DE2546489A1 - Verfahren zum beschichten und impraegnieren von katalysatortraegern und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents
Verfahren zum beschichten und impraegnieren von katalysatortraegern und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrensInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein verbessertes Verfahren und eine Behandlungskammer, mit welcher in mehreren Stufen
Katalysatorträger behandelt werden, um auf diesen eine kata-Iytische
Beschichtung zu bewirken.
Insbesondere betrifft die Erfindung eine spezielle Form einer druckdichten Kammer zur Handhabung von Mehrfachbehandlungsströmen,
wobei die Kammer ein abhebbares Gehäuse und eine untere innere Stifthalterungseinrichtung aufweist, um die Anpassung
an die Einführung und das Entfernen einer den Kataly-
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sator haltenden Einheit vorzusehen, wie z.B. ein Bienenwabenelement,
und zwar in einer angehobenen Position, um eine nicht behinderte volle Durchströmung verschiedener Behandlungsströme
in aufeinanderfolgenden Stufen aufzunehmen. Das Bedürfnis zum Entfernen oder Umwandeln schädlicher Bestandteile
in Kraftfahrzeugabgasen ist derzeit ein bekanntes Mittel zur Überwindung der Luftverunreinigung. Die derzeit
bestehenden und in der Zukunft vorgeschlagenen Bedürfnisse für katalytische Abgaskonverter bei Kraftfahrzeugen sind
ebenfalls bekannt. Zur Zeit sind die Katalysatoren für die verschiedenen Arten von Konvertern die in zwei allgemeinen
Formen hergestellt und geliefert werden, folgende:
1) katalytisch beschichtete feste Skelettmonolithe oder bienenwagenartige Elemente, bei denen eine Vielzahl von
Längsdurchlässen in jeder Einheit gegeben sind, um einen hohen Oberflächenbereich vorzusehen; und
2) begrenzte Füllungen oder Betten katalytischem beschichteter
Teilchen, die ihrerseits allgemein Kugelform oder die Gestalt kleiner Pellets haben, deren nominelle Durchmesser
und Längen im Bereich von 1,587 mm (1/16 Zoll) bis 7,937 mm (5/16 Zoll) liegen.
Die Kugeln und Pellets sind als Katalysatorträgermaterial so weit von Vorteil, als sie aus hitzebeständigen anorganischen
Oxiden, in typischer Weise aus Tonerde, oder aus Tonerde mit einem oder mehreren anderen Oxiden als Zusätze hergestellt
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werden können, um die Stabilisierung der Festigkeit, Wärmewiderstandskraft
usw. zu unterstützen, so daß sie Oberflächen mit hoher Porosität und großen sich ergebenden tatsächlichen
Oberflächenbereichen haben, wenn man diese mit den mehr dichten "keramischen" Monolithen vergleicht. Andererseits
sind die Pillen oder Pellets zerbrechlicher als die festen monolithartigen Bienenwabenelemente und brechen leichter,
wenn man sie auf einem Kraftfahrzeug oder anderen Lastwagen in den Dienst stellt. Die kleinen Kugeln oder Pellets sind
insbesondere Abgaspulsationen bzw. -Schwankungen vom Motorbetrieb derart ausgesetzt, daß die Geschwindigkeit des Brechens
für lose gepaekte Betten oder Schichten dieser ziemlich zerbrechlichen Körper recht hoch sein kann. Die festen monolithischen
Biebenwabenaufbauten sind in typischer Weise aus "Keramik" hergestellt, welches hitzebeständige kristalline
Materialien aufweist, wie z.B. Sillimanit, Magnesiumsilikate, Zirkon, Petalit, Spodumen, Cordierit, Aluminosilikate, Mullit
oder Kombinationen daraus usw. Solche Materialien haben nach allgemeiner Ansicht eine poröse Oberfläche; wie jedoch vorstehend
bemerkt, sind ihre Oberflächen jedoch nicht in gleichem Ausmaß hochporös, wie man sie mit einer Tonerdepille niedriger
Volumendichte erhält oder mit einem Extrudat, und es ist im allgemeinen angeraten, vor dem Imprägnieren oder Tränken der
Oberfläche des Skelettaufbaus mit der katalytisch aktiven Komponente
eine Tonerdebeschichtung über dem skelettartigen Aufbau vorzusehen. Diese monolithischen, im wesentlichen katalytisch
nichtaktiven kristallinen Halterungsteile sind in den folgenden beiden US-Patentschriften beschrieben worden, die
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auf die Erfinder Keith et.al. zurückgehen, nämlich US-Patent
3 331 787 und 4 565 830, so daß sich hier eine ausführliche Beschreibung erübrigen dürfte.
In tyischer Weise enthält der katalytische Bestandteil ein Edelmetall, wie z.B. Platin oder Palladium, oder eine Mischung
aus diesem, um nämlich einen sehr hochaktiven Oxidationskatalysator
vorzusehen; andere aktive Metalle können jedoch auch gut benutzt werden, um eine besondere Art katalytischer Beschichtung
vorzusehen. Es ist wirklich nicht beabsichtigt, die auf Beschichtungssysteme und Beschichtungsvorrichtungen
gerichtete Erfindung auf irgendeine spezielle Art von Katalysatorschicht oder -schichten zu beschränken, soweit Oxidationskatalysatormaterialien
Metall der Gruppen I, V, VI und VIII des periodischen Systems aufweisen können, insbesondere Kupfer,
Silber, Vanadin, Chrom, Eisen, Kobalt, Nickel, Platin, Palladium, wobei ein Bestandteil einzeln oder in Kombination mit
einem oder mehreren anderen aktiven Bestandteilen verwendet wird.
Reduzierbeschichtungen können Oxide aus Kupfer oder Kupfer-Eisen, Kupfer-Nickel usw. sowie Metalle aus der Platingruppe
aufweisen.
Zwar ist die Verwendung von Katalysatorbeschichtungen auf Teilchen und auf festen Skelettelementen bekannt, und es sind
auch verschiedene Verfahren zum Aufbringen der Beschichtungen seit einigen Jahren bekannt, neu sind aber Vorrichtungen und
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Systeme oder Anlagen für eine hohe Volumenproduktion katalytisch beschichteter Elemente, die für die Benutzung in Kraftfahrzeugabgaskonvertern
geeignet sind. Zum Beispiel bringen die vorgenannten US-Patentschriften verschiedene Verfahren
zum Beschichten eines hitzebeständigen bienenwabenartigen Teils mit Tonerde und einer aktiven katalytischen Beschichtung. Die
Eintauch- und Sprähverfahren sind jedoch nicht annähernd schnell genug, um ein gutes Fließbandproduktionssystem zu schaffen,
welches beispielsweise die Beschichtung eines Elementes mit Tonerde oder die katalytische Imprägnierung eines beschichteten
Elementes in einer Zeit von weniger als 1 oder 1/2 bis 2 Minuten zuläßt. Es besteht auch bislang keine Anregung bezüglich
der Verwendung der Vakuumbehandlung auf einen festen Skelett-Teil, um schneller das Substrat zu entgasen oder
"die Gase aus diesen auszutreiben" und ein verbessertes schnelles Beschichtungsverfahren vorzusehen.
Daher ist es Aufgabe dieser Erfindung, eine spezielle Kammer zu schaffen, welche eine schnelle mehrstufige Behandlung von
Katalysatorelementen ermöglicht, so daß diese katalytisch in optimaler Weise beschichtet werden können.
Erfindungsgemäß ist es von Vorteil, eine druckdichte Kammer
derart vorzusehen, daß dort eine Vakuumbehandlung von Trägern oder Trägerteilen sowie ein nachfolgendes Blasen beschichteter
Teile mit Druckluft vorgenommen werden kann. Ein anderes Merkmal der Erfindung besteht in der Schaffung einer speziellen
Form von Kammerkonstruktion und -gestalt, durch welche eine
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kurze Berührungszeit zwischen dem Beschichtungsstrom und dem Element gestattet wird, sowie kurze Kontaktzeiten für Luft
und andere Fließmittelströme, die mit einem Element in Berührung gebracht werden müssen. Zweckmäßig ist die Erfindung
weiterhin durch eine Mehrfachkarnmeranordnung weitergebildet,
z.B. eine Vielzahl von Kammern auf einem sich bewegenden Riemen oder einem Drehtisch, wobei mehrere Kammern ihrerseits
mehrere Elemente in einer Station oder allgemeinen!· Ort handhaben
können.
Ferner ist es erfindungsgemäß vorteilhaft, eine Behandlungskammer zu schaffen, welche bei mehrstufigen Behandlungen von
Katalysatorträgern benutzt werden kann, um auf diesem eine
Katalysatorbeschichtung vorzusehen, die in Kombination folgende Teile aufweist: einen am Boden offenen anhebbaren Gehäuseabschnitt,
eine an diesem Abschnitt angeschlossene angetriebene Einrichtung zum periodischen Anheben des Abschnittes,
einen Basisteil, eine Abdichteinrichtung zur Anpassung an den unteren Umfang des Gehäuseabschnittes und zur Schaffung einer
druckdichten Abdichtung zwischen den zwei Abschnitten, im Abstand angeordnete Stützstifte, welche in den unteren zentralen
Teil der Zone über dem Basisabschnitt hineinragen und für einen unbehinderten Fließmittelstrom durch einen Katalysatorträger
sorgen, der darin angeordnet ist, eine Fließmittelabzugs- oder -austragseinrichtung für den Basisabschnitt innerhalb der
Grenzen des anhebbaren Gehäuseabschnittes und der Abdichteinrichtungen, Ventile für die Abflußeinrichtung, mindestens
eine Leitung zum oberen inneren Teil des Gehäuses, durch
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welche Fließmittelströme in das Innere des Gehäuses und in die Durchgänge der Kammer gebracht werden können, um eine
innige Berührung der Oberflächen derselben zu bewirken, und Ventile für die Leitung zur Regulierung verschiedener Fließmittelströme
zum Kammerinneren.
Hinsichtlich der Beschichtung eines festen keramischen Katalysatorträgers
nach Art der Bienenwaben ist allgemein gesprochen ein verbessertes Beschichtungsverfahren vorgesehen dadurch, daß
man das Teil der Vakuumbehandlung unmittelbar vor seiner Berührung mit dem Beschichtungsmaterial aussetzt, wodurch man
auf dem Teil eine schnelle verbesserte Beschichtung schafft.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist ein Verfahren zum schnellen und gleichmäßigen Beschichten von Katalysatorträgern
vorgesehen, welches folgende Schritte aufweist:
a) Anordnung der Träger bzw. des Trägers in einer druckdichten Kammer;
b) Aussetzen des bzw. der Träger einem Vakkum, um von den Oberflächenporen
eingefangene Luft zu entfernen;
c) Füllen der Kammer mit einer gewünschten Beschichtungslösung, während man den bzw. die Trägerteile in einem entgasten
Zustand hat;
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d) für eine kurze Zeit wird die somit gefüllte Kammer unter
überatmosphärischem Druck gehalten, um das Füllen der Poren sicherzustellen;
e) nachfolgend wird der Druck entlastet und die umfassende Lösung entfernt;
f) der bzw. die somit beschichteten Teile oder Träger werden an ihren Oberflächen mit Druckluft abgeblasen, um überschüssige
Lösung zu entfernen und unerwünschte Durchgangssperren zu vermeiden; und dann
g) werden die fertigen beschichteten Träger bzw. der Träger aus der Kammer entfernt.
Das vorliegende Betriebsverfahren und die Vorrichtung sind insbesondere auf die Beschichtung von festen Skelettaufbauten
gerichtet, wie z.B. Elemente nach Art der Bienenwaben mit einer Vielzahl von kleinen parallelen Durchgängen; dasselbe
Gerät und das Betriebsverfahren können jedoch auch in vorteilhafter Weise in Verbindung mit der schnellen katalytischen Beschichtung
von eingeschlossenen Schichten oder Chargen verwendet werden, und zwar aus unterteilten Katalysatorträgerteilchen,
z.B. kleinen Kugeln oder Pellets, die aus hitzebeständigen anorganischen Oxidmaterialien hergestellt sind.
In spezieller Weise wird das äußere druckdichte Gehäuse für die Kammer so aufgebaut und angeordnet, daß es von einem Luft-
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zylinder- oder durch ein anderes Fließmittel angetriebenen Motor angehoben wird, und weist einen O-Ring oder eine andere
zweckmäßige Abdichtungseinrichtung auf, die mit dem unteren Umfang des Gehäuses in Eingriff bringbar ist oder auf diesem
angeordnet ist, um eine druckdichte Abdichtung mit dem Basisteil zu bewirken. Das Gehäuse kann um einen ausreichenden Abstand
hochgehoben werden, um das Einführen und Entfernen eines Katalysatorträgerelementes zu bewirken, welches den verschiedenen
Behandlungsstufen unterzogen wird, um einen schnellen
und wirksamen Beschichtungsbetrieb zu gewährleisten. Das untere innere Teil der Kammer wird auch mit geeigneten Trägerstiften
zur Stützung eines scharfkantigen Elementes versehen, auf welchem das Element ruhen kann, ohne daß ein unerwünschtes
Blockieren irgendeines Durchganges gegeben ist. Für ein Element nach Art einer Bienenwabe ist es bevorzugt, es so einzuführen,
daß es mit vertikaler Ausrichtung seiner vielen Durchgänge angeordnet wird, wodurch ein Abwärtsfluß der Beschichtungsmaterialien
durch die Durchlässe und nachfolgend ein Abwärtsblasen von Durckluft durch diese hindurch gegeben sind, wodurch
überschüssiges Fließmittel in eine untere Abflußanordnung gedrückt
wird, um das Entfernen der Beschichtungsmaterialien zu bewirken, welche nicht durch die Oberflächen jedes Elementes
absorbiert sind.
Bei einer bevorzugten Ausbildungsform der Kammer weist diese einen elastischen Ring oder Dichtung auf, der bzw. die
seitlich nach innen vom inneren Kammerumfang bei einer Höhe vorragt, die etwas die obere Umfangskante eines eingeführten
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Elementes überlappt und wesentlich einen Abwärtsfluß der Behandlungsfließmittelströme um die Außenwand des Elementes
und in dem Ringraum zwischen der Außenwand des Elementes und der Innenwand der Kammer verhindert. Mit anderen Worten
v/erden alle Fließmittelströme für ein Element nach Bienenwabenart in die Vielzahl der Durchgängekanalisiert, die
möglicherweise zu Umwandlungszwecken in einem bestimmten
Umwandler oder Reaktor verwendet werden.
Auch ist ein Fließmittelstromverteilungsabschnitt in erwünschter Weise im oberen Kammerteil derart vorgesehen, daß
es einen im wesentlichen gleichmäßigen Abwärtsstrom durch die Kammer durch ihre volle Querschnittsbreite gibt. Ein
einziger Fließmitteleinlaß zum oberen Teil des Fließmittelverteilungsabschnittes
kann vorgesehen sein, oder alternativ können mehrere Einlasse vorgesehen sein, um unabhängig verschiedene
Behandlungsströme für nacheinanderfolgende Behandlungsstufen einzuführen. Obwohl nicht Teil der vorliegenden
verbesserten Hebewandform der Kammer, sorgt ein bevorzugtes Betriebssystem für eine automatische Ventiltätigkeit (durch
die Verwendung von Drehventilen oder auf andere Weise), welche die nacheinanderfolgende Strömung unterschiedlicher
Fließmittelströme zur Kammer selbst bewirken. Zum Beispiel kann nacheinander ein Vakuum und eine Entgasung eines Elementes
vorgesehen sein; ferner können vorgesehen sein der Fluß des behandelnden Fließmittels; Druckbeaufschlagung auf eine gefüllte
Kammer; und das Blasen von Hochdruckluft sowohl zum Entfernen überflüssigen Fließmittels als auch zum teilweisen
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Trocknen der Beschichtung auf dem Element. In Verbindung mit der Ventilanordnung gibt es selbstverständlich einen
geeigneten Zeitgeber, um die erwünschten Kontaktperioden jedes der nacheinanderfolgenden Ströme zu bewirken, sowie
zum Takten für das Anheben und Absenken der Kammerwand, um
das Einführen und Entfernen des Elementes vorzusehen.
Eine einzige druckdichte Kammer kann so ausgebildet und aufgebaut sein, daß sie auf mehr als nur ein festes Skelettelement
paßt oder auch auf mehr als einen Behälter für eine Charge unterteilten Katalysatorträgermaterials. Wie im
Folgenden noch ausführlich beschrieben wird, kann auch eine Vorrichtungsanordnung vorgesehen sein, wie z.B. durch die
Verwendung eines Drehtisches, wo eine Vielzahl von Kammern in einem Bereich in einer Weise vorgesehen ist, um die nacheinanderfolgende
Behandlung mehrerer Katalysatorträgereinrichtungen zu bewirken, um einen kontinuierlichen Bandbetrieb
zu haben. Mit anderen Worten kann ein Element in eine Kammer (als eine von einer Vielzahl Kammern) geladen werden, aus
welcher das zuvor beschichtete Element entfernt worden ist, und die Kammer wird dann in einem Kreis durch getaktete Stufen
gedreht, wo es ein Schließen der Kammer und nachfolgendes Folgeöffnen und Schließen von Ventilen gibt, um die gewünschte
nacheinander folgende Stufenbehandlung des eingeschlossenen Elementes zu bewirken, woraufhin nach vollständigem Durchlauf
des Kreises ein öffnen der Kammer und Ausladen eines behandelten Elementes erfolgt, wobei die Kammer dann bei der nächsten
kleinsten Bewegung des Tisches wieder geladen wird, um einen
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Behandlungszyklus für ein anderes Element vorzusehen. Je
nach dem Maß oder Durchmesser des speziellen Drehtisches kann jede gewünschte Anzahl Kammern angebracht werden, um
ihrerseits für die Behandlung eine Vielzahl von Elementen zur gleichen Zeit vorzusehen, wobei aber jedes Element
eine Stufe oder Station hinter einem zuvor beladenen Element bezüglich der Drehrichtung des Tisches ist. Obwohl eine
Drehtischanordnung bevorzugt erscheint und beim Massenbetrieb vorteilhaft ist, gibt es auch zweckmäßige Vielfachkammerbehandlungsbetriebe,
bei welchen die einzelnen Kammern in geradlinigen Betrieben oder Tätigkeiten verwendet werden,
welche gerade Förderbewegungsbänder benutzen. Andererseits kann man auch gut Chargenbetriebe nehmen, wo eine Vielzahl
von Kammern gleichzeitig beladen wird, um die gleichzeitige Behandlung der eingeschlossenen Katalysatorträger vorzusehen.
Wie oben erwähnt, gibt es bislang keine bekannten Verfahren oder Vorrichtungen mit einer Vakuumbehandlung von keramikartigen
Katalysatorträgern, um das Einfangen von Luft in Oberflächenporen zu vermeiden, sowie als Einrichtung zur Sicherstellung
des schnellen Flusses eines Beschichtungsschlammes oder mit einer Lösung in das Innere der Oberflächenporen hinein.
Obwohl alle Vorteile derzeit nicht ganz verständlich sind, dürfte einleuchten, daß eine größere Menge Beschichtungsmaterial
auf einem Trägerkörper angeordnet werden kann, der einem Vakuum-, Entgasungsbetrieb im Vergleich zu Tauchbetrieben
folgt. Es erscheint ebenfalls glaubhaft, daß das Füllen der Poren besser und vollständiger ist, um eine größere Menge
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Beschichtunqsmaterial zu halten, sowie vielleicht ein besseres Binden oder "Festhalten" des Beschichtungsmaterials auf
der Oberfläche des Elementes zu gewährleisten.
Eine druckdichte Kammer hat nicht nur den Vorteil, daß sie einen Vakuumbetrieb ermöglicht, sondern ist insbesondere deshalb
auch zweckmäßig, weil das Druckluftbeblasen der Teile nach dem Beschichtungsschritt ermöglicht wird. Der unter
hohem Druck stehende Luftstrom kann leicht überflüssigen Schlamm oder Lösung von den Oberflächen der Teile entfernen
und das Blockieren oder Sperren kleiner Bienenwabenkanäle verhindern, bevor das beschichtete Trägerteil die Möglichkeit
hat, ganz getrocknet zu werden.
Die nachfolgende Beschreibung im Zusammenhang mit den Zeichnungen dient der Illustration der Ausgestaltung, Form und
erwünschter Vorteile einer Kammer, die in der Lage ist, ein einzelnes Trägerelement zu halten, sowie zur Darstellung,
wie mehrere Kammern auf einem Drehtisch angeordnet werden können, um die nacheinander folgende Behandlung einer Vielzahl
von Elementen zur gleichen Zeit vorzusehen.
Weitere Vorteile, Merkmale und Änwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung
im Zusammenhang mit den Zeichnungen. Es zeigen:
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Fig.l eine Querschnittsseitenansicht durch eine Kammer,
welche ein einziges Element hält und mit einer Anhebegehäusekonstruktion versehen ist, welche ihrerseits
das schnelle Einführen und Entfernen eines festen Skelettelementes gestattet, und
Figuren 2 und 3 in Drauf- bzw. Seitenansicht eine Darstellung, wie mehrere Kammern auf einem Drehtisch angeordnet
werden können, um die nacheinanderfolgende und stufenweise Behandlung mehrerer Elemente in einer schnellen
kontinuierlichen Weise zu gewährleisten.
In Fig.l ist eine druckdichte Kammer mit einer Hebewand oder Gehäuseabschnitt 1 mit oberen Teilen 2 und 3 gezeigt.
Ein unteres Basisteil 4 ist mit einer O-Ringabdichtung 5 in einer Nut derart versehen, daß das untere Ende des Gehäuseteils
1 eine druckdichte Abdichtung mit dem Basisteil gewährleistet. Alternativ könnte eine geeignet Dichtung oder ein
Dichtungsring am unteren Ende des Wandteiles 1 angebracht werden.
Auf der oberen Platte oder dem Oberteil 2 sind nach oben ragende Flanschteile 7 vorgesehen, die zu einer Stifteinrichtung
8 passen, welche ihrerseits mit einer Kolbenstange 9 für einen Kolben 10 verbunden ist, wodurch letzterer in periodischer
Weise das ganze obere Kammerteil einschließlich der Gehäusewand 1 derart anheben und absenken kann, daß ein mit 11
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bezeichneter Katalysatorträger in das Kammerinnere zwecks Beschichtung eingeführt und daraus entfernt werden kann.
Gemäß der Erfindung sind Stifthalterungen, wie die oben spitz zulaufenden Stifte 12, zur Halterung des Katalysatorelementes
11 vorgesehen, so daß die Durchlässe durch ein Element nicht mit Schlamm oder anderen Beschichtungsmaterialien
blockiert werden. Auch gestatten die im Abstand angeordneten Stifte das Einführen von Elementhebeplatten oder Blättchen
zwischen die Stifte und sorgen für die mechanische Anordnung und das Entfernen eines Trägerteiles von den Stützstiften.
Im vorliegenden Beispiel sind Stifte 12 am Basisteil 4 befestigt und mittig angeordnet, um ihrerseits für die zentrale
Positionierung oder Einstellung eines Elementes 11 zu sorgen. Vorzugsweise sind die Stifte entfernbar derart angebracht,
daß Stifte unterschiedlicher Länge benutzt werden können, wenn es erforderlich ist, eine Anpassung an ein Element mit
anderer Höhe vorzusehen, welches in der Kammer behandelt werden soll, oder entfernt und nach übermäßigem Abrieb ersetzt
werden könnte. Das Basisteil 4 ist auch mit einem schrägen Oberflächenteil 13 versehen, welches schräg auf eine mittige
öffnung 14 hinzu-läuft und für einen Auslaß aus der Behandlungskammer
sorgt.
Eine geeignete Auslaßdüse 15 ist in einem Halterungstisch oder einer Stürzplattform 16 vorgesehen, wodurch eine Fließmitte
laus laßleitung oder ein anderer geeigneter Durchgang
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zu einem Ablaßtank geführt werden kann, der hier nicht gezeigt ist. Zwecks Konstruktion und Anordnung befestigen
Schrauben 17 die Basisplatte 4 an dem Tisch oder der anderen Stützeinrichtung 16. '
Verschiedene Konstruktionsverfahren können in Verbindung mit der genauen Gestaltung und Konstruktion der verbesserten
Kammer gemäß der Erfindung verwendet werden; wie jedoch in den Zeichnungen gezeigt ist, wird eine Vielzahl innerer
Stücke verwendet, um für das Einführen verschiedener Fließmittelströme mittels eines einzigen Fließmitteleinlaßdurchganges
18 zu sorgen. Letzterer ist im oberen Kopfteil 3 vorgesehen, während eine breite und seichte Fließmittelverteilungszone
19 über einem perforierten Querteil 20 in einer separaten Platte 21 vorgesehen ist. Letztere ist ihrerseits
zwischen einem unteren inneren zylindrischen Teil 22 und der unteren Fläche des oberen Teils 3 mittels im Abstand angeordneter
langer Schrauben 23 eingeklemmt. Fließmitteldichtungen, wie z.B. die O-Ringe 24 und 25, liegen um die Klemmschrauben 23 (oder Anker) an der Innenfläche zwischen den
Teilen 21 und 3 sowie zwischen der unteren Fläche des Teils 21 und des zylindrischen Teils 22, um Fließmittelleckage in
die Schraubendurchgänge zu vermeiden.
Wie oben bemerkt, ist bei der bevorzugten Anordnung für einen elastischen Dichtring 26 an einer Stelle in der Kammer gesorgt,
damit dieser um die obere Umfangskante eines Stützteils, wie
z.B. des Teils 11, liegen kann, der in die Kammer mit der be-
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wegbaren Wand zur Behandlung und Beschichtung eingeführt wird. Insbesondere ist das elastische Dichtungsteil 26 um die
untere Kante des zylindrischen Teils 22 mittels des Klemmteils 27 und der im Abstand befindlichen Schrauben 28 herum
geklemmt. Falls Siebe oder andere perforierte Behälter benutzt würden, um Katalysatorträger in Form einer Charge Pillen
oder in Pelletform in einer durch gestrichelte Linien 11 gezeigten Position zu halten, und zwar in einer Weise ähnlich
der Anordnung eines festen Skelett-Teils oder Bienenwabenelements, dann kann das elastische Dichtungsteil 26 eine
etwas andere Konfiguration und Form haben oder vielleicht entfernt werden, um eine bessere Anpassung an den Fließmittelstrom
in und um die unterteilten Katalysatorträgereleir.ente
vorzusehen. Es sei auch bemerkt, daß Stopfen 29 mit O-Ringen
30 in Ausnehmungen oder gebohrten Löchern 31 gezeigt sind, welche die Köpfe der Schrauben 23 so anpassen, daß ein Fließmittelstrom
nach oben um die Schrauben 23 herpm verhindert ist, wenn die Kammer unter Druck gesetzt wird. Um die vorliegende
druckdichte Kammer an Teile verschiedener Größe oder unterschiedlicher Gestalt angepaßt zu haben, kann das innere
Teil 22 oder vielleicht die Teile 26 und 27 ersetzt werden, um eine Anpassung für ein speziell bemessenes Katalysatorträgerelement
vorzusehen.
Als Teil des bei der vorliegenden Kammer mit der beweglichen Wand verwendeten Gesamtsystems ist in den Zeichnungen eine
Leitung 32 gezeigt, welche über Nippel 33 eine Verbindung zum Fließmitteleinlaß 18 im oberen Teil der Kammer schafft, und
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diese Leitung 32 ist auch an eine mit 34 bezeichnete Vielfachventilanordnung
angeschlossen. Schematisch ist letztere als eine Einrichtung zur getrennten Einführung verschiedener
Behandlungsfließmittelströrce in die Leitung 32 und in die
Behandlungskamraer hinein gezeigt, z.B.: Druckluft aus Einlaß 35; eine Vakuumbehandlungsstufe zum Einlaß 36; ein Fließmittelbehandlungsstrom
über Düse 37. Ein mechanisch oder elektrisch betriebener urehventilstcßel oder nockenangetriebene,
durch Federn vorgespannte Ventilstopfen usw. können in Verbindung mit der ülehrfachöffnungsventileinrichtung 34 verwendet
werden, um für die zeitlich genau abgestimmten Einführungen der verschiedenen Behandlungsströme zur Behandlungskammer zu sorgen, und es ist nicht Teil dieser Erfindung,
eine Begrenzung auf eine Art Verteilerventileinrichtung zu bewirken, welche die nacheinanderfolgende Einführung
mehrerer Behandlungsströme für verschiedene Behandlungsstufen
bewirken würde.
Es ist auch nicht beabsichtigt, die Erfindung auf die Verwendung einer bestimmten Art von Konstruktionsmaterialien für
die vorliegende verbesserte Kammer zu begrenzen, insoweit wie Materialien ausgewählt werden sollten, um an die besonderen
Behandlungsströme angepaßt zu werden, die in der Kammer benutzt werden. Wenn beispielsweise nur nichtkorrosive Materialien
zu behandeln sind, dann können ebenso gut verschie-· dene Metall- und Kunststoffarten für die inneren Teile verwendet
werden, wie für die Wandkonstruktion der Kammer. Wenn andererseits die Kammer dafür verwendet werden soll, als End-
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katalysatorbeschichtung oder Imprägnierstufe auf Trägerelementen
mit einer sauren Imprägnierlösung zu dienen, z.B. Chlorplatinsäure und/oder Palladiumchlorid, dann sollten
die ganzen inneren Teile der Kammer aus säurebeständigen Metallen aufgebaut werden, wie z.B. Tantal, oder säurebeständigen
Kunststoffarten oder aus Metallen mit der geeigneten
Kunststoffbeschichtung, wodurch sich dann eine lange Lebensdauer für die Kammer unter dauernden Betriebsbedingungen ergibt.
In den Figuren 2 und 3 ist eine Anordnung gezeigt, bei welcher mehrere Kammern, wie sie in Verbindung mit Fig.l gezeigt
und beschrieben sind, verwendet werden können, um für das gleichzeitige und kontinuierliche Austragen der Behandlungen
auf einer Vielzahl von Katalysatorträgern zu sorgen, mit dem Ergebnis einer hohen Produktion bzw. Stückzahl und einem
kontinuierlichen Herstellungsverfahren. In Fig.2 ist als Draufsicht
auf ein Drehtischsystem durch Kreise 38 eine Anordnung gezeigt, bei der eine Vielzahl von Kammern auf einem Drehhalterungstisch
39 befestigt sein kann, um ein kontinuierliches Produktionssystem zu er möglicher», bei welchem schnell getaktete
Ladungen und Entladungen durchgeführt werden, um eine Anpassung
an das gewünschte Beschichtungsverfahren mit hoher Produktion zu gewährleisten. Wie man am besten schematisch in
Fig.3 sieht, ist das Wandteil der einzelnen Kammer 38 angehoben, um ein Element 11' auf Stifthalterungsteilen 12' einzuführen,
während bei 38' eine geschlossene Kammer gezeigt ist, deren Viand dicht gegen das Basisteil 41 liegt, und das durch
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sie eingeschlossene Element ist noch einer Behandlung unterworfen/
bevor es bei einer "Entladestation" entfernt wird, die nachfolaend hinter der "Ladestation" vorgesehen ist. In
Verbindung mit jeder Kammer 33 sind geeignete Anhebevorrichtungen
für deren äußere Wand oder für das Gehäuseteil mittels
Druchluftzylinder 10 vorgesehen und einer Fließmittelstromeinlaßleitung
32, dia schematisch in Verbindung mit Fig.l gezeigt und beschrieben sind. Folglich gibt es ein geeignetes
mechanisch betriebenes Ventilverteilersystem an jeder Zone
34', und jedes hat mehrere zweckmäßig betriebene Ventile für das aufeinanderfolgende zeitlich abgestimmte Zuführen eines
gewünschten Stromes durch die Leitung 32 zum Inneren jeder Kammer 38 hin. Außerdem gibt es eine geeignete zentrale Fließmittelverteilungseinrichtung
bei 40, um für die Entlastung Sorge zu tragen und Luft-, Vakuumbehandlungs- und Flüssigkeitsbehandlungsströme
anzupassen, wie z.B. an den Leitungseinlässen 41, 42 und 43 und insbesondere für die Verteilung
dieser Ströme durch die Vielzahl der Leitungen oder flexiblen Schläuche 44, 45, 46, 47 und 48, die ihrerseits mit einer Vielzahl
von zeitlich abgestimmten oder getakteten Ventileinrichtungen 34' verbunden sind. Verwendet werden auch Leitungen
oder Schläuche 49, 50, die mit einer Vielzahl von Fließmittel angetriebenen Zylindern 10 verbunden sind, welche das Anheben
und Absenken der beweglichen V7ände der Kammer 38 entsprechend einer gewünschten Taktfolge bewirken.
Verschiedene bauliche Aspekte des Drehtisches der Fig.3 sind
nur schematisch und sollten keineswegs als Beschränkung der
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Erfindung verstanden werden. Beispielsweise bewirken mehrere
Stützpfosten 51 vom Drehtisch 39 und eine kreisringfcrmige Platte 53 zusaiamen mit rohrförmigen Stützringen 53 die Halterung
der Ventileinrichtung und des Gesarataufbaues für den oberen Teil der Drehtischanordnung. Dargestellt ist ferner
die Anordnung eines umfassenden Schildes 54 um den gesainten
Oberaufbau sowie rund um die Vielzahl der Behandlungskaromer
38. In Verbindung mit dem Drehtischteil 39, welches verwendet wird, um die Vielzahl der Basisteile 34' der Kammer 39
zu halten, gibt es zusätzlich die angeordnete und im Abstand befindliche Ventileinrichtung 55, welche aen Strom von den
Ablaß-Aflußteilen 14' für jedes Basisteil 41 in Gang setzen
und anhalten, wodurch dia Behandlungsflüssigkeiten sowie die Abblasluft in und durch die Leitungen 56 zur Sammelzone 57
kanalisiert und von letzterer durch den Durchlaß oder die Leitung 58 zu einem nicht gezeigten Abblas-Ablaufbereich geführt
werden können. Verschiedene mechanische Einrichtungen und Antriebseimrichtungen können verwendet werden, um die kontinuierliche
Drehung des Tisches 39 oder sein Starten und Anhalten zu bewirken sowie damit des gesamten damit zusammenhängenden
Oberbaues einschließlich der Vielzahl von über dem Tisch 39 angebrachten Kammern 38.
Fig.2 zeigt schematisch die Anordnung und Verwendung der Vielzahl
von Kammern 38 in Abständen um den Umfang des Tisches 39, und es ist schematisch auch die Verwendung von Fördereinrichtungen
bei 59 und 60 gezeigt, um jeweils für das Entladen der behandelten Elemente II1 bei einer "Entladestation" 61 durch
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mechanisch betriebene Hebeblatteinrichturgen bei 6 2 zu sorgen
sowie für das Laden der Elemente II1 mittels der Platteneinrichtung
63 von einer "Ladestation" bei 64. Fig.2 zeigt ferner schematisch mittels gestrichelter radialer Linien,
die mit (1) bis (12) bezeichnet sind, wie die verschiedenen Ventile in Verbindung mit den Leitungen 32 betätigt werden, um
die erwünschten Schritte der Behandlung für einen Katalysatorträger in einer einzelnen Kammer 38 zu bewirken, sobald er
stufenweise in zeitlich abgestimmter Weise mit dem Drehtischteil 39 von der Ladestation bei 6 4 zur Entladestation bei 61
gedreht wird (wobei die Tischdrehung bei dieser Ausführungsform z.B. im Gegenuhrzeigersinn verläuft).
In Fig. 2 sind in vorteilhafter Weise auch verschiedene segrnentartige
Zonen zwischen den radialen gestrichelten Linien und die Betriebsbedingung in der Kammer für das spezielle Segment
gezeigt. Beispielsweise ist gezeigt, wann die Kammer geöffnet und geschlossen wird; ein Segment für die Zeit, während der
die Kammer unter Vakuum steht; die Einstellung, während welcher die Kammer mit Behandlungsfließmittel gefüllt wird; die
Unterdrucksetzung mit Fließmittel; und das Abblasen von Luft zum Entfernen überflüssigen Setendlungsf ließmittels und zum
Trocknen mindestens einer Teiloberfläche des Elementes, bevor
es aus der Kammer entfernt und auf den Förderer gelegt wird, um zu einer weiteren Behandlungsstufe, zu einer Verpackungsstufe, oder was es auch sein möge, getragen zu v/erden. Bei einer
bevorzugten Methode der Katalysatorträgarbeschichtung und/oder einem Imprägnierverfahren gibt es eine Hochtemperaturtrocknung
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und/oder Calcinierung eines beschichteten Elementes in einem Behandlungsofen eine gewünschte Zeit lang, die 1 Stunde oder
mehr dauern kann.
Wie oben erwähnt, ermöglichen die verbesserte druckdichte Kammer sowie die für die Anpassung an viele einzelne Kammern
ausgestaltete,sich bewegende Tischanordnung ein Behandlungssystem, welches auf schnelle Weise betrieben werden kann,
z.B. in einer Zeit von 1 bis 2 Minuten oder weniger, im Vergleich zu dem langsamen, zeitaufwendigen Verfahren, welches
eine Handhabung von Elementen in einem Eintauchverfahren oder einem. Sprühveffahren für verschiedene Beschichtungs- und/oder
Imprägnierfließmittel einschließen würde. Insbesondere ermöglicht die druckdichte Kammer eine schnelle Entgasung eines
Elementes oder mehrerer Elemente, so daß die Poren eines Elementes für eine schnelle Beschichtung aufnahmefähig sind, wobei
die gleichmäßige Beschichtung von Oberflächen und Poren in Sekunden erfolgt, im Vergleich zum Eintauchen oder Besprühen
eines Elementes, wo die eingefangene Luft in den Poren durch den auf Grund der Schwerkraft fließenden Strom von flüssigen
Beschichtungsmaterielien entfernt werden muß, welche langsam ihren Weg in die Oberflächenporen erarbeiten müssen. Die Verwendung
von Luft unter hohem Druck durch und um einen speziellen Katalysatorträgeraufbau sorgt auch für ein schnelleres Entfernen
überschüssiger Fließmittel von den Oberflächen und eine schnellere Bildung einer trocknenden Haut, ohne große Porenblockierung
oder Blockierung von Durchgängen, insbesondere im Vergleich mit dem Flüssigkeitsentfernen durch Abtropfen und
~24 " 6 0 9817/1236
das Abtrocknen in Gegenwart eines nicht unter Druck stehenden Luftstromes in einer nicht begrenzten offenen Zone.
Zum Nachweis der Vorteile der Vakkumbehandlung eines keramischen
Bienenwabenteils aus festem kristallinen hitzebeständigen Material gibt es Daten, welche den Betrag der Tonerdebeschichtung
vergleichen, die man erhält nach einem Tauchverfahren unter Atmosphärendruck und nach einem Vakuumtauchverfahren.
Insbesondere wurde bei einem Versuchsverfahren eine Reihe von sechs Corning-Substraten (Corning substrates) oder "Bienenwabenelementen"
des Typs EX-20 (Dichroit-2MgO·2Al3O3-5SiO2)
einem etwa 2 Minuten lang dauernden Eintauchen in einen wäßrigen Tonerdeschlamm mit etwa 25 % Tonerdefeststoffen im
Schlamm unterworfen. Die eingetauchten Substrate oder Elemente wurde geschüttelt, um überschüssigen Schlamm zu entfernen
und das Freilegen von Kanälen durch das Substrat sicherzustellen. Die mittlere Nettogewühtsausbeute betrug jeweils etwa
32,32 g.
Bei einem anderen Versuchsverfahren mit Vakuumbehandlung
wurden sechs EX-20-Elemente derselben Größe in einer geschlossenen
Kammer mit einem Tonerdeschlamm derselben Art und Zusammensetzung angeordnet, wie er für das Tauchverfahren unter
Atmosphäre verwendet wurde. In jedem Falle waren die Elemente unter der Schlammoberfläche, und die Kammer war etwa 1 Minute
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~25 " 2646489
lang einem Vakuum von etwa 635 mm Quecksilbersäule (25 Zoll
Quecksilbersäule) ausgesetzt. Das Vakuum ließ man auf Atiaosphärendruck
übergehen und legte dann wiederum für etwa 1 Minute Vakuum an. Während uieser Gasaustreibungs- oder Entgasungsstufen beobachtete man Luftblasen, welche schnell die Substrate
verließen. Ebenfalls wurden die Substrate nach diesem Vakuuintauchverfahren
aus dein Tonerdeschlamm entfernt und geschüttelt,
um den überschüssigen Schlamm zu entfernen und das Freigeben der Durchlässe sicherzustellen, wie es bei dem Tauchverfahren
unter Atmosphäre vorgesehen war. Für die Vakuunitauchsubstrate gab es eine mittlere Uetto-Gewichtsausbeute von etwa 39,6 g
Tonerde pro Element.
Diese Gewichtsausbeute ist recht bemerkenswert, und man nimmt an, daß mindestens ein Teil der Gewichtserhöhung von dem sich
ergebenden Strom von Tonerdebeschichtung in die nichtblockierten Oberflächenporen der vakuumbehandelten Substrate hinein
staniir.te.
Um des weiteren die Verwendung und den Vorteil der druckdichten
Behandlungskammer mit der beweglichen Viand "beim Beschichten eines Katalysatorträgers aufzuzeigen, wurde das folgende
Beispiel durchgeführt. Insbesondere wird dort anschaulich das Anordnen einer Tonerdeschlammbeschichtung auf einem festen
Skelettaufbau beschrieben, z.B. einem Bienenwabenelement mit einer Vielzahl von parallelen Durchgängen oder Durchlässen,
wodurch eine porösere Oberfläche für die nachfolgende Impräg-
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nierung mit einem hochaktiven katalytischer Mittel verfügbar gemacht wird.
In Verbingung mit der Darstellung dieses Beispieles wird auf Fig.2 Bezug genommen. Anfänglich wird ein unbeschichtetes
Element in. eine Kanuner 31 in der Ladestation 6 4 eingeladen,
während die Kammerwand sich in einer erhöhten Position befindet. Selbstverständlich wird das Element auf einer Einrichtung
mit geeignet scharfen Kanten gehaltert (z.B. den in Fig.l gezeigten Stiften 12), wobei ein guter Fließmittelstrom
nach unten durch die Durchgänge des Elementes gegeben sein kann, der im Falle eines Bienenwabenelementes in vertikal
ausgerichteter Position ist. Wenn sich der Tisch dreht, gibt es eine Betätigung des Kolbens 10 für die spezielle Kammer 33,
so daß die Kammer geschlossen wird, wie durch die radiale Linie (1) gezeigt ist, und es gibt dort eine druckdichte Abdichtung
an der unteren Kante der Kammer gegenüber der Dichtung auf dem Basisteil 4, um eine druckdichte verschlossene
Kammer zu ergeben. Nach aem Schließen der Kammer, wie durch
die Radiallinie (2) gezeigt, erfolgt ein Öffnen eines Vakuum—
Steuerventils, welches seinerseits das Innere der Kammer 33 mit der Vakuumquelle verbindet, um ein Entgasen und Evakuieren
des Elementes in der Kammer vorzusehen. Diese Tätigkeit wird normalerweise eine kurze Zeit von 5 bis 10 Sekunden ausgeführt,
wie in dem Laufabstand zwischen den Radiallinien (2) und. (3) angezeigt ist. Das Vakuumventil wird dann geschlossen, und bei
der Radiallinie (4) wird ein Steuerventil für einen flüssigen
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Tonerdeschlamm so geöffnet, daß das Innere der Kammer 38
mit einer geeignet vorbereiteten Schlamm-Mischung aus Tonerde
und Wasser gefüllt wird. Der Schlamm strömt nach der vollständigen Füllung der Kammer, wie durch die Radiallinie (5)
gezeigt ist, weiter, wobei dann ein Boden- oder Ablaßventil (wie z.B. das Ventil 55 unter der öffnung 14' im Basisteil
41) einen kontinuierlichen Schlammstrom durch die Durchlässe
des Elementes ermöglicht, um eins gleichmäßige innere Beschichtung des gesamten Trägeraufbaues sicherzustellen. Wie
ferner durch die Radiallinien (6) und (7) gezeigt ist, schließen die Ablaß- und Schlamraventile, während ein luftventil
geöffnet wird, um für Druckluft auf die mit Schlamm gefüllte Kammer zu sorgen, um eine Druckkraft des Schlamm-Mediums in
alle Durchgänge hinein und alle Oberflächenporen des Elementes hervorzurufen. Bei diesen Beispiel dauert die Drucktätigkeit
etwa 5 bis 10 Minuten, um eine angemessene Beschichtung der gesamten Oberfläche des Elementes sicherzustellen. Nach dem
Druck-Betrieb erfolgt ein Öffnen des Ablaßventiles, wie durch
die Radiallinie (8) angezeigt ist, während die abfließende Druckluft weiterströmt. Der Abfließbetrieb dauert bei diesem
Beispiel 30 bis 60 Sekunden, um ein im wesentlichen vollständiges Entfernen des ganzen nichtadsorbierten Schlammes aus den
inneren Oberflächen des Elementes sicherzustellen und auch eine Teiltrocknung des Elementes zu bewirken, mindestens zu
einem Grad, bei dem es keinen wesentlichen Schwerestrom von Schlamm-Material mehr gibt, welcher die Durchgänge blockieren
könnte. Wie dann durch die Radiallinien (9) und (10) gezeigt ist, erfolgt ein Schließen des Abblasluftventils
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sowie ein Entlastungsventil^fnen, so daß eine Druckentlastung
im Innern der Kammer erfolgt und sie vorbereitet wird für das öffnen der Kammerwand zum Entfernen des beschichteten
Elementes. Nachfolgend, wie durch die Radiallinien (11) und (12) gezeigt ist, erfolgt das Verschließen des Entlastungsventil
und eines Betriebes des Luftkolbens 10, um ein öffnen der Kammerwand zu bewirken, so daß nachfolgend zu diesem Öffnen
das Entfernen eines teilweise getrockneten und beschichteten Elementes bei der Entladestation 61 vorgenommen werden
kann. Das Element kann dann auf einen Förderriemen 59 für den Weitertransport zu einer weiteren Trocknungs- und Erwärmungsstufe
gegeben werden, welche bei diesem Beispiel ein Hochtemperaturtrocknen in der Größenordnung von 427°C bis
538°C (800 bis 10000F) in einem Calcinierofen aufweist.
Alle vorstehenden Schritte können in einer schnellen Folge durchgeführt werden, wie oben erwühnt ist, wobei jeder
Schritt bei einigen Beispielen nur einen Bruchteil einer Sekunde berötigt und bei anderen Beispielen nur wenige Sekunden,
wobei der gesamte Betrieb einschließlich der relativ langen Abblaszeit mit Druckluft nur etwa 90 bis 100 Sekunden
benötigt. Als Zusammenfassung und zur weiteren Klassifikation zum Vermerk typischer Zeitdauern für jeden Zustand der Berührung,
wenn das Element von Zustand oder Stufe zu Stufe auf der Drehtischanordnung getragen wird, wird die folgende Tabelle
mit einer Liste der Zustände oder Stufen oder Zeiten gegeben.
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Betrieb etwaige Zeitdauer
(in Sekunden)
Kammerschließen 3-4
Kammer unter Vakuum 8
Vakuum abgeschaltet und
Schlammventil geöffnet 1
Kammer mit Schlamm gefüllt 10 -
Schlamm fließt 8
Ablaßventil schließt und
Abblasluft wird geöffnet 1-2
unter Druck stehender Schlamm 8
Ablaßventil öffnet und
Luftblasen dauert an 40 -
Ablaßventil schließt und
Entlastungsventil öffnet 2-3
Kammer wird geöffnet 3
gesamt: 84 -
Eei einer Gesamtzeitdauer, die das Abladen eines beschichteten Elementes und Einladen eines unbeschichteten Elementes
aufweist, die weitere 5 bis 6 Sekunden betragen kann, gibt es eine Gesamtzeitdauer für die Drehung des Tisches im Eereich
von etwa 90 bis 105 Sekunden; es sei jedoch bemerkt, daß die erwähnten Zeiten nur zwecks Darstellung genannt wurden und
nicht beschränkend zu verstehen sind. Die Ventilöffnungsund Schließzeiten können selbstverständlich von den Arten
der verwendeten Ventilmechanismen und den Bewegungskrafteinrichtungen abhängen, welche in Verbindung mit diesen verwendet
werden, um das öffnen und Schließen derselben zu bewirken, während die Behandlungszeiten entsprechend der Art des Schlammes
und/oder der Lösung, die verwendet werden, variieren können. Auch Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen, die in
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der betreffenden Umgebung zugegen sind, können zum Bewirken eines wenigstens vorläufigen Trocknens für die weitere Handhabung
der Elemente einen Effekt auf die Gesamtzeitdauer haben.
In einer ähnlichen Vorrichtung und in einem ähnlichen Verfahren, wie im Zusammenhang mit dem vorstehenden Beispiel beschrieben,
ist das Beschichten und Imprägnieren eines mit Tonerde beschichteten
Elementes oder poröser hitzebeständiger anorganischer Oxidelemente mit einer geeigneten aktiven Katalysatorkomponente
möglich. Verwendet man z.B. dieselbe Geräteart zur Durchführung derselben Folgeschritte des Kontaktes oder der Berührung,
dann kann es die Imprägnierung eines mit Tonerde beschichteten Elementes nach Bienenwabenart mit einem Edelkatalysatormaterial
geben, wie z.B. Chlorplatinsäure und/oder mit Palladiumchlorid, um ein aktives oxidierendes Katalysatorelement zu
erzeugen. In diesem Beispiel folgt der Betrieb der ganzen Schrittfolge im Beispiel 2, einschließlich der Vakuumentgasung,
Flüssigkeitsströmung, Flüssigkeitsunterdrucksetzung und Luftabblasen, um ein teilweise getrocknetes imprägniertes Element
vorzusehen. Auch die Kontaktzeiten können im wesentlichen die bei dem obigen Beispiel erwähnten sein, so daß es wiederum eine
schnelle Handhabung jedes Elementes gibt, um eine vollständige Imprägnierung zu einem Zustand oder einer Stufe vorzusehen, bei
der es für das Hochtemperaturrösten oder -calcinieren während einer Zeitdauer fertig ist, die von 90 bis 100 Sekunden oder
vielleicht von 60 bis 120 Sekunden dauern kann, je nach den
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speziellen Kontaktzeiten eines speziellen Elementes und einer speziellen Art von Kontaktlösung.
Zwar wurde die vorstehende Beschreibung der Vorrichtung sowie die Beschreibung in den Beispielen auf das Beschichten und
Imprägnieren eines festen bienenwabenartigen Elementes gerichtet, es sei jedoch wiederum bemerkt, daß mehr als ein Element
in der Kammer zu einer Zeit angeordnet werden kann, oder daß Chargen unterteilter Partikel oder Teilchen (z.B. kleine Kugeln
oder extrudierte Pellets) gut in einem geeignet perforierten Container angeordnet werden und der Vielfachstufenbehandlung
in der unter Druck stehenden Kammer ausgesetzt werden können, um die mit hoher Geschwindigkeit vorgenommene Produktion von
Katalysatorelementen zu bewirken. Im Hinblick auf die Verwendung einer druckdichten Kammer und eines unter Druck stehenden
Fließmittelstromes kann auch gut Vorsorge für einen nach oben gerichteten Fließmittelstrom durch die Kammer für den Kontakt
mit einem Substrat als Alternativbetrieb getroffen sein.
Es wird bemerkt, daß die Begriffe "Elemenfoder "Elemente"
und "Teil" oder "Teile" im wesentlichen synonyme oder gleichwertige Begriffe sind, wie sie hier bezüglich der Katalysatorträgeraufbauten
verwendet werden.
-32 -
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Claims (13)
- Patentansprücheil.; Verfahren für die katalytische Beschichtung poröser Oberflächenteile, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile oder das Teil in einer druckdichten Kammer angeordnet wird; ein Vakuum auf das Teil bzw. die Teile zum Entfernen eingefangener Luft aus den Oberflächenporen appliziert wird; während das Teil bzw. die Teile sich in einem entgasten Zustand befinden, die Kammer mit einem gewünschten Beschichtungsfließmittel gefüllt wird; die somit gefüllte Kammer für die Beschichtung der Poren eine kurze Zeit lang auf einem überatmosphärischen Druck gehalten wird; nachfolgend das einschliessende Fließmittel entfernt wird; Druckluft über die Oberflächen der somit beschichteten Teile bzw. des Teils zum Entfernen überflüssigen Fließmittels und zur Verhinderung unerwünschter Durchlaßblockierungen geblasen wird; und dann das bzw. die sich ergebenden beschichteten Teile aus der Kammer entfernt werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das poröse Oberflächenteil ein bienenwabenartiges Element mit einer Vielzahl von parallelen Durchgängen ist und die Anordnung desselben in einer druckdichten Kammer erfolgt, um im allgemeinen vertikal ausgerichtete Durchgänge zu haben, wodurch ein Fluß der Fließmittelströme durch diese Durchlässe nach unten gegeben ist.- 33 6098 17/1236
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bienenwabe der Beschichtung mit einem Schlamm von Tonerde und Wasser sowie dem Beschichtungsfließmittel ausgesetzt wird, um eine sich ergebende Tonerdebeschichtung für die Durchgänge und die Oberflächenporen des Bienenwabenelementes zu bewirken.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das poröse Oberflächenteil ein mit Tonerde beschichtetes bienenwabenartiges Element ist, welches dem Kontakt mit einer Beschichtungslösung ausgesezt wird, welche ein Metall aus der Platingruppe ist, um ein aktives oxidierendes Katalysatorteil zu erzeugen.
- 5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daßdie porösen Oberfluchenteile begrenzte Chargen oder Schichten von kleinen Teilchen sind.
- 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die kleinen Teilchen im allgemeinen kugelförmig sind mit Nominaldurchmessern und Längen im Bereich von 0,15 bis 0,75 cm (1/16 bis 5/16 Zoll).
- 7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die kleinen Teilchen der Beschichtung mit einem Schlamm von Tonerde und Wasser als Beschichtungsfließmittel ausgesetzt werden._ 34609817/1 236
- 8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die porösen Oberflächenteile mit Tonerde beschichtete begrenzte Chargen oder Schichten von kleinen Teilchen aufweisen und diese Teilchen dem Kontakt mit einer Beschichtungslösung ausgesetzt werden, welche ein Metall aus der Platingruppe aufweist, um aktive oxidierende Katalysatorteilchen zu erzeugen.
- 9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, insbesondere eine Behandlungskammer zur Verwendung bei der iMehrstufenbehandlung von Katalysatorträgern zur Schaffung einer Katalysatorbeschichtung auf diesen, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Boden offenes, anhebbares Gehäuseteil (1) eine kraftbetriebene Einrichtung (10) zur Verbindung mit diesem Teil für dessen periodische Anhebung, ein Basisteil (4), eine Dichtung (5, 6) zur Schaffung einer druckdichten Abdichtung zwischen dem Basisteil (4) und dem unteren Umfang des Gehäuseteiles (1), im Abstand angeordnete Haltestifte (12) vorgesehen sind, die sich in das untere mittlere Teil der Zone über dem Basisteil (4) erstrecken und für einen nicht gehemmten oder blockierten Fließmittelstrom durch einen P^atalysatorträger (11) sorgen, der darin angeordnet ist, eine Fließmittelablaßeinrichtung (14, 15) von dem Basisteil (4) vorgesehen ist, und zwar in den Grenzen des anhebbaren Gehäuseteils (1) und der Dichtung (5, 6) ,Ventile für die Abflußeinrichtung, mindestens eine Leitung (18) zum oberen inneren Teil des Gehäuses (1) vorgesehen sind, wodurch ein Fließmittelstrom in das Innere des- 35 * 60981 7/1236Gehäuses und in die Durchgänge des Teils (11) bringbar sind, um eine intensive Kontaktierung der Oberflächen des Teils (11) zu bewirken, und daß eine Ventileinrichtung (34) für die Leitung (32, 18) für die Regulierung verschiedener Fließmittelströme zum Inneren der Kammer (38) vorgesehen sind.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die im Abstand angeordneter. Stützstifte (12) von dem Basisteil (4) entfernbar angebracht sind.
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitung (32) zum oberen inneren Teil der Kammer (38) mit einer Fließmittelströmungsverteilungseinrichtung (19) und einer Ventileinrichtung verbunden ist, wodurch unterschiedliche Fließmittelströme nacheinander in das Innere der Kammer (38) einführbar sind.
- 12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine erhabene oder hochliegende Dichtung (26) ringartig um das Innere der Kammer (38) vorgesehen ist, um eine Fließmitteldichtung zwischen der Kammer (38) und dem oberen äußeren Kantenteil des Stützkörpers (11), der in der Kammer (38) anzuordnen ist, vorzusehen, so daß ein Fließmittelstrom nicht in den ringförmigen Raum um den eingesetzten Körper (11) herum erfolgt._ 36 _60981 7/1236
- 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein Fließitiittelverteilungssieb (20, 21) und ein offenes inneres Teil (19) im oberen Innenteil (21) der Kammer (38) für einen Fließmittelverteilungsabschnitt über derjenigen Zone sorgen, wo das Trägerteil (11) eingepaßt ist, und über der erhebenen Dichtung (26), um eine gleichmäßige Fließmittelverteilung über den ganzen Querschnittsbereich eines Katalysatorträgers (11) vorzusehen.6098 17/1236Leerseite
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