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Spielautomat für Münzen o. dgl.
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Die Erfindung betrifft einen Spielautomaten für Münzen o. dgl. mit
einem Münzeinwurf und einem Münzauswurf und mehreren gleichartigen Serien von verschiedenen
Zeichen, die nach Einwerfen einer Münze nacheinander zur Anzeige gelangen und die
nach Stop nur bei gleichzeitiger Anzeige mehrerer gleicher Zeichen den Münzauswurf
steuern.
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Spielautomaten dieser Art, die bis auf den elektrischen Antrieb rein
mechanisch arbeiten, insbesondere mit Walzen oder Scheiben, die die Zeichen tragen,
ausgerüstet sind, sind bekannt. Ein wesentlicher Nachteil dieser Spielautomaten
liegt in dem durch seinen mechanischen Aufbau bedingten Verschleiß und der damit
verbundenen Unsicherheit, daß nach Überschreiten einer gewissen Gebrauchszeit das
von der Zulassungsstelle vorgeschriebene Verhältnis zwischen Gewinnausschüttung
und Einsatz nicht mehr eingehalten wird. Ein weiterer Nachteil des mechanischen
Spielautomaten besteht darin, daß die maximale.
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Anzahl der in der Zeiteinheit zur Anzeige gelangenden Zeichen
aw
w verhältnismäßig kleinist. Nach der Statistik hängt aber die Genauigkeit, mit der
das geforderte Verhältnis zwischen Gewinnausschüttung und Einsatz erreicht wird,
von der Anzahl der in der Zeiteinheit zur Anzeige gelangenden Zeichen ab.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Spielautomaten für
Münzen o. dgl. zu schaffen, der bei längerer Lebensdauer das geforderte Verhältnis
zwischen Gewinnausschüttung und Einsatz genauer einhält.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zur Steuerung
der Folge der nacheinander zur Anzeige zu bringenden Zeichen ein Impulsgenerator
und ein von einer Ablaufsteuerung gesteuerter logischer Schaltkreis vorgesehen sind,
der nur für einen vorgegebenen Zeitabschnitt die Impulse des Impulsgenerators zu
den einzelnen Serien über Torschaltungen liefert, die in diesem Zeitabschnitt durch
von Hand auslösbar Steuerimpulse sperrbar sind, und daß nach Stop sämtlicher Serien
diese über einen Zeiten, von der Ablaufsteuerung gesteuerten logischen Schaltkreis
auf Anzeige mehrerer gleicher Zeichen überprüft werden und entsprechend den Prüfergebnis
bei Gewinn nach Wahl entweder den Münzauswurf betätigen oder als Guthaben in einem
Gewinn-/Münzzähler speichern.
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Bei dem erfindungsgemäßen Spielautomaten erfolgt die Mischung der
Zeichen der einzelnen Serien rein elektronisch, so daß der Spielautomat in dieser
Hinsicht praktisch wartungs- und verschleißfrei ist. Da die Frequenz des Generators
sehr hoch gewählt werden kann, kann mit höchster Genauigkeit ein bestimmtes Verhältnis
zwischen Gewinnausschüttung und Einsatz erreicht werden. Die für eine gute Durchmischung
notwendige Frequenz~in~Konstanz wird durch die Spannungsabhängigkeit der Frequenz
bei den elektronischen Bauteilen gewährleistet, insbesondere bei Schaltvorgängen.
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Die Durchmischung der Zeichen der einzelnen Serien untereinander kann
weiter dadurch verbessert werden, daß ein weiterer Impulsgenerator vorgesehen ist,
der mit einer wesentlich höheren Frequenz als der erste Impulsgenerator arbeitet.
Dabei kann er von der Ablaufsteuerung derart angesteuert werden, daß dessen Impulse
den Impulsen des ersten Impulsgenerators nur kurzzeitig überlagert werden.
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Vorzugsweise werden die Zeichen einer jeden Serie von dem ersten Impulsgenerator
über je einen Teiler n : 1 gesteuert, der die vom Auge nicht erfaßbare Impulsfolge
stark untersetzt, wobei an den n-Ausgängen der Teiler eine Auswahlschaltung für
die Gewinnfeststellung angeschlossen ist. Hierbei kann die Auswahlschaltung mehrfach
ausgebildet sein, wobei die Ablaufsteuerung bei der Gewinnfeststellung den heber
für die größte Anzahl gleicher Zeichen zuerst abfragt. Mit einer solchen Auswahlschaltung
ist es also möglich, bei z.B. fünf Serien zuerst festzustellen, ob fünf gleiche
Zeic en angezeigt werden, wenn das nicht der Fall ist ob vier gleiche Zeichen angezeigt
werden und- wenn das auch nicht der Fall ist, ob drei gleiche Zeichen angezeigt
werden. In Abhängigkeit vom Ergebnis dieser Abfrage wird dann der Gewinn ausgeworfen
oder im Gewinn-/Münzzähler gespeichert.
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Die Speicherung kann auf einfache Weise dadurch erfolgen, daß der
oder die Ausgänge der Auswahlschaltung an jeweils einen Umsetzer angeschlossen sind,
der eine dem Wert des Gewinns entsprechende Anzahl Impulse an den Gewinn-/Münzzähler
liefert.
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Zur Registrierung des Wertes einer in einem herkömmlichen Münzprüfer
auf Echtheit überprüften Münze ist vorzugsweise jeweils für eine Münzart eine elektronische
Abtasteinrichtung vorgesehen, die bei Einwurf der Münze einen Steuerimpuls an einen
Umsetzer gibt, der diesen Impuls in eine dem Wert der eingeworfenen Münze entsprechende
Anzahl Impulse umwandelt,
die dem Gewinn-/Münzzähler zugeleitet
werden. Diese Art der Registrierung ermöglicht es also, einen Spielautomaten mit
Münzen verschiedenen Wertes zu speisen.
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Sofern sowohl die elektronische Abtasteinrichtung als auch die Schaltung
zur Speicherung des Gewinns im Gewinn-/Münzzähler einen Umsetzer aufweisen, kann
für beide Einrichtungen für jeweils denselben Münzwert oder Gewinnwert derselbe
Umsetzer vorgesehen sein.
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Vorzugsweise weist jeder Umsetzer für die an den Gewinn-günzzähler
zu liefernden Impulse eine Torschaltung und ein die Torschaltung bei Empfang eines
Impulses der Münzabtasteinrichtung oder der Auswahlschaltung für den Gewinn öffnendes
und bei Empfang eines Impulses eines durch die Steuerimpulse angesteuerten Teilers
k : 1 (k = Münz- oder Gewinnwert) sperrendes Flip-Flop auf.
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Sofern der Spieler am Spielautomaten sich den Gewinn und/oder das
Guthaben im Gewinn-/Münzzähler durch eine entsprechende Impulseingabe nicht auszahlen
läßt, kann nach einer Ausgestaltung der Erfindung ein neues Spiel automatisch in
Gang gesetzt werden, wenn über eine bei Guthaben im Gewinn-/Münzzähler oder nach
Münzeinwurf offengehaltene Torschaltung ein Steuerimpuls der Ablaufsteuerung die
Ablaufsteuerung für ein neues Spiel freischaltet und ein Impulsausblendesystem betätigt,
dessen Ausgangsimpuls bzw. -impulse den Wert des neuen Spiels im Gewinn-/Münzzähler
subtrahieren. Vorzugsweise weist das Impulsausblendesystem für die an den Gewinn-/Münzzähler
zu liefernden Impulse eine Torschaltung und ein die Torschaltung nur bei Guthaben
und/oder nach Münzeinwurf öffnendes und nach Abgabe der dem Wert des Spiels entsprechenden
und von einem Teiler p : 1 (p = Wert des Spiels) erfaßten Impulse an den Münz-/Gewinnzähler
sperrendes Flip-Flop auf.
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Der Gewinn-/Münzzähler ist nach einer Ausgestaltung der Erfindung
als Vorwärts-Rückwärtszähler mit Binärvergleicher für die einzelnen Dekaden ausgebildet,
die über zugehörige Torschaltungen Speicher für die verschiedenen Münzarten nur
dann in Bereitschaftsstellung für die Auszahlung bei einem entsprechenden Steuerimpuls
bringen, wenn im Gewinn-/Münzzähler ein Guthaben vorhanden ist.
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Im folgenden wird die Erfindung anhand einer ein Ausführungsbeispiel
darstellenden Zeichnung näher erläutert. Im einzelnen zeigen Fig. 1 ein Blockschaltbild
des Spielautomaten, Fig. 2 einen Zähler für die Ablaufsteuerung, Fig. 3 ein Zeitdiagramm
der Ablaufsteuerung für einige Teile des Spielautomaten, Fig. 4 die Mischeinrichtung
für die Zeichen einzelner Serien, Fig. 5 die einzelnen Serien mit Auswahlschaltungen
für die Gewinnfeststellung, Fig. 6 Speicher für verschiedene Münzarten und eine
Abtasteinrichtung an einem Speicher, Fig. 7 eine Einrichtung zur Registrierung der
Münzwerte im Gewinn-/Münzzählèr, Fig. 8 den Gewinn-/Münzzähler mit einer Einrichtung
zur Subtraktion des Wertes eines Spiels, Fig. 9 eine Einrichtung für en Münzauswurf.
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Eine in den Spielautomaten eingeworfene Münze wird, nachdem sie in
einem herkömmlichen Münzprüfer auf Echtheit geprüft und sortiert worden ist, in
der Abtasteinrichtung 1 hinsichtlich ihres Wertes überprüft. Entsprechend dem Abtastwert
werden Steuerimpulse an einen Gewinn-/Münzzähler 2 mit einer Anzeigeeinrichtung
3 geliefert. Der Gewinn-/Münzzähler 2 gibt bei Guthaben einen Steuerimpuls an die
Ablaufsteuerung 4.
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Nachdem die Ablaufsteuerung 4 zunächst einen Rückstellimpuls an alle
Teile des Spielautomaten gegeben hat, damit sichergestellt ist, daß sie sich in
ihrer Grundstellung befinden, setzt sie die Einrichtung 5 zur Mischung der Zeichen
der einzelnen Serien für eine vorbestimmte Zeit in Betrieb.
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Während dieser Zeit es es möglich, durch eine Start-Stop-Einrichtung
6 in den Durchlauf der Zeichen einzelner Serien der Mischeinrichtung 5 einzugreifen.
In welchen Zeiten und bei welchen Serien das möglich ist, wird von der Ablaufsteuerung
4 bestimmt. Sobald die Mischung der Zeichen der Serien beendet ist, d.h. sobald
der Durchlauf der Zeichen aller Serien gestoppt ist, prüft eine Einrichtung 7 zur
Gewinnfeststellung, ob z.B. fünf, vier oder drei gleichartige Zeichen gezeigt werden.
Sofern das der Fall ist, wird der entsprechende Gewinn in der Einrichtung 8 zur
Anzeige gebracht.
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Außerdem wird der Gewinn dem Gewinn-/Manzzähler 2 zugeführt, in dem
er als Guthaben registriert wird.
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Für die Auszahlung eines Guthabens im Gewinn-/Münzzähler ist eine
weitere, vom Spieler betätigbare Einrichtung 9 vorgesehen, die bei Auszahlung des
Guthabenbetrages das Guthaben in dem als Vorwärts-Rückwärtszähler ausgebildeten
Gewinn-/ Münzzähler 2 löscht. Zur Subtraktion des Wertes eines Spiels erhält der
Gewinn-/Münzzähler 2 von der Ablaufsteuerung 4 einen Steuerimpuls.
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Die in Fig. 2 dargestellte Spielablaufsteuerung besteht aus einem
Zähler lOa - lOd mit Ausgängen von Null bis 32, an
denen im Takt
der Steuersignale mit der Frequenz 0,5 Hz nacheinander Steuerimpulse erscheinen.
Wegen der am Eingang angeschlossenen Und-Verknüpfung 41 erhält die Ablaufsteuerung
diese Impulse aber nur dann, wenn gleichzeitig am Eingang ein entsprechendes Signal
von dem Gewinn-Münzzähler 2 ansteht. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 2 ist die Wirkung
der Ablaufsteuerung an dem Beispiel eines Flip-Flops 42 für einen noch zu behandelnden
Generator der Mischeinrichtung 5 dargestellt.
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Wie bereits angedeutet, erhalten zu Beginn des Spielablaufs sämtliche
Flip-Flops, die durch Störimpulse aus der Grundstellung gebracht sein könnten, über
eine Oder-Schaltung 44 einen Rückstellimpuls (rest), und zwar in der Zeit t1 (vgl.
Fig. 3), d.h. von 0 bis 1. Im Zeitpunkt 1 erhält das Flip-Flop 42 einen Stellimpuls
("set"). Er bleibt für den Zeitabschnitt t2 von 1 bis 18 gesetzt, denn im Zeitpunkt
18 erhält es einen Rückstellimpuls 1, und zwar über die Oder-Schaltung. 44. Ein
weiteres Flip-Flop 43 wird für die Zeit t3 von 1 bis 2 gesetzt.
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3 Die Aktivierung der anderen Einrichtungen des Spielautomaten in
bestimmten Zeitabschnitten erfolgt entsprechend. Im Zeitdiagramm der Fig. 3 ist
für weitere Einrichtungen dargestellt, wann und wielange sie aktiviert werden.
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Bei der in Fig. 4 dargestellten Einrichtung 5 zur Mischung der Zeichen
sind ein Generator 51 mit niedriger Frequenz (f = 300 Hz) und ein Generator 52 mit
sehr hoher Frequenz (f = 1 MHz) vorgesehen. Durch die Ansteuerung des Generators
51 über das Flip-Flop 42 gibt der Generator 51 nur in der Zeit t2 Steuerimpulse
ab. Der Generator 52 dagegen, der über das Flip-Flop 43 durch die Ablaufsteuerung
betätigt wird, liefert nur in der Zeit t3 Steuerimpulse, die über eine logische
Verknüpfung 53 zusammen mit dem Signal des
Flip-Flops 42 dem Generator
52 zugeführt werden, so daß den Impulsen am Ausgang des Generators 51 in der Zeit
t3 Impulse mit der wesentlich höheren Frequenz des Generators 52 überlagert sind,
während in der übrigen Zeit t3, also vom Zeitpunkt 2 bis zum Zeitpunkt 15, am Ausgang
des Generators 51 die reinen Impulse des Generators 51 erscheinen. Diese Impulse
gelangen an die Eingänge von fünf Und-Verknüpfungen -541, 542, 543, 544, 545, deren
Ausgangsignale die Serien der Zeichen steuern. An den Und-Verknüpfungen 541 bis
545 erscheinen aber nur dann Ausgangssignale, wenn die anderen Steuereingänge von
einer entsprechenden Anzahl von Flip-Flops 551, 552, 553, 554, 555 ein entsprechendes
Signal erhalten. Die Flip-Flops 551 - 555 erhalten, wie erwähnt, in der Zeit t1
einen Rückstellimpulse von der Ablaufsteuerung 4 über eine Oder-Verknüpfung 59,
so daß sie anschließend jeweils einen Steuerimpuls an die Und-Verknüpfung 541 -
545 liefern.
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Zur Umsteuerung der Flip-Flops 551 - 555 und damit zur Sperrung der
Und-Verknüpfungen 541 - 545 für die ankommenden Impulse des Generators 51 sind am
zweiten Eingang eines jeden Flip-Flops 551 - 555 der Ausgang einer Und-Verknüpfung
561, 562, 563, 564, 565 angeschlossen, deren einer Eingang über einen Zähler 57
mit verschiedenen Ausgängen für die einzelnen Und-Verknüpfungen 571 - 575 an der
Ablaufsteuerung 4 angeschlossen ist und deren anderer Eingang über die Oder-Verknüpfung
57 an eine Drucktaste 58a für Stop angeschlossen ist. Im Zusammenwirken mit der
Ablaufsteuerung 4 liefert der Zähler 57 an die einzelnen Und-Verknüpfungen 561 -
565 nacheinander Steuerimpulse, wie es in Fig. 3 in den Zeiten t4b, t5, t6, t7,
t8 dargestellt ist. Wird in einem dieser Zeitabschnitte die Drucktaste 58a betätigt,
dann wird dasjenige von den Flip-Flops 551 - 555 umgeschaltet, dessen zugehörige
Und-Verknüpfung 561 - 565 gerade den Steuerimpuls zum Öffnen der Und-Verknüpfung
vom Zähler 57 erhält. Die Umschaltung eines Flip-Flops 551 - 555 bewirkt ein Sperren
der nachgeschalteten Und-Verknüpfungen 541 - 545 und damit ein Stop der Zeichen
der betreffenden Serie.
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Unabhängig von der Umschaltung der Flip-Flops 551 - 555 durch Betätigen
der Drucktaste 58a erhalten die Flip-Flops 551 - 555 nacheinander von der Ablaufsteuerun
4 Stopimpulse.
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Das Flip-Flop 551 erhält den erstenstopimpulstim Zeitpunkt 4 unmittelbar
von der Ablaufsteuerung 4, während der zweite Stopimpuls im Zeitpunkt 8 über die
Oder-Verknüpfung 57 und die geöffnete Und-Verknüpfung 561 zu dem Flip-Flop 551 gelangen
kann. Die Stopimpulse für die übrigen Flip-Flops 552 - 555 können nur über die Oder-Verknüpfung
57 bei geöffneter zugehöriger Und-Verknüpfung 562 - 565 zu den Flip-Flops 552 -
555 gelangen, und zwar im Zeitpunkt 12 zum Flip-Flop 552, im Zeitpunkt 16 zum Flip-Flop
553, im Zeitpunkt 17 zum Flip-Flop 554 und im Zeitpunkt 18 zum Flip-Flop 555.
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Um nach automatischem Stop des Ablaufs der dem Flip-Flop 551 zugeordneten
Serie von Zeichen im Zeitpunkt 4 oder nach manuellem Stop im Zeitabschnitt t4b den
Ablauf der Serie erneut zu starten, ist eine zweite Drucktaste 58b vorgesehen, die
bei Betätigung über eine Und-Verknpfung 59a und die Ober-Verknüpfung 57 einen Steuerimpuls
an das Flip-Flop 551 liefert, wenn gleichzeitig am zweiten Eingang der Und-Verknüpfung
561 ein entsprechendes Signal vom Zähler 57 ansteht. Da ein solches Signal nach
Fig. 3 nur im Zeitabschnitt t4b ansteht, kann der Ablauf der dem Flip-Flop 551 zugeordneten
Serie von Zeichen nur zwischen dem Zeitpunkt 4 und 8 erneut gestartet werden. Im
Ausführungsbeispiel ist für die den Flip-Flops 552 - 555 zugeordneten Serien von
Zeichen eine solche Steuerung' für erneuten Start nach Stop nicht vorgesehen.
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Die Ausgänge der Und-Verknüpfungen 541 - 545 sind an Teilern 611,
612, 613, 614, 615 angeschlossen, die die ankommenden Impulse im Verhältnis von
n : 1 untersetzen. Jedem Teiler 611 - 615 sind eine der gewünschten Zeichenzahl
entsprechende Anzahl von Ausgängen zugeordnet. Die gleichartigen Ausgänge
sind
über eine Auswahlschaltung miteinander verknüpft, um festzustellen, ob bei gestopptem
Durchlauf der Impulse an gleichartigen Ausgängen gleichzeitig ein Signal ansteht.
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Im Ausführungsbeispiel der Fig. 5 ist die Auswahlschaltung für jeweils
einen Ausgang I, II, III, IV, V, VI, VII, VIII, IX. X, XI, XII der Teiler 611 -
615 dargestellt. Die Ausgänge 1 - XII der Teiler 611, 612, 613 führen zu einer ersten
Und-Verknüpfung 62, deren Ausgang zusammen mit dem Ausgang des weiteren Teilers
614 zu einer zweiten Und-Verknüpfung 63 führen.
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Der Ausgang der zweiten Und-Verknüpfung 63 und der Ausgang des letzten
Teilers 615 führen zu einer dritten Und-Verknüpfung 64. Auf die Eingang der Und-Verknüpfungen
62, 63, 64 wird außerdem noch das Steuersignal der Ablaufsteuerung 4 gegeben.
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Für die Feststellung des Gewinns ist es also erforderlich, daß sämtliche
am Eingang einer Und-Verknüpfung 62 - 64 anliegenden Signale der Teiler 611 - 613
oder 611 - 614 oder 611 -615 und das Signal der ABlaufsteuerung 4 erscheinen. In
einem solchen Fall erscheint ein Ausgangssignal an den Und-Verknüpfungen 62 - 64.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, gelangt das Signal der Ablaufsteuerung erst zum Zeitpunkt
18 für die Zeit t9 an den Eingang der Und-Verknüpfung 61 - 64, also zu einem Zeitpunkt,
zu dem der Durchlauf der Zeichen durch die Teiler 611 - 615 gestoppt ist.
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Zur Differenzierung des Gewinns dient die in Fig. 7 dargestellte Einrichtung
und zur Anzeige die der Fig. 8. Für die verschiedenen Gewinne bei drei, vier oder
fünf gleichen Zeichen ist jeweils eine Einrichtung gemäß Fig. 7 vorgesehen. Tritt
am Ausgang der Und-Verknüpfung 62 ein Impuls auf, der Gewinn bedeutet, dann wird
ein Flip-Flop 91 umgeschaltet und liefert ein Steuersignal an eine Und-Verknüpfung
92. Diese Und-Verknüpfung 92 erhält außerdem von einem Generator 93 laufend Steuerimpulse.
Die Ausgangsimpulse dieser Und-Verknüpfung 92 werden über eine Oder-Verknüpfung
21 einem als Aufwärts-Abwärtszähler ausgebildeten Gewinn-/Münzzähler 22 zugeführt.
Die Ausgangsimpulse der Undverknüpfung 92
gelangen außerdem auf
einen Teiler mit der Untersetzung k : 1, der das Flip-Flop 91 umschaltet und damit
die Und-Verknüpfung 92 für den Durchgang weiterer Steuerimpulse sperrt, sobald am
Ausgang der Und-Verknüpfung 92 die dem Gewinn entsprechende Anzahl von Steuerimpulsen,
in diesem Beispiel K Impulse, erschienen ist.
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Die Einrichtung gemäß Fig. 7 ist aber nicht nur geeignet, um den Gewinn
dem Gewinn-/Münzzähler 2 in Form von Impulsen zuzuleiten, sondern auch um den Wert
der eingeworfenen Münzen in Impulsen umgeformt dem Gewinn-/Münzzähler zuzuleiten.
Dazu ist am Eingang eine Oder-Verknüpfung 95 vorgesehen, deren einer Eingang an
den Ausgang einer der Und-Verknüpfungen 62, 63, 64 (vgl. Fig. 5) und deren anderer
Ausgang an der noch zu beschreibenden Abtasteinrichtung für die Münzen angeschlossen
ist.
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Der Gewinn-/Münzzähler <^ erhält also über die Oder-Verknüptung
21 von den -Ausgängen derleichartigen Und-Verknüpfung 62 oder 63 oder 64 über die
Einrichtung gemäß Fig. 7 die Steuerimpulse und summiert sie, wobei die Summe außerdem
in der Anzeige 23 erscheint. Da aber nicht nur Gewinne addiert werden müssen, sondern
auch bei Auszahlung des Gewinns oder bei einem neuen Spiel Werte subtrahiert werden
müssen, ist an einem anderen Eingang des Gewinn- /Münz zählers 22 eine Einrichtung
angeschlossen, die im Prinzip derjenigen der Fig. 7 entspricht: Ein Flip-Flop 24,
das zum Zeitpunkt 16 (vgl. Fig. 3) durch einen Steuerimpuls gesetzt wird, öffnet
eine Und-Verknüpfung 25 für die Impulse eines Generators 93, die von einem Zähler
26 mit der Untersetzung p : 1 gezählt werden. Sobald die im Zähler festgelegte Anzahl
der Impulse registriert ist, wird das Flip-Flop 24 vom Zähler umgeschaltet und damit
die Und-Verknüpfung 25 für den Durchgang weiterer Impulse des Generators 93 gesperrt.
Es gelangt also nur die durch den Teiler 26 festgelegte Anzahl von Impulsen über
eine Oder-Verknüpfung 27
zur Subtraktion in den Gewinn-/Münzzähler
11. Über die Oder-Verknüpfung 27 gelangen außerdem die bei der Gewinnausschüttung
erzeugten Impulse in den Gewinn-/Münzzähler.
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Die in Fig. 9 dargestellte Einrichtung zur Gewinnauszahlung umfaßt
für die drei Dekaden 111, 112 und 113 des Gewinn-ünzzählers jeweils einen Dekadenvergleicher
1111, 11121 und 1131.
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Der Ausgang eines jeden Dekadenvergleichers 1111, 1121, 1131 führt
zu einem zugehörigen Münzauszahlungsrelais 1112a, 1112b, 1122, 1132 und über eine
Oder-Verknüpfung 1113, 1123, 27 zum Eingang "down" der zugehörigen Zähldekade 111,
112, 113. Während dem Dekadenvergleicher 1121 ein einziges Münzauszahlungsrelais
1122 für die Münzen mit dem Wert eine DM zugeordnet ist und dem Dekadenvergleicher
1131 ein einziges Münzauszahlungsrelais 1132 für Münzen des Wertes 0,10 DM, sind
dem Dekadenvergleicher 1111 zwei Münzauszahlungsrelais 1112a und 1112b für Münzen
des Wertes DM 5,-- und DM 2,-- zugeordnet. Um diese Speicher in bestimmter Weise
ansteuern zu können, ist zwischen dem Ausgang des Dekadenvergleichers 1111 und den
Münzauszahlungsrelais 1112a und 1112b eine logische Schaltung angeordnet. Der Ausgang
des Dekadenvergleichers 1111 führt zu je einem Eingang von zwei Und-Verkniifungen
1114a und 1114b, deren zweiter Eingang von einem Fühler 115 für den Speicherinhalt
des Münzspeichers des Münzauszahlungsrelais 1112a gesteuert wird. Solange mindetens
zwei Münzen des Wertes DM 5,-- im Münzspeicher des Münzauszahlungsrelais 1112a vorhanden
sind, liefert der Fühler 1115 ein Signal an die Und-Verknüpfung 1114a, so daß diese
für Steuerimpulse am ersten Eingang geöffnet ist, und ein negierendes Signal an
die Und-Verknüpfung 1114b, so daß diese nur dann für Signale am ersten Eingang geöffnet
ist, wenn der Münzspeicher des Münzauszahlungsrelais 1112a weniger als zwei Münzen
enthält. Die Ausgänge beider Und-Verknüpfungen 1114a, 1114b sind über eine Oder-Verknüpfung
1116 mit dem Eingang der Oder-Verknüpfung 1113 verbunden.
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en Ferner sind die Ausgänge der Und-Verknüpfung/1114a und 1114b ueber
Teiler 1117a, 1117b mit der Untersetzung 2 : 1 und 5 : 1 verbunden.
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Z-ur Auszahlung des Guthabens ist eine Rückgabetaste 115 vorgesehen,
durch deren Betätigung im Zeitabschnitt t11 das Flip-Flop 116 gesetzt werden kann,
so daß der Teiler 118 mit Untersetzung 9 : 1 eingeschaltet wird und Impulse an die
Dekadenvergleicher 1111, 1121, 1131 liefert und die vorher für die Ausgangsimpulse
der Dekade 112 und 113 geöffneten Und-Verknüpfungen 1122, 1132 sperrt. Rückzählimpulse
können die Dekade 111, 112, 113 von diesem Zeitpunkt an also nur noch von dem zugehörigen
Dekadenvergleicher 1111, 1121, 1131 erhalten.
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Soll nach Auszahlungein neues Spiel gemacht werden, dann ist es erforderlich,
daß Münzen eingeworfen werden. Um die Anzahl der eingeworfenen Münzen und deren
Wert zu erfassen, ist eine Abtasteinrichtung vorgesehen, die in Fig. 6 dargestellt
ist. Sie besteht aus mehreren Schächten 11, 12, 13, 14, 15 für die verschiedenen
Münzwerte. Jeder Schacht weist im Fallbereich der Münzen eine berührungslos arbeitende
Abtasteinrichtung auf, die aus einer Lichtquelle 16 und einem lichtempfindlichen
elektronischen Bauteil 17 besteht. Sobald eine Münze diese Lichtschranke 16, 17
passiert, erzeugt das lichtempfindliche Bauteil 17 einen Impuls, der auf den Eingang
der Oder-Verknüpfung/der Einrichtung gemäß Fig. 7 gegeben wird, die den Gewinn-/Münzzähler
mit einer dem Münzwert entsprechenden Anzahl von Impulsen speist. Während der Schacht
12 für den Münzwert DM 0,50 bestimmt ist, sind die Schächte 11, 13, 14, 15 für die
Münzwerte DM 0,10, DM 1,00, DM 2,00 und DM 5,00 bestimmt. Die letztgenannten Schächte
sind zweckmäßigerweise mit den Schächten 1132, 1122, 1112b und 1112a der Fig. 9
identisch.
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Sofern am Ende eines Spiels im Guthabenzähler noch ein Guthaben für
mindestens ein Spiel vorhanden ist und die Drucktaste 115 für die Auszahlung nicht
betätigt wird, setzt die Ablaufsteuerung 4 den Spielautomaten für ein neues Spiel
automatisch wieder in
Gang. Der Wert des neuen Spiels wird von
dem Guthabenzähler abgezogen, indem auf den Eingang der Oder-Verknüpfung 27 gemäß
Fig. 9 die für ein Spiel notwendigen Impulse gegeben werden.
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Sofern der Wert der Dekade 113 für das Spiel nicht ausreicht, gibt
sie über die Und-Verknüpfung 1132 einen Impulse an die ranghöhere Dekade 112 weiter.
Sofern auch diese Dekade keinen genügend großen Wert speichert, gibt auch sie einen
Impuls an die ranghöchste Dekade 111 weiter.
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Der erfindungsgemäße Spielautomat ist wegen seines rein elektronischen
Aufbaues praktisch wartungsfrei und läßt sich durch elektrische Kopplung an die
Prüfgeräte schnell und genau überprüfen.
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Die Anzeige der ablaufenden Zeichenserien lassen sich beliebig variieren,
ohne daß der Spielautomat selbst verändert zu werden braucht. Da bei mechanischen
Spielautomaten die Zeit für die Auszahlung des Gewinns, der heutzutage mehrere DM
10,-- umfassen kann, ziemlich lange ist, geht bei ihnen viel Zeit bis zu einem neuen
Spiel verloren. Bei dem erfindungsgemäßen Automaten dagegen erfolgt die Auszahlung
viel schneller, so daß mehr Spele und damit auch mehr Gewinn für den Aufsteller
des Automaten zu erreichen ist.
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Ansprüche: