DE255058C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B3/00—Blasting cartridges, i.e. case and explosive
- F42B3/10—Initiators therefor
- F42B3/195—Manufacture
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Wire Processing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 255058 KLASSE 78 e. GRUPPE
HERMANN BAUMANN in CÖLN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. November 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine, welche die Zuleitungsdrähte von elektrischen
Zündern strähnenartig zusammenlegen soll, ähnlich wie dies bisher von Hand geschah.
Das Kennzeichen der Maschine besteht darin, daß die von Abwickelrollen abgezogenen Drähte zusammen um mindestens zwei im Abstande voneinander befindliche stillstehende Stifte mittels eines Wickelarmes in mehrfachen
Das Kennzeichen der Maschine besteht darin, daß die von Abwickelrollen abgezogenen Drähte zusammen um mindestens zwei im Abstande voneinander befindliche stillstehende Stifte mittels eines Wickelarmes in mehrfachen
ίο Lagen, z. B. 4, gewickelt werden. Die dadurch
gebildete Drahtsträhne kann dann mit dem einen Ende des Drahtpaares schraubenförmig
bewickelt und das entgegengesetzte, zur Verbindung mit dem Zündkopf dienende Ende
des Drahtpaares zusammengedreht werden.
Die feststehenden Stifte, um welche die Drähte gewickelt werden, werden zweckmäßig
von einem Rad, Scheibe o. dgl. getragen, welches ruckweise so bewegt wird, daß in der
einen Drehstellung das Bewickeln der Stifte zur Bildung der Strähne, in einer zweiten
Drehstellung die schraubenförmige Bewicklung der Drahtlagen mittels einer das eine Ende
des Drahtpaares erfassenden, selbsttätig geführten Klaue und in einer dritten Drehstellung
das Zusammendrehen der Drähte durch eine gleichzeitig gedrehte und achsial bewegte Zange erfolgt.
Auf der Zeichnung ist eine Maschine nach der Erfindung beispielsweise dargestellt, und
zwar zeigt:
Fig. ι eine Oberansicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht von rechts gesehen (Fig. 1) und
Fig. 2 eine Seitenansicht von rechts gesehen (Fig. 1) und
Fig. 3 eine Vorderansicht.
Der auf den Haspeln α α aufgewickelte
Zünderdraht läuft zunächst über die Mitnehmerrollen b b, wird dann über die Rolle c
zu den absatzweise arbeitenden Quetschwalzen d geführt, welche stellenweise die Isolation der
Drähte entfernen und gelangt dann in die Düse e der Wickelstange f. Diese Stange
erhält durch die Kurbel g eine hin und her gehende Bewegung. Durch das drehbare Führungsstück
k wird der am Ende der Wickelstange sitzenden Düse eine Bewegung erteilt,
welche sie in elliptischer Form um die Wickelstifte i1 und i2 herumführt, wobei sie den
Draht in mehreren Lagen um diese wickelt. Die Wickelstifte sitzen zu vier Paaren auf
dem Rade I. Dem Rade I wird durch geeignete Übersetzung eine absatzweise Bewegung
erteilt, derart, daß, nachdem genügende Drahtlagen aufgewickelt sind, eine Vierteldrehung
stattfindet, worauf eine Bewicklung des nächsten Stiftenpaares erfolgt usw.
Sobald eine Vierteldrehung vollendet ist, schneidet die Schere m die Drähte bei 3
durch. Die durchgeschnittenen Drähte nehmen darauf infolge Federung die Stellung 4 ein,
während die anderen Drahtenden durch die Klemmen η festgehalten werden. Es erfolgt
nunmehr die Umwicklung der Drahtenden 4 um die auf den Wickelstiften sitzenden Drahtwindungen.
Dies geschieht durch die Vorrichtung 0, welche schraubenförmige Windungen besitzt
und bei der Vorwärtsbewegung gezwungen ist, eine den Windungen entsprechende Umdrehung
zu machen. Hierbei werden mittels des Maules 5 die Drähte bei 6 erfaßt und um die Windungen 7 gewickelt; es entsteht dadurch
die geschlossene Drahtsträhne 8.
Es erübrigt sich nunmehr, die Drahtenden 3
so zu verdrehen, daß sie in ihrer Lage gegeneinander unverrückbar festgehalten werden.
Dies geschieht durch die Vorrichtung -p, welche auf dem Schlitten q sitzt, welcher eine hin
und her gehende Bewegung macht. Hierbei wird mittels Zahnstange, Zahnräderübersetzung
und Sperrad die Vorrichtung p in Umdrehung versetzt, derart, daß sie beim Vorwärtsgange
stillsteht und beim Rückgange sich dreht.
ίο Dabei werden die Drahtenden von der Zange 9
bei 10 gefaßt und beim Rückgange verdreh!. Sobald dies vollendet ist, tritt der Abwerfer r
in Tätigkeit und entfernt die fertige Puppe, worauf sich das beschriebene Spiel in gleicher
Weise wiederholt.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Maschine zum Zurichten der Zuleitungsdrähte von elektrischen Zündern, dadurch gekennzeichnet, daß von Abwickelrollen abgezogene Drähte zusammen um mindestens zwei in beliebigen Abständen voneinander angeordnete feststehende Stifte mit Hilfe eines geeigneten Wickel armes in fortlaufendem Arbeitsgange in mehrfachen Lagen nacheinander gewickelt bzw. gefalzt werden.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das von der Drahtspule abgeschnittene freie Ende der durch Umwicklung der feststehenden Stifte gebildeten Drahtsträhne von einer schraubenförmig geführten Klaue o. dgl. erfaßt und um die Wickellagen schraubenförmig gewickelt wird.
- 3.. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufnahme des Zündkopfes dienenden Enden der Drähte von einer selbsttätig bewegten Zange erfaßt und schraubenförmig zusammengedreht werden.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE255058C true DE255058C (de) |
Family
ID=513189
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT255058D Active DE255058C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE255058C (de) |
-
0
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