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DE2512064A1 - Verfahren zur herstellung von formsteinen sowie formling zur durchfuehrung dieses verfahrens - Google Patents

Verfahren zur herstellung von formsteinen sowie formling zur durchfuehrung dieses verfahrens

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DE2512064A1
DE2512064A1 DE19752512064 DE2512064A DE2512064A1 DE 2512064 A1 DE2512064 A1 DE 2512064A1 DE 19752512064 DE19752512064 DE 19752512064 DE 2512064 A DE2512064 A DE 2512064A DE 2512064 A1 DE2512064 A1 DE 2512064A1
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DE
Germany
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molding
predetermined breaking
plane
fracture
supports
Prior art date
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DE19752512064
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English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EBENSEER BETONWERKE GmbH
Original Assignee
EBENSEER BETONWERKE GmbH
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Publication date
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Ceased legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/02Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
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    • E04B2002/0256Special features of building elements
    • E04B2002/026Splittable building elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Formsteinen sowie Formling zur DurchfUhrung dieses Verfahrens Priorität: Osterreich, A 3412/74 25.April 1974 Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Formsteinen mit zumindest einer durch Brechen eines vorgefertigten Formlinges längs mindestens einer Sollbruchebene gebildeten1 als Sichtfläche benutzbaren Bruchfläche. Solche Formsteine dienen bekanntlich der Herstellung eines Mauerwerkes oder einer Mauer= verkleidung, z.B. einer Stützmauerverkleidung, mit einer bruch= steinähnlichen, rauh und unregelmäßig strukturierten Sichtfläche, die infolge dieser Bruchprofilierung nicht nur in ästhetischer Hinsicht ansprechend wirkt, sondern auch gegen Witterungsein= flüsse und Witterungsschäden weitestgehend unempfindlich ist.
  • Die Erfindung erstreckt sich weiters auf einen zur Durch= führung dieses Verfahrens geeigneten Formling.
  • Aufgabe der Erfindung ist es zunächst, ein Verfahren zu schaffen, demzufolge der Verbraucher solcher Formsteine befähigt wird, von einem Herstellerwerk fabriksmäßig in einer Einheitsgröße gelieferte Formlinge in Formsteine jeweils von ihm benötigter Ab= messungen mit einer oder mehreren Bruch-Sichtflächen zu zerlegen, ohne hierzu eine teuere maschinelle Vorrichtung zu benötigen, ohne hierfür besonderer Geschicklichkeit oder Fachkenntnisse zu be= dürfen und ohne für die erforderliche Maßgenauigkeit der jeweils herzustellenden Formsteine besondere Sorgfalt aufwenden zu müssen.
  • Eine solche Maßhaltigkeit verschieden großer Formsteine ist notwen= dig,veil ein Mauerwerksverband bekanntlich der Verwendung von Halb- oder Drittel-Formsteinen bedarf, um diesen Voll auf Fug verlegten Verband auf eine gerade Kante ergänzen und auffüllen zu können. Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren sollen also die in einer einheitlichen Größe angelieferten Formlinge vom Verbraucher, al-so erst unmittelbar vor ihrer Verlegung zwar einem Mauerwerksverband,in Formsteine jener Sollgrößen zerlegt werden können, die der Benutzer für die Herstellung eines Mauerwerks= verbandes mit regelmäßig oder unregelmäßig gegeneinander ver= setzten Vertikalfugen jeweils benötigt. Dieses Brechen des in einer Einheitsgröße angelieferten Formlinges soll händisch und risikolos längs bedarfsweise wählbarer Sollburchebenen durch= führbar sein.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der zu brechende Formling mit einer schalungsglatten Seitenfläche, in welcher mindestens eine in einer Sollbruchebene verlaufende, bei der Herstellung des Formlinges mitgefertigte Nut, Kerbe od.dgl. ausgebildet ist, auf zwei im Abstand voneinander befind= liche Auflager derart aufgelegt wird, daß sich jene Sollbruch= ebene, in welcher der Formling jeweils gebrochen werden soll, im hohlliegenden Bereich des Ferulinges, zumindest annähernd mittig zwischen den Auflagern üeidet, und daf sodann dieser Formling durch Aufbringung längs der Sollbruchebene wirkender Kräfte aud die den Auflagern gegenüberliegende Seite einer Biege= beanspruchung bis zum Bruch des Formlinges längs dieser Soll bruchebene unterworfen wird.
  • Ein ähnliches Verfahren ist bereits aus der DT-PS 219 922 bekannt geworden, es betrifft jedoch das Spalten von Pflaster= steinen aus Granit od.dgl., also das Brechen von Natursteinen, bei denen es von vornherein keine gegenüber schalungsglatten Seitenflächen unterschiedlich profilierte Bruch-Sichtflächen gibt, sondern die infolge ihrer Bearbeitung von vornherein an sämtlichen Seiten Bruchflächen (Spaltflächen) aufweisen. Bei solchen Natursteinen stellt sich demnach die obenerwähnte, der vorliegenden Erfindung zugrundegelegte Aufgabe nicht, weil sie nicht aus einem fabriksmäßig aus einem erhärtenßen Material, insbesondere Beten, bergestellten @ermling gewonnen werden, der schalungsglatte Sei@ @flast @@aufweist. Beim vorbekannten Verfahren muß der Naturstein längs der Sollbruchebene mit einem Werkzeug vor dem Spalten angeritzt werden.
  • Demgegenüber ermöglicht es das erfindungsgemäße Verfahren, aus solchen fabriksmäßig gefertigten und zumindest teilweise schalungsglatte Flächen aufweisenden Formlingen einer einheitlichen Größe nach Belieben und Bedarf verschieden große Formsteine mit zumindest einer als Sichtfläche benutzbaren Bruchfläche zu gewinnen. Dank der erfindungsgemäßen Lösung wird diese Gewinnung solcher Halb-, Drittel- oder Zweidrittel-Formsteine unmittelbar dem Verbraucher ermöglicht, er braucht ihre jeweils erforderliche Anzahl nicht müheaufwendig vorausberechnen und in einem Sortiment zusammenstellen bzw. sortenmäßig anzufordern, es genügt vielmehr, wenn er die zu verbauende Fläche berechnet und eine dementsprechende Anzahl einheitlich großer Formlinge anfordert.
  • Im Zusammenhang damit erstreckt sich die Erfindung des weiteren auf einen zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeigneten Formling. Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal sind die Nuten od.dgl. eines solchen Formlinges zueinander und zu den Stirnseiten des Formlinges parallel verlaufend in der Längsmitte und/oder in den Längsdritteln der senkrecht zur Sollbruchebene gemessenen Länge des Formlinges angeordnet, so daß also aus einem Formling der Einheitsgröße wahlweise Drittel-, Zweidrittel-oder Halb-Formsteine hergesteilt werden können.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht ferner auch die Herstellung von Eckenformsteinen, d.s. Formsteine, die an zwei benachbarten, zueinander senkrecht stehenden Seitenflächen mit Bruch£lächen ausgestattet sind. Solche Eckenformsteine benötigt man, venn das mit einer Bruch-Sichtfläche auszubildende Mauerwerk eine Ecke bildet, über die sich der Voll auf Fug verlegte Form= steinverband kontinuierlich Portsetzen soll.
  • In diesem Fall weist der Formling - nach einem weiteren Erfindungsmerkmal - als Teil eines vorgefertigten größeren Form= linges an einer Seite, vorzugsweise an seiner den Nuten od.dgl.
  • gegenüberliegenden Seite, vorzugsweise Längsseite, eine durch vorheriges Brechen des größeren Formlinges längs einer Sollbruch= ebene geschaffene Bruchfläche auf. Diese schon fabriksmäßig her= stellbare, vorzugsweise lange Bruchfläche und die erst durch das Brechen am Verlegungsort gewonnene zweite kleinere Bruchfläche verlaufen zueinander in einem rechten Winkel, wodurch dann der Formstein zur Verlegung als EckenEormstein befähigtwird.
  • In den Zeichnungen sind an Hand eines Ausführungsbeispieles die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, die zur Durch= führung dieses Verfahrens geeigneten Formlinge, sowie die nach diesem Verfahren hergestellten Formsteine veranschaulicht. Im einzelnen zeigt die Fig.1 einen größeren Formling in schaubildlicher Ansicht, Fig.2 und 3 stellen in Seitenansicht das Spalten kleinerer, aus dem großen Formling gewonnener Formlinge dar und Fig. 4 bis 7 zeigen in schaubildlicher Ansicht die nach diesem Verfahren gewonnenen fertigten Formsteine.
  • Der große Formling nach Fig.1 wird als Ausgangsprodukt fabriksmäßig aus Beton od.dgl. Material in einer Schalung herge= stellt und wird nach ausreichender Erhärtung dieses Materiales - gleichfalls noch in dem Herstellungswerk - längs der Spaltebene 2 in die kleineren Formlinge 3 und 3' unterteilt, wobei jeder Formling 3,3' eine als Sichtfläche benutzbare Bruchfläche 2' mit der wünschenswerten unregelmäßigen Oberflächenstruktur erhält.
  • Die vorzugsweise untereinander gleichgroßen, eine Einheits= größe aufweisenden kleineren Formlinge 3,3' werden nun dem Wiederverkäufer (Händler) oder dem Verbraucher geliefert und besitzen an ihrer der Bruchfläche 2' gegenüberliegenden schalungs= glatten vertikalen Längsseite die Nuten 4,4 bzw. 5, und zwar befinden sich diese Nuten 4,4' in-den Längsdritteln, die Nut 5 in der Längsmitte der Gesamtlänge 1 des Formlinges C bzw. 3'.
  • Solche Nuten 4,4' und 5 könnten - zusätzlich oder anstelle der dargestellten Nuten - auch an einer oder beiden horizontalen Flächen des Formlinges 3 bzw. 3 angeordnet werden, doch würden sie dann - sofern sie durchlaufen - an der Sichtfläche der Form= steine sichtbar werden und deshalb erscheint diese Anordnung weniger empfehlenswert, gleichwohl sie von vorliegender Erfindung im Prinzip mitumfaßt wird.
  • Will nun der Letztverbraucher aus einem solchen Formling 3,3' etwa zwei Halbsteine gewinnen, dann wird der längs der Sollbruchebene 6 zu spaltende Formling 3 gemäß Fig.2 derart auf zwe in Abstand a voneinander befindliche Auf lager 7 aufgelegt, daß sie die längsmittig verlaufende Spaltebene 6 im hohlliegenden Bereich des Formlinges 3 zumindest annähernd mittig zwischen den beiden Auflagern 7 befindet. Sodann wird auf die als Bruchfläche 2r ausgebildete Oberseite des Formlinges 3 längs der Sollbruch= ebene 6 eine abwärtsgerichtete Beanspruchung, z.B. mittels eines Breitmeissels od.dgl. Werkzeuges 8, ausgeübt. Die einfachste und bestmögliche Art der Beanspruchung läßt sich im Rahmen der Erfindung frei wählen und ist auf die Art und Struktur des Materiales des Formlinges 3 empirisch optimal abzustimmen; das Werkzeug 8 kann ein breiter Meissel, ein Messer, aber auch eine Meissel- oder Messerschar linearer Anordnung sein und die Bean= spruchung kann, vorzugsweise nach dem Aufsetzen des Werkzeuges 8 auf die Oberseite 2' des Formlinges 3 als Schlag, Stoß od.dgl.
  • abrupte Beanspruchung ausgeübt werden oder auch als eine stetig anwachsende Druckbeanspruchung, die beispielsweise durch eine Vibration noch wirksamer gemacht werden kann.
  • Infolge der dabei an der Unterseite des Formlinges 3 auf tretenden Biegezugspannungen bricht der Formling 3, und zwar erstaunlicherweise sehr genau längs der vorbestimmten Sollbruch= ebene 6, also sehr genau senkrecht zu der bereits fabriksmäßig hergestellten Bruchfläche 21.
  • Will man aus demselben Formling 3 drei Drittelsteine oder einen Drittel- und einen Zweidrittelstein gewinnen, dann legt man den Formling 3 zunächst gemäß Fig.3 derart auf die beiden nun in geringerem Abstand a voneinander befindlichen Auflager 7 auf, daß sich die Sollbruchebene 9 etwa mittig zwischen den Auflagern 7 befindet und man erhält beim Brechen des Formlinges mittels eines Werkzeuges 8 wiederum zwei Formsteine, von denen der kürzere einen Drittelstein, der längere einen - nötigenfalls noch weiter teilbaren - Zweidrittelstein verkörpert. Durch das Brechen des Formlinges 3 längs der Spaltebenen 6 bzw. 9 (Fig.2,3) erhalten alle solcherart gewonnenen Formsteine zumindest zwei senkrecht zueinander verlaufende Bruchflächen 6 bzw. 9', die als Sicht= flächen in einem Mauerwerksverband verwendbar sind, aber nicht unbedingt als solche verwendet werden müssen (Fig.4 bis 7).
  • Die insgesamt aus dem Formling nach Fig.l gewinnbaren Sorten von Formsteinen sind in den Fig. 4 bis 7veranschaulicht; es sind dies die Formsteine 10 in der vollen Länge 1, die Formsteine 11 halber Länge l, die Formsteine 12 mit zwei Drittel der normalen Länge 1 und die Fqrmsteine 13 mit einem Drittel der vollen Länge 1.
  • Aus diesen vier verschiedenen Sorten von Formsteinen lassen sich überaus vielerlei Formsteinverbände mit regelmäßig oder unregel= mäßig gegeneinander versetzten Vertikalfugen herstellen, wobei der Vorteil hinzutritt, daß die Formsteine 11 bis 13 durchwegs zwei im rechten Winkel aufeinanderstoßende benachbarte Bruchflächen 2' bzw 6' und 9' besitzen, die wahlweise belde oder nur eine davon als Sichtflächen einsetzbar sind; bei Ecksteinen fügen sich beide Bruchflächen in den Fugenraster der aufeinanderstoßenden Mauerwerksflächen ein.
  • Selbstverständlich ist der Erfindungsgegenstand im Rahmen der Erfindung mannigfach abwandelbar und ausbaufähig. Es wurde bereits erwähnt, daß sich die Nuten 4,5, die den Sollverlauf der Sollbruchebenen 6,9 zusätzlich gewährleisten, statt über die Vertikalseiten des Formlinges 1 nach Es auch cder nur über die Horizontalseiten dieses Formlinges erstrecken könnten. Diese Nuten 4,5 müssen selbstverständlich nich@ unbedingt über die ganze Höhe hzw. Breite des Formlinges durchlaufen, um ihren Zweck zu erfüllen; im Falle sie horizontal verlaufen, enden sie zweck= mäßigerweise schon vor der Spaltebene 2 bzw. vor den Sichtflächen 2'. Ferner müssen nicht unbedingt Nuten 4,5 als örtliche lineare Schwächungen des Formlinges 3 vorgesehen sein, sondern es können auch Kerben, Perforationen, verbundhemmende flächige Einlagen in den Spaltebenen, also in den Sollbruchebenen, vorgesehen sein, um den richtigen Verlauf des Bruches sicherzustellen. Gleiches gilt im übrigen auch für die Spaltebene 2, doch bildet diese erste Spaltung des großen Formlinges 1 keinen eigentlichen Erfindungs= gegenstand, sie ist vielmehr - im Zuge der Fertigung der Formlinge 3,3' - in üblicher, bei derartigen Produkten bereits bewährter Weise beliebig durchführbar und gehört zum freien Stand der Technik, Erfindungswesentlich ist ausschließlich die weitere, an der Bau= stelle oder beim Wiederverkäufer durchführbare, bedarfsweise Unterteilung der Formlinge 3 in Formsteine nach den Fig.5-7.
  • Im Zusammenhang damit ergeben sich besondere Vorteile teils aus dem Anreißen, Anritsen, der Spaltebene an der beim Spalten oben= liegenden Seite 2' des @ermlinges, also in der Druckzone, teils aus der Erhöhung der Biegezungspannungen an der Unterseite des Formlinges 3, also in dessen Zugzone, durch die dort vorgesehene Nut 4 oder 5. Diese Maßnahmen ergeben gemeinsam eine außerorden= tlich genaue Bruchflächenausbildung, und zwar überraschend genau vor allem insofern, als der angestrebte Erfolg durch eine Schwächung des beim Spalten druckbeanspruchten Bereiches des Formlinges erzielt wird.
  • Im Erzeugungsprogramm eines Formsteinherstellers empfiehlt es sich - zur Vereinfachung dieses Programmes - sämtliche Form steine in einer Einheitsgröße erfindungsgemäß auszubilden und die Formlinge mit Schwächungen auszustatten, zumal sich die Sichtflächen der an ihrer Hinterseite mit solchen Schwächungen versehenen Formsteine von den Sichtflächen unverschwächter Formsteine ohnehin nicht unterscheiden.
  • Die senkrecht zur Längsseite gemessene Tiefe der Formsteine und Formlinge sollte etwa einem Drittel der Einheitslänge (vollen Länge 1) der Formlinge 3 entsprechen, damit die nach dem erSindungs= gemäßen Verfahren hergestellten Ecksteine gemäß der Fig. 5-7 mit ihren Sichtflächen 6 bzw. 9t in einen senkrecht zu den Sicht= flächen 2' verlaufenden Formsteinverband einwandfrei eingegliedert werden können. Es entspricht dann nämlich die quer zur Länge des Formlinges verlaufende Sollbruchebene des einzelnen durch das Brechen des Formlinges gewonnenen Formsteines, also dessen Bruchfläche, gleichfalls einem Drittel der Normallänge 1.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Formsteinen mit zumindest einer durch Brechen eines vorgefertigten Formlinges längs mindestens einer Sollbruchebene gebildeten, als Sichtfläche benutzbaren Bruchfläche, dadurch gekennzeichnet, daß der zu brechende Formling (3) mit einer schalungsglatten Seiten= fläche, in welcher mindestens eine in einer Sollbruchebene (6 bzw.9) verlaufende, bei der Herstellung des Formlinges mitgefertigte Nut (4,5), Xerbe od.dgl. ausgebildet ist, auf zwei im Abstand (a bzw.a') voneinander befindliche Auflager (7) derart aufgelegt wird, daß sich jene Sollbruchebene (6 bzw.9), in welcher der Formling jeweils gebrochen werden soll, im hohlliegenden Bereich des Formlinges, zumindest annähernd mittig zwischen den Auflagern befindet, und daß sodann der Formling durch Aufbringung längs der Sollbruchebene wirkender Kräfte auf die den Auflagern gegenüberliegende Seite (21) einer Beigebeanspruchung bis zum Bruch des Formlinges unterworfen wird.
2. Formling zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (4 bzw.5) od.dgl. zueinander und zu den Stirnseiten des Formlinges (3) parallel verlaufend in der Längsmitte undXoder in den Längs dritteln der senkrecht zur Sollbruchebene (6 bzw. 9) gemessenen Länge (l) des Formlinges angeordnet sind (Fig.1-7).
3. Formling nach Anspruch 2 zur Herstellung von Eck-Formsteinen mit zwei unter einem zumindest annähernd rechten Winkel aneinanderstoßenden Bruchflächen, dadurch gekennzeichnet, daß er als Teil eines vorgefertigten größeren Formlinges <1) an einer Seite, vorzugsweise an seiner den Nuten (4,5) od.dgl.
gegenüberliegenden Seite, vorzugsweise Längsseite, eine durch vorheriges Brechen des größeren Formlinges- (1) längs einer Sollbruchebene (2) geschaffene Bruchfläche (2') aufweist (Fig.1).
4. Formling nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrecht zu seiner Längsseite (2') gemessene Breite ein Drittel von dessen Länge (1) beträgt, so daß die quer zu seiner Länge verlaufenden Sollbruchebenen (6 bzw.9) und die durch das Brechen des Formlinges gewonnenen Formsteine (11-13) an einer ihrer Bruchflächen eine diesem Längendrittel ent= sprechende Breite aufweisen (Fig.i und 5-7).
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DE19752512064 1974-04-25 1975-03-19 Verfahren zur herstellung von formsteinen sowie formling zur durchfuehrung dieses verfahrens Ceased DE2512064A1 (de)

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