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DE2558620A1 - Elektrischer schalter - Google Patents

Elektrischer schalter

Info

Publication number
DE2558620A1
DE2558620A1 DE19752558620 DE2558620A DE2558620A1 DE 2558620 A1 DE2558620 A1 DE 2558620A1 DE 19752558620 DE19752558620 DE 19752558620 DE 2558620 A DE2558620 A DE 2558620A DE 2558620 A1 DE2558620 A1 DE 2558620A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
switch
contact arm
cam
switch according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19752558620
Other languages
English (en)
Other versions
DE2558620C2 (de
Inventor
Lothar Faude
Alois Schaeffeler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
J&J Marquardt KG
Original Assignee
J&J Marquardt KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by J&J Marquardt KG filed Critical J&J Marquardt KG
Priority to DE19752558620 priority Critical patent/DE2558620C2/de
Publication of DE2558620A1 publication Critical patent/DE2558620A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2558620C2 publication Critical patent/DE2558620C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H13/00Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
    • H01H13/02Details
    • H01H13/12Movable parts; Contacts mounted thereon
    • H01H13/20Driving mechanisms
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/02Bases, casings, or covers
    • H01H9/06Casing of switch constituted by a handle serving a purpose other than the actuation of the switch, e.g. by the handle of a vacuum cleaner

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • Elektrischer Schalter
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Schalter mit wenigstens einem, einen bewegbaren Kontakt tragenden Kontaktarm mit zugeordnetem Gegenkontakt und einem gegen die Kraft einer Rückstellfeder bewegbaren Betätigungsorgan. Schalter dieser Art sind an sich bereits bekannt. Am weitesten verbreitet sind Ausführungen mit normalerweise geöffneten Kontakten.
  • Man kann sie aber auch als Umschalter oder als Schalter Init Ruhekontakten ausbilden. Wenn auf das Betätigungsorgan die Betätigungskraft einwirkt, bewegt er sich von seiner einen in seine andere Endstellung wobei die Rückstellfeder gespannt ist. Nach Wegfall der Bettigunskraft kehrt das Betätigungsorgan und der von diesem bewegte Schaltermechanismus aufgrund der Kraft der Rückstellfeder von selbst wieder in die Ausgangslage zurück.
  • Solche Schalter werden vielfach in elektrisch betriebene Geräte, insbesondere elektrische Handwerkzeuge eingebaut, wobei sie dann mit Aroitskontakten ausgestattet werden.
  • Wenn van dort das Betätigungsorgan des Schalters zögernd betätigt kommt es insbesondere bei hohen Schaltleistungen zu Kontaktabbrand und dadurch wird die Lebensdauer entscheidend verringert. Ähnliches gilt, wenn man das Betätigungsorgan bei geschlossenen Kontakten nur ungenügend festhält, so daß sich die Kraft der Rückstellfeder auswirken kann und eine Reduzierung des Kontaktdruckes oder ein unbeabsichtigtes wiederholtes öffnen und SchlieRen der Kontakte eintritt.
  • Die Aufgabe der vorliegenden erfindung wird nun darin gesehen einen elektrischen Schalter der eingangs genannten Art zu schaffen, welcher bei vergleichsweise einfachem Aufbau eine schleichende Kontaktgabe vermeidet und den Kontaktdruck auch bei geringen Schwankungen der Betätigungskraft in der Umschaltlage aufrechterhält.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein elektrischer Schalter gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 vorgeschlagen und er ist erfindungsgemäß entsprechend dem kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 ausgebildet. bei der Betätigung dieses Schalters bewegen sich zunächst der oder die Kontaktarme zusammen mit ihrer Druckfeder ohne daß letztere gespannt oder zumindest nennenswert gespannt werden. Sobald das Auflaufglied den Nocken erreicht hat, welcher ihm einen gewissen Widerstand entgegensetzt, muß zur Überwindung des letzteren die Betätigungskraft automatisch gesteigert werden. Das führt zu einem schlagartigen Überfahren des Nockens und damit zu einer erheblich beschleunigten Weiterbewegung des Kontaktarmes mit den daran befestigten oder angeformten bewegbaren Kontakten. Weil die Kontakt gabe erst dann erfolgen kann, wenn der Nocken überfahren ist verhindert man automatisch eine schleichende Kontaktgabe. Sobald der oder die ontaktarme ihre Endlage erreicht haben, wird bzw. werden die Druckfedern aufgrund der beschleunigten Endbewegung des ßetätigungsorgans gespannt, weil sich nunmehr das ßetätigungsorgan aufgrund der erhöhten Betätigunt,skraft relativ zu dem in seiner Endstellung befindlichen Kontaktarm weiterbewegt. Jede der gespannten Druckfedern hält den zugeordneten Kontaktarm in seiner Umschaltlage selbst dann fest, wenn die betätigungskraft am Betätigungsorgan etwas nachläßt oder schwankt. Außerdem ist jede Druckfeder so dimensioniert, daß bei einer Teilentlastung das Auflaufglied gewissermaßen die Rückseite des Nockens erreicht und der weiteren Rückstellbewegung einen gewissen Widerstand entgegensetzt der am Betätigungsorgan fühlbar ist und automatisch das verstärkte Wiedereindrücken veranlaßt. Damit bringt also die erfindungsgemäße Ausgestaltung nicht nur Vorteile beim Schalten sondern auch bei der Erhaltung der Umschaltlage. Selbst bei einer Teilentlastung sorgt jede Druckfeder noch für einen ausreichend starken Kontaktdruck.
  • Eine besonders bevorzugte Aus führungs form der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß der Nocken oder dgl. am Schaltergehäuse angebracht, insbesondere angeformt ist und das Auflaufglied eine etwa leistenartige Gestalt mit verdicktem, etwa in Betätigungsrichtung des Betätigungsorgans weisenden freien Ende besitzt sowie elastisch biegbar ist. Durch das verdickte Ende wird praktisch ein Gegennocken gebildet der am feststehenden Nocken aufläuft und zwar sowohl bei der Hin- als auch der Rückbewegung. Dabei wird dann in jeder Bewegungsrichtung das elastische Auflaufglied geringfügig elastisch weggedrückt.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß sich das eine Ende der als Spiraldruckfeder ausgebildeten Druckfeder an einer entgegen der Betätigungsrichtung des Betätigungsorgans weisenden Fläche seines zugeordneten Kontaktarmes abstützt, während das andere Druckfederende in einer Bohrung des Betätigungsorgans abgestützt und gerührt ist. Diese Bohrung ist vorzugsweise als Sackbohrung ausgebildet. Es kann sich jedoch auch um eine absatzweise verengte Bohrung handeln. Sofern der Kontaktarm keine geradlinig verlaufende Form besitzt ist es vorteilhaft, wenn zumindest das Teilstück an dem die Druckfeder anliegt senkrecht zur Feder-Längsachse verläuft.
  • Bei einem Schalter mit vorgespannter Druckfeder bzw. Druckfedern ist es von besonderem Vorteil, wenn jeder Kontaktarm zwischen das zugeordnete Druckfederende und ein mit dem Betätigungsorgan verbundenes, insbesondere daran angeformtes Stützglied eingeklemmt ist. Letzteres einerseits und die erwähnte Sachbohrung andererseits nehmen die Kraft der vorgespannten Druckfeder auf und das Stützglied verhindert eine Verschwenkung des Kontaktarmes in der Ausgangslage des Betätigungsorgans. s entfernt sich von seinem Kontaktarm erst dann, wenn er bzw. sein bewegbarer Kontakt am Gegenkontakt angekommen ist. Die Größe dieses Nachlaufweges ist selbstverständlich festgelegt und normalerweiae wird die Bewegung des Betätigungsorgans dadurch geändert, daß entweder die Rückstellfeder ihre Blockstellung erreicht hat oder aber das Betätigungsorgan bzw.
  • ein damit verbundenes Element an einem Anschlag des Schaltergehäuses aufläuft. Dies sollte zur Schonung des oder der Kontaktarme und ihrer Druckfedern bereits dann der Fall sein, wenn letztere noch nicht in Blocklage sind.
  • Eine andere Ausgestaltung der Erfindung wird darin gesehen, daß jeder Kontaktarm aus elektrisch leitendem blattfederartigem Material hergestellt und sein eines Ende im Schaltergehäuse gehalten ist, während sein anderes bzw. freies Ende den bewegbaren Kontakt trägt oder als solcher ausgebildet ist.
  • Der Zusammenbau des Schalters läßt sich in zweckmäßiger Weise dadurch vereinfachen, daß das eine Ende des Kontakt armes zwischen eine Schaltergehäusewand und ein elektrisch leitendes Anschlußelement für einen elektrischen Leiter eingeklemmt ist. Dadurch entfällt der früher übliche Arbeitsgang des Anlötens, Annietens oder Anschraubens.
  • Eine ion dieser Hinsicht andere Variante der Erfindung besteht darin, daß das im Schaltergehäuse gehaltene Ende des Kontaktarmes Teil einer löt- bzw. schraublosen Anschlußklemme für einen elektrischen Leiter bildet und in eine entsprechende Gehäuseausnehmung hineinragt in der sich auch eine Klemmfeder od. dgl. der Anschlußklemme befindet.
  • Diese drückt auch schon vor dem Einsetzen des elektrischen Leiters das ihr zugeordnete Ende des Kontaktarmes fest an die zugeordnete Wand der Gehäuseausnehmung an. Die Klemmfeder kann in herkömmlicher Weise gestaltet sein, also beispielsweise die Form eines Winkels besitzen, wobei der anpressende Winkelschenkel ggf. hakenartig nach innen umgebogen sein kann. Diese Ausführungsform kann man dadurch weiterbilden, daß das im Schalterghäuse gehaltene Ende des Kontaktarmes U-förmig gestaltet ist, wobei jeder U-Schenkel Teil einer löt- bzw. schraublosen Anschlußklemme für je einen elektrischen Leiter bildet und sich in je einer Gehäuseausnehmung befindet in die auch eine Klemmfeder od. dgl. der Anschlußklemme eingesetzt ist. Damit können also mit ein und demselben Kontaktarm zwei verschiedene elektrische Leiter an örtlich getrennten Stellen elektrisch leitend verbunden werden.
  • Schließlich ist es auch noch sehr von Vorteil, daß das Betätigungsorgan als Drucktaste ausgebildet und insbesondere in der gedrückten Stellung verriegelbar ist.
  • Hierbei wirkt sich die erfindungsgemäße Konstruktion insofern besonders günstig aus als es bei verriegelbaren Drucktasten üblich, wenn nicht gar unvermeidlich ist, daß sie sich nach der Verriegelung geringfügig zurückstellen.
  • Auch in diesem Falle preßt jede Druckfeder ihren Kontaktarm noch mit ausreichender Kontaktkraft am Gegenkontakt an.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand einer Draufsicht bei abgenommenem Schalterdeckel in drei verschiedenen Stellungen des Betätigungsorgans bzw. des Schaltermechanismus dargestellt.
  • Beim Ausführungsbeispiel handelt es sich um einen zweipoligen Schalter mit Arbeitskontakten. Er besitzt infolgedessen zwei parallel angeordnete, im wesentlichen langgestreckte und aus elektrisch leitendem Material hergestellte Kontaktarme 1 deren Querschnitt dem einer Blattfeder entspricht und die in der Zeichnung hochkantstehend angeordnet sind. Ihr festgehaltenes Ende 2 ist U-förmig gestaltet und ihr freies Ende 3 trägt je einen bewegbaren Kontakt 4. Das U-förmige Ende umfaßt klemmend eine Gehäuseleiste 7 und stützt sich mit seinem Bogenstück an der Gehäusewand 8 ab. In der Gegenrichtung wird der Kontaktarm durch die innere Gehäusewand 9 gegen Verschieben gesichert. Der abgenommene Gehäusedeckel verhindert eine Bewegung nach oben. Die Verschiebung nach unten, d. h.
  • senkrecht zur Bildebene übernimmt der Gehäuseboden 10 bzw.
  • daran angeformte Leisten oder andere Erhebungen.
  • Wenn man von dem U-förmigen Befestigungsende 2 des Kontaktarmes absieht, so verläuft er zunächst einmal geradlienig, wobei das Mittelstück 11 bogenförmig ausgebuchtet ist. Auf diese Weise entsteht eine Anlagefläche für das eine Ende der Druckfeder 13 deren Längsmittelachse etwa senkrecht dazu verläuft. Das andere Ende der Druckfeder 13 greift in eine als Führung ausgebildete Ausnehmung 14 des Betätigungsorgans 15 ein, dessen äußeres Ende als Drücker 16 gestaltet ist. Sofern die Druckfedern 13 unter Vorspannung stehen, nehmen der Boden der Ausnehmung 14 einerseits und die Anlagewand 17 bzw. 18 andererseits die Vorspannkraft auf. Auch diese Flächen gehören, wie gesagt, dem Betätigungsorgan 15 an, weswegen das Schaltsystem trotz vorgespannter Druckfedern in Ruhe bleibt. Die Wände 17 und 18 können außerdem noch die Funktion des Aufreißens verschweißter Kontakte übernehmen.
  • An den gerade verlaufenden, mit dem bogenförmigen Mit telstück 11 versehenen Teil des Kontaktarmes schließt sich ein winkelförmiger Endteil 19 an, welcher an dem als Stützfläche für die Druckfeder 13 ausgebildeten Teil des Kontaktarmes schräg angesetzt ist. Auf diese Weise erhält man einen vergleichsweise großen Kontaktweg 20.
  • Der Drücker 16 bzw. das Betätigungsorgan 15 ist in Richtung des Pfeils 21 gegen die Kraft der Rückstellfeder 22 (Fig. 2) eindrückbar. Erfindungsgemäß ist außer den Druckfeder 13 noch eine Art Schnappvorrichtung vorgesehen, welche aus dem Auflaufglied 23 und einem sich in dessen Bewegungsbahn befindlichen Nocken 24 besteht. Das Auslaufglied ist an das vetätigungaorgan 15 angeformt. Sein freies Ende ist ebenfalls in der Art eines Nockens bzw.
  • Gegennockens 25 gestaltet. In der Ausgangslage des Schalters (Fig. 1) hat dieser-Gegennocken vom Nocken 24 einen festgelegten Abstand. beim Eindrücken des Betätigungsorgans trifft er an der vorderen Nockenflanke 26 (Fig. 1) auf.
  • Dabei haben sich die bewegbaren Kontakte 4 ihren Gegenkontakten 5 zwar genähert, sie aber noch nicht erreicht.
  • Desweiteren hat sich an der Spannung der Druckfedern 13 noch nichts geändert während die Druckkraft der Rückstellfeder 22 bereits einen bestimmten Wert erreicht hat oder um einen bestimmten Wert erhöht wurde. Eine Schließung der Kontakte ist nur dann möglich, wenn der Gegennocken 25 den ihm durch den Nocken 24 entgegengesetzten Widerstand überwindet, d. h. über den Nocken 24 hinweggleitet. Dabei wird das Auflaufglied 23 in Richtung des Pfeils 27 elastisch umgebogen. Zur Überwindung des Nockens 24 muß die Betätigungskraft erhöht werden und dies fÜhrt dazu, daß die Endphase der Bewegung des Betätigungsorgans schlagartig erfolgt. In der angestrebten Weise erreicht man so die besonders rasche Schließung der Kontakte.
  • Aus Fig. 3 ersieht man, daß in der Endstellung der bewegbaren Teile des Schaltmechanismus die Druckfedern 13 gespannt sind und dadurch für den notwendizen Anpressdrucl der bewegbaren kontakte an die Festkontakte sorgen. Außerdem hat sich nunmehr der Gegennocken 25 an der hinteren ockenflanke 28 angelegt. Er kann davon sogar einen geringen Abstand haben. Wenn das Betätigungsorgan von der bedienungsperson nicnt-mit konstanter Kraft niedergehalten wird, so wird die Kraft der Rückstellfedern 22 wirksam. Trotzdem kommt es nicht gleich zu einem Abheben der bewegbaren Kontakte, weil einerseits die Druckfeder 13 in der Art eines Stoßdämpfers einen gewissen Rücklaufweg zulassen - der beim Einschalten einen sogenannten Nachlaufweg darstellt - und zum anderen auch die Rücklaufbewegung des Gegennockens 25 über den Nocken 25 am Drücker 16 spürbar wird bzw. werden kann. Im letzteren Falle wird die bedienungsperson den Drücker unverzüglich wieder stärker belasten um ein öffnen der Kontakte zu verhindern. Sofern der Drücker 16 eine nicht gezeigte Verriegelungseinrichtung besitzt, ist nach deren Verrastung ohnhin ein geringer Rücklaufweg des Drückers 16 bzw. des Betätigungsorgans 15 üblich. Der Grund liegt darin, daß man den Drücker 16 zur automatischen Entriegelung wieder etwas eindrücken können muß. Auch in diesem Falle halten die Druckfedern 13 in verriegeltem Zustand der raste 16 den Kontaktdruck in genügendem Maße aufrecht. Da eine ßlocklage der Druckfedern 13 nicht vorgesehen ist (Fig. 3) weil die Endlage der Taste 16 beispielsweise durch den Gehäuseanschlag 29 erreicht wird sind die verhSltnismßig schwachen Kontaktarme gegen Beschädigung gut geschützt. Im übrigen gestatten der große Kontakt weg 20 und die schlagartige Kontaktgabe bzw. Kontakttrennung die Verwendung vergleichsweise einfachen Kontaktmaterials d.
  • Ii. umgekehrt ausgedrückt man erspart sich dadurch teuere Edelmetallkontakte.
  • Jeder Kontaktarm kann beim Ausführungsbeispiel mit zwei verschiedenen elektrischen Leitern löt- bzw. schraublos verbunden werden. Es reicht, wenn man sein blankes Ende durch eine der beiden Gehäuseöffnungen 30 oder 31 hindurchsteckt. Sobald er zwischen den Federschenkel 32 und den zugeordneten Teil des U-Schenkels des festgehaltenen Kontaktarmendes 2 eingeklemmt ist, hat man eine gute elektrische Verbindung zwischen diesem Leiter und dem jeweiligen Kontaktarm hergestellt. Im Normalfalle reicht es aus, wenn man für jeden Kontaktarm nur eine schraub-oder lötlose Anschlußklemme 33 vorsieht. Die beim Ausführungsbeispiel vorhandene zweite Anschlußklemme jedes Kontaktarmes stellt demnach eine Sonderausführung dar und ermöglicht, daß Anschließen eines zweiten Drahtes bzw.
  • bestimmter elektrischer Elemente an diesen Schalter.
  • Die Bewegung des Auflaufgliedes 23 verläuft beim Ausführungsbeispiel in der Bildebene. Es ist ohne weiteres denkbar den Nocken 24 beispielsweise am Schalterboden anzubringen. In diesem Falle müsste die Schwenkbewegung des Auflaufgliedes 23 senkrecht zur Bildebene verlaufen. Sofern man eine Verkürzung der Kontaktarme wünscht oder sie zumindest in Kauf nimmt kann man dann die Verrasteinrichtung beispielsweise unterhalb der Druckfeder 13 anbringen.
  • Der Schalter wird dadurch schmäler.
  • L e e r s e i t e

Claims (9)

  1. Ansprüche Elektrischer Schalter mit wenigstens einem einen bewegbaren Kontakt tragenden Kontaktarm mit zugeordnetem Gegenkontakt und einem gegen die Kraft einer Rückstellfeder bewegbaren t3etätigungsorgan, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den bzw. jeden Kontaktarm (1) und das Betätigungsorgan (15) eine bzw. je eine Druckfeder (13) eingesetzt, insbesondere eingespannt ist und das bettigungsorgan ein Auflaufglied (23) aufweist in dessen Bewegungsoahn sich ein Nocken (24) od.
    dgl. befindet, wobei beim Schalten der Nocken vor der Kontakt gabe überfahren wird.
  2. 2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Nocken (24) od. dgl. am Schalterghäuse (9) angebracht, insbesondere angeformt ist und das Auflaufglied (23) eine etwa leistenartige Gestalt mit verdicktem, etwa in ettigungsrichtung (21) des Betätigungsorgans (15) weisendem freiem Ende (25) besitzt sowie elastisch biegbar ist.
  3. 3. Schalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich das eine Ende der als Spiraidruckfeder ausgebildeten Druckfeder (13) an einer entgegen der Betätigungrichtung (21) des Betätigungsorgans (15) weisenden Fläche seines zugeordneten Kontaktarms (1) abstützt, während das andere Druckfederende in einer Bohrung od. dgl. (14) des Betätigungsorgans (15) abgestützt und geführt ist.
  4. 4. Schalter nach einem oder menreren der vorhergehenaen Ansprüche mit vorgespannter Druckfeder bzw. Druckfedern, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kontaktarm (1) zwischen das zugeordnete Uruckfederende und ein mit dem retätigungsorgan verbundenes, insbesondere daran angeformtes Stützglied (17, 18) eingeklemmt ist.
  5. 5. Schalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kontaktarm (1) aus blattfederartigem, elektrisch leitendem Material hergestellt und sein eines Ende im Schaltergehäuse gehalten ist, während sein anderes bzw. freies Ende (3) den bewegbaren Kontakt (4) trägt oder als solcher ausgebildet ist.
  6. 6. Schalter nach Anspruch 5, dadurch gakennzeichnet, daß das eine, kontaktferne Ende des Kontaktarms (1) zwischen eine Schalterghäusewand und ein elektrisch leitendes Anschlul3element (5) für einen elektrischen Leiter eingeklemmt ist.
  7. 7. Schalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das im Schaltergehäuse gehaltene, kontakt ferne Ende des Kontaktarins (1) Teil einer löt- bzw. schraublosen Anschlußklemme (33) für einen elektrischen Leiter bildet und in eine entsprechende lehauseausnehmung hineinragt in der sich auch eine klemmfeder (32) od. dgl. der Anschlußklemme befindet.
  8. 8. Schalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das im Schaltergehäuse gehaltene, kontaktferne runde des Kontaktarmes (1) U-förmig gestaltet ist, wobei jeder U-Schenkel Teil einer löt- bzw. schraublosen Anschlußklemme ( 43) für je eilen elektrischen Leiter bildet und sich in je einer Gehäuseausnehmung; befindet in die auch eine Klemmfeder (32) od. dl. der Anschlußklemme eingesetzt ist.
  9. 9. Schalter nach Einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Betatigungsorgan (15) als Drucktaste (16) ausgebildet und insbesondere in der gedrückten Stellung verriegelbar ist.
DE19752558620 1975-12-24 1975-12-24 Elektrischer Schalter Expired DE2558620C2 (de)

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DE2558620A1 true DE2558620A1 (de) 1977-07-07
DE2558620C2 DE2558620C2 (de) 1982-09-02

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0848400A3 (de) * 1996-12-13 1999-05-06 Marquardt GmbH Elektrischer Schalter

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2031364B2 (de) * 1970-06-25 1974-07-04 J. & J. Marquardt, 7201 Rietheim Schnappschalter

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DE2031364B2 (de) * 1970-06-25 1974-07-04 J. & J. Marquardt, 7201 Rietheim Schnappschalter

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EP0848400A3 (de) * 1996-12-13 1999-05-06 Marquardt GmbH Elektrischer Schalter

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DE2558620C2 (de) 1982-09-02

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