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DE2512674A1 - 8-alkylpyrido eckige klammer auf 3,4-d eckige klammer zu pyridazine und verfahren zu ihrer herstellung - Google Patents

8-alkylpyrido eckige klammer auf 3,4-d eckige klammer zu pyridazine und verfahren zu ihrer herstellung

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Publication number
DE2512674A1
DE2512674A1 DE19752512674 DE2512674A DE2512674A1 DE 2512674 A1 DE2512674 A1 DE 2512674A1 DE 19752512674 DE19752512674 DE 19752512674 DE 2512674 A DE2512674 A DE 2512674A DE 2512674 A1 DE2512674 A1 DE 2512674A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pyridazine
methyl
phenylpyrido
ethyl
compounds according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19752512674
Other languages
English (en)
Inventor
Shintaro Kikuchi
Shojiro Yurugi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Takeda Pharmaceutical Co Ltd
Original Assignee
Takeda Chemical Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Takeda Chemical Industries Ltd filed Critical Takeda Chemical Industries Ltd
Publication of DE2512674A1 publication Critical patent/DE2512674A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D471/00Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, at least one ring being a six-membered ring with one nitrogen atom, not provided for by groups C07D451/00 - C07D463/00
    • C07D471/02Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, at least one ring being a six-membered ring with one nitrogen atom, not provided for by groups C07D451/00 - C07D463/00 in which the condensed system contains two hetero rings
    • C07D471/04Ortho-condensed systems
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61PSPECIFIC THERAPEUTIC ACTIVITY OF CHEMICAL COMPOUNDS OR MEDICINAL PREPARATIONS
    • A61P7/00Drugs for disorders of the blood or the extracellular fluid
    • A61P7/10Antioedematous agents; Diuretics

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Nitrogen Condensed Heterocyclic Rings (AREA)

Description

Pntont-3-iwMte
Jr.-Ing- Sdiil'.wüi: Pr ! <·. ]h " : ■ ^ -hn. Eiihold
ir. ii . · ■ ■■'■.:>! '·,:.'· ..., i',-i Ar
5 Köln I, ueichiii-jnnhcius
Takeda Chemical Industries, Ltd., Osaka (japan)
8-Alkylpyrido/73»^-d_/pyridazine und Verfahren zu ihrer
Herstellung
Die Erfindung betrifft neue 8-Alkylpyrido-/_ 3,;4-dJ7~ pyridazine von guter ditiretischer Wirksamkeit.
Bisher vurden verschiedene Arten von Diuretika herge—
509840/ 1080
25Ί2674
stellt, von valehen manche auch praktische Verwendung gefunden haben. Beispiele für solche sind Chlorthiazidderivate, Acetazolamid, Triamteren, Trifrocin, Furosemid u.dgl.
Die bekannten Diuretika weisen jedoch verschiedene Nachteile auf, so z.B. fördern sie z.B. nicht nur die Ausscheidung von Natrium im Harn, sondern auch die von Kalium, wodurch bei langfristiger Verabreichung unerwünschte Nebenwirkungen.wie z.B. das Ansteigen des Blutglukose-und Blutharnsäurespiegeis, hervorgerufen werden, a^ißerdem sind sie von geringer diuretischer Wirkung und starker Toxizität.
Es wurde der Versuch unternommen, ein wirksames Diuretikum zu schaffen, welches frei von den oben angeführten Nachteilen ist.
Bei der Herstellung der neuen 8-Alkylpyrido/[~3» 2f—<i U~ pyridazine erwies sich, daß diese Verbindungen als wirksame und verbesserte Diuretika eingesetzt werden können.
Die vorliegende Erfindung beruht auf dieser Erkenntnis.
Hauptziel der Erfindimg ist daher die Schaffung von neuen 8-Alkylpyrldo/_3tk-d_ypyridazinen und deren pharmazeutisch verträglichen Salzen, welche als wirksame und verbesserte Diuretika eingesetzt werden können. Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht in der Schaffung eines industriell verwertbaren Verfahrens zur Herstellung dieser neuen Verbindungen.
Die erfindungsgemäßen 8-Alkylpyrido/_ J,k-ά_ypyridazine besitzen die nachstehende Formel
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1 2
worin R cine Niederalkylgruppe und R eine cyclische Aminogruppe bedeutet.
In der oben angeführten Formel (i)steht die Niederalkylgruppe R für eine geradkettige oder verzweigte.Alky!gruppe vie z.B. Methyl, Äthyl, Proypl, Isopropyl oder Butyl. Die in der allgemeinen Formel (i) mit R bezeichnete cyclische Aminogruppe ist ein 5- oder 6-gliedriger cyclischer Ring mit wenigstens einem Stickstoffatom wie z.B. Piperidino, Pyrrolidino, Morpholino od.dgl., welcher gegebenenfalls durch Niederalkylgruppen, welche die unter R angegebene Bedeutung besitzen, substituiert isto' Als Beispiele hiefür sind^-Methylmorpholino, 2,6-Dimethylmorpholino, 2,3-Dimethylmorpholino zu nennen. Tn den Pyridazinverbindungen der Formel (i) können die Substituenten in den Stellungen 1 und h voneinander verschieden sein.
Zu den pharmazeutisch verträglichen Salzen der Verbindungen der Formel (i) gehören die entsprechenden anorganischen Salze wie z.B. Hydrochloridsalz, Schwefelsäuresalz, Salpefcersäuresalz, Phosphorsäuresalz od.dgl. und die entsprechenden organischen Salze wie Oxalsäuresalz, Fumarsäuresalz, Weinsäuresalz, Apf elsäviresalz, Trif luoressigsäuresalz od.dgl.
Die Verbindungen der Formel (i) oder ihre pharmazeutisch verträglichen Salze können nach ,an sich bekannten Verfahren, wie sie z.B. in der holländischen Patentanmeldung 72 17 773 beschrieben sind, hergestellt werden. Bevorzugt wird ein Verfahren, welches darin besteht, daß eine Verbindung der Formel
(H)
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worin R die oben angeführte Bedeutung- hat und X Halogen bedeutet, mit einem cyclischen Amin, welches der in der Verbindung (l) mit R beizeichneten cyclischen Aminogruppe entspricht, umgesetzt wird. Das mit X bezeichnete Halogen kann Chlor, Brom oder Jod sein.
Obgleich die Reaktion der Verbindungen der Formel (ll) mit dem cyclischen Amin auch in Abwesenheit eines Lösungsmittels vor sich geht, nimmt sie durch die Verwendung eines geeigneten Lösungsmittels einen glatteren Verlauf. Jedes Lösungsmittel, welches keinen nachteiligen Einfluß auf die Reaktion ausübt, ist für diesen Zweck geeignet, so z.B. Alkohole wie Methanol, Äthanol u.dgl.; Äther wie Tetrahydrofuran, Äthyläther u.dgl.; Kohlenwasserstoffe und halogenierte Kohlenwasserstoffe wie Benzol, Chloroform u.dgl.; und Ester wie z.B. Äthylacetat. Pro Mol des Ausgangsmaterials der allgemeinen Formel (il) werden etwa 2 bis h Mol an cyclischem Amin eingesetzt, so daß das Amin sowohl als Lösungsmittel, als auch als Säureakzeptor fungiert. Die Re-' aktionsbedingungen einschließlich Temperatur und Zeit sind nicht begrenzt. So geht z.B. die Reaktion auch beim Raumtemperatur vor sich, kann jedoch durch Erhitzen des Reaktionssystems bis zum Siedepunkt des Lösungsmittels oder des cyclischen Amins beschleunigt werden. Die Dauer der Reaktion beträgt im allgemeinen 1 bis 5 Stunden, hängt jedoch von den verschiedenen Ausgangsmaterialien, Lösungsmitteln und anderen Faktoren ab. Die nach dem erfindungsgemaßen Verfahren hergestellte Verbindung der allgemeinen Formel (l) kann nach an sich bekannten herkömmlichen Verfahren wie Extraktion mit einem geeigneten Lösungsmittel, wie z.B. Wasser, Äthylacetat, Benzol, Chloroform, Äthanol u.dgl., Umkristallisation, Säulenchromatographie od.dgl. gewonnen und gereinigt werden. Die gegenständliche Verbindung kann auch, wie schon vorstehend erwähnt, nach an sich bekannten Verfahren in Form eines Säureadditionssalzes gewonnen werden.
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Die in dem ober argefunrton Verfahren eingesetzten Ausgangsverbindungen der Formel (ll) können nach an sich bekannten Verfahren hergestellt werden, von velchen einige in dem nachstehenden Reaktionsschema angegeben sind:
.CO
N-R
(Diels-Alde: Reaktion)
(IV)
N-R
Säure oder Base
NH2-NH2
(VI)
Il Halogenierung
IJH ^ (II)
II
(in)
(R besitzt die oben angeführte Bedeutung; R steht für eine aliphatische oder eine aromatische Gruppe).
5 +H
-CO-CH-CO-COOR-^h2N-C-CH2CH — (VII)
C00R
Halogenierttn^
(VIII)
(XI)
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R1 Ü
Il
Halogenierung
■ (Hi)
1 1
(Ε und X besitzen die oben angeführte Bedeutung, R steht für eine Niederalkylgruppe).
Die gewünschten Verbindungen der Formel (j) und deren pharmazeutisch verträgliche Salze, welche nach den oben angeführten Verfahren hergestellt werden können, besitzen
ausgezeichnete diuretische ¥irksamkeit und können daher für Menschen und Säugetiere als wertvolle Diuretika verwendet werden. Im einzelnen besitzen die erfindungsgemäßen Verbindungen folgende Eigenschaften:
1) Sie weisen starke diiiretische Wirkung auf.
2) Sie sind von außerordentlich geringer Toxizität«
3) Sie induzieren die Ausscheidung einer großen Anzahl von Natriumionen im Harn, aber nur einer geringen Menge an Kaliumionen, wobei, bemerkt wird, daß Kalium ein für den
menschlichen Körper wesentliches Element ist. Das Mengenverhältnis der Ausscheidung von Na+/Ka+ im Harn ist in den erfindungsgeinäßen Verbindungen daher verhältnismäßig groß.
.h) Die erfindungsgemäßen Verbindungen können bei Tieren, bei welchen durch Behandlung mit bekannten Diuretika bereits maximale Diurese erzielt wurde, eine merkliche zusätzliche diuretische Reaktion hervorrufen. Dieser Umstand läßt darauf schließen, daß sich der Mechanismus der diuretischen Wirkung der erfindungsgemäßen Verbindungen von jenem der herkömmlichen, bekannten Verbindungen unterscheidet. Durch Kombination der erfindungsgemäßen Verbindungen mit
bekannten Diuretika kann daher eine stark erhöhte diuretische Wirkung erzielt werden.
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Die erf .'Indu/igsgemußen Verbindungen können daher als Ditiretika für die Behandlung von Ascites (Bauchwassersucht), kongestivem Herzversagen, Leberzirrhose, Hypertonie, Nephritis, UrKinie u.dgl* verwendet werden..Sie sind wirkungsvoll, venn sie für sich allein eingesetzt werden, können aber auch in pharmazeutisch verträgliche Kompositionen, vermischt mit einem geeigneten herkömmlichen Trägermittel oder Adjuvans, übergeführt werden. Die pharmazeutischen Kompositionen können peroral oder parenteral in Form von Tabletten, Granulaten, Pulvern, Kapseln oder Injektionen verabreicht werden. Gewöhnlich liegen die täglichen Dosierungsmengen im Bereich von etwa 2 bis etwa 200 Milligramm für den Erwachsenen bei peroraler Verabreichung oder von etwa 5 "bis etwa 50 Milligramm bei parenteraler Verabreichung, Nachstehend werden einige Beispiele für praktisch verwendbare Formulierungen angeführt, in welchen die erfindungsgemäßen Verbindungen der Formel (i) zur Behandlung von kongestivem Herzversagen, Leberzirrhose, Hypertonie oder Nephritis verwendet werden:
(1 ) 8-Methyl-1 , 4-diniorpholino-7-phenylpyrido^~3,4-d ^J-pyridazin .... 50 nig
50 mg Kapseln
(2) 8-Methyl-i ,4-dimorpholino-7'»phenylpyrido/_ 3,4-d _/-pyridazin .... 50 mg Lactose .... 5O m.?
100 mg Kapseln
(3) 8-Methyl-1,^-bis-(2-methylmorpholino)-7-phenylpyrido/_3»^-d_/pyridazin .... 50 mg Maisstärke .... 50 mg
100 mg Kapseln
Die nachstehenden Beispiele dienen ausschließlich zur näheren Erläuterung der vorliegenden Erfindung und sind keineswegs einschränkend, innerhalb des Schutzumfanges der
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Erfindung ur.d objie Abweichung vom Erfindungsgedanken sind Variationen möglich. In der Beschreibung bedeuten g und mg Gramm und Milligramm.
Herstellung der Ans^angsverbindung: der Formel (ll)
In 100 ml Toluol wurden 10g 5-Methyl-4-phenyloxazol und 11 g N-Phenylmaleinimid 16 Stunden lang am Rückfluß gekocht, nach Ablauf dieses Zeitraumes wurde das Toluol abdestilliert. Dem Rückstand wurden $0 ml Athyläther zugegeben und die entstandenen Kristalle wurden abfiltriert. Die nach diesem Verfahren erzielte Ausbeute betrug 9 g 4-Methyl-3,N-diphenyl-7-oxa-2-azabicyclo/_2, 2, 1 _7-nept~2-en-5,6-carboximid mit einem Schmelzpunkt von 144 - 145 C.
Elementaranalyse für CpnH1^0„N_
berechnet: C 72,28 H 4,85 N 8,43
gefunden: C 72,30 H 4,70 N 8,35
In 80 ml Dioxan wurden 8,7 g 4~Methyl-3,N-diphenyl-7-oxa-2-azabicyclo/_ 2,2,1_/hept-2-en-5,6-carboximid gelöst, dann wurden 0,3 ml konz.Salzsäure zugegeben. Das Gemisch wurde 1 h lang auf 80 C erhitzt und die entstandenen Kri~ stalle wurden aus Äthanol umkristallisiert. Die nach diesem Verfahren erzielte Ausbeute betrug 5»7 g 3-Methyl-2,N-di~ phenylpyridin-4,5-carboximid mit einem Schmelzpunkt von 204 - 205°C.
Elementaranalyse für CpnH1IO5Np
berechnet: C 76,42 H 4,49 N 8,91
gefunden: C ?6,59 H 4,31 N 8,94
3»7 g 3~Methyl-2,N-diphenyl-pyridin-4,5-carboximid wurden zusannen mit 3,7 g Hydrazinhydrat und 27 ml Eisessig 1 h lang am Rückfluß gekocht. Nach dem Abkühlen wurden die entstandenen Kristalle abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Die nach diesem Verfahren erzielte Ausbeute betrug 2,5 g 8-Methyl-7-phenyl-1,2,3,4-tetrahydropyrido-
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j_ 3, U-dJ/pyridazin-i , 't-dion mit einem Schmelzpunkt von 300 C und aufwärts,
Elementaranalyse für C .H11O N
berechnet: C 66,39 H 4,38 N 1ö,59 gefunden: C 65,82 H 4,29 N 16,78
Ein Gemisch aus 35O mg 8-Möthyl~7-phenyl~1,2,3, 4-tetra~ hydropyrido £. 3»h-d_/pyridazin-1,4-dion, 0,4 g a-Picolin und h ml Phosphoroxychlorid vurde 1 h lang auf 120 C erhitzt und dann bei vermindertem Druck zur Trockene eingeengt.Dem Rückstand vurde Eiswasser zugegeben und die entstandenen Kristalle wurden abfiltriert, man erhielt 1,4-Dichlor-S-methyl-7-phenylpyrido/. 3,4-d_/pyridazin. Durch Umkristallisieren desselben aus Benzol wurde eine Ausbeute von 310 mg an farblosen Nadeln mit einem Schmelzpunkt von 1^3 - 144 C erzielt.
Elementaranalyse für C..ILN Cl
berechnet: C 61,00 H 3,28 N 10,12 gefunden: C 60,87 H 3,31 N 9,98
(2) 1 , ^-Dichlor-S-äthyl-7-phenylpyridoi/_ 3, 4-d_/pyridazin
Nach einem dem in (i) beschriebenen ähnlichen Verfahren wurden 11g 5-Ä"thyl-4~phenyloxazol anstelle von 5-Meth.ylfy-phenyloxazol eingesetzt, die Ausbeute betrug 3,2 g der oben angeführten Verbindung.
(3) 8-Benzyl-1,4-dichlor-7-phenylpyrido/_ 3,4-d_/pyridazin
Nach einem dem in (i) beschriebenen ähnlichen Verfahren wurden 13 « 5~Benzyl-4-phenyloxazol anstelle von 5~ Methyl-4-phenyloxazol verwendet, die Ausbeute betrug 3,0g der oben angeführten Verbindung.
Beispiel 1:
Ein Gemisch aus 300 mg 1 , ^-Dichlor-S-methyl^-phenylpyrido^_3,^-d_ypyridazin und 7 S Morpholin wurde 1,5 h lang auf 120 C erhitzt, nach Ablauf dieses Zeitraumes wurde der
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Überschuß an Morpliolin abdestilliert. Dem Rückstand wurden 10 ml Wasser zugegeben und die Kristalle wurden abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Durch Umkristallisation aus einem Gemisch von Xthyläfcher und Äthanol lvurde eine Ausbeute von 23O mg 8-»Methyl-1,4-dimorpholino-7~phenylpyrido- l_ 3, 4-d__/pyridazin mit einem Schmelzpunkt von 187 - 189 C erzielt.
Elementaranalyse für C_„H_„O„N„
berechnet: C 67,50 H 6, 44 N 17,89 gefunden: C 67,24 H 6,48 N 17,31
Beispiel 2:
2,8 g 1,4-Dichlor-8-äthyl-7-phenylpyrido/_3,4-d_7-pyridazin wurden zusammen mit 40 g Morpholin 1 ,5 b- lang auf 120 C erhitzt, nach Ablauf dieses Zeitraumes vurde der Überschuß an Morpholin abdestilliert. Dem Rü'ckstand wurden 60 ml Wasser zugegeben und die entstandenen Kristalle wurden abfiltriert, mit Wasser gewaschen, getrocknet und aus Äthanol umkristallisiert. Man erhielt dabei 2,25 S 8-Äthyl-1,4-dimorpholino-7-phenylpyrido^3»4~d_/pyridazin mit einem Schmelzpunkt von 197 - 198°C.
Elementaranalyse für C00H0-O0N1-
d J <l 1 d 5
berechnet: C 68,12 H 6,71 N 17,27 gefunden: C 67,80 H 6,75 N 17,05
Beispiel 3:
3,0 g 1,4-Dichlor-8-äthyl-7-phenylpyrido/_3,4-d_/-pyridazin wurden zusammen mit '\ 5 g Piperidin 1,5 h lang· auf 120 C erhitzt, anschließend wurde das überschüssige Piperidin abdestilliert. Dem Rückstand wurden 60 ml Wasser zugesetzt und die entstandenen Kristalle wurden abfiltriert, an einer mit Silicagel gefüllten Kolonne chromatographiert, dann mit einem Lösungsmittelgemisch aus Aceton-Benzol (i : 8) eluiert. Das kombinierte Eluat wurde konzentriert und der Rückstand in 100 ml Äthanol gelöst. Nach Zugabe von
10 -
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5 ml Wasser wurde die Lösur.g zur Trockene eingeengt. Das Konzentrat wurde mit 100 ml Yasser verdünnt und gerührt; nach diesem Verfahren wurde eine Ausbeute von 2,5 S 8-Xthyl-7-phenyl-1,^-dipiperidinopyrido-/3 >h~dJ/pyridazin mit einem Schmelzpunkt von 64 - 65 C erzielt.
Elenientaranalyse für C0 H N .1/2 HO berechnet: C 73,13 H 7,87 N 17,06 gefunden: C 73,03 H 7,66 N 16,90
Beispiel hi
8,00 mg 1,4-Dichlor-8-methyl-7-phenylpyrido/_3,4-pyridazin wurden zusammen mit 2 g 2-Methylmorpholin 1,5 h lang auf 120 C erhitzt, nach Ablauf dieses Zeitraumes wurde der Überschuß an 2-Methylmorpholin abdestilliert. Der Rückstand wurde in 30 "1I Wasser aufgenommen und die entstandenen Kristalle wurden abfiltriert und nach dem in Beispiel 3 beschriebenen Verfahren mittels Säulenchroniatographie (Silicagel; Aceton:Benzol = 1:8) gereinigt. Nach Entfernung des Lösungsmittels wurde der Rückstand in 20 ml Äthanol gelöst. Nach Zugabe von 2 ml Wasser wurde die Lösung zur Trockene eingeengt. Der Rückstand wurde mit 20 ml Wasser versetzt und darauf gerührt. Die entstandenen Kristalle wurden in einem Vakuumtrockner bei 50 - 60 C 12 h lang getrocknet, nach diesem Verfahren wurde eine Ausbeute von 6OO mg 8-Methyl-1,4-bis(2-methylmorpholino)-7-phenylpyrido-/7*3f **-d_/pyridazin mit einem Schmelzpunkt von 96 - 99 C erzielt.
Elementaranalyse für Cp.H 0 N
berechnet: C 68,71 H 6,97 N 16,70 gefunden: C 6δ,Ί4 H 6,95 N 16,48
Beispiel 5:
650 mg 8-Benzyl-1,4-dichlor-7-phenylpyrido/_3th-d_J-pyridazin wurden zusammen mit 10g Morpholin h h lang auf 1^0 C erhitzt, nach Ablauf dieses Zeitraumes wurde der
- 11
509840/IQBO
Überschuß an Morpholin abdestilliert. Dem Rückstand wurden 20 ml Wasser zugegeben und die Kristalle wurden abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Durch TJmkristallisation aus Methanol wurde eine Ausbeute von 520 mg· 8-Benzyl-1,4~dimorpholino-7-phenyIpyrido/_3»4-d_7pyridazin mit einem Schmelzpunkt von I85 - 187°C erzielt.
Elementaranalyse für 0?οΗ?(30?Νς
berechnet: C 71,92 H 6,25 N 14,98 gefunden: C 71,92 H 6,03 N 15,02

Claims (11)

  1. Ansprüche
    in der R eine niedrige Alkylgruppe und R eine cyclische Aminogruppe bedeuten.
  2. 2. Verbindungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die cyclische Aminogruppe ein 5- oder 6gliedriger cyclischer Ring mit einem oder mehreren Stickstoffatomen ist, wobei der Ring mit Methyl oder Äthyl substituiert sein kann.
  3. 3. Verbindungen nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ggliedrige Ring Morpholino, Piperidino oder Pyrrolidino ist.
  4. 4. Verbindungen nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die cyclische Aminogruppe eine gegebenenfalls mit Methyl oder Äthyl substituierte Morpholinogruppe ist. . j
  5. 5. 8-Methyi~1,4-dimorpaolino~7-phenylpyrido(£3,4-d7-
    pyridazin. j
  6. 6. 8-Äthyl-l#4-dimorpholino~7-phenylpyrido£3,4-d/-pyridazin. j
  7. 7. 8-Methyl-1,4-bis-(2-methylmorpholino)-7-phenylpyrido/^3,4-d7pyridazin. ί
  8. 8. Verbindungen nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch
    509840/1080
    gekennzeichnet, daß die cyclische Aminogruppe eine gegebenenfalls mit Methyl oder Äthyl substituierte Piperidinogruppe ist.
  9. 9. 8-üthyl-1,4-dipiperidino-7-phenylpyrido^3,4-d7-pyridazin.
  10. 10. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen nach Ansprüchen 1 bis 9e dadurch gekennzeichnet, daß eine Verbindung der allgemeinen Formel
    (II)
    worin R die oben angeführte Bedeutung hat und X Halogen -ist,· mit einem cyclischen Ämin umgesetzt wird.
  11. 11.- Pharmazeutische Zubereitungen, enthaltend Verbindungen nach Ansprüchen 1 bis 9, gegebenenfalls in Verbindung mit einem pharmazeutisch annehmbaren Träger.
    -14-
    G ύ &:- Ii i S '«■
DE19752512674 1974-03-28 1975-03-21 8-alkylpyrido eckige klammer auf 3,4-d eckige klammer zu pyridazine und verfahren zu ihrer herstellung Withdrawn DE2512674A1 (de)

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JP49035255A JPS5811875B2 (ja) 1974-03-28 1974-03-28 ピリド(3,4−d)ピリダシンルイノセイゾウホウ

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CA (1) CA1042433A (de)
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DE (1) DE2512674A1 (de)
DK (1) DK134407B (de)
ES (1) ES435959A1 (de)
FR (1) FR2265385B1 (de)
GB (1) GB1501236A (de)
HU (1) HU168872B (de)
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