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DE259099C - - Google Patents

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Publication number
DE259099C
DE259099C DENDAT259099D DE259099DA DE259099C DE 259099 C DE259099 C DE 259099C DE NDAT259099 D DENDAT259099 D DE NDAT259099D DE 259099D A DE259099D A DE 259099DA DE 259099 C DE259099 C DE 259099C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
paint
pen
color
fabric
colors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT259099D
Other languages
English (en)
Publication of DE259099C publication Critical patent/DE259099C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44DPAINTING OR ARTISTIC DRAWING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PRESERVING PAINTINGS; SURFACE TREATMENT TO OBTAIN SPECIAL ARTISTIC SURFACE EFFECTS OR FINISHES
    • B44D2/00Special techniques in artistic painting or drawing, e.g. oil painting, water painting, pastel painting, relief painting

Landscapes

  • Decoration Of Textiles (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

Es ist bekannt, daß man nicht nur auf Leinwand, sondern auch auf anderen Geweben und Stoffen mit Ölfarben malen kann. Dies geschah jedoch bisher mit Pinseln oder auch Spachteln und ähnlichen Werkzeugen auf dem zur Aufnahme der Farben meist in geeigneter Weise vorbehandelten Grunde. Das neue Verfahren besteht nach der Erfindung darin, daß die Farben mit einer Schreibfeder unmittelbar
ίο auf den Stoff aufgebracht werden, und zwar eignet sich hierzu am besten eine Notenschreibfeder, auch Musikfeder genannt, welche im Gegensatz zu den gewöhnlichen Schreibfedern drei Zinken hat.
ds Das Verfahren wird in folgender Weise ausgeführt: Der zu bemalende Stoff wird auf ein Brett oder Rahmen mit Reißstiften oder anderen geeigneten Hilfsmitteln vollkommen glatt gespannt. Hierauf wird der darzustellende Gegenstand, z. B. Blumen, mit Farbstiften, Kreide o. dgl. in den wesentlichen Linien vorgezeichnet oder gepaust. Dann nimmt man die bekannten Ölfarben, welche in Tuben überall erhältlich sind, und bringt
as von der passenden Farbe, die ohne jedes Bindemittel verwertet werden kann, ein kleines Klümpchen an die Innenfläche der Spitze einer solchen oben bezeichneten Feder. Will man z. B. ein Blütenblatt malen, so setzt man nun die Federspitze auf den Rand der Zeichnung so auf, daß die Spitze zwischen das Farbenklümpchen kommt und zieht die Feder mit festem Druck gegen die Mitte des Blattes hin, wie wenn man ein Ausrufungszeichen machen will.
Hierdurch wird die Farbe derart auf den Stoff verteilt, daß der Kopf des Farbklümpchens stehen bleibt, während sich die Zinken der Feder auseinander bewegen und zwischen der gleichzeitig auf dem gezeichneten Blütenblatt verteilten Farbe längliche Striche hinterlassen, um die herum die Farbe selbst erhaben stehen bleibt und so eine sehr natürliche Wirkung hervorruft. Bei größeren Flächen, z. B. grünen Blättern, wird ebenso verfahren, nur muß dann die Farbe noch nach der Mitte des Blattes hingekratzt werden bis zur nächsten Blattader, welche besonders mit schmalen Längsstrichen übermalt wird. Natürlich ist dem künstlerischen Geschmack des Ausübenden ein weiter Spielraum gelassen, aber die wesentliche Ausführung des Verfahrens ist immer die gleiche soeben beschriebene. Das Verfahren bietet einen vollen Ersatz für Seidenstickerei.
Mit einiger Übung kann man eine Fläche in zwei Tagen bemalen, zu deren Bestickung man mehrere Wochen gebrauchen würde.
Die Malerei, welche den Charakter der dicken Seidenstickerei besitzt, wird nach dem Trocknen der Farben hart aber doch nicht brüchig, auch kann sie ohne Schaden chemisch gereinigt werden..
Paten τ-An SPRU ch:
65
Verfahren zum Bemalen von Samt, Seide, Stoffen aller Art mit Ölfarben, dadurch gekennzeichnet, daß die Farben auf den Stoff mittels Schreibfedern aufgebracht werden.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    - M 259099 — KLASSE 75 c. GRUPPE
    Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. November 1912 ab.
DENDAT259099D Active DE259099C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE259099C true DE259099C (de)

Family

ID=516862

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT259099D Active DE259099C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE259099C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6074969A (en) * 1997-10-27 2000-06-13 Schott Glas Earth-alkaline aluminoborosilicate glass for lamp bulbs

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6074969A (en) * 1997-10-27 2000-06-13 Schott Glas Earth-alkaline aluminoborosilicate glass for lamp bulbs

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