DE2558700A1 - Einholvorrichtung fuer gefangene fische - Google Patents
Einholvorrichtung fuer gefangene fischeInfo
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Description
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Herr Jose GONZALEZ ARTEAGA, Baracaldo (Vizcaya) / Spanien
Einholvorrichtung für gefangene Fische
Die Erfindung betrifft eine Einholvorrichtung für gefangene Fische, welche einen rechtwinkelig gebogenen Haltestab aufweist,
dessen einer Schenkel als Achse für zwei mit je einem Schenkel einer gebogenen Klammer verbundene Hülsen dient und
einen Ring zum Durchführen der Angelrute unter der Angelschnur trägx, wobei an den Klammer schenke In kleine üilfsspitzen befestigt
sind. Die Einholvorrichtung ist zur Verwendung mit herkömmlichen Angelgeräten, z.B. Angelruten jeder Art, für die
Fluss- und Seefischerei bestimmt.
Die Einholvorrichtung nach der Erfindung findet besonders dann mit Vorteil Anwendung, wenn es Schwierigkeiten bereitet, mit
einem Angelhaken gefangene Fische wegen ihrer Grosse oder ihres Kampfgeistes alleine unter Verwendung der Angelrute aus
dem Wasser zu ziehen.
Um eine Einholvorrichtung zu schaffen, die für die vorstehend erläuterten Zwecke besonders geeignet ist, wird nach der Erfindung
bei der Vorrichtung der*eingangs erwähnten Art vorgeschlagen, dass die Klammer in ihrer Schiiessstellung ein
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-Z-
Durchführen der Angelschnur ermöglicht und gewährleistet sowie
gleichzeitig ausreichenden Kaum für einen leichten Durchtritt eines aui die Vorrichtung aufprallenden Fisches "bietet,
dass weiter die Klammer durch ein elastisches Element geschlossen gehalten ist, dessen Enden an Hülsen befestigt sind,
die auf den spitzen Klammerschenkelenden gegenüberliegenden
freien Klammerschenkelenden angeordnet sind, dass das elastische Element durch ein gelochtes und genutetes Blech geführt
ist, das an einer verstellbaren Hülse befestigt ist, die in der Iiühe der Halte stab- Abwinke lung auf dem nicht .zur Anlenkung
der Klammerschenkel dienenden haltestabschenkel angeordnet
ist, dass v/eiter die den spitzen Klamme rs ehe nke Ie nde η gegenüberliegenden
Enden der Klammerschenkel an vorbestimmten
Punkten oder an den zur Festlegung der elastischen Elemente dienenden hülsen mittels einer Kette od. dgl. biegsamen, unelastischen
Element miteinander verbunden sind, dass oben an dem ncilte stacschenkel, an dem die Klammer schenkel angelenkt
sind, der Ring mittel? einer gleichzeitig als Anlenkhülse für die Klamiaerschenkel dienenden Feststellhülse befestigt ist,
und dass schliesslich an der Feststellhülse ein Blech angeordnet
ist, dessen Breite den maximalen Winkel zwischen den Klammerschenkein bestimmt, wobei sämtliche Teile derart angeordnet
und ausgebildet sind, dass bei Zug an einer in der Mitte der Kette od. dgl. zwischen den stumpfen Klammerschenkelenden
befestigten Schnur die Greifwirkung der Klammer vergrössert und dadurch der zwischen den Klammerschenkeln befindliche
Fisch festgehalten wird.
Die iinholvorrichtung gemäss der Erfindung kann bei jeder
Entfernung und beim Fischen mit einer Troll- und Schluckangel, auch in der Waagerechten, bei hervorragender Wirksamkeit
verwendet werden. Die Einholvorrichtung kann dabei so angeordnet werden, dass die Bremswirkung des Wassers grosser
ist als der Rollwiderstand einer Rolle, über die sie läuft. Infolgedessen gelangt der Fisch, der am Angelhaken angebissen
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hat, immer weiter in öle ihn umgebende -üinholvorricirtung bzw.
deren Kla^-ner, die sich durch cen Aul prall des Fisches und
einen ruckartigen Zu0- des l·löchert am Angelgerät oder die
Geschwindigkeit des Fahrzeuges, von dem aus gefischt wird, geöffnet hat.
Die Einholvorrichtung gemäss der Erfindung arbeitet äusserst
einfach. Sobald nämlich ein Fisch am Angelhaken angebissen hat und es schwierig ist, ihn aus dem Wasser zu ziehen, reicht
es aus, die Klammer der Einholvorrichtung gemäss der Erfindung um das obere Ende der Angelrute zu legen, so dass sie die
Angelrute und die Angelschnur umfasst. Dabei kann eine weitere Befestigung über den gegebenenfalls zu öffnenden Ring erfolgen,
worauf die Vorrichtung unter der Wirkung der Schwerkraft an der Angelrute und anschliessend an der Angelschnur entlang
gleitet, wodurch sie zu dem gefangenen Fisch gelangt. Bei Angelfischerei von Hand legt man die Vorrichtung ebenfalls
um das Angelgerät und lässt sie durch Schwerkraftwirkung an der Angelschnur entlang gleiten, bis sie in den Fischkörper
eindringt. Nachdem die Einholvorrichtung den Fisch ergriffen
hat, zieht man an einer Schnur oder an einem geeigneten fade nart igen Element, das an einem hing oder Kettenglied der
Vorrichtung befestigt ist, wodurch sich der Druck der Klammerschenkel
auf den Fischkörper erhöht und Spitzen an den Klammerschenkein in den Fischkörper eindringen. Sobald auf
diese Weise der Fischkörper festgehalten ist, kann der Fisch sehr leicht eingeholt v/erden, wozu es nur erforderlich ist,
am Angelgerät und an der Schnur oder auch nur an der Schnur zu ziehen. Während dieses Einholvorganges bleibt die Klammer
um den Fischkörper geschlossen, bis dieser vollständig aus dem Wasser gezogen ist. Die Konstruktion der Einholvorrichtung hat zur Folge, dass sich die Klammer umso fester um den
Fischkörper schliesst, je grosser das Gewicht und der Widerstand
des Fisches sind.
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Durch die Wirkung der elastischen elemente, beispielsweise
Gummibändern od. dgl., wird bewirkt, dass die Klammer beim
Anstoüsen des Fisches geöffnet werden kann und der Körper des Fisches leicht zwischen die Klammerschenkel gelangt. Hierbei
wird die Spannung der elastischen Elemente überwunden und die
Klammerschenkel gehen auseinander. Durch die Öffnung der Klammer kann der Fisch leicht zwischen die Schenkel gelangen, feird
dann mittels der Schnur od. dgl. an der Kette bzw. einem ähnlichen Element gezogen, welches die Klammerschenkelendeη miteinander
verbindet, die den spitzen Klammerschenkelenden gegenüberliegen, so schliessen sich die Klammerschenkel wieder,
wodurch die freien Endspitzen der Klammerschenkel sowie gegebenenfalls
andere kleine, an den Klammerschenkeln angeordnete Spitzen in den Fischkörper eindringen und diesen festhalten.
Sind erfindungsgemäss auf den Klarnmerschenkeln mindestens zwei
Hülsen mit Ililfsspitzenvorgesehen, wobei gegebenenfalls an den
Hülsen mit Hilfsspitzen oder an Hülsen ohne Spitze abgewinkelte Bleche befestigbar sind, so besteht die Möglichkeit f die
Schliesswirkung zv/ischen den Klammerschenkeln derart einzustellen,
dass die Angelschnur nicht herausgleitet, wozu sämtliche auf den Klammerschenkeln vorgesehenen kleinen Spitzen
beitragen.
Das elastische Element, z.B. Gummiband, bewirkt einen Kräfteausgleich
zwischen den Schliesskräften für die Klammerschenkel und einem leichten Öffnen. Infolge des Vorhandenseins des
elastischen Elementes wird weiterhin ein Durchbiegen des abgewinkelten Haltestabes verhindert, weil die gesamte Beanspruchung
auf festere Teile, z.B. die Klammerschenkel und die
auf diesen vorgesehenen Hülsen, übertragen wird.
Es sei weiter noch darauf hingewiesen, dass durch Verwendung geeigneter elastischer Elemente bzw. Gummielemente und durch
zweckentsprechende Anordnung und Ausbildung von Befestigungs-
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elementen unterschiedliche Formen erreicht werden können,
welche die Einho!vorrichtung beim einsatz in verschiedenen
Stellungen und Entfernungen einnimmt, um das Einführen des Fischkörpers von oben oder von unten zu erleichtern. Vielter
kann durch Wahl entsprechender elastischer und mechanischer Kräfte eine Einstellung der Klammer vom vollständigen Verschluss
bis zur vollständigen Öffnung erreicht werden, wobei auch der Einbau von mehr als einer verstellbaren Hülse möglich
ist.
Als wesentliches Merkmal des Erfindungsgegenstandes ist noch zu erwähnen, dass auf dem Ring eine oder mehrere Rollen angeordnet
sein können, auf denen die Ziehvorrichtung leicht entlang der Angelschnur oder an der Angelrute und der Angelschnur
entlang zu dem gefangenen Fisch gleitet.
V/eitere i-ierkmale, einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben
sich aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele
anhand der Zeichnung sowie aus den weiteren Ansprüchen, wobei auf Vorzüge des Erfindungsgegenstandes, die
sich für den Fachmann bei Vergleich mit dem Stand der Technik ergeben, nicht besonders hingewiesen wurde, diese jedoch
ebenfalls der Erfindung zuzurechnen sind.
Es zeigen:
Figur 1 eine Vorderansicht einer ersten Vorrichtung; Figur 2 die Anordnung des Ringes;
Figuren
3 und k eine zweite Ausführungsform in einer Darstellung
entsprechend Figuren 1 und 2 und
Figuren
5 und 6 eine dritte Ausführungsform, ebenfalls entsprechend Figuren 1 und 2O
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In Figur 1 ist eine bevorzugte Ausführungsform dargestellt,
die einen rechtwinkelig gebogenen Kaltestab 1 mit ungleich langen Schenkeln aufweist» Am kürzeren Schenkel 32 ist ein
Paar hülsen angeordnet, die nicht erkennbar sind, weil sie axial mit einer Hülse 17 zusammenfallen. Sie sind jedoch auf
dem Schenkel 32 (Figur 2) drehbar. Jede dieser Hülsen trägt einen gebogenen Schenkel 23 einer Klammer, deren untere Enden
abgewinkelt und spitz sind, während ihre gegenüberliegenden
Enden vorzugsweise gerade sind. An jedem der geraden Enden ist mittels einer Schraube 13 eine Hülse 11 mit einem*kleinen Flügel
12, einer Nut 6 und einer Bohrung befestigt, an der die Enden unelastischer, fadenartiger Elemente 7 befestigt sind,
die an einem Punkt 27 einer schweren Hülse 2 zusammengefasst
sind, welche auf dem Stab 1 leicht verschiebbar ist, so dass die Klammer 23, 23 sich schliesst, sobald das Ende des Stabes
1 sich nach unten neigt und in dieser Stellung die Spannung von Gummielementen 30 oder ähnlichen elastischen Elementen
überwindet, die dazu dienen, die Klammer ständig offen zu halten. Zieht man an der Schnur 3, fällt die Hülse 2 auf eine
Begrenzungshülse 5 und die Klammer bleibt so lange geschlossen,
bis die Schnur 3 losgelassen wird. Beim Loslassen der Schnur 3 öffnet sich die Klammer durch die Spannung der Gummielemente
30 und die Zeitdauer, während der die Klammer sich öffnet oder geöffnet bleibt, ist in jedem Fall vom Abstand
der Begrenzungshülse 5 abhängig, denn je höher sich diese befindet, desto früher öffnet sich die Klammer.
Am Unterteil des oberen Schenkels des Haltestabes 1 befindet sich eine verstellbare Hülse 3 in der Nähe einer Schraube 15,
die senkrecht zum Schenkel 32 des Haltestabes 1 steht.
Wenn die schwere Hülse 2 den Widerstand der Gummielemente 30
überwindet und die Klammer schliesst, so dass deren Schenkel 23 den kleinstmöglichen Umfang einnehmen, ist der Umfang abhängig
vom Abstand zwischen mit Schrauben 25 befestigten Hül-
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sen 24 und den spitzen Enden der Klammerschenkel 23 oder stattdessen
von der Breite eines am Oberteil des Schenkels 32 des
HalteStabes 1 durch die Schraube 15 gehaltenen Bleches 15.
Dieses Blech 16 ist senkrecht verschiebbar und gestattet dadurch Änderungen des Öffnungswinkels der Klammerschenkel 23,
da ja die oberen geraden Enden der Klammerschenkel 23 an die
Ränder des Bleches 16 anstossen.
Die an den oberen geraden Enden der Klammerschenkel 23 befestigten
Hülsen 11 sind durch Ketten 34 oder andere unelastische,
strangartige Elemente miteinander verbunden.
Am vorderen Ende des Anlenkschenkels 32 des Haltestabes 1 ist
eine Anschlaghülse 17 angebracht, die mit der Schraube 15 in jeder Stellung festgelegt werden kann. Die Anschlaghülse 17
hält die das Gelenk der Klammerschenkel 23 bildenden Hülsen
in ihrer Punktionsstellung und verhindert, dass sie auseinanderfallen.
Gleichtzeitig trägt sie einen Ring 18, der wahlweise geöffnet werden kann, indem das entsprechende Ringende
zwecks Verbindung mit dem anderen Ringende schleifenförmig gebogen ist, wodurch das Einführen der Angelschnur in den Ring
18 möglich ist. Auf dem Ring 18 ist eine Rolle 31 angeordnet, die sich auf der Mitte des Ringumfanges dreht und deren Axialverschiebung
mittels geeigneter Hülsen begrenzt werden kann. Diese Rolle 31 erleichtert das Gleiten der Ziehvorrichtung
zu dem Fisch, der am Angelhaken angebissen hat. Die Schraube 15 hält den Ring 18 und gleichzeitig das Blech 16, das zur
Zentrierung der Ziehvorrichtung dient und zusammen mit den Hülsen 24 den Platz zwischen den Klammerschenkeln 23 bestimmt,
wenn die schwere Hülse 2 die Klammer schliesst. Der Durchmesser des Ringes 18 reicht aus, um Korkschwimmer, Bleisenker
und Angelrutenringe hindurchzuführen.
Die Hülsen 24 bestimmen nicht nur die gewünschte Mindestöffnung der Klammerschenkel 23, sondern tragen mit ihren Fest-
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Stellschrauben 25, ihren Spitzen und den spitzen Enden der
Klamruersclienkel 23 dazu bei, dass der Fisch festgehalten
wird und die Angelschnur nach Durchführung durch die Klammer 23 und den King 18 nicht herausgleiten kann. Wahlweise können
beliebig viele mit den entsprechenden Feststellhülsen verbundene Spitzen verschiedener Grosse an den Klammerschenkeln
23*befestigt werden. Die Feststellhülsen 21 können mit Nuten verseilen sein oder irgendein anderes System zur Befestigung
der Gummielemente bzw. Federn 30 aufweisen.
In dem Ausführungsbeispiel nach Figur 1 sind zwei Druckhülsen
20 mit Befestigungsnuten und ohne Spitzen sowie ein weiteres mit Schrauben 22 befestigtes Paar Hülsen 21 mit Spitzen dargestellt.
Die mit Spitzen versehenen Hülsen 24 in der Nähe der spitzen
Knden der Klammerschenkel 23 sind mit vorzugsweise abgewinkelten
Blechen 26 versehen, die dazu dienen, die gewünschte Stellung der Ziehvorrichtung bei deren Aufprall auf den Fisch
zu erreichen und beim Fischen mit einer Troll- und Schluckangel einen grösseren Widerstand gegen die Rückführung der
Ziehvorrichtung an der Angelschnur zu erreichen. Die Bleche 26 können mit herkömmlichen Befestigungselementen, z.B.
Schrauben, befestigt werden.
Auf dem freien Schenkel des abgewinkelten Haltestabes 1, der länger als der Schenkel 32 ist, an den die Klammerschenkel
23 angelenkt sind, ist die Hülse 8 mit einem an ihrem Oberteil angelöteten Blech 9 gelagert, das Bohrungen und Nuten
zum Durchführen oder Befestigen der Gummielemente 30 aufweist, die zum Aufspannen der Klammerschenkel 23 dienen. An
allen Befestigungsstellen kann eine doppelte Einstellung erfolgen. Aufgabe der Hülse 8 ist es, in jedem Falle die Spannung
der Gummielemente 30 in angemessener Weise zu regeln, wenn sich die Klammer schliesst. Die Begrenzung der mechani-
*angeordnet und mit entsprechenden Schrauben 22
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sehen üffnung erfolgt durch die r'estsxellschraube einer Hülse
1y und die Begrenzung der elastischen öffnung durch ein Gurnmielernent 29,
An der verstellbaren hülse 8 ist hinten mittels einer Schraube
33 ein Blech 4 befestigt, das eben oder zweckentsprechend
gebogen sein kann und mit Nuten versehen ist, die das Feststellen an jeder beliebigen Stelle seines Weges gestatten sowie
das Einführen eines iindes in den Stab 1 ermöglichen, wenn das Blech 4 umgekehrt wird. Das Blech 4 hält bei jeder Fischereiart
die Klamiiierschenkelenden in der gewünschten Höhe.
Die Gummi elemente, mit denen man die verschiedenen Einsatzmöglichküiten
der Vorrichtung erreicht, v/erden in den Nuten der Hülsen 14, 20 und 21, in den Nuten 6 und 9 der Hülsen 8 und
11 sowie in der Bohrung 26 am oberen ilnde des Stabes 1 befestigt.
Zur Z.dfeatigung der Guramieldiiiente in den Nuten und
Bohrungen ist es ausreichend, wenn diese kleiner als der Durchmesser der Gummielemente und etwas grosser als der Durchmesser
der bis zur Streckgrenze gespannten Gummielemente sind.
Wenn ein Fisch gefangen ist, wird das Angelgerät zwischen den Klamme rs ehe nice In 23 und durch den gegebenenfalls geöffneten
Ring 1ö hindurchgeführt. Nachdem der Ring 18 wieder geschlossen
ist, lässt man die Ziehvorrichtung an der Angelschnur entlang gleiten, bis sie entweder durch ihren Aufprall auf
den Fisch oder durch den Aufprall des Fisches auf die Ziehvorrichtung in den Fisch eindringt. Nun zieht man an der am
Mittelglied 35 der Kette 34 befestigten Schnur 3, wodurch
die geraden ^nden der Klammerschenkel 23 aufeinander zu bev.egt
werden, wobei dieser Bewegung keine andere Kraft als die des Fisches entgegenwirkt, weshalb die Klammer umso mehr
in seinen Körper eindringt, je schwerer er ist. Die Ziehvorrichtung
wird dann mittels der Schnur 3 eingeholt.
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In den Fieren 3 und 4 ist eine Ausxührungsform des Erfindungsjjegenstandes
dargestellt, bei der der rechtwinkelig gebogene Haltestab 1 zwei gleichlange Schenkel hat, weshalb
nur die verstellbare Hülse 8 vorhanden ist. Die Klammerschenkel 2 3 bleiben normalerweise durch die Spannung von elastischen
Elementen oder Gummielementen 30 geschlossen, die mit
Hülsen 11 .verbunden sind, deren Bohrungen sich oben befinden. Somit werden die Klammerschenkel 23 zusammengehalten, deren
Mindestöffnungsweite, wie im vorher beschriebenen Fall, vom
Abstand der Hülsen 24 sowie von der Stellung und Breite des Bleches 16 abhängt.
In den Figuren 5 und 6 ist eine dritte Ausxührungsvariante dargestellt, bei der, wie bei der ersten Ausführungsform
(Figuren 1 und 2) die Klammer schenkel 23 durch die Wirkung
und Anordnung der Gummielemente 30 geöffnet bleiben, mit der Besonderheit, dass an dem an der verstellbaren Hülse 8 vorgesehenen
Knotenpunkt der Gummielemente 30 ein weiteres Gummielement 29 befestigt ist, das mit dem Hittelglied 35 der Kette
34 verbunden ist und, wie im ersten Fall, durch die am freien Ende des längeren Schenkels des Stabes 1 vorgesehene
Bohrung 28 geht.
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Claims (7)
- Patent- (.'Jchut ζ-) Ansprüche:.ώίηηοΐVorrichtung für gefangene Fische, zur Verwendung mit Angelruten, welche einen rechtwinkelig gebogenen haltestab aufweist, dessen einer Schenkel als Achse für zwei mit je einem Schenkel einer gebogenen Klammer verbundene Hülsen dient und einen Ring zum Durchführen der Angelrute und der Angelschnur trägt, wobei an den Klammerschenkeln kleine Hilfsspitzen befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammer (23) in ihrer Schliessstellung ein Durchführen der Angelschnur ermöglicht und gewährleistet, sowie gleichzeitig ausreichenden Raum für einen leichten Durchtritt eines auf die Vorrichtung aufprallenden Fisches bietet, dass die Klammer durch ein elastisches Element (30) geschlossen gehalten ist, dessen Enden an Hülsen (11, 21) befestigt sind, die auf den spitzen Klammerschenkelenden gegenüberliegenden freien Klammereschenkelenden angeordnet sind, dass das elastische Element durch ein gelochtes und genutetes Blech (9) geführt ist, das an einer verstellbaren Hülse (8) befestigt ist, die in der Nähe der Haltestab-Abwinkelung auf dem nicht zur Anlenkung der Klammerschenkel dienenden haltestabschenkel angeordnet ist, dass die den spitzen * der Klammerschenkel an vorbestimmten Punkten oder an den zur Festlegung der elastischen Elemente dienenden Hülsen (16, 11) mittels einer Kette (34) od. dgl. biegsamen, unelastischen Element miteinander verbunden sind, dass oben an dem Haltestabschenkel, an dem die Klammerschenkel angelenkt sind, der Ring mittels einer gleichzeitig als Anlenkhülse für die Klammerschenkel dienenden Feststellhülse (17) befestigt ist, und dass an der Feststellhülse ein Blech (16) angeordnet ist, dessen Breite*Klammerschenkelenden gegenüberliegenden Enden609828/0256den minimalen Winkel zwischen den Klammerschenkeln bestimmt, wobei sämtliche Teile derart angeordnet und ausgebildet sind, dass bei Zug an einer in der Mitte der
Kette (i>4) od. dgl. zwischen den stumpfen Klammerschenkel enden befestigten Schnur (3) die Greifwirkung der
Klammer vergrössert und dadurch der zwischen den Klammerschenkeln befindliche Fisch festgehalten wird. - 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Klammerschenkeln (23) mindestens zwei'Hülsen (21, 24) mit liilfsspitzen vorgesehen sind, wobei gegebenenfalls an den Hülsen (21, 24) mit Hilfsspitzen oder an Hülsen ohne Spitzen abgwinkelte Bleche (26) befestigbar sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden des elastischen Elementes (30) an
mindestens zwei Hülsen (21) mit kleinen Spitzen und seine Mitte an dem Blech (9) der verstellbaren Hülse (3) jefesxigt ist, wobei durch die Spannung des elastischen Elementes die Klammerschenkel (23) ständig geöffnet gehalten und durch den Zug an der Schnur (3) die in der Mitte der mit den freien Klammerschenkel enden verbundenen Kette (34) befestigt ist, die Klammerschenkel schliessbar sind. - 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am freien Ende (28) des einen abgewinkelten Haltestabschenkels, der langer ist als der Haltestabschenkel, an dem die Klammerschenkel (23) angelenkt sind, eine Bohrung vorhanden ist, in der das elastische Element (30) befestigst ist, welches das Ende
(28) mit dem Mittelglied (35) der Kette (34) verbindet,
an dem gleichzeitig die Zugschnur (3) angreift.609828/0256 - 5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass unten an der verstellbaren hülse (β) ein vorzugsweise gebogenes Blech (4) befestigt ist, das mit Schlitzen zum Verschieben und Umkehren versehen ist.
- 6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Vorderteil des Ringes (18) eine oder mehrere Rollen (31) angeordnet sind, auf der (denen) die Ziehvorrichtung leicht entlang der Angelschnur oder an der Angelrute und der Angelschnur entlang zu dem gefangenen Fisch gleitet.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anordnung der elastischen Elemente zum Öffnen der Klammerschenkel (23) neben der verstellbaren Hülse (8) eine weitere Hülse (5) vorgesehen ist, die den Bewegungsweg einer dritten schweren Hülse (2) begrenzt, die auf dem freien Stabende gleitet, dass die schwere Hülse (2) mittels unelastischer fadenartiger Elemente (7) mit den freien Klammerschenkelendeη verbunden ist und in ihrer j^ndstellung einen die Spannung der elastischen Elemente (30) überwindenden Zug auf die Klammerschenkel ausübt und so die Klammerschenkel (23) in der Stellung entfernt von der Begrenzungshülse (5) schliesst oder, bei Anlage an der Begrenzungshülse (5) durch die Kraft des elastischen Elementes öffnet, dass nahe dem Gelenk zwischen den Klamme rs ehe nke In (23) auf demUnterteil eines der Klammerschenkel gegebenenfalls eine gleitbare und drehbare Hülse (19) zurBegrenzung der maximalen mechanischen Öffnung festlegbar ist, die gegen das Oberteil des anderen Klammerschenkels stösst, und dass auf den Oberteilen und auf den Unterteilen beider Klammerschenkel Hülsen (11, 14, 20) festlegbar sind, die mit Befestigungsmitteln für die elastischen Elemente (30) versehen sind.609828/0256
Applications Claiming Priority (2)
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Publications (1)
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| FR (1) | FR2295698A1 (de) |
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Also Published As
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| FR2295698A1 (fr) | 1976-07-23 |
| IT1051896B (it) | 1981-05-20 |
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