DE2508036C3 - Verriegelungsvorrichtung fur in einem Gehäuse oder Gestell übereinander angeordnete Schubladen - Google Patents
Verriegelungsvorrichtung fur in einem Gehäuse oder Gestell übereinander angeordnete SchubladenInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B65/00—Locks or fastenings for special use
- E05B65/46—Locks or fastenings for special use for drawers
- E05B65/462—Locks or fastenings for special use for drawers for two or more drawers
- E05B65/463—Drawer interlock or anti-tilt mechanisms, i.e. when one drawer is open, at least one of the remaining drawers is locked
Landscapes
- Drawers Of Furniture (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Verriegelungsvorrichtung·
für in einem Gehäuse oder Gestell übereinander angeordnete Schubladen, von denen jeweils nur eine
ausziehbar ist, während alle anderen gesperrt sind, wobei an den Schubladen jeweils eine Verriegelungsplatte
mit einer von zwei Führungsschenkeln gebildeten Ausnehmung befestigt ist, in der ein am Gehäuse oder
Gestell gelagertes Sperrorgan durch die Öffnungsränder der Führungsschenkel der zu öffnenden Schublade
in einen Sperrschlitz an den geschlossenen Schubladen verschiebbar ist.
Bei einer bekannten Verriegelungsvorrichtung (DE-PS 5 74 228) dieser Art greift beim Ausziehen einer
Schublade eine mit Sperrzapfen versehene Sperrschiene in Rasten von an der Seitenwand der Schubladen
angeordneten Schließleisten zum Absperren der nicht ausgezogenen Schubladen ein. Die seitliche Anordnung
erfordert einen zusätzlichen Platzbedarf.
Zudem muß die Anordnung der Sperrzapfen der Sperrschienen der jeweiligen Schubladenunterteilung
angepaßt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verriegelungsvorrichtung der eingangs beschriebenen
Art so auszubilden, daß ihre Teile ohne Rücksicht auf die jeweilige Schubladenunterteilung hergestellt und zur
formschlüssigen Sperrung in der Sperrstellung in die Schubladeneinheit eingebaut werden können. Dies wird
gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß das Sperrorgan ein in bezug auf die Horizontalebene quer
zur Bewegungsrichtung der Schubladen bewegbarer und senkrecht zur Bewegungsrichtung der Schubladen
geführter Sperrstab ist und der Sperrschlitz in der Verriegelungsplatte zur Aufnahme des Sperrstabs in der
Sperrstell'ing senkrecht zur Bewegungsrichtung der Schubladen gerichtet ist.
ίο keine zusätzliche Einbautiefe benötigt und andererseits
nach dem Ausziehen, einer Schublade der Sperrstab in dem senkrecht zur Schubladenbewegung gerichteten
auch bei großer Kraftanwendung praktisch verunmöglicht
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 einen Grundriß einer Verriegelungsvorrichtung mit einer an einer Schublade angeordneten
Verriegelungsplatte und einem an einem Gehäuse oder Gestell angeordneten Sperrstab,
F i g. 2 eine Seitenansicht der Lagerung des Sperrstabes in Führungshaltem,
F i g. 3 einen Grundriß der Verriegelungsvorrichtung, wenn eine Schublade geöffnet ist, und
F i g. 4 einen Grundriß der Verriegelungsvorrichtung, in Sperrstellung, nachdem eine Schublade geöffnet
wurde.
An einer Rückwand 1 eines Gestells oder Gehäuses mit Schubladen 16 ist an der Innenseite ein Profil 2, z. B.
durch Punktschweißen, befestigt, an dem zwei Führungshalter 30 mittels eines Schraubenbolzens 31 und
einer Mutter 32 befestigt sind. Die beiden Führungshalter 30 werden zweckmäßig in der Nähe eines Deckels 33
bzw. eines Bodens des Gestells oder Gehäuses angeordnet.
Jeder Führungshalter 30 weist einen quer zur Bewegungsrichtung der Schubladen verlaufenden Führungsschlitz
34 auf, in den ein Sperrstab 35 mit seinem abgesetzten Ende 36 ragt, und eine quer zur
Bewegungsrichtung der Schubladen verlaufende Zahnschiene 37 auf, mit der ein am Sperrstab 35 befestigtes
Zahnritzel 38 kämmt Mit den Zahnschienen 37 wird erreicht, daß der Sperrstab 35 immer senkrecht zur
Ebene des Führungsschlitzes 34 steht. Die Führungshalter 30 sind zweckmäßig aus Kunststoff gefertigt,
weshalb sie einen den Führungsschlitz 34 umgebenden Verstärkungswall 30 aufweisen.
Eine an jeder Schublade 16 befestigte, zweckmäßig ebenfalls aus Kunststoff hergestellte Verriegelungsplatte
17 weist zwei Führungsschenkel 19,20 auf, von denen
der längere Schenkel 19 eine Nase 21 und der kürzere Schenkel 20 eine Nase 22 aufweist, sowie einen
Sperrschlitz 23, der mit einer durch die beiden Führungsschenkel 19,20 gebildeten Ausnehmung 24 der
Verriegelungsplatte 17 in Verbindung steht.
Die Verriegelungsplatte 17 weist zwei Befestigungsaugen 40 auf, die der Aufnahme von Schrauben 41
dienen, mittels welcher die Verriegelungsplatte 17 an der Rückseite der Schublade 16 befestigt ist. Die
Führungsschenkel 19, 20 sind zudem durch Rippen 42 verstärkt.
Der Führungsschlitz 34 weist ungefähr in der Mitte des Führungsschlitzes 34 eine Verengung 43 auf, mit
welcher eine willkürliche Verschiebung des Sperrstabes 35 verhindert wird.
Das Sperren der Schubladen 16 verläuft wie folgt:
Sind alle Schubladen 16 geschlossen, so befindet sich der
Sind alle Schubladen 16 geschlossen, so befindet sich der
Sperrstab 35, nachdem er sich durch die Ausnehmung 24 bewegt hat, in der in F i g, 1 und 2 gezeichneten Lage,
d. h. in F i g, 1 links der Verengung 43 des Führungsschlätzes 34. In dieser Lage des Sperrstabes 35 ist es
möglich, jede einzelne Schublade 16 herauszuziehen. Sobald jedoch eine Schublade 16 herausgezogen wird,
bewegt sich der Sperrstab 35 im Führungsschlitz 34 und gelangt in die Sperrschlitze 23 der anderen Schubladen,
siehe F i g. 3 und 4. In dieser Stellung ist es nun nicht mehr möglich, eine der anderen Schubladen 16 zu
öffnen, da beim Ziehen, der Schublade die Nase 22 am Sperrstab 35 anstößt, wodurch ein Weiterbewegen der
Schublade 16, selbst unter Kraftaufwendung, nicht mehr möglich ist
Beim Schließen der herausgezogenen Schublade t6 bewegt sich der Sperrstab 35 vom Sperrschlitz 23 in die
Ausnehmung 24, so daß nach vollständig eingeschobener Schublade 16 der Sperrstab 35 sich in der in F i g. 1
dargestellten Lage befindet
Die beschriebene Verriegelungsanordnung ist äußerst einfach. Es werden nur zwei Führungshalter 30
benötigt, um den Sperrstab 35 zwangsläufig zu führen. Zusätzliche Einrichtungen, z. B. eine Bremseinrichtung,
zum Halten des Sperrstabes 35 sind nicht erforderlich. Die kleine Verengung 43 genügt, um ein ungewolltes
Verschieben des Sperrstabes 35 in die Sperrstellung auszuschließen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Verriegelungsvorrichtung für in einem Gehäuse oder Gestell übereinander angeordnete Schubladen,
von denen jeweils nur eine ausziehbar ist, während alle anderen gesperrt sind, wobei an den Schubladen
jeweils eine Verriegelungsplatte mit einer von zwei Führungsschenkeln gebildeten Ausnehmung befestigt
ist, in der ein am Gehäuse oder Gestell gelagertes Sperrorgan durch die Öffnungsränder der
Führungsschenkel der zu öffnenden Schublade in einen Sperrschlitz an den geschlossenen Schubladen
verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrorgan ein in bezug auf die Horizontalebene quer zur Bewegungsrichtung der Schubladen
(16) bewegbarer und senkrecht zur Bewegungsrichtung der Schubladen geführter Sperrstab (35) ist und
der Sperrschlitz (23) in der Verriegelungsplatte (17) zur Aufnahme des Sperrstabes (35) in der Sperrstellung
senkrecht zur Bewegungsrichtung der Schubladen gerichtet ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Sperrstab (35) an zwei mit Abstand zueinander am Gehäuse oder Gestell befestigten
Führungshaltern (30) gelagert ist, die eine in bezug auf die Horizontalebene quer zur Bewegungsrichtung
der Schubladen (16) gerichteten Führungsschlitz (34) für den Sperrstab (35) und eine
Zahnschienc (37) aufweisen, mit welcher ein am Sperrstab (35) befestigtes Zahnritzel (38) kämmt
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Führungssd--',itz (34) eine örtliche,
in der Schlitzmitte liegende Verengung (43) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspru<s»2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Führungsschlitz (34) von einem am Führungshalter (30) angeordneten Verstärkungswall
(39) umgeben ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1639474A CH569879A5 (de) | 1974-12-10 | 1974-12-10 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2508036A1 DE2508036A1 (de) | 1976-06-24 |
| DE2508036B2 DE2508036B2 (de) | 1979-02-15 |
| DE2508036C3 true DE2508036C3 (de) | 1979-10-04 |
Family
ID=4416980
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2508036A Expired DE2508036C3 (de) | 1974-12-10 | 1975-02-25 | Verriegelungsvorrichtung fur in einem Gehäuse oder Gestell übereinander angeordnete Schubladen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT338654B (de) |
| CH (1) | CH569879A5 (de) |
| DE (1) | DE2508036C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT378227B (de) * | 1982-08-27 | 1985-07-10 | Zoelling Paul Ag | Auszugsperre fuer schubladen |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2717152C3 (de) * | 1977-04-19 | 1981-12-17 | Fa. Louis Leitz, 7000 Stuttgart | Auszugsperre für ein mehrere übereinander angeordnete Schubkästen aufweisendes Möbelstück |
| FR2532533A1 (fr) * | 1982-09-07 | 1984-03-09 | Strafor Sa | Systeme de blocage de tiroirs a tringlerie pour meuble de bureau |
-
1974
- 1974-12-10 CH CH1639474A patent/CH569879A5/xx not_active IP Right Cessation
-
1975
- 1975-02-25 DE DE2508036A patent/DE2508036C3/de not_active Expired
- 1975-02-27 AT AT152675A patent/AT338654B/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT378227B (de) * | 1982-08-27 | 1985-07-10 | Zoelling Paul Ag | Auszugsperre fuer schubladen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT338654B (de) | 1977-09-12 |
| DE2508036A1 (de) | 1976-06-24 |
| DE2508036B2 (de) | 1979-02-15 |
| CH569879A5 (de) | 1975-11-28 |
| ATA152675A (de) | 1976-12-15 |
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