DE2552485A1 - Zylindrische fuehrungsvorrichtung fuer faserstoffbahnen - Google Patents
Zylindrische fuehrungsvorrichtung fuer faserstoffbahnenInfo
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Description
3410 ..-I.. -. j.κ. Voith G-DH
nv.-ort: "Spannsiebir.antel" v - / Keidenheim (Brenz)
Zylindrische t ü^nrungsvorrichtung
für Faserstoffbahnen
Die Erfindung betrifft eine zylindrische Führungsvorrichtung für Faserstoffbahnen in der Siebpartie, insbesondere der Blattbildungszcne
einer Papiermaschine, mit einem antreibbaren Führungszylinder, dessen Drehachse zur Maschinenrichtung quer
verläuft. -' '" *
Bei der Papierherstellung verwendet man Walzen mit geschlossener Oberfläche, Walzen mit durchlässiger Oberfläche (Egoutteurwaizen,
Rundsiebzylinder) zur Erraöglichung einer Entwässerung und über mehrere Leit-, Spann- und Regulierwalzen gespannte umlaufende
Siebe, Filze oder wasserundurchlässige Tücher und Folien.
Von ganz entscheidender Bedeutung bei der Papierherstellung sind wasserdurchlässige Transportmittel wie Siebe und Fil'ze, weil sie
die Anwendung einer Druckdifferenz zwischen den beiden Seiten der Papierbahn ermöglichen und somit die Bahn entweder- durch einen
voir. Transportmittel her wirkenden Unterdruck an dieses angesaugt
oder durch einen Überdruck von diesem abgestoßen werden kann. Außerdem haben durchlässige Transportmittel auch noch die oft erwünschte
Eigenschaft, daß eine feuchte Bahn an ihnen nicht so fest anklebt wie an eine undurchlässige Oberfläche und deshalb
ohne große Schwierigkeiten wieder von ihnen abgenommen und in weitere Bearbeitungsstaticnen überführt werden kann.
Alle diese bisher bekannten Einrichtungen haben erhebliche Nachteile,
und zwar bei Egoutteur- und Rundsiebwalzen ist für das papierberührende Gewebe ein teurer Stützwalzenkörper mit durch-
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BAD .Oi^feS^. ΟΑΓ:
brochener Oberfläche erforderlich. Es ergeben sich mechanische
Schwierigkeiten nut Unrundiauf, Unwucht und Durchbiegung. Ferner
kann das in die Gewebe-Tragkonstruktion zwischen dem Gewebe und dem Stu ^walzenkörper aufgenommene 'Wasser nie genügend gut abgeführt
werden und v;ird bei der Trennung yon Walze und Fapier diesem
Papier teilv.'eise nachgeschleudert, was Qualitätsdefekte im Papier verursacht. Außerdem entstehen solche Qualitätsdefekte
durch Verschmutzung der Gewebemäntel im Bereich der.darunter liegenden
Stege der Gewebe-Tragkonstruktion. In diesen Stegbereichen ist eine wirksame Reinigung mit Spritzrohr von innen nach
außen unmöglich. So ist es nicht verwunderlich, daß die Reinhaltung
von Egoutteurwalzen im Dauerbetrieb bis auf den heutigen Tag ein ungelöstes Problem geblieben ist. Durch die Notwendigkeit
periodischer Reinigung entstehen Produktionsverltiste.
ι-
Bei Langsiebmaschinen läßt sich zwar eine einwandfreie Siebreinigung
durch Spritzen von innen nach außen durchführen, jedoch sind die dafür erforderlichen Kosten sowie der Raumbedarf außerordentlich
hoch, da hierzu mindestens drei bis vier rotierende Walzen rat
Bandlaufregler und eine Spannwalze samt Rahmen und Siebeinziehvorrichtuhg
erforderlich sind. Dasselbe gilt auch bei Pilzführungen
über entsprechende Leitwalzen.
Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, unter Vermeidung
der genannten Nachteile bei zylindrischen Führungsvorrichtungen
der genannten Art eine Verbilligung der Herstellung und eine Verbilligung und Verbesserung des Betriebes zu_ erzielen.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst durch die Kombination
folgender Merkmale:
a) der Zylindermantel ist ein zwischen zwei drehbaren Halteringen gespannter Gewebemantel und
b) innerhalb dieses Gewebemantels ist ein Gleitkörper
angeordnet, über dessen Gleitfläche der Gewebemantel an der Stelle seines Umfanges geführt ist, an der
er die Faserstoffbahn zu führen hat.
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"Λ-
Für den Fachmann war die Erfindung, äußerst .überraschend; man
c-tieS im Kau se der Anmelderin auf Mißtrauen, jmd Ablehnung. Man
nahn: an, da£ bei den hohen EewegungSäesclr^indigkeiten bsi Papiermaschinen
heutzutage (über lOCO Meter/Minute) ein lediglieh aus
eines Gewebe (Sieb, Filz oder dergleichen) bestehender 'Zylindermantel,
der aiyßer an seinen stirnseitigen Halterungen keinerlei
Halt; oder B'ührunr fir.det, nicht die erforderliche dynamische Stabilität
aufweisen v-Urde, beispielsweise daß der Gs-weber.aniel sofort
reiben cdei· sich' alsbald stark verziehen und dadurch ur.brauchbar
»vUrde. Dies umscn-.ehr, als der Gev.:ebemantel im Eetrieb verhEltnisn-.ä3i£
stark gegen den Gleitkörper gedrückt wird,"also die Gefahr
starker Terr.peratürentv;icklung und die Entstehung von Scherkräften
zwischen Gleitkörper und Gewebemantel zu 'befürchten war.
Diese Bedenken veranlaßt die Fachwelt bis heute 'die eingangs genannten
teueren \md schweren Walzen zu verwenden, obwohl es schon mehrere
Jahre von' Pressenpartien her bekannt ist, massive Pressenzylindsr
durch flüssirkeitsjeschmierte Gleitschuhe an einem Durchhängen
nu hindern (DT-OG 1 461 066) oder zwischen zwei Pre£v;alzen ein
endloses Sieb mit hincurchlaufen zu lassen (DT-OS 1 5β1~674). !unwesentlicher
Unterschied besteht allerdings darin, daß im einen Falle- durch den in sich starren Pressenzylinder die dynamische
Stabilität gewahrt ist und im anderen Falle das Sieb über seine gesagte Breite und von beiden Siebseiten her gleichmäßig von den
mitlaufenden Walzen erfaßt wird.
Die Vorrichtung nach der Erfindung hat den Vorteil· größter-Billigkeit
und Kompaktheit bei gleichzeitiger Minimierung der bewegten Massen.
Selbstverständlich können auch mehrere Gleitkörper vorgesehen oder der Gleitkörper kann in der Breite oder in Umfangsrichtung in
mehrere Abschnitte unterteilt sein. Der Gewebemantel kann aus . einem Gewebe beliebiger Textur bestehen, also ein Sieb oder aber
auch ein Filz oder Tuch oder Ähnliches sein. Die Fadenrichtungen
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des Geviebes kennen axial und senkrecht zu dieser Axialriehtunrin
üriifangsricafcung verlaufen. Die Halteringe sind vorzx;gö-eise
axial gegeneinander spannbar, und können -angetrieben sein, beispielsweise
über Riemer, cder andere bekannte Antriebselemente.
Der wohl wichtigste Anvrendungsfall der Erfindung ist die Entwässerung
des vom Stoffauflauf korkenden Suspensionsbreies eure;,
ein Sieb hindurch, also die Blattbiidung cder Bahnbildung.
Beispielsweise uir. eine solche Entwässerung zu erreichen, ist nach
einem Gedanken der Erfindung vorgesehen, den Gleitkörper ir.it
Ausnehmungen zur Wascerabi'uhr vorzusehen, beispielsweise ir.it
• ·
Schlitzen oder Löchern, durch welche das V.'asser aus der Suspension
durch den Gewebekante! hindurch in das Innere eines Entwässerungs-
oder Saufekastens gelangt, in welcher, es axial durch Höh
zapfen der Halteringe ablaufen kann. ■ ·"'
'Nach einer, v.-eiteren Merkmal der Erfindung kann die Krümmung der
den Gewebsinantel berührenden Oberfläche des Gleitkörper andere
als jene des G-e7ieberr.ar.tels in seinem natürlichen Verlauf zwischen
den Spannringen sein. Der Gswebemantel läßt sich über"die Breite
durch relativ geringe Kräfte auslenken und paßt sich unter der Wirkung solcher Kräfte (Vakuumkräfte oder Stütskräfte) auch an
einen anderen Bahnverlauf mit veränderlicher Krurr.rr.un3 an. Eine
solche Ausführung nach der Erfindung hat z.3. den Vorteil, daß man im Bereich der Stoffdüse des Stoffauflaufes eine besonders
starke Krütrenung vorsehen kann, wodurch der Stoffauflauf extrem
nahe an die Bahnbildungszone herangerückt werden kann, was sich positiv auf die Formation der Papierbahn auswirkt. Außerdem kann
auch die Krümmung des Gleitkörpers derart an den Fortschritt der
Entwässerung angepaßt werden, daß in der Bahnbildungssone ein Minimum
an Scherkräften entsteht. Schließlich kann im Bereich der Trennung, wo die Papierbahn vom Ge we "Demante 1 auf einen Abnahmefilz
oder eine andere Gegentransportfläche überführt wird, eine
verhältnismäßig große Krümmung vorgesehen werden, so daß auch ohne Abgautschwalze ein für die Vergautschung einzelner Lagen g.enügend
hoher Gautschdruck durch -die Anpressung der Gegentransportfitlche
entsteht.
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■■ν
In Speziellen kann die Gleitfläche des Gleitkörpers als in Laufrichtung
ebener oder gekrii-rriter Saugerbeleg, vorzugsweise rr.it
Schrägschlitzen, in optimaler V.'eise ausgebildet werden, "iuerschiitze
parallel zur vvalzendrehachse wie bei Papiermaschinen
konventioneller Bauart sind ungünstig, weil der Gewecerrantel
keine Spannung in U.'nfangs richtung besitzt und in solche Schlitz
hineingezogen v:eräen würde. Die Schlitze können radial cöer
sennenartig in das Innere des 3iebn:antels verlaufen.
Eine besondere Ausführungsforin der erfindungsgerriäien Verrichtung
ist ihre Anwendung bei Doppelsiebformern jener Bauart, bei der
zwei Siebe den Stoffstrahl zwischen sich aufnehmend konvex gekrümmte
Stützflächen umschlingen, v.'obei das innere oder äußere
dieser beiden Siebe durch den Gewebemantel der erfindungsgeinäSen
Verrichtung gebildet wird. Das hat den Vorteil'," daß eine ganze Siebführung mit. Rahmen, Rinnen, Spann- und Regulierwalzen durch
ein einziges bewegtes ir.assearmes Teil ersetzt wird. Insbesondere
bei solchen Doppelsie-bformern, die nur durch das äußere Sieb hindurch
entwässern, ist diese Ausführung.auch noch besonders verschleiSarm,
weil sich keine Reibungskraft zwischen Siebnantel und Gleitkörper einstellen kann, solange -die freie Suspension noch
nicht durch das äußere Sieb hindurch entwässert worden ist. Solange freie Suspension vorhanden ist, stützt sich das unter Umfang
s spannung stehende äu3ere Sieb über ein "hydraulisches Kissen" durch das nur unter Axia,ispannung stehende innere Sieb, d,h. den
Gcv/ebenantel, auf dem in diesem Falle wasserundurchlässigen Gleitkörper
ab.
Eine andere, vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung besteht
in der Verwendung als Saugrundsieb bei der Bahnbildung. Dadurch
entfällt der teuere, verschmutzungser.pfindliche massive Brcnzer.antel
ganz und es bleiben nur noch der Stoffauflauf, Saugkästen und das Entwässerungssieb übrig.
Ferner kann die erfindungsgemäße Vorrichtung als Egoutteur auf einem Langsieb bzw. auf einem Papierbrei tragenden Filz Anwendung
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finden. Neben absoluter dynamischer 'Stabilität ergibt sich
gegenüber den bekannten E^outteuren der große Verteil, de3 der
Egcutteurzylinder nicht nur in die Bahn eingedrückt wird, sondern
diese auch noch gleichzeitig entwässern kann. Die erfindungsgemäSe
Vorrichtung kann also auch als sekundäre Eritwässerunrrseinheit
hinter einen Sekundärstoffauflauf verwendet v/erden.
Eine ν,'eitere Anviendungcniöglichiceit der erfindungsgemäßen Vorrichtung'
ist die als "geschlossene Überführung." zwischen zwei aufeinanderfolgenden Papiertransportoändern, 2.B. von einem Langsieb
auf den ersten Unterfils der Pressenpartie. Bei dieser Ausführungsforra
kann die Papierbahn vom ersten Transportband durch einen Saugkasten auf den Gewebemantel der Walzenvorrichtung
herübergesaugt, dann von diesem weiter transportiert und anschließend
an einer anderen Stelle seines Umfanges an"das zweite
Transportband^abgegeben werden, was durch Schwerkraft-,. Fliehkraft,
Besaugung des zwei ten Bandes an der Übergabestelle oder Überdruckaiwendung im Gleitschuh des Gewebemantels erfolgen kann
oder auch nur durch höhere Adhäsionskräfte der Papierbahn an das
zweite Transportband. Die für den stabilen Betrieb einer Papiermaschine kritischen "offenen Züge" können dadurch überbrückt werden,
so daß unkontrollierte Bahnabrisse vermieden werden und selbst eine defekte Papierbahn zwangsläufig weitergefördert werden kann..
Mehrere Ausführungsbeispiele der zylindrischen Führungsvorrichtung
nach der Erfindung werden im folgenden mit Bezug auf'die Zeichnungen
beschrieben. In diesen zeigen . ■ ψ
Fig. 1 einen Schnitt entlang einer senkrecht in Kaschinenlängsrichtung
verlaufenden Ebene durch zwei aufeinanderfolgende Vorrichtungen nach der Erfindung
mit einem gemeinsamen Abnahmefilz,
Fig. 2 einen Vertikalschnitt längs der Ebene II-II in
Fig. 1 entlang der Drehachse einer der beiden ^ zylindrischen Vorrichtungen,
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Fig. 5 eine εenematiεehe Seitenansicht eines Doppelsiebformers
mit einer Vorrichtung, nach der Erfindung,
Fig. 4 eine schematisehe -Seitenansicht einer Lan^siebpapierrnaschine
zur Herstellung'von zweilanigem
Papier mit zwei erfindungsgeraäßen Vorrichtungen,
die als sekundäre EntwässerungsStationen bzw. als
Sgoutteure wirken, und
Fig. 5 eine schematische Seitenansicht einer Vorrichtung
nach der Erfindung in Anwendung als Überführung von einem Transportband auf "ein anderes
Transportband.
Ih Pis, 1 schießt ein Stoffauflauf 1 bei 2 Stoff zwischen den
Gev;eben:antel 3* £er beispielsweise aus einem schlauchartigen Sieb
besteht, und einen Abnahme filz 4 ein. Der Gewebemantel j5 v;ird
durch einen Gleitkörper 5 in Form einer Schlitzplatte unterstützt,
vieleher Bestandteil eines Bntwässerungskastens 6 ist un<5 sich im
wesentlichen über die gesamte Breite des Gewebemantels J5.» d.h. über ·
nahezu die gesamte Ualzenlänge erstreckt. Das durch Schwerkraft,
Filzanpreßkraft und gegebenenfalls durch Vakuum im Kasten 6 durch
die Schlitze 5' strömende, dem Stoff entzogene Wasser .gelangt über
seitliche Ablaufrohre 7 in einen Siebwasserbehälter 8, von wo es
unter Zugabe von Faserstoff wieder in den Stoffauflauf 1 hoengepumpt
werden kann, wie dies bei Papiermaschinen üblich ist; Die
beiden in dieser Ansicht nur unvollständig angedeuteten Halteringe halten zwischen sich den Gewebemantel 2 axial gespannt und werden
mittels einer Vorgelegewelle 10 und Riemen 11 in Umlauf gesetzt und
nehmen den Gewebemantel J mit. Ein Spritzrohr 12 reinigt den Gewebemantel
von innen nach außen. Der Filz 4 wird entweder über einen stationären Schuh oder Sauger IJ oder aber über eine rotierende
Walze 14 an die Bahnbildungszone herangeführt. Der Filz 4-gibt
die Bahn an einem nicht gezeigten Ort weiter rechts an eine Naßpressenpartie ab und kehrt oberhalb der Elemente I^ und 14
•A
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wieder nach links zurück, um von feuern in", die Bahnbildungszonen
einzulaufen. J
Fig. 2 stellt einen vereinfachten Axialschnitt durch eine zylindrische
Vorrichtung der Fig. 1 dar; die bei Fig. 1 erklärten Elemente sind 'wieder zu erkennen und durch- die gleichen Zahlen
markiert. Außerdem sind auf den Hai te ringen 9 konische .!vierringe 15 z\x erkennen, mit welchen der Gewebekante! 5 auf den Halteringen
9 festgeklebt ist. Die Kaiteringe 9 besitzen bei 24·
einen Antriebskranz für einen Flach- oder Zahnriemen, und sind auf
Lagern 16 drehbar montiert. Mindestens eines der Lager 16 ist auf einer Verschiebehülse I7 befestigt, welche sich über zwei Bolzen
18 und Gabelkopf I9 durch Anziehen der Schrauben 20 axial
nach auSen verschieben läßt, wodurch der Gewebemantel Z>
in Längsrichtung gespannt wird, weiterhin ist im Wasserbehälter £ eine
Leitschaufel 21 angebracht, welche verhindern soll, daß aus dom
rechten Fallrohr 7 abfließendes Wasser Lufteinschlüsce zur.1. Saugstutzen.
22 der Pumpe fördern kann; ein Überlauf 2J sorgt für
konstantes Niveau im Siebv.'asserkasten δ. Ein Belüftungsrohr 23'
dient zum Druckausgleich zwischen dem Raum unterhalb ö-es Gleitkörpers
5 und dem Luftraum des Wasserbehälters 8,
In Fig. 5 ist wiederum ein Gewebemantel j5 gezeigt, welcher über
einen Gleitkörper 5 rotiert, der seinerseits Teil eines Kastens ist. Sin Stoffauflauf 1 gibt bei 2 Stoff zwischen den Gewebemantel
j5 und ein äußeres Langsieb 25, welches den Gewebsir.antel 3 im
Bereich des Gleitschuhes 5 umschlingt. Von-der Oberfläche des Schuhes 5 können Durchbrüche in das Innere des Kastens führen,
falls eine Entwässerung auch in dieser Richtung gewünscht'wird.
Infolge der Spannung des Siebes 25 in Laufrichtung wird Wasser aus
dem Stoff ausgepreßt. Das durch das' Sieb 25 hindurchtretende wasser fällt in eine Auffangrinne 26 und wird seitlich aus der
Maschine herausgeleitet. Siebleit- und Spannwalzen 27 sowie eine Regulierwalze 28 und eine Rinne 26 sind an Querträgern 29 gelagert.
Die die Walzen unmittelbar tragenden Seitenteile sind der
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Papierbahn wird von einem Abnahrnefilz 30 im Eereich einer als
Saugwalze cder Massivwalze ausgebildeten Abriahmewalze 31 abgenommen
und weiteren ProzeSstationen zugeführt.
In Fig. 4 ist ein Langsieb 4o gezeigt, welches über Walzen 41 abläuft; im oberen ebenen Teil v;ird das Langsieb 40 durch Registerwalzen
42 und Sauger 43 nach unten besaugt bzw. entwässert.
Durch Stoffaufläufe 44 wird Faserstoff auf das Sieb gegeben. Zwei zylindrische Vorrichtungen 3*5 und 6 erfüllen eine Entviässerungs-
und/oder Preßfunktion von oben auf die Bahn. Bei 45 verläßt die
gebildete Bahn das Langsieb. Die Pfeile 4β geben die Bewegungsrichtung des Langsiebes 40 an.
Fig. 5 zeigt eine Langsiebpartie 51* von der die Papierbahn durch
eine zylindrische Vorrichtung 3,5,6 auf den Pilz-einer Trockenpartie
52 übergeben wird.
Die Erfindung wurde vorstehend meistens mit Bezug auf Papierbahnen
beschrieben, es ist jedoch ersichtlich, daS sie ebenso für öede
andere Art von Faserstoffbahnen Anv/endung finden kann, -z.B. für
Kunststoffaserbahnen,
x.
x.
Die Umlaufbahn des zylindrischen Gewebeanteils 3 kann bei allen
Ausführungsformen der Erfindung kreiszylindrisch (konstanter Radius)
oder auch allgemein zylindrisch mit über den Umfang ver-'
anderIiehern Radius sein, beispielsweise indem die Gleitfläche des
Gleitkörpers 5 einen anderen Krümmungsradius - als der Gewebemantel 3
in frei gespanntem Zustand hat. ·
21. November 1975
EVe/HKn
EVe/HKn
709822/0468
Claims (1)
- F 31''!O J.M. Voith Grab]IKennwort: "Spannsiebmantel" ' Heidenhein- (Brens)Patentanspruchs1. Zylindrische Führungsvorrichtung für Faserstoff baiinen in der Siebpar^ie, insbesondere der Blattbildungszone einer Papiermaschine, mit einem antreibbaren Führungszylinder, dessen Drehachse zur Maschinenrichfcung quer verläuft, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:a) der Zylindermantel (3) ist ein zwischen zwei drehbaren Halteringen gespannter Gewebemantel undb) innerhalb dieses Gewebemantels ist ein Gleitkörper (5) angeordnet, über dessen Gleitfläche der "Gewebemantel- an der Stelle seines Umfanges geführt ist, an der er die Faserstoffbahn zu führen hat.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitkörper (5) an seiner Gleitfläche mit Viasserablauf rinnen versehen ist.3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitkörper (5)-der Papierentwässerung oder Saugung dienende Durchbrüeho, (51) besitzt, welche in einen Wasserauffang- bzw. Saugkasten (6) führen. .-..-■ -4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitkörper (5) mit schräg zur Drehachse des Zylinders verlaufenden Entwässerungsschlitzen (5T) versehen ist, die entweder radial oder sehnenartig schräg ciurch ihn hindurchführen.5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ; gekennzeichnet, daß die den Gewebemantel (3) berührende Gleit- ι709822/0488BAD ORIGINALfläche des Gleitkörpers (5) einen anderen Krürr.niungsverlauf besitzt als der freigespannte Gewebekante! (3).6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5* dadurch gekennzeichnet, daß die Halteringe (9) axial gegeneinander spannbar gelagert sind,7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteringe (5) über Riemen oder andere Antriebsmittel angetrieben werden.8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenrichtungen des Gewebemantels (3), vorzugsweise ein Sieb, axial zur Yialze und senkrecht dazu in Umfangsrichtung verlaufen.9. Anwendung der Vorrichtung nach einem der Ansprüche1 bis 8 als Rundsieb, insbesondere als Saugrundsieb, zur Faser bahn-Bildung in der BIa ttbildungs zone.10. Anwendung der Vorrichtung nach einem der Ansprüche1 bis 8 als inneres oder äußeres Sieb in der Blattbildungszone, insbesondere als Blattbildungs-Entwässerungssieb eines Doppelsiebformers.11. Anwendung der Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis als Egoutteur. .. ■ . '12. Anwendung der Vorrichtung nach einem der Ansprüche l..bis 8, zur Übergabe der Faserbahn von der Siebpartie an eine nachfolgende Einrichtung, beispielsweise an einen Filz oder ein ähnliches Transportband.21.11.1975
EVe/HKn09822/0468
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