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DE2502039C3 - Prüfstand für Drahtvorschubeinrichtungen von Lichtbogen-Schweißgeräten - Google Patents

Prüfstand für Drahtvorschubeinrichtungen von Lichtbogen-Schweißgeräten

Info

Publication number
DE2502039C3
DE2502039C3 DE19752502039 DE2502039A DE2502039C3 DE 2502039 C3 DE2502039 C3 DE 2502039C3 DE 19752502039 DE19752502039 DE 19752502039 DE 2502039 A DE2502039 A DE 2502039A DE 2502039 C3 DE2502039 C3 DE 2502039C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire
drum
test stand
wire feed
feed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19752502039
Other languages
English (en)
Other versions
DE2502039A1 (de
DE2502039B2 (de
Inventor
Georgi Vassilev Dipl.-Ing. Batov
Lilia Dragomirova Dipl.-Ing. Kamenova
David Albert Dipl.- Ing. Samokovliiski
Djanko Vesselinov Dipl.-Ing. Tschankov
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DSO METALOLEENE SOFIA
Original Assignee
DSO METALOLEENE SOFIA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DSO METALOLEENE SOFIA filed Critical DSO METALOLEENE SOFIA
Priority to DE19752502039 priority Critical patent/DE2502039C3/de
Publication of DE2502039A1 publication Critical patent/DE2502039A1/de
Publication of DE2502039B2 publication Critical patent/DE2502039B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2502039C3 publication Critical patent/DE2502039C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/12Automatic feeding or moving of electrodes or work for spot or seam welding or cutting
    • B23K9/133Means for feeding electrodes, e.g. drums, rolls, motors
    • B23K9/1336Driving means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

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Die Erfindung bezieht sich auf einen Prüfstand für Drahtvorschubeinrichtungen von Lichtbogenschweißgeräten, insbesondere zur Prüfung der Ausstoßkraft, der Vorschubgeschwindigkeit und der Gleichmäßigkeit des ·") Vorschubes.
Es ist bereits eine Vorrichtung zur Prüfung von Drahtvorschubeinrichtungen von Schweißgeräten bekannt, die einen ortsfesten Vertikalträger (Balken) darstellt, an dessen oberem Ende die zu prüfende Drahtvorschubeinrichtung unbeweglich angebracht ist, wobei eine Eingangsdüse für den Elektrodendraht nach unten und eine Ausgangsdüse nach oben gerichtet ist.
Von den Rollen der Drahtvorschubeinrichtung wird das eine Ende eines bestimmten Abschnittes des Elektrodendrahtes angepreßt, während am anderen Ende des Drahtes ein Gewicht oder ein Dynamometer angreift. Die Länge des Drahtes ist dabei kleiner als die Höhe des vertikalen Trägers. Die vorstehend beschriebene Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: κ
Beim Einschalten des Elektromotors der Drahtvorschubeinrichtung werden deren Rollen angetrieben und der Elektrodendraht nach oben gezogen. Die Zugkraft wird mittels unterschiedlicher Gewichte oder durch ein Dynamometer gemessen. Gleichzeitig wird die Vor- f>< > Schubgeschwindigkeit des Elektrodendrahtes mittels herkömmlicher Einrichtungen gemessen.
Bei der bekannten Vorrichtung zur Prüfung von Drahtvorschubeinrichtungen ist die Meßzeit durch die Höhe des Trägers bzw. die Länge des Elektrodendrah- hl> tes begrenzt. Es ist nicht möglich, endlosen Elektrodendraht zu prüfen und die Vorschubgeschwindigkeit und die Belastungen der Drahtvorschubeinrichtungen in einem breiteren Bereich festzustellen. Die Durchführung der Prüfungen erfolgt mit schlechtem Wirkungsgrad, weil für jede einzelne Prüfung ein neuer Eiektrodendrahtabschnitt verwendet werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die angeführten Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden und einen Universalprüfstand für Drahtvorschubeinrichtungen von Schweißgeräten zu schaffen, bei dem die Prüfung mit praktisch endlosem Draht, mit gutem Wirkungsgrad und großer Zuverlässigkeit durchgeführt werden kann. Während der Untersuchung der Drahtvorschubeinrichtungen soll die Möglichkeit bestehen, die notwendigen Daten für die Ermittlung der Sicherheit und Lebensdauer bei der Prüfung von planetenförmig wirkenden und klassischen Drahtvorschubeinrichtungen festzustellen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Patentanspruch 1 beschriebenen Maßnahmen gelöst.
Bei dem erfindungsgemäßen Prüfstand ist es möglich, die Prüfung bei einem eine große Länge aufweisenden Elektrodendraht schnell und sehr genau durchzuführen. Ein Um- und Verbiegen des Drahtes während der Prüfung wird vermieden. Das Erzeugnis kann auf Sicherheit und Lebensdauer geprüft werden.
Bevorzugte Weiterbildungen und Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Prüfstandes sind Gegenstand der Unterarsprüche.
Anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 schematisch einen Prüfstand, bei dem die Drahtvorschubeinrichtung auf dem beweglichen Wagen montiert und die Trommel mit dem Elektrodendraht auf dem Tisch des Prüfstandes angebracht ist,
F i g. 2 schematisch einen Prüfstand, bei dem die Plätze der Drahtvorschubeinrichtung und der Trommel vertauscht sind und
Fig. 3 schematisch einen Prüfstand mit einer Vorrichtung zur Messung der Vorschubgeschwindigkeit und mit einer zusätzlichen Backenbremse.
ErfindungsgemäB besteht der Prüfstand aus einem Tisch 5, aui dem ein beweglicher Wagen 9 mit Rädern 10 angeordnet ist, dessen eines Ende über einen Haken 11 und ein biegsames Element, z. B. ein Seil 12 mit einem Gewicht 15 verbunden ist. Das Seil 12 wird von einer Rolle 13 getragen, die mittels eines Halters !4 am Ende des Tisches 5 befestigt ist.
Das zur Ausstoßkraftmessung bestimmte Gewicht 15 kann durch ein Dynamometer 18 ersetzt werden, das mittels eines Ständers 19 auf dem Tisch befestigt und über den Haken 11 mit dem Wagen 9 verbunden wird.
Auf dem Wagen 9 ist die zu prüfende Drahtvorschubeinrichtung 6 mit Drahtvorschubrollen 8 und einem Elektromotor 7 befestigt. Die Drahtvorschubeinrichtung 6 kann sowohl in klassischer als auch in planetarischer Bauweise aufgebaut sein.
Der F.lektrodendraht 1 wird von der Trommel 2 zugeführt, die sich frei um die an einem zweiten Ständer 4 befestigte Achse 3 dreht, der am Tisch 5 montiert ist. An der Achse 3 der Trommel 2 ist eine regulierbare Bremse 16 montiert, durch die ein veränderlicher Widerstand des Elektrodendrahtes 1 erzeugt wird.
Bei dem in F i g. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel ist in einer kinematischen Umkehrung die Trommel 2 mit dem Elektrodendraht 1 auf dem Wagen 9 und die zu prüfende Drahtvorschubeinrichtung 6 unbeweglich am Tisch 5 befestigt.
Zum Ablesen der VorschubgeschwindiRkeh des
Elektrodendrahtes 1 kann gemäß Fig.3 bei den verschiedenen Prüfverfahren zwischen dem beweglichen Wagen 9 und der Trommel 2 ein Gerät aus zwei Reibungsscheiben 31 und 32 auf dem Tisch 5 montiert werden, die durch eine Schraube 33 an den Elektrodendraht 1 angedrückt sind. An der oberen Reibungsscheibe 31 ist eine geeichte Scheibe 30 angebracht Wenn eine zusätzliche Feineinstellung des von der einstellbaren Reibflächenbremse 16 verursachten Bremswiderstandes notwendig ist, kann an dem Prüfstand zusätzlich eine Backenbremse 22 angebracht werden, die aus Backen 25 und 26 und einer Schraube 23 zum Regulieren des Anpreßdrucks der Backen an den Elektrodendraht 1 besteht Die zusätzliche Backenbremse 22 wird zwischen der Trommel 2 und dem Gerät zur Geschwindigkeitsmessung angebracht Sie kann bei beweglicher Elektrodendrahttrommel 2 zusammen mit dieser auf dein Wagen 9 angeordnet werden.
Im folgenden wird die Wirkungsweise des Prüfstandes für die Prüfung von Drahtvorschubeinrichtungen beschrieben:
An dem von der Trommel 2 zugeführten Elektrodendraht 1 wird mittels der regulierbaren Reibflächenbremse 16 ein Widerstand erzeugt, der der Zugkraft des Gewichts 15 am beweglichen Wagen 9 mindestens gleich ist; in diesem Fall ist der Wagen 9 gegenüber dem Tisch 5 beweglich.
Beim Einschalten des Elektromotors 7 wird der Elektrodendraht 1 durch die Drahtvorschubeinrichtung 6 von der Trommel 2 abgewickelt und nach vo-n bewegt. Wenn die von der Drahtvorschubeinrichtung 6 auf den Elektrodendraht 1 ausgeübte Zugkraft größer als der von der einstellbaren Reibflächenbremse 16 ausgeübte Widerstand ist, beginnt der Elektrodendraht 1, sich von der Trommel 2 abzuwickeln.
Bei Erhöhung des Widerstands durch die Reibflächenbremse 16 oder durch die Backenbremse 22, wenn die Rollen 8 der Drahtvorschubeinrichtung eine genügende Haftung an dem Elektrodendraht 1 aufweisen, so daß dieselben nicht schlüpfen können, bewegt sich der Wagen 9 in Richtung des Ffeiles Fzut Trommel 2. In diesem Moment ist der Bremswiderstand größer als die vom Gewicht 15 ausgeübte Kraft
Wenn die Rollen 8 nicht genügend am Untergrund haften, um die Kraft des Gewichts 15 dzw. des über einen an einem Ständer 20 abgestützten Hebel 29 mit dem Wagen 6 verbundenen Dynamometers 18 überwinden zu können, d. h. daß sie auf dem Elektrodendraht 1 schlüpfen, bleibt der Wagen 9 stehen, oder er bewegt sich in Richtung des Pfeiles £"zum Gewicht 15.
Um die entsprechenden Daten messen zu können, wird der von den Bremsen ausgeübte Widerstand mit der Kraft des Gewichts 15 ausgeglichen, wobei der Wagen 9 in der Mitte des Prüftstandes stehen bleibt. In diesem Fall überwindet die Drahtvorschubeinrichtung 6 die Kraft des Gewichts 15 und kann den Elektrodendraht 1 mit einer Kraft, die größer oder diesem Gewicht gleich ist, vorschieben.
Diese Messung kann auch bei verschiedenen Vorschubgeschwindigkeiten vorgenommen werden, indem durch den Elektromotor 7 die Vorschubgeschwindigkeit des Elektrodendrahtes 1 verändert wird.
Mit der Änderung der Drehzahl des Elektromotors 7 kann auch die Ungleichmäßigkeit der Elektrodendrahtvorschubgeschwindigkeit gemessen werden. In diesem Fall wird durch Auswechseln des Gewichts 15 zwischen
ω Null und einem Höchstwert auch die Vorschubgeschwindigkeit des Elektrodendrahtes 1 verändert.
Bei der zweiten Ausführungsform des Prüfstandes für die Prüfung von Drahtvorschubeinrichtungen, d. h., wenn die Drahtvorschubeinrichtung unbeweglich an dem Tisch 5 und die Trommel 2 auf dem beweglichen Wagen 9 montiert ist, wird die Messung der gewünschten Daten nicht geändert
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

  1. Paten tansprüche:
    1 Prüfstand für Drahtvorschubeinrichtungen, Insbesondere zur Prüfung der Geschwindigkeit und Gleichmäßigkeit des Vorschubs sowie der Ausstoßkraft eines auf eine Trommel aufgewickelten Elektrodendrahtes, der außer der zu prüfenden Drahtvorschubeinrichtung und der Elektrodendrabttrommel mit Meßgeräten versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß entweder die zu prüfende Drahtvorschubeinrichtung (6) beweglich und die Trommel (2) fest oder — in kinematischer Umkehr — die Drahtvorschubeinrichtung fest und die Trommel beweglich auf einem Tisch (5) angeordnet sind, daß die bewegliche Drahtvorschubeinrichtung oder die bewegliche Trommel über ein biegsames Element (12) mit dem am Tisch (5) befestigten, zur Ausstoßkraftmessung bestimmten Gerät (15,18) verbunden ist und daß an der Achse (3) der Trommel (2) mit dem Elektrodendraht (1) eine regulierbare Reibflächenbremse (16) montiert ist.
  2. 2. Prüfstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät zur Messung der Ausstoßkraft aus einem Gewicht (15) oder einem Dynamometer (18) besteht.
  3. 3. Prüfstand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät (30, 31, 32) zur Messung der Vorschubgeschwindigkeit zwischen der zu prüfenden Drahtvorschubeinrichtung (6) und der Elektrodendrahttrommel (2) angeordnet ist und daß zwischen der Trommel und dem Meßgerät eine Backenbremse (25, 26) angeordnet ist.
    10
DE19752502039 1975-01-20 1975-01-20 Prüfstand für Drahtvorschubeinrichtungen von Lichtbogen-Schweißgeräten Expired DE2502039C3 (de)

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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2502039A1 DE2502039A1 (de) 1976-07-22
DE2502039B2 DE2502039B2 (de) 1978-05-18
DE2502039C3 true DE2502039C3 (de) 1979-02-08

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102020007103B3 (de) 2020-11-20 2022-02-17 Helmut Wollnitzke Nabe für eine Korbspule für Draht, insbesondere für Schweißdraht

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Publication number Publication date
DE2502039A1 (de) 1976-07-22
DE2502039B2 (de) 1978-05-18

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