[go: up one dir, main page]

DE2515141B2 - Verfahren zur Herstellung von granuliertem Natriumtripolyphosphat mit mittlerer Schüttdichte - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von granuliertem Natriumtripolyphosphat mit mittlerer Schüttdichte

Info

Publication number
DE2515141B2
DE2515141B2 DE2515141A DE2515141A DE2515141B2 DE 2515141 B2 DE2515141 B2 DE 2515141B2 DE 2515141 A DE2515141 A DE 2515141A DE 2515141 A DE2515141 A DE 2515141A DE 2515141 B2 DE2515141 B2 DE 2515141B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ntpp
bulk density
sodium
weight
percent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE2515141A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2515141A1 (de
Inventor
Robert Joseph Clark Fuchs
Raimond Howell Pals
John Charles Green River Wy. Schwartz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FMC Corp
Original Assignee
FMC Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FMC Corp filed Critical FMC Corp
Publication of DE2515141A1 publication Critical patent/DE2515141A1/de
Publication of DE2515141B2 publication Critical patent/DE2515141B2/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B25/00Phosphorus; Compounds thereof
    • C01B25/16Oxyacids of phosphorus; Salts thereof
    • C01B25/26Phosphates
    • C01B25/38Condensed phosphates
    • C01B25/40Polyphosphates
    • C01B25/41Polyphosphates of alkali metals
    • C01B25/418After-treatment
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05BPHOSPHATIC FERTILISERS
    • C05B7/00Fertilisers based essentially on alkali or ammonium orthophosphates

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Glanulating (AREA)
  • Fertilizers (AREA)
  • Glass Compositions (AREA)

Description

stens 50% unter 149 Mikron, zu 0 bis 25% zwischen 149 und 297 Mikron und zu 0 bis 25% über 297 Mikron. Vorzugsweise enthält das zugeführte NTPP zu mindestens 80% Teilchen mit einer Korngröße unter 149 Mikron. NTPP, das zu 90 bis 100% aus Teilchen mit einer Korngröße unter 149 Mikron besteht, ist besonders bevorzugt. Unterkorn von nach dem herkömmlichen Sprühtrockenverfahren hergestelltem NTPP ist ein besonders geeignetes Ausgangsmaterial. Zugeführtes NTPP, das den vorstehend genannten Korngrößenbereich aufweist ist ausreichend, um größere Mengen eines granulierten Produkts herzustellen, das nach dem Calcinieren und Klassieren eine Korngröße von 149 bis 841 Mikron aufweist
Die Agglomeration erfolgt in einem geeigneten Drehofen oder einer Trockentrommel, wo das feinteilige NTPP in eine Drehbewegung versetzt und mit einer heißen wäßrigen Natriumorthophosphatlösung besprüht wird. Die Lösung wird bei einer Temperatur von etwa 60 bis 1200C, vorzugsweise etwa 90 bis 1100C, gehalten. Die Orthophosphatlösung weist ein Molverhältnis von Na zu P von 1,67:1 auf, was dem stöchiometrischen Mengenverhältnis zur Herstellung von Natriumtripolyphosphat durch Calcinieren entspricht.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die Agglomeration durch Besprühen in einer Calciniertrommel durchgeführt, die bei der obligatorischen Temperatur von 300 bis 6000C gehalten wird. Nach dieser Ausführungsform jo erfolgt die Agglomeration und die Calcinierung im wesentlichen in einem einstufigen kontinuierlichen Verfahren, und das NTPP muß zwischen der Agglomeration und dem Calcinieren nicht getrocknet werden. Nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die Calciniertrommel bei einer Temperatur von 410 bis 460"C, gemessen an der Abgastemperatur, gehalten. Man erhält dadurch ein granuliertes NTPP, das 15 bis 45 Gewichtsprozent NTPP der Phase I enthält. <to
Zur Herstellung eines agglomerierten NTPP, das nach dem Calcinieren eine Schüttdichte innerhalb des gewünschten Bereichs aufweist, soll die Konzentration der aufgesprühten Orthophosphatlösung mindestens 20 Gewichtsprozent betragen. Feststoffkonzentrationen zwischen 20 bis 65 Gewichtsprozent sind im allgemeinen zu diesem Zweck geeignet, besonders bevorzugt ist eine Konzentration zwischen etwa 30 bis 60 Gewichtsprozent. Wird das erfindungsgemäße Verfahren nach seiner bevorzugten Ausführungsform durchgeführt, d. h. so indem man die Orthophosphatlösung auf feinteiliges NTPP in einer Calciniertrommel sprüht, die bei Calcinierungstemperatur gehalten wird, so weist die Orthophosphatlösung vorzugsweise eine Konzentration von etwa 45 bis 60 Gewichtsprozent auf. Es werden 9 bis 12 Gewichtsprozent des gelösten Nalriumorthophosphats, bezogen auf das herzustellende NZPP, aufgesprüht. Eine derartige Sprühlösung wird vorzugsweise bei einer Temperatur von etwa 90 bis 1100C am Einlaß der Calciniertrommel gehalten.
Es ist festgestellt worden, daß die Gesamtmenge der gelösten Feststoffe, die während des Sprühens zugeführt werden, einen wichtigen Faktor zur Regelung der Schüttdichte des Endprodukts darstellt. Unabhängig von der Konzentration der Lösung soll die Gesamt- h5 menge der mit der Lösung aufgesprühten Feststoffe 9 bis 12 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht der hergestelltem NTPP, betragen.
Das erhaltene Produkt NTPP weist eine Schüttdichte von 0,55 bis 0,75 g/cm3 auf. NTPP mit einer Schüttdichte von 0,70 g/cm3 ±0,05 g/cm3, vorzugsweise ±0,02 g/ cmJ, ist besonders bevorzugt
Darüber hinaus weist das erfindungsgemäß hergestellte granulierte NTPP eine höhere Festigkeit der Teilchen, gemessen an dem verhältnismäßig niedrigen Zerbrechlichkeitsgrad, auf. Die hier genannten Zerbrechlichkeitswerte werden nach dem in der US-PS 33 37 468 beschriebenen Testverfahren bestimmt. In diesem Test werden 100 g Teilchen mit einer Korngröße über 149 Mikron zusammen mit drei Naturkautschukkugeln mit einem Durchmesser von 34,93 mm auf ein Schüttelsieb der lichten Maschenweite 149 Mikron gegeben, auf das ein Hammer in regelmäßigen Zeitabständen aufschlägt und 15 Minuten geschüttelt Der Zerbrechlichkeitswert (in Prozent) gibt die Menge an, die dabei durch ein Sieb der lichten Maschenweite 149 Mikron durchfällt. Für gewerbliche Zwecke ist im allgemeinen bei Teilchen mit einer Schüttdichte von 0,55 bis 0,75 g/cm3 ein Zerbrechlichkeitswert von weniger als 25 Gewichtsprozent erforderlich.
Das erhaltene agglomerierte und calcinierte NTPP wird klassiert und die Fraktion mit einer Korngröße zwischen 149 und 297 Mikron abgetrennt. Das Überkorn kann zerkleinert und zu der vorher abgetrennten Fraktion gegeben werden. Im allgemeinen erhält man eine Gesamtausbeute von mindestens 65 Gewichtsprozent Granulat mit einer Korngröße zwischen 149 und 297 Mikron. Ausbeuten von 80 bis 90 Gewichtsprozent sind ebenfalls erhalten worden.
Beispiel 1
Feinteiliges NTPP der Phase II wird auf herkömmliche Weise in einer Calciniertrommel hergestellt. Phosphorsäure, calciniertes Soda und Wasser werden in solchen Mengen zur Umsetzung gebracht, daß man eine Natriumphosphatlösung mit einem Molverhältnis von Na zu P von 1,67 : 1 und mit einer Dichte von 55° Baume bei 1000C erhält. Bezogen auf den Gehalt an NTPP-Endprodukt, weist die Lösung eine Konzentration von etwa 53 Gewichtsprozent auf. Die Lösung wird zur Trockene eingedampft und das Produkt in einer Calciniertrommel bei etwa 4000C calciniert. Das aus der Calciniertrommel entnommene heiße Produkt wird gekühlt und zu einem Pulver mit einer Korngröße von im wesentlichen unter 149 Mikron i/ennahlen. Etwa 10 kg dieses Pulvers werden in einen horizontalen Drehofen von 45,72 χ 45,72 cm gegeben, der mit Einbauten versehen ist. Die Drehzahl beträgt 15 U/min. Das Pulver wird agglomeriert, indem man eine Orthophosphatlösung mit einem Molverhältnis von Na zu P von 1,67 :1, die bei 900C gehalten wird, aufsprüht. Die Sprühlösung hat eine Konzentration von 20,0 Gewichtsprozent bzw. 18,2 Gewichtsprozent, bezogen auf das Äquivalentgewicht von NTPP. Die Gesamtmenge der Sprühlösung beträgt 50,9 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht des hergestellten NTPP. Die Gesamtmenge der aufgesprühten Feststoffe beträgt 10,2 Gewichtsprozent Orthophosphate, bezogen auf das Gesamtgewicht des herzustellenden NTPP. Das Sprühen erfolgt riittels einer Sprühdüse unter Verwendung von Luf.. Nach der Agglomerierung verbleibt das Produkt in dem Drehofen und wird bei einer Temperatur von etwa 500°C calciniert. Man erhält ein Gemisch von wasserfreiem NTPP der Phase I und der Phase II. Die zum Calcinieren erforderliche Wärme liefert ein innerhalb des Drehofens angebrachter
Brenner mit einem Durchmesser von 37,1 mm. Das heiße Produkt wird aus dem Drehofen entnommen, auf Platten aus korrosionsbeständigem Stahl gekühlt und die granulierte Fraktion mit einer Korngröße zwischen 149 und 841 Mikron abgetrennt. Da.; Überkorn wird in einem Labergranulator zerkleinert Der Anteil, der nach der Zerkleinerung eine Korngröße zwischen 149 und 841 Mikron aufweist, wird zu der bereits abgetrennten Fraktion gleicher Korngröße gegeben. Die Gesamtausbeute beträgt 85 Gewichtsprozent, bezogen auf das Äquivalentgewicht des gesamten entstandenen NTPP. Das Granulat weist eine Schüttdichte von 0,60 g/cm3 und eine Zerbrechlichkeit von 12 Gewichtsprozent auf.
Beispiel 2
Beispiel 1 wird wiederholt, jedoch unter Verwendung einer Sprühlösung mit einer Feststoffkonzentration von 35 Gewichtsprozent. Die Menge der Sprühlösung beträgt 30,5 Gewichtsprozent und die Menge der aufgesprühten Feststoffe 10,7 Gewichtsprozent. Es wird bei 3200C calciniert. Die Gesamtausbeute an granuliertem Produkt mit einer Korngröße zwischen 149 und 841 Mikron (ohne dem Anteil des zerkleinerten Überkorns gemäß Beispiel 1) beträgt 81 Gewichtsprozent. Die Schüttdichte des NTPP-Granulats beträgt 0,70 g/cm3 und die Zerbrechlichkeit beträgt 11 Gewichtsprozent.
Beispiel 3
Wie in Beispiel 1 wird ein feinteiliges NTPP hergestellt, jedoch wird NTPP der Phase I erhalten, indem man das Produkt in einer Calciniertroinmel auf 480 bis 5300C erhitzt, anschließend kühlt und zu einem Pulver mit einer Korngröße von im wesentlichen unter 149 Mikron vermahlt. Wie in Beispiel 1 werden etwa 10 kg dieses erhaltenen Pulvers unter Verwendung einer Orthophosphat-Sprühlösung mit einer Feststoffkonzentration von 35 Gewichtsprozent agglomeriert. Die Gesamtmenge der aufgesprühten Lösung beträgt 32,7 Gewichtsprozent, und die Gesamtmenge der aufgesprühten Feststoffe beträgt 11,4 Gewichtsprozent Orthophosphate, bezogen auf das NTPP. Das agglomerierte Produkt wird gemäß Beispiel 2 weiter calciniert und klassiert. Mai; erhält ein Granulat mit einer Korngröße von 149 bis 841 Mikron, einer Schüttdichte von 0,66 g/cm3 und einer Zerbrechlichkeit von 7 Gewichtsprozent in einer Ausbeute von 69 Gewichtsprozent.
Beispiel 4
Unter Verwendung des Unterkorns aus einem herkömmlichen Verfahren zur Herstellung von NTPP
ίο mittels eines Drehofens wird feinteiliges NTPP der Phase I erhalten. Das Verfahren ist wie in Beispiel 1 und 3 beschrieben, jedoch wird vom Produkt nach dem Calcinieren, Kühlen und Zerkleinern das Überkorn und die Fraktion mit einer Korngröße zwischen 149 und 841
is Mikron und hoher Schüttdichte abgetrennt. Das dabei erhaltene Unterkorn besteht zu 7 Gewichtsprozent aus Teilchen mit einer Korngröße zwischen 177 und 841 Mikron, zu 8 Gewichtsprozent aus Teilchen mit einer Korngröße zwischen 149 und 177 Mikron und zu 85 Gewichtsprozent aus Teilchen mit einer Korngröße unler 149 Mikron. Zweimal jeweils 10 kg dieses feinteiligen NTPP werden in dem in Beispiel 1 beschriebenen Drehofen agglomeriert. Im ersten Lauf weist die Orthophosphat-Sprühlösung eine Feststoffkonzentration von 27,2 Gewichtsprozent auf, die Menge der aufgesprühten Lösung beträgt 30 Gewichtsprozent, bezogen auf das NTPP, und die Menge der aufgesprühten Feststoffe beträgt 10,4 Gewichtsprozent. Das agglomerierte Produkt wird wie in Beispiel 1 beschricben, bei ca. 3500C calciniert, gekühlt und klassiert. Man erhält eine Ausbeute von 80 Gewichtsprozent eines Granulats mit einer Korngröße von 149 bis 841 Mikron, einer Schüttdichte von 0,73 g/cm3 und einer Zerbrechlichkeit von 6 Gewichtsprozent, !m zweiten Lauf ist die Feststoffkonzentration der Sprühlösung dieselbe, jedoch beträgt die Menge der aufgesprühten Lösung 37,2 Gewichtsprozent und die Gesamtmenge der aufgesprühten Feststoffe 13,1 Gewichtsprozent. Man erhält eine Ausbeute von 90 Gewichtsprozent eines Granulats mit einer Korngröße zwischen 149 und 841 Mikron, einer Schüttdichte von 0,71 g/cm3 und einer Zerbrechlichkeit von 3 Gewichtsprozent.

Claims (6)

1 2 getrocknete Produkte weisen im allgemeinen eine Patentansprüche: Schüttdichte von etwa 0,45 bis 0,65 g/cm3 auf. Unter Schüttdichte versteht man das Gewicht des in einem
1. Verfahren zur Herstellung von granuliertem Behälter von gegebenem Volumen aufgeschütteten Natriumtripolyphosf.hat, bei dem man auf rotie- 5 NTPP. Eine geeignete Methode zum Messen der rendes, feinteiliges Natriumtripolyphosphat mit Schüttdichte ist das Solvay-Verfahren Nr. 302 A, vgl. einer Korngrößenverteilung von mindestens 50 Solvay Technical and Engineering Service Bulletin Nr. 9 Gewichtsprozent < 149 Mikron, 0 bis 25 Gewichts- (1944), S. 33.
prozent 149 bis 297 Mikron und 0 bis 25 Ein in einem Drehofen hergestelltes NTPP-Granulat Gewichtsprozent > 297 Mikron eine wäßrige io hat eine verhältnismäßig hohe Schüttdichte von etwa Natriumorthophosphatlösung mit einem Molver- 0,90 bis 1,00 g/cm3. Nach den herkömmlichen Verfahren hältnis von Na zu P von 1,67:1 und einer ist es also nicht möglich, granuliertes NPi'P mit Konzentration von 20 bis 65 Gewichtsprozent mittlerer Schüttdichte, & h. einer Schüttdichte von etwa aufsprüht und die erhaltenen Agglomerate bei einer 0,55 bis 0,75 g/cm3, in größeren Mengen herzustellen. Temperatur von 300 bis 600°C calciniert, dadurch is NTPP, das in diesen Bereich fällt, ist besonders geeignet gekennzeichnet, daß man zur Herstellung für die Herstellung von trocken gemischten Wascheines granulierten Natriumtripolyphosphats mit mitteln.
einer Schüttdichte von 0,55 bis 0,75 g/cm3 das Verfahren zur Herstellung von NTPP mit verschie-
gelöste Natriumorthophosphat in einer Gesamtfest- dener Schüttdichte sind bekannt; vergleiche z. B. US-PS
stoffmenge von 9 bis 12 Gewichtsprozent, bezogen 20 37 61573, wonach eine Alkalimetaltorthophosphat-
auf das herzustellende Natriumtripolyphosphat, lösung auf granuliertes Alkalimetalltripolyphosphat
aufsprüht. gesprüht wird. Dieses Verfahren betrifft jedoch die
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Herstellung von NTPP mit hoher Schüttdichte,
zeichnet, daß man das feinteilige Natriumtripoly- Aus dar DE-OS 20 08 495 ist ein Verfahren zur phosphat mit einer Korngrößenverteilung von 25 Herstellung von körnigem Alkalitripolyphosphat bemindeste.ns 80 Gewichtsprozent < 149 Mikron kannl. Dieses Verfahren betrifft jedoch ebenfalls die einsetzt. Herstellung von NTPP mit hoher Schüttdichte, insbe-
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- sondere > 750 g/Liter. Bei dem bekannten Verfahren zeichnet, daß man das Gesamtverfahren in einer wird ein Alkalitripolyphosphat einer bestimmten Korn-Calciniertrommel, insbesondere bei 410 bis 4600C, 30 größenverteilung unter Aufsprühen einer Alkaliorthodurchführt. phosphatlösung granuliert, das Granulat getrocknet,
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekenn- von dem getrockneten Produkt die gewünschte zeichnet, daß man die Natriumorthophosphatlösung Kernfraktion vom Unter- und Überkorn abgetrennt und in einer Konzentration von 45 bis 60 Gewichtspro- diese Fraktion durch Erhitzen auf 300 bis 600°C zent einsetzt. 35 getempert. Der genannten Druckschrift läßt sich kein
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekenn- Hinweis darauf entnehmen, wie granuliertes Natriumtrizeichnet, daß man als feinteiliges Natriumtripoly- polyphosphat mit einer Schüttdichte von 0,55 bis phosphat das Unterkorn von mittels Sprühtrock- 0,75 g/cm3 erhältlich ist. Nach dem Verfahren der nung hergestelltem Natriumtripolyphosphat ein- Erfindung ist darüberhinaus nach dem Sprühvorgang im setzt. 40 Gegensatz zum bekannten Verfahren keine eigene
6. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekenn- Trockenstufe und keine Abtrennung von Unter- und zeichnet, daß man die Natriumorthophosphatlösung Überkorn erforderlich. Vielmehr wird die Calcinierung beieinerTemperaturvon90bis 1100C aufsprüht. entweder unmittelbar nach dem Sprühvorgang durchgeführt oder das Aufsprühen der Orthophosphatlösung
45 erfolgt direkt in einer Calciniertrommel.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung von granuliertem NTPP mit regulierter,
Natriumtripolyphosphat (im folgenden als NTPP mittlerer Schüttdichte von 0,55 bis 0,75g/cmJ zur
bezeichnet) wird im allgemeinen so hergestellt, daß man Verfugung zu stellen. Diese Aufgabe wird durch die
zunächst Phosphorsäure mit einer basischen Alkali- 50 Erfindung gelöst.
metallverbindung, wie Natriumhydroxid oder Natrium- Die Erfindung betrifft somit den in den Ansprüchen
carbonat, in wäßriger Lösung bei einem Molverhältnis gekennzeichneten Gegenstand. Nach dem erfindungs-
von Natrium zu Phosphor von etwa 1,67:1 umsetzt. gemäßen Verfahren kann feinteiliges NTPP agglome-
Man erhält ein wasserhaltiges Gemisch von Mono- und riert werden, so d.iß das NTPP nach dem Calcinieren
Dinatriumorthophosphat in einem Molverhältnis von 55 eine Schüttdichte innerhalb des gewünschten Bereichs
etwa 1 :2. Durch Erhitzen des Gemisches auf etwa aufweist.
3000C und Abtrennen des Wassers erhält man NTPP. Das Verfahren der Erfindung kann sowohl bei im
Die Umsetzung verläuft nach folgender Reaktions- Drehofen getrocknetem als auch bei spriihgetrock-
gleichung: netem, feinteiligem NTPP angewendet werden, und je
M»u Dn, , OM UD^ μ D r\ , ou η 60 nach Calcinicrungstemperatur und -dauer kann man
NaH2PO4 + 2 Na2HPO4- Na5P3O10 + 2 H2O. NTPPder Phase iI oder Il oder Gemische davon jeweils
Das erhaltene NTPP ist ein kristallines, wasserfreies mit einer Schüttdichte innerhalb des gewünschten
Produkt, das in zwei physikalischen Formen vorliegen Bereichs herstellen.
kann. Form I (Phase I) erhält man bei Temperaturen Das zugefiihrte NTPP, das nach dem erfindungsge-
von etwa 450 bis 6000C und Form II (Phase II) bei 65 mäßen Verfahren agglomeriert und calciniert wird, liegt
Temperaturen unterhalb 450°C. in feinteiliger Form vor und enthält eine größere Menge
Die Orthophosphatlösung wird üblicherweise in an Teilchen mit einer Korngröße unter 149 Mikron. Die
einem Sprühtrockner oder Drehofen erhitzt. Snrüh- Korngröße des /iitiefiihrten NTPP beträet zu minde-
DE2515141A 1974-04-08 1975-04-08 Verfahren zur Herstellung von granuliertem Natriumtripolyphosphat mit mittlerer Schüttdichte Ceased DE2515141B2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US05/459,256 US3932590A (en) 1974-04-08 1974-04-08 Process for preparing medium density granular sodium tripolyphosphate

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2515141A1 DE2515141A1 (de) 1975-10-16
DE2515141B2 true DE2515141B2 (de) 1979-12-13

Family

ID=23824042

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2515141A Ceased DE2515141B2 (de) 1974-04-08 1975-04-08 Verfahren zur Herstellung von granuliertem Natriumtripolyphosphat mit mittlerer Schüttdichte

Country Status (6)

Country Link
US (1) US3932590A (de)
JP (1) JPS50133999A (de)
CA (1) CA1046243A (de)
DE (1) DE2515141B2 (de)
ES (1) ES436396A1 (de)
GB (1) GB1484223A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0060403A1 (de) * 1981-03-13 1982-09-22 Hoechst Aktiengesellschaft Verfahren zur Herstellung von abriebfestem Natriumtriphosphat

Families Citing this family (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4134963A (en) * 1976-12-06 1979-01-16 Fmc Corporation Production of low density granular sodium tripolyphosphate
US4251498A (en) * 1979-01-02 1981-02-17 Fmc Corporation Preparation of granular sodium tripolyphosphate products from screen undersize sodium tripolyphosphate particles
US4255274A (en) * 1979-01-02 1981-03-10 Fmc Corporation Preparation of granular sodium tripolyphosphate products
US4362641A (en) * 1980-03-12 1982-12-07 Occidental Chemical Corporation Composition of an STPP product for dishwasher detergent formulations and method of preparation
DE3035820A1 (de) * 1980-09-23 1982-05-06 Hoechst Ag, 6000 Frankfurt Verfahren zur herstellung von granulierten alkalidi- oder -triphosphaten
EP0059280B1 (de) * 1981-03-03 1985-01-02 FMC Corporation Verfahren zur Vorbereitung von Erzeugnissen aus körnigen Natriumtripolyphosphaten
SE442193B (sv) * 1983-05-25 1985-12-09 Boliden Ab Forfarande vid framstellning av granulert natriumtripolyfosfat
US4790983A (en) * 1987-04-24 1988-12-13 Occidental Chemical Corporation High absorbtivity sodium tripolyphosphate
US5004589A (en) * 1989-11-29 1991-04-02 Monsanto Company Process for preparing sodium tripolyphosphate
US5045294A (en) * 1990-01-08 1991-09-03 Monsanto Company Process for preparing medium density granular sodium phosphates
US5294424A (en) * 1990-06-20 1994-03-15 Monsanto Company Process for preparing high absorptivity granular sodium phosphates
US5215731A (en) * 1992-04-08 1993-06-01 Monsanto Company Process for preparing medium density granular sodium tripolyphosphate

Family Cites Families (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3160472A (en) * 1960-05-06 1964-12-08 Monsanto Co Agglomeration of powdered tripolyphosphates
US3133024A (en) * 1961-03-14 1964-05-12 Monsanto Chemicals Heat-dried detergent processes
US3210154A (en) * 1962-03-07 1965-10-05 Stauffer Chemical Co Molecularly dehydrated phosphates
US3382036A (en) * 1963-08-23 1968-05-07 Stauffer Chemical Co Process for producing low-density sodium polyphosphate
DE1244743B (de) * 1964-06-25 1967-07-20 Knapsack Ag Verfahren zur Herstellung von Natriumtripolyphosphat-Hexahydrat
FR1437965A (fr) * 1964-06-25 1966-05-06 Knapsack Ag Procédé de préparation de tripolyphosphate de sodium hexahydraté
ZA663029B (de) * 1965-06-25
BE754175A (fr) * 1969-07-30 1970-12-31 Albright & Wilson Procede de fabrication de tripolyphosphates
DE2008495C3 (de) * 1970-02-24 1974-12-05 Knapsack Ag, 5033 Huerth-Knapsack Verfahren zur Herstellung von körnigem Alkalitripolyphosphat

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0060403A1 (de) * 1981-03-13 1982-09-22 Hoechst Aktiengesellschaft Verfahren zur Herstellung von abriebfestem Natriumtriphosphat
US4391783A (en) 1981-03-13 1983-07-05 Hoechst Aktiengesellschaft Process for making abrasion-resistant sodium tripolyphosphate

Also Published As

Publication number Publication date
DE2515141A1 (de) 1975-10-16
US3932590A (en) 1976-01-13
CA1046243A (en) 1979-01-16
ES436396A1 (es) 1977-02-01
GB1484223A (en) 1977-09-01
JPS50133999A (de) 1975-10-23

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2515141B2 (de) Verfahren zur Herstellung von granuliertem Natriumtripolyphosphat mit mittlerer Schüttdichte
DE2008495C3 (de) Verfahren zur Herstellung von körnigem Alkalitripolyphosphat
DE3804509A1 (de) Kontinuierliches verfahren zur herstellung von natriumperborat-granulaten
DE2754312C2 (de) Verfahren zur Herstellung von granuliertem Natriumtripolyphosphat mit geringer Zerbrechlichkeit
DE102017104877A1 (de) Magnesiumsulfat-Granulate auf Basis von synthetischem Magnesiumsulfat
DE2512099B2 (de) Verfahren zur Herstellung von Monocalciumphosphat und/oder Dicalciumphosphat
DE3813480A1 (de) Natriumtripolyphosphat mit hohem absorptionsvermoegen und verfahren zu dessen herstellung
CH508552A (de) Verfahren zur Herstellung von körnigem Natriumtripolyphosphat-Hydrat
EP3507244B1 (de) Verfahren zur herstellung von kaliumchlorid-granulaten
DE1300911B (de) Verfahren zur Herstellung von Phosphatpellets
EP0048341B1 (de) Verfahren zur Herstellung von granulierten Alkalidi- oder -triphosphaten
DE1592685C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Glühphosphat
DE3109652A1 (de) Verfahren zur herstellung von abriebfestem natriumtriphosphat
DE976323C (de) Verfahren zur Herstellung von Alkalitripolyphosphaten oder Gemischen von Alkalitripolyphosphaten und Alkalitripolyphosphaten mit niedrigem Schuettgewicht
AT267558B (de) Verfahren zur Herstellung von festen Ammoniumphosphaten bzw. von solche enthaltenden Düngemitteln
AT202110B (de) Verfahren zur Herstellung von Alkalipyro- und Tripolyphosphatteilchen mit niedrigem Schüttgewicht
DE1930194A1 (de) Kaliduengergranulat
DE2612888B1 (de) Verfahren zur herstellung von granulierten kolloidale kieselsaeure und phosphate enthaltenden bodenverkesserungs- und duengemitteln
CH332125A (de) Verfahren zur Herstellung von Alkalipyro- oder Alkalitripolyphosphat von niedrigem Schüttgewicht
DE3038242C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Monualuminiumorthophosphat
DE1467400C (de) Verfahren zur kontinuierlichen Her stellung von granulierten, an P tief 2 O tief 5 angereicherten Superphosphat dungemitteln in lagerungsbestandiger Form
DE1792158C3 (de) Verfahren zur Herstellung von partiell hydratisiertem Natriumtripolyphosphat in Granulatform
DE1051871B (de) Kontinuierliches Verfahren zur Herstellung von hochwertigen, frei fliessenden, granulierten Diammoniumphosphatduengemitteln
DE1202768B (de) Verfahren zur Herstellung eines mindestens etwa 25 Gewichtsprozent Alkalitrimetaphosphat enthaltenden Alkalipolyphosphatproduktes
DEC0006827MA (de)

Legal Events

Date Code Title Description
8235 Patent refused