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DE2515539A1 - Verfahren zur entfernung von ammoniakstickstoff aus abwasser - Google Patents

Verfahren zur entfernung von ammoniakstickstoff aus abwasser

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DE2515539A1
DE2515539A1 DE19752515539 DE2515539A DE2515539A1 DE 2515539 A1 DE2515539 A1 DE 2515539A1 DE 19752515539 DE19752515539 DE 19752515539 DE 2515539 A DE2515539 A DE 2515539A DE 2515539 A1 DE2515539 A1 DE 2515539A1
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DE
Germany
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ppm
treatment liquid
liquid
column
ion
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DE19752515539
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DE2515539C3 (de
DE2515539B2 (de
Inventor
Toshihisa Hisa
Hirohisa Ishimaru
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Iwao Engineering Co Inc
Original Assignee
Iwao Engineering Co Inc
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Priority claimed from JP2136275A external-priority patent/JPS5332192B2/ja
Application filed by Iwao Engineering Co Inc filed Critical Iwao Engineering Co Inc
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Publication of DE2515539B2 publication Critical patent/DE2515539B2/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/58Treatment of water, waste water, or sewage by removing specified dissolved compounds
    • C02F1/586Treatment of water, waste water, or sewage by removing specified dissolved compounds by removing ammoniacal nitrogen

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Water Treatment By Electricity Or Magnetism (AREA)
  • Treatment Of Water By Oxidation Or Reduction (AREA)
  • Water Treatment By Sorption (AREA)

Description

T/K FRANKFURT (MAIN), 7-April 1975
Iwao Engineering Co., Inc.
Iwao Building ITo. 8-5 2-chome, Ginza, Chuo-ku, Tokyo-to, «Japan
Verfahren zur Entfernung von Ammoniakstickstoff aus Abwasser
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Entfernung von Ammoniakstickstoff durch Rückführung einer Behandlungsfllissigkeit als Medium in einem geschlossenen System im Kreislaufverfahren, das ein Ionenaustauscherverfahren, ein Adsorptionsverfahren,ein Elutionsverfahren, ein Elektrolyseverfahren, ein Einstellungsverfahren und ein IfeLnigungsverfahren umfaßt, um Sekundärverschmutzung zu verhindern und den Entfernungseffekt zu verbessern.
Der in Abwasser (drainage), wie dem Abfluß von Abwasserbearbei« tungsanlagen, enthaltene Ammoniakstickstoff verursacht oft Umweltverschmutzung, wie z.B. Eutrophie von Seen, Sümpfen, Flüssen, Buchten, die weniger von einem Strom beeinflußt sind, und von Binnenmeeren. Diese Phänomene haben eine Stagnation der Küstenfischerei und der Fischzucht sowie Zerstörung des ökologischen Systems im Inlandsbereich zur Folge. Es sind schon einige Verfahren zur Entfernung des Ammoniakstickstoffs im Abwasser vorgeschlagen worden;
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1. das Abtreiben des Ammoniaks,
2. die Break-point-Chlorierung und
J. die Ionenaustauschermethode.
Bei der Methode, Ammoniak abzutreiben, wird das Ammoniak weniger effektiv entfernt, da die Effektivität des Abtreibens abnimmt, wenn es kalt ist. Außerdem sind einige Maßnahmen notwendig, um Sekundärverschmutzungen durch Ammoniakgas zu verhindern, das aus dem Ammoniumion im Abwasser freigesetzt wird. Bei der Break-» point-Chlorierung nimmt die Einstellung des pH-Wertes durch den direkten Chlorzusatz zu dem Abwasser ab, und die Behandlung der als Nebenprodukt gebildeten Chloramine mit Aktivkohle und des im Abwasser zurückbleibenden restlichen Chlors sind notwendig. Außerdem ist nicht zu vermeiden, daß die Behandlungsanlage kompliziert ist, da flüssiges Chlor proportional zur Konzentration des Ammoniakstickstoffs im Abwasser eingesetzt wird und einige Vorrichtungen zur Handhabung des flüssigen Chlors benötigt werden. Außerdem besteht der unvermeidbare Nachteil (diffect) der Break-point-Chlorierung in der Zunahme der Chloridkonzentration im Abfluß. Bei der Ionenaustauschermethode wird zunächst das im Abwasser enthaltene Ammoniumion an der Ionenaustauschersubstanz, wie natürlichem oder synthetischem Zeolith, adsorbiert, danach von der lonenaustauschersubstanz eluiert und mittels der Abtreibmethode an die Atmosphäre abgegeben. Infolgedessen sind bei der Ionenaustauschermethode einige Maßnahmen notwendig, um Sekundärverschmutzung und die Abnahme des Abtreibeffekts, wenn es kalt ist, genau wie bei der Ammoniakabtreibmethode zu verhindern«,
Bei einer anderen Ionenaustauschermethode wird das Ammoniumion direkt durch die Qxidationswirkung des Chlors in der Kolonne, die die lonenaustauschersubstanz enthält, zersetzt und infolgedessen die Elution des Ammoniumions durch Gasentwicklung verhindert.
Die Erfindung betrifft ein neues Verfahren zur Entfernung des
11
Ammoniakstickstoffs durch überführung in inerten Stickstoff in
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einem geschlossenen System, Bückführung der Behandlungsflüssigkeit im Kreislauf, um Sekundärverschmutzung zu verhindern, und Nachfolgebehandlung, wie Adsorption, Elution, Elektrolyse,
pH-Einstellung und .Reinigung des Ammoniakstickstoff enthaltenden Abwassers, um die Effektivität des Entfernungsprozesses zu verbessern. Gemäß Erfindung wird der Ammoniakstickstoff in dem Abwasser an einer lonenaustauschersubstanz, wie Zeolith, adsorbiert, der Ammoniakstickstoff wird durch Behandlung der lonenaustauschersubstanz mit einer hauptsächlich Alkalimetallchloride enthaltenden Behandlungsflüssigkeit eluiert, um die lonenaustauschersubstanz zu regenerieren, die den Ammoniakstickstoff enthaltende Behandlungsflüssigkeit wird elektrolysiert, um
aktives Chlor zu bilden, das oxidativ den Ammoniakstickstoff
zersetzt, das bei der Zersetzung entwickelte Gas wird mit einer pH-Einstellungsflüssigkeit, die ein Hydroxid desselben .Alkalimetall s - wie die Behandlungsflüssigkeit - enthält, in Berührung gebracht, damit sein hauptsächlich Chlor und Stickoxid enthaltendes Säuregas absorbiert wird, sodann gereinigt, indem man es durch Aktivkohle führt, und freigelassen, die pH-Einstellungsflüssigkeit - die das Säuregas absorbiert hat - wird der elek- ; trolysierten Behandlungsflüssigkeit zugesetzt, um die Wasserstoff ionen-Konz ent ration einzustellen, das Alkalimetallion zu
ergänzen und den restlichen Ammoniakstickstoff durch das zurückgewonnene aktive Chlor zu zersetzen, und schließlich wird
die Behandlungsflüssigkeit - nachdem sie zur Reinigung durch
Aktivkohle geführt worden ist - um das restliche Chlor zu zersetzen, in den initialen Ionenaustauscherprozeß zurückgeführt.
Fig. 1 zeigt das Fließschema der Verfahren gemäß Erfindung,
wobei
1 eine Abwasserabflußöffnung (drain pit),
2 eine Abwasserzuführungsleitung,
3 eine Zeolithkolonne,
4- eine Abwasserabführungsleitung,
5 eine Zeolithkolonne, j
6 eine Leitung zur elektrolytischen Zelle,
7 eine elektrolytische Zelle,
8 eine Leitung zum Einstellungsbad,
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9 ein Einstellungsbad,
"10 eine Leitung zur Kolonne mit Aktivkohle,
11 eine Kolonne mit Aktivkohle,
12 eine Kreisiaufleitung, ■ 13, 14 Pumpen, ;
15 eine Leitung für Einstellungsflüssigkeit,
16 das Bad mit Einstellungsflüssigkeit,
17 eine Zuführungsleitung für die Einstellungsflüssigkeit,
18 eine Leitung für das entwickelte Gas,
19 eine Leitung für reines Gas,
20 eine Kolonne für Aktivkohle und
21 eine Gasabführungsleitung bedeuten.
Das Verfa-hren zur Entfernung des Ammoniakstickstoffs gemäß Erfindung wird nachfolgend im einzelnen in Bezug auf das Fließschema der Zeichnung beschrieben.
Die Abwasserabflußöffnung 1 ist mit der Ionenaustauscherkolonne 3 durch die Abwasserzuführungsleitung 2 verbunden. Die gewöhnlich mit natürlichem oder synthetischem Zeolith als Ionenaustauschersubstanz gepackte Kolonne 3 ist mit der Abwasserabführungsleitung 4- verbunden. Eine weitere Ionenaustauscher-* kolonne 5 ist vorgesehen , die - wenn es der Bedarf erfordert — gegen Kolonne 3 austauschbar ist und die mit der Elektrolysezelle 7 über Leitung 6 zur Elektrolysezelle verbunden ist^ Die Kolonne 5 ist ebenfalls mit natürlichem oder synthetischem Zeolith gepackt. Die Elektrolysezelle 7 ist über die Leitung 8 zum pH-Einstellungsbad mit dem pH-Einstellbad 9 verbunden, das seinerseits mit der Aktivkohle enthaltenden Kolonne 11 über Leitung 10 zu der Kolonne mit der Aktivkohle verbunden ist. Die Kolonne 11 mit der Aktivkohle ist mit der weiter oben erwähnten Zeolithkolonne 5 über die Kreislaufleitung 12 unter Bildung eines Zirkulationskreises verbunden. In Leitung 6 zur Elektrolysezelle sowie in der Kreislaufleitung 12 sind Pumpen 13 bzw. 14 angeordnet. Das pH-Einstellungsbad 9 ist über Leitung 15 für pH—Einstellungsflüssigkeit mit dem Einstellungsflüssigkeit enthaltenden Bad 16 verbunden, das seinerseits eine Zuführungsleitung 17 für die Einstellungsflüssigkeit enthält. Außerdem ;
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sind die Elektrolysezelle 7» das pH—Einstellungsbad 9 und die Kolonne mit Aktivkohle 11 durch Leitung 18 für das entwickelte Gas mit dem Bad 16 für die Einstellungsflüssigkeit verbunden, das seinerseits mit der Aktivkohle enthaltenden Kolonne 20 über Leitung 19 für gereinigtes Gas verbunden ist. An Kolonne 20 für Aktivkohle ist eine Gasabführungsleitung 21 angeordnet.
Wird einem vereinfachten System der Vorzug vor einer effektivem Entfernung gegeben, kann man das pH-Einstellungsbad 9 über Pumpe 14· mit der Kreisiaufleitung 12 verbinden, und Leitung für das entwickelte Gas kann direkt mit der 5asabführungsleitung 21 verbunden werden.
In diesem System wird das Ammoniakstickstoff enthaltende Abwasser von der Abwasserabflußöffnung 1 zu der Zeolithkolonne 3 durch die Abwasserzuführungsleitung 2 geführt. Das Zeolith wirkt als selektive Ionenaustauschersubstanz und adsorbiert den Ammoniakstickstoff in Form von Ammoniumionen, während das Abwasser die Kolonne 3 passiert, gemäß folgender Gleichung?
+ + Z-Na —> Na+ + Z-HH4 (1).
Infolgedessen ist die am Zeolith aus dem Abwasser adsorbierte molare Menge Ammoniumion gleich der des in das Abwasser aus dem Zeolith freigesetzten Natriumions. Beträgt die Ionenaustauscherkapazität des Zeoliths 100 MilIi-äquivalente pro 100 g Zeolith, werden 0,1 χ 23 g ■ 2,3 g Natriumion pro 100 g Zeolith in das Abwasser freigesetzt; infolgedessen sind 0,1 χ 18 g - 1,8 g Ammoniumion am Zeolith adsorbiert. Das Abwasser wird nach der Adsorptionsbehandlung in der Zeolithkolonne 3 durch die Abwasserabführungsleitung 4- aus dem System herausgeführt. In dem Adsorptionsprozeß beträgt die Strömungsgeschwindigkeit des Abwassers etwa 1 bis etwa20)-'^^Stunde, vorzugsweise etwa 2 bis etwa 10 cv/Stunde, um eine Reaktion zu gewährleisten.
nachträglich geändert
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Das Elutionsverfahren beginnt mit dem Austausch der Kolonne 3 gegen Kolonne 5 vor Sättigung der Ionenaustauscherkapazität des Zeoliths. Durch Kolonne 5 wird eine Behandlungsflüssigkeit geleitet, die hauptsächlich Alkalimetallchloride, unter denen Natriumchlorid und Kaliumchlorid "bevorzugt werden, ehüältj es können aber auch andere Alkalimetallsalze benutzt werden. Nachfolgend ist ein Fall als typisches Beispiel beschrieben, in dem eine hauptsächlich Natriumchlorid enthaltende Flüssigkeit benutzt ist. Die Konzentration des Salzes beträgt etwa 0,1 bis etwa 6,0 n, vorzugsweise etwa 0,5 bis etwa 4,0 n, und die Strömungsgeschwindigkeit der Behandlungsflüssigkeit ist gleich der des Abwassers.
Wenn die aus Natriumchloridlösung bestehende Behandlungsfliissigkeit, in der die Natriumionkonzentration viel höher als die Ammoniumionkonzentration in der Zeolithkolonne 5 ist, durch Kolonne 5 geführt wird, wird das am Zeolith adsorbierte Ammoniumion gemäß folgender Gleichung;
NaCl + Z-NH^ —> NH4Cl + Z-Na (2)
in die Behandlungsflüssigkeit eluiert. Infolgedessen ist die molare Menge an eluiertem Ammoniumion gleich der an Natriumion, das gegen das Ammoniumion ausgetauscht ist wie beim Afisorptionsprozeß. Beträgt die Austauscherkapazität des Zeoliths 100 Killiäquivalente / 100 g Zeolith wie zuvor, ersetzen 2,3 g Natriumion 1,8 g Ammoniumion pro 100 g Zeolith. Diese Menge Natriumion ist identisch mit der, die im Adsorptionsprozeß freigesetzt ist, und das Zeolith gewinnt seine ursprüngliche Austauscherkapazität zurück. Was die Behandlungsflüssigkeit anbetrifft, so nimmt ihr Gehalt an Natriumion um 2,3 g ab, und ihr Gehalt an Ammoniumion um 1,8 g zu pro 100 g Zeolith.
Έ±& Menge der Behandlungsflüssigkeit wird nach dem Elutionsverfahren über Leitung 6 zur Elektrolysezelle und Pumpe 13 zur Elektrolysezelle 7 geführt. Als Elektrolysezelle 7 werden ent-
-iosen
weder eins? Diaphragmazelle - ausgestattet mit einer Anode von platinplattiertem Titan - und einer Eisenkathode oder einer
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bipolaren Elektrolysezelle - ausgestattet mit Elektroden von platinplattiertem Titan - der Vorzug gegeben.
Bei der Elektrolyse der Behandlungsflüssigkeit wird gemäß folgenden Gleichungen:
2 NaCl + 2H2O -^-> 2NaOH + Cl2 + H2 (3)
Cl2 + 2NaOH ?■ NaOCl + H2O (4)
Natriumhypochlorit gebildet, das das Ammoniumion in der Behandlungsflüssigkeit gemäß folgender Gleichung:
2NH4 + + 3NaOCl > 3NaCl + 3H2O + N2 + 2H+ (5)
zersetzt. Aus den Gleichungen 35 4- und 5 folgt, daß in diesem Verfahren folgendes Massengleichgewicht vorliegt:
3/2 H2 + 1/2 N2 + H+ (6).
NH+ wird so zu N2 und H2 zersetzt. Unter diesen Umständen bilden 1,8 g Ammoniumion 3»36 1 Wasserstoffgas und 1,12 1 Stickstoffgas unter örSrP. pro 0,3 Faraday. In der Elektrolyse werden bis 90 % des Ammoniakstickstoffs Oxidiert, und aus diesem Grund beträgt die Stromdichte etwa 50 bis etwa 500 mA/cm .
Wie weiter unten erwähnt, werden die restlichen 10 bis 20 % Ammoniakstickstoff oxidativ durch das aktive Chlor zersetzt, das aus der pH-Einstellungsflüssigkeit in dem Einstellungsbad wiedergewonnen wird. Bei der Elektrolyse der Behandlungsflüssigkeit werden 0,1 g H+ pro 0,3 Faraday gebildet - wie Gleichung zeigt - was eine pH-Erniedrigung der Flüssigkeit zur Folge hat. Daher wird die Reaktion der Gleichung 4 unterdrückt, und ein Teil des bei der Elektrolyse gebildeten Chlors entweicht, ohne mit dem Ammoniumion in Reaktion zu treten, aus der Behandlungsflüssigkeit. Unter den Elektrolysebedingungen kann die Elektrolyse von Wasser - wie die folgende Gleichung zeigt - den Elektrolysereaktionen 4 und 5 angefügt werden, wobei Wasserstoff- und Sauerstoffgas entwickelt wirds
nachträglich geändert
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-8- 2b 1 5539
H2 + 1/2 O2 J7).
In einigen Fällen wird ein Teil des Ammoniakstickstoffs in Stick oxide NO durch direkte elektrolytische Oxidation oder durch Reaktion mit dem entwickelten Gas - ohne der Gleichung 6 zu gehorchen - übergeführt.
Bei der pH-Erniedrigung bleibt ein Teil des Chlors in Form von unterchloriger Säure in der Behandlungsflüssigkeit, wodurch bei der Reaktion mit Ammoniakstickstoff Chloramine gemäß folgenden Gleichungen gebildet werden:
+ HOCl > ER2Gl + H3O + H+ (8)
1 + HOCl > KHCl2 + H3O (9)
2 + HOCl > NCl3 + H2O (10).
Da Trichloramin in Wasser kaum löslich ist, riecht die Flüssigkeit danach.
Die bei der Elektrolyse entwickelte Gasmischung - die aus Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff, einer kleinen Menge Chlor, einer Spur von Stickoxiden und Chloraminen besteht - wird durch Leitung 18 für das entwickelte Gas in das Bad 16 mit der pH— Einstellungsflüssigkeit geleitet. Das Bad 16 ist zuvor über die Zuführungsleitung 17 für pH-Einstellungsflüssigkeit mit pH-Einstellungsflüssigkeit gefüllt worden. Das Bad 16 mit der pH-Einstellungsflüssigkeit weist eine Waschkolonne auf, in der das entwickelte Gas mit der pH-Einstellungsflüssigkeit in Berührung gebracht wird, sowie Einrichtungen, die eine Zirkulation der pH-Einstellungsflüssigkeit in der Waschkolonne bewirken. Die Flüssigkeit enthält ein Hydroxid desselben Alkalimetalls, das auch in der Behandlungsflüssigkeit enthalten isto Wird Natriumchloridlösung als Behandlungsflüssigkeit benutzt, verwendet man als pH-Einsteilungsflüssigkeit Natriumhydroxidlösung. Das hauptsächlich Chlor und Stickoxide, enthaltende Säuregas in dem ! entwickelten Gas wird in der alkalischen pH-Einstellungsflüssigkeit im Bad 16 absorbiert. So löst sich z.B. Chlor gemäß
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Gleichung 4- in der pH-Einstellungsflüssigkeit, die Natriumhydroxid enthält. Die Strömungsgeschwindigkeit des entwickelten Gases beträgt etwa 0,5 bis etwa 1,0 m/sec und - etwa 1 bis etwa ST in diesem Absorptionsrexnigungsprozeß durch die EinstellungsflUssigkeit, vorzugsweise etwa 0,6 bis etwa 0,8 m/sec und L/G etwa 2 bis etwa 4-,
Wie weiter oben erwähnt, werden Spuren von Chlor und Chloramin, die nicht in der pH-Enstellungsflüssigkeit absorbiert werden können, über Leitung 19 für gereinigtes Gas in die Kolonne 20 mit Aktivkohle geführt. Die Aktivkohle der Kolonne 20 wird nach einer bestimmten Gebrauchszeit durch Vaschen mit der Einstellungsflüssigkeit regeneriert. Bei der Wiedergewinnung dieser Einstellungsflüssigkeit im Bad 16 kann das effektive Chlor sicher in der Flüssigkeit zurückgehalten werden. Das so zurückgehaltene Chlor zusammen mit dem in dem Einstellungsbad 16 absorbierten Chlor wird wiedergewonnen für die Wiederverwendung in der Behandlungsflüssigkeit in dem nachfolgenden pH-Einstellungsprozeß. Bei dem weiter oben genannten Reinigungsprozeß mit Aktivkohle wird das entwickelte Gas mit der Aktivkohle bei einer Strömungsgeschwindigkeit von etwa 0,1 bis etwa 1,0 m/sec für etwa 0,2 bis etwa 4,0 see, vorzugsweise bei einer Strömungsgeschwindigkeit von etwa 0,2 bis etwa 0,5 m/sec für etwa 0,5 bis etwa 2,0 see in Berührung gebracht. Das durch die Kolonne 20 mit der Aktivkohle gereinigte Gas wird durch die Gasabführungsleitung 21 in die Atmosphäre abgelassene In diesem IPaIl braucht eine Sekundärverschmutzung nicht befürchtet zu werden, da die Stickoxide und die Chloramine aus dem Gas durch die Reinigung mit der Einstellungsflüssigkeit und der Aktivkohle sicher entfernt worden sind.
Kach dem Elektrolyseverfahren wird die Behcndlungsflüssigkeit durch Leitung 8 zum Einstellungsbad 9 befördert, um die pH-Erniedrigung - die auf die Zunahme von H+ bei der Elektrolyse des Ammoniumions zurückzuführen ist - zu kompensieren und um effektives Chlor und Stickstoffoxide- aus der Einstellungsflüssigkeit für die Behandlungsflüssigkeit wiederzugewinnen.
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Dem Einstellungsbad 9 wird Einstellungsflüssigkeit aus dem Bad 16 für die Einstellungsflüssigkeit über Leitung 15 zugeführt. Die Einstellungsflüssigkeit wird der besagten Behandlungsflüssigkeit zugesetzt. Da die Einstellungsflüssigkeit ein Hydroxid desselben-Alkalimetalls enthält, das auch in der Behandlungsflüssigkeit vorhanden ist, nämlich in diesem Fall Natriumhydroxid, wird es durch den Zusatz der Einstellungsfl-Ussigkeit neutralisiert, ihr pH-Wert auf den festgesetzten Wert gebracht und der abgesunkene Natriumionengehalt ergänzt:
NaOH + H+ > Na+ + H3O (11)
Beträgt die Zunahme an Wasserstoffion 1,0 g/Einheit in der Elektrolyse, bleibt der pH-Wert nahezu neutral und 2,3 g Natriumion/ Einheit werden durch Zusatz einer äquivalenten Natriumhydroxidmenge (4-,O g) ergänzt. Diese Menge Natriumion ist gleich derjenigen, um die die Behandlungsflüssigkeit in dem weiter oben erwähnten Elutionsprozeß abnimmt, und infolgedessen wird die ursprüngliche Natriumionenkonzentration der Behandlungsflüssigkeit durch den Zusatz der pH-Einstellungsflüssigkeit wiederhergestellt. Durch diesen Zusatz werden effektives Chlor und Stickstoffoxide in der Einstellungsflüssigkeit in die Behandlungsflüssigkeit übergeführt, was die Wiederverwendung des Chlors für weitere Zersetzung des restlichen Ammoniakstickstoffs in der Bjaandlungsflüssigkeit ermöglicht. Die Behandlungsflüssigkeit wird in etwa 10-bis etwa 50%igem, vorzugsweise etwa 15- bis V20%igem Ueberschuß zugesetzt, was Verluste während des Verfahrens und Absorption von Säuregas ermöglicht.
In der Behandlungsflüssigkeit sind außer dem Trichloramin noch andere nichtflüchtige Chloramine vorhanden. Um sie zu zersetzen, wird die Behandlungsflüssigkeit nach der Einstellung durch Leitung 10 in Kolonne 11 mit Aktivkohle geleitet. Aktives Chlor und Chloraminein dieser Flüssigkeit werden - wie die nachfolgenden Gleichungen zeigen - durch die katalytische Wirkung der Aktivkohle zersetzt und verlieren ihren charakteristischen Geruch:
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σ* + Ηοσι
Cl + H2O +C*
co* + HCl CO* (12)
NH3 + HOl + C* (13)
N2 η h H2O + 2HCl + (14)
h 4HCl + CO* (15)
2NH2Cl + CO* f
2NHCl2 + H2O + C* >
Hierin stellt C* Aktivkohle und CO* an Aktivkohle adsorbiertes Material dar. Die Kontaktzeit zwischen Behandlungsflüssigkeit und Aktivkohle in dem Reinigungsverfahren beträgt etwa 0,2 bis etwa 35O min, vorzugsweise etwa 0,3 bis etwa 2,0 min. Das flüchtige Gas aus Bad 9 und Kolonne 11 wird mit dem in der Elektrolysezelle 7 entwickelten Gas vereinigt und das gesamte Gas durch Leitung 18 zum pH-Einstellungsbad 16 geführt.
Die durch Aktivkohle gereinigte Flüssigkeit wird durch Pumpe 14 und die Kreislaufleitung 12 zur Zeolithkolonne 5 geführt. Bei einer solchen Verwendung der Behandlungsflüssigkeit im Kreisverfahren wird das wiedergewonnene Chlor wiederverwendet, damit Verluste an Chlorionen vermieden werden, die dann bei der elektrolytischen Oxidation mitwirken. Die wiedergewonnenen Stickoxide in der Behandlungsflüssigkeit zirkulieren im geschlossenen System, und ihre Konzentration nimmt nach und nach zu. Sie werden jedoch zusammen (competitively) mit der Behandlungsflüssigkeit elektrolysiert, wenn eine diaphragmalose Zelle oder eine bipolare Zelle verwendet wird, und der Betrag der Zunahme hält sich in gewissen Grenzen.
Die Erfindung weist praktisch folgende vorteilhafte Wirkungen auf:
Der Ammoniakstickstoff im Abwasser wird durch die aufeinanderfolgenden stufenweisen Prozesse, wie Adsorption, Elution, Elektrolyse, Einstellung und Reinigung wirksam entfernt. Seine Konzentration nach dem Adsorptionsprozeß kann heruntergedrückt werden auf weniger al 1 ppm. Wird das Ammoniumion direkt durch die Oxidationswirkung des Chlors in der Ionenaustauscherkolonne zersetzt, liefert die Reaktion des effektiven Chlors der unzersetzten Chloramine mit Ammoniak Gasentwicklung zusätzlich zur Bildung von Chlor. Dies hindert das Ammoniumion an der Elution
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und Dispersion vom Zeolith in die Behandlungsflüssigkeit, wodurch die Effektivität der Entfernung von Ammoniakstickstoff abnimmt.
Durch die WMergewinnung von Chlor und Stickoxiden in der Behandlungsflüssigkeit und Zirkulation dieser Flüssigkeit wird ihr Herausführen aus dem System und Sekundärverschmutzung verhindert, die Wiederverwendung von Chlor und die Zersetzung der Stickoxide durch elektrolytische Reduktion ermöglicht.
Sekundärverschmutzung durch Entweichen von Ammoniak in die Atmosphäre tritt nicht ein, da der Ammoniakstickstoff in dem System zu Stickstoff zersetzt wird.
Der Ammoniakstickstoff kann sicher zersetzt werden, ohne durch Aenderung von Temperatur und seiner Konzentration beeinflußt zu werden, da er durch Elektrolyse zersetzt wird.
Es ist nicht notwendig, das gefährliche flüssige Chlor zu benutzen, wie bei der Methode der Break-point-Chlorierungo Außerdem nimmt die Konzentration an Chlorion in den behandelten Abwässern nicht zu, da das Chlor in dem geschlossenen System wiedergewonnen wird.
Das Zeolith zeigt keine Abnahme seiner Ionenaustauscherkapazität, da es eohne Hitzeanwendung regeneriert wird.
Die Apparaturen der verschiedenen Verfahren werden durch die Säuren kaum korrodiert. Daher ermöglicht das Verfahren der Erfindung, den Ammoniakstickstoff in einfacher und wirtschaftlicher Weise sicher zu entfernen.
Das Verfahren der Erfindung soll durch folgende Beispiele näher erläutert werden. Hieraus sind keine Beschränkungen herzuleiten=.
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Beispiel Λ
Eine Menge von Sekundärabwasser (secondary drainage) aus einer im kleinen Maßstab arbeitenden Anlage für Kloakenwasserbehandlung wurde durch Zusatz von 50 ppm Alaun und Entfernung der IFestteilchen behandelt. Dieses Abwasser führte man durch eine Kolonne (Innendurchmesser 50 mm) » die mit 1,10 1 natürlichen Zeolith, er« halten in Kyusyu (Mordenite, Teilchengröße 0,50 - 0,86 mm), gepackt war, mit einer Strömungsgeschwindigkeit von 5 cv/Stunde zur Adsorption hindurchgeleitet .JDie Analyseergebnisse des Zuflusses und des Abflusses sind in der ersten Kolonne von Tabellei angegeben. Durch die Zeolithkolonne mit adsorbiertem Ammoniumion wurden abwärts 20 1 Λ η Natriumchloridlösung mit einer Strömungsgeschwindigkeit von 5 cv/Stunde hindurchgeleitet, um das adsorbierte Ammoniumion zu eluieren und das Zeolith zu regenerieren. Das Ergebnis ist mit dem vor der Elution in der zweiten Kolonne der Tabelle 1 verglichen. Diese Natriumchloridlösung wurde in eine bipolare, sechsfache Elektrolysezelle zur oxidativen Zersetzung des Ammoniumions geleitet und dort elektrolysiert. Die Ergebnisse und die Bedingungen dieser Elektrolyse sind in der
den
dritten und untersten Kolonneider Tabelle Λ zusammengestellt.
Das entwickelte Gas wurde in die Atmosphäre abgelassen. Die elek— trolyderte Natriumchloridlösung wurde dagegen in ein pH-Einstellungsbad geführt und mit 200 ml 10%iger Natriumhydroxidlösung versetzt. Das Ergebnis dieser Einstellung ist in der vierten Kolonne der Tabelle 1 gezeigt. Die eingestellte Natriumchloridlösung wurde erneut in die Zeolithkolonne zurückgeführt und die genannten Behandlungen der Reihe nach wiederholt. Das Ergebnis ist als Vergleich in allen Kolonnen der Tabelle 1 angegeben, deren Zahlen Mittelwerte darstellen.
Beispiel 2
Eine Menge Sekundärabwasser aus einer Abtrittsdüngerbeseitigungsanlage wurde zur Behandlung mit 100 ppm Alaun versetzt und die Festteilchen entfernt. Dieses Abwasser führte man durch eine Kolonne (Innendurchmesser 50 mm), die mit 1,07 1 natürlichem Zeolith, produziert in Futatsui (ölinoptilolite, Teilchengröße 0,50 bis 0,86 mm), gepackt worden war, durchgeführt und in der in Beispiel 1 angegebenen Weise weiterbehandelto Das Ergebnis ist in
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Tabelle 2 angegebene
20 1 einer 1 η Natriumchloridlösung wurden als Behandlungsflüssigkeit und 300 ml einer 10%igen Hatriumhydroxidlösung als Einstellungsflüssigkeit benutzt. Die Zahlen in Tabelle 2 stellen Mittelwerte dar.
Beispiel 3
Zu sekundärem Abwasser aus einer AbtrittsdUngerbeseitigungsanlage wurden 100 ppm Alaun gegeben und die Festteilchen entfernt. Das Abwasser wurde durch eine Kolonne (Innendurchmesser 50 mm), die mit 1,7 1 natürlichem Zeolith, produziert in Futatsui (Clinoptilolite, Teilchengröße 0,50 bis 0,86 mm) gepackt war, mit einer Strömungsgeschwindigkeit von 5 cv/Stunde hindurchgeführt.
Die analytischen Ergebnisse von Zufluß und Abfluß sind in der 1. Kolonne der Tabelle 3 angegeben. Durch die Kolonne wurden 20 1 η Kaliumchloridlösung mit einer Strömungsgeschwindigkeit von 5 cv/Stunde abwärts hindurchgeführt, um das adsorbierte Ammoniumion zu eluieren. Das erhaltene Ergebnis ist mit dem vor der Elu— tion in der zweiten Kolonne der Tabelle 3 verglichen. Diese Kaliumchloridlösung wurde zur oxidativen Zersetzung des Ammoniumions zu einer ähnlichen Elektrolysezelle wie in Beispiel 1 geführt und dort elektrolysiert. Das Ergebnis und die Elektrolysebedingungen sind in der dritten bzw. den untersten Kolonnen der Tabelle 3 angegeben. Danach wurde das entwickelte Gas in die Atmosphäre abgelassen. Die elektrolysierte Behandlungsflüssig— keit mit dem Kaliumchlorid wurde in ein Einstellungsbad geführt und mit 300 ml einer 10%igen hydroxidlösung versetzt. Das Ergebnis der Einstellung ist in der 4. Kolonne der Tabelle 3 enthalten. Die so behandelte Kaliumchloridlösung wurde wieder in die Zeolithkolonne zurückgeführt und die genannten Behandlungen der Reihe nach wiederholt. Das Ergebnis ist als Vergleich in allen Kolonnen der Tabelle 3 angegeben, deren ZahlenMLttelwerte darstellen.
Beispiel 4-
Zu Sekundärabwasser aus einer in kleinem Maßstab arbeitenden Anlage zux Kloakenwasserbehandlung gab man 50 ppm Alaun und ent- ,
naohtriigijoh
0 9 8 11/0578
fernte die Festteilchen. Dieses Abwasser führte man durch eine Kolonne (Innendurchmesser 50 mm), die mit 1,10 1 natürlichem Zeolith, produziert in Kyusyu (Mordenite, Teilchengröße 0,5 "bis 0,86 mm), gepakt war, mit einer Strömungsgeschwindigkeit von 5 cv/Stunde hindurchgeführt. Das Analyseergebnis von Zufluß und Abfluß ist in der ersten Kolonne der Tabelle 4 aufgeführt.
Durch das Zeolith mit dem adsorbierten Ammoniumion wurden abwärts 20 1 1 η Natriumchloridlösung mit einer Strömungsgeschwindigkeit von 5 cv/Stunde hindurchgeleitet, um das adsorbierte Ammoniumion zu eluieren. Das Ergebnis der Elution ist in der 2.Kolonne der Tabelle 4 verglichen. Diese Natriumchloridlösung wurde zur oxidativen Zersetzung des Ammoniumions in eine bipolare, sechsfache Elektrolysezelle geführt und dort elektrolysiert. Das Ergebnis und die Bedingungen der Elektrolyse sind in der dritten und den unteren Kolonnen der Tabelle 4 zusammengestellt. Das bei der Elektrolyse entwickelte Gas wurde durch die Leitung für das entwickelte Gas zu einem Einstellungsbad mit einer Geschwindigkeit von 0,7 m/sec und L/G 3 geleitet und mit einer 10%igen Natriumhydroxid enthaltenden Einstellungsflüssigkeit in Berührung gebracht, um Säuregas - wie Stickoxide.und Chlor - zu absorbieren. Das Ergebnis dieses Reinigungsprozesses ist in der 4.Kolonne der Tabelle 4 angegeben. Danach wurde das entwickelte Gas mit einer Geschwindigkeit von 0,3 m/sec für 0»3 see in eine Kolonne mit Aktivkohle eingeleitet und dann in die Atmosphäre abgelassen.Die elektrolyseerte Natriumchloridlösung wurde dagegen in ein Einstellungsbad geleitet und mit 200 ml einer Natriumhydroxidlösung, die Säuregas absorbiert hatte, versetzt. Das Ergebnis dieser Einstellung ist in der 5«Kolonne der Tabelle 4 zusammengestellt.Die eingestellte Natriumchloridlösung wurde zur Reinigung in eine Kolonne geführt, die mit 500 ml Aktivkohle (Eeilchengröße 1,52 bis 0,98 mm) gepackt war, und zur Regenerierung des Zeoliths wiederverwendet.
Die genannten Behandlungen wurden dann der Reihe nach wiederholt* Das Ergebnis ist als Vergleich für alle Verfahren in allen Kolonnen der Tabelle 4 angegeben, deren Zahlen Mittelwerte darstellen*
609811/0578
Beispiel 5
Zu Sekundärabwasser aus einer Abtrittsdüngerbeseitigungsanlage gab man 100 ppm Alaun und entfernte die Festteilchen. Dieses Abwasser führte man durch eine Kolonne (Innendurchmesser 50 mm), die mit 1,07 1 natürlichem Zeolith, erhalten in Futatsui (Clinop-+ tilolite, Teilchengröße 0,5 bis 0,86 mm) gepackt war, und führte die weitere Behandlung in der in Beispiel H- angegebenen Weise durch. Das Ergebnis ist in Tabelle 5 zusammengestellt.
20 1 einer 1 η Uatriumchloridlösung wurden als Behandlsungsflüssigkeit und 400 ml 10%iger Natriumhydroxidlösung als Einstellungsflüssigkeit benutzt. Die Zahlen der Tabelle 4 stellen Mittelwerte dar.
Beispiel 6
Eine Menge Sekundärabwasser aus einer Abtrittsdüngerbeseitigungs-* anlage versetzte man mit 100 ppm Alaun und entfernte die Jfestteilchen. Dieses Abwasser leitete man durch eine Kolonne(Innendurchmesser 50 mm), die mit 1,07 1 natürlichem Zeolith, erhalten in Futatsui (Olinoptilolite, Teilchengröße 0,5 his 0,86), gepackt war, mit einer Strömungsgeschwindigkeit von 5 cv/Stunde zur Adsorption hindurch. Die Analyseergebnisse von Zufluß und Abfluß sind in der ersten Kolonne der Tabelle 6 enthalten. Durch das Zeolith mit dem adsorbierten Ammoniumion leitete man abwärts 20 1 1 η Kaliumchloridlösung mit einer Strömungsgeschwindigkeit von 5 cv/ßtunde hindurch, um das Ammoniumion zu eluieren. Das Ergebnis ist - verglichen mit dem vor der Elution - in der 2.Kolonne der Tabelle 6 enthalten. Diese Kaliumchloridlösung führte man zur oxidativen Zersetzung des Ammoniumions zu einer ähnlichen Elektrolysezelle wie in Beispiel 4· und elektrolysierte sie dorto
Das Ergebnis und die Bedingungen dieser Elektrolyse sind in der 3. bzw. den. untersten Kolonneflder Tabelle 6 angegeben. Das bei _der Elektrolyse entwickelte Gas wurde durch die Leitung für ent- ;wickeltes Gas mit einer Geschwindigkeit von 0,7 m/sec und L/G 3 ι in ein Einstellungsbad eingeführt und in Kontakt mit der 10 % iKaliumhydroxid enthaltenden Einstellungsflüssigkeit gebracht, um Säuregas - wie Stickoxide und Chlor - zu absorbieren. Das Er- .
11/0578
gebnis diese« Reinigungsverfahrens ist in der 4-.Kolonne der Tabelle 6 enthalten. Danach wurde das entwickelte Gas in eine
Kolonne mit Aktivkohle mit einer Geschwindigkeit von 0,3 m/sec
flir 0,3 see geleitet und in die Atmosphäre abgelassen. Die elektrolysierte Kaliumchloridlösung wurde dagegen in ein Einstellungsbad geführt und mit 300 ecm Kaliumhydroxidlösung, die
Säuregas absorbiert hat, versetzt. Das Ergebnis dieser Einstellung ist in der 5»Kolonne der Tabelle 6 angegeben. Die so eingestellte Kaliumehloridlösung wurde zur Reinigung in eine mit
500 ecm Aktivkohle (Teilchengröße 1,52 bis 0,98 mm) gepackte
Kolonne eingeführt und zur Regenerierung des Zeoliths wiederverwendet. Die genannten Behandlungen wurden dann der Reihe nach
wiederholt. Das Ergebnis ist als Vergleich für alle Verfahren in allen Kolonnen der Tabelle 6 angegeben, deren Zahlen Mittelwerte darstellen.
609811/0578
Tabelle 1 1 251JS5-39 3
■ 7.50 2 7.50
Adsorptionsver pH Ά Γ- ,. 20.4 ;
62
7.45 19.7
65
fahren NH5-N j . ppm
Na+ . ppm
12 18.7
70
13
Zufluß K+ ppm 320 - 12 320
Abfluß. . 1 7.45 320 7.20
Abfluß iteolitla 1 . OJ78 7.30 0.70
.100 . 0·67 .100
NH5-N ! ppm λ ;
45.5
103 1
44.0
.Na+ . ; ppm 7.90 1
41.6
7.90
K+ . ppm
Menge vpn
Γ adsorbier-jmlq m
! tem Ammonif100g
;umion ' ·
0 ;
23800 '
7.S5 2.10
23500
Elutionsverfahren pH ' 36400 7.0
23600
35700
Behandlungsf liissig-
keit vor Elution
'NH5-N ppm
Na+ '" ppm'
6.70
296 ;
36000 6.60
355
01*" ppm 232000 ; 6.65
298
22900
Behandlungsfliissig-J
keit nach Elution
pH"" ' ' .
NH5-N ppm -
36300 \ 23000 35600
Na+ . ppm 42.2 36000 48.0
■ Cl ppm
Me.nge von
' eluiertem mi_
ifi-mmonium- "^foug
40.3
ion ·.· 1.00 1.00
' PH",,-·,., . 7.00
23300··
1.03 2.13
23000
Elektrolyseverfah NH5 -N . .,ppm
Na+ . ; ppm
36000 3.56
23000
35400
ren
Behandlungsf IU s si g-
keit nach Elektro
, Ci" : ppm ! 250
8.05
23600
55700 250
8.30
23600
lyse 10% NaOH ml - 100 .
3.0
250
7.95
23500
100
3.0
Einsteilungsverfah- Behandlungsf liis-
sigkeit 20 .1
pH
Na+ ppm
20.2 100
3.0
20.0
ren J
Behandlungsf lü s sig-i
keit nach Einstel
lung
Strömungsgeschwin
digkeit ml/min
Ampere
27 20.0 27
Elektrolysebedin
gungen
Volt 28
I Strömungsfiemp era-
tur 0C
60 9811/05 78
-19- * Tabelle 2 τ Elektrolyseverfahren pH· - 1 8.10 6.0 i
. 1
2515539 3
( Behandlungsflüssig- ΝΗ3-ΙΓ ppm 8.2 - 23 600 23.0 ; '" 2 · 8»0
Adsorptionsverfahren J ieit nach Einstellung Ka+ ; ppm 154 Strömungsgeschwiji-1 100 . 8.5 149
Zufluß jK* ■ Ppm. 138 digkeit ml/min
Ampere
151 135
Einstellungsverfahren Abfluß 1 45 Volt 152 45
Behandlungsflüssig eolith I 80 Strömungstempe
ratur °C
46 80
Abfluß keit nach Einstel- 1 pH ; 7.00 ' 80 6.90
/J lung N^-If ppm 1.04 6.85 0.94
Elektrolysebedin ITa+ ι ppm 375 0.96 380
gungen . K1" j PPm 1 360 1
lenge von 1
idsorbier—mli*^ 82.4 83.5
:em Ammo- 100g 82.0
ι Tu mi nn
pH j 8.00 7.95
NH3-N '.". ppm 0 7.90 35.4
Nat ; ppm " 239OO 28.2 234OO
91" I PPm 36300 23 600 34800
"pH ι , : 6.95 35500 6.90
ΝΗ3-ΙΓ, ppm 592 7.05 696
Na+ j ppm 22800 604 22200
pl~ ' . PPm 35900 22600 34600
iluiertem ml.q^ 82.0 353OO 81.0
Elutionsverfahren Ammonium- 100 g *. ■ 80.0
xon
'pH ■·.-, 1.00. ·. 0.95
NHo-N '■-:■■ ppm 28.2 0.95 32.3
Na+ ppm 22800. 35.0 223OO
Cl" ppm 35500 22500 34000
10% NaOH ml 300 348OO 300
Behandlungsflüs-r . ' 300
sigkeit £-U 1 ^
pn
8.00
Na+ ppm 7.95 23IOO
234OO 100
100 6.0
6.0 23.O
22.9 32
"32
Behandlungsflüssig
keit vor Elution
Behandlungsflüssig
keit nach Elution
60981 1/0578
Tabelle 3 I 1 I :. 2515539 3
ΡΓΗ3-ΙΤ > .', · ppm
K+ .· ppm
7.50 ■:■ -20-
2
7.45
Adsorptionsverfah pH .. ■. Cl- : ppm 18.7
62
i 7.45 20.5
65
ren
Zufluß
ΗΗ3-ΪΪ ppm
ITa+ ppm
pH ' ! ;..■■■·.
KH3-N ' '' ppm·'
K+ ' ppm
12 Γ 25 i '- 19.7
70
13
Elutionsverfahren K* ppm Cl"" . j ppm 250 12 250
Abfluß Behandlunßsflüssig
keit vor Elution
Abfluß 1 'Menge von q
eluiertem ttjw—
Ammoniumion 100g
7.45 250 7.20
^eolith I pH "' ··'· : · · 0.90 7.30 1.10
Behandlungsflüs
sigkeit nach
Elution
pH NH3-N ' ■·.'', ppm
K+ .. ppm *
70 1.17 68
HHß-K ppm Cl . ppm 58
35.4
74 60;
34·3
Ua+ ' ppm 10% NaOH ml K^fJ/yvf 8.00 59
32.5
8.05
Elektrolysever K ppm
Menge von ad
sorbiertem mlA
Ammoniumion Io"0g
Behandlungsflüssig- 0
40000 ■
7*95 4.29
39600
fahren Kelt c\J χ
pH
36000 . 7.14
39700
35300
B eh andlung sflü s-
sigkeit nach Elek
trolyse
K+ ppm 6.85
39200 \,
35700 6.90
253
38800
Strömungsgeschwin
digkeit ml/min
Ampere
35900 :! 6.7O1
23O
. 39100 .
35200
Einstellungsver- Volt
Strömungstempera-
35.0 i 35700 34.0
I
fahren 1*10 ·, : 32.I
■ i,
1.06
Behandlungsflüs
sigkeit nach Ein
7.14 ;
39200
/. 1.13 4.77
38800
stellung 35700 .-;·; : 4.29
^9000
351ΌΟ
ElektroIys eb e-
dingungen
• 353OO 350
• 350 .^1 . 350 7.66
7.95 ; ': "8.10: 39400
39700 39600 100
2.5
: iod; \\ vloo.
■■V'· 2.5
19.3
25
•19. 2
■"'29"
nachträglich geün eiert
6-0 98 11/05
Tabelle 4
-21-
I Adsorptionsver Zufluß
pH
NHv-N
Na+
■·: ppm ppm ppm
7.50
20.4 62
7.45 18.7 70
7.50
19.7.
65
7.50 20.0 70
7.50 20.0 75
!Abfluß
Abfluß 1 Zeolith 1
pH
-N ppm
Na+ ppm
Menge an adsorbiertem Ammoniumion
320
7.45
0.78
100
320
7.30 0.67 103
41.8
320
320
7.20
0.70
.100
44.2
7.40
0.77 106
44.7
320 7*
110 44.7
JElutions-
jverfah-
iren
|Behandlungsflüssigkeit vx
Elution
pH
5
Na+
σι-
ppm ppm ppm
- 7-10 0
23800 36400
6.85 14.0
23600 36200
6.90 17-6
23200 36800
6.70 16.8
23500 35900
6 .9C) 21.0
23600 36600
Behand-
lungs-Iflüssig-
;keit nach
ίElution
pH
NH5-N Na+
von eluiertem Ammoniumion
ppm ppm ppm
mlq lüOg
6.70 296 23100 36300
42.2
6.65
'298
23100
36200
40.3
6.60
355
23000
36200 48.0
6.50 298. 22800 36700
40.0
6.85
344
23000
36500
46.0
Elektrojlysever-
; fahren
! Behandlung
!flüssigkeit nach
'Elektroly-
; se
pH
NH5-N NO5-N Na+ 01"
ppm ppm ppm ppm
1.20
37.8
22
22800 36200
1.15 40.6 42
23200 35900
1.10 42.0
60
233OO 35500
1.35 46.5
23OOO 35800
I.30 49.I
82
23IOO 35800
IKeinigungsi
!verfah
pH · Av-Ol
ren
Einstellungsflüssigkeitpl"*
(nach Ein-1 stellung^—
ppm ppm ppm
>13.5 24000 25ΟΟΟ :
45Ο
>13.5 23200 27ΟΟΟ
210
21100 27800
650
>13.5 24400 28100
500
>13.5 28800 32ΟΟΟ
410
6098 1 1 /0578
pH -22- 6.0 2 4- 3 ■ (2) t 100 39 5
NH-N ppm 6.85 23.1 25155 6.0
NO-N ppm
Na* ppm
1 14.0 6.90 6.70 4 23.5 6.90
EinstellunKs- Cl~ ppm 25 52 17.6 16.8 21.0
verfahren Strömungs 23600 44 65 6.90 55 83
Behandlungs geschwin 36200 23200 235OO 21.0 235OO
flüssigkeit 36800 35900 91 36100
nach Einstel
lung
23600
digkeit ml/min "JOO 36600
Elektrolyse Ampere 100 100 / 100
bedingungen Volt 6.0 6.0 6.0
Strömungs 23.1 23.2 23.3
temperatur
0C
52 55 35
11/0578
Tabelle 5
j Adsorp \ EIutions pH 1 JH3-H PPm · 7.00: 2 3 4 . 6.10 5
tionsver verfahren ΝΗ3-ΪΓ ppm 8.1 ■ ΗΌ3-ΙΓ 'ppm 0 • 8.3 8.2 8.5 ■ 0 8.0
fahren Behandlungs Ha+ ppm : 145 Na+ ppm 23900 135 154 161 233OO 149
Zufluß t flüssigkeit Abfluß 1 145 Cl** ' ppm 36000 138 142 152 34700 135
Abfluß vor Elution
I
Zeolith 1 80 : .PH; ·. 6.50.
592
80 80 80 6.30
646
80
Behandlungs
(flüssigkeit
nach Elu
pH 7.9 ■NO3-N ppm 223OO .· 7.0 6.9 7.2 22200 6.7
tion HH3-K ppm 0.95 Av-Cl ppm 35900 0.90 0.96 1.04 35200 0.96
Ka+ ppm
rlenge an adsor
375 01" ppm 360 380 355 385
82.0 90.0
biertem Ammo- EiiL- 82.4 82.0 ' 83.5 86.0 84.4
niumion ^^
pH 1.10 6.50 6.90 1.05 6.80
HH3-N , ppm -. 97.4 30.0 10.0 56.7 0
ITa+- ' . ppm 42 23OOO 235OO 120 232OO
Cl"* ! ppm
I
223OO 35800 35700 22000 35600
- pH ' : -
ΠΗ3-Ν:' ppm
35000 6.3O
604
6.50
696
34600 600
Na+ ppm SI3.5 225OO 22700 >13.5 22500
Cl" ppm 450 35500 35700 675 35100
Ilenge von 34700 31100
eluiertem mlq 33000 80.0 81.6 338OO 83.5
Ammonium- iCOOg
ion
Elektrolyse-pH ι · ;' 1.10 . 1.00 1.1(J
!verfahren 142 49.0 58.4
Behändlungs 85 100 ' 125
flüssigkeit 21200 .23000 2290ό
nach Elek
trolyse
35100 35400 349oq
*13.5 >'13.5 *134
Reinigungs 210 835 557
verfahren 31400 28800 32200
299OO 283OO 33ΟΟΟ
£09811 /0578
5-(2)
Einst ellungs*.
verfahren
Behandlungsfliissigkeit
nach Einstellung
pH
NH3—IT ppm ΓΓΟ3—IT ' ppm Na+ ' ppm Cl"" ppm
6.50 30.0
50
23OOO 358OO
6.90 10.0
235OO 35700
6.10 0
115 233OO . 34-700
6.80 0
136 232OO 35600
6.70 0
135 237OO 35200
Elektrolysebedingungen
Strömungsgeschwindigkeit ml/min
Ampere
Volt
Strömungstemperatur 0C
100
3.0
18.6
20
100
3.0
18.6 20
100 3.0 18.7 20
100 3.0' 18.7 •20
100 3.0 18.8 20
6098 1 1 /0576
■ ■ ■ ■ 25- L 1 ppm 1 ppm 1.10 2 2 3 I S15539 5
.pH».- ppm 8.2 ppm 65.9 8.0 8.3 8.1
Tabelle 6 ppm Ppm ppm 20 4
!ΙΗ3-ΙΓ ppm 145 ppm 38100 161 135 8.1 142
TIa+ ; Menge an_n __ 145 352ΟΟ 152 138 4M PO 146
K+ ■■ adsor ppm 45 ppm •«3.5 46 44 152 44
Abfluß : ppm biertem ppm ppm 520 140
Zeolith ppm ppm 50 ·.:,' ppm 35500 50 , 50 45 50
pH" ppm 7.00 60 9 353ΟΟ 6.85 ! 6.80 '-: 6.85
my1* Ammoniumion 1.13 8 1 1 /05 1.16 1.14 " 50 1.42
E+ pH 430 433 431 6.90 . 431
ΝΗ3-ΙΪ · 1,28 ■>■
K+ r 51.4 51.0 52.2 435 52.4
Cl" *
52.0
pH 8.00 7.95 7.85 7.90
HH3-H 0 0 0 0
39300 39000 39000 7.85
Cl"" 36000 358ΟΟ 35500 0
38800
6.70 6.60 6.60 35700
368 370 374
38100 >'.'38000r. 37900 6.60
35900 35800 35600 375 '
Menge an - α κη Λ
eluiertmg^ 51.0
Ammonium-* ö
51.0 52.0 37800
ion 35500
pH 1.00 1.00 52.0
MH3-K 68.7 61.9
ΝΟ3-ΓΓ 42 80 1.05
K+ 38ΟΟΟ 37900 66.3.
Ci- 35000 35100 104
pH , .«3.5 «L3.5 37800
NO3-K . ' 650 870 34800
Av-Cl .37900 J 383ΟΟ *13.5
.01" 35600 j 357ΟΟ 600
78 36400
35800 38900 I
35600
Adsorptions
verfahren 6.60
Zufluß 378
37700
35400
52.2
Abfluß
1.00
62.8
100
37700
34900
>13.5
680
Elutions- 35300
verfahren 34900
Behandlungs
flüssigkeit
vor Elution
Behändlungs-
flüssigkeit
nach Elution
Elektrolyse
verfahren
Behandlungs
flüssigkeit
nach Elek-
trolyse
Reinigungs
verfahren
Einstellungs-
flüssigkeit
inach Absorp
tion
-26-
1
2 6-(2
V 3
I
7.90
0
102
388OO
357OO
2515 539 5
pH
HHy-ΪΓ ppm
ΝΟ3-ΪΓ ppm
K+ ppm
Cl" ppm
8*00
•'■OCP
28.0
39100
35800
7.90
0
• 57.0
39000
35500
100
4.0
20.3
25
4 8.05
0
118
387OO
35500
ι Einsteilungsver- Strömungs
geschwin
digkeit
ml/min
Ampere
Volt
Strömungs
temperatur
0C
100
4.0
20.2
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Behandlungsfllis-
sigkeit nach
Einstellung
Elektrolyse-
bedingungen
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Claims (6)

  1. -27-Patentanspräche
    Verfahren zur Entfernung von ammoniakalischem Stickstoff aus Abwasser, wobei im Abwasser enthaltenes Amraoniumion an einer lonenaustauschersubstanz, wie Zeolith, absorbiert und durch lindurchleiten einer alkalischen, hauptsächlich Alkalimetallchlorid enthaltenden Behandlungsflüssigkeit durch die lonenaustauschersubstanz eluiert wird,
    dadurch gekennzeichnet, daß man die Ammoniumion enthaltende Behandlungsflüssigkeit elektrolysiert, um das Amraoniumion durch das dabei entwickelte oxidierend wirkende Chlor zu zersetzen, das bei der Zersetzung entwickelte Gas ableitet und die der Elektrolyse unterworfene Flüssigkeit mit einer Einstellungsflüssigkeit versetzt, die ein Hydroxid desselben Alkalimetalls enthält, das in der genannten Behandlungsflüssigkeit benutzt ist, um deren pH-Wert einzustellen und das in der Behandlungsflüssigkeit verbrauchte Alkalimetallion zu ergänzen, und die eingestellte Behandlungsflüssigkeit im Kreisverfahren zur Ionenaustauschersubst anz zurü ckfuhrt.
  2. 2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Behandlungsflüssigkeit Natriumchloridlösung und als Einstellungs~ flüssigkeit Natriumhydroxidlösung benutzt.
  3. 3) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Behandlungsflüssigkeit Kaliumchloridlösung und als Einstellungsflüssigkeit Kaliumhydroxidlösung benutzt.
  4. 4-) Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Behandlungsflüssigkeit benutzt, deren Konzentration und deren Strömungsgeschwindigkeit etwa 0,1 bis etwa 6,0 η bzw. etwa 1,0 bis etwa 20 cv/Stunde beträgt.
  5. 5) Verfahren nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Reinigung die bei der Elektrolyse entwickelten Gase zur Entfernung der darin enthaltenen sauren Bestandteile, hauptsächlich Chlor oder Stickoxide, durch Absorption mit der
    b 0 9 8 1 1 / Ü b 7 B
    Einstellungsflüssigkeit in Berührung "bringt, und nach Behandlung mit Aktivkohle abführt und die Behandlungsflüssigkeit nach dem Einstellungsverfahren mit Aktivkohle behandelt.
  6. 6) Verfahren nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß man das Verfahren mit einer Strömungsgeschwindigkeit des entwickelten Gases von etwa 0,5 bis etwa 1,0 m/sec,einer Kontaktzeit zwischen entwickeltem Gas und Einstelliangsflüssigkeit von L/G. etwa 1 bis etwa 5» und zwischen entwickeltem Gas und Aktivkohle von etwa 0,2 bis etwa 4,0 see und einer Kontaktzeit zwischen Behandlungsflüssigkeit und Aktivkohle von etwa 0,2 bis etwa 3,0 min durchführt.
    609811/0578
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