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DE2501380A1 - Messgeraet zur ermittlung der menge pro zeiteinheit eines stroemenden mediums - Google Patents

Messgeraet zur ermittlung der menge pro zeiteinheit eines stroemenden mediums

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DE2501380A1
DE2501380A1 DE19752501380 DE2501380A DE2501380A1 DE 2501380 A1 DE2501380 A1 DE 2501380A1 DE 19752501380 DE19752501380 DE 19752501380 DE 2501380 A DE2501380 A DE 2501380A DE 2501380 A1 DE2501380 A1 DE 2501380A1
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DE
Germany
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measuring device
flow
section
bluff body
flow cross
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Wolfram Dr Glaubert
Helmut Dipl Ing Klinger
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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Publication of DE2501380B2 publication Critical patent/DE2501380B2/de
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/05Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects
    • G01F1/20Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by detection of dynamic effects of the flow

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  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

Kh/Lm 6.12.1974- 25Ö1380
Anlage zur
ROBERT BOSCH GMBH, 7 Stuttgart 1
Messgerät ^zur Ermittlung der Menge pro Zeiteinheit eines
strömenden Mediums
Die Erfindung bezieht sich auf ein Messgerät zur Ermittlung der Menge pro Zeiteinheit eines strömenden Mediums durch einen vorbestimmten Strömungsquerschnitt.
Es sind bereits Messgeräte zur Ermittlung der Menge eines strömenden Mediums bekannt, bei dsnen durch das- strömende
- 2 609830/0 051
Medium eine der Mediummenge proportionale Auslenkung des Messorgans aus der Ruhelage erfolgt. Derartige Messgeräte haben jedoch den Nachteil, dass sich aufgrund der vorhandenen Hysterese unerwünschte Messfehler ergeben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Messgerät zur Ermittlung der Menge pro Zeiteinheit eines strömenden Mediums zu entwickeln, das den Anforderungen an ein derartiges Messgerät genügt, einfach aufgebaut ist und bei dem keine Hystereseeinflüsse das Messergebnis beeinflussen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass im Ströinungsquerschnitt mindestens ein eine abwechselnd in und gegen die Strömungsrichtung gerichtete, konstante periodische Eigenbewegung ausführender Staukörper angeordnet ist, dessen von der strömenden Mediummenge infolge der Dämpfung der Eigenbewegung bewirkter Energieverlust durch eine dem Produkt aus Mediummenge und Eigengeschwindigkeit des Staukörpers proportionale Energiezufuhr ausgleichbar ist.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass die Eigenbewegung des Staukörpers senkrecht zu den Feldlinien eines elektromagnetischen Feldes gerichtet und die Feldstärke des Elektromagnetfeldes in Abhängigkeit von der durchströmenden Mediummenge zur Aufrechterhaltung der konstanten Eigenbewegung des Staukörpers änderbar und mit dem Staukörper eine Querplatte verbunden ist, die senkrecht zu den Feldlinien des elektromagnetischen Feldes angeordnete elektrische Stromleiter trägt. Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist derart, dass die Eigengeschwindigkeit des Staukörpers durch einen Geschwindigkeitsgeber ermittelbar ist, intern an mindestens einem Ende des Staukörpers ein Ansatz aus magnetisch hochleitendem Material angeordnet ist, durch den der Widerstand eines magnetischen
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* ^Q 1380
Spannung Kreises konstanter magnetischer/änderbar und dadurch in einer Wicklung eine der Eigengeschwindigkeit des Staukörpers proportionale Spannung induzierbar ist und die Stromleiter der Querplatte von einem elektrischen Strom durchflossen werden, dessen Stromstärke der der Eigengeschwindigkeit des Staukörpers proportionalen Spannung entspricht, die ebenfalls einem Komparator zuführbar und mit einer Sollspannung vergleichbar ist, durch dessen Ausgangsspannung die-Feldstärke des Elektromagneten geändert wird.
Nach einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung dient als Staukörper eine quer zur Strömungsrichtung angeordnete Staiplatte, die an einer Torsionsfeder aufgehängt und um eine Mittelachse des Strömungsquerschnittes drehbar gelagert ist.
Eine weiterhin verteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass der Strömungsquerschnitt kreisförmig ausgebildet ist und durch einen Strömungsleitkörper ein mittlerer Bereich des Strömungsquerschnittes
strömungsfrei gehalten wird.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmässige Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich in Verbindung mit den Unteransprüchen aus der nachfolgenden Beschreibung und aus den in der Zeichnung vereinfacht dargestellten Ausführungsbeispielen.
Es zeigen:
Pig. Λ - 4- ein erstes Ausführungsbeispiel eines
Messgerätes zur Ermittlung der Menge pro Zeiteinheit eines strömenden Mediums,
609830/0051 _ z,. _
Pig. 5 υ. 6 eine "Strömungsleitvorrichtung,
Fig. 7 - 10 weitere Ausführungsbeispiele eines
Messgerätes zur Ermittlung der Menge pro Zeiteinheit eines strömenden Mediums,
Fig. 11 u. 12 Blockschaltbilder der Eegelungsvor-
gänge des Messgerätes mit Stromsteuerung.
Bei dem Messgerät zur Ermittlung der Menge pro Zeiteinheit eines strömenden Mediums nach den Fig. 1-4- wird der Strömungsquerschnitt 1 des strömenden Mediums durch die lichte Vieite eines Rohres 2 bestimmt, indem an einer Torsionsfeder 3 eine als Staukörper dienende Stauplatte 4 drehbar angeordnet ist. Die Stauplatte 4- ist dabei
so ausgebildet,
dass die Breite der Stauplatte mit grosser werdendem Abstand von der Mittelachse des Strömungsquerschnittes abnimmt. Die Eigengeschwindigkeit der Stauplatte 4 wird durch einen Geschwindigkeitsgeber 6 ermittelt. Hierfür ist an mindestens einem Ende der Stauplatte 4 ein Ansatz 7 aus magnetisch hochleitendem Material angeordnet, der in den Luftspalt zwischen den Schenkeln eines Permanentmagneten 8 mit einer Wicklung ragt.
Mit der Stauplatte 4- ist eine Querplatte 11 verbunden, die elektrische Stromleiter 12 trägt und senkrecht zu den Feldlinien eines elektromagnetischen Feldes angeordnet ist. Das elektromagnetische Feld wird durch eine Spule 13 erzeugt und der Feldlinienverlauf durch magnetische hochleitende Bleche 14- und 15 bestimmt.
Im Strömungsquerschnitt 1 ist an einer Halterung 17 ein Strömungsleitkörper 18 angeordnet, der einen vorbestimmten mittleren Bereich des Strömungsquerschnittes strömungsfrei hält.
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Die Wirkungsweise des in den Pig. 1-4 beschriebenen Messgerätes ist folgende:
Das durch den Strömungsquerschnitt 1 strömende gasförmige oder flüssige Medium übt auf die beiden Flügel der Stauplatte 4, die an der beidseitig fest eingespannten Torsionsfeder 3 drehbar gelagert ist, Teilkräfte aus, die die konstante periodische Eigenbewegung der Stauplatte dämpfen. Der Energieverlust pro Periodendauer, den die Stauplatte durch das strömende Medium erfährt, ist dabei proportional dem Produkt aus der Eigengeschwindigkeit ν und der Menge pro Zeiteinheit des strömenden Mediums. Bei bekannter Eigengeschwindigkeit ν kann aus der Energiezufuhr an die Stauplatte die pro Zeiteinheit durchströmende Mediummenge ermittelt werden. Hierfür wird durch den Geschwindigkeitsgeber 6 die Eigengeschwindigkeit ν gemessen. Dies erfolgt dadurch, dass an mindestens einem Ende der Stäuplatte 4 ein Ansatz 7 aus magnetisch hochleitendem Material angeordnet ist, durch den der Widerstand des magnetischen Kreises des Permanentmagneten 8 änderbar ist, wodurch in der V/icklung 9 eine der Eigengeschwindigkeit der Stauplatte proportionale Spannung Uv induziert wird.
Die der Eigengeschwindigkeit proportionale induzierte Spannung Uv wird in einem Operationsverstärker (siehe Fig. 11) verstärkt und liegt an den Stromleitern 12 der Querplatte 11. Der Energieverlust der Stauplatte 4 infolge der Dämpfung durch das strömende Medium wird durch Änderung der Feldstärke des durch die Spule 13 erzeugten Elektromagnetfeldes ausgeglichen, indem die senkrecht zu den Feldlinien des Elektromagnetfeldes angeordneten Stromleiter 12 Kräfte K und K' erfahren, wodurch ein Beschleunigungsmoment auf die Stauplatte 4 erzeugt wird. Die Kraft K auf einen stromdurchflossenon Leiter in einem Magnetfeld ergibt sich aus der Beziehung:
K= (i x3jl
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- 6 - '2 B Λ ·
Dabei "bedeutet i die der Eigengeschwindigkeit ν proportionale Stromstärke, B die Feldstärke des Elektromagnetfeldes und 1 die wirksame Länge des stromdurchflossenen Leiters. Unter der Voraussetzung, dass die Stromstärke i proportional der Eigengeschwindigkeit ν und die Änderung des Maximalvrertes der Eigengeschwindigkeit gleich Null ist, ist die Feldstärke B genau proportional der durchströmenden Mediummenge pro Zeiteinheit.
Die der Strömung entgegengerichtete Fläche der Stauplatte 4-soll klein sein, um den Druckabfall an der Stauplatte möglichst gering zu halten. Unter der Voraussetzung eines kreisförmigen Strömungsquerschnittes 1 ist die Stauplatte dabei derart auszubilden, dass mit grosser werdendem Abstand von der Mittelachse des Strömungsquerschnittes die Höhe der Stauplatte abnimmt. D3m liegt die Bedingung zugrunde, dass das Dämpfungsmoment suf ein beliebig kleines Flächenelement dF der Stauplatte 4-, das Teil einer Kreisringfläche der Breite dx ist und einen mittleren Abstand x^, von der Mittelachse des Strömungsquerschnittes hat, proportional der durch diese Kreisringfläche strömenden Mediuinmenge pro Zeiteinheit sein soll. Da aufgrund dieser Bedingung für einen mittleren Bereich des Strömungsquerschnittes eine Höhe der Stauplatte erforderlich wäre, die zu einer Beeinträchtigung der Strömung des Mediums und damit zu Messfehlern führen würde, wird dieser mittlere Bereich durch einen Strömungsleitkörper 18 strömungsfrei gehalten. Mit dem Strömungsleitkörper 18 kann entsprechend den Fig. 5 und 6 eine Vorrichtung verbunden sein, durch die der Strömungswiderstand entgegen der durch einen Pfeil gekennzeichneten VorzugsStrömungsrichtung vergrösserbar ist. Diese Vorrichtung kann vorteilhafterweise aus federnd ausgebildeten Lamellen 20 bestehen, die konzentrisch angeordnet mit ihrem inneren Ende fest mit dem Strömungsleitkörper 18 verbunden sind. Beispielsweise zeigt die Fig. 5 lediglich zwei der Lamellen 20. Die in
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Vorzugsströmungsrichtung weisenden Enden 21 der Lamellen 20 sind gegen die Vorzugsströmungcrichtung hin gebogen und werden durch das in Vorzugsströmungsrichtung strömende Medium in eine gestrichelt dargestellte Stellung 21' aufgebogen. Kommt es zu einer Rückströmung des Mediums entgegen öbr Richtung der Vorzugsströmungsrichtung, so v/erden die Enden 21 der Lamellen 20 so weit entgegen der Vorzugsströiaungsrichtung gebogen, dass sie den Strömungsquerschnitt nahezu verschliessen. Eine derartige Vorrichtung ist erforderlich, wenn lediglich, die in einer Vorzugsrichtung strömende Mediummenge bestimmt werden soll.
Eine weitere Lagerungsmöglichkeit der Stauplatte 4 ist in den Fig. 7 und 8 dargestellt, in denen die Stauplatte 4 an Spitzen 23 schwenkbar um eine in der Mittelachse d.es Strömungsquerschnittes 1 angeordnete Lagerachse 24 gelagert ist und als Rückstellkraft auf die Enden der Stauplatte 4 wirkende Federn 25 dienen.
Wie in Fig. 9 dargestellt kann das Messgerät zur Ermittlung der Menge pro Zeiteinheit eines strömenden Mediums auch derart ausgebildet sein, dass im Strömungsquerschnitt 1 hintereinander zwei Staukörper 27 angeordnet und durch ein Hebelgestänge 29 miteinander verbunden sind, die an einer Halterung 30 befestigt im Strömungsquerschnitt axial gegenläufige Bewegungen ausführen können.
Eine weitere Möglichkeit der Ausgestaltung des Messgerätes zur Ermittlung der Menge pro Zeiteinheit eines strömenden Mediums ist in Fig. 10 vereinfacht dargestellt, in dem der Strömungsquerschnitt in zwei gleich grosse EinzelStrömungsquerschnitte 31 j 32 mit je einem Staukörper 33 aufgeteilt ist. Die beiden Staukörper 33 sind miteinander durch eine Hebelstangö 35 starr verbunden und um eine Drehachse 36 drehbar gelagert.
- 8 6 0.9 830/0051
Bei dem in Fig. 11 dargestellten Blockschaltbild des Messgerätes zur Ermittlung der Menge pro Zeiteinheit eines strömenden Mediums ist mit 4, 275 33 der in einem Strömungsquerschnitt angeordnete, eine konstante periodische Eigen- ■ bewegung ausführende Staukörper mit der Eigengeschwindigkeit ν bezeichnet und mit 6 der bereits in den Fig. 1 und dargestellte Geschwindigkeitsgeber, an dem eine der Eigengeschwindigkeit des Staukörpers proportionale Spannung Uv abgenommen, durch einen Operationsverstärker 7ß> verstärkt und an die Stromleiter 12 der Querplatte 11 angelegt ist. Die der Eigengeschwindigkeit proportionale Spannung Uv wird ausserdem mit einer Sollspannung II ^ in einem Komparator 39 (z.B. Motorola 1710) verglichen, an dessen Ausgang ein Monoflop 40 (z.B. SN 74121) liegt, der einen Vor-Rückwärtszähler 41 (z.B. SN 74191) steuert, dessen Zählerstand in einem DDA-Multiplizierer 42 (z.B. SN 7497)
.der.Mediummenge proportionale ., „ . , . m eine"}frequenz gewandelt wird. Diese Frequenz wird m einem Digital-Analog-Wandler 43 (z.B. CD 4016) in eine Spannung rückgewandelt, die über ein RC-Glied und durch einen Operationsverstärker 44 verstärkt an der Spule 13 anliegt, durch die ein Elektromagnetfeld erzeugt wird, dessen Feldstärke B proportional der durchströmenden Luftmenge ist, so dass auf die Stromleiter 12 der Querplatte 11 ein Beschleunigungsmoment M erzeugt wird, das das durch die strömende Mediummenge erzeugte Dämpfungsmoment auf die Stauplatte ausgleicht.
Der Digital-Analog-Wandler 43 enthält einen Feldeffekt-Transistor 45, dessen eine Steuerelektrode direkt und einen Feldeffekt-Transistor 46, dessen Steuerelektrode über einen Inverter 47 am Ausgang des DDA-Multiplizierers 42 liegt. Je nachdem, welcher der Feldeffekt-Transistoren 45, durchgesteuert wird, ist der Ausgang des Digital-Analog-Wandlers 43 mit einer Referenzspannung Uf. oder mit Masse verbunden.
609830/0051 - 9 -
_ 9 ~ L
Bei dem in Fig. 12 dargestellten Blockschaltbild liegt im Gegensatz zu Fig. 11 die der Eigengeschwindigkeit ν der Stauplatte 4 proportionale Spannung Uv am Eingang einer Impulsformerstufe 49 (z.B. CD 4007), an deren Ausgang eine Rechteckspannung konstanter Amplitude abnehmbar und den Stromleitern 12 zuführbar ist. Weiterhin erfolgt die Ansteuerung des Vor-RückwärtsZählers 41 ■ durch
einen R-S-Flip-Flop 50.
Die Eigengeschwindigkeit des Staukörpers kann im Gegensatz zu dem beschriebenen Geschwindigkeitsgeber 6 in nicht dargestellter Weise durch einen Eeldplattengeber erfolgen, durch den die Auslenkung des StaukÖrpers in eine Spannung umwandelbar ist. Ebenfalls nicht dargestellt ist eine weitere Ausführungsform des Geschwindigkeitsmesser^ durch den die Geschwindigkeit indirekt über Einspannmomente der Torsionsfeder mittels piezo-keramischer Element gemessen wird.
- 10 609830/0051

Claims (1)

  1. Ansprüche
    Λ ή Messgerät zur Ermittlung der Menge pro Zeiteinheit eines strömenden Mediums durch einen vorbestimmten Strömungsquerschnitt, dadurch gekennzeichnet, dass im Strömungsabwechselnd in querschnitt (1) mindestens ein eine Γ und gegen die Strömungsrichtung gerichtete, konstante periodische Eigenbewegung ausführender Sta\3körper (4, 27, 33) angeordnet ist, dessen von der strömenden Meditimmenge infolge der Dämpfung der Eigenbewegung (v ) bewirkter Energieverlust durch eine dem Produkt
    aus Mediummenge und Eigengeschwindigkeit (v )
    des Staukörpers (4, 27, 33) proportionale Energiezufuhr ausgleichbar ist.
    2. Messgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Eigenbewegung (v ) des Staukörpers (4, 27, 33) senkrecht zu den Feldlinien eines elektromagnetischen Feldes (13, 14-, 15) gerichtet und die Feldstärke (B) des Elektromagnetfeldes (13, 14, 15) in Abhängigkeit von der durchströmenden ' Mediummenge zur Aufrechterhaltung der konstanten Eigenbewegung (v ) des Staukörpers (4, 27, 33) änderbar ist.
    - 11 609830/0051
    3. Messgerät nach. Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Staukörper (4-, 27, 33) eine Querplatte (11) verbunden ist, die senkrecht zu den Feldlinien des elektromagnetischen Feldes (13» 14-» 15) angeordnete elektrische Stromleiter (12) trägt.
    4-. Messgerät nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, dass die Eigengeschwindigkeit (v ) des Staukörpers (4-, 27» 33)
    ti
    durch einen Geschwindigkeitsgeber (6) ermittelbar ist, indem an mindestens einem Ende des Staukörpers (4-, 27, 33) ein Ansatz (7) aus magnetisch hochleitendem Material angeordnet ist, durch den der Widerstand eines magnetischen
    Spannung Kreises konstanter magnetischer?"(8) änderbar und dadurch in einer Wicklung (9) eine der Eigengeschwindigke it (ν ) des Staukörpers (4-, 27» 33) proportionale Spannung (Uve) induzierbar ist.
    5. Messgerät nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, dass zur Ermittlung der Eigengeschwindigkeit (v ) die Auslenkung des Staukörpers (4-, 27» 33) durch einen Feldplattengeber in- eine Spannung umwandelbar ist.
    6.. Messgerät nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet, dass
    die Stromleiter (12) der Querplatte (11) von einem ' elektrischen Strom durchflossen werden, dessen Stromstärke (i) der der Eigengeschwindigkeit (ve) des Staukörpers
    , 27» 33) proportionalen Spannung (TJv ) entspricht, 609 8.30/00 51
    die ebenfalls einem Komparator (39) zuführbar und mit einer Sollspannung (U -^,) vergleichbar ist, durch dessen Ausgangsspannung die Feldstärke des Elektromagneten (13,1*1,15) geändert wird.
    7. Messgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromleiter (12) der Querplatte (11) von einem elektrischen Strom konstanter Amplitude und sich in Abhängigkeit von der Eigenbewegungsrichtung des Staukörpers (4-, 27, 3-3) ändernder Stromrichtung durchflossen werden und die der Eigengeschwindigkeit (v ) des Staukörpers (4-, 2?, 33) proportionale Spannung(Uv J einem Komparator (39) zuführbar und mit einer Sollspannung(U
    vergleichbar ist, durch dessen Ausgangsspannung die Feldstärke des Elektromagneten (13,14,15) geändert wird."
    8. Messgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Staukörper eine quer zur Strömungsrichtung angeordnete Stauplatte (4-) dient.
    9· Messgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Stauplatte (4) an einer Torsionsfeder (3) aufgehängt und um eine Mit^elachse^des Strömungsquerschnittes (1) drehbar gelagert ist.
    609830/0051 - 13 -
    t I-, \
    10. Messgerät nach Anspruch. 9> dadurch gekennzeichnet, dass der Strömungsquerschnitt (1) kreisförmig ausgebildet ist.
    11. Messgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Stauplatte (4) mit grosser werdendem Abstand von der Mittelachse des Strömungsquerschnittes (1) eine abnehmende Höhe aufweist.
    12. Messgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe der Stauplatte (4-) durch die Bedingung bestimmbar ist, dass das Dämpfungsmoment auf ein beliebig kleines Flächenelement (dF) der Stauplatte (A), das Teil einer Kreisringfläche der Breite (dx)ist und einen mittleren
    Abstand (χ,,) von der Mittelachse ν des Strömungsquerschnittes (1) hat, proportional der durch diese Kreisringfläche strömenden Mediummenge pro Zeiteinheit' sein soll.
    13. Messgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass durch einen Strömungsleitkörper (18) ein mittlerer Bereich des Strömungsquerschnittes (1) strömungsfrei gehalten wird.
    Messgerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Strömungsleitkörper (18) eine Vorrichtung verbunden ist, durch die der Strömungswiderstand entgegen
    609830/0051
    - 14 -
    einer Vorzugsströmungsrichtung vergrösserbar ist.
    15· Messgerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung federnd ausgebildete Lamellen (20) aufweist, die einerseits am Strömungsleitkörper (18) befestigt und deren in Vorzugsströmungsrichtung weisende Enden (21) gegen die Vorzugsströmungsrichtung hin gebogen sind.
    16. Messgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Stauplatte (4) an Spitzen (23) schwenkbar um eine in der Mittelachse des Strömungsquerschnittes (1) angeordnete Lagerachse (24) gelagert ist und als Kückstellkraft auf die Enden der Stauplatte (4) wirkende Federn (25) dienen.
    17· Messgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Strömungsquerschnitt (1) hintereinander zwei Staukörper (27) angeordnet und durch ein Hebelgestänge 29 miteinander verbunden sind, die an einer Halterung 30 befestigt im
    Strömungsquerschnitt axial gegenläufige Bewegungen ausführen können.
    18. Messgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Strömungsquerschnitt (1) zwei gleich grosse Einzelströmungsquerschnitte (31» 32) aufweist, in denen je ein Staukörper (33) angeordnet ist.
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    - 15 -
    19· Messgerät nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die "beiden Staukörper (33) miteinander durch eine Hebelstange (35) starr verbunden und um eine Drehachse (36) drehbar gelagert sind. .>,
    609830/0051
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