DE2547303A1 - Halbleiterbauelement - Google Patents
HalbleiterbauelementInfo
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- Bipolar Transistors (AREA)
Description
TER MEER - MÜLLER - STEINMEISTER
-Triftstraße 4 Siekerwall 7
S75P11 2 2. Okt. 1375
SONY CORPORATION Tokyo/Japan
Halbleiterbauelement Zusatz zu Patent (Patentanmeldung P 23 64 753.2)
Die Erfindung betrifft ein Halbleiterbauelement mit zwei über einen ersten pn-übergang aneinandergrenzenden Halbleiterbereichen
von unterschiedlichem Leitfähigkeitstyp, mit einem an der dem
ersten pn-übergang gegenüberliegenden Seite an den zweiten Bereich angrenzenden dritten Bereich, mit einem vierten Bereich vom
Leitfähigkeitstyp des zweiten Bereichs, der einen zweiten
pn-übergang zum ersten Bereich bildet, sowie mit Mitteln, die eine Vorspannung des ersten pn-übergangs und den Transport von
Majoritätsladungsträgern vom ersten zum dritten Bereich ermöglichen, wobei nach Patent (Patentanmeldung P 23 64 753.2)
gilt, daß die Diffusionslänge der Minoritätsladungsträger im
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ersten Bereich größer ist als dessen Stärke.
Es ist bekannt und allgemein üblich, Bipolartransistoren in einem Doppeldiffusionsverfahren herzustellen, bei dem ein
Emitter-Basis-Übergang erzeugt wird, für den insgesamt gilt, daß die Dotierungskonzentration des Emitters höher ist als in
der Basis. Wird dieser Unterschied größer, so wird auch der Emitterwirkungsgrad höher und nähert sich mehr und mehr dem
Wert Eins. Mit einer hohen Dotierung jedoch erhöhen sich auch die Gitterdeffekte und Versetzungen im Halbleitersubstrat.
Als Folge der hohen Dotierung nimmt die Diffusionslänge der
Minoritätsladungsträger im dotierten Bereich ab. Eine Erniedrigung
der Dotierung jedoch führt bei bisher bekannten Transistoren dazu, daß auch der Verstärkungsgrad absinkt.
In der US-PS 2 8 22 310 ist unter anderem ein Transistor beschrieben,
dessen Emitter einen hohen spezifischen Widerstand besitzt, für den also gilt, daß die Diffusionslänge größer ist
als seine Stärke oder Weite und außerdem ist ein potentialmäßig schwimmender Bereich vom entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp
vorgesehen, der zum Emitter einen pn-übergang bildet. Die genannte Patentschrift führt aus, daß die Anzahl der Minoritätsladungsträger
sowohl im Emitter als auch im schwimmend gehaltenen Bereich unter der Gleichgewichtskonzentration bleiben soll und
daß sich beide Minoritätsladungsträger über die pn-übergänge kompensieren sollen. Es wird auch ausgeführt, daß die Stärke des
schwimmend gehaltenen Bereichs größer sein soll als die darin auftretende Diffusionslänge, so daß mithin der Minoritätsladungsträgerstrom
im Emitter dadurch auf ein Minimum gebracht werden kann, daß der Gradient der Minoritätsladungsträgerkonzentration
im schwimmenden Bereich minimisiert wird. Und schließlich wird in der US-PS ausgeführt, daß der pn-übergang in Durchlaßrichtung
vorgespannt werden soll, da andernfalls der Minoritätsladungsträgerstrom in jedem der Bereiche ansteigen würde.
6 Ü 9 819/08^5
Weiterhin ist in der Zeitschrift "Solid State Electronics", Band 13 (1970), Seite 1025, ein Transistor beschrieben, bei
dem im Emitter ein zusätzlicher Bereich vom entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp in einem Abstand vorhanden ist,
der innerhalb der Diffusionslänge der Minoritätsladungsträger im Emitter liegt. Das Eingangssignal wird zwischen dem Emitter
und dem zusätzlichen Bereich zugeführt, während die Basis schwimmend gehalten wird.
Mit diesen bekannten Maßnahmen im Emitterbereich jedoch läßt
sich noch keine wesentliche Verbesserung des Verstärkungsfaktors bei niedrigen Rauschkennwerten und stabilen Betriebsverhältnissen erreichen.
Der Erfindung liegt damit die Aufgabe zugrunde, ein Halbleiterbauelement,
insbesondere einen Transistor hinsichtlich eines hohen Verstärkungsfaktors entscheidend zu verbessern. Gleichzeitig
sollen die Rauschkennwerte verbessert, eine wesentlich höhere Durchbruchspannung erzielt und eine thermisch bedingte
Abweichung der Kennwerte vermieden werden. Ein weiteres Ziel besteht in der Möglichkeit des Einbaus eines solchen Halbleiterbauelements
in eine integrierte Schaltung zusammen mit herkömmlichen Transistoren, insbesondere auch in Verbindung mit
komplementären Transistorpaaren.
Die Erfindung ist bei einem Halbleiterbauelement der eingangs genannten Gattung erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß
die Minoritätsladungsträger-Diffusionslänge im erwähnten vierten Bereich ebenfalls größer ist als dessen Stärke oder Weite.
Andere Ausbildungsformen des Erfindungsgedankens sind in weiteren Patentansprüchen gekennzeichnet.
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Die Erfindung bezieht sich damit in erster Linie auf einen Bipolartransistor oder einen Thyristor mit einem Emitterbereich,
für den gilt, daß die Minoritätsladungsträger-Diffusionslänge Lp größer ist als seine Stärke und daß ein
zusätzlicher, unmittelbar an den Emitterbereich angrenzender Bereich vorhanden ist, für den gilt, daß die Minoritätsladungsträger-Diffusionslänge
Ln1 größer ist als die Stärke des zusätzlichen Bereichs. Die Oberflächenrekombinationsgeschwindigkeit
im zusätzlichen Bereich ist kleiner als Dn'/Ln'#
wobei mit Dn1 die Minoritätsladungsträger-Diffusionskonstante
bezeichnet ist. Die Oberflächenrekombination wird gewöhnlich in Bezug auf die Rekombinationsgeschwindigkeit definiert, das
heißt in Bezug auf die effektive Geschwindigkeit,mit der alle Minoritätsladungsträger scheinbar an die Oberfläche geschwemmt
werden, wo sie durch Oberflächentrapniveaus oder Anlagerungstherme verloren gehen.
Die Minoritätsladungsträger-Diffusionslänge im Emitter wird für
herkömmliche Transistoren in der Größenordnung von 1 bis 2 Mikron angenommen. Beim Gegenstand der Erfindung dagegen ergeben sich
Minoritätsladungsträger-Diffusionslängen von 50 bis 100 Mikron. Der Stromverstärkungsfaktor liegt bei herkömmlichen Transistoren
bei etwa 500, während sich für Transistoren erfindungsgemäßer Bauart ohne weiteres Stromverstärkungsfaktoren (zum
Beispiel hp für Emitterschaltung) von 10 000 und mehr erzielen
lassen, und zwar bei äußerst niedrigen Rauschkennwerten.
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten werden nachfolgend unter Bezug auf die Zeichnung in beispielsweisen Ausführungsformen erläutert. Es zeigen;
Fig. 1 eine schematische Teilschnittansicht eines npn-Transistors,bei
dem erfindungsgemäße Merkmale verwirklicht sind;
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2 b 4 7 3 O 3
Fig. 2 eine graphische Modelldarstellung zur Verdeutlichung der Minoritätsladungsträgerkonzentration im Emitterbereich
und in dem zusätzlichen Bereich;
Fig. 3 die schematische Schnittdarstellung eines integrierten Schaltkreis-Chips, das einen npn-Transistor erfindungsgemäßer
Bauart und zusätzlich einen pnp-Transistor herkömmlichen Aufbaus enthält, wobei beide Transistoren ein komplementäres
Paar bilden;
Fig. 4, 5 und 6 der Fig. 1 ähnliche schematische Schnittdarstellungen
anderer Ausführungsformen von Halbleiterbauelementen mit erfindungsgemäßen Merkmalen und
Fig. 7 ein Schaltungsmodell zur Verdeutlichung, wie eine Vorspannung und ein Eingangssignal an die Halbleiteranordnung
gemäß Fig. 1 angelegt werden können.
Einander entsprechende Bereiche sind in den Figuren mit den gleichen Bezugshinweisen gekennzeichnet.
Das Halbleiterbauelement nach Fig. 1 besteht im wesentlichen aus einem stark mit n-Typ-Verunreinigungen dotierten Substrat
oder spezieller aus einem stark mit Antimon dotierten Siliciumsubstrat.
Die Dotierungskonzentration liegt vorzugsweise bei
1 Q
4x10 Atomen/cm3. Dies ergibt einen spezifischen Widerstand
von etwa 0,01 Xicm. Es wurde ermittelt, daß die Dotierung so
schwanken kann, daß sich Werte zwischen 0,008 und 0,012 __Q.cm
ergeben. Die Stärke des Substrats liegt vorzugsweise bei 250 Mikron.
Auf dem Substrat 1 ist eine n-Siliciumepitaxialschicht 2 ausgebildet,
die zusammen mit dem η -Substrat 1 als Kollektor dient. Diese Epitaxialschicht 2 wird nachfolgend als "dritter Bereich"
bezeichnet; sie ist relativ niedrig mit Antimon dotiert, und
14 zwar in einer Dotierungskonzentration von 7x10 Atomen/cm3.
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Es ergibt sich ein spezifischer Widerstand von etwa 8 bis 10 Jicm. Diese Epitaxialschicht besitzt vorzugsweise
eine Stärke von 20 Mikron.
Sodann ist als aktive Basis für den Transistor durch Diffusion oder Ionen-Implantation auf der η -Schicht 2 ein p-Typ-Basisbereich
3 ausgebildet, der nachfolgend als "zweiter Bereich" bezeichnet ist. Als Dotierungsmaterial kommt Bor in
Frage, und zwar in einer Menge, daß sich eine Dotierungskonzentration von 1 χ 10 Atomen/cm3 ergibt.
Don Emitter bildet ein n-Typ-Slliciumepitaxialschicht 4, die
sich über der η -Schicht 2 befindet und nachfolgend als "erster Bereich" bezeichnet ist. Die Schicht 4 ist leicht mit
Antimon dotiert, so daß sich eine Dotierungskonzentration von
1 5
etwa 5,5 χ 10 Atomen/cm3 ergibt. Der spezifische Widerstand liegt bei etwa 1 JT.cm. Die Dicke der Schicht 4 beträgt etwa 2 bis 5 Mikron.
etwa 5,5 χ 10 Atomen/cm3 ergibt. Der spezifische Widerstand liegt bei etwa 1 JT.cm. Die Dicke der Schicht 4 beträgt etwa 2 bis 5 Mikron.
Als Emitterkontaktbereich dient eine η -Typ-Diffusionsschicht
in der η -Schicht 4, die nachfolgend als "fünfter Bereich" bezeichnet ist. Diese Schicht 5 ist mit Phosphor dotiert, und
zwar in einer Oberflächenverunreinigungskonzentration von
5x10 Atomen/cm3; sie weist eine Tiefe von etwa 1,0 Mikron
auf.
Den Kollektorbereich umgibt ein stark dotierter Diffusionsbereich 6, der in die η -Kollektorschicht 2 eindringt. Als
Verunreinigungsmaterial dient Phosphor und die Dotierungskonzentration
liegt b<
flächenkonzentration.
flächenkonzentration.
1 9 konzentration liegt bei etwa 3 χ 10 Atomen/cm3 als Ober-
Ein p-Typ-Diffusionsbereich 7 durchdringt die n-Emitterschicht und reicht bis zur ρ -Basisschicht 3, so daß der Emitter 4 begrenzt
und eingerahmt ist. Das Dotierungsmittel ist Bor und es
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1 9 ergibt sich eine Oberflächenkonzentration von 7 χ 10 Atomen/cm3. Ein ρ-Typ-Diffusionsbereich 8 ist im Bereich 7
ausgebildet und dient als Basiskontaktbereich. Der Diffusionsbereich 8 ist stark mit Bor dotiert, und zwar in einer Ober-
1 R
flächenkonzentration von etwa 5x10 Atomen/cm3, wobei die
Eindringtiefe des Bereichs 8 bei etwa 1,8 Mikron liegt.
Die obere Oberfläche der Vorrichtung ist zur Passivierung mit einer Siliciumdioxidschicht 206 bedeckt.
Am η -Substrat 1 ist eine Kollektorelektrode 9, insbesondere aus Aluminium, vorgesehen. Eine Basiselektrode 10 aus Aluminium
befindet sich auf dem Basiskontaktbereich 8. Eine Emitterelektrode 11 aus Aluminium ist am Emitterkontaktbereich 5 vorgesehen.
Ein p-Typ-Bereich 200, der nachfolgend manchmal als "zusätzlicher
Bereich" und manchmal als "schwimmender Bereich" bezeichnet wird, ist in den η -Emitter 4 eindiffundiert, so daß
sich ein pn-übergang zwischen diesem Bereich 200 und dem Emitter 4 ergibt. Der Bereich 200 ist mit Bor dotiert und wird
gleichzeitig mit der Herstellung des Basiskontaktbereiches 3
1 8 erzeugt. Die Dotierungskonzentration beträgt 5x10 Atome/cm3,
während die Tiefe der Schicht 200 bei etwa 1,8 Mikron liegt.
Aus der soweit gegebenen Beschreibung ist ersichtlich, daß die n~-Schicht 2 und der p-Bereich 3 einen Kollektor-Basis-übergang
12 bilden. Der p-Bereich 3 und die n~-Schicht 4 bilden einen Emitter-Basis-Übergang 13, während die n~-Schicht 4 und der
zusätzliche p-Bereich 200 - wie erwähnt - einen weiteren pn-übergang 14 bilden. Der Abstand zwischen dem Emitter-Basis-Übergang
13 und dem zusätzlichen pn-übergang 14 beträgt vorzugsweise 2 bis 5 Mikron.
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Eine in einer niedrig dotierten Epitaxialschicht ausgebildete Emitteranordnung ist in der US-PS 3 591 430 sowie in der
FR-PS 2 130 399 beschrieben.
Die Fig. 3 verdeutlicht eine zweite Ausführungsform der Erfindung,
bei der ein anhand der Fig. 1 beschriebener npn-Transistor zusammen mit anderen Halbleiterbauelementen, beispielsweise
einem pnp-Transistor, Teil einer integrierten Schaltung ist. Diese integrierte Schaltung enthält - wie
gezeigt - zwei verschiedene Transistortypen, beispielsweise ein komplementäres Transistorpaar, nämlich einen npn-Transistor
21 und einen pnp-Transistor 22. Diese beiden Transistoren sind in einem p-Typ-Siliciumsubstrat 20 ausgebildet. Wie bereits
anhand von Fig. 1 erläutert, enthält der npn-Transistor 21 einen stark dotierten Kollektorbereich 1, einen niedrig dotierten
Kollektorbereich 2, einen niedrig dotierten Basisbereich 3, einen niedrig dotierten Emitterbereich 4, einen stark dotierten
Emitterkontaktbereich 5, einen Kollektorzuführungsbereich 6, einen Kollektorkontaktbereich 15, einen Basiszuführungsbereich 7,
einen Basiskontaktbereich 8, einen zusätzlichen Bereich 200, eine Kollektorelektrode 9, eine Basiselektrode 10 sowie eine
Emitterelektrode 11.
Der pnp-Transistor 22 besitzt einen p-Typ-Kollektor 33, eine
n-Typ-Bais 34, einen p-Typ-Emitter 38, einen p-Typ-Kollektorzuführungsbereich
37, einen p-Typ-Kollektorkontaktbereich 48,
einen n-Typ-Basiskontaktbereich 35, eine Kollektorelektrode 39, eine Basiselektrode 40 sowie eine Emitterelektrode 41.
Die Transistoren 21 und 22 sind elektrisch gegeneinander durch pn-Übergänge isoliert. Ein p-Typ-Isolationsbereich 50 ist mit
dem p-Substrat 20 verbunden und umgibt sowohl den npn- als auch den pnp-Transistor 21 bzw. 22. Drei n-Typ-Bereiche 31,
32 und 36 bilden einen napfartigen Isolationsbereich, der nur den pnp-Transistor 22 umgibt. Bei der Herstellung dieses soweit
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beschriebenen integrierten Schaltkreises werden eine Mehrzahl von Paaren oder Trios gleichzeitig hergestellt, beispielsweise
werden die n+-Bereiche 1 und 31 durch selektives Eindiffundieren
in das p-Substrat 20 hergestellt. Die η -Bereiche 2 und 32 werden durch epitaxiales n-Typ-Wachstum erzeugt.
Der p~-Bereich 3 des npn-Transistors 21 und der ρ -Bereich 33 des pnp-Transistors 22 werden entweder durch epitaxiales
Wachstum oder durch selektive Diffusion hergestellt. Der n~-Bereich 4 des npn-Transistors 21 und der η -Bereich 34 des
pnp-Transistors 32 werden durch epitaxiales Wachstum erzeugt. Die η -Bereiche 6 und 36 werden durch n-Typ-Diffusion erzeugt.
Die p-Bereiche 7 und 37 werden durch p-Typ-Diffusion hergestellt.
Der ρ -Bereich 8 des npn-Transistors 21, der zusätzliche Bereich 200 des Transistors 21 und der ρ -Bereich 38 des
pnp-Transistors 22 werden durch p-Typ-Diffusion erzeugt. Die η -Bereiche 5, 15 und 3 5 werden durch Diffusion hergestellt.
Fig. 4 veranschaulicht eine dritte Ausführungsform der Erfindung,
bei der ein zusätzlicher Bereich 201 mit dem Basis-Anschlußbereich 7 und der Basis 3 verbunden ist. Die Basiselektrode
10 kann - begrenzt auf einen relativ engen Bereich auf dem zusätzlichen Bereich 201 angeordnet sein.
Fig. 5 zeigt eine vierte Ausführungsform der Erfindung, bei der eine MIS-Struktur (Metall-Isolations-Halbleiter-Anordnung)
auf der Oberfläche des niedrig dotierten Emitters 4 vorgesehen ist. Eine Gate-Elektrode 42 aus Aluminium und eine Siliciumdioxidschicht
41 bilden zusammen mit dem Emitter 4 die MIS-Anordnung. Bei Anlegen einer bestimmten Spannung an die
Gate-Elektrode 4 2 tritt unter der Isolationsschicht 41 eine Barriere oder Grenzschicht 202 auf. Dies ist eine Umkehr-oder
Sperrschicht, eine Verarmungsschicht oder eine Anreicherungsschicht.
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Fig. 6 verdeutlicht eine fünfte Ausführungsform der Erfindung, bei der eine Schottky-Sperrschicht 203 auf einer Oberfläche des
niedrig dotierten Emitters 4 ausgebildet ist. Als geeignetes Metall 51 wird beispielsweise Platin auf dem η -Emitter 4
niedergeschlagen, um die Schottky-Sperrschicht zu erzeugen.
Fig. 2 verdeutlicht in einer schematischen graphischen Darstellung
die Minoritätsladungsträgerkonzentration im Emitter der Vorrichtung nach Fig. 1. Der obere Teil der Figur zeigt die
Anordnung des Emitters 4 und des p-Bereichs 200. Der Graph zeigt die injizierte Minoritätsladungsträgerkonzentration im
Emitter- bzw. im p-Bereich 200. Die aufgrund der vom Emitter-Basis-Übergang 13 und den zusätzlichen Übergang 14 in den
Emitter 4 injizierten Löcher ausgehenden Komponenten sind durch die Gradientenlinien 101 bzw. 102 verdeutlicht. Die vom zusätzlichen
Bereich 14 durch Elektroneninjektion in den p-Bereich bewirkte Komponente ist durch die Gradientenlinie 103 veranschaulicht.
Die sich ergebende Gradientenlinie 104 ist im wesentlichen konstant, das heißt zeigt einen weitgehend waagerechten
Verlauf, wenn auch die Gradientenlinie 103 im wesentlichen eben ist. Dies läßt sich aus einer Betrachtung der
Gleichung
Ip2 = Xp1 In1
erkennen, worin mit I 2 die Löcher-Reinjektion vom Bereich 200
zum Emitter 4, mit I 1 die Löcher-Injektion vom Emitter 4 zum
zusätzlichen Bereich 2 und mit I 1 die Elektroneninjektion vom
Emitter 4 in den zusätzlichen Bereich 200 bezeichnet sind.
Da I . sehr klein ist, kann es vernachlässigt werden. Damit gilt
I 2 = I -t / woraus wiederum folgt, daß der Kurvenverlauf 104
im wesentlichen flach ist.
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Um dies in weiteren Einzelheiten zu erläutern, sei bemerkt/daß die durch den Emitter-Basis-Übergang 13 injizierten Minoritätsladungsträger (die Löcher) den zusätzlichen Übergang 14 erreichen
und in den zusätzlichen Bereich 200 eindringen. Der zusätzliche Übergang 14 ist in Durchlaßrichtung vorgespannt und der p-Bereich
200 injiziert ebenfalls Löcher in den n-Typ-Emitter 4. Diese Löcher passieren den Emitter und erreichen den Emitter-Basis-Übergang
13, da die Stärke bzw. Weite des Emitters (W ) kleiner ist als die Diffusionslänge im η -Typ-Emitter 4. Die vom zusätzlichen
Übergang 14 injizierten Löcher nehmen zahlenmäßig vom Übergang 14 zum Übergang 13 ab. Die vom Basis-Emitter-Übergang
injizierten Löcher nehmen ebenfalls vom Übergang 13 zum Übergang 14 ab. Die Löcher-Konzentration über den Emitter entspricht
somit der Summe der Minoritätsladungsträgerkonzentration-Gradientenlinien
101 und 102. Ist die Löcherinjektion vom p-Bereich
200 groß genug, so ergibt die Summe der Gradientenlinien 101 und 102 eine im wesentlichen konstante Ladungsträgerkonzentration
über den Emitter, was in der graphischen Darstellung der Fig. 2 durch die Linie 104 verdeutlicht ist. Dies erniedrigt den Löcherstrom
von der Basis 3 zum Emitter 4.
Der oben anhand der Fig. 1 erläuterte Aufbau eines Halbleiterbauelements,
insbesondere eines Transistors, ergibt sehr hohe h„ -Kennwerte bei niedrigem Rauschen. Um dieses Ergebnis weiter
zu erläutern, sei bemerkt, daß der Stromverstärkungsfaktor für
Emitterschaltung (hFE) einer der wesentlichen Parameter eines
Transistors ist. Dieser Wert ist im allgemeinen gegeben als
hFE
1 - o(
worin mit ^. der Stromverstärkungsfaktor für eine Basisschaltung
bezeichnet ist. Dieser Stromverstärkungsfaktor ^C ist wiederum
gegeben zu
0( = oC* * ß * Y
(2)
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worin mit o( * ein Kollektormultiplikationsverhältnis, mit ß
ein Basistransportfaktor und mit γ der Emitterwirkungsgrad bezeichnet sind. Für einen npn-Transistor beispielsweise ist
der Emitterwirkungsgrad gegeben zu
Jn 1
Y = Jn + Jp = 1 + Jp/Jn (3) /
Y = Jn + Jp = 1 + Jp/Jn (3) /
worin mit Jn die Elektronenstromdichte aufgrund der durch den
Emitter-Basis-Übergang vom Emitter zur Basis injizierten Elektronen und mit Jp die Löcherstromdichte der über den
gleichen Übergang von der Basis zum Emitter in Umkehrrichtung injizierten Löcher bezeichnet sind.
Die Elektronenstromdichte Jn ist gegeben zu
q · Dn · np cjv
Jn = -^ * (ekT -1)
Jn = -^ * (ekT -1)
Dp · Pn
kT
Lp (ekT -1)
worin mit Ln die Elektronendiffusionslänge in der p-Typ-Basis,
mit Lp die Löcherdiffusionslänge im n-Typ-Emitter, mit Dn die
Elektronendiffusionskonstante, mit Dp die Löcherdiffusionskonstante, mit np die Minoritätselektronenkonzentration in der
p-Typ-Basis im Gleichgewichtszustand, mit Pn die Minoritätslöcherkonzentration im n-Typ-Emitter im Gleichgewichtszustand,
mit ν die den Emitter-Basis-Übergang beaufschlagende Spannung,
mit T die Temperatur, mit q die Elektronenladung und mit k die Boltzmann-Konstante bezeichnet sind.
Die Ladungsträgerdiffusionskonstanten Dn und Dp sind Funktionen der Ladungsträgermobilität und der Temperatur und können damit
als konstant angesetzt werden.
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Unter Bezug auf die Erfindung gilt, daß die Minoritätsladungsträger-Diffusiönslänge
Ln1 in dem zusätzlichen Bereich größer gewählt wird als dessen Stärke oder Weite Wp und außerdem
wird die Oberflächen-Rekombinationsgeschwindigkeit im zusätzlichen
Bereich kleiner gewählt als Dn'/Ln1. Mit Dn1 ist die
Elektronendiffusionskonstante im zusätzlichen Bereich bezeichnet. Ln1 hängt von der Verunreinigungskonzentration ab und
kann mehr als 10 Mikron betragen. In diesem Fall ist der in den zusätzlichen Bereich injizierte Minoritätsladungsträgerstrom
kleiner als für den Fall, daß Wp größer ist als Ln1, da eine
Multiplikation mit dem Term Wp/Ln1 stattfindet. Da der Verlust im zusätzlichen Bereich sehr klein ist, entspricht der
vom zusätzlichen Bereich in den Emitter injizierte Löcherstrom demjenigen, der vom Emitter-Basis-Übergang injiziert wird.
Die Minoritätsladungsträgerkonzentration im Emitter liegt weit über Gleichgewicht.
Für den Gegenstand der Erfindung wird der Ausdruck Jp wie folgt ergänzt:
Jp = . {ß _υ
Die Verkleinerung von Jp bringt mithin den Wert**" nach
Gleichung (3) auf nahezu Eins; der Wert oi. wird gemäß
Gleichung (2) sehr hoch und entsprechendes gilt für den Wert von hp nach Gleichung (1).
Die niedrigen Rauschkennwerte lassen sich wie folgt erklären: Die Gitterdeffekte oder Versetzungen nehmen ab, da der Emitter-Basis-Übergang
13 durch den niedrig dotierten Emitter 4 und die ebenfalls niedrig dotierte Basis 3 gebildet wird. Die Verunreinigungskonzentration
im niedrig dotierten Emitter 4 sollte unter Berücksichtigung der Rauschkennwerte, der Lebensdauer
X und der Minoritätsträgerdiffusionslänge Lp auf einen Wert
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1 Q
begrenzt werden, der unter bzw. höchstens bei 10 Atomen/cm3 ■
liegt.
Ein weiterer Faktor,der einen niedrigen Rauschpegel bewirkt,
ist darin zu sehen, daß der Emitterstrom im niedrig dotierten Emitter 4 und in der niedrig dotierten Basis 3 weitgehend in
Vertikalrichtung fließt.
Gemäß dieser Erfindung wird durch den niedrig dotierten Bereich 4 und den stark dotierten Bereich 5 ein LH-Übergang gebildet.
Der Abstand zwischen dem LH-Übergang und dem Emitter-Basis-Übergang
ist kleiner als die Minoritätsladungsträger-Diffusionslänge Lp. Der Unterschied in den Verunreinigungskonzentrat ionen zwischen dem fünften und ersten Bereich
wird so gewählt, daß eine Energiesperre entsteht, die höher liegt als das Energieniveau der injizierten Minoritätsladungsträger,
die vom zweiten Bereich in den ersten Bereich eintreten und den LH-Übergang erreichen. Durch den LH-Übergang wird daher
ein sogenanntes "eingebautes Feld" erzeugt, das in solcher Richtung wirkt, daß der Löcherstrom vom Emitter-Basis-Übergang
13 gegen diesen Übergang 13 reflektiert wird. Ist das eingebaute
Feld groß genug, so wird der Diffusionsstrom der Löcher gegen
die Schicht 5 wirksam erniedrigt.
Die Fig. 7 zeigt in schematischer Darstellung ein Beispiel für
eine Schaltung, die sich zur Vorspannung und zur Einspeisung eines Eingangssignales in den Transistor nach Fig. 1 eignet.
Die Anordnung bezieht sich auf Emitterschaltung. Selbstverständlich läßt sich in ähnlicher Weise eine Basisschaltung verwirklichen.
Obwohl die Erfindung insbesondere in Verbindung mit Fig. 1 anhand eines npn-Transistors beschrieben wurde, ist für den
Fachmann ersichtlich, daß sich auch in gleicher Weise pnp-Transistoren mit ähnlichem Aufbau und ähnlichen Kennwerten ver-
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wirklichen lassen. Es sei auch betont, daß sich die Erfindung gut auf Halbleiterthyristoren des npnp-Typs anwenden läßt.
Zusammenfassend läßt sich feststellen, daß mit der Erfindung ein Halbleiterbauelement, insbesondere ein Transistor, geschaffen
wurde, der sich durch einen hohen Emitterverstärkungsgrad bei überragenden Rauscheigenschaften auszeichnet. Dieses Halbleiterbauelement
besitzt einen Emitterbereich, für den gilt, daß die Minoritätsladungsträger-Diffusionslänge größer ist als
seine Stärke. Für einen an den Emitterbereich angrenzenden zusätzlichen Bereich gilt, daß die Minoritätsladungsträger-Diffusionslänge
ebenfalls größer ist als seine Stärke. Die Oberflächenrekombinationsgeschwindigkeit ist für den zusätzlichen
Bereich sehr klein. Der vom zusätzlichen Bereich in den Emitter injizierte Minoritätsladungsträgerstrom gleicht jenen
Strom aus, der von der Basis in den Emitter injiziert wird.
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Claims (8)
1.j Halbleiterbauelement mit zwei über einen ersten pn-übergang
aneinandergrenzenden Halbleiterbereichen von unterschiedlichem
Leitfähigkeitstyp, mit einem an der dem ersten pn-übergang gegenüberliegenden Seite an den zweiten Bereich
angrenzenden dritten Bereich, mit einem vierten Bereich vom Leitfähigkeitstyp des zweiten Bereichs, der einen zweiten
pn-übergang zum ersten Bereich bildet, sowie mit Mitteln, die eine Vorspannung des ersten pn-übergangs und den Transport
von Majoritätsladungsträgern vom ersten zum dritten Bereich ermöglichen, wobei nach Patent .... (Patentanmeldung
P 23 64 753.2) gilt, daß die Diffusionslänge der Minoritätsladungsträger im ersten Bereich größer ist als dessen Stärke,
dadurch gekennzeichnet, daß die Minoritätsladungsträger-Diffusionslänge auch im vierten Bereich
größer ist als dessen Stärke.
2. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, dadurch g e kennz eichnet, daß der vierte Bereich mit dem
zweiten verbunden ist.
3. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennz eichnet, daß die Oberflächenrekombinationsgeschwindigkeit am vierten Bereich kleiner ist als
D/L, wobei mit D die Minoritätsladungsträger-Diffusionskonstante
und mit L die Minoritätsladungsträger-Diffusionslänge im vierten Bereich bezeichnet sind.
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4. Halbleiterbauelement, insbesondere nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
einen ersten Halbleiterbereich (4) eines ersten Leitfähigkeitstyps,
einen zweiten Halbleiterbereich (3) eines zweiten Leitfähigkeitstyps, der zusammen mit dem ersten
Bereich einen ersten pn-übergang bildet, einen dritten Halbleiterbereich vom ersten Leitfähigkeitstyp, der mit dem
zweiten Bereich einen zweiten pn-übergang bildet, der vom ersten pn-übergang durch den zweiten Bereich getrennt ist,
einen vierten Halbleiterbereich vom zweiten Leitfähigkeitstyp, der mit dem ersten Bereich einen dritten pn-übergang
bildet, der vom ersten pn-übergang durch den ersten Bereich getrennt ist und durch Mittel, um den ersten pn-übergang
in Durchlaßrichtung vorzuspannen, um einen Majoritätsladungsträgertransport vom ersten zum dritten Bereich zu
bewirken, wobei gilt, daß der vom dritten übergang injizierte Minoritätsladungsträgerstrom im ersten Bereich im wesentlichen
gleich dem vom ersten übergang injizierten Minoritätsladungsträgerstrom
ist und weiterhin gilt, daß der Abstand zwischen dem ersten und dritten übergang kleiner ist als die
Diffusionslänge der Minoritätsladungsträger im ersten Bereich.
5. Halbleiterbauelement, insbesondere nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Halbleitersubstrat (1) mit einer Hauptfläche, einen
ersten, in der Hauptfläche des Substrats und an diese angrenzenden ersten Halbleiterbereich eines ersten Leitfähigkeitstyps,
einen an den ersten Bereich angrenzenden zweiten Halbleiterbereich eines zweiten Leitfähigkeitstyps, von dem
mindestens ein Abschnitt unter der Hauptfläche liegt, einen dritten, an den zweiten Bereich angrenzenden Halbleiterbereich
vom ersten Leitfähigkeitstyp, der auf der dem ersten
Bereich gegenüberliegenden Seite des zweiten Bereichs angeordnet ist; Mittel, um den Transport von Majoritätsträgern
im ersten zum dritten Bereich zu bewirken, wobei ein Abschnitt
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des zweiten Bereichs sich mindestens zum Teil zwischen der
genannten Hauptfläche und dem ersten Bereich erstreckt und wobei gilt, daß die Minoritätsladungsträger-Diffusionslänge
im ersten Bereich größer ist als dessen Stärke.
6. Halbleiterbauelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Minoritätsladungsträger-Diffusionslänge in dem Abschnitt des zweiten Bereichs größer
als dessen Stärke ist.
7. Halbleiterbauelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberflächen-Rekombinationsgeschwindigkeit in dem Abschnitt des zweiten Bereichs kleiner
ist als D/L, wobei mit D die Minoritätsladungsträgerkonstante und mit L die Minoritätsladungsträger-Diffusionslänge
in diesem Abschnitt bezeichnet sind.
8. Halbleiterbauelement, insbesondere nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, gekennzeichnet durch einen ersten Halbleiterbereich (4) eines ersten Leitfähigkeitstyps,
einen zweiten Halbleiterbereich eines zweiten Leitfähigkeitstyps, der zusammen mit dem ersten Bereich
einen ersten pn-übergang bildet, einen dritten Halbleiterbereich vom ersten Leitfähigkeitstyp, der mit dem zweiten
Bereich einen zweiten pn-übergang bildet, der vom ersten pn-übergang durch den zweiten Bereich getrennt ist, eine
Einrichtung zur Zuführung einer Spannung, die einen Majoritätsladungsträgertransport im ersten zum dritten Bereich
bewirkt, wobei gilt, daß die Stärke des ersten Bereichs kleiner ist als die Diffusionslänge der darin auftretenden
Minoritätsladungsträger, und durch eine vom ersten Bereich und auf diesem ausgebildete Steuerelektrodenanordnung.
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Halbleiterbauelement, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
einen ersten Halbleiterbereich (4) eines ersten Leitfähigkeitstyps, einen zweiten Halbleiterbereich (3) eines zweiten
Leitfähigkeitstyps, der mit dem ersten Bereich einen
pn-übergang bildet, einen dritten Halbleiterbereich vom ersten Lextfähigkeitstyp, der mit dem zweiten Bereich einen
zweiten pn-übergang bildet, der vom ersten pn-übergang durch den zweiten Bereich getrennt ist, eine Einrichtung zur Zuführung
einer Spannung, um den Transport von Majoritätsladungsträgern im ersten zum dritten Bereich zu bewirken,
wobei gilt, daß die Stärke des ersten Bereichs kleiner ist als die Diffusionslänge der darin auftretenden Minoritätsladungsträger
und wobei an den ersten Bereich eine Schottky-Sperrschicht angrenzt.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP12586874A JPS5724659B2 (de) | 1974-10-31 | 1974-10-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2547303A1 true DE2547303A1 (de) | 1976-05-06 |
Family
ID=14920910
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752547303 Withdrawn DE2547303A1 (de) | 1974-10-31 | 1975-10-22 | Halbleiterbauelement |
Country Status (7)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS5724659B2 (de) |
| CA (1) | CA1056068A (de) |
| DE (1) | DE2547303A1 (de) |
| FR (1) | FR2290039A1 (de) |
| GB (1) | GB1514578A (de) |
| IT (1) | IT1044307B (de) |
| NL (1) | NL7512681A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT374053B (de) * | 1974-04-10 | 1984-03-12 | Sony Corp | Differenzverstaerker mit steuerbarer verstaerkung |
| AT374052B (de) * | 1974-04-04 | 1984-03-12 | Sony Corp | Differenzverstaerker mit steuerbarer verstaerkung |
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| FR2413785A1 (fr) * | 1977-12-30 | 1979-07-27 | Radiotechnique Compelec | Dispositif semi-conducteur monolithique a structure plane multicouche, de type mesa, comprenant au moins un transistor associe a une diode schottky |
| FR2462028A1 (fr) * | 1979-07-17 | 1981-02-06 | Thomson Csf | Structure de thyristor pour circuit integre et son procede de fabrication |
| FR2543739B1 (fr) * | 1983-03-30 | 1986-04-18 | Radiotechnique Compelec | Procede de realisation d'un transistor bipolaire haute tension |
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1974
- 1974-10-31 JP JP12586874A patent/JPS5724659B2/ja not_active Expired
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- 1975-10-16 GB GB42496/75A patent/GB1514578A/en not_active Expired
- 1975-10-20 CA CA237,952A patent/CA1056068A/en not_active Expired
- 1975-10-22 DE DE19752547303 patent/DE2547303A1/de not_active Withdrawn
- 1975-10-29 NL NL7512681A patent/NL7512681A/xx not_active Application Discontinuation
- 1975-10-30 FR FR7533224A patent/FR2290039A1/fr active Granted
- 1975-10-31 IT IT28898/75A patent/IT1044307B/it active
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS5724659B2 (de) | 1982-05-25 |
| JPS5151286A (de) | 1976-05-06 |
| IT1044307B (it) | 1980-03-20 |
| FR2290039B3 (de) | 1979-09-14 |
| FR2290039A1 (fr) | 1976-05-28 |
| NL7512681A (nl) | 1976-05-04 |
| GB1514578A (en) | 1978-06-14 |
| CA1056068A (en) | 1979-06-05 |
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