DE2515713A1 - Lasthebe- und absenkvorrichtung fuer ein fahrzeug - Google Patents
Lasthebe- und absenkvorrichtung fuer ein fahrzeugInfo
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Description
Dipl. Ing. H. Wcrk~m Dipl. Phys. Dr. K. Fincke
Dipl. Ing. F. Λ. \V:iJ;-'jn . L(.l. Chcm. B. Huber
δ München 80, "Mohlstraße 22
Dipl. Ing. F. Λ. \V:iJ;-'jn . L(.l. Chcm. B. Huber
δ München 80, "Mohlstraße 22
JOHN RATCLIFF (TAIL LIFTS) LIMITED Bessemer Road, Welwyn Garden City
Hertfordshire, England
Lasthebe- und Absenkvorrichtung für ein Fahrzeug
Die Erfindung betrifft eine Lasthebe- und Absenkvorrichtung für ein Fahrzeug. In der GB-PS 1 220 757 ist eine Lasthebe-
und Absenkvorrichtung für ein Fahrzeug beschrieben und dargestellt, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß zwei parallele,
im Abstand zueinander angeordnete Führungen vorgesehen sind, die sich derart in ein Fahrzeug einbauen lassen,
daß sie im wesentlichen aufrecht stehen und eine Zugangsöffnung des Fahrzeuges übergreifen, daß auf den Führungen zwei
gelenkige Parallelogrammgestänge gleitend gelagert sind, die jeweils einer Führung zugeordnet und mit einer eine Last an-
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hebenden und absenkenden Plattform verbunden sind, wobei die Plattform beweglich zwischen den Führungen gelagert ist, daß
die Plattform zusammen mit den gelenkigen Parallelogrammgestängen mittels eines Antriebsaggregates, das an einem oder
beiden gelenkigen Gestängen angelenkt ist, entlang der Führungen auf- und abbewegbar ist, und daß die Vorrichtung eine Einrichtung
aufweist, die während ihrer Bewegung die gelenkigen Gestänge um ein bestimmtes Stück in einer Richtung entlang der
Führungen bewegt und die zur Verstellung der Anordnung des Parallelogrammgestänges dient, so daß die Plattform zur Lagerung
in das Fahrzeug hineingeschwenkt wird, und die das Parallelogrammgestänge in entgegengesetztem Sinne bewegt, wenn
sich das Gestänge in der entgegengesetzten Richtung auf den Führungen um das bestimmte Stück entlangbewegt, so daß die Plattform
aus dem Fahrzeug heraus in eine Betriebsstellung geschwenkt wird.
Die Erfindung betrifft eine Abwandlung des Gegenstandes der GB-PS 1 220 757 und besteht darin, daß zwischen der Plattform
und dem oberen Schwenkhebel oder unteren Schwenkhebel eines der Parallelogrammgestänge ein nicht dehnbares Verbindungstück
an auf der gleichen Plattformseite wie der Plattformlagerzapfen gelegenen Stellen beweglich angelenkt ist, so daß die Plattform
bei einer Betätigung des Gestänges zum Einklappen der Plattform in das Fahrzeug hinein um ihren Gelenkzapfen herumgeschwenkt und
mit dem Gestänge in das Fahrzeug geklappt wird, während die Plattform bei einer Betätigung des Gestänges im umgekehrten Sinn in
entgegengesetzter Richtung um ihren Lagerzapfen herumgeschwenkt und mit dem Gestänge in ihre Betriebsstellung geklappt wird.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen
sein, daß die Einrichtung zur Betätigung des Parallelo-
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granungestänges einen Arm aufweist, der an dem oberen Schwenkhebel
oder unteren Schwenkhebel des Parallelograiningestänges
befestigt oder mit diesem einstückig ausgebildet ist und mit einem Anschlag zusammenwirkt, welcher relativ zum Gestänge
auf der von dem die Plattform tragenden Lenkhebel des Parallelogrammgestänges abgewandten Seite der Führung derart befestigt
ist, daß der Anschlag bei einer Bewegung des Gestänges in der einen Richtung entlang der Führung gegen den Arm zur Anlage
kommt, so daß das Gestänge gekippt und die Plattform um ihren Lagerzapfen herum in das Fahrzeug hineingeschwenkt werwerden.
In vorteilhafter Weise kann vorgesehen sein, daß die Einrichtung zur Betätigung des Parallelogrammgestänges eine strömungsmittelbetätigte
Druckeinrichtung aufweist, die zwischen der Plattform oder einem Verlängerungsstück der Plattform und einem
der Arme des Parallelogrammgestänges eingespannt ist, so daß eine Betätigung der Druckeinrichtung eine Verschwenkung der Plattform
um ihren Lagerzapfen herum in das Fahrzeug hinein hervorruft, wenn das Parallelogrammgestänge in der einen Richtung betätigt
wird. Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Druckeinrichtung zwischen der Plattform oder einem Verlängerungsstück der
Plattform und dem die Plattform tragenden Lenkhebel des Parallelogrammgestänges eingespannt ist.
Gemäß einem weiteren vorteilhaften Merkmal der Erfindung kann eine Einrichtung vorgesehen sein, die einen weiteren Betrieb
des Antriebsaggregates unterbindet, sobald das Parallelogrammgestänge
einen bestimmten Weg entlang der Führungen zurückgelegt hat. In demjenigen Fall, in welchem die Einrichtung zur
Betätigung des Parallelogrammgestänges eine Strömungsmittelbetätigte
Druckeinrichtung aufweist, kann die Einrichtung zur Verhinderung eines weiteren Betriebes des Antriebsaggregates
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dazu dienen, dai3 sie nach dem Außerbetriebsetzen des Aggregates
die Druckeinrichtung einschaltet. Die Einrichtung zur Verhinderung eines weiteren Betriebes des Antriebsaggregates kann
vorteilhaft elektrische Begrenzungsschalter sowie damit zusammenwirkende Strömungsmittelsteuerventile aufweisen.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung können die vorgenannten verschiedenen Ausführungen mit einer Einrichtung ausgestattet
sein, welche die Betätigungseinrichtung für das Parallelogrammgestänge bei der Schwenkung der Plattform um den
Plattformlagerzapfen herum und beim Einklappen der Plattform in das Fahrzeug hinein unterstützt. Diese Einrichtung zur Unterstützung
der Betätigungseinrichtung kann einen Torsionsstab aufweisen, der in dem Plattformlagerzapfen gelagert und
mit einem Ende an der Plattform und mit dem anderen Ende an dem die Plattform tragenden Lenkhebel befestigt ist, wobei der
Torsionsstab entlastet ist, wenn sich die Plattform in ihrer
Ruhestellung befindet.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung des Gegenstandes der Erfindung kann eine Fangvorrichtung vorgesehen sein, welche die
Plattform und das Parallelogrammgestänge in der Ruhestellung arretiert. Die Fangvorrichtung kann zwei miteinander zusammenwirkende
Teile aufweisen, von denen ein Teil an der Führung und das andere Teil an der Plattform oder an einem Arm des Parallelogrammgestänges
derart angebracht ist, daß die beiden Teile in Eingriff bringbar sind, wenn die Plattform in ihre Ruhestellung
geschwenkt ist. Vorteilhaft können die Teile der Fangvorrichtung einen an der Führung angebrachten Haken und ein damit zusammenwirkendes
an einem äußeren Teil des Parallelogrammgestänges befestigtes, gegenüber dem Gestänge vorstehendes und sich mit dem
Gestänge bewegendes Profilstück aufweisen, welches zunächst über
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dem Haken zu liegen kommt, wenn die Plattform in ihre Ruhestellung
geschwenkt ist, und dann durch eine Betätigung des Antriebsaggregates in einen Eingriff mit dem Haken abgesenkt
wird.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen
anhand der Zeichnung. Darin zeigen:
Fig.1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Lasthebe-
und Absenkvorrichtung für ein Fahrzeug;
Fig.2 eine Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels
für eine erfindungsgemäße Lasthebe- und Absenkvorrichtung;
Fig.3 die in der Fig.2 gezeigte Einrichtung in einer Stirnseitenansicht;
Fig.4 eine Draufsicht auf die in den Fig.2 und 3 dargestellte
Lasthebe- und Absenkvorrichtung und
Fig.5 eine in einen kleinen Möbelwagen eingebaute Vorrichtung.
Die in der Fig.1 dargestellte Lasthebe- und Absenkvorrichtung für ein Fahrzeug entspricht einer Modifizierung der in der
Zeichnung der GB-PS 1 220 757 gezeigten Vorrichtung, wobei gleiche Teile mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind.
Die Lasthebe- und Absenkvorrichtung besitzt zwei im wesentlichen aufrecht stehende Führungen 1, die im wesentlichen in
einer aufrechten Richtung seitlich von einer Fahrzeugöffnung
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parallel zueinander angeordnet sind. Auf jeder Führung ist ein gelenkiges Parallelograitungestänge 5 auf- und abbewegbar,
welches einen Läufer 4, einen oberen Schwenkhebel 6, einen unteren Schwenkhebel 7 und einen eine Plattform 9 abstützenden
Lenkhebel 8 aufweist, an dessen unterem Ende die Plattform 9 schwenkbar angelenkt ist. Die Arme jedes Parallelogrammgestänges sind schwenkbar miteinander verbunden, und jeder
Läufer kann mittels eines in der Zeichnung nicht dargestellten Antriebsaggregates auf seiner Führung auf- und abbewegt
werden, wobei das Antriebsaggrgat in an sich bekannter Weise einen druckmittelbetätigten Druckzylinder und ein Leitungssystem
aufweist.
Zwischen der Plattform 9 und einem Verlängerungsstück 7B des unteren Schwenkhebels 7 ist ein nicht dehnbares Verbindungsstück
28 angelenkt. Es ist leicht zu erkennen, daß sich die Lenkhebel 8 bei einer Drehung der Parallelogrammgestänge 5
im Uhrzeigersinn flach gegen die Führungen 1 anlegen, und daß die Verbindungsstücke 28 außerdem dafür sorgen, daß die Plattform
9 um ihr Gelenk nach oben in eine Ruhestellung geschwenkt wird, in welcher sie ihrerseits flach gegen die Lenkhebel 8
anliegt. Es ist ebenfalls zu erkennen, daß der gleiche Effekt erreicht werden könnte, wenn jedes Verbindungsstück 28 mit
einem Ende an einem Verlängerungsstück der Plattform 9 und mit dem anderen Ende am unteren Schwenkhebel 7 angelenkt wäre, wie
dies mit strichpunktierten Linien in der Fig.1 gezeigt ist.
Der obere Schwenkhebel 6 jedes Parallelogrammgestänges 5 ist
durch einen Arm 6A verlängert, der gegen einen an der Führung befestigten Anschlag 18 anläuft, wenn der Läufer 4 auf der
Führung 1 um ein bestimmtes Stück entlangbewegt wird. Eine weitere aufwärts gerichtete Bewegung des Läufers 4 bewirkt
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eine Verschwenkung des Armes 6A im Uhrzeigersinn um sein Gelenk
und damit eine automatische Verschwenkung des Parallelogrammgestanges
5, so daß dadurch das Parallelogrammgestänge und die Plattform in ihre Ruhestellung bewegt werden. Auf diese
Weise wird ein Verschluß durch die Parallelogrammgestänge und die Plattform automatisch herbeigeführt, wenn der nicht
dargestellte strömungsmittelbetätigte Druckzylinder die Läufer 4 auf den Führungen 1 weiter nach oben bewegt.
Andererseits kann an dem Arm 6A ein Begrenzungsschalter 12
montiert sein, der gegen den Anschlag 18 anläuft und eine weitere Betätigung des Hubzylinders verhindert, woraufhin
dann die Plattform 9 ergriffen und von Hand in ihre Ruhestellung geschwenkt wird, was ein automatisches Einklappen der
Parallelogrammgestänge 5 zur Folge hat.
Die Fig.2, 3 und 4 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel
gemäß der Erfindung, bei welchem die Läufer mittels eines strömungsmittelbetätigten Hauptdruckzylinders ebenfalls auf
Führungen auf- und abbewegt werden, während die Parallelogrammgestänge von einem davon unabhängigen Hilfsdruckzylinder eingeklappt
werden. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind auf parallelen, im Abstand zueinander angeordneten aufrecht stehenden Führungssäulen 1 und 2 Läufer 3 bzw. 4 gleitend gelagert und können
unter dem Einfluß eines druckmittelbetätigten Hauptdruckzylinders 31 eine Auf- und Abbewegung ausführen. Der Hauptdruckzylinder
31 ist in einem an einer Führungssäule befestigten Gehäuse 16 angeordnet und wird innerhalb dieses Gehäuses ausgeschoben
und eingezogen, wobei er zum Aufziehen und Absenken der Läufer 3 und 4 ein Seilscheibensystem betätigt. Derartige Seilscheibensysteme
sind an sich bekannt und sollen deshalb nachfolgend nicht im einzelnen beschrieben werden.
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Jeder Läufer 3, 4 bildet einen Arm eines gelenkigen Parallelogranungestänges
mit einem oberen Schwenkhebel 32, einem unteren Schwenkhebel 33 und einem Lenkhebel 34. Zwischen
den unteren Enden der Lenkhebel 34 ist eine Plattform 15 schwenkbar befestigt, und an den LagersteIlen 37 eines
Verlängerungsstückes 40 der Plattform 15 sowie an einer Lagerstelle 36 eines der unteren Schwenkhebel 33 sind nicht
dehnbare Verbindungsstücke 38 befestigt, die in der Fig.2 mit strichpunktierten Linien dargestellt sind. Ein strömungsmittelbetätigter
Hilfsdruckzylinder 39 ist mit einem Ende an dem Verlängerungsstück 40 der Plattform 15 im Bereich einer
Lagerstelle 37 und mit dem anderen Ende über ein Gelenk 41 an dem dazugehörigen Lenkhebel 34 angelenkt. Dem Druckzylinder
39 wird von einem nicht dargestellten Hauptreservoir ein hydraulisches Druckmittel über eine Druckleitung 19 zugeführt.
Wie aus der Fig.4 zu entnehmen ist, überspannt ein mit gestrichelten
Linien dargestellter Torsionsstab 43 einen Teil der Breite der Plattform, wobei der Torsionsstab koaxial zu
den Plattformlagerzapfen 42 angeordnet ist. Die Fig.4 zeigt ferner, daß ein Ende dieses Torsionsstabes an einem Plattformlagerzapfen
42 festgeschweißt ist, während das andere Ende des Torsionsstabes an der Plattform selbst an deren Unterseite festgeschweißt ist. Der Torsionsstab 43 drückt die Plattform 15
federnd in ihre Ruhestellung und ist entlastet, wenn die Plattform flach gegen die Lenkhebel 34 anliegt.
Jeder Lenkhebel 34 weist einen rechteckigen Querschnitt auf und umschließt das Verbindungsstück 38 des dazugehörigen Lenkgestänges
während der Bewegung desselben. Am oberen Ende 44 jedes Lenkhebels ist ein vorstehendes Profilstück 45 angeschweißt.
Von jeder Führungssäule 1, 2 stehen entsprechende
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Haken 46 vor. Der Zweck dieser vorstehenden ProfiIstücke
und Haken wird aus der nachfolgend beschriebenen Funktionsweise der Einrichtung ersichtlich.
Beim Einsatz der erfindungsgemäßen Einrichtung, bei welcher
die Führungssäulen 1,2 die Öffnung eines Fahrzeuges in ihrer
Höhe überspannen (das Niveau des Fahrzeugbodens in den Figuren durch strichpunktierte Linien angedeutet), wobei sich die
Plattform in ihrer Betriebsstellung auf dem Boden befindet, auf welchem das Fahrzeug steht, wird zunächst der Hauptdruckzylinder
31 ausgefahren, so daß die Läufer 3 und 4 auf den Führungssäulen 1 und 2 nach oben bewegt werden. Die Plattform
wird also auf die Höhe des Fahrzeugbodens bewegt, wobei sie eine zum Boden, auf welchem das Fahrzeug steht, parallele
Lage einnimmt. Auf diese Weise kann eine sich auf der Plattform befindliche Last vom Erdboden bis auf die Höhe der Pritsche
des Fahrzeuges angehoben und während sich die Plattform in der Höhe des Pritschenbodens befindet, in das Fahrzeug verladen
werden. Um die Lasthebe- und Absenkvorrichtung zu schließen, wird der Hauptdruckzylinder 31 noch einmal ausgeschoben, und
die Plattform wird solange angehoben, bis ein Mitnehmerstößel 47, der an dem sich nach unten bewegenden Ende des innerhalb
des Gehäuses 16 angeordneten Hauptdruckzylinders 31 befestigt ist, gegen einen Begrenzungsschalter 48 zur Anlage kommt, welcher
seinerseits an der Innenseite des Gehäuses befestigt ist. Dieses kann auch bereits geschehen sein, wenn die Plattform
gerade das Niveau der Pritsche des Fahrzeuges erreicht hat oder kurz bevor die Plattform dieses Niveau der Pritsche erreicht.
Auf jeden Fall wird bei Auslösung des Schalters 48 durch den Mitnehmerstößel 47 ein weiteres Ausschieben des Hauptdruckzylinders
31 verhindert und automatisch der HiIfsdruckzylinder
39 betätigt. Der Hilfsdruckzylinder 39 wird dann ausgeschoben und schwenkt die Plattform 15 um ihre Gelenkzapfen 42
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nach oben, wobei die Verbindungsstücke 38 und die gelenkig
miteinander verbundenen Schwenkhebel 32, 33 und 34 dafür sorgen, daß die Lenkhebel 34 in eine zu den Führungssäulen
1 und 2 parallele Lage gebracht werden (siehe Fig.2), während die Plattform 15 automatisch in eine gleiche Position gebracht
wird.
Wenn die Plattform ihre endgültige Schließstellung erreicht hat, dann befinden sich die vorstehenden Profilstücke 45
senkrecht über den Haken 46. Anschließend wird der Hauptdruckzylinder
31 wieder eingeschoben, so daß die Läufer 3 und 4 um ein kurzes Stück gegenüber den Führungssäulen 1 und 2 nach unten bewegt werden, bis die vorstehenden Profilstücke 45 fest
in die Haken 46 eingreifen. Es ist zu erkennen, daß diese Haken und vorstehenden Profilstücke eine Fangvorrichtung bilden, welche
die Plattform und die Gestänge in ihrer Schließstellung halten, so daß die Fahrzeugöffnung z.B. während der Fahrt des Fahrzeuges
verschlossen ist.
Um die Plattform wieder in ihre Betriebsstellung zu bringen, laufen die vorbeschriebenen Verfahrensschritte in umgekehrter
Reihenfolge ab. Der Hauptdruckzylinder 31 wird ausgeschoben, um die Läufer 3 und 4 auf den Führungssäulen 1 und 2 anzuheben
und die Eingriffsstellung zwischen den vorstehenden Profilstücken 45 und den Haken 46 zu lösen. Das Ausschieben des
Hauptdruckzylinders 31 wird dann automatisch durch den Mitnehmerstößel 47 gestoppt, und der Hilfsdruckzylinder 39 wird
druckentlastet, so daß er eingeschoben wird und ein Öffnen des Gestänges unter dem Eigengewicht und dem Gewicht der Plattform
15 ermöglicht, wobei sich die Plattform gleichzeitig bis in ihre volle Öffnungsstellung bewegt und ihre zum Erdboden, auf
dem das Fahrzeug steht, parallele Lage einnimmt. Dann werden
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der Hilfsdruckzylinder 39 abgeschaltet und der Hauptdruckzylinder 31 eingeschoben, damit die Plattform auf den Erdboden
in diejenige Position abgesenkt wird, die in der Fig.2 dargestellt ist.
Wenn die Plattform in ihre volle Öffnungsstellung geschwenkt ist, dann wird selbstverständlich der Torsionsstab 43 durch
die freitragend gelagerte Plattform tordiert. Wenn daher der Hilfsdruckzylinder 39 wieder ausgeschoben wird um die Gestänge
in ihre Schließstellung zu bewegen, dann unterstützt der Torsionsstab die Schwenkbewegung der Plattform um den Plattformlagerzapfen
42 in die endgültige Schließstellung.
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Claims (13)
1.) Lasthebe- und Absenkvorrichtung für ein Fahrzeug, dadurch
gekennzeichnet , daß zwischen der Plattform (9, 15) und dem oberen Schwenkhebel (6, 32) oder
unteren Schwenkhebel (7, 33) eines der Parallelogrammgestänge (4, 6, 7, 8; 3, 32, 33, 34) ein nicht dehnbares
Verbindungsstück (28, 38) an auf der gleichen Plattformseite wie der Plattformlagerzapfen gelegenen Stellen beweglich
angelenkt ist, so daß bei einer Betätigung des Gestänges zum Einklappen der Plattform in das Fahrzeug
hinein um ihren Gelenkzapfen herumgeschwenkt und mit dem Gestänge in das Fahrzeug geklappt wird, während die Plattform
bei einer Betätigung des Gestänges im umgekehrten Sinn in entgegengesetzter Richtung um ihren Lagerzapfen
herumgeschwenkt und mit dem Gestänge in ihre Betriebsstellung geklappt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Einrichtung zur Betätigung
des Parallelogrammgestänges (4, 6, 7, 8) einen Arm (6A) aufweist, der an dem oberen Schwenkhebel (6) oder unteren
Schwenkhebel (7) des Parallelogrammgestänges (1, 6, 7, 8) befestigt oder mit diesem einstückig ausgebildet ist und
mit einem Anschlag (18) zusammenwirkt, welcher relativ zum Gestänge auf der von dem die Plattform (9) tragenden
Lenkhebel (8) des Parallelogrammgestänges abgewandten Seite der Führung (1) derart befestigt ist, daß der Anschlag
bei einer Bewegung des Gestänges in der einen Richtung entlang der Führung gegen den Arm zur Anlage
kommt, so daß das Gestänge gekippt und die Plattform um
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ihren Lagerzapfen herum in das Fahrzeug hineingeschwenkt werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Einrichtung zur Betätigung des
Parallelogrammgestanges (3, 32, 33, 34) eine strömungsmittelbetätigte
Druckeinrichtung (39) aufweist, die zwischen der Plattform (15) oder einem Verlängerungsstück (40) der
Plattform und einem der Arme (34) des Parallelogrammgestänges eingespannt ist, so daß eine Betätigung der Druckeinrichtung
eine Verschwenkung der Plattform um ihren Lagerzapfen (42) herum in das Fahrzeug hinein hervorruft, wenn
das Parallelogrammgestänge in der einen Richtung betätigt wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckeinrichtung (39) zwischen
der Plattform (15) oder einem Verlängerungsstück (40) der Plattform und dem die Plattform tragenden Lenkhebel (34)
des Parallelograirangestänges (3, 32, 33, 34) eingespannt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch g e kennzeichnet
, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, die einen weiteren Betrieb des Antriebsaggregates (31)
unterbindet, sobald das Parallelogrammgestänge (4, 6, 7, 8; 3, 32, 33, 34) einen bestimmten Weg entlang der Führungen
zurückgelegt hat.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur
Verbindung eines weiteren Betriebes des Antriebsaggregates
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(31) nach dem Außerbetriebsetzen des Aggregates die Druckeinrichtung (39) einschaltet.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß die Einrichtung zur
Verbindung eines weiteren Betriebes des Antriebsaggregates
(31) elektrische Begrenzungsschalter sowie damit zusammenwirkende Strömungsmittelsteuerventile aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet , daß eine Einrichtung vorgesehen
ist, welche die Betätigungseinrichtung (6A, 18, 39) für das Parallelogrammgestänge bei der Schwenkung der
Plattform (9, 15) um den Plattformlagerzapfen (42) herum und beim Einklappen der Plattform in das Fahrzeug hinein
unterstützt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8 , dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung zur Untersützung
der Betätigungseinrichtung (6A, 18; 39) einen Torsionsstab
(43) aufweist, der in einem oder mehreren Lagerzapfen (42) des Parallelogrammgestänges gelagert ist und
die Plattform (15) in ihre Schließ- und Ruhestellung drückt.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Torsionsstab (43)
in dem Plattformlagerzapfen (42) gelagert und mit einem Ende an der Plattform (15) und mit dem anderen Ende an dem
die Plattform tragenden Lenkhebel (34) befestigt ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet , daß eine Fangvorrichtung
(45, 46) vorgesehen ist, welche die Plattform (15) und
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das Parallelogrammgestänge (3, 32, 33, 34) in der Ruhestellung
arretiert.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangvorrichtung zwei miteinander
zusammenwirkende Teile aufweist, von denen ein Teil (46) an der Führung (1, 2) und das andere Teil (45)
an der Plattform (15) oder an einem Arm (34) des Parallelogrammgestänges
(3, 32, 33, 34) derart angebracht ist, daß die beiden Teile in Eingriff bringbar sind,
wenn die Plattform in ihre Ruhestellung geschwenkt ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch
gekennzeichnet , daß die Teile der Fangvorrichtung einen an der Führung (1, 2) angebrachten Haken
(46) und ein damit zusammenwirkendes an einem äußeren Teil (44) des Parallelogrammgestänges (3, 32, 33, 34) befestigtes,
gegenüber dem Gestänge vorstehendes und sich mit dem Gestänge bewegendes Profilstück (45) aufweisen, welches zunächst
über dem Haken zu liegen kommt, wenn die Plattform in ihre Ruhestellung geschwenkt ist, und dann durch eine
Betätigung des Antriebsaggregates in einen Eingriff mit dem Haken (46) abgesenkt wird.
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