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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf variable Induktoren
und insbesondere auf einen variablen Induktor zur Verwendung bei
mobilen Kommunikationsgeräten.
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Elektronische
Geräte,
die kompakt sein sollen, insbesondere mobile Kommunikationsgeräte, wie
z.B. Mobiltelefone und Autotelefone, benötigen kompakte Komponenten,
die in ihnen eingebaut sind. Ferner wird, da die Frequenz, die ein
Gerät verwendet,
höher wird,
die Schaltung komplizierter und eine nur schmale Abweichung und
eine strikte Toleranz werden für
die Komponenten, die in sie eingebaut sind, benötigt. Tatsächlich weist jedoch jede Komponente
die Abweichung auf und es kann sein, daß eine Schaltung, bei der solche
Komponenten lediglich angebracht sind, nicht korrekt betrieben werden
kann. Um eine solche Unannehmlichkeit zu vermeiden, sind Verfahren
entwickelt worden, bei denen variable Komponenten für einige
der Komponenten, die die Schaltung bilden, verwendet werden, derart,
daß die variablen
Komponenten fein eingestellt sind, um die Schaltung korrekt zu betreiben.
Ein Verfahren besteht darin, variable Induktoren zu verwenden, üblicherweise
einen Induktor mit einem Induktivitätseinstellabschnitt (Trimm- bzw. Abstimmstrukturabschnitt).
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8 ist
eine perspektivische Ansicht eines exemplarischen variablen Induktors 1,
der einen Induktivitätseinstellabschnitt
aufweist. Der variable Induktor 1 umfaßt eine Spiralspule 3,
die an der Oberfläche
eines isolierenden Substrates 2 gebildet ist. Der Induktivitätseinstellabschnitt
besteht aus einer Mehrzahl von Trimmelektroden 4, die in
einer Leiterform angeordnet sind, und befindet sich in einem Bereich,
der durch die Spule 3 definiert ist. Ein Ende 3a der
Spule 3 ist elektrisch mit einer externen Elektrode 7 verbunden,
das andere Ende 3b erstreckt sich über einen Isolatorfilm 5 und
ist elektrisch mit einer externen Elektrode 8 verbunden.
Die Trimmelektroden 4 werden aufeinanderfolgend, eine nach
der anderen, getrimmt, wie z.B. durch Bestrahlen mit einem Laserstrahl
von oberhalb des variablen Induktors 1, so daß die Induktivität zwischen
der externen Elektrode 7 und der externen Elektrode 8 stufenweise
fein eingestellt werden kann.
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9 ist
eine perspektivische Ansicht eines weiteren herkömmlichen variablen Induktors 11.
Der Induktor 11 umfaßt
eine Spiralspule 13, die an der Oberfläche eines isolierenden Substrates 12 gebildet ist.
Ein Induktivitätseinstellabschnitt
besteht aus Trimmelektroden 14a bis 14d, wobei
die Trimmelektroden 14a bis 14d auf halbem Weg
der Spule 13 zu der Außenseite
eines Bereiches geführt
sind, der durch die Spule 13 definiert wird. Die Trimmelektroden 14c und 14d befinden
sich auf Isolatorfilmen 15 bzw. 15b. Ein Ende 13a der
Spule 13 ist elektrisch mit einer externen Elektrode 17 verbunden,
das andere Ende 13b erstreckt sich über einen Isolatorfilm 15c und
ist elektrisch mit einer externen Elektrode 18 verbunden.
Die Trimmelektroden 14a bis 14d werden aufeinanderfolgend,
eine nach der anderen, getrimmt, so daß die Induktivität zwischen
der externen Elektrode 17 und der externen Elektrode 18 eingestellt
werden kann.
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Der
variable Induktor 1, der in 8 dargestellt
ist, weist jedoch einen kleinen Bereich auf, in dem der Induktivitätseinstellabschnitt
angeordnet ist, wodurch ein kleiner variabler Bereich für die Induktivität geschaffen
wird, was es schwierig macht, einen variablen Induktivitätsbereich,
der für
eine Schaltungseinstellung benötigt
wird, zu erlangen. Dies ist so, weil ein Vergrößern des Bereiches, in dem
der Induktivitätseinstellabschnitt
angeordnet ist, um einen benötigten
variablen Bereich zu erhalten, eine Kompaktheit des Induktors verhindert.
Ferner ist der variable Induktor 1 entworfen, so daß die Elektroden 4 in einem
Bereich angeordnet sind, der durch die Spule 3 definiert
wird, wobei die Elektroden 4 Hindernisse für ein Magnetfeld
werden, das durch die Spule 3 erzeugt wird. Als ein Ergebnis
tritt ein Problem auf, daß der
Q-Faktor des Induktors 1 reduziert ist.
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Andererseits
wird bei dem variablen Induktor 11 aus 9 die
Induktivität
pro Windung eingestellt, und die Induktivität ist nicht fein eingestellt.
So gab es, selbst wenn der variable Induktor die optimale Induktivität für eine Schaltungseinstellung
in dem variablen Bereich derselben umfaßt, einen Fall, bei dem der
optimale Wert nicht erhalten werden konnte. Zusätzlich macht es der variable
Induktor 11 schwer, die Trimmelektroden 14a bis 14d mit
einem im wesentlichen einheitlichen Abstand der Spulenlänge zu verbinden,
was zu einer Schwierigkeit führt,
die Induktivität
stufenweise mit einem im wesentlichen konstanten Wert fein einzustellen.
Ferner ist, da die Trimmelektroden 14a bis 14d nicht
in einer Reihe in der Trimmreihenfolge angeordnet sind, der Trimmvorgang
beschwerlich, was für
eine Massenproduktion nicht geeignet ist.
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Die
DE3039113 A1 beschreibt
eine eine veränderbare
Induktivität
aufweisende Hybridspule und ein Verfahren zu deren Justierung. Die
Hybridspule weist eine Mehrzahl von Leiterbahnabschnitten, die sich
auf dem Substrat Su parallel zueinander unter eine Isolationsschicht
bzw. eine Schichtanordnung aus zwei Isolationsschichten und einer
dazwischen befindlichen Metallkernschicht erstrecken, sowie eine
Mehrzahl von Leiterbahnabschnitten auf, die sich parallel zueinander über diese
Isolationsschicht bzw. diese Schichtanordnung erstrecken, um zusammen
mehrere Windungen der Hybridspule zu bilden. Zu beiden Seiten der
sich so parallel zu der Substratoberfläche erstreckenden Hybridspule
sind seitliche Kontaktschienen KS angeordnet, durch die die Kontaktflecken,
an denen sich die oberen und unteren Leiterbahnabschnitte treffen,
kurzgeschlossen sind. Eine Trimmung der Hybridspule wird erzielt,
indem Verbindungen der Kontaktflecken zu den Kontaktschienen geeignet
getrennt werden, um je nach Bedarf einige Kontaktflecken angeschlossen
zu belassen.
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Die
DE2402016A1 beschreibt
eine in gleichmäßigen Stufen
abzugleichende Spule, die eine Hauptwicklung und an diese anschließbare Abgleichwicklungen
aufweist, von denen die Abgleichwicklung mit der kleinsten Windungszahl
die Kenngröße um eine
gewünschte
kleinste Schrittweite zu verändern
erlaubt.
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Es
ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen variablen Induktor
sowie ein Verfahren zu dessen Produktion zu schaffen, die eine leichtere Einstellbarkeit
ermöglichen.
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Diese
Aufgabe wird durch einen variablen Induktor gemäß Anspruch 1 oder 4 und ein
Verfahren gemäß Anspruch
7 oder 8 gelöst.
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Ein
Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß sie einen
variablen Induktor schafft, der einen hohen Q-Faktor und einen breiten
variablen Bereich der Induktivität
aufweist, der leicht fein eingestellt werden kann.
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Zu
diesem Zweck umfaßt
ein variabler Induktor gemäß der vorliegenden
Erfindung folgende Merkmale: eine externe Eingangselektrode und
eine externe Ausgangselektrode; eine Spule, die durch elektrisches
Schalten zumindest zweier Spiralspulenstrukturabschnitte in Reihe
zwischen die externe Eingangselektrode und die externe Ausgangselektrode
gebildet ist; zumindest eine Trimmelektrode, die in jedem der zumindest
zwei Spiralspulenstrukturabschnitten vorgesehen ist, wobei bei jeder
Trimmelektrode ein Ende mit dem Spiralspulenstrukturabschnitt verbunden
ist; und eine Herausführungselektrode, die
mit dem anderen Ende jeder Trimmelektrode verbunden ist, wobei die
Herausführungselektrode
entweder mit der externen Eingangselektrode oder der externen Ausgangselektrode
verbunden ist.
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Vorzugsweise
sind die Trimmelektroden, die in einer Reihe angeordnet sind, mit
den Spiralspulenstrukturabschnitten verbunden, derart, daß die Trimmelektroden
nacheinander, beginnend mit einer Trimmelektrode an einem Ende,
unterbrochen bzw. durchgeschnitten werden, wodurch die Induktivität der Spule
entsprechend erhöht
wird.
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Folglich
sind zumindest zwei Spiralspulenstrukturabschnitte elektrisch in
Reihe zwischen die externe Eingangselektrode und die externe Ausgangselektrode
geschaltet, um eine Spule zu bilden, wobei die Trimmelektroden in
der Trimmreihenfolge angeordnet sein können. Dies erleichtert den
Trimmvorgang und vermeidet eine solche Unannehmlichkeit wie irrtümliches
Schneiden während
des Trimmens, wodurch ein zuverlässigeres
Trimmen geschaffen wird. Dies ermöglicht ferner einen breiteren variablen
Induktivitätsbereich,
der für
eine Schaltungseinstellung benötigt
wird. Die Trimmelektroden werden aufeinanderfolgend, eine nach der
anderen, getrimmt (durchgeschnitten), so daß die Induktivität der Spule
stufenweise mit einem konstanten Wert fein eingestellt werden kann.
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Bevorzugte
Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend bezugnehmend auf die
beiliegenden Zeichnungen näher
erläutert.
Es zeigen:
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1 eine
perspektivische Ansicht eines variablen Induktors gemäß einem
Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung;
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2 eine
perspektivische Ansicht des variablen Induktors, der während eines
nächsten
Verfahrens hergestellt wird;
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3 eine
perspektivische Ansicht des variablen Konduktorelements, das während eines
nächsten
Verfahrens hergestellt wird;
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4 eine
perspektivische Ansicht des äußeren Erscheinungsbildes
des resultierenden variablen Induktors gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung;
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5 eine
perspektivische Ansicht, die anzeigt, daß einige der Trimmelektroden
getrimmt sind, so daß die Induktivität des variablen
Induktors, der in 4 dargestellt ist, eingestellt
werden kann;
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6 einen
Graph, der einen variablen Induktivitätsbereich des variablen Induktors
aus 4 zeigt;
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7 eine
Draufsicht einer Modifizierung des variablen Induktors gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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8 eine
perspektivische Ansicht eines herkömmlichen variablen Induktors;
und
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9 eine
perspektivische Ansicht eines weiteren herkömmlichen Induktors.
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Bezugnehmend
auf 1 sind eine Spule 22 und eine Herausführungselektrode 25 an
der oberen Oberfläche
eines isolierenden Substrates 21, das poliert wurde, um
glatt zu sein, durch ein Dickfilmdrucken oder Dünnfilmbilden, wie z.B. Zerstäuben (Sputtern)
und Aufbringung, gebildet.
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Dickfilmdrucken
ist ein Verfahren, das das Bereitstellen eines Siebs, das z.B. Öffnungen
in einer gewünschten
Struktur aufweist, über
der oberen Oberfläche
des isolierenden Substrates 21 und das Aufbringen einer
leitfähigen
Paste auf das Sieb umfaßt,
um relativ dicke Leiter (bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
die Spule 22 und die Herausführungselektrode 25)
in einer gewünschten
Struktur bei Abschnitten der oberen Oberfläche des isolierenden Substrates 21 zu
bilden, die von den Öffnungen
in dem Sieb freiliegen.
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Dünnfilmbilden
kann ein unten beschriebenes Verfahren umfassen. Ein relativ dünner leitfähiger Film
wird auf im wesent lichen der gesamten oberen Oberfläche des
isolierenden Substrates 21 gebildet und ein Resistfilm,
wie z.B. ein lichtempfindlicher Harzfilm, wird dann auf im wesentlichen
dem gesamten leitfähigen
Film durch Aufschleuderbeschichten (Spincoating) oder Drucken gebildet.
Ein Maskenfilm, der eine vorbestimmte Abbildungsstruktur aufweist, überlagert
die obere Oberfläche
des Resistfilms und ein gewünschter
Abschnitt des Resistfilms wird dann haltbar gemacht, indem er z.B.
UV-Strahlen ausgesetzt
wird. Der Resistfilm wird abgelöst,
wobei der haltbar gemachte Abschnitt zurückbleibt, und der freiliegende
Abschnitt des leitfähigen
Films wird entfernt, um einen Leiter (bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
die Spule 22 und die Herausführungselektrode 25)
in einer gewünschten
Struktur zu bilden. Danach wird der haltbar gemachte Resistfilm entfernt.
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Eine
weitere mögliche
Bildung kann ein Verfahren sein, das das Aufbringen einer lichtempfindlichen
leitfähigen
Paste auf die obere Oberfläche
des isolierenden Substrates 21 und das Abdecken derselben
mit einem Maskenfilm, der eine vorbestimmte Abbildungsstruktur aufweist,
gefolgt von Belichtung und Entwicklung, umfaßt.
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Die
Spule 22 ist durch elektrisches Schalten zweier Spiralspulenstrukturabschnitte 23 und 24 in Reihe
gebildet. Die Spulenstrukturabschnitte 23 und 24 sind
Seite an Seite in der longitudinalen Richtung des isolierenden Substrates 21 angeordnet.
Ein Ende der Herausführungselektrode 25 liegt
auf der rechten Seite des isolierenden Substrates 21 frei,
wie in 1 ersichtlich ist.
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Die
Materialien des isolierenden Substrates 21 umfassen Glas,
Glaskeramik, Aluminiumoxid, Ferrit, Si und SiO2.
Die Materia lien der Spule 22 und der Herausführungselektrode 25 umfassen
Ag, Ag-Pd, Cu, Ni, und Al.
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Bezugnehmend
auf 2 ist ein isolierender Schutzfilm 30 gebildet,
der Öffnungen 30a bis 30l aufweist.
Insbesondere wird die gesamte obere Oberfläche des isolierenden Substrates 21 durch Aufschleuderbeschichten
oder Drucken mit einem flüssigen
isolierenden Material überzogen,
das dann getrocknet und gebrannt wird, um den isolierenden Schutzfilm 30 zu
bilden. Die isolierenden Materialien, die hier verwendet werden,
umfassen ein lichtempfindliches Polyimidharz und eine lichtempfindliche Glaspaste.
Dann überlagert
ein Maskenfilm, der eine vorbestimmte Abbildungsstruktur aufweist,
die obere Oberfläche
des isolierenden Schutzfilms 30 und der gewünschte Abschnitt
des isolierenden Schutzfilms 30 wird haltbar gemacht, indem
er z.B. UV-Strahlen ausgesetzt wird. Der nicht haltbar gemachte
Teil des isolierenden Schutzfilms 30 wird dann entfernt,
so daß die Öffnungen 30a bis 30l erscheinen
können. Freiliegend
in der Öffnung 30a ist
ein Ende 22a der Spule 22, die sich in dem Spiralspulenstrukturabschnitt 23 befindet.
Das andere Ende 22b der Spule 22, die sich in
dem Spiralspulenstrukturabschnitt 24 befindet, liegt in
der Öffnung 30g frei.
Vorbestimmte Abschnitte der Spule 22 wiederum liegen in
den Öffnungen 30b bis 30f frei
und vorbestimmte Abschnitte der Herausführungselektrode 25 in
den Öffnungen 30h bis 30l.
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Bezugnehmend
auf 3 sind Trimmelektroden 31a bis 31e und
Herausführungselektroden 35 und 36 durch
Dickfilmdrucken oder Dünnfilmbilden,
wie z.B. Zerstäuben
und Aufbringung, gebildet, ähnlich
dem Fall, bei dem die Spule 22 gebildet wird. Die Herausführungselektrode 35 ist
elektrisch mit dem Ende 22a der Spule 22 über die Öffnung 30a in dem
isolierenden Schutzfilm 30 verbunden. Die Herausführungselektrode 36 ist
elektrisch mit dem Ende 22b der Spule 22 über die Öffnung 30g verbunden. Ebenso
sind die einen Enden der Trimmelektroden 31a bis 31e elektrisch
mit den vorbestimmten Abschnitten der Spule 22 über die
jeweiligen Öffnungen 30b bis 30f in
dem isolierenden Schutzfilm 30 verbunden. Die anderen Enden
der Trimmelektroden 31a bis 31e sind elektrisch
mit den vorbestimmten Abschnitten der Herausführungselektrode 25 über die
jeweiligen Öffnungen 30h bis 30l verbunden.
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Wie
in 3 zu sehen ist, sind die Trimmelektroden 31a bis 31e in
einer Reihe in einer Leiterform an der hinteren Seite des isolierenden
Substrates 21 angeordnet, d.h. an der Seite der Spule 22 angeordnet,
um die Herausführungselektrode 25 und die
Spule 22 brückenmäßig zu verbinden.
Die Herausführungselektrode 35 liegt
auf der linken Seite des isolierenden Substrates 21 frei,
während
die Herausführungselektrode 36 auf
der rechten Seite des isolierenden Substrates 21 freiliegt.
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Wie
in 4 gezeigt, wird die gesamte obere Oberfläche des
isolierenden Substrates 21 durch Aufschleuderbeschichten
oder Drucken mit dem flüssigen
isolierenden Material überzogen,
wobei das Ergebnis getrocknet und gebrannt wird, so daß der isolierende
Schutzfilm 30 die Trimmelektroden 31a bis 31e und
die Herausführungselektroden 35 und 36 überlagert.
Dann sind externe Elektroden 37 und 38 an den
Enden des isolierenden Substrates 21 in der longitudinalen
Richtung gebildet. Die externe Elektrode 37 ist elektrisch
mit der Herausführungselektrode 35 verbunden
und die externe Elektrode 38 ist elektrisch mit den Herausführungselektroden 25 und 36 verbunden.
Die externen Elektroden 37 und 38 sind durch Aufbringen
einer leitfähigen
Paste aus Ag, Ag-Pd, Cu, NiCr, NiCu, Ni oder der gleichen und durch
Brennen des Ergebnisses, gefolgt von elektrolytischem Naß-Typ-Plattieren,
gebildet, um Metallfilme aus Ni, Sn, Sn-Pb oder dergleichen zu bilden.
Die externen Elektroden 37 und 38 können andernfalls durch
Zerstäuben
oder Aufbringung gebildet werden.
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Der
erhaltene variable Induktor 39 umfaßt eine Schaltung, in der die
Spule 22 und der Induktivitätseinstellabschnitt (die Trimmelektroden 31a bis 31e)
elektrisch auf dem isolierenden Substrat 21 verbunden sind.
Da nur ein Bruchteil der Trimmelektroden 31a bis 31e in
dem Bereich auf dem Substrat 21, der durch die Spule 22 definiert
ist, angeordnet ist, wird das Magnetfeld, das durch die Spule 22 erzeugt wird,
weniger durch die Trimmelektroden 31a bis 31e blockiert.
Deshalb wird der Induktor 39 mit einem hohen Q-Faktor erreicht.
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Nachdem
der variable Induktor 30 an einer gedruckten Platine oder
dergleichen angebracht ist, werden die Trimmelektroden 31a bis 31e getrimmt. Insbesondere
wird, z.B. durch Bestrahlen mit einem Laserstrahl von oberhalb des
variablen Induktors 39, wie in 5 gezeigt,
eine Trimmrille 40 in dem variablen Induktor 39 gebildet.
Die Trimmelektroden 31a bis 31e werden aufeinanderfolgend,
eine nach der anderen, in der Reihenfolge durchgeschnitten, die mit
der Trimmelektrode 31a, die sich an einem Ende befindet,
beginnt, usw. Es wird angemerkt, daß 5 zeigt,
daß die
zwei Trimmelektroden 31a und 31b durchgeschnitten
sind. So kann die Induktivität
zwischen den externen Elektroden 37 und 38 stufenweise
mit einem konstanten Wert nach und nach erhöht werden.
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6 ist
ein Graph, der das Meßergebnis bei
einer Induktivitätsänderung
bezüglich
des variablen Induktors 39 zeigt, der Abmessungen von 2,0
mm × 1,25
mm aufweist, wie durch die durchgezogenen Linie 45 angezeigt.
Zum Vergleich wird in 6 das Meßergebnis bei dem herkömmlichen
variablen Induktor 11, der in 9 dargestellt
ist, durch die gestrichelte Linie 46 gezeigt. Der variable
Induktor 39 des vorliegenden Ausführungsbeispiels weist einen breiten
variablen Bereich von einer niedrigen Induktivität von ca. 3 nH bis zu einer
hohen Induktivität
von ca. 15 nH auf. Im Gegensatz dazu weist der herkömmliche
variable Induktor 11 einen schmaleren variablen Bereich
einer relativ hohen Induktivität
von ca. 9 bis 15 nH auf.
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Da
der variable Induktor 39 mit der Spule 22 ausgestattet
ist, die aus zwei Spiralspulenstrukturabschnitten 23 und 24 gebildet
ist, mit denen die Trimmelektroden 31a und 31b bzw. 31d und 31e verbunden
sind, können
die Trimmelektroden 31a bis 31e in der Trimmreihenfolge
angeordnet sein, wodurch der Trimmvorgang erleichtert wird. Zusätzlich können die Trimmelektroden 31a bis 31e mit
einem im wesentlichen einheitlichen Abstand der Spulenlänge verbunden
sein, wodurch die Induktivität
schrittweise, nämlich
linear, mit einem im wesentlichen konstanten Wert feineingestellt
werden kann.
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Um
die Induktivität
feiner einzustellen, kann die Zahl der Trimmelektroden 31a bis 31e erhöht werden.
Die Trimmelektroden 31a bis 31e werden nicht nur
mit einem Laserstrahl, sondern mit irgendeiner Einrichtung, wie
z.B. Sandstrahlen, getrimmt. Es genügt, wenn jede der Trimmelektroden 31a bis 31e elektrisch
durchgeschnitten wird, wobei es sein kann, daß die Trimmrille 40 keine
physisch ausgenommene Konfiguration aufweist. Insbesondere kann,
wenn der isolierende Schutzfilm 30 aus Glas oder Glaskeramik besteht,
wegen der Bestrahlung mit Laserstrahlen geschmolzenes Glas in die
getrimmten Abschnitte eindringen, um Schutzfilme nach dem Trimmen
zu bilden. Dies verhindert, daß getrimmte
Elektrodenabschnitte freiliegen.
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Der
variable Induktor gemäß der vorliegenden
Erfindung ist nicht auf das gezeigte Ausführungsbeispiel beschränkt, wobei
eine Vielzahl von Modifizierungen gemacht werden kann, ohne von
der Wesensart und dem Schutzbereich der Erfindung abzuweichen.
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Jede
Zahl von Spiralspulenstrukturabschnitten, jedoch mehr als eine,
die eine Spule bilden, kann angenommen werden, wobei die Spule 22 z.B.
aus drei Spiralspulenstrukturabschnitten 54, 55 und 56 gebildet
sein kann, die elektrisch in Reihe geschaltet sind, wie in 7 dargestellt.
In 7 sind acht Trimmelektroden 31a bis 31h und
Relaisstrukturabschnitte 61 und 62, durch die
die Spulenstrukturabschnitte 54 bis 56 in Reihe
geschaltet sind, gezeigt. Eine Herausführungselektrode 63 wird
verwendet, um die Spule 22 mit der externen Elektrode 38 zu
verbinden. Folglich kann durch eine erhöhte Zahl von Spiralspulenstrukturabschnitten
die Induktivität
feiner eingestellt werden.
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Es
ist nicht notwendig, die Trimmelektroden 31a bis 31h mit
allen Spulenstrukturabschnitten 54 bis 56 zu verbinden,
wobei z.B. die Trimmelektroden 31g und 31h weggelassen
werden können,
so daß keine
Trimmelektrode mit dem Spulenstrukturabschnitt 56 verbunden
ist.
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Die
gezeigten Ausführungsbeispiele
wurden bezüglich
des Falls der Einzelproduktion beschrieben. Für eine Massenproduktion umfaßt ein effektiver Lösungsansatz
das Herstellen einer Mutterplatine (Wafer), die eine Mehrzahl von
variablen Induktoren aufweist, und das Schneiden der Mutterplatine
für alle Produktabmessungen
in Stücke
durch Techniken, wie z.B. Vereinzeln, Ritzen und Brechen, und unter
Verwendung eines Lasers während
der letzten Stufe.
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Der
variable Induktor kann auch entworfen sein, so daß eine gedruckte
Platine, auf der eine Schaltungsstruktur gebildet wurde, mehr als
eine Spiralspulenstruktur aufweist, die direkt darauf gebildet ist.