DE2555893A1 - Programmierbarer rechner - Google Patents
Programmierbarer rechnerInfo
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- G06F—ELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
- G06F15/00—Digital computers in general; Data processing equipment in general
- G06F15/02—Digital computers in general; Data processing equipment in general manually operated with input through keyboard and computation using a built-in program, e.g. pocket calculators
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Description
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fc4 Case 926 4. Dezember 19
J "'•-Hewlett-Packard Company
PROGRAMMIERBARER RECHNER
Die Erfindung betrifft einen programmierbaren Rechner gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Dieser Rechner ist
nicht auf eine spezielle Programmsprache beschränkt. Wenn eine Taste gedrückt wird, wird ein Programmschritt ausgeführt.
Programmierbare elektronische Rechner verwenden Speicher, die zur Speicherung von Befehlen und Daten
für wiederholte und iterative Lösungen dienen. Um das
Programm in den Speicher einzugeben, drückt der Benutzer die Taste in einer gegebenen Reihenfolge. Das Ergebnis
jedes Programmschritts kann jeweils während des Durchlaufens
des Programms angezeigt werden. Auch kann der Tastencode für jeden Programmschritt angezeigt werden. Tastencodes
sind im allgemeinen alphanumerische Darstellungen der Tasten auf der Tastatur. Falls der Benutzer sein Programm
nach der ursprünglichen Eingabe in den Speicher ändern möchte, so muß er genau bestimmen, zu welcher Taste
er zurückkehrt, um die Änderung durchzuführen. Hierzu mußte der Benutzer bei herkömmlichen RechnernBezug nehmen
auf eine getrennte für den jeweiligen Rechner spezifische Zuordnungstabelle und ein Programm, um die spezielle Taste
zu bestimmen, welche bei einem bestimmten Programmschritt gedrückt werden muß.
Der Erfindung liegt vor allem die Aufgabe zugrunde, einen
Rechner der eingangs genannten Art derart zu verbessern, daß leicht Programmkorrekturen durchgeführt werden können.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch das Kennzeichen des Anspruchs 1.
Vorzugsweise kann vorgesehen werden, daß eine Tastenposition
auf der Tastatur sowie absolute Zahlen der Programmzeilen dargestellt werden. Weiterhin kann vorgesehen werden,
daß ein Benutzer leicht Zugriff zu dem obersten Stapelregister erhalten kann und keine UND-Taste oder RÜCK-KEHR-Taste
benötigt. Hierzu sind vorprogrammierte Verzweigungsbefehle zum obersten Stapelregister vorgesehen.
Weiterhin kann vorgesehen werden, daß ein Benutzer einen Verzweigungsbefehl zu einer anderen Stelle in dem Programm
programmieren kann, indem er lediglich eine einzelne Taste betätigt und die Adresse einer Zeilenzahl der Verzweigungsstelle eingibt.
Weiterhin kann vorgesehen werden, daß der verfügbare Programmspeicher
besser ausgenutzt wird, indem Tastencodes verknüpft werden, die eine Anzahl von betätigten Tasten entsprechend
einem Verzweigungsbefehl darstellen.
Zweckmäßigerweise wird die Fehleranzeige dadurch verbessert, daß der Inhalt eines Registers innerhalb eines Stapelspeichers
mittels einer Blinkanzeige angezeigt wird.
Vorteilhafterweise kann vorgesehen werden, daß das Anzeigeformat des Rechners automatisch bei einer zu geringen oder
einer zu hohen Stellenzahl geändert wird.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung anhand der Zeichnungen erläutert; es stellen dar:
Figur 1 eine Vorderansicht eines Rechners gemäß der Erfindung;
Figur 2 ein Blockdiagramm des Rechners gemäß Figur 1;
Figur 3 den Inhalt von sieben Speieherregistern, die als
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Programmspeicher in dem Rechner gemäß Figur 1
verwendet werden;
Fifur 4 einen Programmablauf plan für den Rechner gemäß
Fifur 4 einen Programmablauf plan für den Rechner gemäß
Figur 1;
Figur 5 einen Ablaufplan für Verzweigungsbefehle im
Figur 5 einen Ablaufplan für Verzweigungsbefehle im
Rechner gemäß Figur 1;
Figur 6A ein Diagramm über die Bedeutung der einzelnen
Figur 6A ein Diagramm über die Bedeutung der einzelnen
Ziffern;
Figur 6B einen Programmablaufplan eines Anzeigeprogramms mit automatischer Änderung des Anzeigeformats.
Figur 6B einen Programmablaufplan eines Anzeigeprogramms mit automatischer Änderung des Anzeigeformats.
Gemäß Figur 1 und 2 ist ein elektronischer Taschenrechner
10 mit einer Eingabeeinrichtung in der Form einer Tastatur 12 zur Eingabe von Daten und Befehlen in den Rechner, sowie
eine Anzeigeeinrichtung 14 zur Anzeige jedes eingegebenen Wertes sowie der Ergebnisse der durch den Rechner
ausgeführten Rechnungen vorgesehen. Gemäß Figur 2 enthält der Rechner 10 eineMOS-(Zeitfolge-)Steuereinrichtung 16,
einen MOS-Festwertspeicher 18 mit Speichereinheiten 1, 2
und 3, die jeweils aus vier Einzel-Festwertspeichern bestehen, einer MOS-Rechen- und Registerschaltung 20, einer
bipolaren Taktgeber-Treiberschaltung 22, einer Festwertspeicher-Stromversorgungseinrichtung
24 und einem MOS-Hilfsdatenspeicher 25.
Die MOS-Schaltkreise sind zweiphasige, dynamische LSI-Schaltkreise
mit niedrigen Schwellwerten, die zusammen mit bipolaren TTL-Schaltkreisen verwendet werden können und
nur sehr wenig Leistung verbrauchen, nämlich weniger als 10OmW für alle drei Schaltkreise. Sie können binär/dezimal
codierte Wörter aus vierzehn Ziffern ziffernseriell und
bitseriell verarbeiten. Die maximale Bitgeschwindigkeit oder Taktfrequenz beträgt 169 kHz, woraus sich eine Wortzeit
von 280 μβ ergibt.
Die Steuereinrichtung 16,der Festwertspeicher 18, die Rechen-
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und Registerschaltung 20 und der Hilfsdatenspeichör*^ ^ ^ " ^
sind verbunden durch eine Synchronisierleitung (SYNC) 26, eine Befehlsleitung (IS) 28, eine Wortwählleitung (Ws)30,
eine Befehlsadressenleitung (I ) 32 und eine Übertragsleitung 34. Alle Operationen erfolgen während einer Periode
von 56 Bits (BO bis B55), was vierzehnbinär/dezimal
codierten Ziffern mit jeweils vier Bits entspricht. Die Zeitfolge für die Signale der VerbindungsSammelleitungen
sowie von Leitungen 26 bis 34 ergeben sich aus Figur 3 in DT-OS 2 353 421.
Die Sammelleitung 26 überträgt Synchronisationssignale von der Steuereinrichtung 16 an die Festwertspeichergruppen
1,2 und 3 des Festwertspeichers 18 und die Rechen- und Registerschaltung 20 zur Synchronisierung
des Rechnersystems. Es wird ein Ausgangssignal pro Wortzeitintervall bereitgestellt. Dieses Ausgangssignal stellt
auch ein Zeitfenster für zehn Bits (B45 bis B54) dar, während welchem die Sammelleitung 28 Daten übertragen
kann.
Die Sammelleitung 2 8 überträgt aus den zehn Bits bestehende Befehle von der jeweils adressierten Festwertspeichergruppe
in dem Festwertspeicher 18 an andere Festwertspeichergruppen, die Steuereinrichtung 16, die Rechen- und
Registerschaltung 20 und den Hilfsdatenspeicher 25. Jede dieser Einheiten decodiert die Befehle und spricht auf
die zutreffenden Befehle an. Beispielsweise betrifft der Addierbefehl die Rechen- und Registerschaltung 20, wird
jedoch von der Steuereinrichtung 16 ignoriert. In ähnlicher Weise setzt der Befehl"SETZE ZUSTANDSBIT 5" das Zustandsbit
5 in der Steuereinrichtuη g 16, wird jedoch von der Rechen- und Registereinrichtung 20 ignoriert.
Die Ausführung eines Befehls wird um ein Wortintervall gegenüber seinem Empfang verzögert. Beispielsweise kann
ein Befehl erfordern, daß die Ziffer 2 in zwei der Register der Rechen- und Registerschaltung 20 addiert wird.
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Der Addierbefehl würde von der Rechen- und Registerschaltung 20 während der Bitzeiten B45 bis B54 der Wortzeit N
und die Addition während der Bitzeiten B8 bis B11 der
Wortzeit N+Y erfolgen. Während also gerade ein Befehl ausgeführt
wird* wird der nächste bereits angenommen.
Die Wört.w'ählleitung 30 überträgt ein Auslösesignal von der
Steuereinrichtung 16 oder einer der Pestwertspeichergruppen in einem Festwertspeicher 18 an die Rechen- und Registers
erhaltung 20, um den durch diese auszuführenden Befehl auszuführen..
Mit Bezug auf den vorherigen Absatz erfolgt die Addition tmr während der Ziffer 2, da die Addiereinrichtung
in der Rechen- und Registerschaltung 20 mittels der Wortwählleitung;
3Ö nur während dieses Teiles des Wortes betätigt wird. Wenn die Wortwählleitung den Signalpegel L führt,
zirkuliert der Inhalt der Register in der Rechen- und Registerschaltung 20 unverändert. In Figur 3 in DT-OS 2 353
421 sind drei Beispiele von Ws-Zeitsignalen dargestellt. Im ersten Baispiel wird die Ziffernpostition 2 aus dem
ganzen Wort ausgewählt. In dem zweiten Beispiel werden die letzten elf Ziffern ausgewählt. Dieses entspricht
dem Mantissenabschnitt im Gleitkommaformat. In dem dritten Beispiel wird das ganze Wort ausgewählt. Die Verwendung
des Wortwahl-Merkmals gestattet die wahlweise Addition, Übertragung, Verschiebung oder den Vergleich von Abschnitten
des Registers innerhalb der Rechen- und Registerschaltung 20 bei nur einem Basisbefehl ADDIEREN, ÜBERTRAGEN,
VERSCHIEBEN oder VERGLEICHEN. In den Wortwählfeldern der Festwertspeichergruppe kann mittels der Maskierungstechnik
eine individuelle Anpassung erfolgen.
Die I -Leitung 32 überträgt seriell die Adressen der von a
den Festwertspeichergruppen zu lesenden Befehlen. Diese Adressen stammen von der Steuereinrichtung 16, welche ein
Befehlsadressenregister enthält, das während jeder Wortzeit erhöht wird, falls nicht ein Sprungunterprogramm oder
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ein Verzweigungsbefehl .ausgeführt wird. Jede Adresse ; ·
wird an. die Festwertspeicher während der.Bitzeiten B19 .
bis B26 übertragen und in einem Adressenregister jedes
Festwertspeichers·gespeichert. Zu einem Zeitpunkt ist _
jedoch, nur ein Festwertspeicher aktiv, und nur der aktive Festwertspeicher spricht auf eine Adresse an,
indem ein Befehl auf der I -Leitung 28 abgegeben wird.
. Die Übertragsleitung 34 überträgt den Zustand des Übertragsausgangs
des Addierers in der- Rechen- und Registerschaltung 20 an die Steuereinrichtung 16. Die Steuerein
richtung verwendet diese Information für bedingte Verzweigungen
, in Abhängigkeit von dem Ziffernwert des Inhaltes der Register in der Rechen- und Registerschaltung
20.
Eine binär/dezimal codierte Eingangs-Ausgangs-Leitung 35
verbindet die HiIfsdatenspeicher 25 und das C-Register
der Rechen- und Registersehaltung 20. Diese Leitung überträgt
jeweils den Inhalt des C-Registers der Rechen— und Registerschaltung 20 r falls nicht ein spezieller Befehl
für den Eingang des C-Registers der Rechen- und Registerachaltung
ausgeführt wird.
Die Steuereinrichtung 16 tastet eine Matrix aus fünf mal
acht Schaltern ab und spricht auf Knotenpunkte an, welche
die Betätigung einer Taste bezeichnen. Jede Taste hat einen aus sechs Bits bestehenden Code.
Eine Einschalteinrichtung 36 in der Stromversorgungseinrichtung
24 liefert ein Signal, durch welches der Rechner beim Einschalten in einen bekannten Zustand gelangt, wenn
ihm Leistung zugeführt wird. Die Leistung wird dem Rechner
zugeführt, wenn der Ein/Ausschalter der Tastatur 12 in die
Stellung "Ein" umgelegt wird.
Die primären Ausgänge des Rechners sind fünf Aufgangsleitungen
38, die zwischen einem Anzeigedecodierer der Rechen-
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und Registerschaltung 20 und einem Anodentreiber der Anzeigeeinrichtung
14 verbunden sind. Die Daten für eine sieben-Segment-Anzeige sowie einen Dezimalpunkt werden
auf diese fünf Ausgangsleitungen im Multiplexverfahren verteilt. Eine Startleitung 40 ist zwischen dem Anzeigedecodierer
der Rechen- und Registerschaltung 20 und dem Hilfsdatenspeicher 25 und einem Kathodentreiber der Anzeigeeinrichtung
14 verbunden und zeigt an, wenn die Ziffer null auftritt.
Ein Betriebsartenschalter 2 hat eine Stellung "Programmierbetrieb" und eine Stellung "Programmlauf". Wenn der Schalter
2 sich in der Stellung "Programmierbetrieb11 befindet, ist eine Eingangsleitung zu der Steuereinrichtung 16 geerdet.
Dadurch wird einer der zwölf internen Zustandsbits gesetzt. Der Zustand dieses Bits wird durch den Mikroprozessor
abgefragt und der Tastencode, welcher erzeugt worden ist, wird entweder an der geeigneten Stelle in dem
Hilfsdatenspeicher 25 abgespeichert oder decodiert und durch die Rechen- und Registerschaltung 20 ausgeführt.
Die Steuereinrichtung 16, der Festwertspeicher 18, die
Rechen- und Registerschaltung 20, die Taktgeber-Treiberschaltung 22, die Anzeigeeitrichtung 14, die Tastatur 12,
die ausgewählten Befehlssätze und deren Betrieb sind beschrieben in DT-PS 2 353 421. In dieser Anmeldung ist
unter Bezugnahme auf Figur 11 ein nicht-programmierbarer Rechner mit sieben Registern A bis F und M beschrieben.
Demgegenüber hat der hier erläuterte Rechner 37 Register mit jeweils 56. Bits. Jedes dieser Register kann vierzehn
binär/dezimal codierte Ziffern speichern. Die 37 Register (A bis F, M und dreißig Speicherregister) können in vier
Gruppen eingeteilt werden: Die Arbeitsregister A, B und
C, wobei C auch das unterste Register eines aus vier Registern bestehenden Registerstapels ist; die nächsten drei
Register E und F in dem Stapel; dreißig getrennte Speicherregister innerhalb des Datenspeichers und das M-Register,
welches die Zustandsinformation zusätzlich zu der Zustandsinformation enthält, die durch die zwölf Statusbits in
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der Steuereinrichtung 16 gespeichert wird. Der Aufbau und Betrieb eines Stapelspeichers mit Registern C, D, E
und F ist erläutert in DT-OS 2 353 421f sowie in US-PS
3 781 820. Die Register C, D, E und F bilden ein Stapelregister.
Die Register A und B sind die Arbeitsregister, durch welche verschiedene Algorithmen ausgeführt werden.
Die Register A und B enthalten auch die Information, welche zu Signalen für die Treiberschaltungen der Anzeigeeinrichtung
14 decodiert wird. Das M-Register hat den gleichen Aufbau wir das einzige Speicherregister gemäß
DT-OS 2 353 421, aber bei der bevorzugten Ausführungsform
ergeben die Speicherregister innerhalb des Hilfsdatenspeichers 25 genügend weiteren Speicherplatz und das M-Register
verarbeitet die Zustandsinformation zustäzlich zu derjenigen der zwölf Zustandsbits in der Steuereinrichtung
16. Das M-Register speichert die Information, beispielsweise in welchem Winkelformat angezeigt wird,
und den Zustand der Programmdurchführung, beispielsweise ob die Funktion von der Tastatur aus infolge eines Lauf/
Stopp-Befehles oder infolge eines Befehles für einen einzigen
Programmschritt ausgeführt wird, wie noch erläutert wird.
Die Ziffernpositionen 4 und 3, die Mantissenziffern des
M-Registers mit niedrigstem Stellenwert, enthalten die beiden Ziffern der laufenden Zeilenzahl des Programmspeichers.
Figur 3 stellt den Inhalt der sieben Register 23 bis innerhalb des Hilfsdatenspeichers 25 dar. Falls eine andere
Taste als BST 3, SST 4 oder DTO 5 betätigt worden ist, überträgt ein in dem Festwertspeicher 18 gespeichertes
Mikroprogramm die Steuerfunktionen zu einem Teil des Festwertspeichers, der einen aus zwei Ziffern bestehenden
Tastencode erzeugt, welcher in das Exponentenfeld des C-Registers eingespeichert wird. Diese Tastencodes entsprechen
der Matrixstelle der Taste auf der Tastatur.
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In US-PS 3 855 461 ist ein Indizierungsschema zur direkten
Zuordnung der dargestellten Tastencodes mit der räumlichen Position der nicht-numerischen Tasten oder der Identität
der acht Zifferntasten der Tastatur erläutert. Bei der bevorzugten
Ausführungsform entsprechen die Tastencodes im
allgemeinen der Matrixstelle der Taste auf der Tastatur in einer Zeilen/Spaltenanordnung. Die Liste für die
Tastencodes lautet:
Taste
Tastencode
Taste
Tastencode
| 11 | _ | 48 | |
| yx | 12 | + | 38 |
| 1/x | 13 | χ | 28 |
| % | 14 | * | 18 |
| Y | 21 | • | 16 |
| χ^γ | 22 | R/S | 15 |
| R* | 23 | 0 | 00 |
| FIX | 24 | 1 | 01 |
| f | 31 | 2 | 02 |
| g | 32 | 3 | 03 |
| STO | 33 | 4 | 04 |
| RCL | 34 | 5 | 05 |
| EINGABE -* | 41 | 6 | 06 |
| CHS | 42 | 7 | ■ 07 |
| EEX | 43 | CX) | 08 |
| CLX | 44 | 9 | 09 |
Die Tasten f und g sind Umschalttasten, deren Funktion beschrieben
ist in US-PS 3 855 461.
Ausnahmen gegenüber Matrix-Tastencodes bilden die Zifferntasten, welche Tastencodes haben, die der Ziffer und den
Tasten 1, +, x, : und der R/S-Taste 6 entsprechen.
Entsprechend dem Aufbau des Tastencodes wird die Stellung des Betriebsartenschalters 3 durch einen Mikrocoae im
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Festwertspeicher 18 ausgewertet, und der zugehörige Datenflußplan ist in Figur 4 dargestellt.
Gemäß Figur 4 wird bei dem Programm zur Anzeige der Tastencodes das Komplement von neun verwendet, bevor es
angezeigt wird, falls die Ziffer mit dem kleinsten Stellenwert größer/gleich fünf ist und die Ziffer mit
dem höchsten Stellenwert nicht gleich null ist. Dieses entspricht dem Aufbau der Matrix, und die Tastencodes
50-99 werden reserviert für verknüpfte Befehle "GO TO".
Gemäß Figur 5 wird eine Marke (FLAG) gesetzt, und die nächsten beiden eingegebenen Ziffern werden der Bestimmungsort
eines Verzweigungsbefehles in einem Programm, wenn die Taste 5 "GO TO" betätigt wird. Falls sich der
Betriebsartenschalter 2 in der Stellung "Programmlauf" befindet, ersetzen diese beiden Ziffern unmittelbar die
alten Ziffern für die Zeilennummern, die in dem M-Register
gespeichert sind. Falls der Betriebsartenschalter 2 sich in der Stellung "Programmierbetrieb" befindet,
wird zu den beiden Ziffern fünfzig hinzuaddiert und der neue Tastencode in den Programmspeicher eingegeben.
Beispielsweise hat der Befehl "GO TO 00" den Tastencode
50; "GO TO 05" hat den Tastencode 55; "GO TO 46" hat
den Tastencode 96 usw.
Das Programm zur Anzeige der Tastencodes zieht fünfzig
von dem Tastencode ab und vervollständigt die Anzeige durch ein Minuszeichen im Feld für das Vorzeichen des
Exponenten, falls die Ziffer mit dem höchsten Stellenwert größer/gleich fünf ist, wodurch ein Verzweigungsbefehl mit dem negativen Vorzeichen angezeigt wird.
Falls eins von der Zehnerziffer fünfmal abgezogen worden
ist und kein Leihbetrag festgestellt worden ist, betrifft der Tastencode ein Signal "GO TO" und der verbleibende
Tastencode ist die Zeilenzahl des Bestimmungsortes, welche
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unmittelbar die Ziffern der alten Zeilenzahl in dem M-Register ersetzt.
Gemäß Figur 4 wird das Programm gestartet, indem Zustandsinformation
in das M-Register eingegeben und die R/S-Taste 6 betätigt wird. Der der vorherigen Zeilenzahl zugeordnete
Tastencode wird im Programmspeicher gesichert, in das Exponentenfeld des M-Registers eingesetzt und die Funktion
wird decodiert und ausgeführt.
Wenn die SST-Taste 4 gedrückt wird, wird eine Flag-Marke
in dem M-Register gesetzt. Wenn der Betriebsartenschalter 2 sich in der Stellung "Programmierbetrieb" befindet, wird
die Zeilenzahl um eins erhöht und diese steuert Verzweigungsbefehle in ein Programm, welches die Anzeige des Programmbetriebs
bewirkt. Falls sich der Betriebsartenschalter 2 in der Stellung "Programmlauf11 befindet, wird nur
der Tastencode ausgeführt, welcher der vorherigen Zeilenzahl zugeordnet ist.
Die Zeilenzahl wird um eins erniedrigt und steuert Verzweigungsbefehls
zu dem Programm, welches die Anzeige des Programmierbetriebs erzeugt, wenn die BST-Taste 3 gedrückt
wird, während sich der Betriebsartenschalter 2 in der Stellung "Programmierbetrieb" befindet. Wenn der Betriebsartenschalter
2 sich in Stellung "Programmlauf" befindet, wird die Zeilenzahl im M-Register auf Null gesetzt.
Dadurch kann ein Benutzer die Steuerung zur Leitung 00 übertragen, indem in der Stellung "Programmlauf"
nur eine Taste gedruckt wird.
Wenn eine Zeilenzahl 50 oder 99 wird, indem zu 49 eins hinzuaddiert oder von 00 eins abgezogen wird, so wird
diese Zeilenzahl durch das Programm auf 00 zurückgestellt. Auch wird die Programmdurchführung jedesmal angehalten,
wenn die Programmsteuerung bei einem laufenden Programm zur Zeile 00 übertragen wird.
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Jeder Zustand des Programmspeichers enthält eine 50, wenn der Rechner eingeschaltet wird, was dem Befehl
"GO TO 00" entspricht. Somit kann durch ein einfaches Programm nach dem Abschluß des letzten Programmschrittes
automatisch ein Verzweigungsbefehl zur Zeile 00 ausgeführt werden. Das Programm hält an und kann wieder
durchlaufen werden. Dadurch werden keine Tasten für "ENDE", "RÜCKKEHR" oder andere Befehle zur Programmbeendigung
benötigt.
Gemäß Figur 1 kann ein Benutzer einen bedingten Verzweigungsbefehl
programmieren, indem er eine f-Taste 7 oder eine g-Taste 8 betätigt. Die Zustandsbits, welche
durch die Betätigung einer f-Taste 7 oder einer g-Taste 8 erzeugt werden, erzeugen Flag-Marken, welchen
den Abschluß eines Verzweigungsbefehls verhindern, falls die der betätigten Taste entsprechenden Bedingungen
nicht zutreffen. Die Betätigung der f-Taste 7 nach der Betätigung der GTO-Taste 5 entspricht X kleiner oder
gleich Y und die Betätigung der g-Taste 8 nach der Betätigung der GTO-Taste 5 entspricht X=Y. Der Verzweigungsbefehl
wird nur dann ausgeführt, wenn eine angezeigte Bedingung zutrifft. Wenn die Bedingung zutrifft,
wird die Zeilenzahl um eins indiziert, falls der Rechner ein Programm ausführt oder falls ein Benutzer eine Reihe
einzelner Programmschritte durchführt. Falls eine bedingte Verzweigung von der Tastatur aus versucht wird und die
betreffende Bedingung nicht zutrifft, bleibt die Zeilenzahl unverändert.
Die Programmierung des Rechners beginnt t indem der Betriebsartenschalter
auf PRGM gestellt wird. In der Anzeige erscheint 00. Bei Betätigung der SST-Taste 4 wird 01. -00
angezeigt. Bei wiederholter Betätigung der SST-Taste 4 wird 01. -00 angezeigt. Bei wiederholter Betätigung der
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SST-Taste 4 wird 03. -00 angezeigt.
Die linke Zahl ist die Zeilenzahl und gibt den Programmschritt
an. SST bedeutet Einzelschritt und durch wiederholte Betätigung der SST-Taste 4 wird der Inhalt des
Programmspeichers Zeile für Zeile abgerufen. Bei Betätigung der BST-Taste 3 wird 02. -00 angezeigt.
Bei wiederholter Betätigung der BST-Taste 3 wird 01. -00 angezeit.
Bei wiederholter Betätigung der BST-Taste 3 wird 00 angezeigt.
BST bedeutet Rückwärts-Schritt.
Gemäß der bevorzugten Ausführungsform sind fünfzig adressierbare
Zeilenzahlen 00 bis 49 vorgesehen. Falls die erste Ziffer der GTO-Adresse 5 oder mehr ist, bleibt dieses
wirkungslos.
Ursprünglich führen alle Leitungen -00 mit Ausnahme der Leitung 00, da -00 der Programmbefehl in jeder Leitung ist.
Die Leitung 00 betrifft den obersten Speicher und kann somit keinen Befehl enthalten. Der Benutzer kann die
Steuerung leicht an die Leitung 00 mittels der GTO-Taste 5 übertragen.
Im folgenden wird angenommen, daß ein Benutzer ein Programm zur Berechnung der Hypotenuse aus den Katheten eines
rechtwinkligen Dreiecks berechnen möchte. Die entsprechende Formel lautet bekanntlich:
-V 2 ■ ~2
a + B ,
wobei c die Hypotenuse und a und b die Katheten sind. Falls die Werte für a und b in den Registern X bzw. Y eingespeichert
sind, lautet die richtige Tastenfolge:
g λ
CHS J χ2
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2
χ
χ
CHS
+
+
f ; χ
CHS
CHS
Die in dieser Reihenfolge betätigten Tasten f und g führen die Funktion der Umschalttasten aus, wie erläutert
wurde in DT-OS 2 453 040. .
Bei der Eingabe dieser Programmschritte in den Programmspeicher befindet sich der Schalter in der Stellung
"Programmierbetrieb" und die Programmhinweismarke (Zeilenzahl in der Anzeige} bei 00.
| Betätigte Taste | Anzeige | 32 |
| Drücke g | 01. | 42 |
| Drücke CHS | 02. | 22 |
| Drücke x£y | 03. | 32 |
| Drücke g | 04. | 42 |
| Drücke CHS | 05. | 61 |
| Drücke + | 06. | 31 |
| Drücke f | 07. | 42 |
| Drücke CHS | 08. |
Die Zahlen 32, 42 und dgl. nach der angezeigten Zeilenzahl
sind die zweiziffrigen Tastencodes, die der Reihe
der gedrückten Tasten zugeordnet sind: 32 fürfcTD 42 für
CCES) und dgl. Der Benutzer erhält diese Zuordnung durch
Lokalisierung der Taste auf der Tastatur unter der Annahme das es sich, um den RC-Code (Reihe/Spalte) handelt,
wie vorher beschrieben wurde. Mit anderen Worten ist Cg-; 32, dritte Reihe von oben, zweite Spalte von links,
Die Ausnahme zu dieser Regel bilden die Zifferntasten, welche den Code Od (d = Ziffer) haben. 0 bedeutet 00,
1 bedeutet 01 und dgl. -«*
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Das Programm wird beendet durch.Betätigung der Taste
'. R/S .1 Dieses führt zur Anzeige 09. 84.
R/S bedeutet LAUF/STOPP. Bei Betätigung dieser Taste auf der Tastatur in der Stellung "Programmlauf" des
Betriebsartenschalters beginnt das Programm zu laufen. Wenn der R/S-Tastencode in einem laufenden Programm
auftritt, hält das Programm an und der Rechner stellt den Inhalt des X-Registers dar. Wenn die Taste R/S
gedruckt wird, beginnt die Programmausführung mit der
Zeile, an welcher sich die Programmhinweismarke befindet .
Durch Umschaltung auf PRGM weiß der Benutzer, wo sich die Programmhinweismarke befindet. Beispielsweise wird
durch die Umschaltung auf PRGM 09. 84 angezeigt. Also befindet sich die Programmhinweismarke (Pointer) an
der Zeile 09. Um das Programm auszuführen, muß der Benutzer Zugriff zu dem obersten Register des Speichers
erhalten. Falls umgeschaltet wird auf LAUF (RUN) und die Tasten (GTO)©® gedrückt werden, werden einige Daten
eingetastet, beispielsweise 3 EINGABE^ 4. Wenn dann die Taste R/S gedruckt wird, erscheint 5.00, d.h. der
Wert der Hypotenuse.
Wenn der Schalter 2 auf PRGM umgeschaltet wird, erscheint 09. 84, d.h. die Zeile, bei welcher das Programm angehalten
wurde, und bei welcher sich die Hinweismarke zur Zeit befindet. Falls ein Benutzer das Programm wieder
durchlaufen möchte, muß er Zugriff zum obersten Speicher erhalten. Hierzu wird umgeschaltet auf LAUF (RUN), und
es werden die folgenden Tasten .betätigt (GTCOlCUCHX 5
(EINGÄBET) 12 (R/S) wodurch sich 13.00 als Hypotenuse eines
Dreiecks mit den Seitenlängen 5 und 12 ergibt.
Der Benutzer braucht nicht jedesmal die Taste(GTO)(Ö"}(o)
zu drücken, falls er das Programm mit neuen Daten durch-
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laufen möchte. Die Benutzung der Tasten(GTO)stellt nur
eine Möglichkeit dar. Stattdessen kann die Taste(BST )
in der Betriebsart "Programmlauf" verwendet werden. Dieses bewirkt zwei Dinge:
a) Die Programmhinweismarke wird auf die Zeile 00 gestellt.
b) Irgendwelche vorher betätigten Umschalttasten werden gelöscht.
Diese Tastenfolge ist vorteilhaft, falls ein Benutzer versehentlich eine Umschalttaste gedrückt hat. Die einfachste
Art, zum obersten Register des Programmspeichers zurückzukehren, nachdem ein Programm ausgeführt worden
ist, besteht darin, daß ein programmierter BefehlQgto )
fÖ~)( 0 ) am Ende des Programms eingeschaltet wird und der Benutzer das Programm zur Hinweismarke laufen läßt.
Beim Eintasten eines Programms wird der Inhalt jeder Zeile durch einen neuen Tastencode ersetzt, und zwar
Zeile für Zeile. Ein Tastencode wird jeweils in der Zeile eingespeichert, die sich unter derjenigen Zeile
befindet, welche sich im Anzeigespeicher befindet, wenn die Taste betätigt wird. In diesem Fall kann der
Benutzer jeden Schritt bei der Eingabe des Programms verfolgen. Um beispielsweise die Zeile 37 zu ändern,
werden in der Betriebsstellung "Programmlauf" die folgenden Tasten gedrückt:( GTO)( 3 X~7~). Durch Umschaltung
auf Programmierbetrieb gelangt 3 7. -00 zur Anzeige. Um die Zeile 37 zu ändern, wird beispielsweise die TasteCR/S )
betätigt und 37. 84 dargestellt. Falls das Programm geändert werden soll, um die Steuerung auf die Zeile 3 7
zu übertragen, nachdem die Hypotenuse berechnet worden ist, können die folgenden Schritte ausgeführt werden:
Umschaltung auf Programmlauf. Betätigung von( GTO)(O )ΠΓΡ
Umschaltung auf PRGM: Dieses führt zur Anzeige von 09.
609830/0550
dem alten R/S-Befehl. Die Betätigung der Tasten(BST )
führt zu,08. 42. Um aus der Zeile 09 einen Befehl GTO 37 zu, machen, wird die Taste(GTO)gedrückt, und
09 - angezeigt, die Taste( 3 )gedrückt und 09 -3 angezeigt,und
die Taste (ZQ gedrückt und O9 -37 angezeigt.
Die Seil© 09 enthält jetzt den gesamten Befehl GTO 37 aus drei Tastenbetätigungen. Das Vorzeichen zeigt an,
daß es sich um den Befehl GO TO handelt, und die Zahl 37 ist die Zeilenzahl für die Bestimmungsadresse.
Die ursprünglich beobachteten Anzeigen -00 sind einzeilige Befehle GTO OO. Wenn der Benutzer den Rechner
einschaltet, bedeutet jeder Befehl GTO OO. Wenn das erste Programm geschrieben wird, folgt der letzten
Zeile jeweils GO TO OO. Dadurch wird die Steuerung automatisch zum obersten Register des Stapelspeichers
übertragen.
Die Ausführung der Zeile OO in einem Programm bewirkt, daß der Rechner anhält. Im Ergebnis verhält es sich
so, als ob in der Seile ein dauernder R/S-Befehl programmiert ist.
be Das nunmehr geschriebene Programm/rechnet eine Hypotenuse,
Sprungbefehle zur Zeile 37 und hält dann an, weil die Zeile 37 einen Befehl R/S enthält. Um den Befehl GTO
in Zeile 09 in den Befehl GTO 00 zu ändern, wird umgeschaltet auf LAUF, es werden die T as ten C GTQ)(O 8) gedrückt r
auf PRGM umgeschaltet, die TastenCGTOXÖÖ) gedrückt und 09. -00
angezeigt. Der Benutzer kann das Programm wiederholt mit neuen Daten durchlaufen, indem er diese Daten wie folgt
eingibt: Taste(~R/S ) , Dateneingabe, Taste CR/S } , Dateneingabe,
Taste C R/S J und dgl.
Wenn der Betriebsartenschalter sich in der Stellung "Pro-
609830/0550
grammlauf" befindet, beginnt die Ausführung stets mit
der Zahl, an welcher sich die Hinweismarke befindet, falls nicht der in dieser Zeile eingespeicherte Programms
chritt R/S (84) ist. In diesem Fall beginnt die Ausführung bei der nächsten Zeile. Der Benutzer kann
einen Befehl R/S in sein Programm einspeichern, um neue Daten einzugeben oder Zwischenrechnungen zu überprüfen,
und kann das Programm wieder starten durch Betätigung der Taste R/S. Diese Ausnahme betrifft auch die Zeile 00.
Der Benutzer kann auch in der Stellung Programmlauf das Programm durch einzelne Programmschritte durchlaufen.
Es wird beispielsweise angenommen, daß sich das Programm in der Zeile 0O7 d.h. an dem obersten Register des Programmspeichers
befindet. Der Benutzer kann einige neue Daten eintasten und sich Schritt für Schritt durch das
Programm durchtasten.
Drücke die Taste 9 C EINGÄBET J 12.
Drücke die Taste 9 C EINGÄBET J 12.
Drücke die TasteC SSTJzur Anzeige von 12.00, Übergang zu 01.
Drücke die TasteCSSTjzur Anzeige von 12.00, Ausführung
der Taste( g ] .
Drücke die TasteCSSTjzur Anzeige von 144.00, der Benutzer
2
führt χ ( [ g ) (ctlfcij) aus.
führt χ ( [ g ) (ctlfcij) aus.
Es wird weiter die Taste SST gedrückt zur Anzeige von 9.00
9.00
81 .00
225.00
225.00
15.00
Dieses ist das Ergebnis, und die Programmhinweismarke befindet
sich an der Zeile 09. Eine wiederholte Betätigung der TasteCsST)führt den Inhalt der Zeile 09. -00 aus, so
daß der Übergang zur Zeile 00 stattfindet.
Zusammengefaßt ergeben sich folgende Möglichkeiten in den PRGM-Betriebsarten des Rechners. Wenn die TasteQsST )gedrückt
wird, wird die Programmhinweismarke erhöht und diese
609830/0550
Zeilenzahl und dieser Tastencode angezeigt. Falls die Hinweismarke sich an der Zeile 00 befindet, bleibt
die Hinweismarke an dieser Stelle, wenn die Taste BST gedrückt wird. Wird irgendeine andere Taste als GTO
gedrückt, so wird die Hinweismarke erhöht, der dieser Taste zugeordnete Tastencode im Programmspeicher an
der erhöhten Zeile gespeichert und diese Zeile und der Tastencode angezeigt. Falls die Programmhinweismarke
sich an der Zeile 49 befindet und die neue Taste betätigt wird, bewegt sich die Hinweismarke zur Zeile 00
und die neue Taste bleibt wirkungslos.
Durch Betätigung der TastefGTO)wird die Programmhinweismarke
nicht bewegt, sondern die Stufenzahl in der Anzeigeeinrichtung erhöht sich/und es leuchtet nur das
Minuszeichen im Feld des Tastencodes auf.
Falls nach der Taste(GTO)zulässige Zifferntasten betätigt
werden (d.h. 23, 47, 000), leuchten die Ziffern in dem Feld des Tastencodes jeweils einzeln zu einem
Zeitpunkt auf und erhöhen dann jeweils die Programmhinweismarke, wobei die verknüpfte GO TO-Anweisung im
Speicher abgespeichert wird. Falls nach dem Bef ehl( GTOP
eine nicht-erlaubte Taste betätigt wird,(d.h. 5, Ri EEX)
so bleibt der Befehl GTO wirkungslos und der Tastencode für die nachfolgende Taste wird im Programmspeicher gespeichert
und angezeigt.
Der Rechner kann so gesteuert werden, daß er einen Befehl GO TO nur ausführt, falls eine bestimmte Bezugsbedingung
zwischen dem Inhalt der Register X und Y erfüllt ist. Die zulässigen Bedingungen sind x£ γ und χ = y. Falls
unmittelbar vor GTO der Code der TasteQQeingegeben wird,
(entweder von der Tastatur oder vom vorherigen Schritt im Programmspeicher) wird der Befehl GTO nur ausgeführt, falls
χ kleiner oder gleich y ist. Falls unmittelbar vor dem Be-
B09830/055Q
fehl GTO der Code der Taste(3Deingegeben wird, wird der
Befehl GTO nur ausgeführt, falls χ gleich y ist.
Nachfolgend wird beispielsweise ein Programm angegeben, durch welches der Inhalt des Stapelspeichers derart geordnet
wird, daß die höchste Zahl sich im Register T befindet, die nächsthöchste Zahl im Register Z, die
nächste im Register Y und die kleinste im Register X.
| 00. | STO | 11. | 4 | 22. | 3 | 33. | GTO | 12 |
| 01. | 1 | 12. | RCL | 23. | GTO 12 | 34. | RCL | |
| 02. | 13. | 4 | 24. | RCL | 35. | 1 | ||
| 03. | STO | 14. | RCL | 25. | 2 | 36. | f | |
| 04. | 2 | 15. | 3 | 26. | f | 37. | GTO | 00 |
| 05. | Ri | 16. | f | 27. | GTO 34 | 38. | STO | |
| 06. | STO | 17. | GTO 24 | 28. | STO | 39. | 2 | |
| 07. | 3 | 18. | STO | 29. | 3 | 40. | RV | |
| 08. | RJ/ | 19. | 4 | 30. | Rb | 41. | STO | |
| 09. | STO | 20. | RJ/ | 31. | STO | 42. | 1 | |
| 10. | 21. | STO | 32. | 2 | 43. | GTO | 12 | |
Falls ein nicht zulässiger Vorgang bei einem laufenden Programm versucht wird, beendet der Rechner die Programmausführung,
der Inhalt des X-Rdgisters wird durch Blinkanzeige dargestellt und die Programmhinweismarke
bleibt an der Zeilenzahl, welche den nicht zulässigen Vorgang enthält.
Es gibt vier Möglichkeiten, bei denen die Ausführung eines laufenden Programmes angehalten wird:
1) Auftreten eines R/S-Befehls nach der ersten ausgeführten
Zeile.
2) Übertragung der Programmsteuerung an die Zeile 00
entweder durch Ausführung eines Befehls GTO 00 oder Durchlaufen des Programms durch die Zeile 49.
3) Auftreten eines unzulässigen Vorgangs, wie nachfolgend beschrieben.
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4)Falls der Benutzer irgendeine Taste während der P rograirana us führung drückt, was insbesondere vorteilhaft
ist, falls das Programm in eine geschlossene Schleife eintritt.
Beispielsweise ist es natürlich unzulässig, durch 0 zu teilen.
Der Inhalt des X-Registers wird durch Blinken angezeigt und stellt in der Regel das den Fehler verursachende
nicht zulässige Argument dar. Der vor dem Versuch eines nicht zulässigen Rechenvorgangs in dem Stapelspeicher
und den Datenspeicherregistern enthaltene Inhalt wird nach einem solchen Versuch wieder zurückgespeichert.
Die Blinkanzeige kann durch Betätigung irgendeiner Taste beendet werden.
Rechts vom Dezimalpunkt werden zwei Ziffern dargestellt, wenn der Rechner eingeschaltet wird, selbst
wenn die Zahlen intern immer bis zu zehn aussagekräftigen Ziffern gespeichert werden.
Durch Betätigung der Fix-Taste 9 und nachfolgende Betätigung .einer der Zifferntasten kann die Anzahl der
angezeigten Dezimalziffern fest eingestellt werden.
Die Potenzschreibweise wird eingestellt, indem eine Vorzeichentaste F7 und eine der Zifferntasten betätigt
werden, wodurch festgelegt wird, wieviele Ziffern rechts vom Dezimalpunkt angezeigt werden.
Figur 6 stellt einen Datenflußplan für das Anzeigeformat dar. Falls eine Zahl zu groß oder zu klein für ein von
dem Benutzer fest eingestelltes Format ist, stellt der Rechner die Zahl automatisch in PotenzSchreibweise mit
zehn aussagekräftigen Ziffern dar. Werte mit einem Be-
99
trag von ±9.999999999 χ 10 werden angenähert durch
trag von ±9.999999999 χ 10 werden angenähert durch
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99
±9.999999999 χ 10 , Werte mit einem Betrag von weni-
±9.999999999 χ 10 , Werte mit einem Betrag von weni-
-99
ger als 10 werden mit Null angenähert.
Gemäß Figur 6A ist die anzuzeigende Zahl in normierter Form dargestellt, wobei vierzehn Bits das Vorzeichen,
die Mantisse und den Betrag angeben. Gemäß Figur 6B wird bei dem Anzeigeprogramm davon ausgegangen, daß eine
anzuzeigende Zahl normiert ist und einen Dezimalpunkt zwischen den Ziffern 11 und 12 hat. Der Exponent befindet
sich als Zehnerpotenz in den Ziffernpositionen 0, 1 und 2 und das Vorzeichen in der Ziffernposition 13,
wobei 0 + und 9 - bedeutet.
Die Zahl der rechts vom Dezimalpunkt anzuzdgenden Ziffern
wird mit der Ziffernposition 6 des M-Registers angezeigt.
In der Ziffernposition 7 befindet sich eine "O";
falls die Anzeigeeinrichtung sich im Festpunktformat befindet während in der Ziffernpostion 7 eine "1" eingespeichert
ist, falls der Rechner im Gleitpunktschreibweise anzeigt.
Nachfolgend sind die verwendeten Programme und Unterprogramme aufgelistet. Diese sind ebenso wie die Konstanten
in den QüAD-Festwertspeichergruppen 1 bis 3 des Festwertspeichers 18 gespeichert. Jede Zeile in jeder
Festwertspeichergruppe ist getrennt in der linken Spalte der linken Seite jedes Blattes numeriert. Dadurch wird
die Bezugnahme auf die verschiedenen Teile der Aufstellung erleichtert. Jede Adresse in den Festwertspeichergruppen
1, 2 und 3 wird im Oktalcode durch fünf Ziffern in der zweiten Spalte von links auf einer Seite dargestellt.
Die ersten beiden Ziffern bezeichnen die FestwertspeMiergruppe,
und die nächsten drei Ziffern bezeichnen eine aus acht Bits bestehende Adresse. Wenn die ersten
beiden Ziffern 00, 01, 02 oder 03 lauten, handelt es sich um die Festwertspeichergruppe 1; wenn die ersten beiden
Ziffern 04, 05, 06 oder 07 lauten, handelt es sich um die
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Festwertspeichergruppe 2 und wenn die ersten beiden Ziffern 10, 11, 12 oder 13 lauten, handelt es sich um die
Festwertspeichergruppe 3. Der bei der jeweiligen Adresse einer der Festwertspeichergruppen gespeicherte Befehl
oder die Konstante werden binär in der dritten Spalte von links auf dem betreffenden Blatt dargestellt. Verzweigungsadressen
sind im Oktalcode durch vier Ziffern in der vierten Spalte von links auf der Seite dargestellt.
Rechts stehen Erläuterungen.
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Claims (1)
- Hewlett-Packard Company 4. ι Case 926PATENTANSPRÜCHEProgrammierbarer Rechner mit einer Eingabeeinrichtung, welche Steuerelemente zur Steuerung des Rechners, mehrere Tasten zur Eingabe von Information in den Rechner und einen Betriebsartenschalter mit einer Stellung "Programmierbetrieb" und einer Stellung "Programmlauf" aufweist, mit einer mit der Eingabeeinrichtung verbundene Codiereinrichtung zum Codieren der eingegebenen Information und zur Erzeugung eines Tastencodes, der dem betätigten Steuerelement oder der betätigten Taste entspricht, einem mit der Codiereinrichtung verbundenen ersten Speicher zum Speichern der codierten Information und einem mit der Codiereinrichtung verbundenen zweiten Speicher zum Speichern von Mikrobefehlen, dadurch gekennzeichnet , daß eine Recheneinrichtung (20) mit dem Betriebsarfeenschalter (2), der Codiereinrichtung (16) und den ersten und zweiten Speichern (25, 18) verbunden ist, um Operationen unter Verwendung von Mikrobefehlen auszuführen, die in dem zweiten Speicher enthalten sind, wenn sie codierte Information von der Codiereinrichtung oder dem ersten Speicher erhält und der Betriebsartenschalter sich in der Stellung "Programmlauf11 befindet, und codierte Information von der Codiereinrichtung speichert entsprechend der Betätigung mehrerer Tasten oder Steuerelemente an Datenspeicherstellen, die Zahlen von Programmzeilen in dem ersten Speicher entsprechen, wenn der Betriebsartenschalter sich in der Stellung "Programmierbetrieb" befindet, um'beim Einschalten des Rechners ausgewählte Daten an allen Speicherstellen zu speichern, die den Zahlen von Programmzeilen in dem ersten Speicher entsprechen, und die Anzeigeeinrichtung mit der Recheneinrichtung verbunden ist und die Ergebnisse der durch den Rechner609830/0550ausgeführten Vorgänge darstellt, wenn der Betriebsartenscharter sich in der Stellung "Programmlauf11 befindet, und den Tastencode einer betätigten Taste oder eines Steuerelementes sowie eine Zahl anzeigt, die einer Programmzeilenzahl entspricht, wenn der Betriebsartenschalter sich in der Stellung "Programmierbetrieb" befindet.2- Rechner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ausgewählten Daten einem Verzweigungsbefehl zu einer Stelle des Programms entsprechen, die einer ausgewählten Programmzeilenzahl zugeordnet ist.3. Rechner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ausgewählte Programmzeilenzahl die erste Programmzeile bezeichnet.4. Rechner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die Recheneinrichtung beim Einschalten des Rechners bei der gewählten Programmzeilenzahl Information speichert, wodurch der Rechner mit der Durchführung der Operationen aufhört, öer Betriebsartenschalter sich in der Stellung "Programmlauf" befindet und die Recheneinrichtung mehrere Qperatoien ausführt, die in ihrem Ablauf durch die codierte Information bestimmt sind, die in dent ersten Speicher (25) an Stellen gespeichert sind, welche den Zeilenzahlen entsprechen.5. Rechner nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Speicherste3Ie in dem ersten Speicher (25) gespeicherte Information entsprechend der gewählten Programmzeilenzahl nicht~durch die Betätigung von Tasten oder Steuerelementen (2 bis 6, 9) geändert wird.6. Rechner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß ein Steuerelement (6) betätigbar ist, wenn der Betriebsartenschalter (2) sich in der Stellung "Programmlauf11 befindet und bewirkt, daß die609830/0550Recheneinrichtung (20) mehrere Operationen durchführt, welche, auch bezüglich ihrer Reihenfolge, durch die in dem ersten Speicher (25) codierte Information an Speicherstellen gespeichert ist, die den Programmzeilenzahlen entsprechen, und die codierte Information in dem ersten Speicher gespeichert worden ist, während der Betriebs artens chalter sich in der Stellung "Programmierbetrieb" befindet.1. Rechner nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Steuerelement (6) betätigbar ist, wenn der Betriebsartenschalter (2) sich in der Stellung "Programmlauf" befindet und bewirkt, daß die Recheneinrichtung (2O) den Betrieb entsprechend der codierten Information in dem ersten Speicher (2 5) anhält und diese Information in dem ersten Speicher gespeichert worden ist, während der Betriebsartenschalter sich in der Stellung "Programmbetrieb" befindet.8. Rechner nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Steuerelement (4) betätigbar ist, wenn sich der Betriebsartenschalter (2) in der Stellung "Programmierbetrieb" befindet, um zu bewirken, daß die Recheneinrichtung (20) die codierte Information an eine Zeilenzahl abruft, die einer nachfolgenden Zeilenzahl entspricht, und die Anzeigeeinrichtung (14) die nächstfolgende Zeilenzahl und den Tastencode anzeigt, welcher der bei dieser Zeilenzahl gespeicherten Information zugeordnet ist.9.Rechner nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Taste (z.B STO, RCL) betätigbar ist, wenn der Betriebsartenschalter (2) sich in der Stellung "Programmbetrieb" befindet, um zu bewirken, daß die Recheneinrichtung mit einer Datenstelle in dem ersten Speicher (25) verbunden wird, die einer nachfolgenden Zeilenzahl entspricht, und an dieser Speicherstelle den der Taste609830/05 5 0zugeordneten Tastencode abspeichert.10. Rechner nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Steuerelement (3) betätigbar ist, wenn der Betrxebsartenschalter (2) sich in der Stellung "Programmierbetrieb" befindet, um zu bewirken, daß die Recheneinrichtung (20) Zugriff zu der codierten Information an einer Zeilenzahl hat, die einer nachfolgenden Zeilenzahl entspricht und um zu bewirken, daß die Anzeigeeinrichtung(14) die nachfolgende Zeilenzahl und den Tastencode anzeigt, welcher der bei dieser gespeicherten, codierten Information zugeordnet ist.11. Rechner nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Steuerelement (6) betätigbar ist, wenn der Betriebsartenschalter sich in der Stellung "Programmierbetrieb" befindet, um zu bewirken, daß die Recheneinrichtung (25) Zugriff zu einer Datenspeicherstelle in dem ersten Speicher erhält, welche einer nachfolgenden Zeilenzahl entspricht, und um an dieser Datenspeicherstelle den Tastencode abzuspeichern, der dem Steuerelement zugeordnet ist.12. Rechner nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Steuerelement (5) betätigbar ist, wenn der Betriebsartenschalter sich in der Stellung "Programmlauf" befindet, um zu bewirken, daß die Recheneinrichtung Zugriff zu einer Datenspeicherstelle in dem ersten Speicher erhält, in welcher eine Zeilenzahl gespeichert ist, und um zu bewirken, daß die Recheneinrichtung diese Zeilenzahl durch eine neue Zeilenzahl entsprechend der Betätigung von wenigstens einer Taste ersetzt, die der neuen Zeilenzahl entspricht.13. Rechner nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Steuerelement (5) betätigbar ist, wenn der Betriebsartenschalter sich in der Stellung "Programmierbetrieb" befindet, um zu bewirken, daß die Recheneinrichtung Zugriff zu codierter Information an einer Datenspeicher-609830/0550stelle innerhalb des ersten Speichers erhält und die Datenspeicherstelle durch weitere Betätigung von wenigstens einer Taste bestimmt ist, die der Zeilenzahl der Adresse eines Verzwexgungsbefehles entspricht.14. Rechner nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichn e t , daß ein Steuerelement (6) betätigbar ist/ wenn der Betriebsartenschalter (2) sich in der Stellung "Programmierbetrieb" befindet, um zu bewirken, daß die Recheneinrichtung (20) Zugriff zu codierter Information an einer Datenspeicherstelle innerhalb des ersten Speichers erhält, welche einer folgenden Zeilenzahl nur dann entspricht, falls eine dem betätigten Steuerelement entsprechende Bedingung erfüllt ist.15. Rechner, vorzugsweise nach einem der Ansprüche 1 bis 14 mit einer Vielzahl von Tasten zur Eingabe von Information in den Rechner, einer mit der Eingabeeinrichtung verbundenen Codiereinrichtung zum Codieren der von der Eingabeeinrichtung erhaltenen Information und zum Erzeugen eines Tastencodes, der einer betätigten Taste'entspricht, einem ersten mit der Codiereinrichtung verbundenen Speicher zum Speichern der codierten Information, einem zweiten mit der Codiereinrichtung verbundenen Speicher zum Speichern von Mikrobefehlen, einer mit der Codiereinrichtung und den ersten und zweiten Speichern verbundenen Recheneinrichtung zur Ausführung von Operationen unter Verwendung von Mikrobefehlen, die in der zweiten Speichereinrichtung enthalten sind, entsprechend der codierten Information von der Codiereinrichtung oder dem ersten Speicher, dadurch gekennzeichnet , daß die Anzeigeeinrichtung (14) mit der Recheneinrichtung (20) verbunden ist zur Anzeige der Ergebnisse der durch den Rechner ausgeführten Vorgänge in einem ersten Anzeigeformat und zur automatischen Änderung des Anzeigeformats in ein zweites Anzeigeformat entsprechend einer ausgewählten Anzeigebedingung.6098 30/05 5016. Rechner nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet , daß das erste Anzeigeformat eine feste dezimale Anzeige ist.17. Rechner nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die feste Dezimalanzeige durch die Betätigung eines Steuerelementes (9) nach der Betätigung einer Taste bestimmt ist, die der Anzahl der anzuzeigenden Ziffern entspricht.18. Rechner nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Anzeigeformat die Zehnerpotenz-Anzeige darstellt.19. Rechner nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichn e _t , daß das zweite Format eine Blinkanzeige ist.20. Rechner nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die ausgewählte Anzeigebedingung eine anzuzeigende Zahl ist, deren Betrag zu groß für das erste Anzeigeformat ist.21. Rechner nach Anspruch 15, dadurch gekenn z< e i c h n e t , daß die ausgewählte Anzeigebedingung eine anzuzeigende Zahl ist, deren Betrag zu klein für das erste Anzeigeformat ist.22. Rechner nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet ,. _daß die ausgewählte Bedingung ein nicht erlaubter Vorgang ist.23. Rechner vorzugsweise nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 22 mit einer Eingabetastatur mit Steuerelementen zum Steuern des Rechners und mehreren Tasten zur Eingabe von Information in den Rechner, einer mit der Eingabeeinrichtung verbundenen Codiereinrichtung zum Codieren von Information von dieser und zum Erzeugen eines Tastencodes, der einem609830/0550betätigten Steuerelement oder einer Taste entspricht, einem ersten mit der Codiereinrichtung verbundenen Speicher zum Speichern der codierten Information, einem zweiten mit der Codiereinrichtung verbundenen Speicher zum Speichern von Mikrobefehlen, einer Anzeigeeinrichtung zur Anzeige der Ergebnisse der durch den Rechner ausgeführten Operationen dadurch gekennzei c h n e t , daß eine Recheneinrichtung (20) mit der Codiereinrichtung und den ersten und zweiten Recheneinrichtungen zur Ausführung von Operationen unter Verwendung von Mikrobefehlen verbunden ist, die in dem zweiten Speicher (18) gespeichert sind entsprechend der codierten Information von der Codiereinrichtung (16) oder dem ersten Speicher (25) und zum Speichern der codierten Information von der Codiereinrichtung (16) entsprechend.der Betätigung einer Vielzahl von Tasten oder Steuerelementen bei einem Verzweigungsbefehl an einer Datenspeicherstelle, die einer einzigen Programmzeilenzahl in dem ersten Speicher entspricht.609830/055 0Leerseite
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |