DE2555315B2 - Als Spielzeug verwendbares Schreibgerät - Google Patents
Als Spielzeug verwendbares SchreibgerätInfo
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- DE2555315B2 DE2555315B2 DE19752555315 DE2555315A DE2555315B2 DE 2555315 B2 DE2555315 B2 DE 2555315B2 DE 19752555315 DE19752555315 DE 19752555315 DE 2555315 A DE2555315 A DE 2555315A DE 2555315 B2 DE2555315 B2 DE 2555315B2
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43K—IMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
- B43K23/00—Holders or connectors for writing implements; Means for protecting the writing-points
- B43K23/08—Protecting means, e.g. caps
- B43K23/12—Protecting means, e.g. caps for pens
-
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- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43K—IMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
- B43K25/00—Attaching writing implements to wearing apparel or objects involving constructional changes of the implements
Landscapes
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- Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)
Description
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Die Erfindung betrifft ein als Spielzeug verwendbares Schreibgerät, insbesondere Filz- oder Kugelschreiber.
Es sind bereits als Spielzeug verwendbare Schreibgeräte bekannt, beispielsweise in Form einer Rakete -JO
gehalten oder mit einer Spiel- oder Reklamefigur versehen, ohne dadurch ihre Gebrauchsfähigkeit als
Schreibgerät zu verlieren, um durch die gleichzeitige Spielmöglichkeit mit einem solchen Schreibgerät den
Reiz des Schreibens und Malens zu erhöhen, gleichzeitig aber auch Phantasie und Spieltrieb von Kindern
anzusprechen, also allgemein vor allem für Kinder besonders anziehend zu wirken.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein als Spielzeug verwendbares Schreibgerät so auszugestal- 4Cl
ten, um mit ihm sowohl in der Zeit seiner Gebrauchsfähigkeit als auch nach Aufbrauch seiner Schreibfähigkeit
unter Hinzuziehung gleich ausgebildeter Schreibgeräte in einer zweiten Nutzungsmöglichkeit als Bauelement
ein räumliche Stabkonstruktionen zulassendes Bauspielzeug zu schaffen.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Schreiberhülse am Schreibminenaustritt und/
oder das freie Ende der auf letzterem aufgesetzten Schreibgerätekappe als eine Rundkupplung ausgebildet 5()
ist und daß Verbindungsteile vorgesehen sind, die in Form und Größe der Rundkupplung angepaßte
Ausnehmungen aufweisen, in die weitere entsprechende Schreibgeräte mit ihrer jeweiligen Rundkupplung unter
Bildung von Spielbauwerken einrastbar sind.
Auf diese Weise ist es möglich, ein solches Schreibgerät als Bauelement mit gleich oder entsprechend
ausgebildeten, ebenfalls als Bauglied einsetzbaren Schreibgeräten zu mannigfaltigen Bauwerken zusammensetzen
zu können.
Es sind zwar bereits Bauspielzeuge bekannt, bei denen einzelne Stäbe über zusätzliche Verbindungskörper
sich zu fachwerkbauähnlichen Gebilden zusammensetzen lassen. Derartige, ausschließlich dem Spielzweck
dienende Baukastensysteme lassen wohl durch Zusam- b'J
menstecken ihrer Stabglieder und Verbindungskörper die Bildung räumlicher Spielkonstruktionen zu, beschränken
sich dabei aber allein auf diese Spielmöglichkeit, ohne erzieherisch auf Kinder bezüglich des
Erlernens von Schreiben und Malen einzuwirken. Das demgegenüber mit der Erfindung vorgeschlagene
Schreibgerät dient in erster Linie dem Schreiben und Malen, ermöglicht aber darüber hinaus — ohne ein
eigenes Spielzeug und damit zusätzliche Kosten zu erfordern — zusammen mit weiteren derartigen oder
ähnlichen, noch gebrauchsfähigen oder vielleicht bereits verbrauchten Schreibgeräten beliebige dreidimensionale
Bauwerke ausreichender Stabilität und mannigfaltiger Gestaltung. So werden mit einem solchen, zweifach
nutzbaren Gerät insbesondere bei Kindern sowohl Anreize zur Schreib- und Zeichenlust gegeben als auch
der Spielsinn baulicher Konstruktionen geweckt, ohne eines zusätzlichen Spielzeug-Baukastens zu bedürfen.
Nach einer besonders vorteilhaften Ausführungsform des Schreibgerätes gemäß der Erfindung sind die
Rasterausnehmungen für das Einrasten weiterer Schreibgeräte an den Quadrantenecken einer Kupplungskugel
vorgesehen, die ihrerseits über eine Rundkupplung an dem hinteren Ende der Schreiberhülse
beziehungsweise an einem auf dieses Ende der Schreiberhülse aufgeschobenen Hut mit der Schreiberhülse
verbunden ist. Aufgrund dieser Ausführung bedarf es nur geringfügiger Ausgestaltung des Schreibgerätes
zur Bildung einer Rundkupplung, um mit ihr in die gesonderte Kupplungskugel eingeschoben zu werden,
oder gar keiner besonderen Gestaltung, sofern die Enden eines solchen Schreibgerätes sich von vorneherein
zum Einstecken in die Rasterausnehmungen der erfindungsgemäß hinzugezogenen Kupplungskugel eignen.
So brauchen der Verkaufspackung solcher Schreibgeräte lediglich eine oder mehrere Kupplungskugeln dieser Art beigegeben zu werden, um mit
derartigen Schreibgeräten auf diese Weise zusätzlich auch spielen zu können. Die Kupplungskugeln sitzen
dabei in den Knoten eines solchen Spiel-Fachwerkbaues, dessen Stäbe von den Schreibgeräten, beispielsweise
Filzschreibern üblicher Art, gebildet werden.
In der Zeichnung sind Schreibgeräte der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Art in mehreren beispielsweise
gewählten Ausführungsformen schematisch veranschaulicht. Es zeigt
F i g. 1 die Seitenansicht eines Schreibgeräts,
F i g. 2 eine Kombination aus einer doppelten Anzahl von Teilen aus Fig. 1,
F i g. 3 Schnittbilder von drei Teilen aus F i g. 1,
Fig.4 die Seitenansicht des Schreibgeräts nach F i g. 1 in Einzelteilen,
Fig.5 die perspektivische Darstellung eines Bauwerks
aus den Teilen der F i g. 1 und 2,
F i g. 6 die Seitenansicht einer anderen Ausführungsform des Schreibgeräts,
F i g. 7 die Seitenansicht des Schreibgeräts nach F i g. 6 in Einzelteilen und
Fig.8 die perspektivische Darstellung mehrerer zusammengefügter Teile nach F i g. 7.
Das in F i g. 1 dargestellte Schreibgerät besteht aus insgesamt vier voneinander trennbaren Teilen, wie-in
Fig.4 dargestellt ist, und zwar aus der eigentlichen
Schreibhülse 3, der Schreibgerätekappe 4, eines auf das untere Ende der Schreiberhülse aufgeschobenen Huts 2
mit einer als Rundkupplung wirkenden angesetzten Nocke 5. Letztere dient zum Aufstecken der Kupplungskugel 1. Die Teile 1, 2 und 4 lassen sich, wie in Fig.3
dargestellt, zusammenfügen.
F i g. 2 zeigt eine Kombination aus den Elementen 1,2
und 4, deren mittlere Kupplungskugel dazu dient, bei der
Erstellung von Bauwerken einen mittleren Achspunkt zu bilden, in den die Rundkupplungen bildenden Nocken
5 und 6 eingesteckt werden können.
Zur Verbindung mehrerer Bauelemente aus kompletten Schreibgeräten nach F i g. 1 und Bauelementen der
F i g. 3 zu einem Bauwerk werden wahlweise die Nocken 5 und 6 in eine der sechs komplementären
Ausnehmungen der Kupplungskugel 1 gesteckt — die bis zu sechs Nocken 5 oder 6 gleichzeitig aufnehmen
kann — so daß in dieser Weise komplizierte, iu
dreidimensionale Bauwerke, Fahrzeuge und andere Gebilde herstellbar sind. Die Ausnehmungen in der
Kugel 1 sind am äußeren Rand in ihrem Durchmesser minimal kleiner als der Durchmesser der Nocken 5 und
6, so daß beim Einführen der Nocken ein gewisser is Rasteffekt eintritt.
Fig.5 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Bauwerks aus Bauelementen der F i g. 1 und 2, die
dadurch verbunden sind, daß die Rundkupplungen bildenden Nocken 5 und 6 in Kupplungskugeln 1
eingerastet sind. Fig.5 macht insbesondere deutlich,
daß die Bauelemente in verschiedensten Richtungen angebaut werden können.
Fig.6 und 7 zeigen ein anders ausgebildetes Schreibgerät 7 mit der Kupplungskugel 1 und einer
anderen Kappe 8. Statt der Hülse 2 aus F i g. 1 ist eine Nocke 9 direkt an der Schreiberhülse 7 angesetzt.
Fig.7 zeigt auch eine Nocke 10 am Austritt der Minenspitze, die bei dieser Version die Funktion der
Nocke 6 aus F i g. 1 erfüllt.
Die perspektivische Darstellung der F i g. 8 zeigt die Verbindung von zwei Schreibgeräten 7 ohne Kappe und
einer weiteren Kugel 1 zu einem rechten Winkel als Beginn eines größeren Bauwerks. Müssen innerhalb
eines solchen dreidimensionalen Bauwerks zwei Schreibgeräte an ihren unteren Enden, von Kugel 1 zu
Kugel 1 des anderen Schreibgerätes 7 durch ein weiteres Schreibgerät 7 verbunden werden, wird die
Kugel 1 am letzteren entfernt, so daß die Nocke 9 in die eine Kugel 1 und die Nocke 10 in die andere Kugel 1
eingerastet werden kann und so eine Verbindung geschaffen wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Als Spielzeug verwendbares Schreibgerät, insbesondere Filz- oder Kugelschreiber, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schreiberhülse (3,7) am Schreibminenaustritt und/oder das freie Ende
der auf letzterem aufgesetzten Schreibgerätekappe (4,8) als eine Rundkupplung (5,6i, 9,10) ausgebildet
ist und daß Verbindungsteile vorgesehen sind, die in Form und Größe der Rundkupplung angepaßte
Ausnehmungen aufweisen, in die weitere entsprechende Schreibgeräte mit ihrer jeweiligen Rundkupplung
unter Bildung von Spielbauwsrken einrastbar sind.
2. Schreibgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasterausnehmungen an den
Quadrantenecken einer Kupplungskugel (1) vorgesehen sind, die ihrerseits über eine Rundkupplung (9;
5) an dem hinteren Ende der Schreiberhülse (7) bzw. an einem auf dieses Ende der Schreiberhülse (3)
aufgeschobenen Hut (2) mit der Schreiberhülse (7; 3) verbunden ist.
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Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752555315 DE2555315C3 (de) | 1975-12-09 | 1975-12-09 | Als Spielzeug verwendbares Schreibgerät |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752555315 DE2555315C3 (de) | 1975-12-09 | 1975-12-09 | Als Spielzeug verwendbares Schreibgerät |
Publications (3)
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| DE2555315A1 DE2555315A1 (de) | 1977-07-07 |
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| DE2555315C3 DE2555315C3 (de) | 1979-05-03 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (5)
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Families Citing this family (4)
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Also Published As
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