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DE844421C - Schreibfeder fuer Fuellfederhalter - Google Patents

Schreibfeder fuer Fuellfederhalter

Info

Publication number
DE844421C
DE844421C DEG2940A DEG0002940A DE844421C DE 844421 C DE844421 C DE 844421C DE G2940 A DEG2940 A DE G2940A DE G0002940 A DEG0002940 A DE G0002940A DE 844421 C DE844421 C DE 844421C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tip
pen
nib
guide slot
ink guide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG2940A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Geha Werke GmbH
Original Assignee
Geha Werke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Geha Werke GmbH filed Critical Geha Werke GmbH
Priority to DEG2940A priority Critical patent/DE844421C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE844421C publication Critical patent/DE844421C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K1/00Nibs; Writing-points
    • B43K1/02Split nibs

Landscapes

  • Pens And Brushes (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Schreibfeder für Füllfederhalter, also eine Schreibfeder, die für den Dauergebrauch bestimmt ist. Bekannte Schreibfedern dieser Art bestehen normalerweise aus Edelmetall, meistens aus Gold. Dabei besteht die Schreibspitze aus einem besonders harten Material, wie Iridium-Osmium-Legierung oder einem anderen geeigneten Material, um der mechanischen Beanspruchung bei dem Schreibvorgang möglichst lange zu widerstehen.
  • Die in dem Papier enthaltenen Füllstoffe wirken bei dem Schreibvorgang als Schleifmittel auf die Federspitze, und daher nutzen sich auch die aus den besten und teuersten Legienungen bestehenden Schreibspitzen im Laufe der Zeit ab. Die Schi ift wird dadurch breiter als anfänglich, und schließlich ist die Feder nicht mehr benutzbar. Insbesondere ist dieses festzustellen bei Federn, die für Durchschreibezwecke benutzt werden, da hier mit starkem Druck geschrieben wird, um gleichzeitig Kopien herzustellen. Aber auch den Schreibenden, die gewohnheitsmäßig stark aufdrücken, tritt die Abnutzung der Federspitze früher oder später störend in Erscheinung. Die bekannten Schreibfedern für Füllfederhalter aus Gold mit aufgeschweißter Iridium-Osmium-Spitze werden außerdem so zugeschliffen, daß sie einseitig benutzbar sind, und zwar ausschließlich auf der der Hohlseite der Feder zugekehrten Seite. Ist diese Seite der Spitze abgeschrieben, so ist die kostbare Feder unbrauchbar.
  • Die Erfindung besteht in einer Schreibfeder für Füllfederhalter mit aufgeschweißter und zugeschliffener Spitze aus hartem Material, wie z. B. Iridium-Osmium-Legierung, deren Spitze neuheitsgemäß zur Ermöglichung eines sowohl dünnen wie dicken Schriftbildes senkrecht zur Federfläche eiförmig .gestaltet ist, so daß man die Feder mindestens von zwei Seiten benutzen kann.
  • Hierdurch wird die Lebensdauer der Schreibspitze verdoppelt. Die Kosten für die Herstellung der Feder erhöhen sich dagegen kaum, da dieeigentliche wertvolle Goldfeder und das Spitzenmaterial aus Iridium-Osmium die gleichen sind, wie bei einer einseitig benutzbaren Schreibfeder. Erreicht wird die längere Lebensdauer allein durch die entsprechende Ausbildung der Federspitze. Bildet man die Spitze so aus, daß die eine Seite etwa eine Halbkugel von o,8 mm Durchmesser, die entgegengesetzte Seite jedoch eine Halbkugel von nur o,6 mm Durchmesser aufweist, dann kann man mit der einen Seite dicker und mit der anderen Seite der Feder dünner schreiben.
  • Bei dieser neuen Feder ist es zweckentsprechend, den Spitzenträger (Feder aus Edelmetall od. dgl.) nicht mehr gewölbt, sondern in an sich bekannte: Weise flach auszubilden, so daß es dem Benutzer selbstverständlich erscheinen muß, leide Seiten der Feder zu benutzen. Die. Federung des Spitzenträgers kann bei dieser Konstruktion ohne Bedenken vernachlässigt werden. In der Praxis verzichtet man heute bereits auf elastische Federn. weil man mehr Wert darauf legt, ein Schriftbild von gleichmäßiger Schriftstärke zu erhalten. Bei Federn für Durchschreibezwecke ist die Elastizität der Feder ohnehin unerwünscht.
  • Die neuen Federn erhalten den bekannten Federschlitz, durch den infolge Kapillarwirkung der Schreibspitze die Tinte zugeführt wird. Dieser Schlitz kann bis vor die Schreibspitze oder in an sich bekannter Weise durch diese hindurchgeführt sein.
  • Die Zeichnung zeigt verschiedene Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens.
  • In Fig. i ist die neue Schreibfeder in beispielsweiser Ausführung so dargestellt, daß der Tintenführungsschlitz durch die Spitze hindurchgeht. Mit a ist der Spitzenträger, mit b die Schreibspitze und mit c der Tintenführungsschlitz bezeichnet.
  • Fig. 2 zeigt die gleiche Feder, bei der jedoch der Tintenführungsschlitz nur bis etwa zur Mitte der Spitze herangeführt ist. Mit a ist wieder der Spitzenträger, mit b die Spitze und mit c der Tintenführungsschlitz bezeichnet.
  • Fig. 3 stellt eine Feder -,-on vorn dar, aus der die zur Federfläche senkrechte Eiform der Spitze mit einem durch die Spitze hindurchgeführten Tintenführungsschlitz zu ersehen ist, mit der man auf der einen Seite eine starke und auf der gegenüberliegenden Seite eine dünne Schrift erzeugen kann. Mit a ist der Spitzenträger, mit b die eiförmige Spitze und mit c der Tintenführungsschlitz bezeichnet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schreibfeder für Füllfederhalter mit Tintenführungsschlitz und aufgeschweißter und zugeschliffener Spitze aus hartem Material, wie z. B. Iridium-Osmium-Legierung, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitze (b) zur Ermöglichung eines sowohl dünnen wie dicken Schriftbildes senkrecht zur Federfläche eiförmig gestaltet ist, während der Spitzenträger (a) eine an sich bekannte flache Form aufweist.
  2. 2. Schreibfeder nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Tintenführungsschlitz (c) in an sich bekannter Weise bis vor die Spitze oder durch diese hindurchgeführt ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften \7r. bot 86o, 574 15o, 526445.
DEG2940A 1950-07-05 1950-07-05 Schreibfeder fuer Fuellfederhalter Expired DE844421C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG2940A DE844421C (de) 1950-07-05 1950-07-05 Schreibfeder fuer Fuellfederhalter

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DEG2940A DE844421C (de) 1950-07-05 1950-07-05 Schreibfeder fuer Fuellfederhalter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE844421C true DE844421C (de) 1952-07-21

Family

ID=7116945

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG2940A Expired DE844421C (de) 1950-07-05 1950-07-05 Schreibfeder fuer Fuellfederhalter

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE844421C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2608917A1 (de) * 1975-04-04 1976-10-14 Parker Pen Co Fuellfederhalter

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE526445C (de) * 1929-11-15 1931-06-06 Heintze & Blanckertz Flachfeder mit einem die Strichstaerke herbeifuehrenden Plaettchen
DE574150C (de) * 1933-04-10 Heintze & Blanckertz Flachfeder
DE701860C (de) * 1934-08-14 1941-01-25 Ernst Richard Albert Gustav Ro Korrosionsbestaendige Schreibfeder, insbesondere fuer Fuellfederhalter

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