DE2545665B2 - Antriebsanlage - Google Patents
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Description
κ durch Abgasturbolader aufgeladene Dieselbrennkraftmaschinen
und hat den Zweck, das Leistungsgewicht und -volumen von Dieselbrennkraftmaschinen zu
verbessern, ohne die thermische und mechanische Beanspruchung der Bauteile zu erhöhen.
-to Als wirksames Mittel hierzu ist die Verringerung des
Verdichtungsverhältnisses bei gleichzeitiger Steigerung des Aufladedruckes bekannt Dadurch können die für
die Nennleistung maßgebenden Mitteldrücke erhöht werden, ohne die zulässigen Spitzendrücke zu überschreiten.
Nachteilig dabei ist, daß Brennkraftmaschinen mit entsprechend niedrigem Verdichtungsverhältnis
nicht gestartet oder mit Teillast betrieben werden können, weil infolge der niedrigen Verdichtungsendtemperatur
bei Einspritzen des Kraftstoffes keine bzw.
w keine für einen einwandfreien Verbrennungsablauf ausreichende Zündung erfolgt Eine entsprechende, den
Verdichtungsenddruck und damit die Temperatur erhöhende Vorverdichtung der Ladeluft ist wegen der
fehlenden Abgasenergie nicht ohne weiteres möglich.
^ Eine entsprechende Vorwärmung der Ladeluft ist aufwendig und erfordert Zusatzeinrichtungen.
Es ist eine mehrzylindrische Dieselbrennkraftmaschine bekannt, DE-PS 6 65 392, bei der einer oder wenige
der vorhandenen Zylinder ein zur Erzielung der
f>o Zündung beim Andrehen ausreichendes, die übrigen
Zylinder dagegen ein niedrigeres Verdichtungsverhältnis aufweisen. Mit den Zylindern mit höherer Verdichtung
wird zunächst die Brennkraftmaschine gestartet und mit den Abgasen die Ladeluft der übrigen, niedrig
h'> verdichtenden Zylinder bzw. diese selbst erwärmt.
Nach ausreichender Erwärmung wird auch den niedrig verdichtenden Zylindern Brennstoff zugeführt,
und durch die vorausgegangene Erwärmung wird die
Zündtemperatur am Ende des Verdichtungshubes erreicht
Neben dem unterschiedlichen Verdichtungsverhältnis müssen bei den beiden Zylindergruppen unterschiedliche
Einspritzbedinguttgen sowie unterschiedliche Ven- ■>
tilsteuerungszeiten vorgesehen werden, um für beide Zylindergruppen günstige Betriebsvoraussetzungen zu
erhalten. Dies erfordert aufwendige Sonderkonstruktionen der Einspritzpumpen, Nocken- und Kurbelwellen
bzw. Gehäuse, die zum Teil für den Betrieb mit niederer, ι ο
zum Teil für den Betrieb mit hoher Verdichtung ausgebildet sein müssen. Eine optimale Anpassung an
den jeweiligen Anwendungsfall, z. B. eine Variation der
für den Start- und Teillastbetrieb verwendeten Zylinderzahl entsprechend den Betriebsverhältnissen, oder eine
Abwandlung der Gesamtleistung der Dieselbrennkraftmaschine
durch Änderung der Gesamt-Zylinderzahl, ist nur mii großem Kosten- und Entwicklungsaufwand
möglich.
Es ist weiterhin bekannt, bei niederverdichtenden _>o
Dieselbrennkraftmaschinen mit Abgasturboladern die Vorverdichtung zum Anlassen und im Teillastbetrieb
durch zusätzliche Abgaserzeugung in einer Brennkammer zu erhöhen. Dadurch wird jedoch naturgemäß der
Wirkungsgrad der Anlage im Teillastbereich durch den Brennstoffverbrauch in der Brennkammer ungünstig
beeinflußt Nachteilig bei diesem Verfahren ist auch der große Aufwand für die Brennkammer, für die Luftführungen,
für die Regelung und für den Start der Brennkammer. -i«
Aufgabe der Erfindung ist die Darstellung einer Antrjebsanlage, bei der zur Erzielung eines hohen
Leistungsgewichtes eine niederverdichtende Dieselbrennkraftmaschine zur Anwendung gelangt, wobei
aber mit der Antriebsanlage auch ein einwandfreier r>
Teillastbetrieb möglich sein soll, ohne daß hierzu die beschriebenen Maßnahmen zum Betreiben der niederverdichtenden
Dieselbrennkraftmaschine notwendig werden.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des ersten ■»(>
Anspruches gelöst
Es ist eine Dieselbrennkraftmaschine bekannt, die durch eine Hilfsbrennkraftmaschine angelassen wird
und bei der die Abgase der Hilfsbrennkraftmaschine die Ladeluft der Dieselbrennkraftmaschine beim Startvor- ·»■>
gang anwärmen (US-PS 27 64 966). pie Hilfsbrennkraftmaschine wird jedoch nach dem Startvorgang abgestellt,
so daß die bei niederverdichtenden Dieselbrennkraftmaschinen notwendige Aufbereitung der Ladeluft
bei Teillast entfällt Außerdem wird die Leistung der w Hilfsbrennkraftmaschine zur Leistungserzeugung der
Antriebsanlage nicht verwendet, so daß durch das Gewicht der Hilfsbrennkraftmaschine das Gesamtgewicht
der Antriebsanlage erhöht und damit das Leistungsgewicht und -volumen der Antriebsanlage
>r> verschlechtert wird.
Bei der Erfindung wird durch die Dieselbrennkraftmaschine
mit niedrigem Verdichtungsverhältnis ein hohes Leistungsgewicht der Anlage erzielt. Dieses hohe
Leistungsgewicht wird durch die Brennkraftmaschine h"
mit niedrigem Verdichtungsverhältnis mir in geringem
MaDe negativ beeinflußt, weil ihr Anteil an der Gesamtleistung gering gehalten werden kann.
Die Brennkraftmaschine mit hohem Verdichtungsverhältnis kann ohne Schwierigkeiten angelassen '·'
werden und den Leisiungsbedarf der Anlage bei kleinen
Belastungen abdecken. Hierfür kann eine Serien-Brennkraftmaschine
verwendet werden, die den F.insat/bedingungen entsprechend mit unterschiedlichen Zylinderzahlen
ausgerüstet wird und einem normalen Fabrikationsprogi
amm entnommen werden kann.
Die niederverdichtende Dieselbrennkraftmaschine kann in bezug auf ihre Aufladung, Einspritzverhältnisse,
Ladungswechsel und ihre mechanische und thermische Belastung speziell für den Vollastbetrieb ausgelegt
werden. Dadurch ergeben sich in diesem Betriebspunkt sehr günstige Leistungsgewichte bei geringen Abmessungen.
Die Abwandlung der installierten Leistung kann bei beiden Brennkraftmaschinen durch Änderung der
Zylinderanzahl auf einfache Weise erfolgen. Damit ist eine wirtschaftliche Fertigung wenigstens bis in den
Bereich von 2x12 Zylindern zu erreichen.
Für viele Anwendungsfälle kann man für die hochverdichtende Brennkraftmaschine eine einheitliche
Bauweise mit sechs Zylindern vorsehen. Dies ist eine auch bei Einzelbrenukraftmaschinen oft angewendete
Zylinderzahl, so daß sich auf Grund der großen Stückzahlen günstige Herstellungskosten ergeben.
Verschiedene Möglichkeiten, die zui Aufladung der
hochverdichtenden Brennkraftmaschine nicht benötigte Abgasenergie zur Aufbereitung der Ladeluft der
niederverdichtenden Brennkraftmaschine zu verwenden, sir.d in den Ansprüchen zwei und drei vorgeschlagen.
Durch die Merkmale des vierten Anspruches erfolgt im Teillastbetrieb der Anlage mit der hochverdichtenden
Brennkraftmaschine ein Anwärmen und damit günstige Betriebsvoraussetzungen für die niederverdichtenden
Brennkraftmaschine.
Weitere vorteilhafte Maßnahmen, die eine rasche Erwärmung der kalten Anlage, eine wirksame Kühlung
der bei Vollast arbeitenden Anlage und eine Versorgung mit der notwendigen Abgasenergie sicherstellen, sind in
Anspruch fünf enthalten.
Verschiedene Vorschläge für die Anordnung und die Verwendung der Brennkraftmaschinen sowie ihre
Verbindung untereinander enthalten die Ansprüche sechs bis zehn, während die Ansprüche elf und zwölf die
Erzielung der unterschiedlichen Verdichtung zum Inhalt haben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden beschrieben.
Es zeigt
F i g. 1 die Anordnung einer Schiffsanlage mit zwei erfindungsgemäß unterschiedlich ausgelegten Dieselbrennkraftmaschinen,
F i g. 2 den Kühlkreislauf mit den erfindungsgemäßen Merkmalen einer Anlage nach F i g. 1.
In F i g. 1 ist eine hochverdichtende Dieselbrennkraftmaschine
It mit einer Verdichtung ε £ 12 und eine nieder verdichtende Dieselbretinkraftmaschine 12, mit
einer Verdichtung ε < 12 ausgelegt Die Gehäuse beider Dieselbrennkraftmaschinen 11 und f 2 sind über
ein Zwischengehäuse 13 miteinander verbunden. Dadurch entfällt das genaue koaxiale Ausrichten der
beiden Brennkraftmaschinen. Zwischen beiden Dieselbrennkraftmaschinen ist ein hydrodynamischer Drehmomentwandler
14 mit einem Pumpenrad 15. einem Turbinenrad 16 und einem Leitrad 17 angeordnet. Das
Pumpenrad 15 ist mit einer Kurbelwelle 18 der hochverdichtenden Dieselbrennkraftmaschine II. das
Turbinenrad 16 mit "liner Kurbelwelle 19 der niuderverdichtendcn
Dieselbrennkraftmaschine 12 verbunden.
Die hochverdichtende Pieselbrennkraftmaschine 11
besitzt /.. B. sechs Zylinder und kann einem normalen
Brennkraftmaschinen-Fabrikationsprogramm entnommen werden. Die niederverdichtende Dieselbrennkraftmaschine
ist entsprechend dem Leistungsbedarf für den Schiffsantrieb mit einer großen Anzahl von Zylindern,
d. h. zwölf Zylindern, ausgestattet. Der Schiffsantrieb
erfolgt über eine Schiffsschraube 20. Durch hohe Aufladung ergeben sich bei der niederverdichtenden
Diesclbrennkraftmaschine hohe Mitteldrücke und damit hohe Leistungen gegenüber einer normalen Brennkraftmaschine,
die jedoch in Verbindung mit dem niedrigen Verdichtungsverhältnis f <
12 keine Erhöhung der Ihetmischen und mechanischen Belastung mit sich
bringen.
Die hochverdichtendc Diesclbrennkraftmaschine Il dient zum Schiffsantrieb bei Teillast, zum Antrieb der
Bordaggregate und zum Anwärmen und Starten der zweiten Dicsclbrennkraflmaschinc 12. Ihre überschüssige
Leistung kann jedoch auch ohne Schwierigkeiten der
für den Schiffsantrieb zugeschaltet werden.
In Pig. 2 ist für die gesamte Antricbsanlagc ein gemeinsamer Kühlkreislauf (ausgezogene Linie) vorgesehen.
Line von der Brennkraftmaschine Il aus angetriebene Kühlmittclpumpc 21 sorgt für den Umlauf
der Kühlflüssigkeit. Ober einen z.B. von Seewasscr durchströmten Haupt wärmetauscher 22 und einen
zusätzlichen l-adeluftwärmetauscher 23 wird die in der
Kühlflüssigkeit aufgenommene Wärme abgeführt. Über Ladeluftkühlcr 24 und 25 wird im Betrieb Wärme von
der l.adeltift (strichpunktierte Linie) an das Kühlwasser
abgegeben. Die Menge des Kühlwassers durch die Ladcluftkühlcr wird dabei über Thermostatventile 26
und 27 geregelt. Ober einen Öl-Wasser-Wärmetauscher 28 wird die Verlustwärmemenge des Drehmomentwandlers
14 über Öl-Leitungen 35 und 36 an das Kühlwasser abgegeben.
Die Dieselbrcnnkraflmaschinc 11 ist mit einem einstufigen Abgasturbolader 29, die Dieselbrennkraftmaschine
12 mit einem zweistufigen Abgasturbolader 30 ausgerüstet. Die Abgasüberschüsse der Dieselbrennkraflmaschinc
ti werden nach dem Abgasturbolader 29 in einer Leitung 31 zur Erwärmung der Ladeluft der
Diesclbrennkraftmaschine 12 einem zusätzlichen Wärmetauscher 32 zugeführt. Ein Regler 33 regelt über ein
Abgasventil 34 in Abhängigkeit von der Brennkraftmaschinendrehzahl die Temperatur der Ladeluft so ein, daß
die zum Zünden erforderliche Verdichtungsendtemperatur in den Zylindern erreicht wird.
Zum Betrieb der Antriebslage wird zuerst die Diesclbrcnnkrafimaschinc 11 gestartet. Auf Grund ihrer
hohen Verdich".mg erfolgt ein sicherer Start. Der Kühltniitelumlauf ist durch die Pumpe 21 sichergestellt.
Bei I altem Kühlmittel wird der Kühlmrttelstrom durch
die Thcrmostat-Venlile 26 und 27 an den l-adeluftküh
lern 24 und 25 sowie an dem !,adeluftwärmctauscher 23
vorbeigeleitcl. Die Dieselbrennkraftmaschine Il kann den Leistungsbedarf der ßordaggregatc decken oder
mit ihrer Leistung zum Fährbetrieb mit Teillast herangezogen werden. Dabei treibt die Diesclbrennkraftmaschine
11 über den Drehmomentwandler 14 und die zweite Dieselbrennkraftmaschinc 12 die Schiffsschraube
20 an. Ober den Drehmomentwandler 14 erfolgt dabei die Anpassung der zur Verfügung
stehenden Hrcnnkraftmaschinenlcistung an den Leistungsbedarf der Schiffsschraube zuzüglich dem Leistungsbedarf
für das Durchdrehen der nicdcrverdichtenden Brennkraftmaschine 12 ohne Brcnnsloffzugabe.
Durch die anfallende Wärmemenge der Dieselbrennkraftmaschinc 11 und des Drehmomentwandlers 14
erwärmt sich das Kühlmittel in kurzer Zeit und damit auch die vom Kühlmittel durchströmte Dieselbrennkraiimaschim.·
Yi. Dieser Vorgang kann durch Absperren des Zuflusses von Seewasser zu dem Hauptwärmetauscher
noch beschleunigt werden. Da die hochverdichtendc Diesclbrennkraftmaschine 11 mit Vollast
oder annähernd Vollast betrieben wird, ist ihr Abgasturbolader 29 in der l.age, die Aufladung voll zu
übernehmen und überschüssiges Abgas zur Anwärmung der Ladeluft der niederverdichtenden Dieselbrennkraftmaschine
im Wärmetauscher 32 zur Verfügung zu stelle;.. Es ist auch möglich, zwischen den beiden
Ladeluftleitungen der Brennkraftmaschinen eine durch ein federbelastet Überströmventil 37 gesteuerte
Verbindungsleitung 38 vorzusehen, über die überschüssige Ladeluft der hochverdichtenden Brennkraftmaschine
in die Ladeluftleitung der niederverdichtenden Brennkraftmaschine gelangen kann. Damit sind die
Startvoraussctzungen für die niederverdichtende Dieselbrennkraftmaschine
12 erfüllt, so daß die Brennstoffzufuhr zu dieser Brennkraftmaschine erfolgen kann.
Nach dem Start kann die niederverdichtende Dieselbrentikraflmaschine
mit zunehmender Erwärmung die gesamte Schiffsantriebsleitung abgeben. Sie wird dabei
von ihrem zweistufigen Abgasturbolader 30 aufgeladen. Durch Entleeren des Wandlers kann die hochverdichtende
Dieselbrennkraftmaschine 11 vom Schiffsantrieb getrennt, aber auch in Phasen hohen Leistungsbedarfes
wieder zugeschaltet werden.
Mit weiter zunehmender Erwärmung wird über den Regler 33 das Abgasventil 34 immer mehr geöffnet, so
daß die Anwärmung der Ladeluft für die Dieselbrennkraftmaschine 12 nachläßt, und schließlich wird über das
Thermostatventil 27 der Durchfluß des Kühlmittels durch Ladeluft-Wärmetauscher und -kühler eingeleitet,
so daß eine Kühlung der Ladeluft erfolgt.
Claims (12)
1. Antriebsanlage mit zwei durch Abgasturbolader aufgeladenen Dieselbrennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Brennkraftmaschine
(11) mit einem ein sicheres Anlassen gewährleistenden Verdichtungsverhältnis ε δ 12
ausgeführt ist, daß die andere Brennkraftmaschine (12) mit einem eine Hochaufladung und damit hohe
Mitteldrücke zulassenden Verdichtungsverhältnis Ei 12 ausgeführt ist, daß beide Brennkraftmaschinen
bei mittlerem bis maximalem Leistungsbedarf der Antriebsanlage zusammen auf die Abtriebswelle
der Antriebsanlage wirken, wobei die hochverdichtende Brennkraftmaschine (11) die Zündbedingungen
der niederverdichtenden Brennkraftmaschine (12) bei deren Teillastbetrieb durch Aufbereitung der
Ladeluft der niederverdichtenden Brennkraftmaschine (12) mit überschüssiger Abfasenergie der
hochverdiehtenden Brennkraftmaschine (11) verbessert
und as3 bei kleinem bis mittlerem Leistungsbedarf der Antriebsanlage diese Leistung ausschließlich
von der hochverdichtenden Brennkraftmaschine (11) zur Verfügung gestellt wird.
2. Antriebsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß, wie an sich bekannt, die in den
Abgasen der hochverdichtenden Brennkraftmaschine
(11) nach dem Abgasturbolader (29) enthaltene Abgaswärme zur direkten oder indirekten Anwärmung
der Ladeluft der niederverdichtenden Brennkraftmaschine bei deren Leerlauf bzw. Teillastbetrieb
verwendet wird.
3. Antriebsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vorhandene Abgas- bzw.
Ladeluftüberschüsse der hochw dichtenden Brennkraftmaschine (11) für die zusätzliche Aufladung der
niederverdichtenden Brennkraftmaschine (12) bei deren Leerlauf bzw. Teillastbetrieb verwendet
werden.
4. Antriebsanlage nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß, wie an sich bekannt, für beide
Dieselbrennkraftmaschinen (11 und 12) ein gemeinsamer Kühlkreislauf mit einem gemeinsamen Haupiwärmetauscher
(22) angeordnet ist, dessen Wasserpumpe (21) vorzugsweise durch die hochverdichtende
Brennkraftmaschine (11) angetrieben wird.
5. Antriebsanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß, wie an sich bekannt, die
hochverdichtende Brennkraftmaschine mit einem einstufigen Abgasturbolader (29) und mit im
Nebenstrom des Kühlwassers dieser Brennkraftmaschine liegendem Ladeluftkühler (24) ausgerüstet ist,
und daß die niederverdichtende Brennkraftmaschine mit Doppelaufladung (30) und mit einem zusätzlichen
Wärmetauscher (23) zur weiteren Kühlung des Kühlwassers vor Eintritt in deren Ladeluftkühler
(2S) versehen ist.
6. Antriebsanlage nach Anspruch t bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß beide Dieselbrennkraftmaschinen
hintereinander angeordnet und ihre beiden Kurbelwellen (18, 19) starr oder drehelastisch
miteinander verbunden sind.
7. Antricbsanlage nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß beide Dieselbrennkraftmaschinen
(11, 12) hintereinander angeordnet sind und daß ihre beiden Kurbelwellen (18, 19) durch eine
schaltbare Kupplung verbunden sind.
8. Antriebsanlage nach Anspruch I bis 7, vorzugs-
weise für Schiffsantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen beiden Dieselbrennkraftmaschinen ein
hydrodynamischer Drehmomentwandler (14) angeordnet ist, dessen Pumpenrad (15) mit der
Kurbelwelle (18) der hochverdichtenden Brennkraftmaschine (11) und dessen Turbinenrad (16) mit der
Kurbelwelle (19) der niederverdichtenden Brennkraftmaschine (12) verbunden ist
9. Antriebsanlage nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuse der beiden
Dieselbrennkraftmaschinen über ein Zwischengehäuse {ί 1) zu einer Gehäuseeinheit verbunden sind.
10. Antriebsanlage nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Dieselbrennkraftmaschinen
(11, 12) nebeneinander angeordnet sind und gegebenenfalls über je eine schaltbare Kupplung
bzw. Drehmomentwandler mit einem Sammelgetriebe verbunden sind
11. Antriebsanlage nach Anspruch 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerungs- und Triebwerksteile der beiden Brennkraftmaschinen
übereinstimmen und die unterschiedliche Verdichtung durch verschiedenartige Ausführung der
Kolben erzielt wird.
12. Antriebsanlage nach Anspruch 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die hochverdichtende Brennkraftmaschine (11) eine andere Zylinderabmessung
besitzt als die niederverdichtende Brennkraftmaschine (12).
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