[go: up one dir, main page]

DE2549670A1 - Duennfilmtransformator - Google Patents

Duennfilmtransformator

Info

Publication number
DE2549670A1
DE2549670A1 DE19752549670 DE2549670A DE2549670A1 DE 2549670 A1 DE2549670 A1 DE 2549670A1 DE 19752549670 DE19752549670 DE 19752549670 DE 2549670 A DE2549670 A DE 2549670A DE 2549670 A1 DE2549670 A1 DE 2549670A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thin film
magnetic
transformer
conductor tracks
film transformer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19752549670
Other languages
English (en)
Inventor
Eiji Kaneko
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hitachi Ltd
Original Assignee
Hitachi Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hitachi Ltd filed Critical Hitachi Ltd
Publication of DE2549670A1 publication Critical patent/DE2549670A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/28Coils; Windings; Conductive connections
    • H01F27/2804Printed windings
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F41/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
    • H01F41/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
    • H01F41/04Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets for manufacturing coils
    • H01F41/041Printed circuit coils
    • H01F41/046Printed circuit coils structurally combined with ferromagnetic material
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D86/00Integrated devices formed in or on insulating or conducting substrates, e.g. formed in silicon-on-insulator [SOI] substrates or on stainless steel or glass substrates
    • H10D86/80Integrated devices formed in or on insulating or conducting substrates, e.g. formed in silicon-on-insulator [SOI] substrates or on stainless steel or glass substrates characterised by multiple passive components, e.g. resistors, capacitors or inductors
    • H10D86/85Integrated devices formed in or on insulating or conducting substrates, e.g. formed in silicon-on-insulator [SOI] substrates or on stainless steel or glass substrates characterised by multiple passive components, e.g. resistors, capacitors or inductors characterised by only passive components

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)
  • Semiconductor Integrated Circuits (AREA)
  • Use Of Switch Circuits For Exchanges And Methods Of Control Of Multiplex Exchanges (AREA)

Description

  • Dünnfilmtransformator Die Erfindung bezieht sich auf einen Dünnfilmtransformator mit einem magnetischen Dünnfilm und einem leitenden Dünnfilm.
  • Der Dünnfilmtransformator gemäß der Erfindung ist in Kombination mit integrierten Halbleiterschaltungen zur Bildung einer integrierten Hybridschaltung verwendbar, in der der Dünnfilmtransformator als ein isolierender Eingang oder als ein isolierender Ausgang benutzt wird.
  • Zur Integrierung von passiven Bauelementen ist es erforderlich, solche Bauelemente unter Verwendung von Dünnfilmen herzustellen. Die Techniken zur Herstellung von Widerstandsbauelementen oder Kondensatorbauelementen unter Verwendung von Dünnfilmen sind gegenwärtig schon verhältnismäßig weit entwickelt, so daß passive integrierte Schaltungen mit diesen Bauelementen bereits praktisch hergestellt und eingesetzt werden. Die Dünnfilmwiderstände oder Dünnfilmkondensatoren werden häufig mit integrierten Halbleiterschaltungen zur Bildung integrierter Hybridschaltungen verbunden. Dagegen ist es sehr schwierig, Induktivitätsbauteile unter Verwendung von Dünnfilmen herzustellen. Kein aus Dünnfilmen hergestellter Transformator war bisher praktisch einsatzfähig. Experimentelle Induktivitätsbauteile aus Dünnfilmmaterial wurden indessen vorgeschlagen, und eine Form dieser Bauteile hat einen Aufbau, bei dem ein leitender Dünnfilm spiralförmig auf einer aus isolierendem Material bestehenden Unterlage ausgebildet ist. Diese Spule ist vom Luftkernspulentyp, und daher ist es schwierig, eine im Verhältnis zur Fläche der von der Spiralspule besetzten Unterlage große Induktivität zu erreichen. Deshalb vermag eine solche Technik zur Herstellung von Dünnfilm-Induktivitätsbauteilen keinen Transformator geringer Abmessung und mit hohem Kopplungskoeffizienten zur Verfügung zu stellen.
  • Wenn beim Herstellen von Induktivitätsbauteilen ein Dünnfilm aus magnetischem Material als Kern verwendet wird, sind Induktivitätsbauteile geringer Abmessung und mit einer großen Induktivität erhältlich. Übliche magnetische Dünnfilme haben jedoch eine niedrige magnetische Permeabilität und weisen eine von der Frequenz eines angelegten Magnetfeldes abhängige magnetische Permeabilität auf. Daher ist es sehr schwierig, einen Dünnfilmtransformator mit einem hohen Kopplungswirkungsgrad über einen weiten Frequenzbereich durch Verwendung solcher magnetischer Dünnfilme zu erhalten.
  • Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, einen Dünnfilmtransformator geringer Abmessung und mit hohem Kopplungswirkungsgrad über einen weiten Frequenzbereich zu entwickeln, der sich außerdem zur Bildung einer integrierten Hybridschaltung in Kombination mit einer integrierten Halbleiterschaltung eignet.
  • Gegenstand der Erfindung, womit diese Aufgabe gelost wird, ist ein Dünnfilmtransformator mit einer Mehrzahl von isolierten, parallel auf einer Unterlage angeordneten Dünnfilmleiterbahnen und einem wenigstens einen Teil eines die Leiterbahnen umgebenden Magnetmaterials bildenden magnetischen Dünnfilm mit einer die harte Achse in senkrechter Ausrichtung zu den Leiterbahnen aufweisenden uniaxialen magnetischen Anisotropie.
  • Nach einer Ausführungsart der Erfindung dient die Unterlage als Teil des die Mehrzahl von Leiterbahnen umgebenden Magnetpfades.
  • Nach einer anderen Ausführungsart der Erfindung besteht das gesamte die Leiterbahnen umgebende magnetische Material aus dem magnetischen Dünnfilm, der sich vorzugsweise aus einem ersten magnetischen Dünnfilm, der auf der Unterlage ausgebildet ist, und aus einem zweiten magnetischen Dünnfilm zusammensetzt, der auf dem ersten magnetischen Dünnfilm ausgebildet ist.
  • Gegenstand der Erfindung ist außerdem eine Kombination, bei der ein solcher Dünnfilmtransformator mit einem magnetischen Dünnfilm, der die genannte uniaxiale magnetische Anisotropie aufweist, und ein Halbleiterplättchen durch ein Verbindungsverfahren mit einer Unterlage verbunden und elektrisch miteinander verbunden sind.
  • Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiele näher erläutert; darin zeigen: Fig. 1 a bis 1D den Aufbau einer Ausführungsart des erfindungsgemäßen Dünnfilmtransformators im Lauf der einzelnen Fertigungsschritte; Fig. 2 und 3 schematische Darstellungen weiterer Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Dünnfilmtransformators; Fig. 4 a bis 4 i den Aufbau einer anderen Ausführungsart des erfindungsgemäßen Dünnfilmtransformators im Lauf der einzelnen Fertigungsschritte; Fig. 5 ein Schaltbild eines Sprechpfadteils eines Halbleiter-Kreuzungspunkt-Schaltsystems, bei dem der erfindungsgemäße Dünnfilmtransformator anwendbar ist; Fig. 6 ein Schaltbild eines Sprechpfadteils in einem Halbleiter-Kreuzungspunkt-Schaltsystem, wenn Steuertransformatoren verwendet werden; Fig. 7 schematisch eine Perspektivansicht eines Ausführungsbeispiels, bei dem Halbleiterplättchen mit dem Dünnfilmtransformator nach einem Verbindungsverfahren verbunden sind; und Fig. 8 ein Äquivalentschaltbild des Ausführungsbeispiels nach Fig. 7.
  • Man erkennt in Fig. 1 a eine Unterlage 201, wie z. B.
  • eine keramische Platte oder eine Einkristallplatte aus Spinell od. dgl. Wie Fig. 1 b zeigt, ist ein unterer magnetischer Dünnfilm 202 auf der Unterlage 201 nach einem Aufdampf-, Aufstäub- oder Plattierverfahren ausgebildet.
  • Der magnetische Dünnfilm 202 besteht aus Permalloy, Ferrit od. dgl. Ein Teil des magnetischen Dünnfilms 202 wird durch Ätzen entfernt, wie Fig. 1 c zeigt, und man bildet dann eine Isolierschicht 203, wie z. B. aus Siliziumdioxid (so02), darauf nach einem Aufdampf- oder Auf stäubverfahren aus, wie Fig. 1 d veranschaulicht. Im Anschluß daran wird eine leitende Schicht 204, wie z. B.
  • aus Aluminium oder Kupfer, auf der Isolierschicht 203 nach einem Aufdampf- oder Aufstäubverfahren abgeschieden, wie in Fig. 1 e gezeigt ist. Man wendet das Ätzen auf die leitende Schicht 204 an, um parallele Dünnfilmleiterbahnen 204-1 bis 204-4 entsprechend Fig. 1 f zu bilden, Die Dünnfilmleiterbahnen 204-1 bis 204-4 werden weiter mit einer Isolierschicht 205, z. B. aus Siliziumdioxid (SiO2) abgedeckt, wie Fig. 1 g zeigt. Nach diesem Verfahrensschritt werden die so abgeschiedene Isolierschicht 205 und die vorher erwähnte Isolierschicht 203 durch Ätzen od. dgl. teilweise entfernt, wie Fig. 1 h zeigt, so daß im Ergebnis ein Teil des unteren magnetischen Dünnfilms 202 freigelegt wird.
  • Wie Fig. 1 i zeigt, wird darüber ein oberer magnetischer Dünnfilm 206 nach dem oben erwähnten Verfahren ab-yeschieden, und man entfernt einen Teil des oberen magnetischen Dünnfilms 206, wie in Fig. 1 j dargestellt ist, um dadurch einen Magnetpfad um die leitende Schicht 204 herum zu bilden. Schließlich wird, wie Fig. 1 k zeigt, die Isolierschicht 205 nach irgendeinem geeigneten Verfahren, wie z. B. Ätzen, teilweise entfernt, um einen Teil der leitenden Schicht 204 zwecks Bildung von Anschlußstellen 207 freizulegen. Das Ergebnis ist, daß zwei Einwindungsspulen erhalten werden, wie in Fig. 11 durch ein Äguivalentschaltbild veranschaulicht ist. Falls erforderlich, kann der den oberen magnetischen Dünnfilm 206 enthaltende Teil mit Ausnahme der Anschlußstellen 207 außerdem noch mit einem Schutzfilm (der aus Abkürzungsgründen ausgelassen wurde) bedeckt werden. Es ist noch darauf hinzuweisen, daß bei der Bildung des oberen magnetischen Dünnfilms 206 und auch vorher bei der Bildung des unteren magnetischen Dünnfilms 202 ein Magnetfeld von einigen Zehnern Oersted daran in der Richtung X, wie in Fig. 1 b angedeutet, angelegt werden muß.
  • Durch das Anlegen dieses Magnetfeldes wird erreicht, daß der magnetische Dünnfilm eine uniaxiale magnetische Anisotropie mit entsprechend der X-Achse gerichteter leichter Achse und mit entsprechend der Y-Achse gerichteter harter Achse erhält.
  • Z. B. ist im Fall eines "Permalloy"-Films# mit einigen ß Dicke seine magnetische Permeabilität in Richtung der harten Achse 1000 bis 2000, während jene in Richtung der leichten Achse etwa 10 000 beträgt, wenn daran ein konstantes oder niederfrequentes Magnetfeld angelegt wird. Andererseits zeigt, wenn dieser Dünnfilm einem Hochfreguenzmagnetfeld (etwa 1 MHz) ausgesetzt wird, die Permeabilität in Richtung der harten Achse nur eine geringe Änderung, während die Permeabilität in Richtung der leichten Achse erheblich, nämlich auf 200 bis 300 abfällt. Im übrigen ist, wenn das erwähnte Magnetfeld an den magnetischen Dünnfilm zur Zeit seiner Herstellung nicht angelegt wird, die magnetische Anisotropie des magnetischen Dünnfilms allgemein gering, und so liegt seine Permeabilität ohne Rücksicht auf die Richtungen unter einigen Hunderten. Demgemäß läßt sich der magnetische Dünnfilm nur, wenn man diesem die magnetische Anisotropie in der Weise und in der Anordnung verleiht, daß die harte Achse senkrecht zu den Dünnfilmleiterbahnen 204-1 bis 204-4 gerichtet ist, als ein magnetisches Material hoher Permeabilität mit geringer Frequenzabhängigkeit verwenden. Nur so ermöglicht ein solcher Dünnfilm die Herstellung eines Dünnfilmtransformators geringer Abmessung mit hohem Kopplungskoeffizient über einen weiten Frequenzbereich.
  • Zum konkreten Nachweis wird im folgenden eine Berechnung der physikalischen Abmessung eines Dünnfilmtransformators angegeben, der unter Verwendung des magnetischen Dünnfilms mit uniaxialer magnetischer Anisotropie hergestellt wird, dessen magnetische Sättigungsflußdichte Bs = 104 Weber ist und der zum Steuern eines Thyristors verwendet wird, bei dem der Torsteuerstrom 1G = 1 mA, die Steuerimpulsspannung VG = 0,7 V und die Dauer eines Steuerimpulses TG = 0,5 As benötigt werden.
  • In diesem Fall ergibt sich die für den magnetischen Dünnfilm erforderliche Querschnittsfläche 5M (Kernquerschnitts fläche) durch die Gleichung während, wenn die Dicke des magnetischen Dünnfilms tM mit 10 ;im angenommen wird, die erforderliche Breite des magnetischen Films WM = 5M = 3,5 cm wird.
  • tM Es wird nun angenommen, daß die Dicke tc des leitenden Films 5 Sm und seine Breite Wc 2,5 pm ist. Diese Abmessungen sind derart, daß auch dann, wenn man einen Strom einer mehr als mehrere hundertmal so großen Stärke wie der oben erwähnten Stromstärke durch den Leiter fließen läßt, die innerhalb des Leiters auftretende Elektronenwanderung ausreichend vernachlässigbar ist. Bei diesen Abmessungen des leitenden Films ergibt sich seine gesamte seitliche Länge einschließlich des Magnetdünnfilmteils zu 2tM + 2Wc = 70 Am + der Dicke des Isolierfilms von weniger als 10 pm entsprechend mehreren hundert V auszuhaltender Spannung, welcher Isolierfilm zwischen dem Leitfilmteil und dem Magnetdünnfilmteil eingebracht ist.
  • In Fig. 2 ist eine Abwandlung des Transformators nach Fig. 1 dargestellt, und zwar erhält man den Transformator nach Fig. 2, wenn man einen der in Fig. 1 dargestellten Dünnfilmtransformatoren mit einer schmalen Form zu einer Zickzackgestalt abwandelt. In Fig. 2 sind mit 208 doppelt geschichtete magnetische Dünnfilme ähnlich denen nach Fig. 1 bezeichnet, und man erkennt außerdem parallele Dünnfilmleiterbahnen 209 und 210, die von diesen magnetischen Dünnfilmen umgeben sind. Das Verfahren zur Herstellung dieser Filme auf einer Unterlage ist dem nach Fig. 1 gleichartig, und der Querschnitt der linearen Teile des Transformators nimmt eine mit dem nach Fig. 1 identische Form an. Die zickzackförmigen linearen Teile verlaufen sämtlich parallel zueinander. Daher weist der größte Teil des magnetischen Dünnfilms seine harte Achse senkrecht zur Stromleitrichtung der Dünnfilmleiterbahnen 209 und 210 auf. Der Abstand zwischen benachbarten linearen Teilen ist etwa 20 zm, und es läßt sich auf der Unterlage von 1,0 mm x 3,5 mm ein Dünnfilmtransformator mit der gleichen Kernquerschnittsfläche wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und einer Leistungsaufnahmekapazität ausbilden, die im wese#ntlichen der nach dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 gleich ist.
  • Fig. 3 zeigt ein weiter abgewandeltes-Ausführungsbeispiel eines Dünnfilmtransformators, dessen Übersetzung mit 3 : 1 gewählt ist. In dieser Figur bezeichnet die Bezugsziffer 211 die zweischichtigen magnetischen Dünnfilme wie die nach Fig. 1, und diese magnetischen Dünnfilme werden zum Umgeben der parallelen Dünnfilmleiterbahnen 212 und 213 ausgenutzt. Die Dünnfilmleiterbahn 212 stellt eine Primärwicklung dar, während die Dünnfilmleiterbahnen 213 eine Sekundärwicklung bilden. Die Leiterbahnen 213 sind drei in gleiche Teile geteilte Abschnitte, die parallelgeschaltet sind. Wie gezeigt, ist es so möglich, einen Transformator mit einer anderen Übersetzung als 1 : 1 zu bilden.
  • Fig. 4 veranschaulicht eine weitere Ausführungsart eines Dünnfilmtransformators gemäß der Erfindung, und zwar besteht danach eine Unterlage 201' aus magnetischem Material, wie z. B. gesintertem Ferrit od. dgl. ts. Fig. 4 a).
  • Fig. 4 b veranschaulicht den Verfahrensschritt der Bildung eines Isolierfilms 203, Fig. 4 c den Verfahrensschritt der Bildung einer leitenden Schicht 204, Fig. 4 d den Verfahrensschritt der Bildung paralleler Dünnfilmleiterbahnen 204-1 bis 204-4 durch Ätzen, Fig. 4 e den Verfahrensschritt der Bedeckung der Dünnfilmleiterbahnen mit einer Isolierschicht 205, Fig. 4 f den Verfahrensschritt der Beseitigung nicht benötigter Teile der Isolierschicht 205 durch Ätzen und Fig. 4 g den Verfahrensschritt der Bildung des magnetischen Dünnfilms 206. Das Material und das Herstellungsverfahren dieser aufgebrachten Filme und Schichten sind die gleichen wie die beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1. Dann wird ein Teil des magnetischen Dünnfilms 206 im durch Fig. 4 h veranschaulichten Verfahrensschritt entfernt, und man beseitigt einen Teil der Isolierschicht 205, wie in Fig. 4 i veranschaulicht ist, um dadurch einen Teil der Leiterbahnen 204-1 bis 204-4 zwecks Ausbildung von Anschlußstellen 207 freizulegen. Es sei darauf hingewiesen, daß der magnetische Dünnfilm 206 die Unterlage 201' aus magnetischem Material an beiden Seiten der Dünnfilmleiterbahnen 204-1 und 204-2 kontaktiert. Die Unterlage 201 stellt also einen Teil des Magnetpfades dar.
  • Fig. 5 zeigt die Schaltung von Halbleitersprechpfadelementen einer Fernsprechvermittlung. Thyristoren 110-1, 110-2 und 110-3 sind solche, die jeweils an die Kreuzungspunkte einer Matrix angeschlossen sind, und sie sind so gewählt, daß sie im Einschaltungszustand sind. Die Schaltbedingungen und die Anschlußreihenfolge der jeweiligen Thyristoren sind völlig beliebig. Daher ist es erforderlich, individuelle Steuerquellen zu verwenden, um die zugehörigen Thyristoren unabhängig und genau zu schalten.
  • Außerdem müssen die jeweiligen Steuerkreise vom konstanten Stromquellentyp sein, damit der Steuerkreis fr jeden Thyristor unabhängig vom Schaltzustand des vorherigen und des darauffolgenden Thyristors ist. Wenn Kopplun#stransformatoren 111-1 bis 111-3 mit den Steueranschlüssen verbunden werden, wie Fig. 6 zeigt, können die Eingangskreise gemeinsam geerdet werden, und man kann Spannungssignale des gleichen Niveaus an die Steueranschlüsse 11-2-1 bis 112-3 anlegen. Im Ergebnis ist die Auslegung dieser Steuerkreise vereinfacht, und das Rauschen ist erheblich verringert. Jedoch benötigt man für jeden Thyristor Sen Transformator zum Steuern des Thyristors, und daher iiht die Verwendung von Wicklungstyp-Transformatoren zu Schwierigkeiten bei der Installation.
  • Die Dünnfilmtransformatoren gemäß der Erfindung können mit Thyristorschalter bildenden Halbleiterplättchen verbunden werden, um eine integrierte Hybridschaltung zu erzeugen.
  • Man erkennt in Fig. 7 einen Dünnfilmtransfornator 200, wie er in den Figuren 1 und 3 näher veranschaulicht ist, und ein Halbleiterplättchen 300, in welchem Thyristoren auf einem N-Plättchen gebildet sind. Außerdem erkennt man eine aus keramischem Werkstoff od. dgl. bestehende Unterlage 400.
  • Das Halbleiterplättchen 300 und der Dünnfilmtransformator 200 werden durch ein gesteuertes Eindrückverbindungsverfahren mit den Anschlußdrähten 303, 301, 303', 301', 401, 401', 402, 402', 501, 501', 502 und 502' verbunden, die auf der Unterlage 400 ausgebildet sind. Fig. 8 zeigt ein Äquivalentschaltbild des Ausführungsbeispiels nach Fig. 7, und in dieser Figur 8 sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 7 versehen. Wie oben beschrieben, ist der Dünnfilmtransformator gemäß der Erfindung von geringer Abmessung und zeigt ein gutes Übertragungsverhalten für Impulse. Außerdem ist er für die Halbleiter-Kreuzungspunktschalter anwendbar, wie in Fig. 7 gezeigt ist. Aus diesem Grunde kann ein Halbleiter-Kreuzungspunktschalter mit Verwendung des Dünnfilmtransformators gemäß der Erfindung durch Steuerkreise betrieben werden, deren Leistungsverbrauch nur einige Zehntel im Vergleich mit solchen Leistungsverbrauchswerten beträgt, die bei herkömmlichen Halbleiter-Kreuzungspunktschaltern aufgewandt werden müssen. Außerdem ermöglicht die Verwendung der Transformatorkopplung eine Verringerung der Impedanz des Steuerkreises, so daß es möglich ist, die Anodenrauschimmunität dV dt Wert) zu verbessern, die derzeitig ein Problem beim Kreuzungspunkt-Schaltsystem ist.
  • Die zum Steuern der Thyristoren als Halbleitersprechpfadelemente benötigte elektrische Leistung ist geringer als einige mW. Für den vorerwähnten Thyristor, dessen Torsteuerstrom IG 1 mA, dessen Antriebsimpulsspannung 0,7 V und dessen zum Einschalten des Thyristors erforderliche Impulsdauer TG 0,5 Fs sind, ist, wenn der Dünnfilmtransformator mit der Übersetzung 3 : 1, wie er in Fig. 3 dargestellt ist, verwendet wird, die -Eingangsspannung Vp der Primärwicklung des Transformators 3 VG und somit 2,1 V, während der Eingangsstrom Ip IG/3 und somit etwa 300 pA ist.
  • Diese Werte fallen in den Betriebsbereich von handelsüblich erhältlichen Niedervolt-MOS-Transistoren. Dementsprechend können, wenn der in Fig. 3 dargestellte Dünnfilmtransformator als Transformator 200 in Fig. 7 verwendet wird, herkömmliche MOS-Transistor-Logikschaltungen ohne irgendeine Änderung als Steuerschaltungen verwendet werden. Im übrigen kann ein Teil des Steuerkreises in die Unterlage für die Sprechpfadelemente integriert werden, so daß der Systemaufbau vereinfacht ist. Obwohl im Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 das Halbleiterplättchen 300 und der Dünnfilmtransformator 200 mit der Unterlage 400 verbunden sind, läßt sich der Schaltungsaufbau gemäß Fig. 8 auch erhalten, indem man das Halbleiterplättchen 300 direkt mit der Unterlage des Dünnfilmtransformators verbindet.
  • Diese Techniken sind auch auf ein isoliertes Relais anwendbar, das in der gleichen Weise wie die gegenwärtig erforschte Photokopplungsrelaisschaltung verwendet wird, und im Prinzip können sie die gleiche Funktion wie das Photokopplungsrelais mit einem gleichen Koppiungswirkungsgrad wie dem des Photokopplungsrelais und zu viel geringeren Kosten als dessen Kosten ausüben.

Claims (9)

  1. Patentansprüche
    Dünnfilmtransformator mit einer Mehrzahl von isolierten, parallel auf einer Unterlage (201; 201') angeordneten Dünnfilmleiterbahnen (z. B. 204-1 bis 204-4) und einem wenigstens einen Teil eines die Leiterbahnen umgebenden Magnetmaterials bildenden magnetischen Dünnfilm (202, 206; 206) mit einer die harte Achse in senkrechter Ausrichtung zu den Leiterbahnen aufweisenden uniaxialen magnetischen Anisotropie.
  2. 2. Dünnfilmtransformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die uniaxiale magnetische Anisotropie durch Anlegen eines Magnetfeldes mit bestimmter Richtung an den magnetischen Dünnfilm (202, 206; 206) während dessen Herstellung erzeugt ist.
  3. 3. Dünnfilmtransformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage (201') als Teil es die Leiterbahnen (204-1 bis 204-4) umgebenden Magnetpfades (201', 206! dient
  4. 4. Dünnfilmtransformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das gesamte die Leiterbahnen (204-1 bis 204-4) umgebende magnetische Material aus dem magnetischen Dünnfilm (202, 206) besteht.
  5. 5. Dünnfilmtransformator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß er eine isolierende Unterlage (201), einen auf der Unterlage ausgebildeten ersten magnetischen Dünnfilm (202), eine Mehrzahl von auf einem Teil des ersten magnetischen Dünnfilms ausgebildeten Dünnfilmleiterbahnen (204-1 bis 204-4) und einen auf dem ersten magnetischen Dünnfilm und den Leiterbahnen angebrachten zweiten magnetischen Dünnfilm (206) aufweist.
  6. 6. Dünnfilmtransformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die parallelen Dünnfilmleiterbahnen (209, 210; 212, 213) so zickzackförmig verlaufen, daß die linearen Teile der Leiterbahnen alle untereinander parallel auf einer Ebene verlaufen.
  7. 7. Dünnfilmtransformator nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Leiterbahn (213) der Leiterbahnen (212, 213) gleichmäßig in eine Mehrzahl von Teillängen unterteilt ist, die außen elektrisch parallel angeschlossen sind.
  8. 8. Verwendung eines Dünnfilmtransformators nach Anspruch 1 zur Herstellung einer integrierten Hybridschaltung durch festes Verbinden eines Halbleiterplättchens mit der Dünnfilmtransformator-Unterlage und elektrisches Anschließen des Halbleiterplättchens (300) an den Dünnfilmtransformator (200) auf der Unterlage.
  9. 9. Verwendung eines Dünnfilmtransformators nach Anspruch 1 zur Herstellung einer integrierten Hybridschaltung durch elektrisches Anschließen eines Halbleiterplättchens (300) an den Dünnfilmtransformator (200) und festes Verbinden sowohl des Dünnfilmtransformators (200) als auch des Halbleiterplättchens (300) mit einer besonderen Unterlage (400).
DE19752549670 1974-11-08 1975-11-05 Duennfilmtransformator Pending DE2549670A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP12796874A JPS5513416B2 (de) 1974-11-08 1974-11-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2549670A1 true DE2549670A1 (de) 1976-05-13

Family

ID=14973127

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19752549670 Pending DE2549670A1 (de) 1974-11-08 1975-11-05 Duennfilmtransformator

Country Status (2)

Country Link
JP (1) JPS5513416B2 (de)
DE (1) DE2549670A1 (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0196341A1 (de) * 1982-09-13 1986-10-08 Thomas Carl Hansen Anordnung für elektronisch gesteuerte Spule
DE4117878A1 (de) * 1990-05-31 1991-12-12 Toshiba Kawasaki Kk Planares magnetisches element
DE19741302A1 (de) * 1997-09-19 1999-03-25 Inst Halbleiterphysik Gmbh Geometrie für planare Induktivitäten
US7417523B2 (en) 2003-08-26 2008-08-26 Koninklijke Philips Electronics N.V. Ultra-thin flexible inductor
WO2010118297A1 (en) * 2009-04-09 2010-10-14 Qualcomm Incorporated Magnetic film enhanced transformer

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS63268210A (ja) * 1987-04-24 1988-11-04 Matsushita Electric Ind Co Ltd 積層型インダクタならびにその製造方法

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0196341A1 (de) * 1982-09-13 1986-10-08 Thomas Carl Hansen Anordnung für elektronisch gesteuerte Spule
DE4117878A1 (de) * 1990-05-31 1991-12-12 Toshiba Kawasaki Kk Planares magnetisches element
US5583474A (en) * 1990-05-31 1996-12-10 Kabushiki Kaisha Toshiba Planar magnetic element
US5801521A (en) * 1990-05-31 1998-09-01 Kabushiki Kaisha Toshiba Planar magnetic element
DE19741302A1 (de) * 1997-09-19 1999-03-25 Inst Halbleiterphysik Gmbh Geometrie für planare Induktivitäten
US7417523B2 (en) 2003-08-26 2008-08-26 Koninklijke Philips Electronics N.V. Ultra-thin flexible inductor
WO2010118297A1 (en) * 2009-04-09 2010-10-14 Qualcomm Incorporated Magnetic film enhanced transformer

Also Published As

Publication number Publication date
JPS5513416B2 (de) 1980-04-09
JPS5154221A (de) 1976-05-13

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69623425T2 (de) Struktur einer Drosselspule
DE69030123T2 (de) Induktive Strukturen für halbleitende integrierte Schaltungen
DE2650484C2 (de) Magnetoresistiver Dünnfilm-Abtastkopf und Verfahren zu seiner Herstellung
DE69510630T2 (de) Leiterrahmen mit einem induktor oder einer ähnlichen magnetischen komponente
DE69501243T2 (de) Elektronische und/oder magnetische Vorrichtung
DE69727373T2 (de) Halbleitervorrichtung
DE1614872C3 (de) Halbleiteranordnung
DE3323612A1 (de) Oberflaechenschallwellenvorrichtung
DE19623846A1 (de) Halbleitereinrichtung
WO1992008209A1 (de) Datenträger für identifikationssysteme
DE3874785T2 (de) Duennfilmkondensator.
DE3144026A1 (de) "transformator"
EP0716432B1 (de) Planare Induktivität
DE2361804C2 (de) Verfahren zur Herstellung von supraleitenden Kontakten in Tieftemperatur-Schaltkreisen und Anwendung des Verfahrens bei der Herstellung von Tieftemperatur-Schaltkreisen mit Josephson-Elementen
DE4222791A1 (de) Halbleitereinrichtung mit integrierter spulenanordnung und verfahren zu deren herstellung
DE10117291B4 (de) Variabler Induktor
DE2549670A1 (de) Duennfilmtransformator
DE69130472T2 (de) Ein dc SQUID Element und Verfahren zu dessen Herstellung
EP0127117A2 (de) Stirnkontaktierter elektrischer Wickelkondensator mit mindestens zwei verschaltbaren Einzelkapazitäten und Verfahren zu seiner Herstellung
DE1964952A1 (de) Magnetspeicher fuer binaere Informationen
DE2917388C2 (de)
DE19736754A1 (de) Überspannungsschutzelement
DE3634850C2 (de)
DE2840278A1 (de) Einstellbare daempfungsvorrichtung
DE112017004276T5 (de) Verfahren zur herstellung einer induktiven komponente und eine induktive komponente