DE2501380C3 - Massendurchflußmesser für strömende Medien - Google Patents
Massendurchflußmesser für strömende MedienInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Massendurchflußmesser für strömende Medien mit mindestens einem
im Strömungsquerschnitt angeordneten, in einem Magnetfeld entgegen einer Rückstellkraft eine Schwingung
ausführenden Staukörper und einem die Schwingung abtastenden Geber, der das Maß einer elektromagnetischen
Kopplung zwischen dem Staukörper und dem Magnetfeld beeinflußt, um die durch die Strömung
bewirkte Dämpfung der Schwingung auszugleichen.
Es ist bereits ein Massendurchflußmesser dieser Art bekannt (DE-OS 20 13 153 und DE-OS 20 13 154), bei
dem ein Staukörper in einem Strömungsquerschnht angeordnet ist, dem durch eine Antriebsvorrichtung
eine Schwingung auferzwungen wird. Die Antriebsvor* richtung ist als Synchronmotor ausgebildet und wird
durch eine Wechselstromquelle konstanter Frequenz und variabler Amplitude angesteuert Die Amplitude
dieses Wechselstromes ist über eine elektronische Schaltung durch das Signal eines die Auslenkung des
Staukörpers ermittelnden Winkelmessers beeinflußbar.
Das Antriebsmoment auf den Staukörper ist somit bestimmt durch eine elektromagnetische Kopplung
zwischen Wechselstrom und konstantem Magnetfeld des Synchronmotors, wobei die Amplitude des Wechselstromes
proportional zum Antriebsmoment ist Durch das Antriebsmoment soll die Dämpfung der Staukörperbewegung
infolge des strömenden Mediums aufgehoben werden. Die Amplitude des Wechselstromes ist
jedoch nur dann ein Maß für den Massenfluß, wenn die Absolutwerte des vorgegebenen Sollwerts für die
Auslenkung der erzwungenen Schwingung konstant gehalten und die Regelgröße auf diesen Wert genau
eingeregelt werden kann. Als weitere Voraussetzung muß erfüllt sein, daß die Frequenz der Schwingung
absolut konstant bleibt Dies erfordert einen sehr großen apparativen Aufwand.
Weiterhin besteht bei dem bekannten Massendurchflußmesser der Nachteil, daß Meßfehler durch Änderungen
im mechanischen System auftreten, z. B. durch Ablagerungen oder Abtragungen am Staukörper oder
Änderungen der Rückstellkraft infolge vor Temperaturschwankungen und Alterungserscheinungen.
Außerdem ist es nachteilig, daß das als Wechselstromamplitude
vorliegende Meßsignal in ein den Massenfluß kennzeichnendes Gleichstromsignal der
Anzeige des Massendurchflusses umgeformt werden muß.
Nachteilig bei dem bekannten Durchflußmesser ist ebenfalls, daß zur Erzwingung der Schwingung ein
elektromechanisch aufzubringendes Moment erforder-Hch ist das sich aus einem Dämpfungsmoment infolge
der Strömung und einem Moment zur Beschleunigung der trägen Massen zusammensetzt, wobei letzteres je
nach den dynamischen Anforderungen an das Gerät ein Vielfaches des Dämpfungsmoments betragen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Massendurchflußmesser zu entwickeln, der den heutigen
Anforderungen an ein derartiges Gerät genügt und bei dem ■ eder eine Änderung des vorgegebenen
Sollwerts noch von Parametern des mechanischen ίο
Systems, wie beispielsweise der Eigenfrequenz, das Meßergebnis verfälscht. Weiterhin soll das den Massenfluß
repräsentierende Meßsignal direkt als Gleichstromsignal geliefert werden. Außerdem soll vermieden
werden, daß ein zur Beschleunigung der trägen Massen erforderliches Moment elektromechanisch aufgebracht
werden muß.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst daß am Staukörper senkrecht zu den Feldlinien eines
elektromagnetischen Feldes gerichtete Stromleiter angeordnet sind, die voii einem Strom durchflossen
werden, dessen Stromstärke der durch den Geber abgetasteten Geschwindigkeit des Staukörpers entspricht
und daß die Feldstärke des elektromagnetischen Feldes in Abhängigkeit vom Signal des Geschwindigkeitsgebers
veränderbar ist so daß der Staukörper eine Eigenschwingung ausführt und die sich einstellende
Feldstärke ein direktes Maß für den Massenstrom darstellt
Bekanntlich gilt für das durch den Massenfluß verursachte Dämpfungsmoment Mo am Staukörper
folgender Zusammenhang:
Mo~m ' to(t)
mit
mit
nt Mediummenge pro Zeiteinheit
ω(ί) augenblickliche Winkelgeschwindigkeit
Beim Massendurchflußmesser nach der Erfindung wird dieses Dämpfungsmoment Jurch ein elektrisches
Antriebsmoment ausgeglichen, das sich als Produkt aus einem der Winkelgeschwindigkeit proportionalem
Strom i(t) und einer variablen elektromagnetischen Feldstärke 5 ergibt Daraus folgt die Beziehung
m ■ m(t)~i(t)· B
Bei geeigneter Auslegung des elektromagnetischen Kreises ist die Feldstärke B im Luftspalt des
Erregermagneten dem Erregerstrom Ierr proportional.
Damit gilt auch
/77 · (ü(t)~i(t) · IeiT
Aus der Proportionalität von a>(t) zu i(t) folgt die
Proportionalität von m zu /cm Dieser proportionale
Zusammenhang zwischen m und Ien besteht unabhängig
von dem Betrag von ω(ί). Damit haben offensichtlich
Änderungen des vorgegebenen Sol'wertes, auf den die Amplitude von w(t) eingeregelt wiiü keinen Einfluß auf
die Meßgenauigkeit Beachtet man ferner, daß zwischen der Amplitude der Winkelgeschwindigkeit w und der
Eigenfrequenz /die Beziehung
W=φ0 ■ 2πί
besteht wobei φο die maximale Auslenkung bezeichnet,
so folgt daraus, daß die Regelung bei Änderungen der Eigenfrequenz durch entsprechende Änderungen der
maximalen Auslenkung nach der angegebenen Beziehung ausgleicht und dadurch den vorgegebenen
Sollwert beibehält
Weiterhin folgt aus der Proportionalität von ω(ί) zu
i(t), daß auch zeitlich langsam veränderliche Regelabweichungen nicht das Meßergebnis verfälschen können.
Im Gegensatz zum Massendurchflußmesser der Erfindung besteht bei dem bekannten Massendurchflußmesser
der Zusammenhang
m ■ m(t)~i(t)
Daraus folgt, daß zwischen der Auslenkung φο und der
Frequenz / der erzwungenen Schwingung ein absolut konstanter Zusammenhang bestehen muß bzw. Änderungen
der erzwungenen Frequenz zu einer Verfälschung des Meßergebnisses führen. Aus dimselben
Grund verfälschen Änderungen des vorgegebenen Sollwertes oder Regelabweichungen, die beispielsweise
bei Anwendung einer Proportionalregelung auftreten, das Meßergebnis.
Der erfindungsgemäße Massendurchflußmesser hat weiterhin den Vorteil, daß das Meßergebnis als
massenflußproportionaler Gleichstrom vorliegt. Da der Massendurchflußmesser nach der Erfindung eine freie
Schwingung auf seiner Eigenfrequenz, bestimmt durch das Richtmoment und das Trägheitsmoment der
beweglichen Teile, ausführt, ergibt sich der weitere Vorteil, daß durch das elektromagnetisch erzeugte
Antriebsmoment lediglich das massenflußproportiona'.e Dämpfungsmoir snt kompensiert werden muß, während
die gegebenenfalls relativ große Winkelbeschleunigung den trägen Massen durch die Rückstellkraft erteilt wird.
Durch die in den Unteransprüche;i aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und
Verbesserungen des im Hauptanspruch angegebenen Massendurchflußmsssers möglich.
Die Erfindung wird anhand von Ausführungsbeispielen und der Zeichnung in der nachfolgenden Beschreibung
näher erläutert Es zeigen
Fig. 1-4 ein erstes Ausführungsbeispiel eines
25 Ol 380
Meßgerätes zur Ermittlung der Menge pro Zeiteinheit eines strömenden Mediums,
F i g. 5 und 6 eine Strömüngsleitvorrichtung,
F i g. 7 —10 weitere Ausführungsbeispiele eines Meßgerätes zur Ermittlung der Menge pro Zeiteinheit eines
strömenden Mediums,
Fig. 11 und 12 Blockschaltbilder der Regelungsvorgänge
des Meßgerätes mit Stromsteucrung.
Bei dem Meßgerät zur Ermittlung der Menge pro Zeiteinheit eines strömenden Mediums nach den
Fig. 1—4 wird der Strömungsquerschnitt 1 des strömenden Mediums durch die lichte Weite eines
Rohres 2 bestimmt, indem an einer Torsionsfeder 3 eine als Staukörper dienende Stauplatte 4 drehbar angeordnet
ist. Die Stauplatte 4 ist dabei so ausgebildet, daß die Breite der Stauplatte mit größer werdendem Abstand
von der Mittelachse des Strömungsquerschnittes abnimmt. Die Eigengeschwindigkeit der Stauplatte 4 wird
durch einen Geschwindigkeitsgeber 6 ermittelt. Hierfür ist an mindestens einem Ende der Stauplatte 4 ein
Ansatz 7 aus magnetisch hochleitendem Material angeordnet, der in den Luftspalt zwischen den
Schenkeln eines Permanentmagneten 8 mit einer Wicklung 9 ragt.
Mit der Stauplatte 4 ist eine Querplatte 11 verbunden,
die elektrische Stromleiter 12 trägt und senkrecht zu den Feldlinien eines elektromagnetischen Feldes angeordnet
ist. Das elektromagnetische Feld wird durch eine Spule 13 erzeugt und der Feldlinienverlauf durch
magnetische hochleitende Bleche 14 und 15 bestimmt
Im Strömungsquerschnitt 1 ist an einer Halterung 17 ein Strömungsleitkörper 18 angeordnet, der einen
vorbestimmten mittleren Bereich des Strömungsquerschnittes strömungsfrei hält.
Die Wirkungsweise des in den Fig. 1 —4 beschriebenen
Meßgerätes ist folgende:
Das durch den Strömungsquerschnitt 1 strömende gasförmige oder flüssige Medium übt auf die beiden
Flügel der Stauplatte 4, die an der beidseitig fest eingespannten Torsionsfeder 3 drehbar gelagert ist,
Teilkräfte aus, die die konstante periodische Eigenbewegung der Stauplatte dämpfen. Der Energieverlust pro
Periodendauer, den die Stauplatte durch das strömende Medium erfährt, ist dabei proportional dem Produkt aus
der Eigengeschwindigkeit vc und der Menge pro Zeiteinheit des strömenden Mediums. Bei bekannter
Eigengeschwindigkeit ve kann aus der Energiezufuhr an
die Stauplatte die pro Zeiteinheit durchströmende Mediummenge ermittelt werden. Hierfür wird durch
den Geschwindigkeitsgeber 6 die Eigengeschwindigkeit vc gemessen. Dies erfolgt dadurch, daß an mindestens
einem Ende der Stauplatte 4 ein Ansatz 7 aus magnetisch hochleitendem Material angeordnet ist,
durch den der Widerstand des magnetischen Kreises des Permanentmagneten 8 änderbar ist, wodurch in der
Wicklung 9 eine der Eigengeschwindigkeit der Stauplatte proportionale Spannung Uve induziert wird.
Die der Eigengeschwindigkeit proportionale induzierte Spannung Uvc wird in einem Operationsverstärker
(siehe Fig. 11) verstärkt und liegt an den Stromleitern 12 der Querplatte 11. Der Energieverlust
der Stauplatte 4 infolge der Dämpfung durch das strömende Medium wird durch Änderung der Feldstärke
des durch die Spule 13 erzeugten Elektromagnetfeldes ausgeglichen, indem die senkrecht zu den Feldlinien
des Elektroinagrieiieldes angeordneten Stromleiter i2
Kräfte K und K' erfahren, wodurch ein Beschleunigungsmoment auf die Stauplatte 4 erzeugt wird. Die
Kraft K auf einem stromdurchflossenen Leiter in einem Magnetfeld ergibt sich aus der Beziehung:
K=(i-B)l
Dabei bedeutet / die der Eigengeschwindigkeit ve
proportionale Stromstärke, B die Feldstärke des Elektromagnetfeldes und / die wirksame Länge des
stromdurchflossenen Leiters. Unter der Voraussetzung,
daß die Stromstärke / proportional der Eigengeschwindigkeit vc und die Änderung des Maximalwertes der
Eigengeschwindigkeit gleich Null ist, ist die Feldstärke B genau proportional der durchströmenden Mediummenge
pro Zeiteinheit.
Die der Strömung entgegengerichtete Fläche der Stauplatte 4 soll klein sein, um den Druckabfall an der
Stauplatte möglichst gering zu halten. Unter der Voraussetzung eines kreisförmigen Strömungsquerschnittes
1 ist die Stauplatte dabei derart auszubilden, daß mit größer werdendem Abstand von der Mittelachse
des Strömungsquerschnittes die Höhe der Stauplatte abnimmt Dem liegt die Bedingung zugrunde, daß das
Dämpfungsmoment auf ein beliebig kleines Flächenelement dFder Stauplatte 4, das Teil einer Kreisringfläche
der Breite dx ist und einen mittleren Abstand x\ von der
Mittelachse des Strömungsquerschnittes hat, proportional der durch diese Kreisringfläche strömenden
Mediummenge pro Zeiteinheit sein soll. Da aufgrund dieser Bedingung für einen mittleren Bereich des
Strömungsquerschnittes eine Höhe der Stauplatte erforderlich wäre, die zu einer Beeinträchtigung der
Strömung des Mediums und damit zu Meßfehlern führen würde, wird dieser mittlere Bereich durch einen
Strömungsleitkörper 18 strömungsfrei gehalten. Mit dem Strömungsleitkörper 18 kann entsprechend den
F i g. 5 und 6 eine Vorrichtung verbunden sein, durch die der Strömungswiderstand entgegen der durch einen
Pfeil gekennzeichneten Vorzugsströmungsrichtung vergrößerbar ist Diese Vorrichtung kann vorteilhafterweise
aus federnd ausgebildeten Lamellen 20 bestehen, die konzentrisch angeordnet mit ihrem inneren Ende fest
mit dem Strömungsleitkörper 18 verbunden sind. Beispielsweise zeigt die Fig.5 lediglich zwei der
Lamellen 20. Die in Vorzugsströmungsrichtung weisenden Enden 21 der Lamellen 20 sind gegen die
Vorzugsströmungsrichtung hin gebogen und werden durch das in Vorzugsströmungsrichtung strömende
Medium in eine gestrichelt dargestellte Stellung 21' aufgebogen. Kommt es zu einer Rückströmung des
Mediums entgegen der Richtung der Vorzugsströmungsrichtung, so werden die Enden 21 der Lamellen 20
so weit entgegen der VorzugsströmungsricHung gebogen, daß sie den Strömungsquerschnitt nahezu
verschließen. Eine derartige Vorrichtung ist erforderlich, wenn lediglich die in einer Vorzugsrichtung
strömende Mediummenge bestimmt werden solL
Eine weitere Lagerungsmöglichkeit der Stauplatte 4 ist in den Fig.7 und 8 dargestellt, in denen die
Stauplatte 4 an Spitzen 23 schwenkbar um eine in der Mittelachse des Strömungsquerschnittes 1 angeordnete
M) Lagerachse 24 gelagert ist und als Rückstellkraft auf die
Enden der Stauplatte 4 wirkende Federn 25 dienen.
Wie in Fig.9 dargestellt, kann das Meßgerät zur
Ermittlung der Menge pro Zeiteinheit eines strömenden Mediums auch derart ausgebildet sein, daß im
Strömungsquerschnitt 1 hintereinander zwei Staukörper 27 angeordnet und durch ein Hebelgestänge 2S
miteinander verbunden sind, die an einer Halterung 30 befestigt im Strömungsquerschnitt axial gegenläufige
Bewegungen ausführen können.
Eine weitere Möglichkeit der Ausgestaltung des Meßgerätes zur Ermittlung der Menge pro Zeiteinheit
eines strömenden Mediums ist in Fig. 10 vereinfacht
dargestellt, in dem der Strömungsquerschnitt in zwei 5 gleich große Einzelströmungsquerschnitte 31,32 mit je
einer? Staukörper 33 aufgeteilt ist. Die beiden Staukörper 33 sind miteinander durch eine Hebelstange
35 starr verbunden und um eine Drehachse 36 drehbar gelagert.
Bei dem in Fig. 11 dargestellten Blockschaltbild des
Meßgerätes zur Ermittlung der Menge pro Zeiteinheit eines strömenden Mediums ist mit 4,27,33 der in einem
Strömungsquerschnitt angeordnete, eine konstante periodische Eigenbewegung ausführende Staukörper
mit der Eigengeschwindigkeit vc bezeichnet und mit 6
der bereits in den Fig. 1 und 3 dargestellte Geschwindigkeitsgeber,
an dem eine der Eigengeschwindigkeit des Staukörpers proportionale Spannung Uvc abgenommen,
durch einen Operationsverstärker 38 verstärkt und an die Stromleiter 12 der Querplatte 11 angelegt ist. Die
der Eigengeschwindigkeit proportionale Spannung Uve
wird außerdem mit einer Sollspannung Usoii in einem
Komparator 39 verglichen, an dessen Ausgang ein Monoflop 40 liegt, der einen Vor-Rückwärts-Zähler 41
steuert, dessen Zählerstand in einem DDA-Multiplizie-
;fer 42 in eine der Mediummenge proportionale Frequenz gewandelt wird. Diese Frequenz wird in
einem Digital-Analog-Wandler 43 in eine Spannung rückgewandelt, die über ein RC-GWed und durch einen
Operationsverstärker 44 verstärkt an der Spule 13 anliegt, durch die ein Elektromagnetfeld erzeugt wird,
dessen Feldstärke B proportional der durchströmenden Luftmenge ist, so daß auf die Stromleiter 12 der
Querplatte 11 ein Beschleunigungsmoment M erzeugt wird, das das durch die strömende Mediummenge
erzeugte Dämpfungsmioment auf die Stauplatte ausgleicht.
Der Digital-Analog*Wandler 43 enthält einen Feldeffekt-Transistor
45, dessen eine Steuerelektrode direkt und einen Feldeffekt-Transistor 46, dessen Steuerelektrode
über einen Inverter 47 am Ausgang des DDA-Multipliziefers 42 liegt. Je nachdem, welcher der
Feldeffekt-Transistoren 45, 46 durchgesteuert wird, ist der Ausgang des Digital-Analog-Wandlers 43 mit einer
Referenzspannung t/„/-oder mit Masse verbunden.
Bei dem in Fig. 12 dargestellten Blockschaltbild liegt im Gegensatz zu Fig. Il die der Eigengeschwindigkeit
ve der Stauplatte 4 proportionale Spannung Uve am
Eingang einer Impulsformerstufe 49, an deren Ausgang eine Rechteckspannüng konstanter Amplitude abnehmbar
und den Stromleitern 12 zuführbar ist. Weiterhin erfolgt die Ansteuerung des Vor-Rückwärts-Zählers 41
durch einen #sS-Flip-Flop50.
Die Eigengeschwindigkeit des Staukörpers kann im Gegensatz zu dem beschriebenen Geschwindigkeitsgeber
6 in nicht dargestellter Weise durch einen Feldplattengeber erfolgen, durch den die Auslenkung
des Staukörpers in eine Spannung umwandelbar ist. Ebenfalls nicht dargestellt ist eine weitere Ausführungsform des Geschwindigkeitsmessers, durch den die
Geschwindigkeit indirekt über Einspannmomente der Torsionsfeder mittels piezo-keramischer Elemente
gemessen wird.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (16)
1. Massendurchflußmesser für strömende Medien
mit mindestens einem im Strömungsquerschnitt angeordneten, in einem Magnetfeld entgegen einer
Rückstellkraft eine Schwingung ausführenden Staukörper und einem die Schwingung abtastenden
Geber, der das Maß einer elektromagnetischen Kopplung zwischen dem Staukörper und dem
Magnetfeld beeinflußt, um die durch die Strömung bewirkte Dämpfung der Schwingung auszugleichen,
dadurch gekennzeichnet, daß am Staukörper (4, 27, 33) senkrecht zu den Feldlinien eines
elektromagnetischen Feldes (13, 14, 15) gerichtete Stromleiter angeordnet sind, die von einem Strom
durchflossen werden, dessen Stromstärke (i) der durch den Geber (6) abgetasteten Geschwindigkeit
des Staukf-rpers entspricht und daß die Feldstärke des elektromagnetischen Feldes in Abhängigkeit
»om Signal des Geschwindigkeitsgebers (6) veränderbar
ist, so daß der Staukörper eine Eigenschwingung ausführt und die sich einstellende Feldstärke
ein direktes Maß für den Massenstrom darstellt
2. Meßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennleichnet,
daß die Stromleiter (12) mit einer Querplatte (11) des Staukörpers (4, 27, 33) verbunden sind, die senkrecht zu den Feldlinien des
elektromagnetischen Feldes (13, 14, 15) angeordnet ist
3. Meßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennleichnet,
daß der Guschwir.jigkeitsgeber (6) dadurch gebildet wird, da£>
an mindestens einem Ende des Staukörpers (4, 27, 33) in Ansatz (7) aus
üagnetisch hochleitendem Material angeordnet ist, -J5
durch den der Widerstand eines magnetischen Kreises konstanter magnetischer Spannung (8)
Inderbar und in einer Wicklung (9) eine der Eigengeschwindigkeit (vc) des Staukörpers (4,27,33)
proportionale Spannung (Uvc) induzierbar ist.
4. Meßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennaeichnet,
daß zur Ermittlung der Eigengeschwindigkeit (Ve) die Auslenkung des Staukörpers (4, 27, 33)
durch einen Feldplattengeber in eine Spannung umwandelbar ist
5. Meßgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennleichnet,
daß die der Eigengeschwindigkeit (ve) des Staukörpers (4, 27, 33) proportionale Spannung
(Uve) einem Komparator (39) zuführbar und mit
•iner Sollspannung (TZ10//) vergleichbar ist, durch
dessen Ausgangsspannung die Feldstärke des Elektromagneten (13,14,15) geändert wird.
6. Meßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennleichnet daß der Staukörper (4) an einer Torsionsfeder
(3) aufgehängt und dadurch um eine Mittelachse (y)des Strömungsquerschnittes (1) drehbar gelagert
Ist.
7. Meßgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennleichnet,
daß der Strömungsquerschnitt (1) kreisförmig ausgebildet ist &>
8. Meßgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Staukörper (4) mit größer werdendem Abstand Von der Mittelachse des
Strömungsquerschnittes (1) eine abnehmende Höhe aufweist.
9. Meßgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Staukörpers (4) durch die
Bedingung bestimmbar ist, daß das Däiüpfüngsmoment
auf ein beliebig kleines Flächenelement [aF) des Staukörpers (4), das Teil einer Kreisringfläche
der Breite (dx) ist und einen mittleren Abstand (x\)
von der Mittelachse (y) des Strömungsquerschnittes (1) hat, proportional der durch djese Kreisringfläche
strömenden Mediummenge pro Zeiteinheit sein soll.
10. Meßgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen Strömungsleitkcrper (18)
ein mittlerer Bereich des Strömungsquerschnittes (1) strömungsfrei gehalten wird.
11. Meßgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß mit dem Strömungsleitkörper (18) eine Vorrichtung verbunden ist, durch die der Strömungswiderstand
entgegen einer Vorzugsströmungsrichtung vergrößerbar ist
12. Meßgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung federnd ausgebildete Lamellen (20) aufweist die einerseits am Strömungsleitkörper
(18) befestigt und deren in Vorzugsströmungsrichtung weisende Enden (21) gegen die
Vorzugsströmungsrichtung hin gebogen sind.
13. Meßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß der Staukörper (4) an Spitzen (23)
schwenkbar um eine in der Mittelachse des Strömungsquerschnittes (1) angeordnete Lagerachse
(24) gelager-« ist und als Rückstellkraft auf die Enden des Staukörpers (4) wirkende Federn (25)
dienen.
14. Meßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß im Strömungsquerschnitt (1) hintereinander
zwei Staukörper (27) angeordnet und durch ein Hebelgestänge (29) miteinander verbunden sind,
die an einer Halterung (30) befestigt im Strömungsquerschnitt axial gegenläufige Bewegungen ausführen
können.
15. Meßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Strömungsquerschnitt (1) zwei
gleich große Einzelströmungsr.uerschnitte (31, 32) aufweist, in denen je ein Staukörper (33) angeordnet
ist
16. Meßgerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet
daß die beiden Staukörper (33) miteinander durch eine Hebelstange (35) starr verbunden und um
eine Drehachse (36) drehbar gelagert sind.
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