DE2549630A1 - Schwenklaufrolle - Google Patents
SchwenklaufrolleInfo
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Description
DIPL.-ING. KLAUS, BE_H,\|
DIPL.-PHYS. ROBERT MÜNZHUBER
DIPL.-PHYS. ROBERT MÜNZHUBER
PATENTANWÄLTE *) C I Q C O f\
8 MÜNCHEN 22 Wl DENMAYERSTRASSE 6 frWl« VVU
TEL. (089) 22 25 30 29 51 92
5. November 1975
A 225 75 Ml/De
Firma YUGEN KAISHA HYOSHI SEISAKUSHO, lA-22, Higashi-Shinkoiwa
5-Chome, Katsushika-Ku, Tokyo-To, Japan
Schwenklaufrolle
Die Erfindung betrifft ganz allgemein Schwenklaufrollen, die frei verschwenkbar sind und zur Unterstützung von Möbeln,
Maschinen, Lastbeförderungskarren und dergleichen dienen. Die Erfindung ist speziell auf den Halterungsrahmen der Laufrolle
und der mit der Schwenklaufrolle verbundenen Teile gerichtet.
Wie bekannt weist eine Schwenklaufrolle ein Rad oder mehrere Räder auf, die an einem Tragkörper befestigt sind, der sich
um eine Schwenkachse, mit der die Rolle an dem Gegenstand befestigt wird, frei verschwenken kann. Damit die Schwenkbewegung
der Räder nicht behindert ist, ist die Rad- oder Rollenachse senkrecht zu einer Ebene angeordnet, in der die Schwenkachse
liegt, wobei sich Radachse und Schwenkachse jedoch nicht
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schneiden.
Die Tragkörper derartiger Schwenklaufrollen werden als Blechpreßteile oder als Gußstücke hergestellt, was den
Nachteil hat, daß erhebliche Maschinenbearbeitung1erforderlich
ist, damit die Schwenkachse mit ihrem Befestigungsbolzen und die Radachse angebracht werden können. Blechpreßteile
oder Pr it zgußtragkörper haben außerdem nicht ein
nach heutigem Empfinden gutes Aussehen.
Es ist auch eine Schwenkrollenkonstruktion bekannt mit
einem Bremsmechanismus, der direkt auf die Rolle wirkt, wo-, durch der Gegenstand, an dem die Schwenkrolle ,sitzt, gegen
unbeabsichtigtes Verschieben geschützt werden soll. Eine solche Art Bremse hat jedoch Nachteile, denn steht der Gegenstand
auf einem glatten Boden, dann können die Schwenkrollen leicht auch bei eingreifenden Bremsen über den Boden hingleiten.
Wenn außerdem der Gegenstand unvorsichtigerweise über einen rauhen Boden mit eingreifenden Bremsen gezogen wird,
beispielsweise über einen Betonboden, dann kann es geschehen, daß die Rollen örtlich stark abgenutzt werden, wodurch dann
die im Normalbetrieb gewünschte Rollbewegung stark beeinträchtigt wird.
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Mit der Erfindung wird angestrebt, eine Schwenklaufrolle zu schaffen, die einfach und wirtschaftlich herzustellen
ist und ein ansprechendes Aussehen hat. Sie soll in Massenproduktion aus Stangenmaterial herstellbar sein, welches
im Extruderverfahren aus Metall oder Kunststoff gewonnen ist.
Ferner soll es mit der Erfindung möglich sein, eine ■Schwenklaufrolle
zu schaffen, deren Tragkörper sowohl für die Verwendung mit einer einzelnen Laufrolle als auch mit einem
Laufrollendoppelsatz geeignet ist, wobei die Rollen im Tragkörper oder am Tragkörper angebracht sind.
Schließlich soll die erfindungsgemäße Schwenkl'aufrolle einen
Bremsmechanismus haben, dem die oben genannten Nachteile der bekannten Bremseinrichtungen nicht anhaften.
Kurz gesagt wird mit der Erfindung eine Schwenklaufrolle geschaffen mit einem aufrecht stehenden Anschlußbolzen und
wenigstens einem Rad, das mittels einer Achse an einem Tragkörper derart befestigt ist, daß es um die Achse des Anschlußbolzens
schwenken kann. Der Tragkörper wird in der Weise gebildet, daß ein Stangenmaterial mit durchgehend gleichen Querschnitt
quer zerschnitten wird. In seiner einfachsten Form
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besteht der Tragkörper aus einem ersten Bereich mit einem Kanalhohlraum, welcher ihn längs durchzieht und dazu geeignet
ist, den Anschlußbolzen drehbar aufzunehmen, während ein zweiter Bereich die Radachse trägt.
Vorteilhafte AusfUhrungsformen der Erfindung haben,verschiedenste,
extrudierte Querschnitte und bestehen aus einer Aluminiumlegierung oder dergleichen. Die' extrudierten' Stangen
werden in Abschnitte der gewünschten Länge zerschnitten,. welche dann als Rohlinge mit einem Minimum an Bearbeitung
in die gewünschten Tragkörper umgewandelt werden können. Der Zusammenbau der gesamten Schwenklaufrolle ist ebenfalls ohne
jegliches Werkzeug oder mit nur wenigen einfachen Werkzeugen möglich.
Die Erfindung wird nun an mehreren Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung im einzelnen beschrieben. Es zeigen:
Pig. 1: perspektivisch einen von einer im Strangpreßverfahren
hergestellten Stange abgeschnittenen Rohling, der zu einem Tragkörper für eine Schwenklaufrolle
in einer ersten Ausführungsform bearbeitet werden
soll;
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Pig. 2: einen senkrechten Schnitt durch den Tragkörper mit Anschlußschwenkbolzen;
Fig. J>: eine teils in einer waagerechten Ebene geschnittene
Schwenklaufrolle mit Tragkörper gemäß Fig. 2, wobei der Befestigungsschwenkbolzen weggelassen ist;
Fig. 4: eine Vorderansicht, zur Hälfte senkrecht geschnitten,
der kompletten Schwenklaufrolle nach einer ersten Ausführungsform;
Fig. 5: eine Seitenansicht der Schwenklaufrolle nach Fig. 4;
Fig. 6: einen senkrechten Schnitt durch eine veränderte Ausbildung
des Anschlußschwenkbolzens der Schwenklaufrolle nach Fig. 4 und 5;
Fig. 7: eine Ansicht wie Fig. 1 eines abgewandelten Tragkörperrohlings;
Fig. 8: eine Draufsicht, zur Hälfte mit waagerechter Schnittebene auf eine aus dem Rohling nach Fig. 7 hergestellte
Schwenklaufrolle ohne Anschlußschwenkbolzen;
Fig. 9ί eine zur Hälfte vertikal geschnittene Frontansicht
der Schwenklaufrolle aus Fig. 8 ohne Anschlußschwenkbolzen;
Fig. 10: die Seitenansicht, teils vertikal geschnitten, der kompletten Schwenklaufrolle aus den Fig. 8 und 9J
Fig. 11: einen wiederum abgewandelten Rohling des Tragkörpers in der Darstellung gemäß Fig. 1;
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Pig. 12: eine Draufsicht auf den Tragkörperrohling aus
Fig. 11;
Fig. 13: einen vertikalen Schnitt nach der Linie XIII-XIII
in Fig. 12j '
Fig. Ik: eine zur Hälfte waagerecht geschnittene'Ansicht
der Schwenklaufrolle unter Verwendung des Tragkörpers nach Fig. Ij5 ohne Schwenkanschlußbolzen;
Fig. 15: eine Frontansicht, zur Hälfte vertikal geschnitten, der Schwenklaufrolle aus Fig. l4 einschließlich Anschlußschwenkbolzen;
Fig. 16: eine vertikale Schnittansicht der Schwenklaufrolle aus Fig. 15» in der der Schwenkbolzen besonders hervorgehoben
ist;
Fig. 17: eine Draufsicht auf ein in der Schwenklaufrolle nach
Fig. Ik bis l6 verwendetes Achslager;
Fig. 18: das Achslager aus Fig. IJ in Seitenansicht;
Fig. 19: das Achslager aus der Fig. 17 in Ansicht von rechts;
Fig. 20: eine seitliche Ansicht des Anschlußschwenkbolzenlagers
der Schwenklaufrolle nach Fig. 14 bis 16;
Fig. 21: das Anschlußschwenkbolzenlager von oben;
Fig. 22: das Anschlußschwenkbolzenlager im Längsschnitt nach
der Linie XXII-XXII in Fig. 20;
Fig. 23: eine perspektivische Ansicht ähnlich Fig. 11 eines wiederum abgewandelten Ausführungsbeispiels eines
Tragkörperröhlings;
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Pig. 24: eine zur Hälfte in waagerechter Ebene geschnittene Draufsicht auf eine Schwenklaufrolle unter Verwendung
des Rohlings nach Fig. 23 ohne Anschlußschwenkbolzen; ...
Pig. 25: die Darstellung der Pig. 24 in Seitenansicht;
Fig. 26: perspektivisch einen Tragkörperrohling gemäß Dar7
stellung der Fig. 11;
Pig. 27: eine Draufsicht mit die eine Hälfte der Darstellung
einnehmendem waagerechtem Schnitt einer mit dem Rohling nach Pig. 26 hergestellten Schwenklaufrolle;
Fig. 28: die Schwenklaufrolle aus Fig. 27 in Seitenansicht,
von der das vordere Rad entfernt wurde;
Fig. 29: eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung eines Tragkörperrohlings
in perspektivischer Ansicht;
Fig. 30: eine Draufsicht auf eine Schwenklaufrolle, deren rechte Hälfte waagerecht in Höhe der Laufrollenachse
geschnitten ist, mit einem Tragkörper gemäß Fig. 29;
Fig. 31: eine in der einen Hälfte vertikal und achsmittig geschnittene
Darstellung der Schwenklaufrolle nach Fig. 30;
Fig. 32: eine teils vertikal geschnittene Seitenansicht der Schwenklaufrolle aus Fig. 30 und 31;
Fig· 33: eine Ansicht wie Fig. 29 von einem wiederum modifizierten
Tragkörperrohling;
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Fig. 34: eine Schwenklaufrolle von oben teils im Schnitt
ohne Befestigungsschwenkbolzen; Fig. 35: eine in der Hälfte vertikal geschnittene Ansicht
der Schwenklaufrolle aus Fig. 34 mit Schwenkbolzen'
Fig. 36: eine Draufsicht auf die Schwenklaufrolle; Fig· 37: dieselbe Schwenklaufrolle in Seitenansicht teils '
geschnitten;
Fig. 38: Seitenansicht bzw. Stirnansichfc des Stangenmaterials
und 39 . .
für den Tragkörper einer weiteren AusfUhrungsform
der erfindungsgemäßen Schwenklaufrolle;
Fig. 40: einen vertikalen Schnitt durch die Laufrolle mit Tragkörper von der Gestaltung gemäß Fig. 38 und 39»
wobei diese Schwenklaufrolle mit einer Bremseinrichtung ausgestattet ist, die in dieser Figur im gelösten
Zustand weilt,·
Fig. 41: die gleiche Darstellung wie Fig. 40 lediglich mit der Bremseinrichtung in Bremsstellung;
Fig. 42: einen Schnitt in der Ebene XLII-XLII in Fig. 4l
in senkrechter Richtung;
Fig. 43: eine Draufsicht auf den Tragkörper einer weiteren
Schwenklaufrolle bei leicht abgewandleter Quers chni ttsges taltung;
Fig. 44 senkrechte Schnitte durch die Schwenklaufrollen bei und 45:
gelöster Bremseinrichtung bzw. eingreifender Bremse.
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In den Pig. 1 bis 5 ist eine Schwenklaufrolle gezeigt, die
mit einem Rollenpaar ausgestattet ist, welches völlig frei liegt. In der Fig. 1 ist mit dem Bezugszeichen 1 im Strangpreßverfahren
hergestelltes Stangenmaterial üblicherweise aus einer Aluminiumlegierung gezeigt, von dem in der benötigten
Länge Rohlinge des Tragkörpers für die Schwenklaufrolle abgeschnitten werden. Der Rohling für den Tragkörper ist
verhältnismäßig flach, hat konstante Breite und ist an zwei Enden abgerundet. Der Rohling besteht im wesentlichen aus
einem ersten Abschnitt 2, der eine Art Bohrung 3 bildet mit zylinderförmigem Querschnitt nahe der einen abgerundeten Kante,
und einem zweiten Bereich 4, der ebenfalls hohl ist. Der Bereich 4 kann jedoch auch aus Vollmaterial bestehen.
Der Rohling des Tragkörpers muß eine geringe maschinelle Bearbeitung erfahren, damit er als Tragkörper 1·, wie er in
den Fig. 2 bis 5 gezeigt ist, verwendbar ist. In der Verwendungsform
stellen seine Schnittkanten das nach oben bzw. nach unten gerichtete Ende dar. Bei der maschinellen Bearbeitung
werden die Achslöcher 5 zueinander fluchtend durch den zweiten Bereich 4 gebohrt. Außerdem kann der zweite Bereich 4
abgeschrägt werden, wie dies bei 6 in der Fig. 2 erkennbar ist.
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Für den Zusammenbau einer kompletten Schwenklaufrolle wird eine Rad- oder Rollenachse 7 in die Achslöcher 5
des zweiten Bereiches 4 eingesetzt. Das Rollenpaar wird dann durch Aufstecken von beiden Enden auf die Achse·7 angesetzt,
und damit die Rollen nicht wieder abgleiten können, werden die Achsenden zu Köpfen 9 vernietet. Außerdem wird '
ein Anschlußschwenkbolzen 10 in den bohrungsartigen Raum 9 im ersten Tragkörperbereich eingesetzt. Gemäß Pig. 2 hat
der Anschlußschwenkbolzen 10 eine Ringnut 11 nahe seinem unteren Ende, in die gleitbar ein Haltering 12 eingelegt
ist, der mit dem ersten Rahmenbereich 2 fest verbunden ist, damit sich der Schwenkanschlußbolzen nicht mehr lösen kann.
Es versteht sich, daß der Anschlußschwenkbolzen 10 gegenüber dem Tragkörper 1 drehbar ist. Der freiliegende obere Abschnitt
des Anschlußschwenkbolzens ist mit einem Gewinde versehen, damit die Schwenklaufrolle auf einfache Weise mit einem
Möbelstück oder einem sonstigen Gegenstand verbunden werden kann.
Eine vollständige Darstellung der Schwenklaufrolle zeigen
die Fig. 4 und 5. Das Rollenpaar 8 ist-nicht nur um seine
eigene Achse 7 drehbar sondern kann auch um die Achse des Anschlußschwenkbolzens 10, der zur Achse 7 der Rollen 8 senkrecht
angeordnet ist ohne daß sich die Achsen schneiden, ge-
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schwenkt werden.
In Pig. 6 ist eine abgewandelte Art der Befestigung des Anschlußschwenkbolzens 10 im Hohlraum 3 des ersten Tragkörperbereichs
2 dargestellt. In den Hohlraum 3 ist stramm ■ eine Lagerbuchse 13 eingesetzt. Sie besteht aus halbsteifem
synthetischen Harz, das nur einen Reibungskoeffizienten hat und ein einseitig offener Hohlzylinder mit einem den oberen
Rand umgebenden Flansch 14 ist. Wenn dieser Lagerzylinder
vollständig in den Hohlraum 3 eingesetzt ist, wird eine Kugel
15 aus Stahl oder einem ähnlichen starren Material auf den Boden des Hohlzylinders gelegt. Der Anschlußschwenkbolzen 10
wird anschließend in die Lagerhülse so weit eingesteckt, daß er auf der Kugel 15 aufliegt. Ein ungewolltes Herausgleiten
des Anschlußschwenkbolzens 10 kann mit Hilfe einer Schraube
16 vermieden werden, die durch den ersten Rahmenbereich 2
und die Lagerbuchse 13 hindurchgeschraubt wird und in eine Ringnut 11 im unteren Abschnitt des Bolzens eingreift. Diese
in Fig. 6 dargestellte Anordnung ist vorzuziehen, denn der Anschlußschwenkbolzen kann sich in der Lagerbuchse 13
leichter drehen, so daß auch die Räder 8 leichter schwenkbar sind. Die Kugel 15 nimmt dabei sehr wirkungsvoll die Axialbelastung
des Anschlußschwenkbolzens auf.
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Ein anderes AusfUhrungsbeispiel der Erfindung ist in den
Fig. 7 bis 10 gezeigt. Der Querschnitt des extrudierten
Stangenmaterials la in der Fig. 7 unterscheidet sich vom zuerst Beschriebenen dadurch, daß der zweite Bereich 4a
nicht hohl jedoch schmäler als der erste Bereich 2 ist. Der· vom Stangenmaterial la abgeschnittene Rohling erhält eine
Rollenachsenbohrung 5 im zweiten Bereich 4a, damit die
Schwenklaufrolle entsprechend den Fig. 8'bis 10 entstehen
kann. ·
Besonders die Fig. 10 zeigt, daß der zweite Bereich 4a dieses Tragkörperrohlings sehr gut in eine geeignete Form
gebracht werden kann, die dann ein ästhetisches/Aussehen hat. Im Übrigen lassen die Fig. 8 bis 10 erkennen, daß diese
Schwenklaufrolle in derselben Weise zusammengesetzt werden kann wie die Schwenklaufrollen nach den Fig. 2 bis 5, wobei
lediglich ein Unterschied bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel in der Art, wie ein Herausgleiten des Anschlußschwenkbolzens
IiOa aus dem Hohlraum verhindert wird, besteht. Das untere Ende des Bolzens ist bei 20 in der Fig. 10 einfach·
zu einem Kopf verbreitert.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung zeigen die Fig.
11 bis 22, die eine Schwenklaufrolle mit einem Rollenpaar
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zeigen, welche zum überwiegenden Teil vom Tragkörper eingeschlossen
werden. Fig. 11 zeigt das von einer im Strangpreßverfahren hergestellten Stange Ib abgeschnittene Rohlingsstück.
Deutlicher ist der Querschnitt des Rohlings, der im wesentlichen
rechteckig ist, aus der Fig. 12 zu erkennen. Auch hier weist der erste Bereich wieder einen Hohlzylinder 2a
aufj, während der zweite Bereich die Gestalt eines Paares von
zueinander parallelen Innenwänden 4b hat, die durch einen Steg
3Q gegeneinander abgestützt sind, während vier Außenwände 31 bis 34 die Anordnung umgeben. Teile der Innenwände 4b bilden
mit dem Steg 30 zusammen eine Rinne 35 gegenüber der Außenwand y\ die hauptsächlich gestaltverbessernde Wirkung hat.
Für die Verwendung des Rohlings als Tragkörper Ib' gemäß
Fig. 13 wird ein Paar von bogenförmigen Ausnehmungen 36 an
einander entsprechenden Stellen vom unteren Ende der Innenwände 4b her ausgefräst. Der Rohling kann außerdem bei 37 noch
abgeschrägt werden, wobei der Zwischensteg 30 nicht angegriffen wird. Das Beispiel zeigt einen Abschrägungswinkel von 45°.
In der Mitte des Tragkörpers Ib' befindet sich ein Hohlraum
38, der das Lager 39 für die Achse 7 der Laufräder aufnimmt.
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Es sei bemerkt, daß dieser Hohlraum durch den zweiten Bereich des Tragkörpers vorgegeben ist. Der erste Bereich
oder Zylinderabschnitt 22a weist ebenfalls einoa Hohlraum
3 auf, in den ein Verbindungslager 13a eingesetzt wird. Ein Schlitz 40, der in die Wand zwischen den Zylinderraum
3 und den Hohlraum 38 eingearbeitet ist, hat einen,an späterer Stelle noch zu erläuternden Zweck. Zu beiden Seiten
des ersten Trllgkorperbereichs ist je ein' Hohlraum 4l angeordnet,
die durch die Außenwände 3I bis 34 umschlossen sind
und die Rollen 8 oder Räder aufnehmen.
Die Fig. 17 bis 19 zeigen die Gestaltung des'Achslagers 39*
das in den Raum 38 eingesetzt werden soll. Das Achslager
weist einen Rumpfteil 42 auf, der nach Form und Größe genau
in den Raum 38 hineinpaßt. An beiden Seiten ist an den Rumpfteil
42 je ein Stumpf 43 angeformt, der genau in die Aussparung
36 der Innenwände 4b hineinpaßt. An einer der anderen Seitenflächen des Rumpfteils 42 befindet sich eine abgeschrägte
Rippe 44, die vom Oberrand des Rumpfteils abwärtsverlauft
und kurz vor der Bodenfläche mit einer nach unten weisenden Absatzfläche 45 endet. Die Rippe 44 ist gerade so breit, daß
sie in den Schlitz 40 im Tragkörper Ib' fest geführt ist. Eine Achsbohrung 46 erstreckt sich durch den Rumpf 42 und
die seitlichen Ansatzstümpfe 43.
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Die Fig. 20 bis 22 lassen erkennen, daß das Lager IjJa
für den Anschlußschwenkbolzen in den Zylinderraum 3 eingesetzt wird und ebenfalls hohl ist mit oberseitig offenem
Ende, wobei es aus einem halb harten synthetischen Harz besteht. Das Lager Ij5a weist einen Flansch l4 am oberen Ende ■
auf sowie eine kurze, abgeschrägte Rippe 47, die sich vom Bodenende nach oben erstreckt, wobei sie eine obere Stirnkante
48 bildet, die mit der nach unten weisenden Fläche 45 der Rippe 44 am Achslager 39 in Verbindung zu treten hat.
Die Rippe 47 ist ebenfalls so breit, daß sie genau in den
Schlitz 40 des Tragkörpers Ib' hineinpaßt. Unterhalb des Flansches 14 kann sich am Lagerzylinder eine weitere Rippe
49 nach unten fortsetzen, die gleichfalls in den Schlitz 40
eingreift. Das hohle Schwenkanschlußbolzenlager 13a ist mit einer Verengung 50 nahe dem Boden ausgestattet, die in eine
Ringnut 11 des Schwenkanschlußbolzens 10 eingreift.
Beim Zusammenbau der gesamten Schwenklaufrolle wird zunächst die Achse 7 in die Achsbohrung 46 des Lagerkörpers 39 eingesteckt.
Danach wird das Räderpaar 8 fest auf die vorstehenden Enden der Achse 7 aufgesetzt. Das Achslager 39 wird zusammen
mit der Achse 7 und den Rädern 8 in den mittleren Hohlraum 38 des Tragkörpers Ib' von unten eingesteckt, wobei die Stümpfe
43 in die Aussparungen 46 der Innenwände 4b hineingleiten,
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während die Rippe 44 in den Schlitz 40 eintritt, was am
besten aus der Fig. l6 zu ersehen ist. Die Räder 8 stecken nun nahezu vollständig in den Kammern 4l, die von den
Außenwänden 31 bis 34 umschlossen sind.
Das Anschlußschwenkbolzenlager 13a wird nun zur Gänze in den
Zylinderraum 3 von oben eingesteckt, wobei die Rippe 47 in
den Schlitz 40 eingreift. Dabei untergreift die nach bben weisende Fläche der Rippe 47 die abwärtsweisende Kante 45
der Rippe 44 des Achslagers 39* wie dies Fig. l6 zeigt, so
daß das Achslager gegenüber dem Lagerzylinder für den Anschlußschwenkbolzen verrastet ist und diese beiden Teile sich nicht
mehr ungewollt aus dem Tragkörper Ib der Schwenklaufrolle lösen können. Der mit der umlaufenden Nut versehene Anschlußschwenkbolzen
10 wird daraufhin in das Schwenkbolzenlager 13a
eingesteckt, bis die Verengung 50 in die Ringnut 11 einspringt.
Aus der vorgehenden Beschreibung wird deutlich, daß die gesamte Schwenklaufrolle nach den Fig. 11 bis 22 ohne Zuhilfenahme
eines einzigen Werkzeugs zusammengebaut ist.
Mit geringfügiger Abwandlung gegenüber dem soeben beschriebenen ist in den Fig. 23 und 25 ein weiteres Ausführungsbeispiel der
Erfindung gezeigt, das für die Aufnahme eines Räder- oder Rollen-
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paares gedacht ist, dessen Rollen konvexe Außenflächen 60 haben. Der Rohling für den Tragkörper wird auch hier, wie
dies Fig. 23 zeigt, Stangenmaterial Ic abgelenkt, wobei
durch geringfügige weitere Bearbeitung der Rohling dann zum Tragkörper lc' der Fig. 24 und 25 fertigbearbeitet wird.
Der Tragkörper weist den Hohlzylinder 2a, die Innenwände 4b
mit dem Verbindungssteg 30 und einander gegenüberstehende
Außenwände 32 und 34 auf, genauso wie der Tragkörper Ib1 des
vorher beschriebenen Beispiels.
Die Außenwände 3I und 33 jedoch sind im Gegensatz zum vorherigen
Beispiel bei 6l mit großen Öffnungen versehen, so daß von jeder Wand nur noch Flanschränder 62 und 63 an den
Außenwänden 32 und J>h stehengeblieben sind. Diese Flanschpaare
sind aufeinander zu gerichtet und umgreifen die äußeren Ränder der Räder 8a, was besonders deutlich aus der Fig.
zu erkennen ist, während die konvexen Mittelbereiche 6O der Räder durch die geöffneten Wandstücke hindurchtreten können.
In den Fig. 24 und 25 1st nicht dargestellt, daß der Anschlußschwenkbolzen
und sein Lager genauso aufgebaut sind wie die mit 10 und 13 bezeichneten Teile in den vorherigen Ausführungsformen.
Auch die übrigen Einzelheiten in der Konstruktion, der Arbeitsweise und der Art des Zusammenbaus sind genau
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wie in Verbindung mit Fig. 11 bis 22 beschrieben.
Eine weitere Abwandlungsform des AusfUhrungsbeispiels aus
den Fig. 11 bis 22 ist in den Fig. 26,27 und 28 dargestellt. Der Tragkörper Id1 ist von einer Profitstange Id äbgeschnitr
ten und maschinell. bearbeitet worden. Er ist so aufgebautj
daß die Räder 8b eines Räderpaares vollkommen frei liegen. Der Tragkörper Id1 ist wieder mit einem ersten'Bereich in
der Gestalt eines Hohlzyinders 2a und einem zweiten Bereich in der Gestalt zweier zueinander paralleler Wände 4b mit einem
Verbindungssteg 30 ausgebildet, was genau den entsprechenden
Teilen des Tragkörpers Ib' der Fig. 11 und 12 oder Ic1 der
Fig. 23 entspricht.
An die Wände 4b des Tragkörpers Id1 sind jedoch paarweise
I-förmige Flansche 70 und 71 an den Rändern angeformt. Diese
Flanschpaare 70 und 71 fassen Hinter-Flansche 72, die auf den Innenseiten an die Naben 75 der Räder 8b angeformt sind.
Diese Räder können im Übrigen dieselbe Gestalt haben wie die Räder 8a in den Fig. 24 und 25, zu denen sie zusätzlich nur
noch mit den Flanschen 72 bestückt sind. Der Übrige Aufbau der Schwenklaufrolle ist den vorher beschriebenen Beispielen
gleich.
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Wiederum ein anderes AusfUhrungsbeispiel ist in den Fig.
29 bis 32 dargestellt. Diese Schwenklaufrolle weist ein
Einzelrad 8c auf, das von dem Tragkörper Ie1 umschlossen
ist. Der Tragkörperrohling wird von der Strangprofilstange
Ie abgeschnitten, die einen ersten Bereich 2 hat, der einen·
Hohlzylinder 3 darstellt mit Kreisquerschnitt, sowie einen zweiten Bereich in Gestalt eines Paares einander gegenüberstehender
Wände 4c, die durch eine Endwahd 80, welche1 sich zwischen den Endkanten der Seitenwände erstreckt, miteinander
verbunden sind.
In den Fig. 30 und j51 ist deutlich zu sehen,' daß die Wände
4c mit der Verbindungswand 80 eine Kammer 8l umschließen, die das Einzelrad 8c aufnimmt. Die Wände 4c umschließen
einandergegenüberstehende Flanschpaare 82 und 83, die auf den Innenseiten der Seitenwände so angebracht sind, daß sie
Achslager 84 zu tragen vermögen. Der Tragkörper Ie1 kann in
der bekannten Art, wie in Fig. 32 gezeigt, bei 6 abgeschrägt
sein. Eine weitere Bearbeitung des Tragkörperrohlings ist nicht erforderlich.
Für den Einbau der Lager 84 werden diese zunächst auf die beiden Enden der Achse J, die aus dem Rad 8c seitwärts heraussteht,
aufgesteckt. Jedes Lager ist, wie in Fig. 30 erkennbar,
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mit einem Paar Seitenflanschen 85 und, wie in den Pig. Jl
und 32 gezeigt, mit einem Bodenflansch 86 versehen. Das Rad
8c mit seiner Achse 7 und den daraufgesteckten Lagern 84 wird in den Innenraum 8l des zweiten Tragkörperbereichs von
unten eingesteckt, wobei die Seitenflansche 85 der Lagerkörper in die durch die L-förmigen Flanschpaare 82,83 gebildet
sind Nuten auf der Innenfläche der Wände 4c hineingleiten. Das Rad wird dann in die Kammer 8l soweit eingedrückt/ daß die
Bodenflansche 86 der Lagerkörper von unten gegen die Ränder
der Tragkörperwände anstoßen.
Ein Anschlußbolzenlager 13b, das im wesentlichen dem Lager
13a in den Fig. 20 bis 22 gleich ist, wird in .den Hohlzylinderraum
3 des ersten Tragkörperbereichs 2 von oben eingesetzt. Der Anschlußschwenkbolzen 10 wird dann in sein Lager 13b
eingesteckt. Dieser Anschlußbolzen ist ebenfalls genau gleich dem in den Fig. 15 und l6 gezeigten mit einer umlaufenden
Ringnut 11 nahe dem unteren Ende, in die eine Verengung 50
des Bolzenlagers 13b eingreift.
Eine abgewandelte Ausführungsform von wesentlich einfacherer
Gestaltung gegenüber dem soeben beschriebenen Beispiel zeigen die Fig. 33 bis 37. Der Tragkörperrohling wird von stranggepreßtem Stangenmaterial If abgeschnitten und besteht, wie dies
Fig· 53 zeigt, aus dem ersten Bereich 2 mit Hohlzylinderkammer
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3 von kreisförmigem Querschnitt und dem zweiten Bereich, der
durch zwei einander gegenüberstehende Wände 4d für die Aufnahme einer einzelnen Rolle 8c gebildet. Ein Paar Achsbohrungen
durchsetzt fluchtend die einander gegenüberstehenden Wände 4d des Tragkörpers If1 in Fig; 34 bis 37. Die dem Bereich
2 fernliegenden Enden der Wände 4d können aus ästhetischen Gründen oder wegen der erhöhten Verletzungsgefahr abgerundet
sein. Der Zusammenbau geschieht derart, daß die, Achse' 7 der
Rolle 8c unmittelbar in die Wände 4d hineingebohrten Löcher eingesteckt und dann bei 90 vernietet wird. Ein· in die Kammer.
3 im ersten Tragkörperbereich 2 unter Zuhilfenahme eines Bolzenlagers Ij5b eingesteckter Schwenkanschlußbolzen 10b
endet oben in einer Anschraubplatte 91; dieser Bolzen kann
jedoch ohne weiteres in der gleichen Art ausgebildet sein wie die in den vorherigen Beispielen gezeigten.
Ein wiederum anderes AusfUhrungsbeispiel zeigen die Fig. 38
bis 42. Diese Schwenklaufrolle ist mit einer Bremseinrichtung ausgestattet, so daß ein Gegenstand, an dem die Schwenklaufrollen
befestigt sind, gegen unwillkürliches Verschieben festgesetzt werden kann. Der Querschnitt des Tragkörperrohlings
Ig ist nahezu gleich dem der Fig. 1.
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Der Tragkörperrohling wird durch die strichpunktiert in Pig. 38 angedeuteten Schnittlinien aus stranggepreßtem
Stangenmaterial Ig gewonnen und besteht aus einem ersten Bereich 2 der einen Hohlzylinderraum 38 bildet mit kreisförmigem
Querschnitt, und einem zweiten Bereich 4e mit Innen- . hohlraum 100.
Dieser Tragkörperrohling wird lediglich dadurch in den Tragkörper Ig1 der Fig. 40 bis 42 verwandelt, daß Achsbohrungen
durch die Wände des zweiten Bereichs 4e und, wenn gewünscht, eine Abschrägung angebracht werden, die strichpunktiert in
der Fig. 38 gezeigt ist.
Am deutlichsten zeigt Fig. 42 das Rollenpaar 8, das auch
bereits beim ersten AusfUhrungsbeispiel der Fig. 1 bis 5
verwendet wurde und von der Achse 7 durchsetzt ist, die auch den zweiten Tragkörperbereich 4e durchsetzt, wobei dann
Nietköpfe 9 das Ableiten der Rollen verhindern.
Ein Lager 13c für den Anschlußschwenkbolzen ist in den Hohlraum
3 im ersten Tragkörperbereich 2 eingesetzt. Dieses Lager
ist identisch mit dem in Fig. 6 gezeigten mit der Ausnahme, daß es eine konkave Bodenausrundung 101 hat, in die die Kugel
15 eingelegt ist, damit der Bolzen besser im Lager gleiten und sich drehen kann. Weitere Einzelheiten, die das Lager
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und den Anschlußschwenkbolzen 10c betreffen, gehen aus der folgenden Beschreibung hervor.
Der Bremsmechanismus weist in seinen wesentlichen Bestandteilen einen Tragteil 103 auf, an dem einstückig eine Rastklaue 104 mit Angriffsnase 105 sitzen sowie ein Bremsklotz'
106 am unteren Ende befestigt ist. Der Tragteil 103 ,sitzt gleitfähig in der Kammer 100 des zweiten.Tragkörperbepeichs
4e, so daß er darin auf und abgleiten kann. Er ist zu dem Zweck noch mit einer querverlaufenden Druchtrittsöffnung versehen,
damit die Radachse 7 die Auf- und Abbewegung des Tragteils 103 nicht behindern kann. In diese Querausnehmung ist
darüberhinaus noch eine Druckfeder 107 eingesetzt, die sich
an der Achse 7 mit ihrem unteren Ende abstützt und den Tragteil 103 gegenüber dem Tragkörper Ig1 nach oben drückt.
Der Trägerteil 103 mit Rastklaue und Angriffsnase 104 bzw.
105 ist aus Polypropylen oder einem ähnlichen synthetischen Harz in einem Stück geformt, so daß die Rastklaue gegen die
Außenfläche des zweiten Rahmenbereichs 4e in Folge ihrer eigenen Elastizität gedrückt wird, wie dies in Fig. 40 angedeutet
ist. Die Rastklaue 104 greift dann mit ihrem Haken 108 unter die Unterkante des zweiten Rahmenbereichs 4e, wenn
die Angriffsnase 105 gegen die Kraft der Druckfeder 107
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niedergedrückt wird.
Der Bremsklotz 106 ist mit dem Trägerteil 103 durch einen Metallstreifen oder Draht 109 verbunden, kann jedoch auch
festgeschraubt oder mit einem Kleber befestigt sein. Er kann aus einem steifen Kunstharz oder Metall gefertigt sein; so'
daß seine Widerstandsfähigkeit gegen Abnutzung höher ist als die der Rollen 8, was beispielsweise· für Nylon oder Poly-
I t
propylen der Fall ist.
Bei niedergedrücktem Tragteil 103 entsprechend Fig. 4l drückt
der Bremsklotz 106 auf die Bodenfläche. Er ist noch zusätzlich mit einem Paar von Bremsbacken 110 ausgerüstet, die (siehe
Fig. 42) an den Innenflanken der Rollen 8 zur Anlage kommen.
Zur Betätigung des Bremsmechanismus wird die Betätigungsnase 105 gegen die Kraft der Feder 107 mit der Hand oder dem Fuß
niedergedrückt, bis der Haken 108 der Rastklaue 104 unter die Unterkante des zweiten Rahmenabschnitts 4e in-folge der
eigenen Elastizität einspringt. Der Trägerteil oder Schlitten 103 ist damit in der niedergedrückten Stellung gemäß Fig.
und 42 verrastet, in der der Bremsklotz 106 auf den Boden drückt, während die Bremsbacken 110 gegen die Innenflächen
der Rollen pressen. Damit ist der Gegenstand, der auf den
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Schwenklaufrollen steht, festgesetzt.
Das Lösen des Bremsmechanismus erfolgt durch Anheben der Angriffsnase 105, bis der Rasthaken 108 der Rastklaue 104
von der Unterkante freikommt. Der Schlitten oder Trägerteil 103 gleitet dann von der Feder 107 getrieben wieder in'seine
obere Lage, womit der Bremsklotz 1O6 und die Bremsschuhe 110 ebenfalls angehoben werden.
In einem geringfügig abgewandelten AusfUhrungsbeispiel der
Pig. 4^ bis 45 weist der Tragkörper lh1 Anschläge 111 auf,
die vom zweiten Rahmenbereich 4e abstehen. Diese Anschläge begrenzen die Ausschwenkbewegung der Rastklaue, 104 beim
Lösen der Bremse. Der Vorteil dieser zusätzlichen Einrichtung besteht darin, daß die Begrenzungsanschläge 111 das Abbrechen
der Rastklaue vom Schlitten 103 verhindern, was infolge übermäßig
starker Kraftanwendung an der Angriffsnase 105 andernfalls möglich wäre. Die übrigen Teile der Schwenklaufrolle
entsprechen denen des vorherigen Beispiels.
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Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE1.jSchwenklaufrolle, deren wenigstens eine Rolle sich um e^fcne in einem Tragkörper steckende Achse dreht, während der Tragkörper eine Schwenkachse hat, die in einer zur Laufrollenachse senkrechten Ebene liegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragkörper (l') aus einem Abschnitt eines Stangenmaterials (l) gebildet ist, der in einem ersten Bereich (2) in Längsrichtung von einem Hohlraum (3) durchzogen ist,.in den drehbar die Schwenkachse (10) eingesetzt ist während in dem der Schwenkachse (10) entfernt liegenden zweiten Bereich (4) des Tragkörpers (lT) die Laufrollenachse (7) untergebracht ist.2. Schwenklaufrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den beiden entgegengesetzten Enden der Achse (7) zwei Laufrollen (8) sitzen und der zweite Bereich (4) des Trag-- 27 -609821/06872S4963Qkörpers (l1) von einer horizontal verlaufenden Bohrung (7) durchsetzt ist, durch die die Achse (7) hindurchgeführt ist. -j5. Schwenklaufrolle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und der zweite Bereich des Tragkörpers (lf) ' die gleiche Dicke haben.4.Schwenklaufrolle nach Anspruch 1, gekennzeichnet,durch ein Anschlußschwenkbolzenlager (15) in Form eines hohlen, oberseitig offenen Zylinders aur drehbaren Aufnahme des Schwenkbolzens (10), welches passend in den Zylinderhohlraum (3) des ersten Bereichs (2) eingesetzt ist.5. Schwenklaufrolle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Grund des Anschlußschwenkbolzenlagers (13) eine Kugel (15) aus starrem Material als Stützkugel für den Anschlußschwenkbolzen (lO) eingelegt ist.6. Schwenklaufrolle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Bereich (4a) des Tragkörpers (laT) eine geringere Stärke als der erste Bereich (2) hat.7. Schwenklaufrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,- 28 609821/06872543630daß der Tragkörper ein Paar von Laufrolen (8) aufweist, die an den beiden gegenüberliegenden Enden der Achse (7) befestigt sind, während die Achse drehbar in einem Achslager (39) untergebracht ist, und daß der zweite Bereich eine Hohlkammer (38) aufweist, die ihn vertikal durchsetzt und das Achslager (39) aufnimmt.8. Schwenklaufrolle nach Anspruch 7> dadurch gekennzeichnet, daß am Tragkörper Außenwände (31 bis 34) angeformt sind, die die zu beiden Seiten sitzenden Räder im wesentlichen umschliessen. ,9. Schwenklaufrolle nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anschlußschwenkbolzenlager (13a) passend in den Hohlraum (3) des ersten Bereichs (2) für die drehbare Aufnahme des Anschlußschwenkbolzens eingesetzt ist, ein Schlitz (40) eine Verbindung zwischen den Hohlräumen (3,38) in dem ersten und zweiten Bereich (2,4b) herstellt und Ansätze (47 und 48, 44 und 45) an dem Achslager (39) und dem Anschlußschwenkbolzenlager (13a) sitzen, die im Schlitz (40) ineinandergreifend verrasten.10. Schwenklaufrolle nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,- 29 609821/068 7daß die Laufrollen mit konvexen Außenflächen (60) ausgestattet sind und die Außenwände auf den beiden gegenüberliegenden Seiten für den Durchtritt der konvexen Außenflächen (60) der Laufrollen (8a) durchbrochen sind. '11. Schwenklaufrolle nach Anspruch T, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufrollen (8b) mit einer Nabe (73) ausgestattet sind, an der. sich ein erster Plansch (72) befindet,, und daß, am zweiten Bereich Flanschpaare (70,71) einander gegenüberstehend auf beiden Tragkörperseiten angebracht sind, die die Flansche (72) an den Laufrollen (8b) gleitfähig übergreifen.12. Schwenklaufrolle nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine einzelne Laufrolle (8c), während der zweite Bereich des Tragkörpers (Ie') ein Paar einander gegenüberstehender Wände (4c;4d) aufweist, die die Rollenachse (7) zwischen sich tragen, wodurch die Laufrolle (8c) innerhalb der Wände (4c;4d) zu liegen kommt.13. Schwenklaufrolle nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragkörper eine weitere Wand (80) enthält, durch die die Außenwände (4c) an ihren dem ersten Bereich (2) gegenüberliegenden Enden verbunden sind.- 30 609821/0 6 8714. Schwenklaufrolle nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch ein Paar von Achslagerkörpern (84), die die Rollenachse(7) drehbar an ihren äußeren Enden tragen, und daß auf den Innenflächen der Seitenwände (4c) Mittel (82,83) zur Befestigung der Achslager (84) vorgesehen sind.15. Schwenklaufrolle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Bereich (4e) eine Hohlkammer (lOQ) enthält, die diesen vertikal durchzieht und in die gleitbar ein Trägerschlitten (lO^ eingesetzt ist, der gegenüber dem Tragkörper verschiebbar ist, ohne die Achse (7) zu beeinträchtigen, daß eine Feder (107) den Trägerschlitten (103) aufwärts drückt, eine Rastklaue (104) mit dem Trägerschlitten auf- und abbewegbar ist, die mit dem Tragkörper (4e') verrastet werden kann, wenn der Trägerschlitten gegen die Feder (107) niedergedrückt ist, und daß ein Bremsklotz (106) am unteren Ende des Trägerschlittens (103) befestigt und in dessen unterster Stellung mit der Bodenfläche in Reibungsberührung bringbar ist.16. Schwenklaufrolle nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rastklaue (lO4) eine Angriffsnase (105) angebracht ist.. - 31 609821/068 725A963017· Schwenklaufrolle nach Anspruch 15» dadurch gekennzeichnet, daß am Bremsklotz (lO6) ein Bremsschuhpaar (110) angeformt ist, das mit den Laufrollen (8) in Bremsstellung des Bremsklotzes in Reibungsberührung kommt.18. Schwenklaufrolle nach Anspruch l6, gekennzeichnet durch Anschläge (ill) für eine Begrenzung der Schwenkbewegung der Rastklaue (104).60982 1 /0687Leerseite
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| JP12707974 | 1974-11-06 | ||
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Free format text: BEHN, K., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 8134 POECKING |
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