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Lasteneinteilvorrichtung für ein Lastenfördergerät Die Erfindung
betrifft eine Lasteneinteilvorrichtung (einen Lastenförderer) mit einem Betätigungsorgan,
das zwischen einer ausgefahrenen und einer zurückgezogenen Stellung in Abhängigkeit
vom Vorhandensein oder Nichtvorhandensein einer Last bewegbar ist, mit einer Stoppvorrichtung,
die zwischen einer zurückgezogenen und ausgefahrenen Stoppstellung bewegbar ist,
wobei das Betätigungsorgan und die Stoppvorrichtung in Längsrichtung in Abstand
voneinander angeordnet sind in Richtung der Bewegung der Last auf dem Fördergerät,
ferner mit einer Dehnungsverbindungsvorrichtung, die sich zwischen dem Betätigungsorgan
und der Stoppvorrichtung erstreckt, wobei die Dehnungsverbindungsvorrichtung so
montiert ist, daß sie Längsbewegungen ausführt in Richtung auf das Betätigungsorgan
und die Stoppvorrichtung und in die entgegengesetzte Richtung, und mit einem ersten
und einem
zweiten drehbaren Befestigungsmittel, die das Betätigungsorgan
und die Stoppvorrichtung für die Bewegung zwischen den genannten Stellungen schwenkbar
befestigt.
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Die Erfindung betrifft eine Fördergerät-Stoppvorrichtung und insbesondere
eine Einteilvorrichtung für ein Fördergerät zum Einteilen aufeinanderfolgender Lasten
in Abständen auf einem Fördergerät.
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Bei herkömmlichen geneigten Schwerkraft-Fördergeräten bewegen sich
die Lasten entlang dem Fördergerät die geneigte Fläche hinunter zu einem Abgabeende,
wo sie eins nach dem anderen entfernt werden. Bei solchen Fördergeräten ist es vorteilhaft,
zu verhindern, daß die Reihe von Lasten ungeteilt entlang des Fördergerätes angeordnet
sind, so daß die jeweils führende Last leicht vom Fördergerät entnommen werden kann.
Dies ist insbesondere dann wünschenswert, wenn die Lasten sehr schwer sind, so daß
die Gefahr besteht, daß die nachfolgende Lastenreihe, die an der führenden Last
anliegt, diese fest gegen den Endanschlag des Fördergerätes verkeilt.
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Es sind in der Vergangenheit eine Reihe von Lastenstopp-Vorrichtungen
und Einteilvorrichtungen vorgeschlagen worden, um dieses Einteilen der Lasten in
Abständen zu erreichen. Eine solche Vorrichtung zeigt die US-PS 3532201.
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Bei dieser Vorrichtung ist ein Betätigungshebel mit einer Kniegelenk-Stoppvorrichtung
verbunden mittels einer starren Stangenverbindung, und diese Teile sind am Ende
des Fördergerätes
montiert. Wenn sich die führende Last über dem
Betätigungshebel befindet, drückt sie den Betätigungshebel nach unten, wodurch die
Stoppvorrichtung ausgefahren wird, derart, daß diese in den Weg der nächsten nachfolgenden
Last bewegt wird, um die weitere Bewegung dieser Last zu verhindern und um einen
Abstand zwischen dieser Last und der führenden Last zu schaffen. Wenn die führende
Last vom Ende des Fördergerätes entfernt wird, bewegt sich der Betätigungshebel
in eine ausgefahrene Stellung und die Stoppvorrichtung wird zurückgezogen, damit
die nächste nachfolgende Last das Fördergerät hinunterbewegt werden kann und die
führende Last werden kann.
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Bei dieser Lasteneinteilvorrichtung ist es wichtig, daß die Stangen-Verbindungslänge
und die Entfernung zwishen dem Betätigungshebel und der Stoppvorrichtung sorgfältig
eingestellt wird oder bezüglich der Länge der Lasten oder der Platten (Unterlagen),
auf denen die Lasten befördert werden, ausgewählt wird. Wenn der Abstand zu gering
ist, wird die Stoppvorrichtung zu früh ausgefahren und in ihre Stoppstellung nach
oben bewegt, bevor die führende Last die Stoppvorrichtung freigegeben hat. Da der
Betätigungshebel und die Stoppvorrichtung starr miteinander durch die Verbindungsvorrichtung
verbunden sind, wird die Anordnung wahrscheinlich zerspringen und beschädigt werden,
so daß sie funktionsunfähig wird, wenn das Ausfahren zu früh geschieht. Andererseits,
wenn die Entfernung zu groß ist,
wird die Stoppvorrichtung zu spät
ausgefahren, derart, daß sie unterhalb der nächsten nachfolgenden Last ausgefahren
wird anstatt vor dieser Last. Ein solches spätes Ausfahren bewirkt nicht nur eine
Beschädigung der starren Verbindungen, sondern wird außerdem bewirken, daß zwei
Lasten dem Ende des Fördergerätes zur selben Zeit zugeführt werden. Um das Auftreten
des letzteren Effektes zu verhindern, d.h. das zu späte Ausfahren, ist vorgeschlagen
worden, eine Bremsvorrichtung zu verwenden, wie die US-PS 3532201 zeigt, um die
Bewegung der nächsten nachfolgenden Last kurzzeitig zu verzögern, um zusätzlich
Zeit zum Ausfahren der Stoppvorrichtung zu erhalten. Solche Bremsvorrichtungen erhöhen
jedoch die Kosten der Stopp- und Einteilvorrichtung. Bei den bekannten Vorrichtungen
ist es ferner notwendig, den Betätigungshebel in der Nähe des Endanschlags des Fördergerätes
anzubringen, da die Anordnung des Betätigungshebels in der Nähe der Stoppvorrichtung
bewirken würde, daß die Stoppvorrichtung zu früh ausgefahren wird und dementsprechend
die Vorrichtung beschädigt wird. Eine Anordnung des Betätigungshebels entfernt vom
Endanschlag des Fördergerätes verringert die Möglichkeit einer Beschädigung durch
die Gabel eines Gabelstaplers. Darüber hinaus, da die Länge der Stangenverbindung
genau in Korrelation mit der Länge der Waren und/oder der Platten (Unterlagen),
die die Waren tragen, gebracht werden müssen, können nur Artikel oder Platten (Unterlagen)
einer bestimmten Länge
für eine gegebene Länge der Stangenverbindung
gehandhabt werden.
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Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht deshalb darin, die
geschilderten Nachteile bekannter Vorrichtungen zu vermeiden.
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Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine erste Betätigungsvorrichtung,
die die Stoppvorrichtung in die ausgefahrene Stellung drückt als Reaktion auf eine
Kraft, die auf die erste Betätigungsvorrichtung durch und infolge der Längsbewegung
der Dehnungsverbindungsvorrichtung in eine erste Richtung ausgeübt wird aufgrund
der Bewegung des Betätigungsorgans in die zurückgezogene Stellung, wobei jedoch
der Stoppvorrichtung erlaubt wird, in der zurückgezogenen Stellung zu verbleiben,
wenr)eine Last sowohl auf der Stoppvorrichtung als auch auf dem Betätigungsorgan
positioniert ist, und durch eine zweite Betätigungsvorrichtung, die die Dehnungsverbindungsvorrichtung
in eine Längsbewegung in einer zur ersten Richtung entgegengesetzten Richtung zwingt,
um das Betätigungsorgan in die ausgefahrene Stellung zu bewegen und die Stoppvorrichtung
in die zurückgezogene Stellung bei Abwesenheit einer Last auf dem Betätigungsorgan,
die jedoch durch das Betätigungsorgan überwunden wird, wenn sich eine Last auf dem
Betätigungsorgan befindet.
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Die Lasteneinteilvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung vermeidet
die verschiedenen zuvor erwähnten Nachteile
und ordnet die nächste
nachfolgende Last in einer Reihe von Lasten auf einem Fördergerät in einem Abstand
zur führenden Last an. Bei der Lasteneinteilvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
ist das Problem der Länge der Vorrichtung auf ein Minimum herabgesetzt und die Vorrichtung
kann um ein Wesentliches verkürzt werden. Bei der Lasteneinteilvorrichtung gemäß
der vorliegenden Erfindung wird die Beschädigung der Vorrichtung vermieden in den
Fällen eines zu frühen oder zu späten Ausfahrens der Stoppvorrichtung der vorliegenden
Erfindung. Bei der erfindungsgemäßen Lasteneinteilvorrichtung kann die Stoppvorrichtung
in ihre ausgefahrene Stoppstellung bewegt werden, auch wenn eine führende Last die
Stoppvorrichtung noch nicht freigegeben hat, und die Vorrichtung wird dadurch in
Bereitstellung gebracht, um sich sofort in ihre Stoppstellung zu bewegen bezüglich
der nächsten nachfolgenden Last, sobald die führende Last die Vorrichtung freigegeben
hat. Bei der Lasteneinteilvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung kann, da
das Problem des Abstandsschaffens zwischen den Vorrichtungsteilen auf ein Minimum
herabgesetzt ist, die gleiche Vorrichtung bei Platten oder Lasten unterschiedlicher
Länge zur Anwendung kommen, wodurch eine wesentliche Verringerung der erfindungsgemäßen
Mechanik realisiert wird und Lasten gemischter Platten (oder Unterlagen) oder verschiedener
Lastenlängen gleichzeitig auf einem gegebenen Fördergerät gehandhabt werden können,
ohne daß ein Ersetzen
der Mechanik gemäß der vorliegenden Erfindung
notwendig wird. Schließlich ist die Anordnung des Betätigungshebels relativ zum
Endanschlag des Fördergerätes nicht kritisch bei der Vorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung. Dadurch kann der Betätigungshebel gemäß der vorliegenden Erfindung entfernt
vom Endanschlag des Fördergerätes angebracht werden, um die Gefahr einer Beschädigung
durch die Gabel eines Gabelstaplers auf ein Minimum herabzusetzen.
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Gemäß einem Hauptmerkmal der vorliegenden Erfindung weist die Lasteneinteilvorrichtung
des Lastenfördergerätes ein Betätigungsorgan auf, das zwischen einer ausgefahrenen
und einer eingefahrenen Stellung bewegbar ist in Abhängigkeit von der Gegenwart
oder Abwesenheit einer Last, ferner eine Stoppvorrichtung, die ebenfalls zwischen
einer eingezogenen und ausgefahrenen Stoppstellung bewegbar ist, ein Verbindungsmittel,
das sich zwischen dem Betätigungsorgan und der Stoppvorrichtung erstreckt, ein erstes
und ein zweites drehbares Befestigungsmittel, das das Betätigungsorgan und die Stoppvorrichtung
drehbar befestigt für die Bewegung zwischen ihren Stellungen. Gemäß einem weiteren
Merkmal der vorliegenden Erfindung ist eine erste Betätigungsvorrichtung vorgesehen,
die die Stoppvorrichtung in ihre ausgefahrene Stoppstellung als Reaktion auf die
Bewegung des Betätigungsorgans drückt, die jedoch der Stoppvorrichtung gestattet,
in ihrer zurückgezogenen Stellung zu verbleiben, wenn sich eine Last auf der Stoppvorrichtung
befindet, und ferner
eine zweite Betätigungsvorrichtung, die das
Betätigungsorgan in ihre ausgefahrene Stellung drückt und die Stoppvorrichtung in
ihre eingezogene Stellung, wenn sich keine Last auf dem Betätigungsorgan befindet,
die jedoch durch das Betätigungsorgan überwunden wird, wenn sich eine Last auf dem
Betätigungsorgan befindet.
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Gemäß einem anderen Hauptmerkmal der vorliegenden Erfindung weist
das Fördergerät tragende Teile auf, entlang denen Lasten auf einem bestimmten Weg
bewegt werden, wobei sich das Betätigungsorgan und die Stoppvorrichtung über die
tragenden Teile hinaus und in den definierten Weg der sich bewegenden Lasten erstrecken,
wenn sie sich in ihren ausgefahrenen Stellungen befinden, und wobei das Betätigungsorgan
und die Stoppvorrichtung bei oder unterhalb der tragenden Teile angeordnet sind,
wenn sie sich in ihren eingezogenen Stellungen befinden.
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Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben
sich aus den Unteransprüchen.
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Die Erfindung soll nun anhand der beigefügten Zeichnung, in der Ausführungsbeispiele
gezeigt sind, näher erläutert werden.
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Es zeigen Fig. 1 eine Draufsicht auf eine bevorzugte Ausführungsform
einer Lasteneinteilvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung,
Fig.
2 eine Seitenansicht des Endes eines geneigten Fördergerätes, das die Lasteneinteilvorrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung enthält, wobei die Last über dem Betätigungshebel
angeordnet ist, aber die Stoppvorrichtung noch nicht freigegeben hat, Fig. 3 eine
Seitenansicht des Fördergerätes nach Fig. 2, wobei jedoch die führende Last in ihre
Ruhestellung vorgerückt ist und die Stoppvorrichtung ausgefahren ist, um die Bewegung
der nächstnachfolgenden Last zu stoppen, Fig. 4 eine Seitenansicht des Fördergerätes
nach Fig. 3, wobei die führende Last vom Fördergerät entfernt worden ist und die
nächstnachfolgende Last die Stellung als führende Last einnimmt, und Fig. 5 eine
Querschnitts-Endansicht der Stoppvorrichtung der Lasteneinteilvorrichtung, wobei
der Querschnitt entlang der Linie 5-5 in der Fig. 1 gelegt ist.
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Bezugnehmend insbesondere auf die Fig. 2 bis 4, ist die Anbringung
der Lasteneinteilvorrichtung lo gemäß der vorliegenden Erfindung am Ende eines geneigten
Rollenfördergerätes
(Rollenförderer) gezeigt. Das Fördergerät
weist zwei Tragrahmen 12 auf, von denen nur einer gezeigt ist, die im Abstand zueinander
angeordnet sind, um die gegenüberliegenden Kanten der Lasten, die auf dem Fördergerät
befördert werden sollen, zu unterstützen. Die in Abstand zueinander angeordneten
Tragrahmen 12 weisen jeweils zwei C-förmige Schienen 14 und 16 auf, die in Abstand
zueinander angeordnet sind, um Lastentragrollen 18 in Intervallen entlang ihrer
Ausdehnung aufzunehmen. Die Tragrahmen 12 sind vorzugsweise leicht geneigt, so daß
die durch das Fördergerät zu befördernden Lasten das Fördergerät hinunter durch
Schwerkraft bewegt werden Außerdem ist am Ende eines jeden Tragrahmens ein geeigneter
Endanschlag 20 angebracht, um zu verhindern, daß die Lasten über das Ende des Fördergerätes
hinaus bewegt werden und um die führende Last L1 so anzuordnen, daß diese durch
geeignete Mittel vom Ende des Fördergerätes entfernt werden kann, beispielsweise
mittels eines Gabelstaplers.
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Die Lasteneinteilvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist
wenigstens an einem Tragrahmen und vorzugsweise an beiden Tragrahmen des Fördergerätes
an deren Enden angebracht. Der Zweck der Lasteneinteilvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung besteht darin, zu verhindern, daß die nachfolgenden Lasten L2 usw. die
führende Last L1 gegen den Endanschlag 20 verkeilen, wodurch das Entfernen der führenden
Last L1 vom Ende des Fördergerätes erleichtert wird.
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Die Lasteneinteilvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung weist
einen Betätigungshebel 22 auf, dessen eines Ende 24 in den Weg der führenden Last
L1 bewegbar ist. Der Betätigungshebel 22 ist so angebracht, daß eine Schwenkbewegung
um einen Schwenkzapfen 26 möglich ist, der zwischen zwei sich nach unten erstreckenden
Armen 28 befestigt ist, welche an der Innenfläche beider Schienen 14 und 16 angebracht
sind.
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Der Betätigungshebel weist ferner zwei in Abstand angeordnete Vorsprünge
30 in der Nähe seines unteren Endes auf, die sich vom Schwenkzapfen 26 aufwärts
erstrecken. Ein zweiter Zapfen 32 erstreckt sich verschieblich durch die Vorsprünge
30 und durch einen sich in Längsrichtung erstreckenden Schlitz 34, der in dem Rippenteil
36 einer jeden Schiene 14 und 16 gebildet ist. Zwei L-förmige Arme 38 sind wiederum
an den Enden des Zapfens 32 befestigt und eine Dehnungsverbindungsstange 40 ist
beispielsweise mittels Muttern 42 an dem anderen Bein der L-förmigen Arme befestigt.
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Jede der Stangen erstreckt sich vom Ende des Fördergerätes weg in
Längsrichtung durch befestigte L-förmige Führungsarme 44 und durch und über weitere
bewegliche L-förmige Arme 46 hinaus. Ein Abschnitt der Stangen 40 zwischen den Armen
44 und 46 ist gelagert in einem zylindrischen Abstandsteil 48, dessen eines Ende
an dem sich auswärts erstreckenden Bein des festen Armes 44 anliegt und dessen anderes
Ende als Haltekopf 50 für eine Feder vorgesehen ist.
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Eine Feder 52 ist zwischen dem Haltekopf 50 und einem zweiten Haltekopf
54 nahe dem Arm 46 angeordnet. Jede der Stangen 40 ist vorzugsweise bei 56 abgeflacht,
durch Pressen o.ä., zwischen dem Haltekopf 54 und dem Arm 46, und zwei Unterlegscheiben
58 sind auf jeder Seite des abgeflachten Abschnitts, wie in der Fig. 1 gezeigt ist,
angeordnet. Dadurch wird bei Bewegung der Stange 40 bewirkt, daß der abgeflachte
Abschnitt 56 entweder die Feder 52 zusammendrückt oder den Arm 46 nach rechts bewegt,
wie in der Fig. 1 zu sehen ist, in Abhängigkeit von der Bewegungsrichtung der Stange.
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Auf der Stange ist außerdem ein zweites Abstandsteil 60 gelagert,
dessen eines Ende an einem sich auswärts erstreckenden Bein 62 des Armes 46 anliegt
und dessen anderes Ende einen Haltekopf 64 für eine Feder aufweist. Eine zweite
Feder 66 ist über dem Ende der Stange 40 zwischen dem Haltekopf 64 und einem zweiten
Haltekopf 68 angeordnet, welcher an dem Ende der Stange mittels Muttern 70 gehalten
ist, die auf das Ende der Stange aufgeschraubt sind.
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Unter Bezugnahme insbesondere auf die Fig. 1 und 5 ist das Bein 72
des L-förmigen Armes 46, der sich parallel zu der äußeren der Schienenrippen 36
erstreckt, an einem Querzapfen 74 befestigt, und der Zapfen 74 ist in sich in Längsrichtung
erstreckenden Schlitzen 76 in den Schienenrippen 36 vor- und zurückbewegbar. Zwei
Kniegelenke 78 und 80 sind zwischen den Schienen 14 und 16 montiert.
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Das untere Kniegelenk 80 ist schwenkbar mit einem Ende an einem Schwenkzapfen
82 angebracht, der zwischen sich nach unten erstreckenden Armen 84 befestigt ist,
und das obere Ende des unteren Kniegelenkes 80 und das untere Ende des oberen Kniegelenkes
78 sind zur Ausführung von Schwenkbewegungen relativ zueinander an einem verschieblichen
Bolzen 74 montiert.
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Ein L-förmiges Stopporgan ist drehbar um einen Schwenkzapfen 88 angeordnet,
der sich durch ein Ende des Stopporganes 86 erstreckt und zwischen den Schienen
14 und 16 angebracht ist. Das andere Ende des Stopporganes 86 ist wiederum drehbar
mittels des Zapfens 90 am oberen Ende des oberen Kniegelenkes 78 angebracht. Uber
den Zapfen zur schwenkbaren Befestigung erstreckt sich ein Anschlag 92, der eine
sich in senkrechter Richtung erstreckende Anschlagsfläche 94 aufweist, die dazu
bestimmt ist, sich an die führende Kante der Lasten anzulegen oder die vordere Kante
ihrer Platten bzw. Unterlagen, wenn die Lasten auf Platten angeordnet sind, wenn
sich die Lasten auf dem Fördergerät lo herabbewegen.
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Es soll jetzt die Funktion der bevorzugten Ausführungsform einer
Lasteneinteilvorrichtung beschrieben werden.
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Unter bezug insbesondere auf die Fig. 3 ist ein Zustand des Fördergerätes
gezeigt, in dem die führende Last L1 in Ruhe vor dem festen Anschlag 20 angeordnet
ist in Bereitstellung zur Entnahme vom Fördergerät lo. Die Last L1 ruht
auf
dem Betätigungshebel 22, um den Hebel nach unten zu drücken in entgegengesetztem
Uhrzeigersinn, wie in der Fig. 3 gezeigt ist, in seine eingezogene Stellung. Wenn
der Betätigungshebel 22 wie gezeigt heruntergedrückt wird, wird die Stange 40 nach
links gezogen. In diesem Zustand drückt der abgeflachte Abschnitt 56 die Feder 52
zwischen zusammen den festen Köpfen 50 und 54Vund außerdem wird die Feder 66 zwischen
den Köpfen 64 und 68 zusammengedrückt. Dadurch wird der Arm 38 und sein zugeordneter
Zapfen 32 ganz weit in den linken Teil des Schlitzes 34 hineingezogen in die in
der Fig. 1 gezeigte Stellung. Dadurch werden die Kniegelenke 78 und 80, wie in der
Fig. 3 gezeigt, durch die Kraft der Feder 66 gestreckt, die den Arm 46 in seine
weitestmögliche Linksstellung im Schlitz 76 bewegt, wie auch in der Fig. 1 gezeigt
ist. Wenn sich die Kniegelenke 78 und 80 strecken, wird das Stopporgan 86 nach oben
gestoßen, derart, daß seine Anschlagsfläche 94 über die oberste Ebene der Rollen
18 ragt und in den Weg der unteren führenden Kante der nächstnachfolgenden Last
L2. Dadurch wird die Bewegung der Last L2, die Neigung hinunter, gestoppt und die
Last L2 wird in einem geringen Abstand vom hinteren Ende der Last L1 gehalten.
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Unter Bezugnahme auf Fig. 4 wird der Betätigungshebel/L2 nicht länger
in seiner eingezogenen Stellung gehalten, wenn die führende Last L1 vom Ede des
Fördergerätes entfernt wird. Dadurch wird die in der zusammengedrückten Feder 52
gespeicherte Energie eine Kraft nach rechts ausüben, wie
in der
Fig. 1 gezeigt ist, gegen den abgeflachten Abschnitt 56 der Stange 40, wodurch bewirkt
wird, daß sich die Stange nach rechts bewegt. Sobald sich die Stange 40 nach rechts
bewegt, rotiert der Betätigungshebel 22 im Uhrzeigersinn und wird eine ausgefahrene
Stellung oberhalb des Niveaus der Rollen 18 einnehmen, wie in der Fig. 4 gezeigt
ist, und im Weg der Last L2, sobald sich diese auf dem Fördergerät herunterbewegt.
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Durch die Bewegung der Stange 40 nach rechts wird außerdem der Arm
46 nach rechts zusammen mit dem Schwenkzapfen 74 gedrückt, wodurch bewirkt wird,
daß die Kniegelenke 78 und 80 eine V-Form annehmen, wie in der Fig. 4 gezeigt ist.
Wenn die Kniegelenke gekrümmt sind, um diese Form einzunehmen, wird das Stopporgan
nach unten in seine eingezogene Stellung gezogen und wird nicht länger die Bewegung
der Last L2 hemmen.
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Die Last L2 wird nun ihre Bewegung auf dem Fördergerät fortsetzen
und die Stelle als führende Last einffehmen, wie in der Fig. 4 gezeigt ist.
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Im Falle, daß die Last L2 den Betätigungshebel 22 berührt, und zwar
vor der Zeit, in der ihr hinteres Ende das Stopporgan 86 passiert hat, würden die
bekannten Lasteneinteilvorrichtungen beschädigt werden, da das Stopporgan 86 vorzeitig
in seine ausgefahrene Stellung gedrückt worden wäre, und in Anlage an den Boden
der Last L2 käme. Bei der vorliegenden Erfindung ist jedoch die Wahrscheinlichkeit
einer solchen Beschädigung eliminiert, und es wird in der Tat vorgezogen, daß die
Betätigung des Stopporganes 86 zur
Einnahme seiner ausgefahrenen
Stellung tatsächlich eingeleitet wird, vor der Freigabe des hinteren Endes der Last.
Eine solche frühe Betätigung gestattet nicht nur eine Verkürzung der Stange 40,
sondern sichert auch, daß das Stopporgan 86 sofort bereit ist, in Stoppstellung
auszufahren für die nächstfolgende Last, sobald die führende Last freigegeben wird,
und eliminiert außerdem die Notwendigkeit, eine Vielzahl von Stangen unterschiedlicher
Längen für verschiedene Lasten- oder Platten- bzw. Unterlagenlängen zu lagern. Darüber
hinaus können, da eine frühe Betätigung bei der vorliegenden Vorrichtung harmlos
ist, gemischte Lasten leicht durch das Fördergerät gehandhabt werden, und der Betätigungshebel
22 kann wieder näher zum Stopporgan 86 und weiter entfernt vom Endanschlag 20 angeordnet
werden, um die Möglichkeit einer Beschädigung der Vorrichtung durch die Gabel eines
Gabelstaplers auf ein Minimum zu begrenzen.
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Schließlich wird, unter Bezug auf Fig. 2, die Last L2 nnn die führende
Last L1 und der Betätigungshebel 22 wird, sobald das vordere Ende der Last L1 den
Betätigungshebel berührt, durch die Last im entgegengesetzten Uhrzeigersinn in seine
eingezogene Stellung gedreht. Sobald sich der Hebel 23 dreht, bewegt sich die Stange
40 nach links, um die Federn 52 und 66 zusammenzudrücken, und die Kniegelenke 78
und 80 sind bestrebt, wiederum eine gestreckte Stellung einzunehmen, wie in der
Fig. 3 gezeigt ist. Wenn
jedoch das hintere Ende der Last L1 noch
nicht das Stopporgan 86 freigegeben hat, gerät das Ende 92 des Stopporganes in Kontakt
mit dem noch über liegenden hinteren Ende der Last L1, wie in der Fig. 2 gezeigt
ist. Eine Beschädigung des Stopporganes wird jedoch verhindert, da das Stopporgan
86 nicht völlig aus seiner eingezogenen Stellung herausbewegt wird und irgendwelche
Kräfte, die durch die sich bewegende Last L1 auf das Stopporgan ausgeübt werden,
werden durch die Feder 66 absorbiert, die das Stopporgan in ihre ausgefahrene Stoppstellung
drückt. Das Stopporgan wird jedoch in sofortige Bereitschaft für die Bewegung in
seine voll ausgefahrene Stellung gebracht, sobald das hintere Ende der Last L1 sich
vorbeibewegt. Wenn das hintere Ende einmal das Stopporgan freigegeben hat, drückt
die in der Feder 66 gespeicherte Energie den Arm 46 und den Zapfen 74 sofort ganz
nach links, wie in der Fig. 1 gezeigt ist, um die Kniegelenke 78 und 80 voll zu
strecken und die Anschlagfläche 94 in Anlage mit der vorderen Kante der nächsten
Last L2 zu bringen, wie in der Fig. 3 gezeigt ist. Um zu sichern, daß ein ausreichender
Zwischenraum zwischen dem hinteren Ende der Last L1 und der vorderen Kante der Last
L2 vorhanden ist, um der Stoppvorrichtung die Möglichkeit zu geben, vor der Last
L2 auszufahren, kann entweder ein Bremsmechanismus, wie in der US-PS 3532201 gezeigt
ist, verwendet werden, oder kann das obere Brett der Stapelplatten einen leichten
Überhang 96 aufweisen. Bei Vornahme der letzteren
Maßnahme können
die Kosten für den Bremsmechanismus eingespart werden.