[go: up one dir, main page]

DE2549352C2 - Montageelement für Möbelscharniere - Google Patents

Montageelement für Möbelscharniere

Info

Publication number
DE2549352C2
DE2549352C2 DE19752549352 DE2549352A DE2549352C2 DE 2549352 C2 DE2549352 C2 DE 2549352C2 DE 19752549352 DE19752549352 DE 19752549352 DE 2549352 A DE2549352 A DE 2549352A DE 2549352 C2 DE2549352 C2 DE 2549352C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mounting plate
fastening
mounting element
section
mounting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19752549352
Other languages
English (en)
Other versions
DE2549352A1 (de
Inventor
Horst 6101 Reinheim Lautenschläger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL LAUTENSCHLAEGER KG MOEBELBESCHLAGFABRIK 6107 REINHEIM DE
Original Assignee
KARL LAUTENSCHLAEGER KG MOEBELBESCHLAGFABRIK 6107 REINHEIM DE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KARL LAUTENSCHLAEGER KG MOEBELBESCHLAGFABRIK 6107 REINHEIM DE filed Critical KARL LAUTENSCHLAEGER KG MOEBELBESCHLAGFABRIK 6107 REINHEIM DE
Priority to DE19752549352 priority Critical patent/DE2549352C2/de
Publication of DE2549352A1 publication Critical patent/DE2549352A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2549352C2 publication Critical patent/DE2549352C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D5/00Construction of single parts, e.g. the parts for attachment
    • E05D5/02Parts for attachment, e.g. flaps
    • E05D5/08Parts for attachment, e.g. flaps of cylindrical shape
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D7/00Hinges or pivots of special construction
    • E05D7/04Hinges adjustable relative to the wing or the frame
    • E05D7/0407Hinges adjustable relative to the wing or the frame the hinges having two or more pins and being specially adapted for cabinets or furniture
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2600/00Mounting or coupling arrangements for elements provided for in this subclass
    • E05Y2600/60Mounting or coupling members; Accessories therefor
    • E05Y2600/622Dowels; Pins
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/20Application of doors, windows, wings or fittings thereof for furniture, e.g. cabinets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Tragwand-Montageelement für Möbelscharniere mit einem in eine im wesentliehen zylindrische Aussparung derTragwand eines Möbelstücks passend einsetzbaren zapfenartigen Befestigungsabschnitt und einer vom Befestigungsabschnitt getragenen Montageplatte zur lösbaren Halterung eines Tragwand-Anschlagteils des Möbelscharniers und
jo mit einer in der Montageplatte vorgesehenen Befestigungsöffnung zur Aufnahme einer den Tragwand-Anschlagteil eines zugehörigen Möbelscharniers halternden Befestigungsschraube.
Die Tragwand-Anschlagteile von Möbelscharnieren haben heute in der Regel eine langgestreckte Form mit U-förmigem Querschnitt und werden auch als Tragarme bezeichnet. Deshalb haben die Montageplatten, auf denen die Tragarme befestigt werden, in der Regel ebenfalls eine langgestreckte Form und sind so bemes-
■lo sen. daß sie mindestens abschnittweise vom U-förmigen Querschnitt des Tragarms übergriffen werden, wobei die in den Tragarm eingreifendsn Teile der Montageplatte dann die erforderliche genau horizontale Ausrich'.ung des Tragarms und seine Verstellbarkeit in horizontaler Richtung sicherstellen. Wegen der relativ schmalen langgestreckten Form der Montageplatte weist diese an ihrer Unterseite in der Regel wenigstens zwei mit Abstand voneinander angeordnete Befestigungszapfen auf, um einen festen Halt in den Ausnehmungen der Tragband zu gewährleisten. Wegen der erforderlichen genau horizontalen Ausrichtung der Montageplatten müssen auch die Aussparungen für die Befestigungszapfen in der Möbeiwand mit hoher Genauigkeit angebracht sein, weil eine versehentlich etwas von der horizontalen Lage abweichend angebrachte Montageplatte zwangsläufig den Tragarm des Scharniers verkantet. Ein Scharnier ist aber mit verkanteten Tragarmen nicht montierbar, es sei denn, daß das Scharniergelenk ein unzulässig großes Spiel aufweist. Aus diesem Grund sind für die Montage der üblichen Montageplatten entsprechend genaue Bohrlehren für den Befestigungszapfen erforderlich. Zur Befestigung an der Tragwand eines Möbelstücks werden die mit Übermaß bemessenen und zur Verstärkung der Haltekraft oft
b5 noch mit Umfangsraten versehenen Befestigungszapfen in die vorbereiteten Tragwand-Aussparungen eingepreßt oder eingeschlagen, worauf häufig noch eine zusätzliche Sicherung durch dübelartrges Aufspreizen der
Befestigungszapfen erfolgt. Bei unsachgemäßem Einpressen oder Einschlagen der Befestigungszapfen in die Aussparungen kann es aber zu Beschädigungen im Bereich der Aussparungen kommen, insbesondere, wenn die Tragwand aus dem heute oft verwendeten HoIzspanmateriai besteht.
Andererseits sind auch Montageplatten mit nur einem in eine im wesentlichen zylindrische Aussparung der Tragwand eines Möbelstücks einpreßbaren zapfenartigen Befestigungsabschnitt bekannt (z. B. DE-OS 17 84 261; FR-PS 20 94 235), wobei die eigentliche· Montageplatte, d. h. der in der Befestigungsstellung des Scharniers von dessen Tragarm übergriffene Teil die übliche langgestreckte Form hat. Auch bei diesen bekannten Montageplatten ist deshalb eine exakt horizontal ausgerichtete Montage des von der Tragwand vorstehenden, vom Tragarm übergriffenen Teils erforderlich, weil eine — an sich denkbare — nachträgliche Verdrehung einer zunächst versehentlich gegen die Horizontale verkantet montierten Montageplatte um den Befestigungszapfen die Gefahr einer Lockerung des Befestigungszapfensitzes in der zugehörigen Bohrung birgt.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Montageelement für die korpusseitige verstellbare Befestigung von Möbelscharnieren zu schaffen, bei dem eine genaue horizontale Ausrichtung bei der Montage entfällt, weil das zugehörige Scharnier in jedem Falle in der bestimmungsgemäßen waagerechten Lage montierbar ist.
Ausgehend von einem Scharnier der eingangs erwähnten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Montageplatte in der Draufsicht kreisförmig ausgebildet und konzentrisch auf dem Befestigungsabschnitt angeordnet ist und einen Durchmesser aufweist, der etwa der Länge eines auf ihr zu halternden Abschnitts des Tragwand-Anschlagteils entspricht, und daß die Befestigungsöffnung mittig in der Montageplatte vorgesehen ist. Durch die in der Draufsicht kreisförmige, d. h. rotationssymmetrische Ausbildung der Montageplatte mit hinreichend großem Durchmesser in zentrischer Anordnung auf dem Befestigungsabschnitt hat die den Tragarm aufnehmende Oberfläche der Montageplatte unabhängig von der Drehlage des Befestigungsabschnittes des Montageelements immer die gleiche Form und vermag den Tragarm daher in jedem Falle in der erforderlichen horizontalen Ausrichtung aufzunehmen.
In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung weist die Montageplatte entlang ihres Umfangs einen schmalen von der Oberseite aus nach oben vorstehenden umlaufenden Ringabschnitt auf, in welchem in gleichmäßiger Teilung eine Vielzahl von radial verlaufenden Vertiefungen in dichte Aufeinanderfolge vorgesehen ist. Diese radiale Vertiefungen dienen zur Verzahnung mit den unteren freien Schenkeln eines auf der Montageplatte aufgesetzten und befestigten Tragarms, so daß nach dem Einschrauben der den Tragarm auf der Montageplatte haltenden Befestigungsschraube eine Verdrehung auf der Montageplatte nicht «nehr möglich ist.
Außerdem weist die Montageplatte innerhalb des vortretenden, mit radialen Vertiefungen versehenen Abschnitts einen ringförmigen Bereich auf, in dem ihre Oberseite mit einer Vielzahl von kreisringförmig umlaufenden konzentrischen Vertiefungen versehen ist. Diese konzentrischen Vertiefungen wirken mit zwei am rückwärtigen Ende der üblichen Tragarme vorgesehenen spiurn Vorsprüngen zusammen und erlauben so die Einstellung und sichere Befestigung des Tragarms entlang seiner Längsachse.
Die radialen Vertiefungen im umlaufenden Ringabschnitt und/oder die kreisringförmig umlaufenden konzentrischen Vertiefungen haben vorzugsweise einen sich nach innen keilförmig verjüngenden Querschnitt.
Um den Schaft der den Tragarm auf der Montageplatte befestigenden Schraube auf möglichst großer
ίο Einschraublänge im Montageelement zu befestigen, ist in erfindungsgemäßer Weiterbildung vorgesehen, daß im Bereich der mittigen Befestigungsöffnung ein die Befestigungsöffnung konzentrisch umgebender zylindrischer Ansatz von der Oberfläche der Montageplatte vorspringt. Dieser Ansatz greift zwischen die nach unten weisenden Schenkel des Tragarms und stützt den Tragarm zusätzlich ab. Der Durchmesser des Ansatzes wird deshalb vorzugsweise gleich der lichten inneren Breite eines zu befestigenden Tragarms bemessen.
Der zapfenartige Befestigungsabschnitt des Montageelements kann mit durchlaufenden oder unterbrochenen Umfangsgraten versehen sein, «-obei diese Umfangsgratc auch als ein- oder mehrgängiges Gewinde ausgebildet, sein können. Solche Umfangsgrate verankern den in eine zugehörige Bohrung oder Ausnehmung in der Tragwand eines Möbelstücks eingepreßten oder eingeschlagenen Befestigungsabschnitt zuverlässig gegen Beanspruchungen, die ihn aus der Bohrung herauszuziehen suchen.
Eine Sicherung des Montageelements gegen Verdrehung des eingepreßten Befestigungsabschnitts in der Bohrung wird dadurch erzielt, daß die Umfangsgrate entlang wenigstens eines, insbesondere mehrerer, in gleichmäßigen Winkelabständen am Umfang verteilter und in Einsetzrichtung des Befestigungsabschnitts verlaufender schmaler Längsabschnitte unterbrochen sind, und daß jeder Längsabschnitt eine in Einsetzrichtung verlaufende zugeschärfte Längsrippe trägt.
Um die Einsetztiefe des Befestigungsabschnitts in der zugehörigen Aussparung einer Tragwand urd damit einen definierten Abstand der Befestigungsfläche der Montageplatte zu gewährleisten, empfiehlt es sich, am zapf';nartigen Befestigungsabschnitt mit Abstand von seinem Einsetzvorderende einen vorspringenden Ringflansch vorzusehen, dessen Unterseite in der vorgegebenen Einsetztiefe auf der Oberseite der Tragwand zur Anlage kommt.
Die Belastbarkeit des Montageelements ist um so höher, je größer der Durchmesser des Befestigungsab-Schnitts ist. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung hat der zapfenartige Befestigungsabschnitt deshalb etwa den gleichen oder nur einen geringfügig kleineren Durchmesser als die Montageplat'.e, wobei er zur Materialersparnis hohl ausgebildet und an der dei Montageplatte gegenüberliegenden Unterseite offen ist.
Die erforderliche Festigkeit und Steifigkeit des hohlen Montageelements wird dann durch in seinem Innern vorgesehene, in der Längsmittelachse des Montageelemems zusammentreffende radiale Wände erreicht.
Die Erfindung ist in der nachstehenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert, und zwar zeigt
F i g. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines
b5 Montageelements mit einem auf ihm gehaltenen Scharnier-Tragarm;
Fig. 2 eine Drauisicht auf das in Fig. 1 gezeigte Montageclcment sowie den Tragarm:
F i g. 3 eine Unteransicht auf das in den F i g. I und 2 gezeigte Montageelement;
F i g. 4 eine vergrößerte Teilschnittansicht, gesehen in Richtung der Pfeile 4-4 in F i g. 2; und
F i g. 5 die in F i g. I im strichpunktierten Kreis 5 liegende Einzelheit in vergrößertem Maßstab.
In den F i g. 1 bis 3 ist ein in seiner Gesamtheit mit 10 bezeichnetes Montageelement gezeigt, auf dem das Tragwand-Anschlagteil 12 eines Möbelscharniers befestigt ist. Das dargestellte Tragwand-Anschlagteil 12 ist als Tragarm ausgebildet und an seinem vom IvSontageelement 10 vorstehenden Ende mit zwei Lagerbohrungen für Lagerstifte von Scharnierlenkern versehen, el. h. es handelt sich um den Tragarm eines Viergelenk-Scharniers. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, daß das ι; erfindungsgemäße Montageelement nicht auf die Verwendung für Viergelenk-Scharniere beschränkt ist.
Das Montageelement 10 setzt sich aus einer oberen, in der Draufsicht (F i g. 2) kreisförmigen Montageplatte 14 und einem die Montageplatte tragenden, an der Un- ?a terseite offenen und hohlen, zapfenartigen Befestigungsabschnitt 16 zusammen. Der zum Einsetzen in eine entsprechende Bohrung oder Ausfräsung in der Möbeltragwand bestimmte untere Teil des Befestigungsabschnitts 16 ist auf seiner äußeren Umfangsfläche mit r> Umfangsgraten 18 in Fenn eines zweigängigen Sägegewindes versehen. Der mit den Umfangsgraten versehene Teil des Befestigungsabschnitts ist zum Einpressen bzw. Einschlagen in eine mit einer entsprechend engen Passung bemessene Ausnehmung der Tragwand des jo Möbelstücks bestimmt, wobei die UmfangsgraM: in die Wandung der Ausnehmung eindringen und das Montageelement 10 gegen Herausziehen sicher verankern. In F i g. 3 ist erkennbar, daß die Umfangsgrate 18 an vier jeweils um 90° zueinander versetzten Längsabschnitten jj 17 des Umfangs unterbrochen sind, und daß von diesen Längsabschnitten 17 zugeschärfte Längsrippen 19 vorstehen, die ebenfalls in die Wandung der Ausnehmung der Tragwand eindringen und den Befestigungsabschnitt 16 gegen eine Verdrehung sichern. Die Einpreß- oder Einschlagtiefe des Befestigungsabschnitis 16 in der Ausnehmung der Tragwand wird durch einen umlaufenden Ringflansch 20 bestimmt.
Das Montageelement ist vorzugsweise aus Kunststoff gespritzt, wobei der hohle Befestigungsabschnitt 16 durch einstückig angespritzte innere radiale Wände 22 versteift wird. Wenn das Montageelement 10 aus Metall, beispielsweise Zinkdruckguß, hergestellt wird, was ebenfalls möglich ist, können die radialen Wände 22 auch entfallen.
In der Mitte der vom zapfenartigen Befestigungsabschnitt 16 getragenen Montageplatte 14 ist eine Befestigungsöffnung 24 vorgesehen, in weiche die Eilefestigungsschraube 26 eines auf der Montageplatte 14 zu halternden Tragarms 12 einschraubbar ist Die Befestigungsöffnung wird bei der Herstellung mit glatten zylindrischen oder leicht konischen Innenwänden gespritzt. Der gegenüber dem lichten Durchmesser der Befestigungsöffnung mit Übermaß versehene Schaft der Befestigungsschraube 26 schneidet sich das Gegengewinde ω in der Befestigungsöffnung bei der erstmaligen Befestigung des Tragarms selbst.
Die Befestigungsöffnung wird an der Oberseite der Montageplatte von einem nach oben vorspringenden zylindrischen Ansatz 28 umgeben, der nicht nur die Einschraublänge für den Schaft der Befestigungsschraube 26 verlängert, sondern in seinem Außendurchrnesser auch so bemessen ist, daß er die nach unten weisenden Schenkel des im Querschnitt U-förmigen Tragarms 12 an der Innenseite abstützt. Es ist ersichtlich, daß dieser Zapfen den Tragarm 12 zwar abstützt, jedoch seine Verschwenkung um die Mittelachse des Montageelements und damit eine horizontale Ausrichtung nicht behindert.
Die kreisförmige Montageplatte weist entlang ihres äußeren Randes einen nach oben vorstehenden schmalen Ringabschnitt 30 auf, in dem in dichter Aufeinanderfolge radial verlaufende, im Querschnitt keilförmig zugespitzte Vertiefungen 32 vorgesehen sind.
Diese Rastvertiefungen wirken in der in F i g. 4 veranschaulichten Weise mit den gegebenenfalls zugeschärften Unterkanten der beiden Schenkel des U-förmigen Tragarms 12 zusammen, d. h. sie wirken als Rasten für den ausgerichteten und mittels der Befestigungsschraube 26 an der Montageplatte 14 angeschraubten Tragarm. Bei angezogener Befestigungsschraube 26 wird eine Verschwenkung des Tragarms 12. wie sie bei der Montage zuvor für die genaue horizontale Ausrichtung ia erwünscht h/w. sognr prforHerüch. ist, verhindert. Die geringe Abweichung der Richtung der zueinander para Helen Schenkel des Tragarms 12 und der radialen Vertiefungen 32 beeinträchtigt die Rastwirkung nicht, weil der Ringabschnitt 30 relativ schmal und die Richtungsabweichung gering ist. Die innere senkrechte umlaufende Kante 31 des Ringabschnitts 30 wirkt außerdem als Anschlag an dem an der Unterseite der seitlichen Schenkel des Tragarms 12 im vorderen Bereich vorgesehene Oegenanschläge 33 in der vordersten, d. h. in Fig. 1 am weitesten rechts gelegenen Verschiebungsstellung des Tragarms auf der Montageplatte 12 zur Anlage kommen. Selbst bei gelockerter Befestigungsschraube 26 kann der Tragarm 12 also nur bis zur Anlage der Gegenanschläge 33 an der Anschlagkante 31 herausgezogen werden.
Innerhalb des Ringabschnitts 30 sind in einem breiteren ringförmigen Bereich 34 kreisringförmig umlaufende, konzentrische Vertiefungen 36 vorgesehen, die mit dem am hinteren Ende des Tragarms 12 vorgesehenen nach unten weisenden Vorsprüngen 38 als Rastvertiefungen zusammenwirken (siehe auch F i g. 5). Der Tragarm 12 ist also um das Maß der Eireite des ringförmigen Bereichs 34 in seiner Längsrichtung verschiebbar und mit den in die Vertiefungen 36 eingreifenden Vorsprüngen 38 in einer gewählten Längsstellung festlegbar. Um diese Verschiebbarkeit des Tragarms 12 relativ zur Montageplatte 14 zu ermöglichen, muß der Tragarm natürlich in üblicher Weise einen Längsschlitz 40 in seinem Steg aufweisen. Das eine Ende dieses Schlitzes 40 kann in an sich bekannter Weise zu einer Durchstecköffnung 42 für den Kopf der Befestigungsschraube 26 vergrößert werden.
Die Durchstecköffnung 42 ist im rückwärtigen Teil des Tragarms 12 in einem Bereich vorgesehen, der mit dem Kopf der Befestigungsschraube 26 noch nicht fluchtet, wenn die obenerwähnten Gegenanschläge 33 des Tragarms urtd die Anschlagkante 31 des Ringabschnitts 30 aneinander anliegen. Die Abnahme des Tragarms 12 von der Montageplatte Ϊ4, aber auch eine versehentliche Trennung des Tragarms von der Montageplatte ist daher erst dann möglich, wenn die Befestigungsschraube 26 so weit gelöst ist, daß die Gegenanschläge 33 über die Anschlagkante 31 hinwegtreten können, wobei dann auch die Durchstecköffnung 42 mit dem Kopf der Befestigungsschraube 26 in Ausrichtung gebracht werden kann. Durch die geschilderte räumliche Zuordnung der Gegenanschläge 33 und der Durchstecköffnung 42 des Tragarms 12 und die Anschiagkante
31 des Ringabschnitts 30 ist also eine Sicherung gegen ungewolltes »Außereingriffkommen« des Tragarms 12 mit der Montageplatte 14 auch bei sich lockernder Befestigungsschraube 26 gegeben.
Der Tragarm 12 weist in seinem vor dem Längsschlitz 40 liegenden Tci! die übliche, als Gewindestift 44 dargestellte Einstellschraube auf, mit der die relative Stellung des Tragarms rechtwinklig zur Montageplatte 14 veränderba' 'st. Der Gewindestift 44 ist an seinem sich auf der Montageplatte 14 abstützenden unteren Ende durch eine konische Ansenkung 46 mit einer Ringschneide 48 versehen, die sich bei stärkerem Anziehen »Mwas in das Material des nicht mit den konzentrischen Vertiefungen 36 versehenen Teils der Montageplatte eingraben kann und damit eine zusätzliche Sicherung gegen eine Ver-Schwenkung des Tragarms 12 aus der horizontalen Lage darstellt, die auch dann noch wirksam ist, wenn die radialen Vertiefungen 32 des Ringabschnitts 30 bei einem sehr starken Anheben des gelenkseitigen Vorderendes fjpt Trä^Hrrris bereits süßer Eingriff niit dessen seith- \i chen Schenkeln gekommen sind.
Es ist darauf hinzuweisen, daß die vorstehend geschilderte Ausgestaltung des Tragarms nicht etwa eine spezielle Anpassung an das neue Montageelement erfordert, sondern daß die Tragarme der heute verwendeten Möbelscharniere in der Regel ohnehin in dieser Weise ausgestaltet sind.
Es ist also nicht erforderlich, die bekannten Scharniere bei Verwendung des vorgeschlagenen Montageelements hinsichtlich ihres Tragarmes abzuändern. u>
Der wesentliche Vorteil des Montageelements liegt darin daß es infolge seiner achssymmetrischen Ausbildung und der Möglichkeit, die üblichen Tragarme auf ihm nachträglich in der erforderlichen Weise genau horizontal auszurichten, bei der Montage selbst einfach in η eine in der Tragwand vorgesehene Aussparung eingepreßt werden kann, ohne daß Rücksicht auf eine bestimmte Endstellung der Montageplatte genommen werden muß. Damit entfällt eine mögliche Fehlerquelle der bekannten, langgestreckten Montageplatten, bei denen Vorsorge gegen eine von der horizontalen Anordnung abweichende Anordnung getroffen werden muß.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
45
60
65

Claims (11)

  1. Patentansprüche:
    I.Tragwand-Montageelement für Möbelscharniere mit einem in eine im wesentlichen zylindrische Aussparung der Tragwand eines Möbelstückes passend einsetzbaren zapfenartigen Befestigungsabschnitt und einer vom Befestigungsabschnitt getragenen Montageplatte zur lösbaren Halterung eines Tragwand-Anschlagteils des Möbelscharniers und mit einer in der Montageplatte vorgesehenen Befestigungsöffnung zur Aufnahme einer den Tragwand-Anschlagteil eines zugehörigen Möbelscharniers nähernden Befestigungsschraube, dadurch gekennzeichnet, daß die Montageplatte (14) in der Draufsicht kreisförmig ausgebildet und konzentrisch auf dem Befestigungsabschnitt (16) angeordnet ist und einen Durchmesser aufweist, der etwa der Länge eines auf ihr zu halternden Abschnitts des Tragwand-Anschlagteils (12) entspricht, und daß die Befestigungsöffnung (24) mittig in der Montageplatte (14) vorgssehen ist.
  2. 2. Montageeiement nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Montageplatte (14) entlang ihres Umfanges einen schmalen von der Oberseite aus nach oben vortretenden, umlaufenden Ringabschnitt (30) aufweist, in dem in gleichmäßiger Teilung eine Vielzahl von radiat verlaufenden Vertiefungen (32) in dichter Aufeinanderfolge vorgesehen ist.
  3. 3. Moniageelement nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Montageplatte (14) innerhalb des vortretenden, mit radialen Vertiefungen (32) versehenen Ringabschnius (30) i^nen ringförmigen Bereich (34) aufweist, in dzn* ihre Oberseite mit einer Vielzahl von kreisringförmig l illaufenden konzentrischen Verliefungen (36) versehen ist.
  4. 4. Montageelement nach Anspruch 2 oder 3. dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Vertiefungen (32) im umlaufenden Ringabschnitt (30) und/ oder die kreisförmig umlaufenden konzentrischen Vertiefungen (36) im ringförmigen Bereich (34) der Montageplatte (14) einen sich von ihrer Mündung zum Grund der Vertiefung hin keilförmig verjüngenden Querschnitt aufweisen.
  5. 5. Montageelement nach einem der Ansprüche I bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der mittigen Befestigungsöffnung (24) ein die Befestigungsöffnung konzentrisch umgebender zylindrischer Ansatz (28) von der Oberfläche der Montageplatte (14) vorspringt.
  6. 6. Montageelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der die Montageplatte (14) tragende zapfenartige Befestigungsabschmtt (16) mit Umfangsgraten (18) versehen ist.
  7. 7. Montageelement nach Anspruch 6. dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsgrate (18) entlang wenigstens eines, insbesondere mehrerer, in gleichmäßigen Winkelabständen am Umfang verteilter und in Einsetzrichtungen des Befestigungsabschnitts (16) verlaufender schmaler Längsabschnitte (17) unterbrochen sind, und daß jeder Längsabschnitt (17) eine in Einsetzrichtung verlaufende zugeschärfte Längsrippe (19) trägt.
  8. 8. Montageelement nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsgrate (18) in Form eines ein- oder mehrgängigen Gewindes ausgebildet sind.
  9. 9. Montageelement nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der zapfenarlige Befestigungsabschnitt (16) mit Abstand von seinem Einsetzvorderende einen vorspringenden Ringflansch (20) aufweist, der die Einsetztiefe des Befestigungsabschnitts (16) bestimmt.
  10. 10. Montageelement nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der zapfenartige Befestigungsabschnitt (16) etwa den gleichen oder nur einen geringfügig kleineren Durchmesi sr als die Montageplatte (14) aufweist, und daß er zur Materialersparnis hohl ausgebildet und an der der Montageplatte gegenüberliegenden Unterseite offen ist.
  11. 11. Montageelement nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, düß der hohle Befestigungsabschnitt (16) durch in seinem Innern vorgesehene, in der Längsmittelachse des Montageelements zusammentreffende radiale Wände (22) versteift ist.
DE19752549352 1975-11-04 1975-11-04 Montageelement für Möbelscharniere Expired DE2549352C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19752549352 DE2549352C2 (de) 1975-11-04 1975-11-04 Montageelement für Möbelscharniere

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19752549352 DE2549352C2 (de) 1975-11-04 1975-11-04 Montageelement für Möbelscharniere

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2549352A1 DE2549352A1 (de) 1977-05-12
DE2549352C2 true DE2549352C2 (de) 1984-08-09

Family

ID=5960835

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19752549352 Expired DE2549352C2 (de) 1975-11-04 1975-11-04 Montageelement für Möbelscharniere

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2549352C2 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3830888A1 (de) * 1988-09-10 1990-03-22 Adolf Wuerth Gmbh & Co Kg Scharnier fuer schranktueren

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3830887A1 (de) * 1988-09-10 1990-03-15 Adolf Wuerth Gmbh & Co Kg Scharnier fuer schranktueren
DE3943210C1 (de) * 1989-12-28 1991-06-20 Arturo Salice S.P.A., Novedrate, Como, It
EP0969172A1 (de) * 1998-07-01 2000-01-05 Aldo Mignani Gelenkbeschlag, insbesondere für Schrank- und Möbeltüren

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT255927B (de) * 1965-05-14 1967-07-25 Alfred Grass K G Metallverarbe Scharnier, insbesondere für Schränke, Kästen, Truhen od. dgl.
DE1784261A1 (de) * 1968-07-23 1971-07-29 Heinze Fa R Verstellplatte fuer Moebelscharniere unter Verwendung von duebelartigen Spreizbefestigungsbuchsen
FR2094235A5 (de) * 1970-04-02 1972-02-04 Gourgeaud Joel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3830888A1 (de) * 1988-09-10 1990-03-22 Adolf Wuerth Gmbh & Co Kg Scharnier fuer schranktueren

Also Published As

Publication number Publication date
DE2549352A1 (de) 1977-05-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3535210C2 (de)
DE2514357C3 (de) Beschlag zum verschwenkbaren Verbinden einer Möbelplatte mit einem feststehenden Möbelteil
DE1900078A1 (de) Befestigungsvorrichtung
DE29707890U1 (de) Vorrichtung zur Befestigung eines Handlaufelements an einem Pfosten, insbesondere zur Herstellung eines Treppengeländers, und Bausatz dafür
DE2536139A1 (de) Verbindungsstueck
WO1994018870A1 (de) Befestigungsbeschlag für schubladen-frontblenden
DE2624453C2 (de) Montageplatte für Möbelscharniere
DE8632799U1 (de) Scharnier
DE2546749A1 (de) Beschlag zum loesbaren verbinden zweier bauteile, insbesondere zweier senkrecht aufeinanderstossender plattenfoermiger bauteile
EP0008317A1 (de) Verbindungsbeschlag
DE2549352C2 (de) Montageelement für Möbelscharniere
DE3431999C2 (de)
EP0047961B1 (de) Kugelkopfkupplung für Kraftfahrzeuge
DE3820389C2 (de)
DE29500415U1 (de) Bausatz für Kleinmöbel
DE2643354C2 (de) Verbindungsbeschlag zum lösbaren Zusammenhalten von Möbelwandungen
DE69101287T2 (de) Fussverbindung für Möbel.
AT396005B (de) Befestigungselement mit einer duebelartigen buchse
DE2166567A1 (de) Aufhaengebeschlag fuer haengeschraenke
DE7709379U1 (de) Befestigungsvorrichtung fuer beschlagteile
DE19818357A1 (de) Befestigungssatz für einen Querriegel eines Zaunes oder dergleichen
DE1953509A1 (de) Moebelscharnierbefestigung
DE3617339A1 (de) Schraube, abdeckkappe fuer die schraube und praegestempel zur herstellung der schraube
DE696551C (de) Vorrichtung zum loesbaren Verbinden und Zusammenziehen zweier Moebelteile u. dgl.
AT503129A4 (de) Verbindungsbeschlag für holzteile

Legal Events

Date Code Title Description
OD Request for examination
D2 Grant after examination
8363 Opposition against the patent
8330 Complete disclaimer