DE2235384A1 - Verfahren und vorrichtung zur kontinuierlichen herstellung sortierter kopiensaetze - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur kontinuierlichen herstellung sortierter kopiensaetzeInfo
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Description
Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung sortierter Kopiensätze
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung sortierter Kopiensätze von einem vorsortierten
Stapel an Schriftstücken sowie auf eine Vorrichtung zur Herstellung einer unbegrenzten Anzahl von Sätzen sortierter
Kopien von einem Satz vorsortierter Originale, mit einem Kopiergerät, das eine Eingabestelle für zu kopierende
Schriftstücke, Einrichtungen zur Herstellung.mehrerer Kopien
jedes der Eingabestelle zugeführten Schriftstücks und Transporteinrichtungen
zur aufeinanderfolgenden Bewegung der hergestellten Kopien aus dem Kopiergerät aufweist.
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Bevor es Kopiergeräte gab, mit denen ein Schriftstück als
Original auf Wunsch ohne Verwendung von Zwischenmaterialien oder besonderer Behandlungen des Schriftstückes in Berührung
mit besonders behandelten Kopierblättern reproduziert werden konnte, erforderte die Herstellung großer Zahlen
sortierter Sätze von Schriftstücken eine unterbrochene Arbeitsweise
oder getrennte Sortiereinrichtungen. Ob sortierte Schriftstücke automatisch oder von Hand hergestellt wurden,
so mußten doch alle Kopien jeder zu sortierenden Seite vor d?r Sortierung des ersten Schriftstückes hergestellt
werden. Wenn 25 Hefte oder Sätze sortierter Schriftstücke hergestellt werden sollten und jedes Heft oder Satz 10 Seiten
hat, so mußten zuerst 25 Kopien von 10 einzelnen Seiten hergestellt werden. Bei einer Sortierung von Hand wurden die
25 Kopien der Seite 1 in 25 einzelnen Stapeln ausgebreitet.
Die 25 Kopien der Seite 2 wurden dann einzeln jeweils auf der Kopie der Seite 1 angeordnet. Dieses wurde für alle
Seiten wiederholt, wodurch 25 sortierte Sätze einer 10-seitigen Schrift entstanden. Stehen Sortiereinrichtungen
zur Verfügung, so arbeiten diese nach einer von zwei Möglichkeiten.
Alle 25 Kopien der Seite 1 werden an einen Blattförderer gegeben, der einzeln jede fopie in ein getrenntes
Fach einer Sortiereinrichtung, gibt. Die Kopien der Seite 2 werden dann an den Blattförderer gegeben und
jede Kopie der Seite 2 wurden in den gifeichen Fächern der Seite 1 abgelegt. Diese Arbeitsfolge wurde für alle 10 Seiten
wiederholt, so daß 25 sortierte Sätze eines 10 Seiten umfassenden Schriftstückes entstanden. Bei der anderen Arbeitsweise
wurden alle 25 Kopien der Seite 1 in einem ersten Fach und alle 25 Kopien der Seite 2 bis 10 jeweils
in einem diesem individuell zugeordneten Fach abgelegt.
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Jedes Fach ist dabei mit einen eigenen Blattförderer auegestattet,
wodurch jedes Fach einzeln betätigt werden kann, um eine Kopie jedes Fache« auszugeben, wodurch ein sortierter
Satz eines 10 Seiten umfassenden Schriftstückes entsteht
Die Wiederholung dieses Vorganges 25 x erzeugt 25 Sätze sortierter
Kopien.
Bei zur Herstellung einer unbegrenzten Anzahl von Kopien
von einem einzigen Original geeigneten Kopiergeräten entfällt die Notwendigkeit, alle Kopien vor deren Sortierung
herzustellen. So kann die Seite 1 an ein Kopiergerät gegeben werden, um von dieser 25 Kopien zu machen. Wird dieses
in Verbindung mit einer Sortiereinrichtung benutzt, so
können die Kopien in einzelnen Fächern angeordnet werden. Das nachfolgende Kopieren der Seiten 2 bin 10 von dein Kopiergerät
und die anschließende Eingabe jeder Kopie in die Sortierfächer erzeugt die sortierten Sätze der Schriftstücke.
Andererseits wurden Einrichtungen, entwickelt , mit denen
einzeln sortierte Sätze von Schriftstücken durch ein Vorsortieren
der su kopierenden Schriftstücke und ein aufeinanderfolgendes Zuführen der Originale an das Kopiergerät
hergestellt werden, wobei das Kopiergerät eine Kopie jedes Originals herstellt und der Satz der Originale wiederholt an das Kopiergerät gegeben wird. Auf diese Weise
wird bei jeder Eingabe eines vollständigen Satzes sortierter Originale an das Kopiergerät ein vollständiger kopierter
Satz von Kopien hergestellt.
Beide Verfahren zur Herstellung sortierter Kopien haben Nachteile. Die Herstellung einer großen Anzahl sortierter
Sätze unter Verwendung von Sortiervorrichtungen mit oder ohne Kopiergeräte erfordert viele Fächer, große, komplizierte
und teuere Einrichtungen für die Bewegung der Fächer oder zur Lenkung der Kopien zu den einzelnen Fächern.
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Die Verwendung eines vorsortierten Stapels bei einem Büro-Kopiergerät erfordert eine automatische Handhabung
des originalen Schriftstückes bei Jedem sortierten ausgegebenen Schriftstück. Wird eine große Anzahl sortierter
Schriftstücke gewünscht, so wird die. Handhabung der sortierten Schriftstücke sehr aufwendig und erhöht die
Möglichkeit von Beschädigungen oder einer Zerstörung oder aber einer Qualitätscinbuße des originalen Schriftstücks.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung anzugeben, mit denen eine unbegrenzte Anzahl sortierter
Sätze von Schriftstücken mit einer eine bestimmte Größe aufweisenden Kopien-Sortiereinrichtung herzustellen
ist. Dabei soll ein Büro-Kopiergerät, eine Zuführungseinrichtung für die Schriftstücke und eine Sortiereinrichtung
so kombiniert werden, daß unbegrenzte Sätze sortierter Kopien von originalen Schriftstücken hergestellt werden können.
Die Größe der zur Durchführung dieses Verfahrens erforderlichen Vorrichtung soll dabei möglichst gering sein und
die Flexibilität mit der durch schnelle Kopier- und Sortiergeräte Kopien hergestellt werden, möglichst groß sein. Dabei
soll eine logische Steuerung zwischen einem Kopiergerät,
einer Zuführungseinrichtung für die Schriftstücke und einer Sortiereinrichtung zur Sortierung der Kopiensätze
vorgesehen werden. Bei einem Verfahren der eingangs genannten Art ist diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch
gelöst, daß die Schriftstücke in eine Kopierstellung zu ihrem Kopieren vorgeschoben und in der gleichen Reihenfolge
an den Stapel zurückgegeben werden, wobei die -Schriftstücke
so lange umlaufen, bis die gewünschte Anzahl an Kopien
gemacht ist, daß eine bestimmte Anzahl von Kopien, in eine
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erste Fächeranordnung einsortiert wird, daß eine bestimmte Anzahl von Kopien in eine zweite Fächeranordnung einsortiert
wird und daß abwechselnd mit der ersten und zweiten Fächeranordnung sortiert wird, bis der Kopiervorgang beendet
ist.
Bei d er vorliegenden Erfindung wird eine Kombination der
Sortiereinrichtungen am Ausgang des Kopiergerätes und eine Vorsortierung benutzenden Techniken verwendet, um eine unbegrenzte
Codiereinrichtung zu schaffen, die eine gegebene Anzahl an Fächern zusammen mit einer begrenzten Anwendung
der Vorsortierung benutzt und Jede gewünschte Anzcohl sortierter
Sätze von Schriftstücken herstellen kann. Durch eine Steuerlogik für die Arbeitsweise des Kopiergerätes,
mit dem eine unbegrenzte Anzahl von Kopien eines originalen Schriftstückes auf Anforderung mit einer automatischen Zuführeinrichtung
für das Schriftstück hergestellt werden kann, die nacheinander originale Schriftstücke an das Kopiergerät
geben kann, wie dieses von der Steuerlogik und einer am Ausgang des Kopiergerätes angeordneten Sortiereinrichtung
gefordert wird, die mindestens zwei getrennte Abteilungen von Fächern aufweist, von denen jede von dem
Kopiergerät abgegebene Schriftstücke aufnehmen und sortieren kann, ist eine unbegrenzte Anzahl sortierter Sätze
von Schriftstücken herzustellen, ohne daß die Herstellung und das Sortieren der Schriftstücke unterbrochen werden
muß.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung wird eine Vorrichtung zur Herstellung einer unbegrenzten Anzahl von
Sätzen sortierter Kopien von Schriftstücken aus einem Satz vorsortierter Originale mit einem Kopiergerät, das
eine Eingabestelle für zu kopierende Schriftstücke, Ein-
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richtungen zur Herstellung mehrerer Kopien {jedes der Eingabestelle
zugeführten Schriftstückes und Transporteinrichtungen
zur aufeinanderfolgenden Bewegung der hergestellten
Kopien aus dem Kopiergerät aufweist, geschaffen, die sich auszeichnet durch eine einen Schriftstückbehälter
zur Halterung eines Stapels in vorbestimmter Reihenfolge
geordneter Schriftstücke aufweisende Zuführeinrichtung,
mit der Schriftstücke einzeln in der vorbestimmten
Reihenfolge vom Schriftstückbehälter an die Eingabestelle
des Kopiergerätes zuführbar und von der Tingabestelle
zurück zu dem Schriftstückbehälter in dei vorbestimmten
Reihenfolge führbar sind, durch eine Sortiereinrichtung für die Kopien, die mindestens zwei Abteilungen aufweist,
von denen jede mehrere Fächer für die Kopien und Förderer
aufweist, mit denen einzelne Kopien nacheinander in jedes Fach beider Abteilungen führbar sind, wobei die Förderer
zur Aufnahme von vom Kopiergerät ausgegebenen Kopien" zu deren Eingabe in die Sortierfächer angeordnet sind, und
durch eine Steuerung zur Abstimmung der Arbeitsweise der Zuführeinrichtung, des Kopiergeräts und der Sortiereinrichtung,
welche eine Einrichtung zur Voreinstellung der Anzahl der herzustellenden Sätze von sortierten Kopien,
eine Zähleinrichtung zur Zählung der von jedem Original gemachten Kopien, die bei Übereinstimmung der Anzahl der
gemachten Kopien mit der Anzahl der Fächer in einer bestimmten
Abteilung der Sortiereinrichtung die Zuführeinrichtung zur Zuführung eines Schriftstückes aus dem Schriftstückbehälter
an die Eingabestelle des Kopiergerätes und die Rückführung jedes an der Eingabestelle befindlichen
Schriftstückes an den Schriftstückbehälter einleitet, eine Anzeigeeinrichtung, mit der anzeigbar ist, wenn alle
Schriftstücke des Schriftstückbehälters kopiert sind und
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die Gortiereinrichtung; zur Förderung an eine andere
ihrer Abteilungen umschaltbar ist, und eine Einrichtung aufweist, mit der die Anzahl der sortierten Stapel
bestimmbar ist und die Zuführeinrichtung erneut einschaltbar ist, wenn die vorgewählte Anzahl der Sätze
noch nicht mit der jeweils bestimmten übereinstimmt, und
die Zuführeinrichtung sowie das Kopiergerät abschaltbar sind, wenn die beiden Anaahlen übereinstimmen.
Durch Zuführung der einzelnen Schriftstücke an das Kopiergerät,
Herstellung einer der Anzahl der Fächer einer Abteilung der Sortiereinrichtung entsprechenden Anzahl
von Kopien, Eingabe der Kopien in die Fächer einer Abteilung der Sortiereinrichtung und der dann erfolgenden
Zuführung des nächsten originalen Schriftstückes an das Kopiergerät und die Wiederholung dieser Arbeitsweise kann
ein Satz sortierter Schriftstücke in der ersten Abteilung
der Sortiereinrichtung hergestellt werden. Wird das originale Schriftstück vom Kopiergerät an die Zuführeinrichtung
für die Schriftstücke in der gleichen Reihenfolge zurückgegeben, wie es ursprünglich an das Kopiergerät gegeben
wurde, und in einer zur Wiederzuführung an das Kopiergerät
geeigneten Lage angeordnet, so kann die gesamte Folge wiederholt werden, mit der Ausnahme, daß die vom
Kopiergerät ausgegebenen Kopien in die zweite Abteilung der Sortiereinrichtung geleitet werden. Während der Herstellung
sortierter Schriftstücke in der zweiten Abteilung der Sortiereinrichtung, können die in der ersten
Abteilung sortierten Sätze von Kopien von Hand oder automatisch entnommen v/erden, so daß diese erste Abteilung erneut
zu benutzen ist, wenn die Sortierung der Sätze in der zweiten Abteilung beendet ist. Bei der Entnahme der ■
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Sätze der sortierten Schriftstücke aus der zweiten Abteilung
der Sortiereinrichtung werden gleichzeitig sortierte
Sätze in der ersten Abteilung hergestellt, so daß die zweite Abteilung wieder verwenducgsbereit ist,
wenn die sortierten Sätze in der ersten Abteilung vollständig sind. Durch Wiederholung dieser Irbeitsweise
zwischen den beiden Abteilungen einer Sortiereinrichtung kann eine unbegrenzte Anzahl sortierter Eätze von Schriftstücken
mit einer Sortiereinrichtung gegebener Größe hergestellt werden, während die größte Kopiergeschwindigkeit
des Kopiergerätes zur Erzielung eines maximalen Wirkungsgrades aufrechterhalten wird.
Die Steuerlogik für das Kopiergerät, die Zuführeinrichtung der Schriftstücke und die Sortiereinrichtung steuert die
Zuführung der Originale an das Kopiergerät in einer vorsortierten Weise, die Anzahl der von jedem an das Kopiergerät
gegebenen Schriftstück gemachten Kopien und die Anzahl der Durchläufe, während derer der gesamte Satz eier
Schriftstücke an das Kopiergerät gegeben wird, und steuert zusätzlich die Abteilung der Sortiereinrichtung, in die
die Kopien des Kopiergerätes gegeben werden und jeden Durchlauf der von der Zuführeinrichtung an das Kopiergerät
gegebenen Originale. -
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Im
einzelnen zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Kopiergerätes,
das eine unbegrenzte Sortiereinrichtung entsprechend der Erfindung aufweist,
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Fig. 2 eine Seitenansicht im Schnitt der .Sortiereinrichtung,
Fig. 3 ein Blockschaltbild der Steuerschaltung für die
Sortiereinrichtung,
Fig. 1V ein Stromlciufplan des Ilotorachaltkreises .der
Steuerschaltung und
Fig. 5 ein Blockschaltbild für die Steuerung der Elektromagnete,
mit denen die Blätter in die Fächer lenkbar sind.
Zum allgemeinen Verständnis eines Kopiergerätes, mit den die
vorliegende Erfindung benutzt werden kann, werden anhand der Fig. 1 die verschiedenen Bauteile eines typischen
elektrostatischen Kopiergerätes erläutert. Das Kopiergerät 10 arbeitet nach dem elektrofotografischen Verfahren.
Wie bei allen elektrofotografischen Einrichtungen, wird ein Lichtbild eines zu reproduzierenden Originals auf der
sensitivierten Oberfläche einer elektrofotografischen Platte projiziert, um ein elektrostatisches Ladungsbild
herzustellen. Danach wird das Ladungsbild mit einem Toner material entwickelt, um ein elektrofotografisch.es Pulverbild zu erzeugen, das dem Ladungsbild auf der Plattenoberfläche
entspricht. Das Pulverbild wird dann elektrostatisch auf ein Aufzeichnungsmaterial übertragen, wie ein Blatt
oder ein Band aus Papier oder ähnlichem, auf dem es nit Hilfe einer Hitze-fixiervorrichtung aufgeschmolzen werden
kann, wodurch das Pulverbild dauerhaft auf der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials anhaftet.
Das elektrofotografische Kopiergerät 11 ist als abgeschlossene Einheit ausgebildet, in der alle Behandlungsstationen in
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einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet sind. Das Kopiergerät weist eine Belichtungsstation auf, an der ein Strahlungsmuster des zu reproduzierenden Schriftstücks, das zu seiner
Projektion auf einer Glasplatte 12 angeordnet ist, auf eine fotoleitende Fläche in Form eines elektrofotografischen Bandes
I3 projiziert wird. Das Schriftstück wird von einer umlaufenden
Zuführeinrichtung 15 vom Boden eines Stapels 1?
in einen Zuführungsbehälter 19 zur Belichtung an die Platte
gegeben und anschließend auf die Oberseite des Stapels in den Zuführungsbehälter zurückgegeben, wenn die Belichtung
beendet ist. Dieses wird solange wiederholt, bis der gesamte Stapel kopiert wurde, wonach auch dieber Vorgang wieder
wiederholt v/erden kann, wie dieses in der US-Patentschrift 3 556 512 beschrieben ist.
Die Lichtstrahlen des von Lampen 18 blitzartig ausgeleuchteten Schriftstückes werden mit Hilfe eines ersten Spiegels
und einer Projektionsoptik 21 sowie einen weiteren Spiegel
23 auf das elektrofotografische Band I3 in der Brennebene
der Optik 21 an einer durch die gestrichelten Linien 25 angegebenen Stelle projiziert.
Als Zwischenkonstruktion und für eine ungestörte optische Projektion sind die Seiten des Gehäuses mit großen rechteckigen
öffnungen versehen, damit die Projektion der Lichtstrahlen des Bildes von der Optik 21 auf den Spiegel 23 gelangen
kann. In gleicher Weise ist das die Platte für das Schriftstück tragende Gehäuse mit einer entsprechenden
rechteckigen öffnung versehen, die mit der'öffnung des Kopiergeräte-Gehäuses
fluchtet, wenn diese beiden Gehäuse zum Kopieren miteinander arbeitsmäßig verbunden werden. Ge-
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eignete Lichtabdichtungen können an der Außenwand jeder
Öffnung in den Gehäusen benutzt werden, um don Durchtritt
unerwünschten Außenlichtes so klein wie möglich zu halten.
Das elektrofotografische Band 13 ist zu seiner Bewegung
um parallel angeordnete Rollen 27 geführt, die in dem
Rahmen des Kopiergerätes 11 gelagert sind. Das Band kann
kontinuierlich durch einen hier nicht gezeigten Motor mit einer geeigneten Geschwindigkeit angetrieben sein.
Die Belichtung des Bandes mit den Lichtstrahlen des Bildes von dem Schriftstück entlädt die fotoleitende Schicht
in dem von Licht getroffenen Bereich, wodurch auf dein
Band ein elektrostatisches Ladungsbild zurückbleibt,
dessen Raster dem von dem Schriftstück prozjizierten
Lichtbild entspricht. Bei der Weiterbewegung des Bandes
bewegt sich dieses an einer Entwicklungsstation vorbei,
an der eine Entwicklungseinrichtung 29 zur Entwicklung des elektrostatischen Ladungsbildes angeordnet ist. Nach
der Entwicklung wird das Pulverbild an eine Bild-Ubertragungsststion
bewegt, wo ein Aufzeichnungsmaterial oder Papierblatt, das unmittelbar zuvor von einem Stapel 30 getrennt
wurde, gegen die Oberfläche des Bandes gehalten wird, um von diesem das entwickelte Pulverbild aufzunehmen.
Das Blatt wird synchron mit der Bewegung des Bandes während der Bildübertragung bewegt. Nach der Übertragung
wird das Papierblatt an eine Hitze-Fixierstation gegeben, an der eine Aufschmelzeinrichtung y\ angeordnet
ißt, die das Papierplatt aufnimmt, um das Pulver auf diesem aufzuschmelzen. Nach dem Schmelzfixieren des Pulverbildss
wird das Blatt durch eine öffnung des Gehäuses an die unbegrenzte Sortiereinrichtung 32 gegeben, die später
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beschrieben wird. Die Blätter werden von dem Stapel getrennt
und von dessen Oberseite mit Hilfe einer Trennrolle 33 entfernt und in zeitlicher Folge mit der Bewegung
des entwickelten Ladungsbildes auf dem Band 13 zugeführt.
Weitere Einzelheiten des Kopiergerätes und seiner Stationen sind für das Verständnis der vorliegenden Erfindung nicht erforderlich.
Es wird angenommen, daß das Kopiergerät in Verbindung mit einem Rollen-Umformer 35 benutzt wird. Der Rollen-Umformer
35 formt eine relativ große Papierrolle 36 in verschiedene
Blattgroßen mit Hilfe einer Schneideinrichtung 37 und einer
geeigneten, hier nicht gezeigten Steuereinrichtung um, mit der das Schneiden und Zuführen einzelner Blätter zusammenarbeitend
mit der Trennrolle 26 gesteuert wird. Es wird angenommen, daß das Zusammenarbeiten zwischen den einzelnen
und mit dem Kopiergerät zusammenarbeitenden Einheiten dirch die Zuordnung der einzelnen Gehäuse dieser Baueinheiten und
der aufeinander angepaßten öffnungen sichergestellt wird,
die einZusammenwirken sowohl hinsichtlich des optischen Strahlenganges als auch der Förderwege für die Blätter zwischen
den einzelnen Baueinheiten zulassen· Zu diesem Zweck können an allen Einheiten Sperrkleminern vorgesehen sein,
die ein unbeabsichtigtes Bewegen dieser Einheiten während der Benutzung verhindern und außerdem können Verblockungen
zu einer Ausrichtung der Einheiten an jeder Einheit benutzt werden, um ein Fluchten der Einheiten sicherzustellen und
die Arbeitsweise zu beenden oder zu unterbrechen, wenn keine
Ausrichtung der Einheiten vorliegt oder aber eine Trennung
der Einheiten auftritt. Zur Vereinfachung der Arbeitsweise
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ist jede der Einheiten mit Rollen und Sperrbremsen versehen,
so daß die Einheiten zu ihrer arbeitsmäßigen Verbindung
zusammen- oder auseinandergeschoben werden können.
Die in Fig. 2 dargestellte unbegrenzte Sortiereinrichtung 32 weist einen Grundrahmen 51 auf, der obere und untere
Sortierabfceilungen 53 und 55 trägt. Die untere Sortierabteilung
55 weist ein einheitliches Rahmen-werk57 auf, das
eine Reihe von Fächern oder Behältern 59 definiert, die in Richtung nach unten Kopierblätter aufnehmen In gleieher
Weise hat auch die obere Sortiereinrichtung 53 ein
einheitliches Rahmenwerk 57, das eine Reihe von Behältern
oder Fächern 59 definiert, die Kopierblätter aufnehmen.
Die Blätter gelangen in die Sortiereinriihtung durch eine
öffnung, die in dem Rahmen der unteren Sorbiereinrichtung
55 gebildet ist. Die Blätter gelangen durch Führungen an ein Paar Quetschrollen 65 und 67» die deren Bewegung
an einen horizontalen Förderer 69 richten, der aus mehreren horizontalen Bändern 71 gebildet ist, die von einem
Motor MOT-1 j(Fig. 4) angetrieben sind. Die Bänder 71 befinden
sich oberhalb des Blattweges und sich frei drehender Rollen 73» die unterhalb des Blattweges angeordnet
sind, über den Rollen 73 befinden sich Hollen 74-» die
innerhalb der Bänder 71 angeordnet und nach unten federbeaufschlagt
sind, um ein geeignetes Mitziehen zwischen den Bändern und den zu fördernden Blättern zu bewirken.
Die auf den horizontalen Bändern sich bewegenden Blätter werden nach unten in ein geeignetes Fach durch Finger
oder Tore 76 abgelenkt, die durch einen zugehörigen
Elektromagneten entsprechend einer in Pig. 5 gezeigten·
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Steuerlogik in den Blattv/eg hineinbewegt werden. Die
Steuerlogik wird durch das Passieren eines Blattes von dem horizontalen Förderer in ein Fach gesteuert, wodurch
der Lichtstrahl zwischen einer Lichtquelle 78 und einem
Fototransistor 80 unterbrochen wird. Das Unterbrechen und Wiederherstellen des Lichtstrahles bewirkt ein
Schließen des offenen Tores und ein Öffnen des nächsten Tores, was sich solange fortsetzt, bis die letzte Kopie
von der jeweiligen Sortierabteilung empfangen wurde.
Die obere Sortierabteilung 53 weist einen Förderer 115
aus horizontalen Bändern 117 auf, die.von einem in Fig.4-gezeißten
Motor MOT-2 angetrieben sind, und sich oberhalb
des Blattweges und sich frei drehender Rollen 119 bewegen, die unterhalb des Blattweges angeordnet sin3. über den
Rollen 119 sind innerhalb der Bänder 117 Rollen 121 angeordnet,
um ein geeignetes Hitziehen wie bei den Rollen 7^
zu bewirken. Finger oder Tore 123 dienen zum Ablenken der
Kopierblätter in die Fächer oder Behälter, wenn diese von der ßteuerlogik für die Elektromagnete betätigt werden,
die eine Lichtquelle 125 und einen Fototransistor 127 aufweist.
Zum Fördern der Kopierblätter in die obere Sortierabteilung ist ein vertikaler Förderer 129 vorgesehen, der aus
vertikalen Bändern 13"1 gebildet ist, die sich gegenüber
Rollen 133 bewegen. Der vertikale Förderer 129 empfangt die Blätter, wenn eine von einem Magnet betätigte Umlenkeinrichtung
135 so eingestellt wird, daß die Blätter
nach oben abgelenkt werden, wie dieses später noch beschrieben wird.
Die horizontalen Bänder 7^ sind in einer schwenkbaren Abdeckung
137 angeordnet, die über ein oder mehrere Schar-
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niere mit- dem Rahmen verbunden sind. In gleicher Weise sind
die horizontalen Bänder 117 in. einer schwenkbaren Abdeckung
14-1 angeordnet, die über ein oder mehrere Scharniere mit
dem Ti ahmen verbunden sind.
Die vorstehende kurze Beschreibung erscheint auoreichend
für ein Verständnis der Sortiereinrichtung, ihrer Abteilungen und Bauteile.
Entsprechend der vorliegenden Erfindung ist mit der Sortiereinrichtung
ein unbegrenztes Arbeiten bei der Herstellung
sortierter Sätze von Kopierblättern aus einem vorsortierten
Schriftstückstapel möglich. Ini einseinen ermöglicht das
Sortieren ein kontinuierliches Ordnen und Sortieren von
Kopieiioätzen, indem abwechselnd die obere und untere Sortierubteilung
derart benutzt wird, daß während der Leerung der einen Sortiereinrichtung die andere Sortiereinrichtung
gerade gefüllt wird. Das Kopiergerät kann daher ohne Eingriff einer Bedienungsperson sortierte Kopiensätze von einem
vorsortierten Schriftstücksatz herstellen.
Em besserem Verständnis der Erfindung kann in Verbindung
mit den in den Fig. 3 bis 5 dargestellten Steuerschaltungen
gewonnen werden. Die Bedienungsperson der Vorrichtung wählt die i?ortierveise für die Sätze durch Drücken des Schalters
Si (Fig· 'Όauf dem Steuerpult vor. Durch Drücken der Schalter
S3 (Fig· 1) wird die gewünschte Anzahl an Kopien von
jeden Schriit-stück gewählt. Ist der Schalter S1 geschlossen,
so fragt eine in Fig. 3 gezeigte Sortierlogik 301 Fühler 303
und 305 ab, die ähnlich der zuvor genannten Fototransistoren
30 und 127 Fototransistoren sind und ebenfalls in der unteren
und oberen Sorbierabteilung 55 und 53 jeweils angeordnet sind.
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Es ist zu erkennen, daß Lichtquellen oder Larapen 306
und 307 mit Fühlern 503 und 305 jeweils fluchtend angeordnet
sind. Licht von den Lampen 306 und 307 wird
von den Fühlern 303 und 3051 die mit der Sortierlogik
301 verbunden sind, festgestellt, wenn sich kein Blattmaterial in den Fächern befindet. Ist eine oder beide
der Sortierabteilungen leer, so ist die Sortierlogik 301 zur Aufnahme ihres Betriebes bereit. Bei Drücken
des Schalters S2 für daß Drucken zählt ein Belichtungszähler 309 die Blitze der Blitzlichtlampen 18 bis zu
einer Zahl, die mit der Anzahl der Fächer in jeder der
Sortierabteilungen oder der Anzahl der-Kopien eines
Schriftstückes übereinstimmt, die durch Drücken des Schalters S3 vorgewählt wurde und kleiner ist. Selbstverständlich
kann der Belichtungszähler auch in Verbindung mit einer abtastenden Belichtungseinrichtung benutzt
werden. Ist dieses passiert, so benachrichtigt die Sortierlogik 301 die Behandlungslogik y\*\, dfcß diese wartet, v
während der Schriftstück-Apparat 313» der der Zuführeinrichtung
15 für die Schriftstücke zugeordnet ist, an
diesen signalisiert, ein weiteres Schriftstück zu dessen Kopierung an die Platte zu geben. Nachdem dieses Schriftstück
sich an der entsprechenden Stelle befindet, signalisiert die Schriftstück-Apparatelogik 3^3 der Behandlungslogik 311 die Lampen 18 einzuschalten. Diese Belichtung
wird weiter durchgeführt, bis die Zuführeinrichtung 15
das letzte Schriftstück vom Stapel 17 von der Platte entfernt
hat, wobei zur gleichen Zeit die Sortierlogik 301 wiederum die Fühler 303 und 305 abfragt,-um zu bestimmen,
ob eine leere Sortierabteilung zur Verfügung steht. Steht eine Sortierabteilung zur Verfügung, so wird die zuvor
beschriebene Arbeitsweise weitergeführt, bis der gesamte Kopiervorgang beendet ist. Steht zu irgendeiner Zeit des
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Kopiervorganges keine leere Sortierabteilung aur Verfügung,
d.h. sind die Sätze aus den Fächern nicht entfernt worden, signalisiert die Sortierlogik J)OI der Behandlungslogik J11
und der Schriftstück-Apparatelogik 3^3 zu warten, bis eine
solche Sortierabteilung zur Verfugung steht. Steht diese
zur Verfugung, so wird von den Fühlern 303 oder 305 Ri^
Signal empfangen und die Funktion wird wie vorstehend beschrieben automatisch weitergeführt.
Es ist zu erkennen, daß Signale der Fototransistoren 80
und 127 die in die Fächer hineingelangenden Kopien zählen,
wodurch die Motoren 167 und 153 und auch cü e Ablenkeinrichtung
135 gesteuert v/erden, die jweils von den von
der Sortierlogik 301 zugeführten Signelen 405, 409 und
413 gesteuert werden. In Fig. 4 ist die Motor-Antriebsschaltung
im einzelnen dargestellt. Es ist zu erkennen, daß der Motor 153 ein Triac Q1 und eine Speisequelle 311
aufweist, die mit dessen Anschlüssen verbunden ist, und daß auch der Motor 167 ein Triac Q2 und eine Speisequelle
411 aufweist, die mit dessen Anschlüssen verbunden ist. Das Signal 409 dient zur Einschaltung eines Relais K1,
wodurch der Triac Q,1 leitend wird, so daß ein Strompfad ■ über die Speisequelle 3^ und den Motor 153 gebildet wird.
In gleicher Weise dient das Signal 405 zur Einschaltung
eines Relais K2, das den Tri-ac Q2 leitend macht, wodurch
Speisespannung auch an die Anschlüsse des Motors 167 gelangt. Es ist weiterhin zu erkennen, daß die Logik 30I
ein Signal 413 an die Ablenkeinrichtung 1-35 am Eingang
der Sortiereinrichtung gibt, um einen mi*b dem Antrieb des
Motors zusammenwirkenden Papierweg herzustellen.
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-IB-
Die Blätter werden leinen ihres gewählten Weges bewegt
und gelangen in ein erstes Fach der gewählten Sortierabteilung.
Lic Fototransistoren 80 und 127 erfassen jedes Blatt, das von den Fingern 76 und 12-3 in ein entsprechendes
Fach der unteren oder oberen Sortierabteilungen 55 und 55 abgelenkt wird und geben entsprechende
Signale an die Zähler 415 und 417. Die Zähler /+15 und
417 (Fig. 5) geben Eingangssignale an die Decoder 419
und 421, die ihrerseits die geeigneten Elektromagnete
der Elektromacnet-Iiatrix 427 und 429 über die Treiberschaltungen
425 und 425 einschalten.
Zur gleichen Zeit werden die von der Sortier-Logik 301
kommenden Signale 550 und 351 an die Vergleichsweise
433 und 435 gegeben. Die Vergleichskreise 4$3 und 435
erhalten außerdem Signale von den Zählern 415 und 417. Stimmen die Zählerstände übe.rein, so werden Rücksetz-Signale
437 und 439 an die. Zähler 415 und 417 gegeben. Die Zählerstände stimmen überein, wenn die Anzahl der
sortierten Kopien gleich der Anzahl der von dem jeweiligen Original gemachten Kopien ist.
Mit der vorstehend beschriebenen Erfindung wird ein insgesamt
neues Konzept zur Herstellung sortierter Sätze von Kopien von vorsortierten Schriftstücken geschaffen, die
ohne eine Bedienungsperson auskommt, mit Ausnahme des Entleerens der Fächer der jeweiligen Sortierabteilung.
Bisher war die Anzahl der Blätter sortierter Kopien auf die Anzahl der Abteilungen bzw. Fächer begrenzt, die in
Verbindung mit einem Kopiergerät benutzt wurden. Wenn Schriftstücke automatisch nach der vorliegenden Erfindung
309821/0992
unlaufen, werden nur zwei ßort:ierabt,eilungon zur Aufnahme
der sortierten Sätze abwechselnd benutzt, so daß die eine Abteilung Kopiensätse aufnimmt, während aus der anderen
Abteilung Kopiensätz-e entfernt v/erden. Das Aufkommen von
Kopiergeräten hoher Geschwindigkeit, die "automatische öchriftstück-Z-uführungceinrichtungen benutzen,und deren
Koordination niit umlaufenden Zuführeinrichtungen für das
Original und mit Sortiereinrichtungen verbessert in erheblichem
Maße die allgemeine Anwendbarkeit derartiger Kopiergeräte.
Obgleich die Erfindung anhand eines hier erläuterten
Ausführungfc'beispiels beschrieben wurde, ist diese jedoch
nicht auf die hier erläuterten Einzelheiten beschränkt, Vieiraehr fallen unter die Erfindung auch alle die Modifikationen
und Änderungen, die im Rahmen der Anwendungen und Verbesserungen der vorliegenden Erfindung denkbar sind.
309821/0992
Claims (6)
- PatentansprücheVerfahren zur kontinuierlichen Herstellung sortierter Kopiensätze von einem vorsortierten Stapel an Schriftstücken, dadurch gekennzeichnet , daß die Schriftstücke in eine Kopierstellung zu ihrem Kopieren vorgeschoben und in der gleichen Reihenfolge an den Stapel (17) zurückgegeben werden, wobei die Schriftstücke go lange umlaufen, bis die gewünschte Anzahl an Kopien gemocht ist, daß eine bestimmte Anzahl von Kopien in eine erste Fächeranordnung (55) einsortiert wird, daß eine bestimmte Anzahl von-Kopien in eine zweite Fächeranordnung (53) einsortiert wird und daß abwechselnd mit der ersten und zweiten Fächeranordnung sortiert wird, bis der Kopiervorgang beendet ist.
- 2. Vorrichtung zur Herstellung einer unbegrenzten Anzahl von Sätzen sortierter Kopien von Schriftstücken aus einem Satz vorsortierter Originale, mit einem Kopiergerät, das eine Eingabestelle für zu kopierende Schriftstücke, Einrichtungen zur Herstellung mehrerer Kopien jedes der Eingabestelle zugeführten Schriftstücks und Transporteinrichtungen zur aufeinanderfolgenden Bewegung der hergestellten Kopien aus dem Kopiergerät aufweist, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine einen Schriftstückbehälter (19) zur Halterung eines Stapels 07) in vorbestimmter Reihenfolge geordneter Schriftstücke aufweisende Zuführeinrichtung (15)» mit der Schriftstücke einzeln in der309821/0992vorbestimmten Reihenfolge vom Schriftstückbehälter an die Eingabestelle (12) des Kopiergeräten ("H) zuführbar und von der Eingabestelle zurück zu dem Schriftstückbehälter in der vorbestimmten Reihenfolge führbar sind, durch eine Sortiereinrichtung (55,!3''O für die Kopien, die nindestenra zwei Abteilungen (53»»5!?) auf'« ei st, von denen jede mehrere Fächer (59) für dic-Kopien und Förderer ( 7^ »1 ^ 7 ) aufweist, mit denen einzelne Kopien nacheinander in jedes Fach beider Abteilungen führbar sind, wobei die Förderer zur Aufnahme von vom Kopiergerät ausgegebenen Kopien zn deren Eingabe in die Sortierfächer angeordnet sind, und durch eine Steuerung zur Abstimmung der Arbeitsweise der Zuführeinrichtung, des Kopiergerätes und der Sortiereinrichtung, welche eine Einrichtung (JOI) zur Voreinstellung der Anzahl der herzustellenden Sätze %ron sortierten Kopien, eine Zähleinrichtung (4-15»4-17) zur Zählung der von jedem Original gemachten Kopien, die bei Übereinstimmung der Anzahl der gen achten Kopien mit der Anzahl der Fächer in einer bestimmten Abteilung der Sortiereinrichtung die Zuführeinrichtung zur Zuführung eines Schriftstücks aus dem Schriftstückbehälter an die Eingabestelle des Kopiergeräts und die Rückführung jedes an der Eingabestelle befindlichen Schriftstücks an den Schriftstückbehälter einleitet, eine Anzeigeeinrichtung, mit der anzeigbar ist, wenn alle Schriftstücke des Schriftstückbehälters kopiert sind, und die Sortiereinächtung zur Förderung an eine andere ihrer Abteilungen umschaltbar ist, und eine Einrichtung aufweist, mit der die Anzahl der sortierten Stapel bestimmbar ist und die Zuführeinrichtung erneut einschaltbar ist, wenn die vorgewählte Anzahl der Sätze noch nicht mit der jeweils bestimmten übereinstimmt, und die Zuführeinrichtung sowie309821/0992das Kopiergerät abschn.l tbar rind, v/enn die beiden Anzahlen übereinstimmen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die erste Abteilung (55) der' Sortiereinrichtung einen ersten Förderer (71) aufweint, mit dom Kopien einer ernten Fächeranordnung (59) in vorbestimmter Reihenfolge zuführbar £:ind, daß die 2v;eite Abteilung (55) einen zweiten Förderer (11.7) aufweist, mit. dem Kopien einer zweiten Fächeranordnung in vorber.timmter Reihenfolge zuführbar sind, daß im Fürderwc·^; für die Kopien eine Ablenkeinrichtung 035) vorgesehen ist, mit der eine Kopie zur ersten oder zweiten Abteilung in Abhängigkeit einen elektrischen Signal!, lenkbar ist, daß jeder der Abteilungen ein Fühler (78,125) zugeordnet ist, mit dem die Anwe-senheit von Kopien in ihren erfaßbar ist, indem bei ihrer Abwesenheit elektrische Signale erzeugbar sind, und daß eine mit den Fühlern verbundene logische Schaltung (501) vorgesehen ist, ciit der einer der ersten und zweiten Förderer sowie die Ablenkeinrichtung einschaltbar und die Herstellung von Kopien in Abhängigkeit der elektrischen Signale von den Fühlern in abwechselnder Weise steuerbar ist, bis der Kopiervorgang beendet ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Belichtungsstation (18) des Kopiergeräts mindestens eine auf Steuersignale der logischen Schaltung (301) ansprechende Lampe aufweist.309821/0992ÖAD ORIGINAL
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß die log!αehe Schaltung (501) jeder der Sortierabteilungen (55,55) zugeordnete Fühler (80,127) aufweist, mit denen die von diesen erhaltenen Kopien zählbar sind.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Lan.pe (18) mit einem Belichtungszähler (309) verbunden ist, mit dem die Anzahl von Belichtungen in einem bestimmten Zeitintervall steuerbar ist.309821/0992
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