DE2651656A1 - Bauelementensatz fuer ein konstruktionsspiel - Google Patents
Bauelementensatz fuer ein konstruktionsspielInfo
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Description
- Bauelementensatz für ein Konstruktionsspiel
- Die Erfindung betrifft einen Bauelementensatz für ein Konstruktionsspiel insbesondere für Kleinkinder mit wenigstens zwei Jeweils mehrfach vorhandenen Arten von Bauelementen, die durch Steckverbindungen od. dgl. verbindbar sind.
- Es sind zahlreiche Bausätze für Konstruktionsspiele für Kinder mit Steckverbindungen unterschiedlichster Art bekannt. In aller Regel erfordern diese Spiele jedoch schon eine gewisse Entwicklung und erhebliche Geschicklichkeit des spielenden Kindes.
- Demgegenüber liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Bauelementensatz der eingangs erwähnten Art zu schaffen, mit dem auch ein Kleinkind bereits erfolgreich spielen kann und bei dem einerseits die herzustellenden Verbindungen einfach durchgeführt werden können und andererseits der Psychologie des Kleinkindes insofern Rechnung getragen wird, daß die zusammengebauten Gebilde durch relativ wenige Steckvorgänge schnell relativ groß werden, so daß das Kleinkind sehr schnell einen SBaufortschrittw sieht.
- Zur Lösung dieser Aufgabe ist der Bauelementensatz der eingangs erwähnten Art dadurch gekennzeichnet, daß eines der Bauelemente ein Steckstab von wenigstens etwa 15 cm Länge ist und daß die anderen Bauelemente mindestens zwei im beliebigen Winkel zueinander stehende Steckkupplungen aufweisen, mit welchen die Enden der Steckstäbe zusammenpassen. Diese Bauelemente können auch von einem Kleinkind gut zusammengefügt werden und die relativ große Länge der Steckstäbe ergibt sehr schnell ein relativ großes Gebilde, was der Psychologie des Kleinkindes entgegenkommt.
- Es kann zweckmäßig sein, wenn als Steckkupplungen Einstecköffnungen vorgesehen sind, in welche die Einsteckstäbe insbesondere-klemmend hineinpassen. Dabei kann -das -die Einstecköffnungen aufweisende Bauelement mehrere, insbesondere in unterschiedlichen Ebenen liegende Einstecköffnungen haben. Um einen noch schnelleren Baufortschritt zu erzielen und insbesondere für Kleinkinder die Handhabung weiter zu erleichtern, können wenigstens einige Steckstäbe länger als 20 cm sein, ggf.
- können auch alle Steckstäbe gleich lang sein.
- Die Einstecköffnungen können jeweils von von einem zentralen Bereich ausgehenden, an ihrem freien Ende offenen Stutzen gebildet sein. Dies stellt ein sehr einfaches Bauelement dar, bei welchem auch ein Kleinkind leicht die Einstecköffnungen finden kann.
- Nachstehend ist die Erfindung mit ihren ihr als wesentlich zugehörenden Einzelheiten anhand der Zeichnung in mehreren Aus führung sbe ispielen noch näher beschrieben. Es zeigt jeweils in schaubildlicher Darstellung: Fig. 1 in großem Maßstab ein Bauelement mit Einstecköffnungen, wobei in einen Teil der Einstecköffnungen Einsteckstäbe eingreifen, in verkleinertem Maßstab: Fig. 2 eine aus einem erfindungsgemäßen Bauelementensatz zusammengesetzte Stehleiter, Fig. 3 einen aus einem Bauelementensatz gemäß der Erfindung gebildeten Stuhl, Fig. 4 ein Fahrzeug und Fig. 5 einen Schubkarren.
- In den Figuren 2 bis 5 ist dargestellt, wie mit zwei Arten von Bauelementen eines Bauelementensatzes unterschiedliche Konstruktionen erstellt werden können. Eines der Bauelemente ist dabei ein Steckstab 1 von wenigstens 15, vorzugsweise mehr als 20 cm Länge und die anderen Bauelemente, von denen ein besonders vielfältig anwendbares Beispiel in Fig. 1 mit 2 bezeichnet ist, weisen wenigstens zwei in einem beliebigen Winkel zueinander stehende Steckkupplungen 3 auf, mit welchen die Enden der Steckstäbe 1 zusammenpassen (vgl. Fig. 1).
- Als Steckkupplungen sind dabei im Ausführungsbeispiel Einstecköffnungen 4 vorgesehen, in welche die Einsteckstäbe 1 klemmend hineinpassen. Eine andere Befestigungsmöglichkeit wäre eine Rastverbindung der Steckstäbe mit den Kupplungsteilen.
- Die Ausführungsbeispiele zeigen, daß es vorteilhaft ist, wenn die mit Einstecköffnungen 4 versehenen Bauelemente 2 mehrere, vor allem in unterschiedlichen Ebenen liegende Einstecköffnungen 4 haben. Dadurch können besonders gut räumliche Gebilde gemäß den in Fig. 2 bis 5 angedeuteten Beispielen zusammengesetzt werden.
- Fig. 1, aber auch die übrigen Figuren zeigen dabei, daß die Einstecköffnungen 4 jeweils in von einem zentralen Bereich ausgehenden, an ihren freien Enden offenen Stutzen 5 gebildet und begrenzt sind. Bevorzugt ist es, wenn wenigstens einige der Stutzen 5 jeweils rechtwinklig zueinander stehen, so daß räumliche Gebilde mit rechten Winkeln zusammengesteckt werden können.
- In Fig. 2 erkennt man z. B., daß an der oberen Spitze der Leiter Bauelemente 2 a mit jeweils drei im Winkel, vorzugsweise im rechten Winkel zueinander stehenden Stutzen 5 vorgesehen sind, während im Verlauf der Leiter T-förmige Bauelemente 2 b ein fluchtendes Zusammenstecken von Steckstäben 1 jeweils mit einem abzweigenden Steckstab 1 erlauben.
- Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 sind am oberen Ende der Stuhllehne jeweils nur zwei Stutzen 5 in einem rechten Winkel zueinander angeordnet, während am Übergang der Sitzfläche zu der Stuhllehne insgesamt vier Stutzen 5 ein Bauelement 2 c bilden, bei welchem jedoch zwei Stutzen miteinander fluchten.
- Ahnliche Bauelemente sind auch bei den übrigen Äusführwi-gsbeispielen verwendet. In all diesen Fällen könnte jedoch auch das Bauelement 2 gemäß Fig. 1 Verwendung finden, wobei Jeweils zwei Stutzen miteinander fluchten und beim Zusammenfügen dann eben einzelne Stutzen 5 ungenutzt blieben, so daß dann der Bausatz nur eine Art von Bauelementen 2 enthält.
- Es sei noch erwähnt, daß eine oder mehrere der in unterschiedlichen Ebenen und Richtungen angeordneten Stutzen 5 von einem rechten Winkel abweichende Winkel gegenüber den übrigen Staut zen 5 haben könnten, wodurch die Vielfalt eines solchen Bauelementensatzes noch vergrößert würde.
- Es sei noch erwähnt, daß dem Bausatz außerdem einfache Hülsen als Verbindungselemente für zwei in Längsrichtung oder auch in einem beliebigen Winkel zueinander stehende Stäbe zugehören können. Die Bauelemente 2 a mit Winkelstücken mit lediglich drei jeweils im rechten Winkel zueinander stehenden Stutzen 5 wurden bereits erwähnt.
- Es ist insbesondere für Kleinkinder besonders einfach, wenn alle Steckstäbe 1 die gleiche Länge und vorzugsweise durchgehend eine gleiche Dicke haben. Außerdem kommt es der Psychologie eines Kleinkindes entgegen, wenn die Steckstäbe 1 und auch die Einstecköffnungen 4, wie im Ausführungsbeispiel vorgesehen, einen kreisrunden Querschnitt haben. Es sind jedoch auch andere Querschnitte möglich. Dabei bestehen die Einsteckstäbe 1 zweckmäßigerweise aus Holz, während die als Verbindungsstücke dienenden Bauelemente 2 aus Kunststoff gefertigt sein können. Dies ergibt eine gute Klemmwirkung und insgesamt ein angenehm zu handhabendes stabiles Spiel, da vor allem die langen Stäbe 1 massiv sind.
- In nicht näher dargestellter Weise können die Steckstäbe 1 und/oder die Einstecköffnungen 4 am äußersten Ende eine Abschrägung od. dgl. Einführhilfe aufweisen, so daß vor allem Kleinkinder die jeweilige Steckverbindung etwas leichter zustandebringen können.
- Eine weitere Ausgestaltungsmöglichkeit des Bauelementensatzes besteht noch darin, daß wenigstens einer der Einsteckstäbe in seinem Verlauf ein Schwenk- und/oder Drehgelenk aufweist, so daß die beidseitig dieses Gelenkes befindlichen Bereiche gegeneinander verschwenkt oder um eine Längsachse des Stabes verdreht werden können. Dadurch kann die Anwendung des Bauelementensatzes verbessert und vergrößert werden und auch für ältere Kinder interessant werden.
- Ferner besteht gemäß den Beispielen nach Fig. 4 und 5 die Möglichkeit, daß Räder od. dgl. vorgesehen sind, deren innere Öffnung so groß ist, daß sie auf einem Einsteckstab 1 oder gegebenenfalls auf der Außenseite eines Stutzens 5 drehbar aufgesteckt werden können. In den genannten Ausführungsbei spielen sind Räder 7 auf den Stutzen 5 aufgesteckt. Dies geschieht zweckmäßigerweise vor dem Einfügen der zwischen diesen Stutzen befindlichen Einsteckstäbe 1.
- Insgesamt ergibt sich ein Konstruktionsspiel mit im wesentlichen nur zwei Arten von Bauelementen, die sehr einfach und groß sind, so daß sie auch von Kleinkindern bereits sinnvoll gehandhabt werden können. Gleichzeitig erlauben sie das Zusammenbauen einer Vielzahl verschiedener Gegenstande.
- - Ansprüche - L e e r s e i t e
Claims (16)
- Ansprüche Bauelementensatz für ein Konstruktionsspiel insbesondere für für Kleinkinder mit wenigstens zwei jeweils mehrfach vorhandenen Arten von Bauelementen, die durch Steckverbindungen verbindbar sind, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß eines der Bauelemente ein Steckstab (1) von wenigstens etwa 15 cm Länge ist und daß die anderen Bauelemente (2) mindestens zwei in beliebigem Winkel zueinander stehende Steckkupplungen (3) aufweisen, mit welchen die Enden der Steckstäbe (1) zusammenpassen.
- 2. Bauelementensatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Steckkupplungen Einstecköffnungen (4) vorgesehen sind, in welche die Einsteckstäbe (1) insbesondere klemmend hineinpassen.
- 3. Bauelementensatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einige Steckstäbe (1) länger als 20 cm sind.
- 4. Bauelementensatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Einstecköffnungen (4) versehenen Bauelemente (2) mehrere, insbesondere in unterschiedlichen Ebenen liegende Einstecköffnungen (4) haben.
- 5. Bauelementensatz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstecköffnungen (4) jeweils in von einem zentralen Bereich ausgehenden, an ihrem freien Ende offenen Stutzen (5) vorgesehen sind.
- 6. Bauelementensatz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einige der Stutzen (5) jeweils rechtwinklig zueinander stehen.
- 7. Bauelementensatz nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei Stutzen (5) eines Bauelementes (2) miteinander fluchten.
- 8. Bauelementensatz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere der in unterschiedlichen Ebenen und Richtungen angeordneten Stutzen (5) einen von einem rechten Winkel abweichenden Winkel gegenüber den übrigen Stutzen (5) haben.
- 9. Bauelementensatz nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ihm als Verbindungselement für zwei in Längsrichtung oder einem Winkel zueinander stehenden Einsteckstäben (1) eine Hülse mit an beiden Enden vorgesehenen Öffnungen zugehört.
- 10.- Bauelementensatz nach einem oder mehreren-der Ansprüchei bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Verbinden von Einsteckstäben (1) vorgesehene Bauelement drei jeweils im rechten Winkel zueinander stehende Stutzen (5) auSweist.
- 11. Bauelementensatz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß alle ihm zugehörenden Steckstäbe (1) gleiche Länge und vorzugsweise durchgehend die gleiche Dicke haben.
- 12. Bauelementensatz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckstäbe (1) und/oder die Einstecköffnungen (4) einen kreisrunden Querschnitt haben.
- 13. Bauelementensatz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckstäbe (1) aus Holz bestehen und die als Verbindungsstücke dienenden Bauelemente (2) aus Kunststoff gefertigt sind.
- 14. Bauelementensatz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckstäbe (1) und/oder die Einstecköffnungen (4) am äußersten Ende eine Abschrägung od. dgl. Einführhilfe aufweisen.
- 15. Bauelementensatz nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennMeichnet, daß wenigstens einer der Steckstäbe (1) in seinem Verlauf ein Schwenk- und/ oder Drehgelenk aufweist.
- 16. Bauelementensatz nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er Räder (7) od. dgl. aufweist, deren innere Öffnung so groß ist, daß sie auf einen Steckstab (1) oder auf die Außenseite eines Stutzens (5) drehbar aufsteckbar sind.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE19762651656 DE2651656A1 (de) | 1976-11-12 | 1976-11-12 | Bauelementensatz fuer ein konstruktionsspiel |
Publications (1)
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| DE2651656A1 true DE2651656A1 (de) | 1978-05-18 |
Family
ID=5993018
Family Applications (1)
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Country Status (2)
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| DE (1) | DE2651656A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0277319A3 (en) * | 1987-01-31 | 1989-07-26 | Siegfried Schneider | Building element for a construction system |
| RU2286193C2 (ru) * | 2001-03-22 | 2006-10-27 | Клаудио ВИЧЕНТЕЛЛИ | Система для соединения модулей с магнитным закреплением для построения устойчивых решетчатых структур |
| DE102016116340A1 (de) | 2016-09-01 | 2018-03-01 | Thomas Groeneveld | Verbindungselement für rohrförmige Profile |
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1976
- 1976-11-12 DE DE19762651656 patent/DE2651656A1/de not_active Withdrawn
- 1976-12-07 CH CH1538976A patent/CH613382A5/xx not_active IP Right Cessation
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0277319A3 (en) * | 1987-01-31 | 1989-07-26 | Siegfried Schneider | Building element for a construction system |
| RU2286193C2 (ru) * | 2001-03-22 | 2006-10-27 | Клаудио ВИЧЕНТЕЛЛИ | Система для соединения модулей с магнитным закреплением для построения устойчивых решетчатых структур |
| DE102016116340A1 (de) | 2016-09-01 | 2018-03-01 | Thomas Groeneveld | Verbindungselement für rohrförmige Profile |
| WO2018041307A1 (de) | 2016-09-01 | 2018-03-08 | Thomas Groeneveld | Verbindungselement für rohrförmige profile |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| CH613382A5 (en) | 1979-09-28 |
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