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DE2326368A1 - Verfahren und vorrichtung zum abziehen der isolierung vom ende eines drahtpaares - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum abziehen der isolierung vom ende eines drahtpaares

Info

Publication number
DE2326368A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blades
wires
wire
insulation
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732326368
Other languages
English (en)
Inventor
Earl Earnest Folkenroth
Charles Dale Steiner
Robert Ullman
Earl William Wagner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TE Connectivity Corp
Original Assignee
AMP Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US00258334A external-priority patent/US3815449A/en
Application filed by AMP Inc filed Critical AMP Inc
Publication of DE2326368A1 publication Critical patent/DE2326368A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G1/00Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines
    • H02G1/12Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for removing insulation or armouring from cables, e.g. from the end thereof
    • H02G1/1292Devices for dismantling twisted filaments

Landscapes

  • Removal Of Insulation Or Armoring From Wires Or Cables (AREA)

Description

"Λ I I N ΙΛΜ WAI I I.
HELMUT SCIIROETr-R · KLAUS LEHMANN
DlPL-PHYS. DIPL.-INC. 2326368
8 MÖNCHEN 25 · LJPOWSKYSTR. IO
AMP Incorporated anp-20
Ιίο/Sck
22. Mai 1973
Verfahren und Vorrichtung zum Abziehen der Isolierung von linde eines Drahtpaares
In der US-PS 3 003 375 ist ein Verfahren zum Abstreifen oder Abziehen der Isolierung vom Endteil eines isolierten Brautpaares gewickelter Form dargestellt. Bei di&sem Verfahren wird die Isolierung jedes einzelnen Drahtes unter einem 'Abstand vom Drahtende radial unter Verwendung von Abstreiferklingen durchtrennt.,Die Drähte werden nachfolgend von den geschlossenen Klingen abgezogen, um auf diese Weise die Isolierung abzustreifen.
Wie in der genannten Patentsciirift erläutert ist \veist das zur Durchführung des Verfahrens dienende Gerät ein Paar zim Abstreifen der-Isolierung dienender Klingen auf, die mit Isolierungsschneid- bzw. Messerkanten ausgebildet sind und sich zwischen einer geöffneten Position' zur Aufnahme des Drahtes und einer geschlossenen Position zum Durchtrennen der Isolierung bewegen lassen.
üin Nachteil dieses bekannten Verfahrens und der Vorrichtung hierzu besteht darin, daß die abgestreiften Teile der Drähte nicht entdreht sind, d.h. die Drähte sind von den abgestreiften
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Teilen nicht zurückgedreht bzw. entdreht. Das gedrehte Drahtpaar eignet sich also noch nicht dazu, um die abgestreiften Drahtteile einer Sickenmaschine zur Verbindung mit elektrischen Anschlußstücken oder Klemmen zuzuführen, einer Vorrichtung, welche die abgestreiften Teile gleichzeitig mit dieser Sickenverbindung versieht, da die beiden Gesenksätze dieser Maschine, je ein Gesenksatz zum Zwecke der Sickenverbindung eines Anschlußstückes, an einem Draht, ausreichenden gegenseitigen Abstand besitzen müs-sen, um die Seitenwände der Muttergesenke so dick auszubilden zu können, daß sie der Sickenkraft ohne Gefahr des Bruches widerstehen können. Wenn die Anschlußstücke oder mit den Drähten zu verbindenden Klemmen in Aufnahmeöffnungen eines isolierenden Gehäuses eingelegt werden daan ist es außer- · dem erforderlich, die Drähte zuvor soweit zu entdrehen oder entwickeln, daß der erforderliche Abstand zwischen diesen öffnungen erreicht wird.
Obwohl die Drähte manuell entdreht werden können stellt sich diese Arbeitsweise in jedem Fall als zeitaufwendig dar und kann nicht in Kauf genommen werden, wenn die Sickenmasdine Bestandteil einer Vorrichtung zur Herstellung von Leitungen ist, die automatisch das Abstreifen der Drähte und das Herstellen J der Sickenverbindungen vollzieht.
Davon ausgehend kennzeichnet sich ein zur Lösung der genannten Probleme dienendes Verfahren der eingangs erwähnten Art durch die im Kennzeichnungsteil von Anspruch 1 enthaltenen Verfahrensmerkmale.
Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist erfindungsgemäß gekennzeichnet durch die Merkmale des Anspruches 2.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von Ausführungsbeispieleu unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung erläutert.
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Fig. 1 ist eine Perspektivansicht eines ündteils eines gedrehten Paares isolierter Drahte;
Fig. 2 ist eine der Fig. 1 vergleichbare Ansicht unter Darstellung der Drähte nach Entfernung der Isolierung von den linden der elektrisch leitenden Drahtkerne und nach gegenseitigem Lntdrehen der Drahteiidteile;
Fig. 3 ist eine teilweise geschnittene Draufsicht (unter Hinweglassung einiger Teile) eines Gerätes gemäß der Erfindung zum Abstreifen der Isolierung von den Liuleii der Drähte und zum gegenseitigen Lntdrehen derselben. Die Teile des Gerätes sind in Ausgangsposition wieder gegeben; " - -
Fig. 4 ist eine perspektivische Lixplosivdarstellung eines cu lintdrehen und Abstreifen - dienenden Arbeitskopfes des erfiiidungsgemäßen Gerätes ;
Fig. 5 ist eijie Ansicht von Linie V-V in Fig. 3;
Fig. 6 ist eine der Fig. 5 vergleichbare Ansicht unter Darstellung der Teile während einer nachfolgenden Arbeitsstufe bei Betrieb des Gerätes;
Fig. 7 ist eine teilweise geschnittene Draufsicht eines zum Abstreifen von Draht und zum Entdrehen des Drahtes dienenden. Gerätes gemäß einer v/eiteren Ausfüurungsform der Erfindung. Die Teile des Gerätes sind in Ausgangsposition wiedergegeben;
Fi^. 8 ist eine Ansicht von Linie VIII-VIII in Fig. 7;
Fig. 9 ist eine vergrößerte Ansicht von Linie IX-IX in Fig. 7 unter Darstellung der Teile während einer späteren Arbeitsstufe bei Betrieb des erfindungsge-Gerätes ,
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Fig. 10 ist e-ine vergrößerte Teilansicht unter Darstellung der zum Abstreifen der Isolierung dienenden Klingen des Gerätes gemäß Fign. 7-Ü in Ausgangsposition bei zwischen den Klingen befindlichen Drähten;
Fign. 11 sind der Fig. 10 vergleichbare Ansichten unter Derund 12 stellung der Klingen während zweier nachfolgender Arbeitsstufen bei Betrieb des Gerätes gemäß Fign. 7-9;
Fig. 13 ist eine Perspektivansicht eines zum Abstreifen von Draht und zum Entwickeln von Draht dienenden Arbeits-' kopfes des inden Fign. 7-9 dargestellten Gerätes a;.i Beginn des Arbeitsablaufes unter Darstellung von Einzelheiten eines Antriebes für diesen Arbeitskopf; und
Fign. 14 sind der.Fig. 13 vergleichbare Ansichten unter Dar- und 15 stellung der Teile während verschiedener Arbeitsstufen bei Lauf des erfindungsgemäßen Gerätes.
Gemäß Fig. 1 besteht ein Paar 1 isolierter Drähte aus zwei identischen Einzeldrähten, welche in Schraubenform entlang ihrer Baulänge gevickelt sind.
Wie Fig. 2 erkennen läßt, wurde die Isolierung vom Ende jedes Einzeldrahtes zurückgeschoben bzw. abgestreift, wodurch eine kurze Länge des elektrisch leitenden Drahtkernes freiliegt. Die Drähte wurden außerdem in Richtung ihrer Enden entwickelt bzw. entdreht j um die abgestreifte']! Enden der Drahtkerne einen Paar anliegender Sicken-Gesenkpressen (nicht dargestellt) zuorunon zu können. Diese-werden verwendet., um Hülsen oüer elektrische Anschlußstücke (nicht dargestellt) an den abgestreiften Enden der Drahtkerne zu befestigen.
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Eine bevorzugte Ausführungsform des Gerätes zum Abisolieren' bzw. Abstreifen und Entdrehen von Drähten wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Fign. 3-6 erläutert.
Gemäß Fig. 3 umfaßt das Gerät einen Kopf 2 zum Abstreifen und Entdrehen, eine Drahtklemmeinrichtung 4 nahe des Kopfes 2 und einen Antrieb 6, durch welchen der Kopf 2 die genannten Arbeiten vornimmt. Der Antrieb 6 wird nachfolgend ausführlicher unter Bezugnahme auf die Fign. 7-15 der Zeichnungen erläutert.
Gemäß Fig. 4 umfaßt der Kopf 2 einen im Querschnitt kreisförmigen Körper 8 und eine vordere Platte 10, welche mittels Schrauben 12 am Körper 8 angebracht ist. Zu diesem Zweck greifen die Schrauben 12 in zugeordnete öffnungen 14 des Körpers 3 ein. Der Körper S weist ein Paar diametral einander gegenüberliegender radialer Schlitze 16 und 16! "auf, in welchen zum Abstreifen der Isolierung dienende Klingenhalter 18 und 18' vorgesehen sind. Bin weiteres Paar diametral gegeüberliegcnder .radialer^. Schlitze 20 und 20' ist schmäfer ausgebildet als das Paar der Schlitze 16 und 16' und erstreckt sich rechtwinklig zu diesen, um abgetrennte Teile von Isolierung in nachfolgend erläuterter Weise abwerfen zu können.Der Körper 8 besitzt eine in der Mitte befindliche und durchgehende öffnung 22 im Schnittpunkt der vier radialen Schlitze. Durchgehende Öffnungen 24 und 24' verlaufen radial von der Öffnung 22 entlang der Basis der Schlitze 16 und 16f.
Die Klingenhalter 13 und 18' sind von rechtwinkligem Querschnitt und sind den Abmessungen der Schlitze 16 und 16' angepaßt. Sie besitzen an ihren rechten Enden (gesellen in Fig. 4) Flächen 19. Die radial inneren Enden der Klingcnhalter sind mit Ausnehmungen 2S und 28' ausgebildet, die durch Zapfen 30 und 30' überbrückt sind.
Zum Abstreifen der Isolierung dienende Klingen 32 und 52' sind gegeüber den Flächen 19 der Klingenhalter 18 und 13' zwischen
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den Flanschen 2G durch Befestigungselemente 34 befestigt. Die Befestigungselemente erstrecken sich ckirch läng liehe öffnungen 36 indcn Klingen, so daß diese in Längsrichtung derKlingenhalter einstellbar sind. Die rechte'(gemäß Fig. 4) Seite der Klinge 32 besitzt eine Ausnehmung 38, welche den Raum far einen Steuerzapfen 40 beläßt. Dieser erstreckt sich von der Fläche 10 des Kiingeiiüalters IS. Die linke (ger.äß Fig. 4) Seite Jur iviingc 52 ist mit einer Ausnehmung Ί2 verseilen, während a::. unteren rechten Bnde (Fig. 4) der Klingenarii: 44 nach unten absteht. Die die Isolierung abtrennenden Kanten 40 und 48 sind auf der Klinge 52 zwischen dem oberen Lnde des Arms 44 und dem unteren linde- der Ausnehmung 42 ausgebildet. Die Schneid- bzw. Trennkanten beschriebener Anordnung sind im wesentlichen halbkreisfürmi-g.
Die Klinge 32' ist komplementär bzw. ergänzend zur Klinge 32 ausgebildet und weist einen nach oben sich erstreckenden Arm 44' auf, welcher in der Ausnehmung 42 aufnehbar ist. Die Klinge 32' besitzt eine Ausnehmung 42' zur .Aufnahme des Arms 44 der Klinge 32 als auch eine Ausnehmung 38' entsprechend der Ausnehmung 38. Die Ausnehmung 38' stellt den erforderlichen Raum für einen Steuerzapfen 40' am Klingenhalter 18' dar. Die zur Durchtrennung der Isolierung dienenden Kanten 46' und 48' der Klinge 32' befinden sich je in fluchtender Lage mit einer der Kanten 46 und -IS der Klinge 32.
Die Platte 10 besitzt ein Paar gegenüberliegender und durchgehender Öffnungen 50 und 50', welche den erforder lichen'Raum für die Köpfe der Schrauben 34 und 34' bieten, um eine radiale Verschiebebevieguiig der Klingenhalter 13 und 18" in den Schlitzen und 16' zulassen zu können. Die links (Fig. 4) befindliche Fläche .51 der Platte 10 ist mit flachen Ausnehmungen 56 und 56' ausgebildet, die sich vonden radial inneren linden der öffnungen 50 und 50' in Richtung der Mitte der Platte erstrecken. Dort befindet sich eine Drahteintrittsöffnung 52 mit einer schräg zulaufenden Mündung 54 (Fig. 3) zur Aufnahme und zur Führung des Drahtes.
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BAD ORIGINAL
Ein zum Ausrichten des Drahtes dienender Körper 5 8 ist innerhalb der Ausnehmung 56 angebracht und dreht sich in Form eines Winkelhebeis um einen Zapfen 60. Ein Arm 61 des Winkelhebels erstreckt sich normalerweise in Richtung der Öffnung 52, während sich der andere Arm 64 rechtwinklig bezüglich des Armes 61 nach links gerichtet (Fig· 4) erstreckt, also in Richtung der linken Wand der Ausnehmung 56. Ein vergleichbarer, zum Ausrichten des Drahtes dienender Körper 58' ist auf einen Schwenkzapfen 60' innerhalb der Ausnehmung 56' spiegelbildlich bezüglich des Körpers 58 angeordnet. Er besitzt einen dem Arm 64 entsprechenden Ar;.: 64', welcher in Richtung der rechten Wand der Ausnehmung 56' ausgerichtet ist. Die seitlichen Kanten 55 und 55' der Körper SS und 58' sind durch die Zapfen 40 und 40' ergreifbar, um die Bewegungen der Körper 58 und 58' in nachfolgend beschriebener Weise steuern zu können. Die Körper 58 und 58' besitzen an ihren an die Öffnung 52 angrenzendden Enden bogenförmige und den Draht ergreifende Flächen 62 und 62'.
Das Gerät weist einen auf einem Bett angebrachten Rahmen 72 (Fig. 3) auf, welcher teilweise dargestellt ist und auf welchem sich der Antrieb 6 und die Klemmeinrichtung 4 befinden. Die Klemmeinrichtung 4 ist an einem Arm 74 vorgesehen, der materialeinheitlich nit de:=. Rahmen 72 ausgebildet ist und an.seinem oberen Ende einen Block 76 mit einer durchgehenden öffnung 78 aufweist. Die Öffnung 78 ist auf die Mündung 54 ausgerichtet. Eine gemäß Fig. 3 an der rechten Fläche des Blockes 76 befestigte Platte 80 weist eine Mündung 81 auf, um die Drähte in den Kopf 2 einzuführen.
Ein Draht-Kleiüinkörper 82 ist auf einer Kolbenstange 84 einer pneumatischen Kolben-Zylindereinheit 86 angebracht, welche am unteren Ende des Arms 74 befestigt ist. Der Klemmkörper 82 ist in einer Ausnehmung verschiebbar, die zwischen dem Block 76 und der Platte 80 besteht. Die Ausnehmung erstreckt sich dabei senkrecht bezüglich der Öffnung 78. -
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Der Kopf 2 ist mit Hilfe von nicht dargestellten Befestigungs- ' elementen an dem rechts befindlichen, erweiterten Endteil 90 einer Hohlwelle 88 angebracht. Die Befestigungselemente erstrecken sich durch die öffnungen 89 (Fig. 4) des Körpers 8 und in den rechten Bndteil 90 der Welle 88. Die Welle 88 ist um eine Achse X-X drehbar, die sich zwischen den Schneidkanten der Klingen 32 und 32' erstreckt und senkrecht zu den Flächen dieser Klingen liegt. Ein Paar diametral gegenüberliegend/axialer Ausnehmungen 92 und 92' im Teil 90 der Welle 88 dient zur Aufnahme von Ectütigungsannen 94 und 94', Vielehe mittels Drehzapfen 96 und 96' innerhalb der genannten Ausnehmungen verschwenkbar sind. Die freien linden der Arme 94 und 94', die sich durch die Öffnungen 24 und 24' i;a Körper 8 erstrecken, besitzen Nuten 100 und 100', die an ihren freien bzw.-rechten Enden Zapfen 30 und 30' der verschiebbaren Klingenhalter 18 und 18' aufnehmen. Die Arme 9 4' und 94' werden mit Hilfe von Federn 98 und 98' normalerweise gegenseitig, d.h. einander abgewandt verspannt.
Unter Wirkung der Federn 9 8 und 98' halten die Arme 94 und 94' normalerweise die Klingenhalter 18 und 18' in. ihren Positionen, in welchen sie entfernt voneinander liegen, um auf diese Weise die Klingen 32 und 32' in geöffneter Position (Fign. 3-5) zu halten. Wenn die Arme 94 und 94' in nachfolgend ausführlich erläuterter Weise einander angenähert v/erden bewegen sich die Klingen 32 und 32' in Radialrichtung aufeinander zu und bewegen sich infolgedessen in Verschlußposition.
Zum Schließen der Klingen werden die Arme 94 und 94' mit Hilfe einer Hülse 102 angenähert. Die Hülse 102 ist auf dem Teil 90 der Welle angebracht und dort'gegenüber Drehbewegung verkeilt. Auf diese Weise ist die Hülse 102 während Drehung der Welle SS axial bezüglich dieser verlagerbar. Steuerrollen 106 sind drehbar auf der Hülse 102 befindlichen Zapfen 107 gelagert und liegen an den Außenflächen der Arme 9 4 und 94' an. Wenn die Hülse 102 gemäß Fig. 3 nach rechts verschoben wird werden die Arr.:e 9-\ und 94' mit Hilfe der Rollen 106 pcpc-jisoitir angenähert, u::\
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auf diese Weise die Klingenhalter 18 und 18' aus der in den Fign. 3-5 dargestellten Position in die in Fig. 6 dargestellte Position zu verlagern.
Die axiale Bewegung der Hülse 102 wird unter Verwendung eines Hebels 108 vorgenommen, der verschwenkbar mit Hilfe eines Zapfens 110 am Rahmen 72 angelenkt ist. Das obere (Fig. 3). Ende des Hebels 1OS bildet einen Bügel, innerhalb welchem die Hülse 102 aufgenommen ist. Rollen (nicht dargestellt) anden Armen des Bügels befinden sich in einer am Umfang verlaufenden Nut 112 der Hülse 102, so daß sich die Welle 88 und die Hülse 102 als eine Einheit drehen können. Die Verbindung zwischen der Hülse 102 und dem Hebel 108 ist nachfolgend ausführlicher unter Bezugnahme auf die Ausführungsform gemäß Fign.7-15, erläutert.
Der linke (Fig. 3) Teil der Welle 88 ist in Lagerbuchsen 114 geführt, die in einem einen Bestandteil des Rahmens 72 bildenden Lagergehäuse 166 angebracht sind» Das linke Ende der Welle 88 erstreckt sich über das Gehäuse und trägt einen an ihr befestigten Bund 118. Dieser Bund trägt seinerseits ein Kegelzahnrad 120, welches in ein größeren Durchmesser aufweisendes Kegelzahnrad 122 auf einer drehbaren Welle 124 eingreift. Das Kegelzahnrad 120 ist mit Hilfe einer Kiemmutter 134 gegenüber Drehung bezüglich der Welle 88 abgesichert. Durch Drehung der Welle werden somit über die Kegelzahnräder 120 und 122 die Welle 88, der Bund 102 und der Kopf 2 angetrieben.
Eine innerhalb der Welle 88 befindliche Anschlagstange 126 weist eine Anschlagfläche 127 auf, welche sich nahe der Klingen 32 und 32' befindet. Die Stange 126 ist axial verschiebbar, da ihr linker Endteil 128-ein Außengewinde trägt und in ein entsprechendes Gewinde innerhalb der Welle 88 eingreift. Das Gewindeende 130 der Stange 126 erstreckt sich über das linke Ende der Welle 8S und ist mit einer" Kiemmutter 136 ausgebildet. Es ist lediglich
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erforderlich, die Mutter 13G zu lockern und die Welle 126 zu drehen, um die axiale Position der Anschlagfläche 127 bezüglich der Kllngeneinzustellen. Danach wird die Mutter 136 wiederum festgezogen.
Bei Betrieb wird das Ende des gedrehten Drahtpaares 1 durch die Mündung 81, die Öffnung 78, die Mündung 54 und durch die öffnung 22 des Körpers 8 eingeführt, bis die linden der Drähte an der Anschlagfläche 127 der Stange 126 anliegen. Die Axialposition dieser Stange wurde zuvor in vorangehend beschriebener Weise eingestellt, um die Länge der Isolierung zu bestimmen, welche von den Drähten abgetrennt wird. Die Einheit 86 wird anschließend in Betrieb genommen, um die Kolbenstange 84 auszufahren. Auf diese Weise werden die Drähte zwischen dem Klenmkörper 82 und dem Block 76 festgeklemmt und in dieser Position -festgehalten. Der Hebel 108 wird nunmehr im Uhrzeigersinn CFig· 3) verschwenkt, so daß die Arne 94 und 94' mit Hilfe der Rollen gegen die Wirkung der Federn 2 8 und 98' einander genähert werden. Die Klingenhalter 18 und 18' und die Klingen 32 und 32' werdeninfolgedessen einander zugewandt bewegt, während sich die Zapfen 40 und 401 entlang der Kanten 55 und 55' der zur Halterung der Drähte dienenden Körper 58 und 58' bewegen. Als Folge davon werden diese Körper aus der in Fig. 5 dargestellten Position in die in Fig. 6 dargestellte Position bewegt, wenn sich die Klingen und 32' schließen. Da die Körper 58 und 58' an den entgegengesetzten Seiten der Mitte der Platte 10 verschwenkbar angelenkt sind drehen sie sich in entgegengesetzten Richtungen, wie die Pfeile A und B in Fig. 6 erkennen lassen. Die bogenförmigen, am Draht anliegenden Flächen 62 und 62' der Körper 58 und 58' bewegen sich demgemäß in entgegengesetzten Richtungen. Die Fläche 62' liegt am unteren (Fig. 5) Draht des Drahtpaares an, während die Fläche 62 am oberen Drahtkörper anliegt. Wenn sich also die Klingen 32 und 32' einander zugewandt bewegen, jedoch noch nicht ihre geschlossene Position erreicht haben, werden die Drähte mit Hilfe der Halterungskörper 58 und 58' Seite an Seite ausgerichtet. Dabei befindet sich ein Draht zwischen den
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die Isolierung abtrennenden Kanten 4ό und 46', während sich der andere Draht zwischen den Kanten 48 und 48' befindet. Wenn die Klingen 32 u,nd 32' ihre geschlossene Position erreicht haben ist die Isolierung jedes Drahtes an rückwärtiger Position bezüglich des Drahtendes entsprechend der axialen Position der Anschlagfläche 127 innerhalb der Welle 83 abgetrennt.
Bei in geschlossener Position gehaltenen Klingen 32 und 32' wird die Welle 88 durch Drehung der Welle 124 in Umdrehung versetzt, um den Teil des Drahtpaares 1 aufzudrehen, welcher sich zwischen der Position der Verklemmung der .Drähte zwischen dem Block 76 und 82 und den die Isolierung abtrennenden Klingen 32 und 32' erstreckt. Nach Vollendung dieser Entdrehung wird die Einheit 86 betätigt, um den Körper 82 zum Zwecke der Freigabe der Dräute zurückzuziehen. Die Drähte werden nunmehr gemäß Fig. 3 aus ihrer Position zwischen den geschlossenen Klingen 32 und 32.' nach rechts gezogen, wodurch der abgetrennte Teil der Isolierung von jedem der Drähte abgestreift wird. Die kurzen Teile der sich zuvor zwischen' den Klingen 32 und 32' und der Anschlagfläcne 127 der Stange 126 erstreckenden Drähte wurden durch die Drehung der Welle 88 nicht entdreht; sie wurden jedoch dennoch entdreht und voneinander gelöst, nacndeni die Drähte aus ihrer Position zwischen den Klingen 32 und 32' abgezogen sind. V.enn also die Drähte vom Gerät abgezogen werden unterliegen sie sowohl einer Entdrehung als auch einen Abstreifen der Isolierung, wie. Fig. 2 erkennen läßt. Nach dem Abziehen der Drähte wird der iiebcl 1OS in seine Ausgangsposition zurückgeführt, um gleichfalls die Hülse 104 in ihre Ausgangsposition zurückkehren zu lassen. Die abgetrennten Isolierungsteile fallen in den Schlitz 20 oder 20' und werden nachfolgend durch Zentrifugalkraft abgestoßen, wenn sich der -Kopf wahrend nächster Inbetriebnahme des Gerätes dreht.
Da die Drähte durch die Körper 58 und 58' ausgerichtet werden, welche keinen Bestandteil der zum Abtrennen der Isolierung, dienenden klingen bilden, können die Schneid- bzw. -Trennkanten der Klingen frei a us gestaltet v/erden. In anderen Worten, die Schncid-
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kanten können gemäß Darstellung so geformt sein, daß sie im wesentlichen die Drahtkerne umgeben, wenn sich die Klingen in ihrer geschlossenen Position befinden. Auf diese Weise wird die Isolierung der Drähte vollständig abgetrennt.
Nachfolgend ist Bezug auf Fign. 7-14 der Zeichnungen genommen. Das in Fig. 7 dargestellte Gerät entspricht im wesentlichen dein der vorangehend beschriebenen Ausführungsform, weist jedoch Unterschiede hinsichtlich der Konstruktion des zum Abstreifen und Entdrehen dienenden Kopfes 2' als auch hinsichtlich der zum Abstreifen dienenden Klingen auf. In den Fign. 7-14 tragen die mit Bauteilen der Vorrichtung gemäß Fign. 3-6 identischen Bauteile die gleichen Bezugszeichen und werden nachfolgend nicht ausführlich wieder erläutert.
Gemäß Bezug auf die Fign. 7, 8, 13 und 14 befindet sich auf der Welle 124 ein Getriebesektor bzw. -abschnitt 240, mit welchem ein seitlich sich erstreckender Kurbelarm 244 einheitlich ausgebildet ist. Der Kurbelarm ist bei 242 am Rahmen 72 angelenkt und trägt einen Längsschlitz 246, der über einen Ansatz 250 und eine Kiemmutter 252 (Fign. 13 und 14) eine verstellbare Verbindung mit dem Ende der Kolbenstange 248 einer pneumatischen Kolben-Zylindereinheit 254 (Fign. 7 und 8')herstellt. Die Einheit 254 ist am Rahmen 270 bei 256 gemäß Fig. 8 angelenkt, so daß sich die Einheit beiBex^egung der Kolbenstange 248 drehen kann. Die Bewegung der Kolbenstange ruft eine Drehung des Zahnradabschnittes 240 über einen Teil einer ganzen Umdrehung hervor, also auch eine Drehung der Welle 124 und eine.Drehung des Kegelzahnrades 122.
An seinem bezüglich der Hülse 102 entfernt liegenden Ende trä^t der Hebel 108 eine Längsnut, in welcher ein Zapfen 212 (Fig. 7) in einer Gabel am freien Ende einer Kolbenstange 214 einer am Rahmen 72 angebrachten pneumatischen Kolben-Zylindereinheit 216 eingreift.
Das nahe bezüglich der Hülse 102 befindliche Lndo des IlcboJs 108 ist materialeinheitlich mit' einem Joch bzw. mit einer Γ;Γ:·ο1 218 (Fign. 8, 13 - 15) ausgestattet, deren hnden auf Jc; ent -
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ι Ο
gegengesetzten Seiten der Hülse 102 anliegen und Rollen 220 tragen. Diese sind in der am Umfang verlaufenden Ausnehmung 112 der Hülse 102 aufgenommen, um eine Drehung und axiale Bewegung der ■ Hülse 102 bezüglich der Welle 88 zuzulassen.
Die Welle 88 wird während jeder Inbetriebnahme mit Hilfe des die Kegelzahnräder 120 und 122 enthaltenden Getriebezuges um einige Umdrehungen gedreht. Am Gewindeteil 130 der Stange 126 befindet sich ein Handgriff 264, mit welchem die Stange drehbar ist, um die axiale Position der Anschlagfläche 127 entsprechend zu bestimmen.
Gemäß Fign. 13-15 ist der mittels Keilverbindung am Teil 90 der Welle 88 angebrachte Kopf 21 mit einem zylindrischen Körper 2 82 ausgestattet, an dessen rechter Seite (gemäß Fig. 15) eine kreisförmige Vorderplatte 2 84 befestigt ist. Der Körper 2 82 des Kopfes 2' besitzt zwei diametral einander gegenüberliegende radiale SdiLitze, in welchen die Klingenhalter 286 und 2861 (Fig. 7) verschiebbar sind. Zum Abstreifen der Isolierung dienende Klingen 308 und 308' sind an den Klingenhaltern 286 und 286' befestigt; wenn sich die Klingenhalter in Richtung der Welle 88 mit Hilfe der Arme 94 und 94' bewegen werden die Klingen 308 und 308'aus geöffneter Position gemäß Fig. 7 in geschlossene Position gemäß Fig. 9 verlagert. Der Aufbau und die Arbeitsweise der Klingen und 308' ist nachfolgend unter Bezugnahme auf die Fign. 10 - 12 erläutert. Der Körper 282 besitzt fernerhin radiale Schlitze (Fig. 9), die sich senkrecht bezüglich der die Klingenhalter und 286' aufnehmenden Schlitze erstrecken. Die Schlitze 185 ermöglichen den Auswurf abgetrennter Isolierungsteile, wie dies unter Bezugnahme auf die Schlitze 20 und 20' der Vorrichtung .gemäß Fign. 3-6 erläutert wurde.
Am Beginn eines Arbeitsablaufes des Gerätes befinden sich die Teile in der in Fig. 7 und 13 dargestellten Lage. Der Bedienungsmann führt ein gedrehtes Drahtpaar durch die Mündung 81, die öffnung 78 und die Mündung 54, bis die Drahtenden an der Anschlagfläche 27 anliegen. Diese wurde zuvor eingestellt, um die
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Länge der Isolierung zu bestimmen, welche von den Drähten abzustreifen ist. Nunmehr wird die Einheit 86 betätigt, wie dies unter Bezugnahme auf die Wirkungsweise der Anlage gemäß Fign. 3-6 erläutert wurde, um die Drähte durch die Klemmeinrichtung 4 ergreifen zu lassen. Die Einheit 226 wird in Betrieb genommen,um den Hebel 108 über einen im Uhrzeigersinn gerichteten Bogen (Fig. T) zu verschwenken. Auf diese V/eise bewegen sich die Klingen 308 und 308' gegenseitig in ihre geschlossene Position, in welcher sie die Drähte festhalten und teilweise die Isolierung abtrennen. Nunmehr wird die Einheit 254 betätigt,· um den Zahn- radabschnitt 240 über den Getriebezug 2 38, 2 32 und 226 in liner ehung zu versetzen, wodurch, die Welle 88 einige vollständige Umdrehungen ausführt. Der Kopf 2' dreht sich mit der Welle 88, so daß das Drahtpaar entlang des Teils der Drahtlänge aufgedreht wird, welcher sich zwischen der Klemmeinrichtung 4 und den Klingen 308 und 308' erstreckt. Die Anzahl der durch den Kopf 2' während jedes einzelnen Arbeitsablaufes durchgeführter Umdrehungen sollte der Anzahl der Drehungen des Drahtpaares zwischen der Klemmeinrichtung 4 und den Klingen 308 und 3OS' entsprechen. Die den Kurbelarm 244 mit der Kolbenstange 248 verbindende Einrichtung· 250, 252 kann axial eingestellt werden, um den Ar;.i 244 in eine Position zu bringen, in welcher sich die Kelle 88 entsprechend der erwünschten Anzahl von Umdrehungen dreht.
Nachdem der zum Entwickeln des Drahtes dienende Arbeitsablauf vollzogen ist wird die Einheit 86 betätigt, um den Körper 82 zum Zwecke der Freigabe der Drähte zurückzuziehen. Während sich die Klingen 308 und 308' in ihrer geschlossenen Position befinden zieht die Bedienungsperson die Drähte axial vom Kopf 2' ab, um die teilweise abgetrennten.Teile der Isolierung von den Drähten zu lösen. Dieser Arbeitsvorgang dient auch zum Entdrehen der Wicklungen des Drahtpaares, welches zwischen den Klingen 308 und 308' und der Anschlagfläche 127 (Fig. 15) liegt.
Die Einheit 16 wird anschließend betätigt, um den Hebel 108 in seine Ausgangsposition zurückkehren zu lassen. Die Einheit 254 wird in Betrieb genommen, um den Abschnitt 240 in die in Fig.15
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dargestellte Position zu bewegen. Während dieser Rückführungsbewegungen wird der Kopf 2' entgegengesetzt gerichtet gedreht, d.h. entgegengesetzt zur zum Entdrehen der.Drahte dienenden Drehrichtung. Während jeder derartigen Drehung werden die nunmehr abgetrennten Teile der Isolierung durch einen der Schlitze 235 unter Wirkung von Zentrifugalkraft abgestoßen.
Die Kolben- und Zylindergeräte können aus doppelt v/irkenden oder aus einfach wirkenden'Bauteilen bestellen und Rückleitungsmittel aufweisen. Anstelle des zum Entdrehen und Abstreifen dienenden Kopfes von drehbarer Lagerung kann auch die Drahtklemmeinrichtung drehbar ausgebildet sein. Es können auch die Drahtklemmeinrichtung und der Kopf drehbar beschaffen sein.
Die Drahtklemmeinrichtung kann verstellbar angebracht sein, d.h. in Richtung des zum Entdrehen und Abstreifen dienenden Kopfes'und entgegengesetzt zu dieser Richtung, um das Entdrehen von Prahtlängen verschiedener Größe vornehmen zu können. Die Drahtkler.meinrichtung kann außerdem mit Mitteln ausgestattet sein, welche sie nach vollzogenem Entdrehen automatisch vom Entdreh- und Abstreifkopf entfernen, um das Abstreifen der Drähte vorzunehmen.
Der Aufbau und die Wirkungsweise der Klingen 3ÖS und 3QS1 wird nachfolgend unter Bezug auf die Fign. 10-12 erläutert.
Jede Klinge 3OS und 508' besteht in Form einer flachen 'letal 1-platte; die Klingen sind mit Hilfe der Arme 94 und 94' und mit Hilfe von Klingenhaltcrn 2 86 und 2.86' relativ je entlang einer geradlinigen Bahn bewegbar. Die gegenüberliegenden Luden 310 un~ 310' der Klingen 308 und 308' besitzen Schneidkanten 312 und 312', welche sich quer zur Bewegungsbahn der Klingen erstrecken. Fernerhin besitzen sie Schneidkanten 314, welche winklig bezüglich der Bewegungsbahn der Klingen angestellt sind.. Der eingeschlossene Winkel 315 zwischen den Kanten 312 und 314 bzw. 312' und 314' ist wenigstens etwas größer als 90 und nicht größer als 120°.
Jüe Schneidkante 312 »ent in die Vorderkante 315 der Klinge 7.Π8 übur, die sich seitlich zur Klingcnsoite erstreckt; die Sehne i..i-
3 09850/0905 . _1;,-
kante 314 geht in die Vorderkante 31S der Klinge über, welche sich auch quer zur Bewegungsrichtung der Klinge erstreckt. Die Kante 314 und die Kante 318 bilden einen Schnittpunkt 320, welcher im Falle der Klinge 308 etwas rechts bezüglich der gemeinsamen Mittellinie der beiden Klingen liegt. Die Klinge 308' ist der Klinge 308 vergleichbar, ist jedoch spiegelbildlich bezüglich der Klinge 308 angeordnet. '
Am Beginn des Abstreifens des Drahtes befinden sich die Klingen 308 und 308' im Abstand zueinander mit zwischen den Klingen befindlichem Drahtpaar,wie Fig. 10 erkennen läßt. Wenn sich die Klingen einander zugewandt nähern kommen die Schnittpunkte 320 und 32O1 je an einem der Drähte des Drahtpaares gemäß Fig. 11 zur Anlage, so daß der zwischen den Klingen befindliche Teil des Drahtpaares gedreht wird, um eine die Mittelpunkte der beiden Drähte verbindende Imaginärlinie parallel zu den Schneidkanten 314 und 314' und zwischen diese Schneidkanten gelangen zu lassen.
Nachdem sich die Klingen in ihre vollkommen geschlossene Position gemäß Fig. 12 bewegt haben ist das in neue Lage gebrachte Drahtpaar zwischen den Kanten 314 und 314' und 312, 312'. Diese Kanten sind gemäß Darstellung in Fig. 12 in die Isolierung jedes Drahtes eingedrungen. An den Drähten wird anschließen^ gezogen, um sie in vorangehend erläuterter Weise abzuziehen bzw. abzustreifen.
Wie Fig. 12 erkennen läßt dürfen sich die Klingen 308 und 308' nicht über ihre geschlossenen Positionen bewegen, wenn ein Linkerben oder Schneiden der Einzeldrähte bzw. Lagen der Drahtkerne zu vermeiden ist. Zu diesem Zweck sind die Vorderkanten 316' und 318, 316 und 318' der Klingen so bearbeitet, daß sie einander berühren und als wirksame Anschläge wirken. Diese bestimmen die Grenze der Bewegung der Klingen in geschlossene Positon derselben.
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Die Lage des Drahtpaares kann am Beginn des Arbeitsablaufes willkürlich sein, wobei Fig. 10 die am wenigstens erwünschte Lage wiedergibt. Falls jedoch das Dr.ahtpaar so ausgerichtet ist, daß sich ein Draht auf dem anderen befindet bzw. nahezu diese Lage einnimmt, dann ist keine wesentliche neue Orientierung oder Ausrichtung der Drähte erforderlich.
Da die Drähte durch die Schnittpunkte 320 und 320' in ihre neue Lage gebracht werden müssen die Schnittpunkte einen Abstand von der gemeinsamen Mittellinie der Klingen einnehmen, welcher kleiner ist als dem Durchmesser eines der Drähte entspricht. Die Schnittpunkte legen sich somit an den Drähten an, wenn sich die Klingen einander zugewandt bewegen.
Die länglichen Schneidkanten 314 und 314' sollten sich in der allgemeinen Bewegungsrichtung der Klingen erstrecken. Die kürzeren Schneidkanten 312 und 312' brauchen unter gewissen Umständen nicht wesentlich für das ausreichende Abstreifen der Isolierung von den Klingen sein. Wenn sich die Klingen in der in Fig. 12 dargestellten geschlossenen Lage befinden '.veisen die Kanten 314 und 314' einen Abstand auf, welcher im wesentlichen dem Kerndurchmesser jedes Drahtes des Drahtpaares entspricht, jedoch nicht kleiner ist als dieser. Die Kanten 312 und 312" sind um einen Abstand voneinander getrennt, welcher dem Doppelten des Kerndurchmessers jedes Drahtes einschließlich der Dicke der isolierenden Hülse jedes Drahtes entspricht. Wenn die Isolierung aus einem gewöhnlich verwendeten weichen Kunststoffmaterial besteht, so aus Vynilmasse, dann wird die Isolierung während des Ziehens am Drahtpaar zwischen den Klingen 308 und 308' abgerissen und demgemäß in denjenigen Bereichen gelöst^ in welchen -sie nicht bis zum Drahtkern hindurch getrennt wurde.
Der eingeschlossene Winkel 315 ist nicht als kritische Größe anzusehen. L:s wurden gute Ergebnisse erzielt, \^enn der Winkel 315 5° beträgt, welcher etwa dem in den Fign. 10-12 dargestellten
Winkel entspricht.
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Claims (10)

  1. Patentansprüche
    1y Verfahren zum Abziehen der Isolierung vom Ende eines Drahtpaares schraubenförmiger Wicklung, wobei die Isolierung jedes Einzeldrahtes unter einem Abstand vom Ende mittels Klingen radial durchtrennt wird, und die Drähte nachfolgend von den geschlossenen Klingen abgezogen werden, um die Isolierung von den Drähten abzuziehen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Drahtklemme (4) rückwärts bezüglich der abzustreifenden Drahtendteile am gedrehten Paar der Drähte (1) angelegt wird, wonach eine relative Drehung zwischen der Klemme (4) undden Klingen (32; oder 308) nach dem Durchtrennen der Isolierung und vor dem Abziehen der Drähte vollzogen wird, um die zwischen der Klemme (4) und den Klingen (32; oder 308')bestehenden Drahtteile zu entdrehen.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, unter Verwendung eines Paars zum Abstreifen der Isolierung dienender Klingen, welche Schneidkanten aufweisen und zwischen einer geöffneten, den Draht aufnehmenden Position und einer geschlossenen, zum Durchtrennen der Isolierung vorgesehenen Position verlagerbar sind} dadurch gekennzeichnet, daß eine Drahtklemme (4) unter Abstand von einer Seite der Klingen (32; oder 308) im wesentlichen auf die Schneidkanten (44 und 46; oder 312 und 314) ausgerichtet ist, und daß eine Vorrichtung (6) eine Relativdrehung zwischen den Klingen und der Drahtklemme bezüglich einer Achse (X-X) auslöst, die sich zwischen den Schneidkanten und senkrecht zu den Flächen der Klingen erstreckt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet, daß die Klingen (32; oder 308) um die Achse einer Welle (88) drehbar sind, von welcher ein Ende auf der entgegengesetzten Seite bezüglich der Klemme (4)
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    . nahe an den Klingen angeordnet ist, daß Hebel (94) an der Welle (88) angelenkt und mit den Klingen verbunden sind, un bei Betätigung diese zwischen ihrer geöffneten und ihrer geschlossenen Positfan zu verschwenken-, und daß eine zur Betätigung der Hebeln (94) dienende Steuereinrichtung (102) entlang der Welle verschiebbar und um die Achse (X-X) der Welle drehbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3,dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung eine Hülse (102) mit einer Ausnehmung (112) von kreisförmigem Querschnitt aufweist, daß sich die Ausnehmung um die Welle (88) erstreckt und eine auf einem weiteren Hebel (108) angeordnete Rolle (220) aufnimmt, und daß der Hebel verschwenkbar ist, \m die Hülse in Längsrichtung der Welle zu verlagern.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine innerhalb der Welle befindliche Anschlagstange (126) eine Drahtanschlagflache (127) aufweist, welche in Richtung der Klingen gerichtet und axial bezüglich der Welle einstellbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klingen mittels eines hin- und herbewegbaren Antriebes (-254) in Umdrehung versetzt sind, daß der Antrieb über ein Getriebe (244,252) mit den Klingen verbunden ist, und daß das Getriebe verstellbar ist, um die Anzahl der während jedes Arbeitstaktes des Antriebes vollzogenen Umdrehungen der Klingen einzustellen.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Klingen (308) erste, gegenüberliegende Flächen (316,318) aufweist, die sich quer zur Bewegungsbahn der Klingen (308) erstrecken, daß sich die zur Durchtrennung der Isolierung dienenden Schneidkanten (314) quer bezüglich der ersten Flächen erstrecken und Schnittpunkte (320) bilden, welche die Drähte in eine zwischen den Schneid-
    3098 50/090 5 -2fr
    kanten befindliche Position bringen, wenn sich die Klingen in Richtung ihrer geschlossenen Position bewegen.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2-7, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Klingen an Klingenhaltern (18; oder 286) angebracht sind, welche verschiebbar in radialen Schlitzen (16) eines drehbaren Draht-Abstreiferkopfes (2; 2') aufgenommen sind, und daß der Kopf (2; 2') einen weiteren radialen Schlitz (20; 285) aufweist, welcher mit den erstgenannten Schützen (16) und mit der Umfangsflache des Abstreiferkopfes in Verbindung steht.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2-8, dadurch gekennzeichnet, daß Draht-Ausrichtkörper (58) drehbar bezüglich der Klingen (32) gelagert sind und zum Ergreifen des Drahtes dienende Flächen (62) aufx^eisen, daß eine Einrichtung (40) die Relativdrehung der Drahthalterungskörper auslöst, wenn sich die Klingen aus ihrer geöffneten Position in ihre geschlossene Position verlagern, um die Flächen (62) anöden Drähten angreifen zu lassen, und daß die Drähte durch die Flächen zwischen einem Paar von Schneidkanten der Klingen ausrichtbar sind.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Ausrichten der Drähte dienenden Körper (58) an einer Halterung (51) angeordnet sind, bezüglich welcher die Klingen zwischen geöffneter und geschlossener Position verlagerbar sind, daß die zum Ausrichten der Drähte dienenden Körper mittels bezüglich der Klingen fixierter Steuerkörper (40)drehbar sind, und daß die Drehachsen (CO) der zum Ausrichten der Drähte dienenden Körper (58) seitlich bezüglich der Bewegungsbahn der Klingen versetzt sind.
    λ U HRRO/ηΠΠ B.
    Leerseite
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