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DE2550270B2 - Durchbiegungsausgleichswalze - Google Patents

Durchbiegungsausgleichswalze

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DE2550270B2
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DE
Germany
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carrier
sealing
bore
channels
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DE2550270A
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DE2550270A1 (de
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Mario Dipl.-Ing. Schio Biondetti (Italien)
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Sulzer Escher Wyss AG
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Escher Wyss AG
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Publication date
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Publication of DE2550270B2 publication Critical patent/DE2550270B2/de
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C13/00Rolls, drums, discs, or the like; Bearings or mountings therefor
    • F16C13/02Bearings
    • F16C13/022Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle
    • F16C13/024Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle adjustable for positioning, e.g. radial movable bearings for controlling the deflection along the length of the roll mantle
    • F16C13/026Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle adjustable for positioning, e.g. radial movable bearings for controlling the deflection along the length of the roll mantle by fluid pressure
    • F16C13/028Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle adjustable for positioning, e.g. radial movable bearings for controlling the deflection along the length of the roll mantle by fluid pressure with a plurality of supports along the length of the roll mantle, e.g. hydraulic jacks
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21GCALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
    • D21G1/00Calenders; Smoothing apparatus
    • D21G1/02Rolls; Their bearings
    • D21G1/0206Controlled deflection rolls
    • D21G1/0213Controlled deflection rolls with deflection compensation means acting between the roller shell and its supporting member
    • D21G1/022Controlled deflection rolls with deflection compensation means acting between the roller shell and its supporting member the means using fluid pressure

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
  • Pit Excavations, Shoring, Fill Or Stabilisation Of Slopes (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

teleskopisch verschiebbaren Teile gegen die schrägen Flächen der Nuten und gegen die Wand der Bohrung im Träger angepreßt werden können.
Die Erfindung wird anhand in der Zeichnung dargestellter Ausführungsformen erläutert Es zeigt
F i g. 1 einen axialen Schnitt einer eifindungsgemäßen Durchbiegungsausgleichwalze,
F i g. 2 einen Ausschnitt aus der F i g. 1 in größerem Maßstab,
F i g. 3 ein Detail einer Dichtungsstelle aus der F i g. 2, nochmals in größerem Maßstab, wobei die Rohrteile voneinander entfernt sind,
Fig.4 einen der Fig.3 entsprechenden Ausschnitt mit dem Dichtungsring in seiner Betriebsstellung und
Fig.5 einen der Fig.2 entsprechenden Teilschnitt einer Ausführungsform der Rohre für eine Walze mit fünf Druckzonen, d. h. fünf Gruppen von Stützelementen.
In der F i g. 1 ist im Schnitt eine Durchbiegungsausgleichwalze mit einem feststehenden Träger 1 und einem um diesen drehbaren Mantel 2 dargestellt Der Träger 1 ist in kugeligen Lagern 3 abgestützt, die im Rahmen 4 einer weiter nicht dargestellten Presse befestigt sind. Gleichzeitig ist der Träger 1 durch nicht dargestellte Mittel, z. B. Zapfen, gegen eine Drehung gegenüber dem Rahmen 4 gesichert
Im Träger 1 sind in einer Reihe zylinderartige Bohrungen 5 ausgebildet, in welchen dichtend und schwenkbar kolbenartige, hydrostatische Stützelemente 6 geführt sind. Wie bereits in der erwähnten US-PS 38 02 044 eingehend beschrieben ist, sind die Stütielemente mit hydrostatischen Lagertaschen 7 und Drosseibohrungen 8 versehen, weiche die Lagertaschen mit dem Zylinderraum der betreffenden Bohrung 5 verbinden. Die Zylinderbohrungen 5 sind durch Anschlußbohrungen 10 an eine zentrale Bohrung 11 des Trägers 1 angeschlossen, welche zur Zufuhr von hydraulischer Druckflüssigkeit, in der Regel öl, zu den einzelnen Bohrungen 5 und Stützelementen 6 dient. In bekannter Weise sind die wirksamen Querschnittflächen der Taschen 7 größer als die dem Druck in den Bohrungen 5 ausgesetzten Flächen. Der Mantel 2 wirkt mit einer Gegenwalze 2' zusammen.
Wie aus der F i g. 1 ersichtlich ist, sind die Enden des Walzenmantels 2 auf dem Träger 1 in Wälzlagern 12 gelagert Es können jedoch auch Führungen vorgesehen sein, wie sie z. B. aus der US-PS 38 85 283 bekannt sind. Außerdem sind an den Enden des Mantels 2 Deckplatten 13 angeordnet, die zum dichtenden Abschluß des Zwischenraumes 14 zwischen dem Träger 1 und dem Mantel 2 nach außen dienen.
Zur Ableitung der im Betrieb aus den Stützelementen 6 austretenden hydraulischen Flüssigkeit sind am Träger 1 in den Endbereichen des Mantels 2 Schöpiringe 15 angeordnet, welche die im Zwischenraum 14 befindliche Flüssigkeit durch Querbohrungen 16 in einen ausgeweiteten Teil 17 der Bohrung 11 leiten. In diesem ausgeweiteten Teil ist ein Ableitrohr 18 angeordnet. Die abzuleitende hydraulische Flüssigkeit fließt aus den Bohrungen 16 durch den Zwischenraum zwischen der äußeren Wand des Rohres 18 und der Innenwand der Bohrung 17 in eine Abflußleitung 20, welche z. B. in einem Behälter für die hydraulische Flüssigkeit führt.
Wie aus der F i g. 1 hervorgeht, sind die Stützelemente 6 der Walze in drei Gruppen I, II und III unterteilt, denen durch getrennte Leitungen hydraulisches Druckmittel mit verschiedenen Drücken zugeführt werden soll. Erfindungsgemäß sind zu diesem Zweck in der Bohrung 1 konzentrische Rohre 21, 22 und 22' vorgesehen, welche aus einem Anschlußteil 23 in die Bohrung 11 des Trägers führen und gegenüber dieser abgedichtet sind.
Wie aus der Fig. 1 hervorgeht, sind an den Anschlußteil 23 Druckleitungen 24, 25 und 26 angeschlossen, welche die für die Gruppen 1, 11 und III bestimmte Druckflüssigkeit führen. Die im Anschlußteil 23 für die Aufnahme der Rohre 21 und 22' ausgebildete
ίο Bohrung 27 ist nach außen durch einen Deckel 28 abgeschlossen. Zur Abdichtung der Zwischenräume zwischen den Rohren 22,22' und der Wand der Bohrung 11 bzw. 27 sind Abschlußringe 30, 31 mit Dichtungsringen 32 sowie Abschlußanordnungen 33, 34 mit Dichtungsringen 35 vorgesehen.
Wie aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht, strömt die durch die Leitung 26 zugeführte Druckflüssigkeit durch den rechts vom Abschlußring 31 befindlichen Abschnitt der Bohrung 27 in den Innenraum des Rohres 21 und gelangt durch diesen in den der Gruppe I zugeordneten Abschnitt der Bohrung 11.
Die durch die Leitung 25 zugeführte Druckflüssigkeit gelangt in den zwischen den Abschlußringen 30 und 31 befindlichen Abschnitt der Bohrung 27 und durch öffnungen 36 im Rohr 22' in den Zwischenraum zwischen den Rohren 21 und 22, 22'. Aus diesem Zwischenraum gelangt die Druckflüssigkeit schließlich durch öffnungen 37 im Rohr 22 in den Abschnitt der Bohrung 11, welcher sich zwischen den Abschlußanordnungen 33 und 34 befindet und der Gruppe II der Stützelemente 6 zugeorndet ist
Die durch die Leitung 24 zugeführte Druckflüssigkeit gelangt schließlich in den zwischen der Abschlußanordnung 34 und dem Abschlußring 30 befindlichen Abschnitt der Bohrungen 11 und 27, aus welchem sie direkt durch die Verbindungsbohrungen 10 den Druckelementen 6 der Gruppe III zugeführt werden kann.
Um eine Beschädigung eier Dichtungsringe 35 bei der Einführung der Rohre 21, 22, 22' in die Bohrung 11 zu vermeiden, sind die Abschlußanordnungen 33, 34 teleskopisch ausgebildet, wie hauptsächlich aus den F i g. 2,3 und 4 hervorgeht.
Die Dichtunganordnung 33 besteht aus einem Teil 40, auf welchem ein rohrförmiger Teil 41 teleskopisch verschiebbar ist Die Teile 40 und 41 sind mit einander zugewandten schrägen Flächen 42 versehen, welche gemeinsam eine V-förmig« Nut 43 für den Dichtungsring 35 mit rundem Querschnitt bilden. Der Dichtungsring 35 wie auch der innere Durchmesser des Teiles 41 sind so gewählt, daß bei auseinandergeschobenen Teilen 40 und 41 der Außendurchrnesser des Ringes 35 kleiner ist als die Außendurchmesser D der Teile 40, 41. Wenn hingegen die Teile 40 und 411 zueinander bewegt werden, wobei die schrägen Flächen 42 dieser Teile aneinander stoßen, wird die durch die Flächen 42 begrenzte Nut 43 verengt, wodurch der Dichtungsring 35 nach außen gedrückt wird und zwischen der Wand der Bohrung 11 und den Flächen 42 eingeklemmt wird. Dieser Vorgang ist in größerem Maßstab in den F i g. 3 und 4 dargestellt. In der gleichen Weise wirkt die Abschlußanordnung 34, welche zwei Teile 44 und 45 aufweist, die mit den schragen Flächen 42 versehen sind. Der Teil 44 ist am Rohr 22, der Teil 45 am Rohr 22' befestigt
Die erwähnte Bewegung der Abschlußanordnungen 33 und 34 zueinander zum Herauspressen der Dichtungsringe 35 erfolgt mit der Hilfe eines Gewinderinges 46, der am rechten Ende des Rohres 21
aufgeschraubt ist und sich gegen eine Platte 47 stützt, auf welcher gleichzeitig das rechte Ende des Rohres 22' abgestützt ist.
Die F i g. 5 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung für eine Durchbiegungsausgleichwalze mit fünf Gruppen I —V der hydrostatischen Stützelemente.
Die Zeichnung stellt einen der F i g. 2 entsprechenden Teilschnitt des Trägers mit den Anschlüssen dar, wobei der Ausführungsform nach den F i g. 1 und 2 entsprechende Teile mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind.
Nach der F i g. 5 sind in der Bohrung 11 des Trägers 1 außer dem für die Ableitung der hydraulischen Druckflüssigkeit dienenden Rohr 18 Rohre 51,52,53,54 und 54' angeordnet. Die einzelnen Rohre sind gegenseitig und gegenüber der Wand der Bohrung 11 durch Abschlußanordnungen 55,56,57 und 58 getrennt, weiche in gleicher Weise wirken wie die Anordnungen 33 bzw. 34 nach der F i g. 2.
Das Rohr 51 ist an seinem rechten Ende mit einem Gewindeteil 60 z. B. durch eine Schweißverbindung verbunden. Am Gewindeteil 60 ist der Gewindering 46 aufgeschraubt, der sich gegen die Platte 47 stützt. Die rechten Enden der übrigen Rohre sind in abgestufte Bohrungen dichtend geführt, wobei das rechte Ende de äußersten Rohres 54' gegen eine Schulter 61 abgestütz ist. Wie noch aus der Fig.5 hervorgeht, wird di Druckflüssigkeit den einzelnen Gruppen I —V durcl zugeordnete Druckleitungen 62, 63, 64, 65 und 6 zugeführt. Zum Eintritt der Druckflüssikgeit in das Roh 51 ist der Gewindeteil 60 mit einer Querbohrung 6 versehen. Einen Austritt der Druckflüssigkeit aus dei Rohren 52,53 und 54 gestatten Bohrungen 68,69 und 70 Die Anordnung nach der F i g. 5 wirkt in der gleiche
Weise wie die nach den F i g. 1 und 2. Die Rohre 51,52 53, 54 und 54' werden gemeinsam in die Bohrung 1 eingeführt, wobei die Teile der Abschlußanordnunge 55,56,57 und 58 voneinander entfernt sind, wie es in de Fig.3 dargestellt ist. Nach der Befestigung de Anschlußteiles 23 wird der Gewindering 46 aufge schraubt, wobei die Teile der Abschlußanordnungei zueinander bewegt werden, bis sie sich aufeinande abstützen. Zuletzt wird das Rohr 54' gegen die Schulte 61 angepreßt, wobei der Kraftfluß der Anpreßkräft vom Rohr 54' zum Gewindering 46 durch de Anschlußteil 23 geschlossen wird.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Durchbiegungsausgleichwalze mit einem feststehenden Träger und einem um diesen drehbaren Walzenmantel, der auf mehreren in einer Reihe angeordneten hydrostatischen Stützelementen abgestützt ist, wobei die Stützelement mehrere Gruppen bilden, dessen hydrostatische Druckflüssigkeit mit verschiedenen Drücken durch Kanäle im Träger zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle durch koaxiale Rohre (21, 22, 22:'; 51, 52, 53, 54, 54') gebildet werden, die sich in einer Bohrung (11) im Träger (1) befinden, und die mit Dichtungsstellen (33, 34; 55, 56, 57, 58) zur gegenseitigen Abdichtung und zur Abdichtung gegenüber der Wand der Bohrung (11) versehen sind, wobei mindestens ein Teil der Rohre in ihren Endbereichen Eingangs- bzw. Ausgangsöfinungen (3ö, 37; 67, 68, 69, 70) für die Druckflüssigkeit aufweist, und daß an den Dichtungsstellen jeweils zwei teleskopisch verschiebbare Teile (40,41,44,45) angeordnet sind, die einander zugewandte Flächen (42) aufweisen, welche gemeinsam eine V-förmige Nut (43) für einen Dichtungsring (35) mit rundem Querschnitt bilden, wobei der Dichtungsring (35) im spannungslosen Zustand einen äußeren Durchmesser aufweist, der kleiner ist als der Außendurchmesser (D) der verschiebbaren Teile, und der innere Durchmesser der Nut (43) bei voneinander entfernten Flächen (42) so gewählt ist, daß der Außendurchmesser des in der Nut (43) eingelegten Ringes (35) ebenfalls kleiner ist als der Außendurchmesser der teleskopisch verschiebbaren Teile (40,41,44,45).
2. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das äußerste Rohr in einem auf dem Träger befestigten Teil (23) gegen Herausziehen aus dem Träger abgestützt ist, und daß das innerste Rohr (21, 51) an seinem äußeren Ende mit einem Gewinde und einem auf diesem aufgeschraubten Gewindeteil (46) versehen ist, mit dessen Hilfe es gegenüber dem äußersten Rohr (22, 22', 54, 54') abgestützt werden kann, derart, daß die Dichtungsringe (35) an den Dichtungsstellen (33, 34; 55, 56, 57, 58) durch Zusammenziehen der teleskopisch verschiebbaren Teile (40,41,44,45) gegen die schrägen Flächen (42) der Nuten (43) und gegen die Wand der Bohrung (11) im Träger (1) angepreßt werden können.
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Die Erfindung betrifft eine Durchbiegungsausgleichwalze mit einem feststehenden Träger und einem um diesen drehbaren Walzenmantel, der auf mehreren in einer Reihe angeordneten hydrostatischen Stützelementen abgestützt ist, wobei die Stützelemente mehrere Gruppen bilden, denen hydrostatische Druckflüssigkeit mit verschiedenen Drücken durch Kanäle im Träger zugeführt wird.
Eine derartige Durchbiegungsausgleichwalze ist z. B. aus der US-PS 38 02 044, Fig.8, bekannt. Bei dieser bekannten Walze sind den einhelnen hydrostatischen Stützelementen Bohrungen im Träger zugeordnet, durch welche ihnen die Druckflüssigkeit zugeführt wird.
Die Herstellung einer größeren Anzahl von Bohrungen im Träger ist kostspielig, abgesehen davon, daß der Träger durch die Bohrungen stark geschwächt wird. Außerdem ist es bei einer Zusammenfassung der Stützelemente zu Gruppen, welchen jeweils durch eine gemeinsame Bohrung die Druckflüssigkeit mit einem bestimmten Druck zugeführt wird, schwierig, eine Änderung der Gruppen vorzunehmen.
Die Erfindung betrifft eine Weiterentwicklung der bekannten Durchbiegungsausgleichwalze, mit dem Ziel, eine Walze zu schaffen, bei welcher die Kanäle wesentlich billiger hergestellt werden können als durch Bohrungen im Träger, wobei der Träger minimal geschwächt wird und zusätzlich noch eine Umstellung der Gruppen auf einfache Weise möglich ist
Die erfindungsgemäße Durchbiegungsausgleichwalze, durch welche dieses Ziel erreicht wird, ist dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle durch koaxiale Rohre gebildet werden, die sich in einer Bohrung im Träger befinden, und die mit Dichtungsstellen zur gegenseitigen Abdichtung und zur Abdichtung gegenüber der Wand der Bohrung versehen sind, wobei mindestens ein Teil der Rohre in ihren Endbereichen Eingangs- bzw. Ausgangsöffnungen für die Druckflüssigkeit aufweist, und daß an den Dichtungsstellen jeweils zwei teleskopisch verschiebbare Teile angeordnet sind, die einander zugewandte Flächen aufweisen, welche gemeinsam eine V-förmige Nut für einen Dichtungsring mit rundem Querschnitt bilden, wobei der Dichtungsring im spannungslosen Zustand einen äußeren Durchmesser aufweist, der kleiner ist als der AuSendurchmesser der verschiebbaren Teile, und der innere Durchmesser der Nut bei voneinander entfernten Flächen so gewählt ist, daß der Außendurchmesser des in der Nut eingelegten Ringes ebenfalls kleiner ist als der Außendurchmesser der teleskopisch verschiebbaren Teile.
Zur Ausbildung der Kanäle genügt in diesem Fall eine einzige, vorzugsweise in der Achse des Trägers ausgebildete Bohrung mit verhältnismäßig großem Durchmesser, die ohne Schwierigkeiten herstellbar ist und den Träger minimal schwächt. Die Rohre, welche die Kanäle bilden, sind einfache, nicht kostspielige Elemente, welche außerdem jederzeit aus dem Träger herausgezogen und durch andere ersetzt werden können. Auf diese Weise ist z. B. ohne Schwierigkeiten eine Veränderung der Gruppen der Stützelemente bei einer gegebenen Walze möglich. Dabei ist es möglich, die Rohre mit den Dichtungen in die Bohrung des Trägers einzuführen, ohne daß die Gefahr einer Beschädigung der Dichtungen durch eventuelle scharfe Kanten von Anschlußbohrungen besteht, die von der zentralen Bohrung zu den einzelnen Stützelementen führen. Die Rohrteile werden erst an der Stelle, wo die Dichtung anliegen soll, zusammengezogen, wobei der Dichtungsring gegen die Wand der Bohrung gepreßt wird.
In diesem Zusammenhang muß darauf hingewiesen werden, daß aus der GB-PS 9 29 662 die Verwendung von konzentrischen Rohren für die Beheizung verschiedener Zonen einer beheizten Walze bekannt ist. Andererseits ist aus der US-PS 34 99 469 die Ausbildung einer radial ausdehnbaren Dichtung mit zueinander beweglichen schrägen Flächen bekannt.
Vorzugsweise kann das äußerste Rohr in einem auf dem Träger befestigten Teil gegen Herausziehen aus dem Träger abgestützt sein und das innerste Rohr an seinem äußereren Ende mit einem Gewinde und einem auf diesem aufgeschraubten Gewindeteil versehen sein, mit dessen Hilfe es gegenüber dem äußersten Rohr abgestützt werden kann, derart, daß die Dichtungsringe an den Dichtungsstellen durch Zusammenziehen der
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