DE2551299B2 - Vorrichtung zum selbsttätigen Anbringen von Verschlüssen auf Behältern - Google Patents
Vorrichtung zum selbsttätigen Anbringen von Verschlüssen auf BehälternInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Patentanspruches 1 genannten
Gattung.
Derartige Vorrichtungen sind bereits bekannt (DE-OS 21 27 425 und DE-AS 20 062 682). Bei derartigen
Vorrichtungen rutschen die Verschlüsse, mit denen die Behälter verschlossen werden sollen, in einem
Magazin bzw. Zuführungsschacht, insbesondere unter Schwerkraft, nach unten, bit zu einer Übergabestelle an
einer Gleitschiene. Der Zuführschacht ist zu diesem Zweck als eine etwa schräg nach unten verlaufenden
Bahn ausgebildet und mit seinem unteren Endabschnitt etwa horizontal angeordnet, um dort tangential an die
Gleitschiene heranzuführen.
Mit einer solchen Vorrichtung können relativ einfach Behälter in Massenproduktion selbsttätig mit den
Verschlüssen versehen, d. h. verschlossen werden. Die Verschlüsse sind vielfach aus Kunststoff hergestellte
KaDDcn oder Sioofen. Sie werden von den insbesondere
stößelartig ausgebildeten Mitnehmerstiften in die Behälteröffnungen, beispielsweise Flaschenöffnungen,
hineingedrückt Diese Mitnehmerstifte befinden sich mindestens während eines Teils des Umlaufs auf der
Kurvenbahn in einer solchen Stellung, daß ihre Achsmittellinien mit der Achse einer Öffnung des
betreffenden Behälters im wesentlichen übereinstimmen. Die Kurvenbahn wird vielfach durch ein Karussell
bzw. ein Rad bestimmt Die Mitnehmerstifte sind
ίο vielfach teleskopartig ausgebildet und in Richtung zum
Behälter, d. h. nach unten federbelastet sowie innerhalb
gewisser Grenzen unabhängig von der durch die Kurvenbahn bestimmten Höhenstellung des Mitnehmers
in vertikaler Richtung beweglich.
is Die vorbekannten Vorrichtungen weisen den Nachteil
einer gewissen Verkantgefahr der Verschlüsse bzw. Kappen beim Eindrücken in die Behälteröffnung auf und
dis hai zur Folge, daß der Verschluß in die Behälteröffnung unter einem Winkel eingedrückt wird, was höchst
unerwünscht ist. Außerdem ist die Vorrichtung verhältnismäßig sperrig, was einen großen Raum bedingt, im
übrigen ist sie nicht reversibel, weil die federbelasteten Mitnehmerstifte sonst gegen die Enden der Gleitschiene
sowie des Zuführschachtes anstoßen wurden, wodurch die Maschine oder zumindest die Mitnehmerstifte
beschädigt würden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung hinsichtlich ihres Raumbedarfs zu vermindern
und hinsichtlich ihrer Funktion noch störunanfälliger, verläßlicher und leichter bedienbar zu machen.
Die Erfindung ist im Patentanspruch 1 gekennzeichnet
Im Gegensatz zur vorbekannten Vorrichtung läuft der Zuführschacht nicht mehr tangential, sodern etwa
rechtwinklig ruf Gleitschiene hin, wodurch mehr
konstruktive Möglichkeiten durch Aufbau des Zuführschachtes innerhalb oder außerhalb der insbesondere
kreisförmigen Kurvenbahn möglich ist. Außerdem können hierdurch komplizierte Übergabemechanismen
weggelassen werden, da die Anordnung des Zuführschachts und der Anschläge in der rechtwinkligen
»Normalposilion« nicht nur einen sicheren und in jedem
Einzelfall der Übernahme auf einen bestimmten Platz beschränkten Übergang vom Zuführschacht zur Mitnehmcrkurvenbahn
gewährleisten, sondern auch ohne für die Mitnehimer hinderliche Konstruktionsteile eine
denkbar einfache Konstruktion realisieren lassen.
Die schräg ansteigende Gleitfläche erlaubt in einfacher Weis« das selbsttätige Eindrücken der jeweils
so vom Mitnehmerstift erfaßten Verschlüsse in eine Rast des Mitnehmerstiftes. Hierdurch kann die Verwendung
von mit Schwenkbacken und anderen teleskopartigen störenden Elementen versehenen Mitnehmern vermieden
werden.
Weitere Ausbildungen und Verbesserungen der Erfindung sind in Unteransprüclien beschrieben.
In der Zeichnung ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt
F i g. I zeigt die Anordnung gemäß der Erfindung in
M) Seitenansicht in auseinandergebogener Darstellung und
F i g. 2 zeigt einen Teil der Anordnung gemäß F i g. I in größerem Maßstab.
Die Schließmaschine gemäß der Erfindung (F i g. 1) ist
vom umlaufenden Typ (Karussclltyp) und weist ein
.·>■; unteres Rad 1 auf, das durch eine (in der Zeichnung nicht
dargestellte) vertikale Achse mit einem oberen Rad 2 verbunden ist. Das untere Rad I hat an seinem Umfang
angeordnet sind. Die Flansche 3 sind mit einer Anzahl
von Aussparungen oder Kammern 4 für die Aufnahme von Flaschen 5 versehen, und diese Kamkmera 4 sind in
gleichen Abständen entlang des Umfangs des Rades 1 angeordnet Die Größe der Aussparungen 4 ist den mit
Kappen zu verschließenden Raschen 5 angepaßt, und die Aussparung in dem oberen Flansch 3 ist kleiner als
die übrigen, so daß sie den oberen verjüngter· Teil der Rasche faßt und ein Herausheben der Flasche aus der
Kammer verhindert
Das obere Rad 2 ist mit dem unteren Rad 1 starr verbunden und dient zum Tragen einer Anzahl von
Schließstößeln 6, deren jeder oberhalb einer Flaschenaussparung oder Kammer 4 in dem unteren Rad 1, mit
dieser axial fluchtend angeordnet ist Die Schließstößel 6 sind in dem Rad 2 in solcher Weise getragen, daß sie in
Richtung gegen die zugeordnete Flaschenkammer oder Aussparung 4 bzw. von dieser fort abwärts unr1 aufwärts
bewegbar sind. Die Vertikalbewegung und die Höhenlage der Schließstößel 6 sind durch eine Nockenkurve 7
bestimmt, die außerhalb des Umfangs des oberen Rades 2 fest eingebaut ist Die Nockenkuive 7 hat die Form
einer Schiene, die in Abhängigkeit von ihrer Flankenform eine Aufwärts- bzw. Abwärtsbewegung der
Schließstößel über Rollen 8 bewirkt, die an den Schließstößeln 6 angeordnet sind und bei der Drehung
des Rades 2 an der oberen bzw. unteren Flanke der Schiene ablaufen. Da sich die Schließstößel 6 während
des größeren Teiles jeder Umdrehung in einer oberen Stellung in einem Abstand oberhalb der Öffnungen der
Flaschen 5 befinden und auf diese Weise das ungehinderte Ein- und Austreten der Flaschen in bezug
auf die Kammern oder Aussparungen 4 ermöglichen sollen, verläuft die Nockenkuive 7 während des
größeren Teils des Umfanges horizontal und auf einem höheren Niveau. In demjenigen Teil des Umfanges, an
dem die Kappen an den Flaschen angebracht werden sollen, verläuft die Nockenkurve auf einem niedrigeren
Niveau, und zwischen diesen beiden horizontalen Abschnitten befinden sich in geeigneter Weise geneigte
Übcrgangsabschnittc. leder Schließstößel 6 weist einen oberen Hauptteil auf, der in dem oberen Rad 2 gelagert
ist und die Führungsrollen 8 trägt. Am unteren Ende des Hauptteils ist ein Teil 9 des Schließstößels vorhanden,
der an den Kappen angreift, und dieser Teil ist zur Anpassung an verschiedene Kappen- bzw. Flaschenformen
auswechselbar. An einem Punk des Umfangs der Anordnung befindet sich ein Kappenmagazin oder ein
von einem Magazin ausgehender Zuführschacht oder -kanal 10, der an der oberen Fläche eines Teiles 11
endet, dessen Funktion im folgenden anhand der F i g. 2 näher beschrieben wird. Der Teil 11 ist, wie der Schacht
10 fest eingebaut.
Fig. 2 zeigt in größerem Maßstab den Teil der
Schließmaschine, an dem das Zuführen der Kappen erfolgt Die Figur deutet an, daß der Zuführschacht 10
für die Kappen 12 zwei längliche Glieder aufweist, die mit Führungen versehen zwischen denen die Kappen
frei gleitbar getragen sind. Der Schacht 10 erstreckt sich im wesentlichen vertikal von einem Kappenmagazin aus
und geht an seinem unteren Ende sanft in einen horizontalen Abschnitt über, der unter im wesentlichen
rechtem Winkel zu dem Teil Il oberhalb der oberen
Fläche des Teiles Il in einer Höhe endet, die der Form
der Kappe angepaßt ist. Der Teil 11 besteht aus einem verhältnismäßig schmalen Streifen, und um zu verhindern,
daß die vorderste Kappe 12 unter dem Druck der nachfolgenden Kappen über die Kante der Fläche
gepreßt wird, ist diese Kante mit Anschlaglippen 13 versehen. Der Abstand zwischen den Anschlaglippen
und der Mündung des Schachtes 10 ist so bemessen, daß zwischen den Arischlaglippen und der Mündung jeweils
nur für eine Kappe Platz vorhanden Ist In Fällen, in denen die Kappen 12 mit Aufreißringen 14 versehen
sind, werden diese beim Einführen der Kappen 12 in den
Zuiuhrschacht 10 derart ausgerichtet daß, wenn die Kappen 12 jeweils einzeln auf die obere Fläche des
Teiles 11 gleiten, die Ringe an der Außenseite einer Kante des Teiles 11 anschlagen. Der Ort an dem Teil 11,
an dem die Kappen 12 aus dem Zuführschacht 10 herausgleiten, besteht aus einer horizontalen Fläche, die.
in Umlaufrichtung der Maschine (in der Zeichnung nach
rechts) gesehen, leicht auf ein oberes Niveau ansteigt
und in eine ebenfalls horizontale Fläche auf diesem oberen Niveau übergeht. In F i g. 2 ist auch das untere
Ende des unteren Teiles 9 eines Schließstößels 6 dargestellt. Das untere Ende ist für das Zusammenwirketi
mit der Kappe besonders ausgebildet und hat daher für jeden Kappentyp eine spezielle Form. Sämtliche
Ausführungsformen des unteren Teils 9 des Schließstößels enthalten jedoch einen Mitnehmer 15, der von dem
Ende in Richtung gegen den Teil 11 vorspringt und, in
Umlaufrichtung des Schließstößels (Pfeil in I-ig.2) gesehen, an der Hinterkante des Stößelteils 9 liegt. Das
dargestellte Ausführungsbeispiel, das zum Zusammenwirken mit einer Kreisrunden Kappe oder einem
Stopfen aus Kunststoff mit Aufreißring bestimmt ist,
jo weist eine nach unten offene Aussparung auf, deren
Form im wesentlichen der Form des oberen Teiles der Kappe entspricht. Die Aussparung weist eine Öffnung
17 für den Zugring sowie Lippen oder eine Rast 18 auf, die beim Einführen der Kappe in die Aussparung mit
)■> einer am oberen Ende der Kappe vorhandenen
Umfangsnut zusammenwirkt. Wenn die Kappe aus einem elastischen Kunststoff hergestellt ist, können die
Lippen starr sein, da die untere abgeschrägte Fläche der Lippen beim Einführen der Kappe 12 in die Aussparung
die Oberkante der Kappe beiseitedrücken kann und diese räch Vorbeitreten an den Lippen 18 einrastet, so
daß die Kappe in der Aussparung gehalten ist. Das Einführen der Kappe in die Aussparung erfolgt mit Hilfe
des Teiles 11, wie dies noch eingehend beschrieben wird.
4r> Im folgenden wird nun die Wirkungsweise der
Maschine beschrieben. Wenn sich die Maschine im Betrieb befindet, laufen das untere Rad 1 sowie auch das
obere Rad 2 kontinuierlich um, die Roder 1 und 2 sind drehfest miteinander verbunden, so daß jeder der von
so dem oberen Rad 2 gesteuerten Schließstößel die ganze Zeit über mit der gleichen Flaschenaufnahmekammer 4
am Umfang des Rades 1 zusammenwirkt. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist nur ein solcher aus einem
Schließstößel 6 und einer Flaschenkammer 4 bestehender Satz beschrieben, obwohl die Anodnung normalerweise
mit mehreren solchen Sätzen in regelmäßig verteilter Anordnung versehen ist. In Fig. 1 sind die
aufeinanderfolgenden Stellungen, die jeder Verschlußteil im Verlauf einer Umdrehung der Räder 1 und 2
bo durchläuft, mit Buchstaben A bis F bezeichnet.
In der Stellung A befindet sich der Schließstößel 6 in seiner oberen Stellung, bei der eine Flasche 5 in ihre
Kamnior 4 eintreten kann, ohne daß der obere Teil oder
Hals der Flasche durch den unteren Teil 9 des
h'i Schließstößels 6 behindert wird.
Wenn der Schließstößel 6 infolge der Drehung des Rades 2 in die nächste Stellung B bewegt wird, bleibt er
weiterhin auf der gleichen Höhe. Während dieser
Bewegung aus der Stellung A in die Stellung B gelangt der Schließstößel 6 an dem Kappen/uführschacht 10
vorbei. Der Stößel befindet sich auf einer solchen Höhe, daß das untere Ende des Stößelteils 9 frei an der Kappe
12 vorbeitreten kann, die sich außerhalb des Zuführschachtes 10 auf dem Teil 11 befindet (Fig.2). Der
Abstand zwischen dem unteren Ende 9 des Stößels 6 und der Oberfläche des Teiles 11 auf dem sich die
betrachtete Kappe 12 befindet, ist jedoch derart, daß der Mitnehmer 15 des Schließstößels an der Kappenkante
angreift und die Kappe - in der Zeichnung nach rechts - mitnimmt. Die Kappe gleitet dann genau unter
den Teil 9 des Schließstößels 6 und wird von dem Mitnehmer i5 und dem Teil 1! geführt. Bei der weiteren
Verschiebung nach rechts nähert sich die Kappe wegen der aufwärtsgerichteten Neigung des Teiles 11 allmählich
der Aussparung 16. Nach Bewegung über eine gewisse Strecke stößt der (in Bewegungsrichtung
gesehen) vordere Teil der Kappe an der Vorderseite des Vorsprungs 18 in der Auspsrung 16 an, und bei der
Weiterbewegung auf der Oberfläche des Teiles 11 auf das höhere Niveau gelangt auch der Rest des
Vorsprungs 18 in der Aussparung 16 an, und bei der Berührung, so daß diese unter einer Art Schnapp- oder
Rastwirkung in der Aussparung 16 am Ende des Schließstößels gehalten wird.
Wenn der Schließstößel, der nun mit einer Kappe versehen ist, die Stellung C erreicht, hat er bereits
begonnen, sich gegen die Öffnung der darunter befindlichen Flasche 5 abwäriszubewegen. Während
der weiteren Abwärtsbewegung in Richtung der Stellung D wies die Kappe in die Kappe in die
Flaschenöffnung eingeführt und derart niedergedrückt, daß die Flasche verschlossen wird.
Das Schließen ist beendet, wenn der Schließstößel 6 die Stellung D erreicht, jedoch bleibt das untere Ende
des Schließstößels weiterhin mit der an der Flasche angebrachten Kappe im Eingriff.
Bei Weiterbewegung in Richtung auf die Stellung E beginnt der Schließstößcl sich wieder aufwärtszubcwcgen,
und in der Stellung E ist der Eingriff zwischen dem Schließstößel und der an der Flasche angebrachten
Kappe gelöst. Die Trennung des Schließstößels von der Kappe erfolgt dadurch, daß die elastische Kante der
Kappe nach oben umgebogen wird, so daß der Eingriff des vorspringenden Randes 18 mit der Nut 19
aufgehoben wird, während die Flasche daran gehindert ist, dem Stößel zu folgen, weil die Aussparung im
obersten der drei Flansche am Umfang des Rades 1 kleiner als die übrigen ist und den Flaschenhals
zurückhält. Da zum Trennen des Schließstößels von der Kappe eine gewisse Kraft erforderlich ist, liefert dies
zugleich eine Kontrolle darüber, daß das Schließen einwandfrei durchgeführt wurde und die Kappe sich fest
an ihrem Platz in der Flasche befindet.
In der Stellung F ist die Aufwärtsbewegung des Schließs!öße!s bereits beendet, und der Schließstößel
befindet sich nun auf dem gleichen Niveau wie bei Beginn dieses Arbeitsspiels. In der Stellung F kann
daher die mit dem Verschluß versehene Flasche frei aus dem Rad 1 und aus der Schließmaschine ausgeführt
werden, was bedeutet, daß der Schließvorgang beendet ist.
Es ist, wie bereits oben erwähnt, möglich, das untere Ende des Schließstößcls einer Anzahl unterschiedlicher
Kappenausbildungen anzupassen. Die Kappen können an den Schließstößeln beispielsweise mittels einer
druckknopfartig ausgebildeten Vorrichtung gehalten sein, und wenn Kappen aus magnetischem Material
verwendet werden, dann kann das Rastglied zum Halten der Kappe an dem Schließstößel durch einen Magneten
ersetzt werden.
jo Wenn es sich bei dem Flaschenfüllgut um Bier
handelt, bildet das Fehlen von Schienen oder ähnlichen Teilen oberhalb der Flaschenöffnung einen weiteren
Vorteil. Es ist nämlich üblich, das nach dem Abfüllen in den Flaschen vorhandene Bier aufzuschäumen, um zu
verhindern, daß vor dem Verschließen Luft in die
Flaschen gelangt. Über der öffr.ung wird also ein
Schaumkrönchen gebildet, und dieses wird bei den bekannten Maschinen während des Verschließens durch
die Führungsschienen abgestreift, was nicht nur eine
•io Beeinträchtigung der beabsichtigten Wirkung darstellt,
sondern auch zu einem hygienischen Mißstand führt, da an den Schienen zurückgebliebenes schales Bier in
nachfolgende Flaschen abtropfen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Vorrichtung zum selbsttätigen Anbringen von Verschlüssen auf Behältern, mit einem Behälterförderer,
mit einem Magazin und einem Zuführschacht zum Zuführen der Verschlüsse und mit Mitnehmerstiften,
die eine Führungseinrichtung derart entlang einer Kurvenbahn bewegt, daß eine Leiteinrichtung
die Mitnehmerstifte von einem Niveau oberhalb der Behälteröffnungen bis zu etwa einer Behälteröffnung
hinab und wieder zurückführt und die Mitnehmerstifte jeweils einen Verschluß vom
Magazin bzw. Zuführschacht übernehmen, das in einem im wesentlichen horizontalen Endabschnitt
endet, ein Stück weit längs einer Kurvenbahr; sich erstreckender Gleitschiene mitnehmen und auf der
jeweiligen Behälteröffnung anbringen, dadurch
gekennzeichnet, daß der Endabschnitt des Zuführschachtes (10) unter im wesentlichen rechtem
Winkel oberhalb der Gleitschiene (1!) an diese so herangeführt und diese mit Anschlägen (13) in
solchem Abstand vom Ende des Zuführschachtes (10) versehen ist, daß jeweils nur etwa ein Verschluß
(12) Platz zwischen denselben und dem Zuführschacht (10) findet, und daß die Gleitschiene (U)
über eine schräg ansteigende Gleitfläche bis zu einem oberen Niveau führt, wodurch der jeweilige
vom Mitnchmcrstift (6) mitgenommene Verschluß (12) in eine Rast des Mitnehmerstifts (6) eindrückbar
ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitschiene (II) von einer etwa
horizontalen Übernahmefläche ausgehend über die Gleitfläche bis zu einer etwa horizontalen Endfläche
ansteigt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rast aus Vorsprüngen (16,
18) in einer Aussparung (17) an der Stirnseite des Mitnehmerstifts (6) besteht.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerstifte
(6) und die Behälter (5) mittels einer karusselartigen Führungseinrichtung (1, 2) auf einer
kreisförmigen Kurvenbahn bewegbar sind.
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