DE2504202A1 - Elastische befestigung fuer ein abstuetzsystem - Google Patents
Elastische befestigung fuer ein abstuetzsystemInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine elastische Befestigung für ein Abstützsystem, insbesondere eine Radaufhängung für Fahrzeuge, mit einem Stoßdämpfer mit zwei ineinandergeschobenen Bauteilen, die je einen Federteller zur Abstützung einer Koaxial um den Stoßdämpfer gelagerten, schraubenförmigen Abstützfeder aufweisen und wobei das eine Bauteil an einer abstützenden Konstruktion und das andere Bauteil an einem abzustützenden Gegenstand befestigbar ist, und wobei eine der beiden Befestigungen ein elastisches Zwischenstück hat, gegen das der Federteller anliegt und über das sowohl die Abstützkraft der Feder als auch die während des Eingangshubs des Stoßdämpfers auftretenden Dämpfkräfte auf die abstützende Konstruktion oder den abzustützenden Gegenstand übertragbar sind.
Eine derartige Befestigung für ein Abstützsystem ist aus der amerikanischen Patentschrift 2 999 678 bekannt.
Bei dieser bekannten Befestigung wird die Dämpfkraft des Stoßdämpfers auf das elastische Zwischenstück über einen Federteller, an dem sich auch die Abstützfeder abstützt, übertragen.
Das elastische Zwischenstück wird von der Abstützkraft der Feder beaufschlagt, die sich mit der Dämpfkraft während des Eingangshubs des Stößdämpfers vergrößert und mit der Dämpfkraft während des Ausgangshubs des Stoßdämpfers vermindert.
Wenn das aus der Feder und dem Stoßdämpfer bestehende System in Richtung einer zu seiner eigenen Achse senkrecht verlaufenden Achse gegenüber dem abgestützten oder dem abstützenden System verschwenkt wird, folgt der Federteller nur teilweise dieser Bewegung, da das von der relativ großen Federkraft eingeklemmte elastische Zwischenstück der hierzu erforderlichen Verkantung entgegenwirkt. Demzufolge sind die Federteller an beiden Enden des Stoßdämpfers nicht mehr parallel zueinander, sodaß die Feder eine gebogene Position einnimmt und eine Biegekraft auf den Stoßdämpfer ausübt. Letzteres beinflußt die Funktion des Stoßdämpfers nachteilig und verursacht gleichzeitig einen übermäßigen Verschleiß der Führungsteile des Stoßdämpfers.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Stoßdämpfer der eingangs genannten Art zu entwickeln, bei dem die durch ein Verschwenken auftretenden Biegekräfte möglichst gering sind, sodaß dadurch seine Funktion und sein Verschleiß nicht nachteilig beeinflußt werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, indem die elastische Befestigung so gestaltet ist, daß der an dem elastischen Zwischenstück anliegende Federteller aus zwei getrennten Teilen besteht, wobei das erste Teil die während des Eingangshubs des Stoßdämpfers auftretende Dämpfkraft und das zweite Teil die Abstützkraft der schraubenförmigen Feder auf das elastische Zwischenstück überträgt.
Hierdurch wird erreicht, daß die Winkelverdrehung des Teils des Federtellers, der vom Stoßdämpfer beaufschlag wird, von der Winkelverdrehung des Teils des Federtellers, der von der schraubenförmigen Feder beaufschlagt wird, verschieden sein kann. Dies hat die günstige Folge, daß das erste, fest mit dem Stoßdämpfer verbundene Federteil immer parallel zu
dem Federteller am anderen Ende des Stoßdämpfers bleibt, sodaß keine bedeutende Biegekraft auf den Stoßdämpfer ausgeübt wird.
Um zu verhindern, daß die beiden Teile des Federtellers während des Arbeitens des Abstützsystems in Kontakt miteinander kommen, kann die elastische Befestigung erfindungsgemäß so ausgebildet sein, daß ein Bereich des elastischen Zwischenstücks, der die Stoßdämpferkraft aufnimmt, mit einer geringeren Dicke ausgebildet ist als der Bereich, der die Abstützkraft der schraubenförmigen Feder aufnimmt.
Um den Stoßdämpfer mit der Abstützfeder in noch nicht eingebautem Zustand des Abstützsystems als eine Einheit handhaben zu können, kann die Befestigung erfindungsgemäß so ausgebildet sein, daß das erste Teil des Federtellers axial unbeweglich an dem Stoßdämpfer befestigt ist und das zweite Teil des Federtellers koaxial um das erste Teil gelagert ist und daran im Zustand vor der Montage des Abstützsystems anliegt. Die möglicherweise schon im Zustand vor der Montage vorhandene Vorspannung der Feder wird dann vom zweiten Federtellerteil aufgenommen und über das erste Federtellerteil auf das Ende des Stoßdämpfers übertragen. Dadurch wird die Montage des Systems an das Fahrzeug erleichtert.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und der beigefügten Zeichnung, die zwei Ausführungsbeispiele zeigt.
Es zeigen
Figur 1 einen teilweisen Längsschnitt einer eingebauten Radaufhängung eines Fahrzeugs mit einer erfindungsgemäßen elastischen Befestigung;
Figur 2 ein Radaufhängungssystem nach Figur 1 nach einer Schwenkbewegung;
Figur 3 eine elastische Befestigung nach Figur 1 im Zustand vor der Montage des Abstützsystems;
Figur 4 eine Ausführung der elastischen Befestigung nach Figur 1 und 2.
In Figur 1 ist mit 1 ein teleskopischer Stoßdämpfer bezeichnet, der ein Gehäuse 2 und eine im Gehäuse bewegliche Kolbenstange 3 aufweist. Das Gehäuse 2 hat ein Auge 4, mit dem der Stoßdämpfer an einer Radaufhängung 5 befestigbar ist, und einen Federteller 6, gegen den eine koaxial um den Stoßdämpfer gelagerte schraubenförmige Feder 7 anliegt.
Die Kolbenstange 3 hat ein Schraubengewinde 8, an den eine erste Scheibe 9 als erster Teil eines Federtellers 9, 16 befestigt ist, und einen Endabschnitt 10 kleineren Durchmessers, über den ein aus elastischem Material bestehendes Zwichenstück 11, ein aus elastischem Material bestehendes Klemmstück 12 und eine Unterlegscheibe 13 geschoben sind. Alle drei Bauteile werden durch eine Mutter 14 gehalten.
Das Klemmstück 12 und das Zwischenstück 11 sind auf jeder Seite einer Wand 15 des abzustützenden Fahrzeugs gelagert und werden gegen diesen gepreßt. Die an das Zwischenstück 11 anliegende Fläche der Wand 15 des Fahrzeugs ist so ausgebildet (15a), daß eine Verschiebung dieses Zwischenstücks 11 in bezug auf die Wand 15 des Fahrzeugs verhindert wird.
Ein Bereich 11a des Zwischenstücks 11 liegt an der fest mit der Kolbenstange 3 verbundenen ersten Scheibe 9 an. Dadurch wird die Dämpfkraft während des Eingangshubs des Stoßdämpfers vom Bereich 11a des elastischen Zwischenstücks 11 auf die Wand 15 des Fahrzeugs übertragen.
Ein Bereich 11b des Zwischenstücks 11 liegt an einem zweiten Federteller 16 an, auf den sich die schraubenförmige Feder 7 abstützt. Dadurch wird die Abstützkraft der schraubenförmigen Feder 7 vom Bereich 11b des elastischen Zwischenstücks 11 auf die Wand 15 des Fahrzeugs übertragen. Der Federteller 16 hat eine konzentrische umlaufende Erhöhung 17, die eine zentrierende Wirkung in Zusammenarbeit mit dem Bereich 11b des Zwischenstücks 11 hat und durch den Querkräfte auf diesen Bereich 11b übertragen werden können, falls das Abstützsystem einer Verschwenkung unterliegt.
Nach einer solchen Verschwenkung (Figur 2) wird der Bereich 11b des Zwischenstücks 11, infolge der von der Federkraft verursachten Vorspannung und des Widerstands gegen ein weiteres Zusammenpressen, einer geringeren Verschwenkung unterliegen als der elastische Bereich 11a, der fast ohne Vorspannung eingebaut ist und aus diesem Grunde der gesamten Verschwenkung des Abstützsystems unterliegt. Dadurch bleiben die Scheibe 9 und der Federteller 6 auch nach der Verschwenkung parallel zueinander und infolgedessen die auf die Stoßdämpferteile ausgeübten Biegekräfte klein und können vernachlässigt werden. Dies hat die gewünschte Folge, daß die Funktion des Stoßdämpfers 1 nicht negativ beinflußt und daß der Verschleiß reduziert wird.
Für eine reibungslose Funktion ist es notwendig, daß die Scheibe 9 und der Federteller 16 während des Verdrehens nicht miteinander in Kontakt kommen können, was zum Beispiel erreicht werden kann, indem der Außendurchmesser der Scheibe 9 klein genug gegenüber dem Durchmesser der Öffnung im Federteller 16 bemessen ist.
Um dieser Notwendigkeit Rechnung zu tragen, wurde die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Lösung aufgezeigt, die noch
weitere Vorteile mit sich bringt. Aus diesen Figuren wird ersichtlich, daß der Bereich 11a des elastischen Zwischenstücks 11 eine geringere Dicke als der Bereich 11b hat. Dadurch werden die Scheibe 9 und der Federteller 16 axial verschoben, wodurch es möglich ist, den Außendurchmesser der Scheibe 9 größer als die Öffnung des Federtellers 16 auszugestalten, ohne daß die reibungslose Funktion des Abstützsystems beinflußt wird. Diese Ausführung bewirkt, daß sich nun der von einem Rand 18 zentrierte Federteller 16 an der Scheibe 9 abstützen kann. (Figur 3). Dies hat den Vorteil, daß das Abstützsystem schon vor der Montage eine vorgespannte Feder enthalten kann, was die Montage des Systems an das Fahrzeug sehr stark vereinfacht.
Die Bereiche 11a und 11b können auch als getrennte elastische Zwischenstücke ausgebildet sein (Figur 4), wobei es möglich ist, deren Eigenschaften, besonders die Elastizität, unterschiedlich zu gestalten.
Claims (6)
1. Elastische Befestigung für ein Abstützsystem, insbesondere eine Radaufhängung für Fahrzeuge, mit einem Stoßdämpfer mit zwei ineinandergeschobenen Bauteilen, die je einen Federteller zur Abstützung einer koaxial um den Stoßdämpfer gelagerten, schraubenförmigen Abstützfeder aufweisen und wobei das eine Bauteil an einer abstützenden Konstruktion und das andere Bauteil an einem abzustützenden Gegenstand befestigbar ist, und wobei eine der beiden Befestigungen ein elastisches Zwischenstück hat, gegen das der Federteller anliegt und über das sowohl die Abstützkraft der Feder als auch die während des Eingangshubs des Stoßdämpfers auftretenden Dämpfkräfte auf die abstützende Konstruktion oder den abzustützenden Gegenstand übertragbar sind,
dadurch gekennzeichnet, daß der an dem elastischen Zwischenstück (11) anliegende Federteller (9, 16) aus zwei getrennten Teilen (9, 12) besteht, wobei das erste Teil (9) die während des Eingangshubs des Stoßdämpfers (1) auftretende Dämpfkraft und das zweite Teil (16) die Abstützkraft der schraubenförmigen Feder (7) auf das elastische Zwischenstück (11) überträgt.
2. Elastische Befestigung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Teil (16) des Federtellers einen Rand (18) hat, durch den das zweite Teil (16) in Zusammenwirkung mit dem elastischen Zwischenstück (11) auf der Symmetrieachse des Systems zentriert ist.
3. Elastische Befestigung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Bereich (11a) des elastischen Zwischenstücks (11), der die Stoßdämpferkraft aufnimmt, mit einer geringeren Dicke ausgebildet ist als der Bereich (11b), der die Abstützkraft der schraubenförmigen Feder (7) aufnimmt.
4. Elastische Befestigung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das erste Teil (9) des Federtellers (9, 16) mit der Kolbenstange (3) des Stoßdämpfers (1) fest verbunden ist, und daß der äußere Durchmesser des ersten Teils (9) größer ist als der Durchmesser der Öffnung des zweiten Teils (16) des Federtellers.
5. Elastische Befestigung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Zwischenstück (11) aus zwei getrennten Teilen (11a, 11b) besteht, von denen das erste Teil mit dem ersten Teil (9) des Federtellers (9, 16) zusammenwirkt und das zweite Teil (11b) mit dem zweiten Teil (16) des Federtellers (9, 16).
6. Elastische Befestigung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Teil (16) des Federtellers eine konzentrische, umlaufende Erhöhung (17) hat, durch die das erste Teil (9) zentriert ist.
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