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DE2558385C3 - Ertragssteigernde Mittel - Google Patents

Ertragssteigernde Mittel

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Publication number
DE2558385C3
DE2558385C3 DE19752558385 DE2558385A DE2558385C3 DE 2558385 C3 DE2558385 C3 DE 2558385C3 DE 19752558385 DE19752558385 DE 19752558385 DE 2558385 A DE2558385 A DE 2558385A DE 2558385 C3 DE2558385 C3 DE 2558385C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
manganese
zinc
dithiocarbamidate
bis
preparation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19752558385
Other languages
English (en)
Other versions
DE2558385B2 (de
DE2558385A1 (de
Inventor
Adolf Dipl.-Chem. Dr. 5090 Leverkusen Frank
Richard Dr. Arnhem Waeckers (Niederlande)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DE19752558385 priority Critical patent/DE2558385C3/de
Priority to BE173516A priority patent/BE849716A/xx
Priority to FR7638906A priority patent/FR2336081A1/fr
Publication of DE2558385A1 publication Critical patent/DE2558385A1/de
Publication of DE2558385B2 publication Critical patent/DE2558385B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2558385C3 publication Critical patent/DE2558385C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N47/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom not being member of a ring and having no bond to a carbon or hydrogen atom, e.g. derivatives of carbonic acid
    • A01N47/08Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom not being member of a ring and having no bond to a carbon or hydrogen atom, e.g. derivatives of carbonic acid the carbon atom having one or more single bonds to nitrogen atoms
    • A01N47/10Carbamic acid derivatives, i.e. containing the group —O—CO—N<; Thio analogues thereof
    • A01N47/12Carbamic acid derivatives, i.e. containing the group —O—CO—N<; Thio analogues thereof containing a —O—CO—N< group, or a thio analogue thereof, neither directly attached to a ring nor the nitrogen atom being a member of a heterocyclic ring
    • A01N47/14Di-thio analogues thereof

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Plant Pathology (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Dentistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

R —CH-NH-CS-S
CH2-NH-CS-S
Zn-X,
in weicher
R für Wasserstoff oder Methyl steht,
X für die NH3-Gruppe steht, und
π für Zahlenwerte von Obis 3 steht,
und
15
20
25
(2) ein Mangansalz, ausgewählt aus Mangansulfat, Mangancarbonat, Mangan(II)-acetat, oder ein Mangansalz der Äthylendiamin-tetraessigsäure jo von der Formel
CH,-COO
CH,-N
"Mn
CH,-COO
CH,-N
CH2-COO(Z)
CH2-COO(Z)
in welcher
Z für Wasserstoff, Natrium, Kalium oder die Ammoniumgruppe steht, oder 2 Symbole (Z) zusammen für ein positiv zweiwertiges Manganion stehen,
enthält
2. Ertragssteigerndes Mittel gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mischung das Gewichtsverhältnis von (1) zu (2) zwischen 100 :0,1 und 100 :50 liegt
3. Verwendung von Mitteln gemäß Anspruch 1 oder 2 zur Steigerung von Ernteerträgen.
Die vorliegende Erfindung betrifft neue Mischungen mit ertragssteigernder Wirkung aus bekannten fungizid wirksamen Dithiocarbamidaten und Mangansalzen.
Es ist allgemein bekannt, daß man die sich von primären Diaminen ableitenden Alkylenbisdithiocarbamidate oder ihre Komplexe zur Bekämpfung pilzlicher Krankheiten verwenden kann. Hierbei werden in der Praxis insbesondere die Zinksalze der Äthylenbisdithiocarbamidsäure und der 1,2-Propylenbisdithiocarbamidsäure, sowie deren Komplexe mit Ammoniak verwendet. Ziel der Behandlung der Pflanzen mit diesen Mitteln ist, die Erkrankung der Pflanzen durch pilzliche Schädlinge zu verhindern, um dadurch einen vollen Ernteertrag zu erhalten.
(Einzelheiten über fungizid wirksame Dithiocarbamidate finden sich in zahlreichen Veröffentlichungen und Patentschriften, einen allgemeinen Überblick gewinnt man z. B. aus R. Wegler, »Chemie der Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel«, Band 2, Seiten 59 bis 69, Springer-Verlag Heidelberg [1970}) Weiterhin ist bekannt, daß Mischfällungen bestehend aus Zink- und Mangansalzen von Dithiocarbamidsäuren eine erhöhte fungizide Wirksamkeit aufweisen (s. hierzu z. B. deutsche Patentschrift 11 67 586 und schweizerische Patentschrift 418 053) in Relation zu denjenigen Dithiocarbamidaten, die nur ein Schwermetallatom aufweisen.
Schließlich sind noch Zweiergemische mit fungizider Wirkung bekannt, die aus (1) Alkali- oder Erdalkalisalzen der Äthylen-bis-dithiocarbamidsäure und (2) entweder wasserlöslichen Schwermetallsalzen oder Schwermetallsalzen der Äthylen-bis-dithiocarbaminsäure bestehen (österreichische Patentschrift 2 20 888).
Trotzdem sind aber die mit den behandelten Pflanzen bzw. Kulturen erzielten Erträge nicht immer ganz zufriedenstellend.
Es wurde nun gefunden, daß solche Wirkstoffmischungen aus einem Dithiocarbamidat und einem Mangansalz, die
(1) ein Dithiocarbamidat der Formel
50
55
bO
b5
R — CH- NH- CS- S
CH2-NH-CS-S
Zn Xn
in welcher
R
X
und
für Wasserstoff oder Methyl steht,
für die NH3-Gruppe steht, und
für Zahlenwerte von 0 bis 3 steht,
(2) ein Mangansalz, ausgewählt aus Mangansulfat, Mangancarbonat, Mangan(II)-acetat, oder ein Mangansalz der Äthylendiamin-tetraessigsäure
lenwasserstoffe, wie Cyclohexan oder Paraffine, z.B. Erdölfraktionen, Alkohole, wie Butanol oder Glycol
CH2—COO sowie deren Äther und Ester, Ketone, wie Aceton,
/ \ Methylethylketon, Methyüsobutylkeion oder Cyclohe-
Mn 5 xanon, stark polare Lösungsmittel, wie Dimethylform-
v / amid und Dimethylsulfoxid, sowie Wasser; mit verflüs-
CH2-COO bigten gasförmigen Streckmitteln oder Trägerstoffen
(II) sind solche Flüssigkeiten gemeint, welche bei normaler
CH2 — COO(Z) Temperatur und unter Normaldruck gasförmig sind,
/ ίο z. B. Aerosol-Treibgase, wie Dichlordifluormethan oder
Trichlorfluormethan; als feste Trägerstoffe: natürliche
v Gesteinsmehle, wie Kaoline, Tonerden, Talkum, Kreide,
CH2—COO(Z) Quarz, Attapulgit, Montmorülonit, oder Diatomeener
de, und synthetische Gesteinsmehle, wie hochdisperse Kieselsäure, Aluminiumoxid und Silikate; als Emulgiermittel: nichtionogene und anionische Emulgatoren, wie Polyoxyäthylen-Fettsäure-Ester, Polyoxyäthylen-Fettalkohol-Äther, z.B. Alkylaryl-polyglycol-Äther, Alkylsulfonate, Alkylsulfate und Alkylsulfonate; als Dispergiermittel: z. B. ligninsulfat und Methylcellulose.
Die erfindungsgemäßen Kombinationen werden bevorzugt in Form von Spritzpulvern oder Stäubepulvern angewandt Zu ihrer Herstellung verwendet man die üblichen Netz- und Dispergierhilfsmittel, Verdünnungs- oder Trägerstoffe. Im Bedarfsfalle können sie mit Farbstoffen eingeiärbt oder mit Haftmitteln vermischt werden.
Die erfindungsgemäßen Kombinationen können in den Formulierungen in Mischung mit anderen bekannten Wirkstoffen vorliegen, wie Fungiziden, Insektiziden, Akariziden, Nematiziden, Herbiziden, Schutzstoffen gegen Vogelfraß, Wuchsstoffen, Pflanzennährstoffen undBodenstrukturverbesserungsmitteln.
Die Formulierungen enthalten im allgemeinen zwisehen 0,1 und 95 Gew.-% an Wirkstoff-Kombination, vorzugsweise zwischen 0,5 und 90%.
Die Wirkstoffe können als solche, in Form ihrer Formulierungen oder der daraus durch weiteres Verdünnen bereiteten Anwendungsformen, wie gebrauchsfertige Lösungen, Emulsionen, Suspensionen, Pulver, Pasten und Granulate angewendet werden. Die Anwendung geschieht in üblicher Weise, z.B. durch Gießen, Spritzen, Sprühen, Stäuben und Streuen.
Bei der Verwendung als Blattfungizide können die Wirkstoffkonzentrationen in den Anwendungsformen in einem größeren Bereich variiert werden. Sie liegen im allgemeinen zwischen 2 und 0,0005 Gew.-%, vorzugsweise zwischen 0,5 und 0,005%.
Die ertragssteigernde Wirkung der erfindungsgemäßen Mischungen erläutern nachstehende Versuche:
Beispiel A Ertragssteigerung in Kartoffelkulturen
Kartoffeln der Sorte »Bintje« wurden während der Vegetationsperiode nach dem Schließen des Bestandes 7- bis lOmal im Abstand von 7 bis 15 Tagen gespritzt. Die Aufwandmenge war bei den einzelnen Versuchsparzellen untereinander bei einer Spritzbehandlung gleich,
to schwankt jedoch bei den einzelnen aufeinanderfolgenden Spritzungen von 3 bis 5 kg Präparat pro ha in jeweils 6001 Wasser, z. B. erste Spritzung 3 kg Präparat pro ha, zweite und dritte Spritzung je 4 kg/ha, 4. bis 10. Spritzung je 5 kg/ha.
Bei der Feststellung des Ernteertrags wurden nur die gebunden Knollen von 20 Pflanzen pro Parzelle 3 bis 7 Wochen nach der Ernte berücksichtigt Im einzelnen wurden folgende Ergebnisse erzielt:
von der Formel
CH2-N
CH,-N
in welcher
(Z) für Wasserstoff, Natrium, Kalium oder die Ammonium-Gruppe steht oder zwei Symbole (Z) zusammen für ein positiv zweiwertiges-Manganion stehen,
enthalten, eine ertragssteigernde Wirkung aufweisen.
Als Beispiele für Verbindungen der Formel (I) sind das Zink-äthylen-bis-dithiocarbamidat (übliche Kurzbezeichnung ZINEB) und das Zink-propylen-l^-bis-dithiocarbamidat (übliche Kurzbezeichnung PROPINEB) zu nennen, sowie die Ammoniak-Addukte der genannten Verbindungen. Die Verbindungen und deren Herstellung sind allgemein bekannt
Die als Zweitkomponente zu verwendenen obenerwähnten Mangansalze von anorganischen oder organischen Säuren sind ebenfalls allgemein bekannte Verbindungen.
Die Gewichtsverhältnisse der Wirkstoffgruppen in den Wirkstoffkombinationen können in relativ großen Bereichen schwanken. Im allgemeinen entfallen auf 100 Gewichtsteile der Wirkstoffgruppe (1) 0,1 bis 50 Gewichtsteile Wirkstoff der Wirkstoffgruppe (2), vorzugsweise 0,5 bis 20, insbesondere 1 bis 10 Gewichtsteile.
Wie oben festgestellt, zeichnen sich die erfindungsgemäßen Kombinationen durch eine beachtliche ertragssteigernde Wirkung aus.
Der Anwendungsbereich der erfindungsgemäßen Kombinationen erstreckt sich auf verschiedene Kulturen, wie z. B. Obst-, Gemüse- und Kartoffel-Kulturen, welche von Pflanzenkrankheiten befallen werden, die durch die in den Kombinationen enthaltenen Dithiocarbamidat- Wirkstoffe bekämpft werden können, wie z. B. Peronospora- und Phytophthora-Arten.
Die erfindungsgemäßen Kombinationen können in die üblichen Formulierungen übergeführt werden, wie Lösungen, Emulsionen, Suspensionen, Pulver, Pasten und Granulate. Diese werden in bekannter Weise hergestellt, z. B. durch Vermischen der Wirkstoffe mit Streckmitteln, also flüssigen Lösungsmitteln, unter Druck stehenden verflüssigten Gasen und/oder festen Trägerstoffen, gegebenenfalls unter Verwendung von oberflächenaktiven Mitteln, also Emulgiermitteln und/oder Dispergiermitteln und/oder schaumerzeugenden Mitteln. Im Falle der Benutzung von Wasser als Streckmittel können z. B. auch organische Lösungsmittel als Hilfslösungsmittel verwendet werden.
Als flüssige Lösungsmittel kommen im wesentlichen in Frage: Aromaten, wie Xylol, Toluol, Benzol oder Alkylnaphthaline, chlorierte Aromaten oder chlorierte aliphatische Kohlenwasserstoffe, wie Chlorbenzole, Chloräthylene oder Methylenchlorid, aliphatische Koh-
Tabelle A
Ertragssteigerung in Kartoffelkulturen
Versuch Wirkstoffe Boden Anzahl der Behand Phytophthora- Erträge
lungen und Zeitabstand Befall
(a) unbehandelt leichter 10, jeweils 8-10 Tage 37.,50% 18,15 kg= 100%
Seemarschboden Abstand
Vergleichspräparat A*) 2,27% 21,53 kg = 118%
Beispiel 3 1,20% 24,83 kg = 137%
erfindungsgemäß**)
(b) unbehandelt Flußlehm 7, jeweils 8-14 Tage 28,6 kg = 100%
Abstand
Vergleichspräparat A*) 30,4 kg = 106%
Beispiel 4 34,1 kg = 120%
erfindungsgemäß**)
unbehandelt leichter Seelehm
8, jeweils 8-15 Tage
Abstand
29,6 kg = 100%
Vergleichspräparat A*) leichter
Seemarschboden
10, jeweils 8-10 Tage
Abstand
7, jeweils 8-14 Tage
Abstand
31,8 kg = 107%
Beispiel 3
erfindungsgemäß**)
35,2 kg = 119%
unbehandelt 18,15 kg= 100%
Vergleichspräparat A*) leichter
Seemarschboden
10, jeweils 8-10 Tage starker Befall
Abstand
21,53 kg = 118%
Beispiel 1
erfindungsgemäß**)
0,93% 23,70 kg= 131%
unbehandelt 1,33% 21,53 kg= 100%
Vergleichs
präparat B***)
Flußlehm 25,37 kg= 118%
Beispiel 2
erfindungsgemäß**)
27,90 kg = 130%
unbehandelt 28,9 kg = 100%
Vergleichs
präparat B***)
30,2 kg = 104%
Beispiel 2
erfindungsgemäß**)
32,3 kg= 112%
Erläuterungen: *) Vergleichspräparat A:
Handelsprodukt auf Basis Zink-propylen-l,2-bis-dithiocarbamidat mit einem Wirkstoffgehalt von 70%.
**) Einzelheiten zu den erfindungsgemäßen Mischungen sind bei den Herstellungsbeispielen angegeben.
***) Vergleichspräparat B:
Mischung aus 66,5 kg techn. Zink-propylen-l^-bis-dithiocarbamidat, 11,0 kg Zink-propylen-l^-bis-dithiocarbamidai-Ammoniak-Komplex, 1,5 kg Netzmittel (Alkylnaphthalinsulfonsäuren 7,0 kg Zellpech und 14,0 kg Kieselerde, nach dem Mischen mit einer Stiftmühle vermählen.
Beispiel B:
Ertragssteigerung in Kartoffelkulturen
Kartoffeln <ler Sorten »Bintje« und »Bevelanden« wurden jeweils 3 kg Wirkstoffzubereitung in 6001
wurden während der Vegetationsperiode 5mal im Wasser pro ha angewandt, bei den folgenden Spriteun-
Abslandvon7 bis 10 Tagen gespritzt Die Aufwandmen- b5 gen jeweils 5 kg Wirkstoffzubereitung in jeweils 6001
ge war bei der' einzelnen Versuchsparzellen untereinan- Wasser pro ha.
der bei einer ^pritzbehandlung gleich, schwankt jedoch Im einzelnen wurden folgende Ergebnisse erzielt:
bei den einzelnen Spritzungen: Bei der ersten Spritzung
Tabelle B
Ertragssteigerung in KartofTelkulturen Zusätzliche Versuche im Jahre 1978
Versuch
Wirkstoffe
Boden Sorte
Erträge
(a) Vergleichspräparat C*) Lehm Beispiel 3 (erfindungsgemäß)
Beispiel 1 (erfindungsgemäß)
(b) Vergleichspräparat D**) Lehm Vergleichspräparat C*)
Beispiel 3 (erfindungsgemäß)
Bintje
Bevelanden
18,7 kg (= 100%)
23.1 kg(= 124%)
23,3 kg (= 125%)
19.2 kg (= 100%)
19.3 kg (= 100,5%)
21,3 kg {= 111%)
Erläuterungen:
*) Vergleichspräparal C:
88 Gew.-% Zink-äthylen-bis-dithiocarbamat.
12 Gew.-% Dinatrium-iithylen-bis-dithiocarbamal (entspr. AT-PS 2 20 888, Anspruch 1, zweiter Teil, und 3). **) Vergleichspräparat D:
Mischung aus Dinatrium-äthylen-bis-dithiocarbamat und Z.inksulfat mit einem Überschuß von H)Gew.-% des Dithiocarhamates (entspr. AT-I'S 2 20 880, Anspruch 1, erster Teil, und 2).
Herstellungsbeispiele Beispiel 1
In einem Labormischer mischt man 86,0 g technisches Handelsprodukt auf Basis Zink-propylen-l,2-bis-dithiocarbamidat, 10,0 g Dimangan-äthylendiamin-tetraacetat und 4 g Kieselerde und mahlt anschließend mit einer Strahlmühle und mischt nochmals kurz nach. Die so erhaltene Mischung enthält 70% des Bisdithiocarbamidat-Wirkstoffs und 2,6% Mangan.
Beispiel 2
Man mischt in einem Mischer 66,5 kg technisches Zink-propylen-U-bis-dithiocarbamidat, 11,0 kg Zink-
propylen-1 ^-bis-dithiocarbamidat-Ammoniak- Komplex und i0 g Mangansuifat, 1,5 kg Netzmittel auf Basis Alkylnaphthalinsulfonsäure, 7 kg Zellpech und 4 kg Kieselerde etwa 30 Minuten und mahlt dann mit einer Stiftmühle. Das so erhaltene Präparat enthält 70% an Dithiocarbamidat- Wirkstoff.
Beispiel 3
In einem Technikumsmischer werden 77,5 kg technisches Zink-propylen-l^-bis-dithiocarbamidat, 8 kg Mangansulfat, 1,5 kg Netzmittel auf Basis Alkylnaphthaünsulfonsäure, 7 kg ZeHpech und 6 kg Kieselerde 30 Minuten gemischt und anschließend mit einer Strahlmühle gemahlea Nach dem Nachmischen erhält man ein Spritzpulver mit folgenden Analysendaten:
36,4% abspaltbarer Schwefelkohlenstoff 15,8% Zink und
3,25% Mangan
55
Beispiel 4
Mit einem Labormischer werden 172 g technisches Handelsprodukt auf Basis Zink-propylen-l,2-bis-dithiocarbamidat, 20 g Dinatriummangan-äthylendiamin-tetraacetat und 8 g Kaolin gemischt und sodann mit einer Strahlmühle gemahlen. Man erhält so ein Präparat mit 70% Dithiocarbamidat-Wirkstoff und 1,4% Mangan.
Beispiel 5
Zu 175,0 g technischem Zink-äthylen-bis-dithiocarbamidat mischt man in einem Labormischer 10,0 g technisches Mangancarbonat, 3,0 g Netzmittel auf Basis Alkylnaphthalinsulfonsäure und 12,0 g ZeHpech. Nach dem Mahlen der Mischung mit einer Laborstrahlmühle erhält man ein Präparat mit folgenden Analysendaten:
44,3% abspaltbarer Schwefelkohlenstoff
19,1% Zink und
2,1% Mangan
Beispiel 6
Zu 150 g eines Handelspräparates auf Basis Zink-propylen-1,2-bis-dithiocarbamidat, Zink-propylen-1,2-bisdithiocarbamidat-Ammoniak-Komplex und Polypropylen-thiuram-disulfid (Gewichtsverhältnisse von Zinksalzen zu Thiuram wie 3:1 bis 6:1) mit einem Gesamtwirksioffgehalt von 61% werden in einem Labormischer 10 g Mangansuifat gegeben und If Minuten gemischt Nach dem Mahlen mit einei Labormühle mischt man noch 15 Minuten nach und erhält ein Präparat, das 10% Zink, 135% Mangan und 2£% gebundenes Ammoniak enthält

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Ertragssteigerndes Mittel mit einem Gehalt an einer Wirkstoffmischung aus einem Dithiocarbamidat und einem Mangansalz, dadurch gekennzeichnet, daß es
(1) ein Dithiocarbamidat der Formel
DE19752558385 1975-12-23 1975-12-23 Ertragssteigernde Mittel Expired DE2558385C3 (de)

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