder der Einschnitte abgebremst und der darauffolgende Arbeitsgang ausgelöst werden muß.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es möglich, diese
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Folge von Arbeitsgängen, insbesondere den doppelten Arbeitsgang des Anbringens der Einschnitte und des Bedrückens durchzufahren, ohne die Kapsel loszulassen, welche sich in ihrem ersten Herstellungsstadium, nämlich als einfache Manschette befindet; ferner ist es möglich, in der gleirhen Arbeitsstation die verschiedenen Arbeitsgänge des Bedrückens, der Formung und der Anbringung von Einschnitten durchzuführen, welche beim ersten öffnen einer Flasche das Aufreißen des Überwurfes in ein Oberteil und ein Unterteil sowie die Abtrennung des Plättchens ermöglichen.
Die Vorrichtung weist eine Drehspindel auf, welche einerseits an eine während eines gesamten Umlaufs der Drehspinc*·*! wirksame Walze und andererseits an mindestens eine weitere Walze angeschlossen ist, welche nur während eines Teiles des Umlaufs, währenddessen die erste Walze mit der Kapsel in Eingriff steht, mit der Drehspindel in Eingriff kommt. Die Drehspindel weist ferner jenseits vom Ende des Kapselmantels ein Zahnrad auf, welches gleichzeitig mit mit den ¥alzen festen Zahnrädern in Eingriff steht.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die während des gesamten Umlaufes der Brehspindel wirksame Walze diejenige ist, die die Messer zum Anbringen der Einschnitte aufweist, welche direkt gegenüber dem auf der Drehspindel angeordneten Kapselmantel angeordnet sind, und eine oder mehrere Druckwalzen nacheinander längs des Außenrandes der Kapsel beim Anbringen der Einschnitt-Linie mit der Kapsel in Eingriff kommen. Die Drehspindel weist ihrerseits Aufnahme-Öffnungen auf, welche das Durchtreten der Messer ermöglichen; während der Durchführung der verschiedenen Arbeitsgänge kommen die Messer mit der Drehspindel und der Kapsel in Eingriff und verhindern dabei jegliche Verschiebung infolge eines zufälligen Gleitens, jedoch weist die messertragende Walze einen größeren Durchmesser als die Drehspindel und damit eine freie Außenzone auf,
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während deren Durchlaufen es möglich ist, die Kapsel an ihren Platz auf der D-rehsnindel zu bringen.
Bei einer anderen Ausführungsform kann die messertragende Walze darüber hinaus ein Formwerkzeug aufweisen, welches beispielsweise eine Rändelung auf den Kapselmantel aufbringt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird vorzugsweise von einer Zellen aufweisenden Verteilertrommel für die Kapseln'beschickt, welche sich diskontinuierlich um eine parallel zur Achse der Drehspindel verlaufende Achse in der Weise dreht, daß diese sich direkt gegenüber einer der Haltestellungen der jeweiligen Zellen befindet und somit eine mit Hilfe einer Stoß-Zugvorrichtung gegebenenfalls mit einer Saugvorrichtung aus den Zellen kommende Kapseln aufnimmt, wobei die gesamte Bewegung der Trommel und der Stoß-Zug-Vorrichtung mit der Drehbewegung der Organe zum Anbringen der Einschnitte, Aufdrucken der farben und Anbringen der Steuermarke an der Kapsel synchronisiert sind.
Weitere Merkmale und Vorteile der erfindungs^emäßen Vorrichtung sollen in folgenden anhand der Beschreibung von Ausführungsbeispielen und anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert v/erden. Die Zeichnungen zeigen in
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der Gesamtvorrichtung;
Fig. 2 eine vergrößerte perspektivische Teilansicht einer messer·· genden Prägewalze die neben den Messern Zähne zum Räi: ""ein des Pvapselmantels oberhalb der über den Umfang \rerla\if enden Linie von Einschnitten aufweist, vind in
Fig. 3 eine Teilseitenansicht der Prägewalze auf der Höhe der Messer.
509846/0795 " ° "
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Die im folgenden beschriebene Vorrichtung dient zur gleichzeitigen Durchführung mehrerer Arbeitsgänge: Zum Anbringen von über den Umfang verlaufenden Einschnitten und von die Steuermarke begrenzenden Einschnitten, welche das Zerreißen des Kapselmantels in zwei Teile und das Abreißen der Steuermarke ermöglichen; zum Anbringen einer über den Umfang verlaufenden Rändelung oberhalb der über den Umfang verlaufenden Einschnitte; und zur Herstellung einer Verzierung durch mindestens zweifarbiges Einfärben mit dem an dieser Stelle erfolgenden Eindruck eines die Steuermarke dr,'stellenden Bildes.
Die Kapseln 1 gelangen in eine Zuführungsrutsche 2 (vgl. Fig. 1) unter dor sich eine am Außenrand mit Zellen 10 versehene Trommel 3 zur Verteilung der Kapsel befindet; an der Seite ist die Größe der die Zellen 10 bildenden zylindrischen Offmingen größer als der Durchmesser der Kapseln. Befindet sich eine Zelle 10c direkt unter der Zuführungsrutsche 2, so frillt eine nicht gezeichnete Kapsel in diese Zelle 10c. Die Trommel 3 dreht sich um die Achse ihrer ¥elle AB in Richtung des Pfeiles 5. Die ¥elle AB tragt auf der einen Seite des Gehäuses 6 die Trommel 3, während auf der anderen Seite des Gehäuses 6 auf der Welle AB ein Malteserkreuz 7 sitzt, welches die diskontinuierliche Drehung der Trommel 3 über ein von einem nicht gezeichneten, im Gehäuse 6 angeordneten Elektromotor angetriebenes Klinkwerk bewirkt, welches außerdem eine die Kapsel tragende Drehspindel antreibt. Das Malteserkreuz 7 kann durch eine beliebige andere Drehvorrichtung ersetzt werden, welche mechanisch oder elektrisch exakt synchron mit der Winkelverschiebung der entsprechenden Zellen ein schrittweises Vorrücken gewährleistet.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 weist die Vorrichtung zwischen der Trommel 3 und dem Malteserkreuz 7 eine Drehspindel 8 auf. Die Drehachse der Drehspindel 8 verläuft parallel zu der die Trommel 3 und das Malteserkreuz 7 tragenden 1JeIIe AB
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und fluchtet ferner ent einer der Haltestellungen der Zellen 10 der Tronmel, nämlich der Zelle 10a, welche sich im Drehsinn der Trommel unterhalb der der Zuführungsrutsche 2 gegenüberliegenden Zelle 10c befindet. Gegenüber der Zelle 10a und auf der von der Cpindel P- abgewendeten Seite befindet sich eine durch den Doppelpfeil 12 angedeutete, mit einer Saugvorrichtung versehene Stoß-Zug-Vorrichtung 11 deren Bewegung mit der absatzweisen Drehbewegung der Trommel 3 synchronisiert ist. Die Stoß-Zug-Vorrichtung 11 schiebt die Kapsel 13 auf die Drehspindel 8, wenn die Kapsel in ihrer Zelle ihre der Drehspindel 8 dir-ekt gegenüberliegende Stellung erreicht hat. Die Drehspindel 8 selbst ist in der Zeichnung nicht deutlich zu erkennen, da sie von der Kapsel 13 verdeckt ist.
Die Drehspindel 8 wird im Uhrzeigersinn durch ein vom erwähnten Elektromotor angetriebenes Vorgelege angetrieben, welches auch <^en {synchronen Antrieb der Welle AB sicherstellt.
Die Drehspindel R trägt auf ihrer Achse und jenseits des Endes des Kapselmantes ein Zahnrad 9, das mit einem auf der Achse einer messertragenden Prägewalze I befestigten Zahnrad 15 und mit Zahnrädern 16 und 17 kämmt. Letztere sind jeweils auf den Achsen der zum zweifarbigen Auf-'rucken des Bildes der Steuermarke dienenden Druckwalzen TI bzw. III befestigt.
Tatsächlich dienen die Drehspindel 8 und die Prägewalze I (Vgl. Fig. 2) beide als Schneidwerkzeuge. Die Prägewalze I trägt dabei die zum Anbringen der Einschnitte dienenden Messer; die Drehspindel 8, über die die Kapsel 13 gestreift ist, bildet die Gegenform und trägt den Messern entsprechende Einschnitte. Fig. P zeigt das Messer zur Herstellung der kreisförmigen, unterbrochenen Schnittlinie 18 und das Messer für die unterbrochene Schnittlinie 19 zur Begrenzung d.er Fläche der Steuermarlre au Γ dem Krvpselmantel 13. Nach dem Ausführungsbeispiel ist die Steuermarke kreisförmig und muß
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das Bild des Aufdruckes genau aufnehmen. Die in Fig. 2 dargestellte Verzahnung 20 ist keine Getriebeverzahnung der messertragenden Prägewalzen I zum Eingriff mit dem Zahnrad 9, sondern dient zum Aufbringen einer Rändelung auf dem Mantel der Kapsel 13. Die messertragende Prägewalze I in Fig. 1 weist keine zum Rändeln des Kapselmantels dienende Verzahnung auf und die Schneidemesser sind nur schematisch durch den Kreisbogen 21 angedeutet.
Besonders vorteilhaft ist es, ein Reinigungssystem für die messertragende Prägewalze I vorzusehen. Zu diesem Zweck wird ein die Prägewalze I berührendes, auf seinem Umfang mit Filz oder einem anderen saugfähigen Material belegtes Rad 22 durch Reibungseingriff von der Prägewalze I angetrieben. Das Rad 22 berührt seinerseits ein ebenfalls an seinem Außenrand mit Filz oder, einem anderen saugfähigen Material überzogenes Rad 23, welches in einen Trog 24 mit einem Lösungsmittel taucht, das überschüssige Farbe löst, v;elche teilweise von den Druckwalzen II und III über den Kapselmantel auf die Prägewalze I übertragen worden ist.
Die Druckwalzen II und III tragen jeweils an ihrem Außenrand und in der gleichen Ebene mit den Messern der Prägewalze I einen Druckstempel 25 bzw. 26. Der Druckstempel 25 wird von einer Anordnung aus zylindrischen Walzen 27, 28 und 29 eingefärbt, welche einander gegenseitig durch weichen Reibungseingriff antreiben; die in einen mit Farbe, Tinte, Tusche o. dgl. gefüllten Trog 30 tauchende Farbwalze 29 berührt die Zylinderwalze 31, welche als Abstreifzylinder dient, und den Farbüberschuß auf dem Zylinder 29 abnimmt. In gleicher Weise wird der D.mckstempel 26 durch die Anordnung aus den zylindrischen Walzen 32, 33 und 34 eingefärbt, wobei die Farbwalze 34 in einen mit Farbe, Tinte, Tusche o. dgl. gefüllten Trog 35 taucht und einen Abstreifzylinder 36 berührt.
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Die in ihrer Drohung synchronisierten Druckwalzen II und III und die Prägewalze I verhindern ein Gleiten der Kapsel sowohl in Drehrichtung um die Achse der Drehspindel 8 als auch längs der Achse, wenn die Kapsel 13 um ihre Achse gedreht wird und das Einschneiden und Einfärben erfolgt. Um den Reibungseingriff noch weiter zu verbessern, kommen die Messer 18 und 19 mit der Drehspindel 8 und der Kapsel 13 während der gesamten Dauer der auf die Kapsel ausgeübten Arbeitsgänge in Eingriff und verhindern somit jegliches Gleiten oder Verschieben. Die Prägewalze I gibt die Kapsel erst frei, wenn nach einem vollständigen Umlauf der Drehspindel 8 das Ende der Linie 21 erreicht ist.
Eine Teilansicht der messertragenden Prägewalze I mit den Zwischenräumen 45 ohne Messer ist aus Fig. 3 erkennbar, wobei die Zwischenräume 45 den aufreißbaren Brücken 46 auf der Kapsel 13 entsprechen. Die Ränder der Messer stützen sich atif den Rändern der Einschnitte ab und verhindern jegliches Gleiten der Kapsel 1? auf der Drehspindel 8. Die Gefahr des Gleitens wird noch dadurch wesentlich vermindert, daß die messertragende Prägewalze I die Verzahnung 20 zum Herstellen von Rändelungen auf dem Kapselmantel aufweist.
Bei der Kapsel selbst läuft der Arbeitszyklus folgendermaßen ab:
1) Beginn des IZii-schneidens auf einer Kreislinie durch die Walze I mit unterbrochenen, voneinander durch aufreißbare Brücken getrennten Einschnitten, welche den Kapselmantel in einen Oberteil und einen Unterteil unterteilen;
2) Erstes Bedrucken durch Druckwalze II, während die Präge~ walze I ständig in Eingriff mit dem Kapselmantel steht;
3) Zweites Bedrucken durch die Druckwalze III, wobei die Präge-
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walze I ständig mit dem Kapsel-Hantel in Eingriff steht;
4) Anbringen der die Fläche der Steuermar1:? begrenzende Einschnitte, wobei die Steuermarkö1 während der ."'tufen ~ 3 bereits eingefärbt wurde und die Prägewalze T während dieses Schn&idevorg&nges ständig mit dem KapGoli.in.itel ϊ: Eingriff steht;
5) Beendigung der Anbringung der Schnitt'":- r-jn /ußenran;'.
Synchron mit der Drohung der DreTxSpindel ß und äor ".Jal::;n setzt nach der Durchführung deß J-.rboitfj^arijes 5 eru nicht gezeichneter Me cha η ir: hug die mit eii^er Sr-urvorrichtunf v.-rsehene StoQ-Zug-Vo'r'richtiuig 11 i·- nichtung des Eodon^ ;cr Kapsel 13 in Bev/egur.g, i.i-:i .'lienc- .",o.'Or-t in die ZeI3.C-1 10;. der VerteilertroiiHiel 3 rcurückr^uziebc-n. ~^,s Hultescr^reuri 7, ('ε s die absatzweise Drehuig der Troi;irtel 3 steuert, sct^t sich in
Im Ausführungsbeispiel führen er3 Rad 7 u^ die acht ?cllon aufweisende Trommel 3 ein ο 3/B-Lrehung durch. Γειηη befinde4;. sich die Zelle 1^b gegenüber derwrehnpxridei p. Die Dto3-Zng-Vorrichtung 11 schiebt die Kcpnel cuz der Zolle 10b und führt sie der Drehspindel P sus worauf des Einschneiden und Einfärben wie obon beschrieben erneut abläuft.
Befindet sich die ZeIl^ 10a infolge der cc· rittveisen, aufeinanderfolgenden Drehungen sn r*e~r Unterseite der ^rouiael 3S dann fällt die Kapsel durch ihr "igengewicht. in die n:ich innen gekrümmte Ablaufrutsche 37»
In dieser als Führung dienenden Afoleufrutsche 37 erfährt die Kapsel eine Drehung uiu imgefä'!1·- 9n° derart s da^ rra Ausgang dez° Ablauf rutsche 37 die Pf fm -ng der Kapsel nach unten gerichtet ist. Die Kapsel fällt in di -/er· ?.-:.ellung irod wird von
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einer der ungefähr senkrecht angeordneten, auf einer Transportkette 39 befestigten Stangen ?8 aufgenommen. Vorzugsweise veist die Verteilertrommel 3 an ihrer Vorderseite, d.h. r-v.Γ der <^en Walzen I, II und III gegenüberliegenden Seite eine feste Scheibe 40 aus einem starren Material wie z.B. Metall, Kunstglas (Plexiglas) o. dgl. auf (vgl. Viz· 1). Oie Scheibe 40 verhindert, daß durch mögliche Vibrationen der Vorrichtung Kapseln längs der Achse der Zellen herausgleiten und möglicherweise herausfallen. Die Scheibe 40 v/eist eine der Drehspindel 8 direkt gegenüberliegende Öffnung zur Durchführung des Kopfes der Stoß-Zug-Vorriehtung 11 auf. Die Vorrichtung ist weiterhin mit zwei parallel verlaufenden halbkreisförmigen Führungen 41 versehen, welche sich längs des Außenumfanges der Trommel 3 erstrecken. 1Ue oberen Enden dieser Führungen sind an der Unterseite der Zuführungsrutsche 2 befestigt, während die unteren Enden der Führungen an der Oberseite der Ablaufrutsche 37 -angeordnet sind. Diese Führungen 41 verhindern, rifiß die in einer Zelle 10a abgelegten Kapseln infolge der Schwerkraft herausfallen, wenn die Trommel 3 eine teilweise Drehung durchläuft und die Öffnung der Zelle bereits nach unten gerichtet ist, ohne daß diese Öffnung bereits direkt gegenüber der Ablaufrutsche 37 steht.
Um zu vermeiden, daß der nach dem Einfärben' das Bild der Steuermarke tragende Teil des Kapselmantels unnötig in Reibungseingriff mit den ¥änden der Zellen 10 kommt, weist jede Zelle 10 eine vorzugsweise runde Stange 42 auf, welche parallel zu den Mantellinien und an deren Boden angeordnet sind, so daß die Kapsel nur auf drei Mantellinien ruht, und zwar auf der Stange und den beiden äußeren Kanten der Zelle.
Patentansprüche; - 12 -
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Claims (13)

  1. Patentansprüche
    G\ Vorrichtung zum gleichzeitigen und deckungsgleichen drucken, Formen und Einschneiden von Verschlußkapseln mit Hilfe einer mehreren Bearbeitungswalzen zugeordneten Drehspindel, dadurch g e k e nnz eichnet," daß die Drehspindel (8) von mehreren zusammenwirkenden Bearbeitungswalzen (I, II, III) umgeben ist und jenseits vom Ende des Mantels der Kapsel (13) ein Antriebszahnrad (9) trägt, welches gleichzeitig mit mit den Bearbeitungswalzen (I, II, III) festen Zahnrädern (15, 16, 17) in Eingriff steht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Bearbeitungswalzen (I, II, III) einerseits aus einer während eines gesamten Umlaufs der Drehspindel (8) wirksamen Hauptwalze (I) und andererseits aus mindestens einer Walze (II, III) bestehen, welche lediglich während eines Teiles des Umlaufs, während dessen die Prägewalzen (I) mit der Drehspindel (8) in Eingriff steht, mit der Drehspindel (8) in Eingriff kommt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch ?, dadurch gekennzeichnet , daß die Hauptwalze (I) eine messertragende Walze zum Anbringen einer aus Einschnitten bestehenden Außenlinie ist und einen größeren Durchmesser als die Drehspindel (8) aufweist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptwalze (I) Formwerkzeuge (18, 19, 20) zur Anbringung von Prägungen auf dem Mantel der Kapsel (13) aufweist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptwalze (I) Messer (19) aufweist,
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    welche ein., beiderseits oder längs der aus Einschnitten bestehenden Außenlinie angeordnetes'Plättchen einschneiden.
  6. 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehspindel (8) in axialer Richtung von einer Stoß-Zug-Vorrichtung (11) betätigt ist, welche nach jedem vollständigen Umlauf der Hauptwalze (I) eine Hin- und Herbewegung ausübt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine vor der Stoß-Zug-Vorrichtung (11) angeordnete Verteilertrommel (3) für Kapseln (1, 13) welche an ihrem Außenrand mindestens eine Zelle (10) aufweist und absatzweise synchron mit den an die Drehspindel (8) angeschlossenen Drehorganen angetrieben ist, wobei die Zelle (10) schrittweise vorrückt und gegenüber der Stoß-Zug-Vorrichtung (11) jedesmal anhält, wenn diese ihre hintere Stellung eingenommen hat.
  8. 8. Vorrichtung nach .'jispruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zelle (10) drei parallel verlaufende Kanten aufweist, auf welchen die Kapseln (13) längs ihrer Mantellinien aufliegen.
  9. 9. Vorrichtung nach nspruch 7, dadurch gekennzeichnet', daß die Zellen (10) die Form von am Außenrand offenen, zylindrischen Abschnitten mit parallel zur Achse der Trommel (3) verlaufenden Achsen aufweisen und mit Tragstangen (42) längs ier Mantellinie der am dichtest benachbarten Achse versehen sind,
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet , daß die Trommel (3) eine horizontale, parallel zur Achse der Drehspindel (8) verlaufende Achse aufweist, daß der Trommel (3) die Kapseln (1)
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    durch eine oberhalb der Trommel (3) angeordnete Rutsche
    (2) zuführbar sind, und daß die am Außenrand der Trommel
    (3) angeordneten Zellen (10) eine größere Öffnung als es dem Durchmesser der Kapsel (1) entspricht, aufweisen.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch g e k ο η η zeichnet , daß der Trommel (3) einerseits eine oder mehrere Führungen ('!-I) zur Halterung der Kapseln (13) zugeordnet sind, die über ihren Außenrand an einem Teil des Kreisbogens hinter der Zuführungsrutsche (2) verlaufen und andererseits eine kreisbogenföruige Ablaufrutsehe (37) vorgesehen ist, welche am Ende der· zur Halterung dienenden Führungen (41) befestigt Ist.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, ladurch gekennzeichnet , daß die Trommsl (3) an ihrer der Gtoß-Zug-Vorrichtung (11) gegenüberliegenden Seite von einer festen, starren Scheibe (40) begrenzt ict, welche eine mit der Stoß-Zug-Vorrichtung (11) und der Drehspindel (8) fluchtende öffnung aufweist.
  13. 13. Vorrichtung nach einem oder1 mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens eine Druckwaise (II, III), welche jeweils von einer Reihe von einander berührenden Zylindern (27-29; 32-34) eigefärbt slndj wobei der ersten Zylinder (27, 32) mit derjenigen Druckv/alze (II, III) in Berührung steht und von dieser durch weichen Reibungseingriff angetrieben wird, während der letzte Zylinder (29, 3z0 in einen Farbbehälter (30, 35) taucht und mit einem Abstreifzylinder (31, 36) in Berührung steht0
    I4e Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , d£iß die messertragende Prägewalze (I) mit weichem Reibungseingriff einen Relnigungszylinder (2?) antreibt 9 der seinerseits mit
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