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DE2440072A1 - Elektronischer rechner - Google Patents

Elektronischer rechner

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Publication number
DE2440072A1
DE2440072A1 DE2440072A DE2440072A DE2440072A1 DE 2440072 A1 DE2440072 A1 DE 2440072A1 DE 2440072 A DE2440072 A DE 2440072A DE 2440072 A DE2440072 A DE 2440072A DE 2440072 A1 DE2440072 A1 DE 2440072A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
key
unit
computer
keys
coding unit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2440072A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Kent Stockwell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HP Inc
Original Assignee
Hewlett Packard Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hewlett Packard Co filed Critical Hewlett Packard Co
Publication of DE2440072A1 publication Critical patent/DE2440072A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F15/00Digital computers in general; Data processing equipment in general
    • G06F15/02Digital computers in general; Data processing equipment in general manually operated with input through keyboard and computation using a built-in program, e.g. pocket calculators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Input From Keyboards Or The Like (AREA)
  • Calculators And Similar Devices (AREA)

Description

PATENTANWALT D-7261 Gechingen/ Bergwald
Lindenstr. 16
DIPL-ING. KNUD SCHULTE Te|efon: (O7O31)667432
(07056) 1367 Telex: 07-265739 ■ Hep-d
Patentanwalt K. Schulte, D-7261 Gechingen, Lindenstr. 16
Case 8 19 16. August, 1974
BL/ps
Hewlett-Packard Company
ELEKTRONISCHER RECHNER
Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf Rechner und mehr speziell auf programmierbare elektronische Rechner, in denen Tastenfeld-Operationen zu Prqgrammanweisungen werden. Bei diesem speziellen Typ eines Rechners wird keine spezielle Sprache benötigt. Wenn eine Taste gedrückt wird, ist ein Programmschritt abgeschlossen.
Programmierbare elektronische Rechner benutzen im allgemeinen Speicher, die es ihnen ermöglichen, Anweisungen und Daten für wiederholte und .iterative Lösungen zu speichern. Um ein Programm in den Speicher einzugeben, drückt der Benutzer die Tasten des Rechners in vorgegebener Reihenfolge. Als Annehmlichkeit für den Benutzer kann das Ergebnis jedes Schrittes .■ dieser Folge angezeigt werden, wenn der Benutzer mit seiner Rechnung fortschreitet. Tastencodes sind im allgemeinen alphanumerische Darstellungen der Tasten auf dem Tastenfeld. Wenn der Benutzer sein Programm modifizieren oder überarbeiten will, nachdem es zunächst in den Speicher eingegeben worden ist, muß er genau festlegen, zu welcher Taste er zurückkehren soll, um die Änderung zu bewerkstelligen. Bei Rechnern nach dem
. 509813/0756'
Volksbank Böblingen AG, Kto. 8458 (BLZ 60390220) · Postscheck: Stuttgart 99655-709
• Stand der Technik mu3 sich der Benutzer für diese Festlegung auf eine, besondere mas"chinenspezifische Zuordnungstabelle beziehen, um die spezielle Taste herauszufinden, die entsprechend dem speziellen angezeigten Tastecode gedrückt werden muß. Solche Tabellen werden von dem Rechnerhersteller als Zubehör zu seinem Produkt mitgeliefert und können die Form einer Anweisungskarte haben.
Anweisungskarten sind unbequem in der Benutzung und können leicht verlegt werden. Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Notwendigkeit für eine separate Tastencodetabelle aufzuheben, indem eine direkte Zuordnung von Rechnertasten mit dem angezeigten Tastencode vorgesehen wird.
Für eine bequeme Programmierung sollten Tastencodes durch den Benutzer leicht zu interpretieren sein. Es ist daher eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Fehlerbeseitigung und Überarbeitung eines Programms dadurch zu erleichtern, daß ein Indexschema eingeführt wird, welches die Tastenposition auf dem Tastenfeld oder die Tastenidentität zum angezeigten Tastencode in Beziehung setzt.
•Weiterhin soll ein Rechner geschaffen werden, der den Tastencode der zuletzt betätigten Taste zeigen kann, auch wenn er sich in einer Betriebsart befindet, in der er nicht programmierbar ist.
,Gegenstand der Erfindung ist ein elektronischer Rechner mit einer Eingabeeinheit, die Steuerelemente und eine Vielzahl von Tasten mit eindeutigen Tastencodes aufweist, mit denen der Rechner gesteuert bzw. Information in den Rechner eingegeben werden kann; mit einer mit der Eingabeeinheit verbundenen und von dieser empfangene Information codierenden
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Codiereinheit; mit einer ersten mit der Codiereinheit verbundenen Speichereinheit zur Speicherung von von jener empfangener codierter Information; mit einer zweiten mit der Codiereinheit verbundenen Speichereinheit zur Speicherung von Mikroinstruktionen; mit einer Recheneinheit, die mit der Codiereinheit, der ersten und der zweiten Speichereinheit verbunden ist und bei Empfang codierter Information von der Codiereinheit oder der ersten Speiehereinheit unter Einsatz von in der zweiten Speichereinheit gespeicherten Mikroinstruktionen selektiv eine oder mehrere Operationen ausführt; sowie mit einer mit der Recheneinheit verbundenen Ausgangsanzeige für Ergebnisse der vom Rechner ausgeführten Operationen und für Tastencodes, dadurch gekennzeichnet , - daß die Recheneinheit bei Betätigung eines Steuerelementes der Eingabeeinheit eine Anzeige des Tastencodes der letzten betätigten Taste in der Ausgangsanzeige bewirkt.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein programmierbarer elektronischer Rechner mit einer Eingabeeinheit, die ein Tastenfeld und eine Vielzahl von Tasten mit eindeutigen, die räumliche Lage der jeweiligen Tasten darstellenden Tastencodes aufweist, mit welchen Tasteninformation in den Rechner eingegeben werden kann; mit einer mit der Eingabeeinheit verbundenen und von dieser empfangene Information codierenden Codiereinheit; mit einer ersten mit der Codiereinheit verbundenen Speichereinheit zur Speicherung von/jener empfangener codierter Information; mit einer zweiten mit der Codiereinheit verbundenen Speichereinheit zur Speicherung von Mikroinstruktionen; mit einer Recheneinheit, die mit der Codiereinheit, der ersten und der zweiten Speichereinheit verbunden ist und bei Empfang codierte Information von der Codiereinheit oder der ersten Speichereinheit unter Einsatz von in der zweiten Speichereinheit gespeicherten
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Mikroinstruktionen selektiv eine oder mehrer Operationen ausführt, sowie mit einer mit der Recheneinheit verbundenen Ausgangsanzeige für Ergebnisse der vom Rechner ausgeführten Operationen und für Tastencodes, dadurch gekennzeichnet , daß die Recheneinheit bei Empfang von codierter, dem Tastencode einer betätigten Taste der Eingabeeinheit entsprechender Information von der ersten und der zweiten Speichereinheit eine Anzeige des Tastencodes i in der Ausgangsanzeige bewirkt.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der zugehörigen Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigen
Figur 1 eine Frontansicht eines Rechners gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung und
Figur 2 ein Blockschaltbild des Rechners nach Figur 1.
In Figuren 1 und 2 ist ein programmierbarer elektronischer Rechnet 10 dargestellt, der eine Tastenfeld-Eingabe 12 zur Eingabe von Daten und Anweisungen in den Rechner sowie eine Leuchtdioden-Ausgangsanzeigeeinheit 28 für die Anzeige des Tastencodes der auf dem Tastenfeld 12 gedrückten Tasten enthält. Der programmierbare Rechner gemäß der vorliegenden Erfindung enthält weiterhin einen Tastencodierer 14, einen Lese/Schreib-Speicher-Puffer 16, einen Lese/Schreib-Speicher (RWM) 18, einen Festwertspeicher (ROM) 20, eine zentrale Recheneinheit (CPU) 24 sowie einen Anzeigendecoder 26.
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Das ROM 20, das RWM 18 und der RWM-Puffer 16 sind in zweiphasigen, dynamischen MOS/LSI-Schaltkreisen (integrierten Großschaltkreisen) enthalten, die ähnlich den Schaltkreisen aufgebaut sind, wie sie in der Patentanmeldung P 2 353 421.6 der gleichen Anmelderin beschrieben sind. Die zentrale Recheneinheit 24 enthält den MOS-Schaltkreis für Steuerung und Zeitgabe sowie den MOS-Schaltkreis für Arithmetik und Register, die in der genannten Patentanmeldung getrennt beschrieben sind. In ähnlicher Weise gleichen das Tastenfeld 12, der Anzeigedecoder 26 sowie die Leuchtdioden-Anzeige 28 den entsprechenden Einheiten, die in der genannten Patentanmeldung beschrieben sind.
Ohne daß damit eine Beschränkung des Erfindungsgedankens verbunden ist, werden beim beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung nur Tastencodes während der Eingabe des Programms des Benutzers in den Rechner angezeigt. Eine symbolische Darstellung der speziellen gedrückten Taste könnte auch in anderen zusätzlichen Segmenten der Anzeige wiedergegeben werden, falls dies erwünscht wäre. Zur Eingabe eines Programms wird ein Programmierungs/Lauf-Schalter 22 in die "Programmierung"-Stellung gebracht. Für diesen Schalter kann jede Art eines Umschalters mit-Unterbrechung benutzt werden. Ein Tastencodierer 14 tastet die Matrix der Tasten ab, die in dem Tastenfeld 12 untergebracht sind, indem er nach einer Verbindung sucht, die die Betätigung einer Taste fest- ' legt. Wenn er eine Schalterverbindung feststellt, initialisiert der Tastencodierer die CPU 24. Für die Tasten kann jede geeignete Schalterkonstruktion ver- ' wendet werden . Jede Taste hat einen eindeutig zugeordneten 6-Bit-Code, der bei Tastenbetätigung vom Tastencodierer 14 erzeugt wird. Der 6-Bit-Code wird
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erzeugt und gespeichert, wie weiter unten beschrieben ist, ohne Rücksicht auf die Stellung des Umschalters 22.
Tastencodes vom Codierer 14 werden in den RWM-Puffer 16 und das ROM 20 geladen. Im ROM' 20 bilden die Tastencodes die Adressen, auf die sich die CPU 24 für Anweisungen bezieht. Da jede- Taste einen eindeutig zugeordneten Tastencode hat, ist im ROM 20 jeder Taste des Tastenfeldes eine eindeutige Adresse zugeordnet. Unter Steuerung des ROM 20 weist die CPU 24 den RWM-Puffer 16 an, den in ihm enthaltenen Tastencode in das RWM 18 einzufügen. Die Einfügung von Tastencodes vom RWM-Puffer 16 ins RWM 18 ist nicht zerstörend und daher bleiben die Tastencodes im RWM-Puffer 16 für den Gebrauch für die CPU 24 nach der Einfügung verfügbar. Dies ist ein wichtiges Merkmal der Erfindung, da es ermöglicht', den Tastencode für die zuletzt betätigte Taste anzuzeigen, auch wenn sich der Rechner im "Lauf-Betrieb befindet, was durch den Umschalter 22 bestimmt wird. Einzelheiten der Tastencode-Anzeige für Eingaben im "Lauf"-Betrieb sind weiter unten beschrieben.
Wie oben erwähnt, enthält das ROM 20 Mikroinstruktionen an für jede Taste des TAstenfeldes eindeutigen Adressen. Da der im RWM-Puffer 16 enthaltene Tastencode gleichzeitig die Adresse einer entsprechenden,/RoM 20 befindlichen Anweisung für die Tastencode-Anzeige ist, kann die CPU 24 die richtige Adresse festlegen, auf die sie sich im ROM 20 für eine Anzeige-Anweisungen bei Abfrage des RWM-Puffers 16 beziehen muß. Die CPU 24 führt dann die Anweisung aus, die sie an dieser Adresse des ROM 20 für die Anzeige des Tastencodes findet, und gibt das Ergebnis an den Anzeigedecoder 26 weiter.
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Der Anzeigedecoder 26 decodiert dann
das Ausgangssignal der CPU 24 und gibt die decodierte Tastencode-Information für die Anzeige in der Leuchtdioden-Ausgangsanzeige 28 ab.
Die angezeigten Tastencodes für nicht-numerische Tasten sind Darstellungen der räumlichen Lage dieser Tasten auf dem Tastenfeld. Beim bevorzugten Ausführungsbeispiel'der Erfindung sind die Tastencodes der Zifferntasten Darstellungen der den Tasten zugeordneten Werte, jedoch könnte das Indexschema für numerische Tasten auch auf Ziffertasten angewendet werden. In jedem Fall sind die Tastencodes in einem Indexschema für eine direkte Zuordnung der Tasten des Tastenfeldes zu den angezeigten Codes organisiert, ohne daß die Benutzung einer Anweisungskarte notwendig ist.
Wie in Figur 1 dargestellt ist, sind 35 Tasten in einer Matrix aus acht Zeilen und fünf Spalten angeordnet. Selbstverständlich bezieht sich diese Erfindung aber auch auf die Anzeige von Tastencodes für jede beliebige Zahl von Tasten, die in beliebiger Anzahl von Zeilen und Spalten angeordnet sein können. Die Tastencodes aller Tasten mit Ausnahme der Einzelschritt-Taste (SST) werden durch eine zweistellige Zahl dargestellt. Für alle Tasten mit Ausnahme der Zifferntasten ist die erste Ziffer dieser Zahl die Nummer der die Taste enthaltenden Zeile, beginnend mit Zeile Nr. 1 unmittelbar unter der Anzeige. Die zweite Ziffer ist die Zahl der Spalte, in der die Taste liegt, und zwar gezählt von links nach rechts. Für jede Ziffern-Taste ist die erste Ziffer des Tastencodes O, und die zweite Ziffer ist ihr Wert (d.h. der Tastencode für die Zifferntaste 5 wird mit 05 angezeigt). Bei Anwendung des Konzeptes dieser Erfindung wird also die mit "R/S" bezeichnete Taste mit den Tastencode 84 identifiziert, da sie sich in der 8. Zeile und in der 4. Spalte dieser Zeile befindet. Obwohl die SST-Taste die Tästencode-Posi-
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tion 25 einnimmt, wird für diese Taste aus weiter unten genannten Gründen kein Tastencode benötigt.
Die Tastencodes von zuvor eingegebenen Programmeinweisungen werden durch Benutzung der SST-Taste zurückgerufen, wobei der Umschalter sich in der "Programmierung"-Stellung befindet. Unter Bezugnahme auf Figur 2 wird die Funktion dieser Taste dadurch ermöglicht, daß der RWM-Puffer 16 den gespeicherten Tastencode aus dem RWM 18 in Richtung auf die CPU 24 wiedergewinnt. Die CPU 24 wird durch den Tastencodierer 14 initialisiert, der eine Betätigung der SST-Taste auf dem Tastenfeld 12 feststellt. Wenn der Benutzer ein Programm modifizieren oder überarbeiten will, welches bereits eingegeben ist, braucht er nur wiederholt die SST-Taste zu drücken und die Anzeige zu beobachten. Der bei jedem Druck der SST-Taste angezeigte Tastencode ist derjenige der während der Programmeingabe betätigten Tasten in der Reihenfolge dieser Eingabe. Viele Tasten des bevorzugten Ausführungsbeispiels haben mehrere Funktionen, d.h. vorher gedrückte "Präfix"-Tasten legen die verschiedenen Funktionen fest, die ausgelöst werden, wenn eine Funktionstaste gedrückt wird. Eine mit "g" bezeichnete Präfixtaste ist der unteren Bedeutung auf einer abgewinkelten Fläche jeder Funktionstaste zugeordnet. Eine mit "f" bezeichnete Präfixtaste ist der Bedeutung zugeordnet, die oberhalb jeder Funktionstaste auf dem Tastenfeld steht, und eine mit "f " bezeichnete Präfixtaste ist der inversen Bedeutung der "f"-Präfixtaste zugeordnet. Wenn der Benutzer der durch das Matrixschema des Tastencodes indizierten Programmformel folgt, die er ursprünglich eingegeben hat, kann er den genauen Programmschritt identifizieren, an welchem er eine Änderung vornehmen will, und er kann dies ohne die Unbequemlichkeit tun, die ein dauerndes Nachsehen
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in einer Anweisungskarte darstellt. Da die SST-Taste die Einrichtung zum Rückruf der zuvor eingegebenen Tastencodes ist, wird für die SST-Taste selbst kein Tastencode benutzt.
Im folgenden ist ein Beispiel einer Programmüberarbeitung beschrieben:
Wenn der Benutzer ein einfaches Programm eingeben wollte, daß die mathematische Beziehung -.
2
1 + sin χ
wiedergibt, würden sich gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung folgende Tastencodes für die betätigten Tasten ergeben:
gedrückte Taste angezeigter Tastencode
f 31
sin 04
f"1 32
1 01
+ 61
R/S 84
Wenn der Benutzer dann das Programm auf 4 + sin χ ändern wollte, würde er wiederholt die SST-Taste drücken, bis der Tastencode "01" angezeigt würde. Der Benutzer wüßte
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dann, daß diese Eingabe gelöscht und durch den Wert 4 ersetzt werden sollte. Um eine solche Löschung vorzunehmen, würde der Benutzer die Präfixtaste "g" (Figur 1) drücken, um. die Herausnahmefunktion des Rechners in Gang zu setzen, wobei der Tastencode"35" auf der Anzeige 28 erscheinen würde. Danach würde der Benutzer die "DEL"-Taste drücken, um den Tastencode "01" zu löschen, der den vorher eingegebenen Wert "1" darstellt. Der Tastencode "35" wird dabei auch gelöscht, und auf der Anzeige 28 erscheint der Tastencode "09", so daß der Benutzer daran erinnert wird, daß das RWM 18 das Programm bis zum "Vx"-Schritt festgehalten hat. Außerdem weiß der Benutzer, wenn er den Tastencode "09" sieht und sich auf seine programmierte Gleichung bezieht, daß der Rechner nun für die Eingabe des neuen Wertes "4" bereit ist. Der Tastencode für diese Zifferntaste ist selbstverständlich "04". Eine Zusammenfassung dieses Auswechselverfahrens bei dem oben beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung wird durch die folgende Tabelle gegeben.
gedrückte Taste angezeigter Tastencode
SST 01
g 35
DEL 09
4 04
Wenn sich der Umschalter 22 (Figuren 1 und 2) in der "Lauf"-Stellung befindet, arbeitet der Rechner im "Lauf"-Betrieb {unmittelbare Ausführung der Tastenbefehle). 6-Bit-Tastencodes der zur Durchführung einer Rechnung gedrückten Tasten werden durch den Tastencodierer 14 codiert und in den RWM-Puffer in der gleichen Weise geladen, wie es oben für den Programmierbetrieb beschrieben worden ist. Da sich der Rechner nicht im
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Programmierbetrieb befindet, wird der Inhalt des RWM-Puffers 16 nicht in das RWM 18 eingefügt. Der Inhalt ist jedoch verfügbar, um eine dem Programmbetrieb entsprechende Anzeige des Tastencodes zu erzeugen, nachdem der Umschalter 22 in die "Programmierung"-Stellung geschaltet worden ist. Durch dieses Merkmal der Erfindung wird die Bequemlichkeit für den Benutzer stark erhöht, da er seine letzte Tastenfeld-Eingabe feststellen kann, auch wenn er den Rechner nicht gerade programmiert. Der Benutzer stellt den Umschalter 22 einfach aus der "Lauf-Stellung in die "Programmierung"-Stellung, betrachtet den angezeigten Tastencode, und, nachdem er festgestellt hat an welcher Stelle er die Rechnung aus irgendeinem Grund unterbrochen hat, stellt er den Umschalter 22 auf die "Lauf-Stellung zurück und setzt die Rechnung fort. Wenn die Rechnung fortgesetzt wird, wird jeder in den RWM-Puffer 16 geladene Tastencode durch den Tastencode der nächsten gedrückten Taste ersetzt.
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Claims (9)

  1. Hewlett-Packard Company
    Case 819 16. August, 1974
    PATENTANSPRÜCHE
    Elektronischer Rechner mit einer Eingabe-Einheit, die Steuerelemente und eine Vielzahl von Tasten mit eindeutigen Tastencodes aufweist, mit denen der Rechner gesteuert bzw. Information in den Rechner eingegeben werden kann; mit einer mit der Eingabe-Einheit verbundenen und von dieser empfangene Information codierenden Codiereinheit; mit einer ersten mit der Codiereinheit verbundenen Speichereinheit zur Speicherung von von jener empfangener codierter Information; mit einer zweiten mit der Codiereinheit verbundenen Speichereinheit zur Speicherung von Mikroxnstruktionen; mit einer Recheneinheit, die mit der Codiereinheit, der ersten und der zweiten Speichereinheit verbunden ist, und bei Empfang codierter Information von der Codiereinheit oder der ersten Speichereinheit unter Einsatz von in der zweiten Speichereinheit gespeicherten Mikroxnstruktionen selektiv eine oder mehrere Operationen ausführt; sowie mit einer mit der Recheneinheit verbundenen Ausgangsanzeige für Ergebnisse der vom Rechner ausgeführten Operationen und für Tastencodes, dadurch gekennzeichnet , daß die Recheneinheit (24) bei Betätigung eines Steuerelementes der Eingabeeinheit (12) eine Anzeige des Tastencodes der letzten betätigten Taste in der Ausgangsanzeige (28) bewirkt.
  2. 2. Rechner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich net, daß er mittels eines Steuerelementes (22) über die Recheneinheit (24) zwischen einer Programmierungs-Betriebsart und einer Lauf-Betriebsart für die direkte Aus-
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    führungen von Rechnungen umschaltbar ist.
  3. 3. Rechner nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß das Steuerelement (22) eine Umschalter mit einer "Lauf-Stellung und einer "Programmierung"-Stellung ist und daß in der "Lauf"-Betriebsart die Recheneinheit (24) eine Anzeige des Tastencodes bewirkt, wenn der Umschalter (22)in die "Programmierung"-Stellung gebracht wird.
  4. 4. Programmierbarer elektronischer Rechner mit einer Eingabe-Einheit, die ein Tastenfeld und eine Vielzahl von Tasten mit eindeutigen, die räumliche Lage der jeweiligen Taste darstellenden Tastencodes aufweist, mit welchen Tasteninformation in den Rechner eingegeben werden kann; mit einer mit der Eingabe-Einheit verbundenen und von dieser empfangene Information codierenden Codiereinheit; mit einer ersten mit der Codiereinheit verbundenen Speichereinheit zur Speicherung von von jener empfangener codierter Information; mit einer zweiten mit der Codiereinheit verbundenen Speichereinheit zur Speicherung von Mikroinstruktionen; mit einer Recheneinheit, die mit der Codiereinheit, der ersten und der zweiten Speichereinheit verbunden ist und beim Empfang codierter Information von der Codiereinheit oder der ersten Speichereinheit unter Einsatz von in der zweiten Speichereinheit gespeicherten Mikroinstruktionen selektiv eine oder mehrere Operationen ausführt; sowie mit einer mit der Recheneinheit verbundenen Ausgangsanzeige für Ergebnisse der vom Rechner ausgeführten Operationen und für Tastencodes, dadurch gekennzeichnet , daß die Recheneinheit (24) bei Empfang von codierter, dem .Tastencode einer betätigten Taste der Eingabeeinheit (12) entsprechender Information von der ersten (.16) und der zweiten Speichereinheit (20) eine Anzeige des Tastencodes
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    in der Ausgangsanzeige (28) bewirkt.
  5. 5. Rechner nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vielzahl von Tasten nicht-numerische Tasten und Zifferntasten enthält, die in einer Matrix aus Zeilen und Spalten angeordnet sind, und daß der angezeigte Tastencode eine Zahl ist, in welcher die Ziffern mit höherem Stellenwert die Zahl der Zeile und die Ziffern mit niedrigerem Stellenwert die Zahl' der Spalte angeben, in der sich die Taste befindet.
  6. 6. Rechner nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasten in einer Matrix von weniger als zehn Zeilen und weniger als zehn Spalten angeordnet sind und daß die Zahl zweistellig ist, wobei die erste Stelle die Zeilenzahl und die zweite Stelle die Spaltenzahl angibt.
  7. 7. Rechner nach Anspruch 6, dadurch. gekennzeich net, daß die Tasten in einer Matrix von acht Zeilen und fünf Spalten angeordnet sind und daß die erste Stelle der Zahl eine Ziffer zwischen 1 und 8 und die zweite Stelle der Zahl eine Ziffer zwischen 1 und 5 ist.
  8. 8. Rechner nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der angezeigte Tastencode für jede Zifferntaste eine Zahl ist, bei der die Ziffern mit dem höheren Stellenwert O sind und die Ziffern mit dem niedrigeren Stellenwert dem Wert der Zifferntaste zugeordnet sind.
  9. 9. Rechner nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl zweistellig ist, wobei die erste Stelle O ist und die zweite Stelle eine dem Wert der Zifferntaste entsprechende Zahl von 1 bis 9 ist.
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    Leerseite
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