DE3341339C2 - Befehlsfolgegenerator - Google Patents
BefehlsfolgegeneratorInfo
- Publication number
- DE3341339C2 DE3341339C2 DE3341339A DE3341339A DE3341339C2 DE 3341339 C2 DE3341339 C2 DE 3341339C2 DE 3341339 A DE3341339 A DE 3341339A DE 3341339 A DE3341339 A DE 3341339A DE 3341339 C2 DE3341339 C2 DE 3341339C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- counter
- count
- register
- memory
- command sequence
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06F—ELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
- G06F1/00—Details not covered by groups G06F3/00 - G06F13/00 and G06F21/00
- G06F1/02—Digital function generators
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06F—ELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
- G06F1/00—Details not covered by groups G06F3/00 - G06F13/00 and G06F21/00
- G06F1/02—Digital function generators
- G06F1/03—Digital function generators working, at least partly, by table look-up
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Complex Calculations (AREA)
- Logic Circuits (AREA)
- Executing Machine-Instructions (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Befehlsfolgegenerator nach
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Zur Erzeugung einer Befehlsfolge von Binärzahlen wird die
gesamte Befehlsfolge in einem Speicher gespeichert und der
Speicher mit einem Zähler so adressiert, daß jede Zahl
nacheinander ausgelesen wird. Die Befehlsfolge kann dann auf
einfache Weise geändert werden, indem lediglich der Speicher
neu programmiert wird. Dies ist in Hinblick auf den Speicher
sehr aufwendig, insbesondere bei langen Befehlsfolgen.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, einen Binärzähler zu
verwenden, dessen Ausgänge mit einem Satz von Multiplexern
verbunden sind, die so geschaltet sind, daß eine spezielle
Permutation der Ausgangsbits erzeugt wird. Dies macht eine
größere Anzahl von Multiplexern erforderlich und ist somit
sehr aufwendig. Ferner ist hierbei die Länge der Befehlsfolgen
nicht variabel, sondern auf die Länge des Zyklus des
Zählers beschränkt.
Aus der Firmenschrift der Advanced Micro Devices, John Mick,
Jim Brick "Microprogramming Handbook", 1976, Seiten 1/1-1/4
ist ein Mikroprozessor mit einer herkömmlichen Folgeschaltung
bekannt, bei der eine Serie von Mikroinstruktionen im
Mikroprogrammspeicher gespeichert werden. Nach der Ausführung
einer Mikroinstruktion wird die nächste Adresse auf zwei
verschiedene Arten erzeugt. Im einen Fall entsteht die
Adresse so, daß die Adresse der laufenden Mikroinstruktion
schrittweise weitergeschaltet wird, im anderen Fall wird eine
Zweigadresse, d. h. die Adresse der nächsten Mikroinstruktion,
explizit zusammen mit der laufenden Mikroinstruktion im
Mikroprogrammspeicher gespeichert.
Ein derartiger Mikroprozessor gibt zwar die Möglichkeit,
einen Pipeline-Betrieb und eine bedingte Verzweigung zu
erzielen, sie stützt sich aber nur auf die beiden vorerwähnten
Methoden zur Erzeugung von Adressen. Entweder schaltet
das Mikroprogrammzählerregister die laufende Adresse weiter,
die als der frühere Ausgang des Zählerregisters erzeugt
worden sein kann oder alternativ ein Zweigadresseneingang in
den Inkrementor über die Adresse MUX gewesen sein kann, oder
aber die Zweigadresse wird alternativ von dem Speicher
zurückgeholt.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Befehlsfolgegenerator der
gattungsgemäßen Art so weiterzubilden, daß eine große
Vielzahl von unterschiedlichen Binärfolgen erzeugt werden
kann, ohne daß ein großer Speicher erforderlich wird.
Gemäß der Erfindung wird dies mit den Merkmalen des Kennzeichens
des Anspruches 1 erreicht. Weitere Ausgestaltungen der
Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Mit dem erfindungsgemäßen Befehlsfolgegenerator wird eine komplexe
Folge von nicht aufeinanderfolgenden Adressen erzeugt. Da die
Adressen nicht aufeinanderfolgend sind, wäre es bei Verwendung
einer Schaltung nach der vorgenannten Vorveröffentlichung
notwendig, eine große Anzahl von Speicherplätzen für
explizite Zweigadressen zu benutzen. Mit vorliegender
Erfindung ist es nicht mehr erforderlich, daß ein großer
Bereich des Speichers Zweigadressen speichert, da ein
Folgegenerator eingesetzt wird, der zusätzlich zu einem
Zählerregister einen Prioritätscodierer und einen eine Anzahl
von Steuerwörtern speichernden Speicher verwendet. Damit wird
eine komplexe Folge von Binärzahlen erzeugt, die zum Adressieren
des Mikroprogrammspeichers in einer gewünschten Folge
verwendet werden können. Dies geschieht, ohne daß die
Adressen der Folge explizit mit den Mikroinstruktionen
gespeichert werden.
Entscheidend für vorliegende Erfindung ist somit die Verwendung
eines Prioritätscodierers, der einen Code mit einer
Bitlänge erzeugt, die kleiner ist als die Länge des Zählers
und die das Codewort zum Adressieren von im Speicher gespeicherten
Steuerwörtern verwendet. Auf diese Weise kann die
Folgeschaltung eine große Vielzahl von unterschiedlichen
Binärfolgen erzeugen, ohne daß ein großer Speicher erforderlich
wird.
Wenn der Zähler seine Zählbefehlsfolge durchläuft, werden
Steuerwörter aus der Speichervorrichtung ausgewählt und verwendet,
um die Inhalte des Ausgangsregisters zu modifizieren,
wodurch das Ausgangsregister eine Befehlsfolge von Werten
durchläuft. Diese Befehlsfolge kann auf einfache Weise dadurch
verändert werden, daß die Inhalte der Speichervorrichtung
geändert werden.
Zweckmäßigerweise ist die Speichervorrichtung ein Speicher mit
direktem Zugriff (RAM). Üblicherweise enthält der Speicher die
gleiche Anzahl von Speicherplätzen, wie Bitpositionen im Zähler
vorhanden sind, und üblicherweise enthalten das Ausgangsregister
und jedes Steuerwort ebenfalls die gleiche Anzahl von Bits.
Die Vorrichtung zur Modifizierung der Inhalte des Ausgangsregisters
besitzt vorzugsweise einen Addierer, der so ausgelegt ist,
daß das ausgewählte Steuerwort den Inhalten des Ausgangsregisters
hinzuaddiert wird. Der Addierer kann ein normaler Binäraddierer
mit Übertrag zwischen seinen Stufen sein. Er kann
andererseits auch jedes Paar von Bits unabhängig ohne Übertrag
addieren, wobei er dann aus einem Satz von Exklusiv-ODER-Gattern
besteht, und zwar jeweils ein Gatter für jedes Bit im Ausgangsregister.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung kann der Zähler ein
Zählwertregister, das den laufenden Zählwert hält, eine weitere
Speichervorrichtung, die eine Vielzahl von Zählzuwachsanteilen
hält und die ferner durch den Code so adressiert wird, daß sie
eines der Zählzuwachsanteile auswählt, und eine Vorrichtung, die
das ausgewählte Zählzuwachsanteil dem laufenden Zählwert im
Zählregister hinzuaddiert, aufweisen. Diese Ausführungsform der
Erfindung ist besonders flexibel, um Befehlsfolgen sich ändernder
Längen zu erzeugen.
Eine spezielle Anwendung eines Befehlsfolgegenerators nach der
Erfindung besteht darin, eine Befehlsfolge von Adressen zum
Adressieren eines Datenpuffers zu erzeugen, um Datenausdrücke in
verschiedenen unterschiedlichen Befehlsfolgen zu lesen oder zu
schreiben. Dies kann beispielsweise dafür verwendet werden,
Daten im Übergang zwischen unterschiedlichen Teilen einer
Datenverarbeitungsanlage neu zu organisieren.
Nachstehend werden zwei Ausführungsformen der Erfindung in
Verbindung mit der Zeichnung erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Doppel-Pufferanordnung zum
Reorganisieren von Daten,
Fig. 2 ein Blockschaltbild eines Befehlsfolgegenerators nach der
Erfindung und
Fig. 3 ein Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsform eines
Befehlsfolgegenerators nach der Erfindung.
Fig. 1 zeigt eine Doppelpufferanordnung, die verwendet werden
kann, um Daten beim Übergang zwischen zwei Teilen einer Datenverarbeitungsanlage
zu reorganisieren.
Die Anordnung weist zwei Speicher mit direktem Zugriff (RAMs)
10, 11 mit Schaltern 12, 13 auf, die ermöglichen, daß Daten in
einen der beiden RAM eingeschrieben und aus dem anderen RAM
ausgelesen werden. Zwei Befehlsfolgegeneratoren 14, 15 sind mit
den Adresseneingängen der RAMs mit Hilfe von Schaltern 16, 17
verbunden. Die Schalter 16, 17 sind so eingestellt, daß ein
Generator 14 den RAM adressiert, in den gerade eingeschrieben
wird, während der andere Generator 15 den RAM adressiert, der
gerade ausgelesen wird.
Der Generator 14 ist ein normaler Binärzähler, der die Standard-Binärzählbefehlsfolge
erzeugt, während der Generator 15 ein
variabler Befehlsfolgegenerator nach der Erfindung ist. Andererseits
können beide Generatoren 14, 15 varible Generatoren nach
der Erfindung sein, oder aber der Generator 14 kann ein variabler
und der Generator 15 ein Standard-Zähler sein. Durch
entsprechendes Programmieren des Generators 15 zur Erzielung
unterschiedlicher Befehlsfolgen von Adressen kann die Pufferanordnung
so ausgelegt werden, daß sie verschiedene Reorganisationen
der Daten vornimmt. Beispielsweise kann sie eine Matrix von
Daten in einer Reihen-Hauptfolge aufnehmen und sie in einer
Spalten-Hauptfolge auslesen.
Fig. 2 zeigt eine mögliche Ausführungsform eines variablen
Befehlsfolgegenerators. Die gewünschte Folge von Binärzahlen
wird in einem 4-Bit-Ausgangsregister 20 erzeugt. Dieses Register
kann zu Anfang auf den Null-Zustand (0000) durch ein Rücksetzsignal
RST rückgesetzt werden.
Der Befehlsfolgegenerator weist ferner einen 4-Bit-Binärzähler
21 auf, der durch ein Taktsignal CLK weitergeschaltet wird. Der
Zähler 21 kann zu Beginn auf den Null-Zustand mit Hilfe des
Rücksetzsignales RST rückgesetzt werden und zählt dann über die
normale Binärfolge hoch bis zum maximalenm Wert 1111 (entspricht
dezimal der 15).
Der Ausgang des Zählers 21 wird einem Prioritätscodierer 22
zugeführt, der einen Zwei-Bit-Code im Bereich 0-3 erzeugt,
welcher die Position der Null niedrigster Bedeutung im Zähler
anzeigt, und zwar nach folgender Tabelle
| Zähler | |
| Code | |
| ***0 | |
| 0 | |
| **01 | 1 |
| *011 | 2 |
| 0111 | 3 |
wobei * bedeutet, daß dieses Bit entweder 0 oder 1 sein kann.
Der Codierer 22 besitzt ferner eine weitere Ausgangsleitung 23,
die ein Signal ENDE erzeugt, wenn der Zähler seinen maximalen
Wert 1111 erreicht, und dieses Signal wird verwendet, um das
Ende der Befehlsfolge anzuzeigen.
Prioritätscodierer sind in der Computertechnik an sich bekannt,
so daß es sich erübrigt, den Codierer 22 im einzelnen zu
beschreiben.
Der Folgegenerator weist ferner einen RAM 24 mit vier Wortspeicherplätzen
auf, deren jeder ein Vier-Bit-Steuerwort hält. Der
RAM 24 wird durch den Code aus dem Codierer 22 so adressiert,
daß eines der vier Steuerwörter ausgewählt wird. Das ausgewählte
Steuerwort wird mit dem laufenden Inhalt des Ausgangsregisters
20 über einen Satz von vier Exklusiv-ODER-Gattern 25 kombiniert,
und das Resultat wird dann in das Register 20 beim nächsten
Taktimpuls CLK zurückgegattert. Diese Exklusiv-ODER-Operation
bewirkt, daß jedes Bit im Register 20 invertiert wird, das einem
"1" Bit im Steuerwort entspricht.
Hieraus ergibt sich, daß dann, wenn der Zähler 21 durch seine
Zähl-Befehlsfolge durchschaltet, verschiedene Steuerwörter aus
dem RAM 24 ausgewählt werden. Die ausgewählten Wörter werden
verwendet, um die Inhalte des Ausgangsregisters 20 mit Hilfe der
Exklusiv-ODER-Gatter 25 zu modifizieren, was bewirkt, daß das
Ausgangsregister eine Folge von Werten durchläuft. Diese Folge
hängt von dem Inhalt des RAM 24 ab und kann somit durch erneutes
Programmieren des RAM modifiziert werden.
Als ein Beispiel für die Arbeitsweise des Befehlsfolgegenerators
kann der RAM 24 wie folgt programmiert werden:
| Adresse | |
| Inhalte | |
| 0 | |
| 0100 | |
| 1 | 0110 |
| 2 | 1110 |
| 3 | 1111 |
Zu Beginn werden der Zähler 21 und das Ausgangsregister 20 beide
mit Hilfe des Rücksetzsignales RST auf Null gesetzt. Der Inhalt
des Zählers (0000) wird codiert, damit der Code 0 erzeugt wird.
Dieser Code adressiert den ersten Speicherplatz des RAM 24,
damit das Steuerwerk 0100 ausgelesen wird. Dieses Steuerwort
wird dann mit dem Inhalt des Ausgangsregisters (0000) kombiniert
und das Resultat (0100) wird dann in das Register 20 beim
nächsten Taktimpuls zurückgegattert. Gleichzeitig wird der
Zähler 21 auf 0001 weitergeschaltet. Dies wird nunmehr codiert,
um den neuen Codewert 1 zu erzeugen, der den zweiten Speicherplatz
des RAM 24 adressiert, damit das Steuerwort 0110 ausgelesen
wird. Dieses Steuerwort wird dann mit dem laufenden Inhalt
des Ausgangsregisters (0100) kombiniert, und das Resultat (0010)
wird in das Ausgangsregister beim nächsten Taktimpuls zurückgegattert.
Dieser Vorgang wird bei jedem nachfolgenden Taktimpuls wiederholt,
bis der Zähler 21 den maximalen Zählwert 1111 erreicht
hat; im Anschluß daran wird das Ende des Befehlsfolgesignales
ENDE erzeugt. Die Folge von Zuständen des Zählers 21, des
Ausgangsregisters 20 und des Codierers 22 ist in folgender
Tabelle zusammengefaßt.
Unterschiedliche Ausgangsbefehlsfolgen können durch Änderung der
Inhalte des RAM 24 erzielt werden. Insbesondere läßt sich zeigen,
daß eine Permutation der Inhalte der Spalten des RAM 24 die
entsprechende Permutation der Bits des Ausgangsregisters
erzeugt. Wenn beispielsweise die Inhalte der ersten und letzten
Spalten des RAM vertauscht werden, hat dies die Vertauschung des
ersten und letzten Bits eines jeden Zustandes des Ausgangsregisters
zur Folge. Andere Bitmuster, die keine Permutationen des
obigen Musters sind, können jedoch ebenfalls verwendet werden.
Wenn beispielsweise der RAM mit einem diagonalen Muster von
Einsen programmiert wird, ist die sich daraus ergebende Befehlsfolge
im Ausgangsregister die bekannte Gray-Code-Befehlsfolge.
Obgleich der Befehlsfolgegenerator in Fig. 2 einen Ausgang mit
vier Bits erzeugt, kann auch ein Befehlsfolgegenerator nach der
Erfindung zur Erzeugung einer gewünschten Wortlänge erstellt
werden. Beispielsweise kann das Ausgangsregister ein 16-Bit-Register,
und der Zähler ein 16-Bit-Zähler sein. Der RAM hätte
dann 16 Wortspeicherplätze, deren jedes ein 16-Bit-Steuerwort
enthält.
Eine weitere mögliche Modifizierung des Generators nach Fig. 2
besteht darin, den Satz von Exklusiv-ODER-Gattern 25 durch einen
herkömmlichen Binäraddierer mit Übertrag zwischen den Stufen zu
ersetzen. In diesem Falle würde jedes Steuerwort im RAM einen
Zuwachswert zur Weiterschaltung der Inhalte des Ausgangsregisters
darstellen.
Bei obigem Beispiel betrug die Länge der Befehlslfolge sechszehn
Zustände, d. h., daß sie gleich der Anzahl von Zuständen des
Zählers 21 ist. Es ist jedoch möglich, kürzere Befehlsfolgen
dadurch zu erzeugen, daß die Inhalte des Zählers (und evtl. auch
der Ausgangsregister) auf einen Wert voreingestellt werden, der
von Null abweicht. Wenn der Zähler beispielsweise auf den Wert
0111 (dezimale 7) voreingestellt wurde, beträgt die Befehlsfolgenlänge
16-7=9.
Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung. Bei
dieser Ausführungsform führen das Ausgangsregister 20, der
Prioritätscodierer 22 und der RAM 24 die gleichen Funktionen wie
die gleichbezifferten Ausdrücke in Fig. 2 aus. In diesem Fall
jedoch wird der Satz von Exklusiv-ODER-Gattern 25 durch einen
herkömmlichen Binäraddierer 30 mit Übertrag zwischen seinen
Stufen ersetzt. In diesem Fall wird auch der Zähler 21 durch ein
Zählregister 31, einen Addierer 32 und einen weiteren RAM 33
ersetzt, der Zuwachswerte für den Zählregister 31 hält.
Der Ausgang des Registers 31 wird dem Prioritäts-Codierer 22
zugeführt, und der resultierende Code wird dem Prioritäts-Codierer 22
zugeführt, und der resultierende Code wird dem Adresseneingang
des RAM 33 wie auch dem RAM 24 aufgegeben. Der Zuwachswert, der
aus dem RAM 33 ausgelesen wird, wird den laufenden Inhalten des
Zählregisters 31 über den Addierer 32 hinzugefügt, und das
Resultat wird beim nächsten Taktimpuls CLK in das Zählregister
31 zurückgegattert.
Für die Zwecke des nachfolgenden Beispiels für die Arbeitsweise
der Anordnung nach Fig. 3 sei angenommen, daß die Register 20,
31 beide eine Breite von fünf Bits haben, und daß die RAMs 24,
33 beide fünf Wortspeicherplätze mit jeweils fünf Bits besitzen.
Bei anderen Ausführungsformen der Erfindung können natürlich
andere Wortlängen verwendet werden.
Die folgende Tabelle gibt eine Möglichkeit an, wie die RAMs 24 ,
33 programmiert sein können.
Es wird angenommen, daß das Ausgangsregister zu Beginn auf Null
gesetzt ist, und daß das Zählregister zu Beginn mit dem Wert
011 01 gefüllt ist. Die resultierende Befehlsfolge von Zuständen
des Zählregisters 31, des Codierers 22 und des Ausgangsregisters
ist wie folgt:
Hieraus ergibt sich, daß das Zählregister 31 effektiv in einen
Teil mit drei Bits und einen Teil mit zwei Bits unterteilt ist.
Der Teil mit zwei Bits schaltet wiederholt zyklisch durch die
Folge 01, 10, 11 und wirkt damit als ein durch drei dividierender
Zähler. Der Teil mit drei Bits wird jedes Mal dann, wenn der
Teil mit zwei Bits erneut zyklisch schaltet, von 11 zurück auf
01 erhöht und zählt durch die fünfstufige Befehlsfolge 011, 100,
101, 110, 111.
Der Zuwachswert zum Weiterschalten des Teiles mit zwei Bits
durch seine Befehlsfolge wird aus den ersten beiden Speicherplätzen
des RAM 33 erhalten, von denen jeder den Wert 000 01
enthält. Die letzten drei Speicherplätze des RAM 33 enthalten
den Zuwachswert 000 10, der dazu dient, den Teil mit zwei Bits
von 11 auf 01 am Ende des dreistufigen Zyklus weiterzuschalten,
und der auch dazu dient, den Teil mit drei Bits um Eins zu
erhöhen.
Der RAM 24 wirkt in der gleichen Weise wie in Fig. 2, um eine
Permutation zu erzielen, wie vorstehend beschrieben.
Zusammenfassend ergibt sich, daß das Resultat des Programmierens
der RAMs 24, 33 effektiv darin besteht, einen durch fünf
teilenden Zähler zu erzielen, der durch den Überlauf aus einem
durch drei teilenden Zähler angetrieben wird. Dies wäre beispielsweise
zweckmäßig für das Adressieren einer 5×3 Matrix
von Datenausdrücken.
Die RAMs 24, 33 können auf unterschiedlichste Weise programmiert
werden, um verschiedene Zählbefehlsfolgen in dem Zählregister 31
und verschiedene Ausgangsbefehlsfolgen in dem Ausgangsregister
20 zu erzielen. Insbesondere kann durch entsprechendes Programmieren
des RAM 33 und Wählen eines entsprechenden Anfangswertes
für die Inhalte des Zählregisters das Zählregister effektiv in
verschiedene Kombinationen von Zählern aufgeteilt werden.
Claims (4)
1. Befehlsfolgegenerator zur Erzeugung einer Folge von
Binärzahlen, mit einem Speicher (24), der eine Vielzahl
von Steuerworten enthält, einem getakteten Zähler (21; 31-33)
und einem getakteten Ausgangsregister (20), an
dessen Ausgang die Binärzahlen entnehmbar sind,
gekennzeichnet durch
- a) einen Prioritätscodierer (22), der mit einem Ausgang des Zählers (21; 31-33) verbunden und so ausgelegt ist, daß er aus dem Zählerinhalt einen Code erzeugt, dessen Bitbreite kleiner ist als die Bitbreite des Zählers, und wobei der erzeugte Code der Position des ersten Bits mit einer bestimmten Wertigkeit (z. B. "0") im momentanen Zählerinhalt entspricht,
- b) eine Adressierung des Speichers (24) durch den Code und
- c) eine logische Schaltung (25; 30), der an einem ersten Eingang die Steuerworte aus dem Speicher (24) und an einem zweiten Eingang die Binärzahl vom Ausgangsregister (20) zugeführt werden, und die eine Modifikation des momentanen Steuerwortes in Abhängigkeit von der vorhergehenden Binärzahl vornimmt und dem Eingang des Ausgangsregisters (20) zuführt.
2. Befehlsfolgegenerator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die logische Schaltung aus einem Addierer
(30) besteht.
3. Befehlsfolgegenerator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die logische Schaltung aus Exklusiv-ODER-Gattern
(25) besteht.
4. Befehlsfolgegenerator nach Anspruch 1-3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Zähler aufweist:
- a) ein Zählregister (31) zum Halten eines laufenden Zählwertes,
- b) einen weiteren Speicher (33), der eine Vielzahl von Zählzuwachsschritten hält, und der von dem Code so adressiert ist, daß er einen der Zählzuwachsschritte auswählt, und
- c) eine weitere logische Schaltung (32), die den ausgewählten Zählzuwachsschritt dem laufenden Wert im Zählregister (31) hinzuaddiert.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB8233177 | 1982-11-20 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3341339A1 DE3341339A1 (de) | 1984-05-24 |
| DE3341339C2 true DE3341339C2 (de) | 1994-11-03 |
Family
ID=10534399
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3341339A Expired - Fee Related DE3341339C2 (de) | 1982-11-20 | 1983-11-15 | Befehlsfolgegenerator |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4719592A (de) |
| JP (1) | JPS59112334A (de) |
| DE (1) | DE3341339C2 (de) |
| FR (1) | FR2536570B1 (de) |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5951656A (en) * | 1997-01-31 | 1999-09-14 | Hewlett-Packard Company | Method and system for controlling queue deletions in which pointer corresponding to item to be deleted is moved back and pointers for items after deleted item are shifted |
| US6452959B1 (en) | 1999-05-28 | 2002-09-17 | Dot Wireless, Inc. | Method of and apparatus for generating data sequences for use in communications |
| US6748006B1 (en) | 1999-05-28 | 2004-06-08 | Texas Instruments Incorporated | Method and apparatus for controlling system timing with use of a master timer |
| US20040086117A1 (en) * | 2002-06-06 | 2004-05-06 | Petersen Mette Vesterager | Methods for improving unpredictability of output of pseudo-random number generators |
| EP1532515A2 (de) * | 2002-06-06 | 2005-05-25 | Cryptico A/S | Verfahren zur verbesserung der unvorhersehbarkeit von ausgaben von pseudozufallszahlengeneratoren |
Family Cites Families (17)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3898448A (en) * | 1973-09-26 | 1975-08-05 | James M Clark | Spiral scan generator |
| US4031519A (en) * | 1974-11-11 | 1977-06-21 | Ibm Corporation | Printer |
| JPS51144142A (en) * | 1975-06-06 | 1976-12-10 | Hitachi Ltd | Information processing |
| US4047008A (en) * | 1976-02-23 | 1977-09-06 | Harris Corporation | Pseudo-random number sequence generator |
| US4079451A (en) * | 1976-04-07 | 1978-03-14 | Honeywell Information Systems Inc. | Word, byte and bit indexed addressing in a data processing system |
| JPS5338A (en) * | 1976-06-23 | 1978-01-05 | Mitsubishi Electric Corp | Bit processor |
| US4116103A (en) * | 1976-07-12 | 1978-09-26 | Deutsch Research Laboratories, Ltd. | Pulse width modulation in a digital tone synthesizer |
| JPS5354936A (en) * | 1976-10-29 | 1978-05-18 | Toshiba Corp | Programable logical array |
| US4202035A (en) * | 1977-11-25 | 1980-05-06 | Mcdonnell Douglas Corporation | Modulo addressing apparatus for use in a microprocessor |
| FR2417892A1 (fr) * | 1978-02-21 | 1979-09-14 | Materiel Telephonique | Multigenerateur de sequences a evolutions modifiables par programmation |
| JPS5557951A (en) * | 1978-10-24 | 1980-04-30 | Toshiba Corp | Read control system of control memory unit |
| JPS55110347A (en) * | 1979-02-16 | 1980-08-25 | Toshiba Corp | Microprogram control system |
| US4460972A (en) * | 1979-06-22 | 1984-07-17 | International Business Machines Corporation | Single chip microcomputer selectively operable in response to instructions stored on the computer chip or in response to instructions stored external to the chip |
| US4323963A (en) * | 1979-07-13 | 1982-04-06 | Rca Corporation | Hardware interpretive mode microprocessor |
| FR2512293B1 (fr) * | 1981-08-28 | 1985-12-27 | Telecommunications Sa | Procede de codage d'une frequence et dispositif generateur de tonalites obtenu par le procede |
| US4541045A (en) * | 1981-09-21 | 1985-09-10 | Racal-Milgo, Inc. | Microprocessor architecture employing efficient operand and instruction addressing |
| US4598245B1 (en) * | 1983-06-13 | 1993-11-16 | Circuit tester having indirect counters |
-
1983
- 1983-10-26 US US06/545,519 patent/US4719592A/en not_active Expired - Fee Related
- 1983-11-15 DE DE3341339A patent/DE3341339C2/de not_active Expired - Fee Related
- 1983-11-18 FR FR838318434A patent/FR2536570B1/fr not_active Expired
- 1983-11-18 JP JP58216441A patent/JPS59112334A/ja active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2536570A1 (fr) | 1984-05-25 |
| FR2536570B1 (fr) | 1985-07-26 |
| DE3341339A1 (de) | 1984-05-24 |
| US4719592A (en) | 1988-01-12 |
| JPS59112334A (ja) | 1984-06-28 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2751097C2 (de) | Schaltungsanordnung zum Erzeugen eines Kennsignals | |
| DE1499193C3 (de) | Speicher-Adressierschaltung | |
| DE3132225C2 (de) | Einrichtung für die Adressierung gespeicherter Ergebniswerte bei einer schnellen Hadamard-Transformation | |
| DE1901343C3 (de) | Datenverarbeitungsanlage zur Ausführung von Mateirenrechnungen | |
| DE1146290B (de) | Elektronisches Datenverarbeitungssystem | |
| DE2322674B2 (de) | Mikroprogramm-Steuereinrichtung | |
| DE2457312B2 (de) | Anordnung zur Durchführung arithmetischer oder logischer Operationen an ausgewählten Gruppen aufeinanderfolgender Bits in einer Datenverarbeitungsanordnung | |
| DE1275800B (de) | Steuerwerk fuer datenverarbeitende Maschinen | |
| DE2117581B2 (de) | Einrichtung zur Adressenprüfung | |
| DE1524898C3 (de) | Datenspeicher mit direktem mehrdimensionalen Zugriff zur gleichzeitigen Entnahme mehrerer Wörter | |
| DE2900586C2 (de) | Anordnung zum Decodieren von Codewörtern variabler Länge | |
| DE1115488B (de) | Datenverarbeitungssystem | |
| DE3341339C2 (de) | Befehlsfolgegenerator | |
| DE2233193B2 (de) | Stapel-Speichersystem | |
| DE1296428B (de) | Einrichtung zur Ermittlung von Speicheradressen aus Schluesselwoertern | |
| DE1799012B1 (de) | Registereinrichtung zur Erleichterung des Wechsels von Teilprogrammen und Teilprogrammschnitten in einem elektronischen Rechner | |
| DE1549381B2 (de) | Datenverarbeitungsanlage | |
| DE1806464A1 (de) | Adressengenerator fuer einen Digitalrechner | |
| DE69708782T2 (de) | Konstantteiler | |
| DE2265696C2 (de) | Rechenanordnung | |
| DE1549446A1 (de) | Digitalrechner | |
| DE2747800C3 (de) | Schaltungsanordnung zum Austauschen von Bits in einem Datenwort | |
| DE1474090B2 (de) | Datenverarbeitungsanlage | |
| EP0217232B1 (de) | Schaltungsanordnung zur Generierung von Splitting-Adressen | |
| EP0262636B1 (de) | Schaltungsanordnung zum Auswählen und/oder Ausrichten von Dateneinheiten in Datenverarbeitungsanlagen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |