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DE254879C - - Google Patents

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Publication number
DE254879C
DE254879C DENDAT254879D DE254879DA DE254879C DE 254879 C DE254879 C DE 254879C DE NDAT254879 D DENDAT254879 D DE NDAT254879D DE 254879D A DE254879D A DE 254879DA DE 254879 C DE254879 C DE 254879C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
workpiece
pressure
machine according
hydraulic
shoe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT254879D
Other languages
English (en)
Publication of DE254879C publication Critical patent/DE254879C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D25/00Devices for gluing shoe parts
    • A43D25/06Devices for gluing soles on shoe bottoms

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bekannt, statt der gewöhnlichen Nähoder Nagelarbeit zur Befestigung der Bodenteile an Schuhwerk, nämlich des Oberleders an der Brandsohle, der Laufsohle am Oberleder und an der Brandsohle und des Absatzes an der Laufsohle, Klebstoff zu verwenden. Dieser Klebstoff braucht zum Abbinden einige Zeit, während welcher die zu verklebenden Teile zusammengepreßt werden müssen. Hierzu benutzt man Pressen verschiedener Art und hat auch bereits hydraulische Pressen dazu vorgeschlagen. Die Pressen besitzen gewöhnlich ein Preßkissen oder eine vom Druckwasser belastete elastische Wand.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist nun die Presse mit einem Satz voneinander unabhängiger hydraulischer Stempel versehen, die in einem gemeinschaftlichen Führungsblock verschiebbar sind und in eine gemeinschaftliche Druckkammer eintauchen. Durch passende Wahl der Verteilung dieser Stempel und der Durchmesser kann man auf alle zu pressenden Teile des Schuhwerkes und nur auf diese den hydraulischen Druck ausüben, und zwar entsprechend den an verschiedenen Stellen des Schuhwerkes verschiedenen Anforderungen verschieden stark. Da der von den Stempeln ausgeübte Druck unabhängig von dem Hub ist, kann sich die Lage der Stempel entsprechend der Gestalt des Werkstückes und dessen Längsund Querkrümmungen ändern, ohne daß sich zugleich der Druck ändert.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι ist ein Querschnitt, Fig. 2 ein Längsschnitt, Fig. 3 ein Grundriß. Fig. 4 zeigt im Grundriß eine abgeänderte Ausführungsform.
. Der Schuh 1 wird von einem Ständer 3 getragen, der um eine Achse 5 an einem Querhaupt 7 schwenkbar gelagert ist. Bei der in Fig. 2 punktiert gezeichneten Stellung kann das Werkstück bequem auf den Ständer 3 aufgebracht werden. Die mit vollen Linien in dieser Figur gezeichnete Stellung ist die Arbeitsstellung. Auf den Boden des Werkstückes wirken die hydraulischen Stempel 9, welche an ihren oberen Enden mit allseitig beweglichen Druckstücken 11 ausgerüstet sind. Diese Druckstücke können sich jeder Neigung der Bodenfläche des Werkstückes anpassen. Die Sternpel 9 sind in einer Führungsplatte 13 verschiebbar, welche den Boden einer Druckkammer 15 bildet. Die Seiten der Druckkammer werden von einem Kappenstück 17 umschlossen, welches an dem Führungsstück 13 befestigt ist. Die Druckkammer steht mit einer hydraulischen Pumpe oder einem Akkumulator in Verbindung, so daß in ihr ein geeignet groß gewählter Druck herrscht.
An dem Kappenstück 17 sind Hebel 19 mittels Zapfen 21 drehbar gelagert, welche an den oberen Enden Druckkissen 23 tragen. Diese Druckkissen sind an den Hebeln allseitig gelenkig durch Kugel- oder Kreuzzapfenverbindung angeschlossen. Die unteren Enden der Hebel 19 sind durch eine Feder 25 miteinander verbunden. Auf die Seiten der Hebel 19 wirken_jyydrauliache-_KQlben^.7.. die in wagerech-
ten Führungen des Kappenstückes 17 beweglich sind.
Die Druckstücke 11 und 23 sind so angeordnet, daß sie einen großen Teil oder den ganzen Umfang des Werkstückes an der unteren Kante bewegen. Insbesondere sind die Stempel 9 längs einer Linie angebracht, welche ungefähr dem Umriß der Schuhsohle entspricht. Infolgedessen wirken die Druckstücke 11 auf den ganzen Rand des Werkstückes und sind daher in der Lage, den umgeschlagenen Oberlederrand auf die Brandsohle festzupressen. Diejenigen Stempel 9, welche auf die Spitze und den hinteren Teil des Schuhes wirken, haben größeren Durchmesser, so daß an diesen Stellen ein größerer Druck ausgeübt wird, wie es erwünscht ist mit Rücksicht auf die größeren Lederstärken und die Steifkappen, die an diesen Stellen ausgelegt sind.
Es ist keine genaue Übereinstimmung der Anordnung der Stempel mit der Umrißlinie der Sohle notwendig, weil die beweglichen Druckstücke 11 ziemlich breit gewählt werden können und daher auch auf Schuhe von wechselnden Formen einwirken können. Es genügt dann eine Form für Herrenschuhe, eine Form für Damenschuhe und eine Form für Kinderschuhe. Durch Auswechseln der Führungsstücke 13 kann man dieselbe Maschine für verschiedene Formen brauchbar machen.
Man kann jedoch auch, um ohne Auswechslung des Führungsstückes 13 verschiedene Schuhformen bearbeiten zu können, die Ausführungsform nach Fig. 4 wählen, bei welcher die ganze Bodenfläche der Führungen 13 durch hydraulische Stempel eingenommen wird. Will man auf das Innere des Werkstückes keinen Druck ausüben, so nimmt man die hier vorhandenen Stempel heraus und verdeckt die Öffnungen durch ein Deckstück 28, welches ungefähr dem inneren Teil der Sohle entspricht, eventuell kann man auch die außen entbehrlichen Stempel durch ein ringförmiges Deckstück ausschalten.
Das Führungsstück 13 trägt noch an einem seitlichen Vorsprung 29 ein Kissen 31, gegen welches sich die Spitze des Werkstückes 1 legt, um den Werkstückträger 3 zu entlasten und zugleich die Arbeitslage zu bestimmen. Der Zapfen 5 ist etwas seitlich zur Längsachse des Trägers 3 angebracht. Dies geschieht deshalb, weil die Mittellinie des Druckes auf dem Schuh mit der Mittellinie des Trägers 3 nicht zusammenfällt.
Es sind auch Ausführungsformen möglich, bei welchen die seitlichen Druckstücke 23 an dem Träger 3 angebracht sind. Sie können dann einen Druck auf das Werkstück, solange sich dies noch in der Einlegestellung befindet, ausüben.
Da das Werkstück längere Zeit dem Druck der Stempel ausgesetzt bleiben muß, ist es zweckmäßig, eine Mehrzahl solcher Preßvorrichtungen nebeneinander in einer Reihe bzw. einer Doppelreihe oder in einem Kreise anzuordnen. Der Arbeiter ist dann in der Lage, während ein Werkstück in der einen Preßvorrichtung unter hydraulischem Druck steht, andere Werkstücke in derselben Maschine aufzuspannen. Alle Druckkammern für die verschiedenen Preßvorrichtungen werden von der gleichen Pumpe bzw. dem gleichen Akkumulator bedient. Damit nicht beim· Zuschalten oder Abschalten einer Druckkammer der Druck sich in den übrigen Kammern ändert, ist die Verbindung zwischen der Kammer und der Pumpe bzw. dem Akkumulator mit einem Rückschlagventil versehen bzw. so eng, daß der Druck sich nur langsam dadurch fortpflanzt.
Die Maschine wird in folgender Weise benutzt.
Bei der in Fig. 2 punktiert gezeichneten Stellung des Trägers 3 wird ein vorgezwickter Schuh aufgebracht. Zweckmäßig ist in die Kanten des Schuhes eine Einbindeschnur eingelegt, so daß der Arbeiter in der Lage ist, die Zwickstifte herauszuziehen und den Oberlederrand mittels der Einbindeschnur in seiner Lage zu erhalten. Es wird dann der Träger nach unten geschwenkt, bis die Spitze des Schuhes sich gegen das Auflager 31 legt. Nunmehr wird der Druck in der Kammer 15 zur Wirkung gebracht und alle Druckstempel bzw. nur die für den jeweiligen Schuh erforderlichen gehen hoch und pressen den Oberlederrand gegen die Brandsohle. Die auf die Seite des Schuhes wirkenden Druckstücke kommen zweckmäßig etwas vor den auf den Boden wirkenden Druckstücken zur Anlage und verhindern, daß sich das Oberleder seitlich vom Leisten abhebt. Nachdem auf diese Weise der Oberlederrand an der Brandsohle befestigt ist, wird er aufgerauht, mit dem geeigneten Klebstoff bestrichen, und darauf wird die gleichfalls entsprechend vorbereitete Laufsohle aufgelegt und entweder mit der gleichen Maschine oder mit einer der gebräuchlichen Sohlenauflegemaschinen festgedrückt.
Auch der entsprechend vorbereitete Absatz kann mittels der gleichen Maschine auf den Absatzsitz gedrückt werden.

Claims (6)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Maschine zum Andrücken bzw. Ankleben der Bodenteile von Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, daß auf das Werkstück ein Satz hydraulischer Stempel einwirkt, die in einem gemeinschaftlichen Führungsblock (13) verschiebbar sind und in eine gemeinschaftliche Druckkammer (15) derart eintauchen, daß auf alle zu vereinigenden Teile des Werkstückes ein Druck
    ausgeübt wird, der unabhängig von der Gestalt des Werkstückes ist und durch Wahl des hydraulichen Druckes und des Durchmessers der Stempel nach Bedarf bestimmt werden kann.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeder hydraulische Stempel mit einem allseitig beweglichen Druckkopf (ii bzw. 23) verbunden ist, welcher sich entsprechend der Lage der zu bearbeitenden Werkstückflächen einstellen kann.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Auflager (31) für die Schuhspitze, welches zugleich die Lage des Werkstückes gegenüber den Druckstempeln bestimmt.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Schuhspitze bzw. den Absatzsitz wirkenden Druckstempel größeren Durchmesser haben als die übrigen Stempel.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bestimmte Druckstempel (27) direkt oder durch Hebelübertragung (19) auf die Seite des Werkstückes einwirken, so daß das Oberleder sich nicht vom Leisten abheben kann, während die auf den Boden drückenden Stempel zur Wirkung kommen.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ganze wirksame Fläche des Führungskopfes von hydraulischen Stempeln eingenommen wird und durch ein eingelegtes Deckstück (28) diejenigen Stempel ausgeschaltet werden, die für das jeweilige Werkstück nicht gebraucht werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT254879D Active DE254879C (de)

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DE (1) DE254879C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2663885A (en) * 1951-11-16 1953-12-29 Peter J Elkes Shoe press
US5622738A (en) * 1989-05-16 1997-04-22 Nihon Shokuhin Kako Co., Ltd. Method of preparing water-soluble dietary fiber

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2663885A (en) * 1951-11-16 1953-12-29 Peter J Elkes Shoe press
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