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DE670907C - Insbesondere fuer Fenster zu verwendendes Doppelscharnier - Google Patents

Insbesondere fuer Fenster zu verwendendes Doppelscharnier

Info

Publication number
DE670907C
DE670907C DET48236D DET0048236D DE670907C DE 670907 C DE670907 C DE 670907C DE T48236 D DET48236 D DE T48236D DE T0048236 D DET0048236 D DE T0048236D DE 670907 C DE670907 C DE 670907C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
window
hinge
double
hinges
sash
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET48236D
Other languages
English (en)
Inventor
Philipp Treutler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PHILIPP TREUTLER
Original Assignee
PHILIPP TREUTLER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PHILIPP TREUTLER filed Critical PHILIPP TREUTLER
Priority to DET48236D priority Critical patent/DE670907C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE670907C publication Critical patent/DE670907C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D3/00Hinges with pins
    • E05D3/06Hinges with pins with two or more pins
    • E05D3/12Hinges with pins with two or more pins with two parallel pins and one arm

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

  • Insbesondere für Fenster zu verwendendes Doppelscharnier Bei Fenstern ist es allgemein üblich, den Fensterflügel eines einfachen oder doppelflügeligen Fensters mit Hilfe eines oder mehrerer Scharniere mit einem festen Rahmenteil zu verbinden, so daß das Fenster um die Scharniere geschwungen werden kann. Dabei :macht sich der Übelstand bemerkbar, daß das ,geöffnete Fenster bzw. die Fensterflügel in das Zimmer hineinragen und so hinderlich sind.
  • Bei sogenannten Doppelschiebefenstern ergeben sich beim Einsbau oftmals Schwierigkeiten. Bei niederen Räumen ist die Aussicht beim unteren Flügel gering, und das Reinigen der Fenster ist umständlich.
  • Man hat auch schon ein Fensterscharnier vorgeschlagen, welches ermöglicht, den Fensterflügel beim Öffnen nach vorn zu verlegen, und zwar so, daß der Fensterflügel in einem Abstand von seiner ursprünglichen Lage liegt.
  • Derartige Scharniere sind in ihrer Bauart umständlich, insofern, als allein drei Drehgelenke Anwendung finden und außerdem auch eine den drei Drehgelenken angepaßte Anzahl von Bandteilen. Bei dieser bekannten Ausführungsform handelt es sich nicht tun ein sogenanntes Doppelscharnier.
  • An sich sind auch schon für Fenster zu verwendende Doppelscharniere bekannt, bei welchen ein mittlerer, winkelförmiger Teil mit Drehgelenken und zwei seitliche Teile mit einem festen und einem beweglichen Bauteil verbunden sind.
  • Die Erfindung betrifft ein Doppelscharnier mit winkelförmigem Mittelteil, und es besteht das Neue im wesentlichen darin, daß der zwischen den beiden Drehgelenken des Doppelscharniers liegende mittlere, winkelförmige Teil mit -denn einen Schenkel an dem Außenrahmen und mit dein anderen Schenkel an der Wand anliegt.
  • Hierdurch wird gegenüber dem bekannten Doppelscharnier, bei welchem der winkelförmige Teil ,mit seinen beiden Schenkeln nicht einesteils an einem Außenrahmen und andernteils an einer Wand anliegt, der Vorteil erreicht, daß die beiden Schenkel des winkelförmigen Teiles satt anliegen, wodurch der Fensterflügel luftdicht und fest getragen wird.
  • Ein weiterer Vorteil des erfindun&#,-gemäßen Doppelscharniers wird darin blickt, :daß es bei geöffnetem Fenster nit hinderlich ist, im Gegensatz zu der bekannt-&i1 Ausführung.
  • Das neuartige Doppelscharnier kann auch für sich oder es können auch zwei übereinander angeordnete Doppelscharniere zusammen zwecks Führung in senkrechter Richtung auf einer gemeinsamen ortsfesten Strange gleiten, auf welcher mvecks Feststellung des Fensters in der :gewünschten Höhenlage ein ver- und feststel.tbarer Anschlag angeordnet ist.
  • Weitere Erfindungsmerkmale sind in der nachfolgenden Beschreibung erläutert.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf den Zeichnungen in mehreren Ausführungsbeispielen, und zwar bei Fenstern zur Darstellung gebracht.
  • Fig. i zeigt ein mit dem neuen Doppelscharnier versehenes, zweiflügeliges Fenster in geschnittener Draufsicht.
  • Fig. z zeigt eine ähnliche Draufsicht bei geöffnetem Fenster.
  • Fig. 3 zeigt wiederum eine ähnliche Draufsicht mit teilweise ,geöffneten Fensterflügeln. Fig. 4 zeigt in Draufsicht und in größerer Darstellung das Doppelscharnier, während Fig. 5 eine Vorderansicht des Doppelscharniers zeigt und .gleichzeitig die Verbindung zweier Doppelscharniere zu einem Doppelscharnierpaar erkennen läßt.
  • Fig.6 zeigt schematisch. ein mehrteiliges Fenster mit dem neuen Doppelscharnier in Vorderansicht.
  • Fig.7 ist eine Seitenansicht hierzu im Schnitt.
  • Fig.8 zeigt die Anwendung bei einem Schiebefenster, wobei das obere Fenster nach unten verschoben ist.
  • Fig. g zeigt eine ähnliche Seitenansicht, wobei jedoch das untere Fenster nach oben verschoben ist.
  • Fig. io zeigt ein Doppelscharnierpaar durch einen Steg verbunden und auf einer Führungsstange.. verstellbar.
  • Fig. ii zeigt ein Doppelscharnierpa.ar als feststehendes Scharnier ausgebildet.
  • Fig. 12 zeigt in geschnittener Draufsicht und in größerer Darstellung eine etwas andere Ausführungsform.
  • Fig. 13 zeigt einen Längsschnitt durch ein dreiteiliges Fenster.
  • Fig. 14 zeigt einen Schnitt durch eine andere Ausführungsform.
  • Fig. 15 zeigt ein ausrückbares Scharnier, welches den oberen Flügel mit den mittleren Flügel gemäß Fig. 6 verbindet. Fig. 16 zeigt in teil-eisern Schnitt die Aust' für den Scharnierbolzen des oberen Doppelscharniers nach Fig. 6, während Fig. 17 in größerer Darstellung die Verbindung des unteren Doppelscharniers mit den Scharnieren des oberen und mittleren Fensters gemäß Fi.g.6 zeigt.
  • Fig. 18 zeigt in Draufsicht, teilweise im Schnitt, eine Stütze für die Führungsstange nach Fig.6.
  • Fig. i9 zeigt schließlich in Draufsicht einen Beschlagteil als Träger für das Doppelscharnierpaar und als Halter für die Führungsstange gemäß Fig. 6.
  • Gemäß Fig. i werden die beiden schematisch dargestellten Fensterflügel i von Doppelscharnieren getragen, die durch die Beschlagteile 5 mit denn ortsfesten Rahmenteil 46 und Bauteile verbunden sind. Das Doppelscharnier besteht aus einem winkelförmigen Mittelstück 3, einem Anschlagteil 4 und einem weiseren Anschlagteil s. Die beiden Anschlagteile 4 und 5 sind durch Bolzen 6 und 7 mit dem mittleren Teil 3 gelenkig verbunden. Der Anschlagteil 4 ist an dem Flügelrahmen i und der Anschlagteil s .an dem ortsfesten Rahmenteil 46 und Bauteile angeschraubt, wie Fig.4 erkennen läßt. Der Teil 4 kann aber auch ,nach Art eines Fischbandes in den Fensterflügel i eingelassen und durch Stifte gehalten werden, so daß man ein kombiniertes Fiscbbandscharniergelenk erhält (vgl. Fig. 4).
  • In Fig. i ist in vollen Linien das geschlossene Fenster dargestellt, während in strichpunktierten Linien eine Stellung der Fensterflügel angegeben ist, gemäß welcher die beiden Fensterflügel vorgestellt sind, d. h. sie sind parallel zur Grundstellung der Fensterflügel .in das Innere des Raumes verlegt, was durch die Anwendung des beschriebenen Doppelscharniers möglich ist. Eine weitere Stellung der Fensterflügel i ist in F ig. i in gestrichelten Linien angedeutet, und zwar sind hier die beiden Fensterflügel derart umgeschlagen, daß sie an den beiden Wänden entlang anliegen.
  • Fig. 2 zeigt das Fenster in, normaler Weise geöffnet, so daß sich die beiden Fensterflügel nur um die Scharnierbolzen 6 drehen, im Gegensatz zu der Darstellung nach Fig. i (strichpunktiert und gestrichelt), -gemäß welcher die Fensterflügel i sich um die Scharnierbolzen 6 und die mittleren Teile 3 um die Scharnierbolzen 7 drehen.
  • Auch bei der Darstellung nach Fig. 3 wurden die beiden Fensterflügel i um die Scharnierbolzen 6 und die Mittelteile 3 um die Scharnierbol.zen 7 geschwungen, -dabei aber die Fensterflügel i schräg einsgestellt, so daß die Luft von drei Seiten in Richtung der Pfeile durchströmen kann. Die Doppelscharniere können je getrennt für sich angeordnet sein oder aber auch paarweise Verwendung finden, wobei alsdann die Doppelscharniere miteinander verbunden sind, beispielsweise -durch die Stange 8 (Fig. 5).
  • Der Erfindungsgegenstand eignet sich jedoch nicht nur für Flügelfenster entsprechend den. Fig. i his 3, sondern auch für solche Fenster, die nach Art eines O'berlichtfensters geöffnet werden sollen. In den Fig. 6, 7 und 13 ist ein derartiges Fenster dargestellt. Es besteht aus drei Fensterflügeln 9, io und ii, von denen. der obere Fensterflügelg von einem Doppelscharnierpaar getragen wird. Das mittlere Fenster io steht mit dem unteren Fenster i i durch ein langes Scharnier 12 in Verbindung, so daß das mittlere Fenster io um dieses Scharnier 12 in Richtung des Pfeiles 13 nach unten umgeschwenkt werden kann, wie in Fig.7 in strichpunktierten Linien angedeutet ist. Es sind also in diesem Falle das obere Fenster g und das untere Fenster i i geschlossen. Das obere Fenster 9 steht mit dem mittleren Fenster io durch ein Scharnier 14. mit Scharnierbolzen 15 und ein weiteres Scharnier i6 mit Scharnierbolzen i7 in Verbindung, so daß der obere Fensterflügel 9 um die beiden Scharniere 14 und 16 geschwungen «-:erden kann. Das obere Fenster 9 nimmt dann etwa eine solche Stellung ein, wie .bei einem anderen Ausführungsbeispiel in Fig.8 in strichpunktierter Linie dargestellt .ist.
  • Wenn der Bolzen 15 des Scharniers 14 herausgezogen und der Bolzen 17 des Schariiiers 16 mit Hilfe des Griffes i8 verschoben wird, so können die beiden Fensterflügel io und ii gemeinsam um Scharniere i9 und 2o wie ein gewöhnliches Fenster geöffnet werden.
  • Sind jedoch die Bolzen 15 und 17 in die Scharniere 14 und 16 eingeschoben, so können alle drei Fensterflügel 9, io und i i wie ein gewöhnliches Fenster .geöffnet werden, wobei alsdann, die Fensterflügel 9, io, ii um die Scharniere 2o, i9, 21 6, 6 und 22 schwingen (Fig. 6).
  • Das Steckscharnier 14, 15 kann auch so ausgebildet sein wie das Scharnier 16, 17. Die vorstehenden Ausführungen lassen sodann erkennen, daß die Fensterflügel 9, io und i i sowohl in waagerechter Richtung als auch in .senkrechter Richtung umgelegt werden können.
  • Das neue Doppelscharnier gestattet aber auch die Anwendung bei Schiebefenstern. Ein solches Schiebefenster stellt auch der Fensterflügel 9 (Fig. 6) dar.
  • Zu diesem Zweck sitzt das Doppelscharnierpaar auf einer Stange 23, auf welcher .die Augen der Scharniere 7 gleiten, so daß das Fenster 9 auf .der Stange 23 in der Höhe verst-ellt werden kann.
  • Hierzu ist es jedoch erforderlich, daß zuil':chst die Bolzen 15 und 17 herausgezogen bzw. verschoben werden, so daß die Verbindung zwischen dem Fenster 9 und dem Fenster io gelöst ist. Hierauf kann das Fenster 9 ähnlich wie das Fenster i (F'ig. i) nach vorn verlegt werden, wie in Fig. 7 in strichpunktierten Linien angedeutet ist. Ist dies geschehen, so kann das in Fig. 7 strichpunktiert gezeichnete Fenster 9 auf der Stange 23 senkrecht nach abwärts bewegt werden. In der jeweiligen Stellung des nunmehr als Schiebefenster dienenden Flügels 9 wird letzterer durch einen Anschlag 24 gehalten, der mit Hilfe einer Flügelmutter 25 auf der Stange 23 ver- und feststellbar ist.
  • Diese Ausführung kommt in Frage, wenn die Stange 23 nur kurz gehalten ist. Handelt es sich aber um lange Stangen 23, so sind diese nicht nur oben und unten mit Hilfe der Beschläge 5 gehalten (Fig. 6 .bis io und i9), sondern es findet noch eine Stütze 48 Anwendung, die in Fig. 18 in Draufsicht .dargestellt ist. Diese Stütze 48 sitzt zwischen dem unteren gleitbaren Scharnier 7 und dem verstellbaren Anschlag 24. Durch die Stütze 48 wird der Stange 23 ein guter Halt gegeben.
  • Diese Stütze 48 ist aber für die senkrechte Verschiebung des Fensters 9 hinderlich, und es muß deshalb die Stange 23 auch freigegeben werden können. Zu diesem Zweck ist an der Stütze 48 ein Bügel 49 an. 'gelenkt, der durch einen Riegel 50 in der Stellung nach Fig. 18 gehalten wird. Wird der Bügel 49 durch Drehen des Riegels 5o freigegeben, so kann der Bügel 49 uni seinen Zapfen 51 derart geschwungen werden, daß die Stange 23 freiliegt, so daß jetzt die Scharniere 7 und damit auch das Fenster g in senkrechter Richtung verschoben werden können. Dabei geht der lose eingestellte Anschlag 24 mit, bis die gewünschte Höhenstellung des Fensters 9 erreicht ist, worauf der Anschlag 24 mit Hilfe ,der Flügelmutter 25 festgestellt wird.
  • Die Fig. 8 und 9 zeigen ein zweiflügeliges Schiebefenster. Dabei ist gemäß Fig.8 der untere Flügel 26 geschlossen, während der obere Flügel27 nach unten verschoben ist. lach Fig.9 sind der obere Flügel27 geschlossen und der untere Flügel 26 nach oben verschoben. Bei diesen beiden Ausführungsbeispielen muß der Fensterflügel 27 bzw. 26 zuerst vorgestellt werden, ähnlich wie in Fig.7 das strichpunktiert angedeutete Fenster 9 vorgestellt ist. Alsdann ist eine Verschiebung nach unten bzw. oben möglich.
  • Das bei den Ausführungsbeispielen nach Fig.6 bis 9 verwendbare Doppelscharnierpaar ist in Fig. io dargestellt. Falls eine Verschiebungdes Fensters nach oben bzw. unten nicht in Frage kommt, so genügt ein feststehendes Doppelscharnierpaar, wie in Fig. i r dargestellt ist.
  • Um das obere Fenster 9 (Fig. 6) nach Art eines Oberlichtfensters öffnen zu können, müssen die Scharnierverbindun@gen 6, 22 und 6, 21 gelöst werden. Diesem Zwecke dienen die Einrichtungen nach den Fig. 16 und 17. Gemäß Fig. 16 werden die beiden Scharnierteile 6 und 22 durch einen Bolzen 28 gehalten, der unter der Wirkung einer Zugfeder 29 steht. Am Ende des Bolzens 28 ist ein Zugorgan 30 vorgesehen, so daß bei einem Zug entgegen der Wirkung der Feder 29 der Bolzen 28 aufs .dem Scharnier 22 heraustritt und dadurch die Scharnierverbindung 6, 22 löst. Nach Fig. 17 .dient zum Zusammenhalten der Scharniere 6, 21 und i9 ein Steckbolzen 3i, der mit einem Griff 32 versehen ist, so daß nach Herausziehen des Steckbalzens 31 die Scharnierverbinidung 6, 21 und 1,9 gelöst ist. Nach Lösen ,der beiden Doppelscharniere kann alsdann das Fenster 9 um die Scharniere 14 und 16 geklappt werden.
  • In denjenigen Fällen,. in welchen es gewünscht wird, das Fenster auch noch nach außen hin schräg zu stellen, ist es erforderlich, das Fenster in einem Außenrahmen 33 zu lagern und letzteren mit Hilfe eines Scharniers 34 mit dem Rahmen 35 zu verbinden, so daß alsdann das Fenster nach außen ausgeschwungen werden kann, wie in Fig. 14 in strichpunktierten Linien angedeutet ist.
  • Es ist auch möglich, den :unteren Flügel eines mehrteiligen Fensters als Schiebefenster auszubilden, indem z. B. der untere Flügel i i (Fig.6 und 7) in einem Falz läuft, wobei zur Verminderung der Reiburig zwischen Fensterflügel i i und feststehendem Rahmen 46 Kugeln 43 eingeschaltet sind (Fig. i2). Dabei wird ein solches Schiebefenster i i von zwei Drahtseilen 44 und 52 (Fig. 6 und 12) getragen, -wobei das eine Drahtseil 44 in einer Nut 45 des festen Rahmenteiles 46 liegt und bei 53 mit dem Schiebefenster i i verbunden ist. -Das Drahtseil 44 läuft über Rollen 37 in einer Nut 38 des einen Rahmenschenkels 39, wobei ,die Nut 38 von einer Leiste 4o abgedeckt wird (Fig. i3). Das Drahtseil 44 ist ferner mit einem gewichts- oder federbelasteten Zug ausgerüstet; so zeigt beispielsweise Fig.6, daß das Ende des Drahtseiles 44 ein Gewicht 41 trägt, das sich bei der Verstellung des Schiebefensters ii in der Höhenrichtung in einem Schacht 42 bewegt. Damit bei einem Verschieben .des Fensters i i mit Hilfedes gewichtsbelasteten Seiles 44 das Fenster i i sicher -geführt und ein Ecken desselben vermieden wird, ist zweckmäßigerweise .das zweite Seil 52 vorgesehen, dessen Ende in einen Haken 54- (des Fensters i i eingehängt ist und das über eine Rolle 36 läuft. Die beiden Seile 44 und 52 laufen nun zusammen über die benachbarte Rolle 37, und die beiden Seilenden. stehen unter dem Zug des Gewichtes 41.
  • Es kann aber auch das Seil 52 mit dem Seil 44 verbunden sein, und zwar in dem Bereich zwischen den beiden Rollen 36 und 37 (Fig. 6), so daß als Fortsetzung nur das eine Seil 44 über die Rolle 37 läuft.
  • An Stelle des Gewichtes 41 kann das Seil 44 auch von Hand gezogen werden, ähnlich wie ein Zug- öder Rollvorhang.
  • Damit nun das dreiflügelige Fenster 9, io und i i in der üblichen Weise geöffnet werden kann, wobei es sich umdie senkrechten Scharniere dreht, ist das Seil 52 aus dem Haken 54 au.shängbar, so daß alsdann das Seil 52 beim Öffnen des Fensters 9, io und i i in keiner Weise hindert. Ein Haken 54 ist nicht unbedingt notwendig; es könnte ebensogut auch ein anderes Haltemittel, z. B. eine Klemme, Verwendung finden.
  • Fig. 12 läßt außerdem erkennen, daß noch Einsteckplatten47Anwendung finden können, die den Zweck haben, das Fenster nach außen gut abzuschließen.

Claims (5)

  1. PATrNTANSPRÜCHE: i. Insbesondere für Fenster zu verwendendes Doppelscharnier, bei welchem ein mittlerer, winkelförinigerTeil mit den Drehgelenken und zwei seitliche Teile mit einem festen und einem beweglichen Bauteil verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, d-aß der zwischen den beiden Drehgelenken (6, 7) des Doppelscharniers (3, 4, 5) liegende mittlere, winkelförmige Teil (3) mit .dem einen Schenkel an .dem Außenrahmen (46) und mit dem anderen Schenkel an- der Wand (2) anliegt (Fig# i, 4)-
  2. 2. Fensterdoppelscharnier nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung des Doppelscharniers (3, 4, 5) in senkrechter Richtung dieses bzw. zwei übereinander angeordnete Doppelscharniere auf einer gemeinsamen ortsfesten Strange (8 bzw. 23) gleiten, auf welcher zwecks Feststellung des Fensters in der gewünschten Höhenlange ein ver- und feststellbarer Anschlag (24, 25) angeordnet ist (Fig.5, 1o).
  3. 3. Fenster unter Mitverwendung der Doppelscharniere nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei in senkrechter Richtung untereinander angeordnete Fensterflügel (9, ib) einerseits durch zwei an sich bekannte lösbare Scharniere (1q., 16) in waagerechter Richtung schwenkbar miteinander verbunden sind und andererseits durch die Doppelscharniere (3, 6, 7) und ein weiteres, einfaches Scharnier (i9), die durch einen gemeinsamen und lösbaren Scharnierbolzen (31) zusammengehalten werden, in senkrechter Richtung schwenkbar sind (Fig.6, 15, 17).
  4. Fenster nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß drei Fensterflügel (9, 1o, i i) in senkrechter Richtung untereinander angeordnet sind, von denen das obere (9) und das mittlere Fenster (io) gemäß Anspruch 3 miteinander in Verbindung stehen, während das mittlere (io) und das untere Fenster (ii) durch ein waagerechtes Längsscharnier (1z) miteinander verbunden sind (Fig. 6, 13).
  5. 5. Fenster nach den Ansprüchen 3 und q., dadurch gekennzeichnet, daß der untere, als Schiebefenster ausgebildete Fensterflügel (i i) einen Seilzug (5z) aufweist, der lösbar (bei 5q.) mit dem Fensterflügel (i i) verbunden ist, zum Zwecke, diesen Fensterflügel sowohl als Schwenkfenster als auch als Schiebefenster verwenden zu können (Fi,g.6).
DET48236D 1937-02-24 1937-02-24 Insbesondere fuer Fenster zu verwendendes Doppelscharnier Expired DE670907C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE936195C (de) * 1952-02-12 1955-12-07 Dellbruegger Klingen Fa Beschlag fuer parallel zuruecksetzbare Fluegel von Fenstern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE936195C (de) * 1952-02-12 1955-12-07 Dellbruegger Klingen Fa Beschlag fuer parallel zuruecksetzbare Fluegel von Fenstern

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