DE2555286A1 - Verfahren zum abgiessen von mit silizium und/oder aluminium beruhigten staehlen im strang - Google Patents
Verfahren zum abgiessen von mit silizium und/oder aluminium beruhigten staehlen im strangInfo
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- DE2555286A1 DE2555286A1 DE19752555286 DE2555286A DE2555286A1 DE 2555286 A1 DE2555286 A1 DE 2555286A1 DE 19752555286 DE19752555286 DE 19752555286 DE 2555286 A DE2555286 A DE 2555286A DE 2555286 A1 DE2555286 A1 DE 2555286A1
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D41/00—Casting melt-holding vessels, e.g. ladles, tundishes, cups or the like
- B22D41/003—Casting melt-holding vessels, e.g. ladles, tundishes, cups or the like with impact pads
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- B22D11/00—Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
- B22D11/10—Supplying or treating molten metal
- B22D11/11—Treating the molten metal
- B22D11/116—Refining the metal
- B22D11/118—Refining the metal by circulating the metal under, over or around weirs
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Description
- Verfahren zum Abgießen von mit Silizium und/oder
- Aluminium beruhigten Stählen im Strang Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abgießen von mit Silizium und/oder Aluminium beruhigten Stählen im Strang mittels eines Zwischenbehälters zwischen Gießpfanne und Stranggießkokille, wobei der Badspiegel auf eine bestimmte Höhe einreguliert wird.
- Die Erzeugung von aluminiumberuhigten Tiefziehgüten erfolgt mehr und mehr über das Stranggießverfahren.
- Im Laufe der letzten Zeit sind eine Reihe von Verfahren bekannt geworden, welche sich die Verbesserung des Reinheitsgrades solcher Qualitäten zum Ziel gesetzt haben. Das geschieht beispielsweise durch besondere Gießtechnik, welche die Abscheidung von Tonerdeeinschlüssen bei den betreffenden Güten in der äußersten Erstarrungsfront der Stranggießkokille zu vermeiden sucht. Eine solche Möglilchkeit schafft z.B.
- ein Gießkasten oder z.3. ein Tauchausguß, welcher eine besondere Strömungsrichtung des Stahls in der Kokille erzeugt. Eine Argon-Spülung durch den Stopfen des Zwischenbehälters erzielt einen darüber hinausgehenden Flotationseffe'Xt für Einschlüsse. Weitere zusätzliche Maßnahmen zielen auf eine Abscheidung von Einschlüssen bereits im Zwischenbehälter, um den Effekt durch mehrere, gleichzeitig angewendete Verfahren optimieren zu können. Dieses ist z.B. dann notwendig, wenn mehrere Sequenzgüsse hintereinander erfolgen und die auchausgusse sich dabei zusetzen, wodurch die Strömung in der Kokille negativ beeinflußt wird. Auch im Zwischengefäß werden bisher bevorzugt strömungstechnische Effekte zur Abscheidung der Einschlüsse in eine das Stahlbad bedeckende Schlacke angewendet.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu schaffen, mit dem mit Silizium und/oder Aluminium beruhigter Stahl ohne Verwendung einer reinigend wirkenden Schlackenschicht intensiver als bisher möglich gereinigt werden kann.
- Gegenstand der Erfindung ist daher ein Verfahren der eingangs genannten Art, das dadurch gekennzeichnet ist, daß der Badspiegel in dem ZwischengefäB mit gegenüber dem Stahlbad reinigend wirkenden Isolierplatten mit hohem Porenvolumen und stark wärmedämmenden Eigenschaften abgedeckt ist.
- Desweiteren kann ein sich in den Zwischenbehälter erstreckendes GieBrohr vorgesehen sein, das in eine Wanne am Boden des Zwischenbehälters hineinragt und mit dieser eine Zwangsführung für den Stahl bildet.
- Dabei empfiehlt es sich, solche Isolierplatten zu verwenden, die im wesentlichen aus einem silikatischen, überwiegend chamottehaltigen Material bestehen, das mit porenbildenden und wärmeisolierenden Zusätzen sowie Kunststoffklebern versetzt ist.
- Vorteilhafterweise ist die dem Badspiegel zugewandte Oberfläche dieser Platten zur Erhöhung der Turbulenz des Stahls mit einer Profilierung versehen.
- Zur Durchführung des vorstehend beschriebenen Verfahrens dient ein Zwischenbehälter, dessen Ausmauerung bzw. dessen feuerfestes futter mit den vorerwähnten Isolierplatten ausgekleidet ist. Hierbei sind die Isolierplatten mit einer quer oder schräg zur Strömungsrichtung des Stahls verlaufenden Profilierung versehen. Als Profilierung können Stege vorgesehen sein, die quer oder schräg zur Längserstreckung des Zwischenbehälters verlaufen. Die Stege auf dem Boden des Zwischenbehälters sind so angeordnet, daß die Stahlreste ablaufen können, beispielsweise derart, daß sie sich nicht über die gesamte Breite des Bodens des Zwischenbehälters erstrecken.
- Uberraschenderweise zeigen mit solchen Platten ausgekleidete Zwischenbehälter bei bestimmter Formgebung einen über den bisher bekannten Reinheitsgrad hinausgehenden Reinigungseffekt für den Stahl. Dieser ist abhängig von der aktiven Oberfläche der Platten gegenüber dem Stahlbad und der Turbulenz des Stahls im Verteilergefäß. Die Isolierplatten haben eine große aktive Oberfläche (Porigkeit) und eine solche Formgebung, daß sie gleichzeitig für eine große Turbulenz sorgen. Verstärkt wird erfährungsgemäß dieser Frittungseffekt und die Anlagerung der Tonerde an den Isolierplatten dadurch, daß man nicht nur den Boden und die Seitenwände des Verteilergefäßes mit profilierten, die Turbulenz des Stahls vergrößernden Platten auskleidet, sondern zusätzlich statt des üblicherweise verwendeten isolierenden Abdeckpulvers ebenfalls profilierte Platten im Verteilergefäß verwendet. Je nach Turbulenz und Einschlußgehalt des Stahls können auf diese Weise bis zu 40 % der Einschlüsse bereits im Zwischenbehälter abgeschieden werden.
- Im folgenden wird anhand der Zeichnung näher dargelegt, wie das erfindungsgemäß ausgebildete Verfahren durchgeführt werden kann. Hierbei zeigen Figur 1 einen Schnitt durch den Zwischenbehälter längs der Linie I-I der Figur 2, Figur 2 einen Schnitt längs der Linie II-II der Figur 1 und die Figuren 3, 4 und 5 einige mögliche Profilmuster.
- In den in den Figuren 1 und 2 dargestellten Zwischenbehälter ragt das Gießrohr 1 in die mit dem Stahl gefüllte Wanne 2 hinein. Die Wanne 2 steht auf dem Futter 3 des Zwischenbehälters, der den Deckel 4 und an beiden Enden die Gießtrichter 5 und 6 besitzt. Das Futter 3 ist mit mehreren Isolierplatten 7, 8, 9, 10, 11, 12 ausgekleidet. Diese Isolierplatten sind mit Stegen 13, 14, 15, 16, 17 und 18 versehen, die quer oder schräg zur Strömungsrichtung des Stahls verlaufen, um auf diese Weise eine möglichst turbulente Strömung des Stahls zu erreichen.
- Das Stahlbad 19 ist mit Isolierplatten 20 und 21 abgedeckt. Diese können eben ausgebildet sein sie können jedoch auch, wie im Bus 2 mit sie mit quer oder schräg zur Strömungsrichtung des Stahls verlaufenden Querstegen 22 und 23 versehen sein, um auf diese Weise auch im oberen Bereich des Stahlbades 19 eine möglichst hohe Turbulenz der Stahlströmung zu erzeugen.
- Der durch das Rohr 1 in Richtung des Pfeiles 24 strömende Stahl fließt entlang der Pfeile 25 und 26 sowie 27 und 28 in das Stahlbad, um anschließend aus den Gießtrichtern 5 bzw. 6 in die nicht dargestellte Strang gießkokille-zu gelangen.
- In den Figuren 2, 3, 4 und 5 sind als ebenfalls mögliche Profilierung einige weitere Profilmuster gezeigt.
- Die Abdeckung des Badspiegels durch Isolierplatten kann derart erfolgen, daß die Profilierung, die ins 3ad eintauchen soll, so ausgebildet ist, daß der Unterschied des spezifischen Gewichtes zwischen Stahl (etwa 7,2 g/cm3 im flüssigen Zustand) und dem Plattenmaterial (etwa 1,1 g/cm3) ausgeglichen wird. Hierbei ist anzustreben, daß das Gewicht des durch die Profilierung verdrängten Stahls gleich dem Plattengewicht ist, was jederzeit durchführbar ist.
- - Ansprüche - L e e r s e i t e
Claims (7)
- Patentansprüche 1. Verfahren zum Abgießen von mit Silizium und/oder Aluminium beruhigten Stählen im Strang mittels eines Zwischenbehälters zwischen Gießpfanne und Stranggießkokille, wobei der Badspiegel auf eine bestimmte H&he einreguliert wird, dadurch zekennzeichnet, daß der Badspiegel in dem Zwischengefäß mit gegenüber dem Stahlbad reinigend wirkenden Isolierplatten mit hohem Porenvolumen und stärk wärmedämmenden Sigenschaften abgedeckt ist.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein sich in den Zwischenbehälter erstreckendes Gießrohr vorgesehen ist, das in eine Wanne am Boden des Zwischenbehälters hineinragt und mit dieser eine Zwangslührung für den Stahl bildet, wobei der Badspiegel so einreguliert wird, daß er unterhalb der Oberkante der Wanne bleibt.
- 3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß solche Isolierplatten verwendet werden, die im wesentlichen aus einem silikatischen, überwiegend chamottehaltigen Material bestehen, das mit porenbildenden und wärmeisolierenden Zusätzen sowie Kunststoffklebern versetzt ist.
- 4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß solche Platten verwendet werden, deren dem Badspiegel zugewandte Oberfläche zur Erhöhung der Turbulenz des Stahls mit einer Profilierung versehen ist.
- 5. Zwischenbehälter zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Ausmauerung des Zwischenbehälters mit Isolierplatten ausgekleidet ist, dadurch gekenazeichnet, daß die Isolierplatten mit einer quer oder schräg zur Strömungsrichtung des Stahls verlaufenden Profilierung versehen sind.
- 6. Zwischenbehälter nach Ansprucn 5, dadurch gekenn zeichnet, daß als Profilierung Stege (1oft 14, 15, 16, 17, 18, 22, 23) vorgesehen-sind, die quer oder schräg zur Längserstreckung des Zwischenbehälters verlaufen.
- 7. Zwischenbehälter nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (13, 14,15, 16, 17, 18, 22, 23) auf dem Boden des Zwischenbehälters so angeordnet sind, daß die Stahlsreste ablaufen können, beispielsweise derart, daß sie sich nicht über die gesamte Breite des Bodens des Zwischenbehälters erstrecken.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752555286 DE2555286A1 (de) | 1975-12-09 | 1975-12-09 | Verfahren zum abgiessen von mit silizium und/oder aluminium beruhigten staehlen im strang |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752555286 DE2555286A1 (de) | 1975-12-09 | 1975-12-09 | Verfahren zum abgiessen von mit silizium und/oder aluminium beruhigten staehlen im strang |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2555286A1 true DE2555286A1 (de) | 1977-06-23 |
Family
ID=5963875
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752555286 Pending DE2555286A1 (de) | 1975-12-09 | 1975-12-09 | Verfahren zum abgiessen von mit silizium und/oder aluminium beruhigten staehlen im strang |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2555286A1 (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CN119870437A (zh) * | 2025-03-05 | 2025-04-25 | 重庆钢铁股份有限公司 | 连铸中间包挡墙及安装方法 |
-
1975
- 1975-12-09 DE DE19752555286 patent/DE2555286A1/de active Pending
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