DE2549352C2 - Montageelement für Möbelscharniere - Google Patents
Montageelement für MöbelscharniereInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Tragwand-Montageelement
für Möbelscharniere mit einem in eine im wesentliehen zylindrische Aussparung derTragwand eines Möbelstücks
passend einsetzbaren zapfenartigen Befestigungsabschnitt und einer vom Befestigungsabschnitt
getragenen Montageplatte zur lösbaren Halterung eines Tragwand-Anschlagteils des Möbelscharniers und
jo mit einer in der Montageplatte vorgesehenen Befestigungsöffnung
zur Aufnahme einer den Tragwand-Anschlagteil eines zugehörigen Möbelscharniers halternden
Befestigungsschraube.
Die Tragwand-Anschlagteile von Möbelscharnieren haben heute in der Regel eine langgestreckte Form mit
U-förmigem Querschnitt und werden auch als Tragarme bezeichnet. Deshalb haben die Montageplatten,
auf denen die Tragarme befestigt werden, in der Regel ebenfalls eine langgestreckte Form und sind so bemes-
■lo sen. daß sie mindestens abschnittweise vom U-förmigen
Querschnitt des Tragarms übergriffen werden, wobei die in den Tragarm eingreifendsn Teile der Montageplatte
dann die erforderliche genau horizontale Ausrich'.ung
des Tragarms und seine Verstellbarkeit in horizontaler Richtung sicherstellen. Wegen der relativ
schmalen langgestreckten Form der Montageplatte weist diese an ihrer Unterseite in der Regel wenigstens
zwei mit Abstand voneinander angeordnete Befestigungszapfen auf, um einen festen Halt in den Ausnehmungen
der Tragband zu gewährleisten. Wegen der erforderlichen genau horizontalen Ausrichtung der
Montageplatten müssen auch die Aussparungen für die Befestigungszapfen in der Möbeiwand mit hoher Genauigkeit
angebracht sein, weil eine versehentlich etwas von der horizontalen Lage abweichend angebrachte
Montageplatte zwangsläufig den Tragarm des Scharniers verkantet. Ein Scharnier ist aber mit verkanteten
Tragarmen nicht montierbar, es sei denn, daß das Scharniergelenk
ein unzulässig großes Spiel aufweist. Aus diesem Grund sind für die Montage der üblichen Montageplatten entsprechend genaue Bohrlehren für den Befestigungszapfen
erforderlich. Zur Befestigung an der Tragwand eines Möbelstücks werden die mit Übermaß
bemessenen und zur Verstärkung der Haltekraft oft
b5 noch mit Umfangsraten versehenen Befestigungszapfen in die vorbereiteten Tragwand-Aussparungen eingepreßt
oder eingeschlagen, worauf häufig noch eine zusätzliche Sicherung durch dübelartrges Aufspreizen der
Befestigungszapfen erfolgt. Bei unsachgemäßem Einpressen oder Einschlagen der Befestigungszapfen in die
Aussparungen kann es aber zu Beschädigungen im Bereich der Aussparungen kommen, insbesondere, wenn
die Tragwand aus dem heute oft verwendeten HoIzspanmateriai
besteht.
Andererseits sind auch Montageplatten mit nur einem in eine im wesentlichen zylindrische Aussparung
der Tragwand eines Möbelstücks einpreßbaren zapfenartigen Befestigungsabschnitt bekannt (z. B. DE-OS
17 84 261; FR-PS 20 94 235), wobei die eigentliche· Montageplatte,
d. h. der in der Befestigungsstellung des Scharniers von dessen Tragarm übergriffene Teil die
übliche langgestreckte Form hat. Auch bei diesen bekannten Montageplatten ist deshalb eine exakt horizontal
ausgerichtete Montage des von der Tragwand vorstehenden, vom Tragarm übergriffenen Teils erforderlich,
weil eine — an sich denkbare — nachträgliche Verdrehung
einer zunächst versehentlich gegen die Horizontale verkantet montierten Montageplatte um den
Befestigungszapfen die Gefahr einer Lockerung des Befestigungszapfensitzes
in der zugehörigen Bohrung birgt.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
ein Montageelement für die korpusseitige verstellbare Befestigung von Möbelscharnieren zu schaffen,
bei dem eine genaue horizontale Ausrichtung bei der Montage entfällt, weil das zugehörige Scharnier in
jedem Falle in der bestimmungsgemäßen waagerechten Lage montierbar ist.
Ausgehend von einem Scharnier der eingangs erwähnten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß die Montageplatte in der Draufsicht kreisförmig ausgebildet und konzentrisch auf dem Befestigungsabschnitt
angeordnet ist und einen Durchmesser aufweist, der etwa der Länge eines auf ihr zu halternden
Abschnitts des Tragwand-Anschlagteils entspricht, und daß die Befestigungsöffnung mittig in der Montageplatte
vorgesehen ist. Durch die in der Draufsicht kreisförmige, d. h. rotationssymmetrische Ausbildung der
Montageplatte mit hinreichend großem Durchmesser in zentrischer Anordnung auf dem Befestigungsabschnitt
hat die den Tragarm aufnehmende Oberfläche der Montageplatte unabhängig von der Drehlage des Befestigungsabschnittes
des Montageelements immer die gleiche Form und vermag den Tragarm daher in jedem
Falle in der erforderlichen horizontalen Ausrichtung aufzunehmen.
In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung weist die Montageplatte entlang ihres Umfangs einen
schmalen von der Oberseite aus nach oben vorstehenden umlaufenden Ringabschnitt auf, in welchem in
gleichmäßiger Teilung eine Vielzahl von radial verlaufenden Vertiefungen in dichte Aufeinanderfolge vorgesehen
ist. Diese radiale Vertiefungen dienen zur Verzahnung mit den unteren freien Schenkeln eines auf der
Montageplatte aufgesetzten und befestigten Tragarms, so daß nach dem Einschrauben der den Tragarm auf der
Montageplatte haltenden Befestigungsschraube eine Verdrehung auf der Montageplatte nicht «nehr möglich
ist.
Außerdem weist die Montageplatte innerhalb des vortretenden, mit radialen Vertiefungen versehenen
Abschnitts einen ringförmigen Bereich auf, in dem ihre Oberseite mit einer Vielzahl von kreisringförmig umlaufenden
konzentrischen Vertiefungen versehen ist. Diese konzentrischen Vertiefungen wirken mit zwei am rückwärtigen
Ende der üblichen Tragarme vorgesehenen spiurn Vorsprüngen zusammen und erlauben so die
Einstellung und sichere Befestigung des Tragarms entlang seiner Längsachse.
Die radialen Vertiefungen im umlaufenden Ringabschnitt und/oder die kreisringförmig umlaufenden konzentrischen
Vertiefungen haben vorzugsweise einen sich nach innen keilförmig verjüngenden Querschnitt.
Um den Schaft der den Tragarm auf der Montageplatte befestigenden Schraube auf möglichst großer
ίο Einschraublänge im Montageelement zu befestigen, ist
in erfindungsgemäßer Weiterbildung vorgesehen, daß im Bereich der mittigen Befestigungsöffnung ein die Befestigungsöffnung
konzentrisch umgebender zylindrischer Ansatz von der Oberfläche der Montageplatte
vorspringt. Dieser Ansatz greift zwischen die nach unten weisenden Schenkel des Tragarms und stützt den
Tragarm zusätzlich ab. Der Durchmesser des Ansatzes wird deshalb vorzugsweise gleich der lichten inneren
Breite eines zu befestigenden Tragarms bemessen.
Der zapfenartige Befestigungsabschnitt des Montageelements kann mit durchlaufenden oder unterbrochenen
Umfangsgraten versehen sein, «-obei diese Umfangsgratc
auch als ein- oder mehrgängiges Gewinde ausgebildet, sein können. Solche Umfangsgrate verankern
den in eine zugehörige Bohrung oder Ausnehmung in der Tragwand eines Möbelstücks eingepreßten oder
eingeschlagenen Befestigungsabschnitt zuverlässig gegen Beanspruchungen, die ihn aus der Bohrung herauszuziehen
suchen.
Eine Sicherung des Montageelements gegen Verdrehung des eingepreßten Befestigungsabschnitts in der
Bohrung wird dadurch erzielt, daß die Umfangsgrate entlang wenigstens eines, insbesondere mehrerer, in
gleichmäßigen Winkelabständen am Umfang verteilter und in Einsetzrichtung des Befestigungsabschnitts verlaufender
schmaler Längsabschnitte unterbrochen sind, und daß jeder Längsabschnitt eine in Einsetzrichtung
verlaufende zugeschärfte Längsrippe trägt.
Um die Einsetztiefe des Befestigungsabschnitts in der zugehörigen Aussparung einer Tragwand urd damit einen
definierten Abstand der Befestigungsfläche der Montageplatte zu gewährleisten, empfiehlt es sich, am
zapf';nartigen Befestigungsabschnitt mit Abstand von seinem Einsetzvorderende einen vorspringenden Ringflansch
vorzusehen, dessen Unterseite in der vorgegebenen Einsetztiefe auf der Oberseite der Tragwand zur
Anlage kommt.
Die Belastbarkeit des Montageelements ist um so höher, je größer der Durchmesser des Befestigungsab-Schnitts
ist. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung hat der zapfenartige Befestigungsabschnitt
deshalb etwa den gleichen oder nur einen geringfügig kleineren Durchmesser als die Montageplat'.e, wobei er
zur Materialersparnis hohl ausgebildet und an der dei
Montageplatte gegenüberliegenden Unterseite offen ist.
Die erforderliche Festigkeit und Steifigkeit des hohlen Montageelements wird dann durch in seinem Innern
vorgesehene, in der Längsmittelachse des Montageelemems zusammentreffende radiale Wände erreicht.
Die Erfindung ist in der nachstehenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der
Zeichnung näher erläutert, und zwar zeigt
F i g. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines
b5 Montageelements mit einem auf ihm gehaltenen Scharnier-Tragarm;
Fig. 2 eine Drauisicht auf das in Fig. 1 gezeigte Montageclcment sowie den Tragarm:
F i g. 3 eine Unteransicht auf das in den F i g. I und 2 gezeigte Montageelement;
F i g. 4 eine vergrößerte Teilschnittansicht, gesehen in
Richtung der Pfeile 4-4 in F i g. 2; und
F i g. 5 die in F i g. I im strichpunktierten Kreis 5 liegende Einzelheit in vergrößertem Maßstab.
In den F i g. 1 bis 3 ist ein in seiner Gesamtheit mit 10
bezeichnetes Montageelement gezeigt, auf dem das Tragwand-Anschlagteil 12 eines Möbelscharniers befestigt
ist. Das dargestellte Tragwand-Anschlagteil 12 ist als Tragarm ausgebildet und an seinem vom IvSontageelement
10 vorstehenden Ende mit zwei Lagerbohrungen für Lagerstifte von Scharnierlenkern versehen, el. h.
es handelt sich um den Tragarm eines Viergelenk-Scharniers. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, daß das ι;
erfindungsgemäße Montageelement nicht auf die Verwendung für Viergelenk-Scharniere beschränkt ist.
Das Montageelement 10 setzt sich aus einer oberen, in der Draufsicht (F i g. 2) kreisförmigen Montageplatte
14 und einem die Montageplatte tragenden, an der Un- ?a
terseite offenen und hohlen, zapfenartigen Befestigungsabschnitt 16 zusammen. Der zum Einsetzen in eine
entsprechende Bohrung oder Ausfräsung in der Möbeltragwand bestimmte untere Teil des Befestigungsabschnitts
16 ist auf seiner äußeren Umfangsfläche mit r> Umfangsgraten 18 in Fenn eines zweigängigen Sägegewindes
versehen. Der mit den Umfangsgraten versehene Teil des Befestigungsabschnitts ist zum Einpressen
bzw. Einschlagen in eine mit einer entsprechend engen
Passung bemessene Ausnehmung der Tragwand des jo Möbelstücks bestimmt, wobei die UmfangsgraM: in die
Wandung der Ausnehmung eindringen und das Montageelement 10 gegen Herausziehen sicher verankern. In
F i g. 3 ist erkennbar, daß die Umfangsgrate 18 an vier
jeweils um 90° zueinander versetzten Längsabschnitten jj
17 des Umfangs unterbrochen sind, und daß von diesen
Längsabschnitten 17 zugeschärfte Längsrippen 19 vorstehen,
die ebenfalls in die Wandung der Ausnehmung der Tragwand eindringen und den Befestigungsabschnitt
16 gegen eine Verdrehung sichern. Die Einpreß- oder Einschlagtiefe des Befestigungsabschnitis 16 in der
Ausnehmung der Tragwand wird durch einen umlaufenden Ringflansch 20 bestimmt.
Das Montageelement ist vorzugsweise aus Kunststoff gespritzt, wobei der hohle Befestigungsabschnitt 16
durch einstückig angespritzte innere radiale Wände 22 versteift wird. Wenn das Montageelement 10 aus Metall,
beispielsweise Zinkdruckguß, hergestellt wird, was ebenfalls möglich ist, können die radialen Wände 22
auch entfallen.
In der Mitte der vom zapfenartigen Befestigungsabschnitt
16 getragenen Montageplatte 14 ist eine Befestigungsöffnung 24 vorgesehen, in weiche die Eilefestigungsschraube
26 eines auf der Montageplatte 14 zu halternden Tragarms 12 einschraubbar ist Die Befestigungsöffnung
wird bei der Herstellung mit glatten zylindrischen oder leicht konischen Innenwänden gespritzt.
Der gegenüber dem lichten Durchmesser der Befestigungsöffnung mit Übermaß versehene Schaft der Befestigungsschraube
26 schneidet sich das Gegengewinde ω in der Befestigungsöffnung bei der erstmaligen Befestigung
des Tragarms selbst.
Die Befestigungsöffnung wird an der Oberseite der Montageplatte von einem nach oben vorspringenden
zylindrischen Ansatz 28 umgeben, der nicht nur die Einschraublänge für den Schaft der Befestigungsschraube
26 verlängert, sondern in seinem Außendurchrnesser auch so bemessen ist, daß er die nach unten weisenden
Schenkel des im Querschnitt U-förmigen Tragarms 12 an der Innenseite abstützt. Es ist ersichtlich, daß dieser
Zapfen den Tragarm 12 zwar abstützt, jedoch seine Verschwenkung um die Mittelachse des Montageelements
und damit eine horizontale Ausrichtung nicht behindert.
Die kreisförmige Montageplatte weist entlang ihres äußeren Randes einen nach oben vorstehenden schmalen
Ringabschnitt 30 auf, in dem in dichter Aufeinanderfolge radial verlaufende, im Querschnitt keilförmig zugespitzte
Vertiefungen 32 vorgesehen sind.
Diese Rastvertiefungen wirken in der in F i g. 4 veranschaulichten
Weise mit den gegebenenfalls zugeschärften Unterkanten der beiden Schenkel des U-förmigen
Tragarms 12 zusammen, d. h. sie wirken als Rasten für den ausgerichteten und mittels der Befestigungsschraube
26 an der Montageplatte 14 angeschraubten Tragarm. Bei angezogener Befestigungsschraube 26 wird eine
Verschwenkung des Tragarms 12. wie sie bei der Montage zuvor für die genaue horizontale Ausrichtung
ia erwünscht h/w. sognr prforHerüch. ist, verhindert. Die
geringe Abweichung der Richtung der zueinander para Helen Schenkel des Tragarms 12 und der radialen Vertiefungen
32 beeinträchtigt die Rastwirkung nicht, weil der Ringabschnitt 30 relativ schmal und die Richtungsabweichung gering ist. Die innere senkrechte umlaufende
Kante 31 des Ringabschnitts 30 wirkt außerdem als Anschlag an dem an der Unterseite der seitlichen
Schenkel des Tragarms 12 im vorderen Bereich vorgesehene Oegenanschläge 33 in der vordersten, d. h. in
Fig. 1 am weitesten rechts gelegenen Verschiebungsstellung des Tragarms auf der Montageplatte 12 zur
Anlage kommen. Selbst bei gelockerter Befestigungsschraube 26 kann der Tragarm 12 also nur bis zur Anlage
der Gegenanschläge 33 an der Anschlagkante 31 herausgezogen werden.
Innerhalb des Ringabschnitts 30 sind in einem breiteren ringförmigen Bereich 34 kreisringförmig umlaufende,
konzentrische Vertiefungen 36 vorgesehen, die mit dem am hinteren Ende des Tragarms 12 vorgesehenen
nach unten weisenden Vorsprüngen 38 als Rastvertiefungen zusammenwirken (siehe auch F i g. 5). Der Tragarm
12 ist also um das Maß der Eireite des ringförmigen Bereichs 34 in seiner Längsrichtung verschiebbar und
mit den in die Vertiefungen 36 eingreifenden Vorsprüngen 38 in einer gewählten Längsstellung festlegbar. Um
diese Verschiebbarkeit des Tragarms 12 relativ zur Montageplatte 14 zu ermöglichen, muß der Tragarm
natürlich in üblicher Weise einen Längsschlitz 40 in seinem Steg aufweisen. Das eine Ende dieses Schlitzes 40
kann in an sich bekannter Weise zu einer Durchstecköffnung
42 für den Kopf der Befestigungsschraube 26 vergrößert werden.
Die Durchstecköffnung 42 ist im rückwärtigen Teil des Tragarms 12 in einem Bereich vorgesehen, der mit
dem Kopf der Befestigungsschraube 26 noch nicht fluchtet, wenn die obenerwähnten Gegenanschläge 33
des Tragarms urtd die Anschlagkante 31 des Ringabschnitts 30 aneinander anliegen. Die Abnahme des Tragarms
12 von der Montageplatte Ϊ4, aber auch eine versehentliche Trennung des Tragarms von der Montageplatte
ist daher erst dann möglich, wenn die Befestigungsschraube 26 so weit gelöst ist, daß die Gegenanschläge
33 über die Anschlagkante 31 hinwegtreten können, wobei dann auch die Durchstecköffnung 42 mit
dem Kopf der Befestigungsschraube 26 in Ausrichtung gebracht werden kann. Durch die geschilderte räumliche
Zuordnung der Gegenanschläge 33 und der Durchstecköffnung 42 des Tragarms 12 und die Anschiagkante
31 des Ringabschnitts 30 ist also eine Sicherung gegen ungewolltes »Außereingriffkommen« des Tragarms 12
mit der Montageplatte 14 auch bei sich lockernder Befestigungsschraube 26 gegeben.
Der Tragarm 12 weist in seinem vor dem Längsschlitz 40 liegenden Tci! die übliche, als Gewindestift 44 dargestellte
Einstellschraube auf, mit der die relative Stellung des Tragarms rechtwinklig zur Montageplatte 14 veränderba'
'st. Der Gewindestift 44 ist an seinem sich auf der Montageplatte 14 abstützenden unteren Ende durch eine
konische Ansenkung 46 mit einer Ringschneide 48 versehen, die sich bei stärkerem Anziehen »Mwas in das
Material des nicht mit den konzentrischen Vertiefungen 36 versehenen Teils der Montageplatte eingraben kann
und damit eine zusätzliche Sicherung gegen eine Ver-Schwenkung des Tragarms 12 aus der horizontalen Lage
darstellt, die auch dann noch wirksam ist, wenn die radialen Vertiefungen 32 des Ringabschnitts 30 bei einem
sehr starken Anheben des gelenkseitigen Vorderendes fjpt Trä^Hrrris bereits süßer Eingriff niit dessen seith- \i
chen Schenkeln gekommen sind.
Es ist darauf hinzuweisen, daß die vorstehend geschilderte Ausgestaltung des Tragarms nicht etwa eine spezielle
Anpassung an das neue Montageelement erfordert, sondern daß die Tragarme der heute verwendeten
Möbelscharniere in der Regel ohnehin in dieser Weise ausgestaltet sind.
Es ist also nicht erforderlich, die bekannten Scharniere bei Verwendung des vorgeschlagenen Montageelements
hinsichtlich ihres Tragarmes abzuändern. u>
Der wesentliche Vorteil des Montageelements liegt darin daß es infolge seiner achssymmetrischen Ausbildung
und der Möglichkeit, die üblichen Tragarme auf ihm nachträglich in der erforderlichen Weise genau horizontal
auszurichten, bei der Montage selbst einfach in η eine in der Tragwand vorgesehene Aussparung eingepreßt
werden kann, ohne daß Rücksicht auf eine bestimmte Endstellung der Montageplatte genommen
werden muß. Damit entfällt eine mögliche Fehlerquelle der bekannten, langgestreckten Montageplatten, bei denen
Vorsorge gegen eine von der horizontalen Anordnung abweichende Anordnung getroffen werden muß.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Claims (11)
- Patentansprüche:I.Tragwand-Montageelement für Möbelscharniere mit einem in eine im wesentlichen zylindrische Aussparung der Tragwand eines Möbelstückes passend einsetzbaren zapfenartigen Befestigungsabschnitt und einer vom Befestigungsabschnitt getragenen Montageplatte zur lösbaren Halterung eines Tragwand-Anschlagteils des Möbelscharniers und mit einer in der Montageplatte vorgesehenen Befestigungsöffnung zur Aufnahme einer den Tragwand-Anschlagteil eines zugehörigen Möbelscharniers nähernden Befestigungsschraube, dadurch gekennzeichnet, daß die Montageplatte (14) in der Draufsicht kreisförmig ausgebildet und konzentrisch auf dem Befestigungsabschnitt (16) angeordnet ist und einen Durchmesser aufweist, der etwa der Länge eines auf ihr zu halternden Abschnitts des Tragwand-Anschlagteils (12) entspricht, und daß die Befestigungsöffnung (24) mittig in der Montageplatte (14) vorgssehen ist.
- 2. Montageeiement nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Montageplatte (14) entlang ihres Umfanges einen schmalen von der Oberseite aus nach oben vortretenden, umlaufenden Ringabschnitt (30) aufweist, in dem in gleichmäßiger Teilung eine Vielzahl von radiat verlaufenden Vertiefungen (32) in dichter Aufeinanderfolge vorgesehen ist.
- 3. Moniageelement nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Montageplatte (14) innerhalb des vortretenden, mit radialen Vertiefungen (32) versehenen Ringabschnius (30) i^nen ringförmigen Bereich (34) aufweist, in dzn* ihre Oberseite mit einer Vielzahl von kreisringförmig l illaufenden konzentrischen Verliefungen (36) versehen ist.
- 4. Montageelement nach Anspruch 2 oder 3. dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Vertiefungen (32) im umlaufenden Ringabschnitt (30) und/ oder die kreisförmig umlaufenden konzentrischen Vertiefungen (36) im ringförmigen Bereich (34) der Montageplatte (14) einen sich von ihrer Mündung zum Grund der Vertiefung hin keilförmig verjüngenden Querschnitt aufweisen.
- 5. Montageelement nach einem der Ansprüche I bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der mittigen Befestigungsöffnung (24) ein die Befestigungsöffnung konzentrisch umgebender zylindrischer Ansatz (28) von der Oberfläche der Montageplatte (14) vorspringt.
- 6. Montageelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der die Montageplatte (14) tragende zapfenartige Befestigungsabschmtt (16) mit Umfangsgraten (18) versehen ist.
- 7. Montageelement nach Anspruch 6. dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsgrate (18) entlang wenigstens eines, insbesondere mehrerer, in gleichmäßigen Winkelabständen am Umfang verteilter und in Einsetzrichtungen des Befestigungsabschnitts (16) verlaufender schmaler Längsabschnitte (17) unterbrochen sind, und daß jeder Längsabschnitt (17) eine in Einsetzrichtung verlaufende zugeschärfte Längsrippe (19) trägt.
- 8. Montageelement nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsgrate (18) in Form eines ein- oder mehrgängigen Gewindes ausgebildet sind.
- 9. Montageelement nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der zapfenarlige Befestigungsabschnitt (16) mit Abstand von seinem Einsetzvorderende einen vorspringenden Ringflansch (20) aufweist, der die Einsetztiefe des Befestigungsabschnitts (16) bestimmt.
- 10. Montageelement nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der zapfenartige Befestigungsabschnitt (16) etwa den gleichen oder nur einen geringfügig kleineren Durchmesi sr als die Montageplatte (14) aufweist, und daß er zur Materialersparnis hohl ausgebildet und an der der Montageplatte gegenüberliegenden Unterseite offen ist.
- 11. Montageelement nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, düß der hohle Befestigungsabschnitt (16) durch in seinem Innern vorgesehene, in der Längsmittelachse des Montageelements zusammentreffende radiale Wände (22) versteift ist.
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-
1975
- 1975-11-04 DE DE19752549352 patent/DE2549352C2/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3830888A1 (de) * | 1988-09-10 | 1990-03-22 | Adolf Wuerth Gmbh & Co Kg | Scharnier fuer schranktueren |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2549352A1 (de) | 1977-05-12 |
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