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DE10331834A1 - Motorverbrennungsluftkühlung - Google Patents

Motorverbrennungsluftkühlung Download PDF

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Publication number
DE10331834A1
DE10331834A1 DE10331834A DE10331834A DE10331834A1 DE 10331834 A1 DE10331834 A1 DE 10331834A1 DE 10331834 A DE10331834 A DE 10331834A DE 10331834 A DE10331834 A DE 10331834A DE 10331834 A1 DE10331834 A1 DE 10331834A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flow
combustion air
coolant
engine
air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10331834A
Other languages
English (en)
Inventor
James J. Peoria Callas
Gerald N. Dunlap Coleman
James J. Spring Valley Faletti
David A. Peoria Pierpont
James R. Lacon Weber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Caterpillar Inc
Original Assignee
Caterpillar Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Caterpillar Inc filed Critical Caterpillar Inc
Publication of DE10331834A1 publication Critical patent/DE10331834A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B37/00Engines characterised by provision of pumps driven at least for part of the time by exhaust
    • F02B37/013Engines characterised by provision of pumps driven at least for part of the time by exhaust with exhaust-driven pumps arranged in series
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B29/00Engines characterised by provision for charging or scavenging not provided for in groups F02B25/00, F02B27/00 or F02B33/00 - F02B39/00; Details thereof
    • F02B29/04Cooling of air intake supply
    • F02B29/0406Layout of the intake air cooling or coolant circuit
    • F02B29/0412Multiple heat exchangers arranged in parallel or in series
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
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    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
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Abstract

Verbrennungsluft zur Verwendung in einem Motor wird normalerweise durch einen Kompressor komprimiert, der während des Prozesses der Erhöhung der Dichte der Verbrennungsluft Wärme hinzufügt. Um den Wärmegehalt der Verbrennungsluft zu verringern, wird ein Nachkühler verwendet. Beim Komprimieren der Verbrennungsluft auf eine höhere Dichte wird die Verbrennungsluft durch einen ersten Kompressorabschnitt auf einen ersten vorbestimmten Druck und Temperatur komprimiert und ferner durch einen zweiten Kompressorabschnitt auf einen zweiten vorbestimmten Druck und Temperatur. Um den Wärmegehalt der hochkomprimierten dichten Verbrennungsluft zu vermindern, besitzt der erste Nachkühler eine Luft-zu-Flüssigkeitskonfiguration und der zweite Nachkühler besitzt eine Luft-zu-Luftkonfiguration.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die Erfindung bezieht sich allgemein auf die Kühlung von Verbrennungsluft zur Verwendung in einem Motor, und insbesondere bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Kühlen von Verbrennungsluft mit einem Wassernachkühlermantel und einen Luft-zu-Luft-Nachkühler (aftercooler).
  • Hintergrund
  • Bei der Suche nach einer verbesserten Motoreffizienz wird die Versorgung oder die Führung der Eingangsluft mehr und mehr kritisch. Die Menge der Einlassluft kann erhöht werden dadurch, dass man die Luft auf eine höhere Dichte komprimiert. Mit dem vergrößerten Druck der Einlassluft wird diese auf eine höhere Temperatur erhöht, was die von solchen Motoren emittierten Emissionen erhöhen kann. Mit dem Erfordernis nach größerer Kühlung muss ein Kompromiss gefunden werden beim Betrieb des Motors, dem Betrieb der Komponenten und des Zubehörs. Somit können der Motor, die Betriebskomponenten und das Zubehör vorzeitig ausfallen. Um die erhöhte Temperatur zu überwinden, wurden Systeme gesucht, um die Temperatur der Einlassluft zu reduzieren. Ein solches System ist in dem Japanischen Patent Nr. JP 20002200480 veröffentlicht am B. August 2000, erfunden von Hiroshi Fujimoto et al., offenbart. In der Offenbarung verwendet ein Motor einen Millerzyklus, um die Verbrennungseffizienz zu verbessern und um auch den Brennstoffverbrauch zu verbessern. Ein erster Supercharger oder Superlader komprimiert die Einlassluft, und die komprimierte Einlassluft wird durch einen ersten Kühler geleitet. Von dem ersten Kühler wird die Einlassluft weiter durch einen zweiten Superlader oder Supercharger komprimiert und durch einen zweiten Kühler geleitet, bevor die Einführung in eine Verbrennungskammer eines Zylinders des Motors erfolgt. Die Offenbarung offenbart ferner Abgasrezirkulati onsmittel (EGR = Exhaust Gas Recirculation Means) zur Verwendung mit dem Millerzyklus eines in Serie supergeladenen seriengekühlten Einlassluftmotors.
  • Die vorliegende Offenbarung richtet sich auf die Überwindung eines oder mehrerer der oben genannten Probleme.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Gemäß einem Aspekt wird ein Verbrennungsluftkühlsystem zur Verwendung mit einem Motor offenbart. Der Motor besitzt eine Abgassammelleitung, eine Einlasssammelleitung und mindestens eine Zylinderbohrung, die eine Kolbenanordnung darinnen beweglich angeordnet aufnimmt, wobei die Kolbenanordnung zwischen einem oberen Totpunkt (TDC = Top Dead Center) und einem unteren Totpunkt (Bottom Dead Center = BDC) aufweist. Mindestens ein Einlassventilmechanismus ist zwischen einer offen Position und einer geschlossenen Position bewegbar, und 'zwar während des Betriebs des Motors. Eine Strömung oder ein Fluss von Verbrennungsluft steht in Verbindung zwischen der Einlasssammelleitung und mindestens einer Zylinderbohrung während der offenen Position, und die Strömung der Verbrennungsluft wird verhindert zur Verbindung zwischen Einlasssammelleitung und der mindestens einen Zylinderbohrung während der geschlossenen Position. Das Verbrennungsluftkühlsystem weist ein Motorkühlsystem auf einschließlich eines Wärmeaustauschers einer Flüssigkeits-zu-Luft-Bauart-Wärmeaustauscherkonfiguration und einer Flüssigkeitskühlpumpe. Die Flüssigkeitskühlpumpe ist am Motor angebracht und besitzt einen Kühlmittelpumpenauslassteil und einen Kühlmittelpumpeneinlassteil. Der Wärmeaustauscher besitzt einen Flüssigkühlmitteleinlass und einen Flüssigkühlmittelauslass. Die Flüssigkeitskühlmittelpumpe bewirkt während des Betriebs des Motors, dass eine erste Strömung von Flüssigkeit zwischen dem Motor und dem Wärmeaustauscher zirkuliert. Das Motorkühlsystem besitzt eine Strömung von Aufnahmeströmungsmittel mit einer atmosphärischen Luft dahindurch verlaufend. Ein erster Turbocharger ist an der Maschine angeordnet oder positioniert. Der erste Turbocharger oder Turbolader besitzt einen Turbinenabschnitt, und während des Betriebs des Motors wird der Turbinenabschnitt angetrieben durch einen Fluss oder eine Strömung von Ab gas, welches einen zweiten Turbolader verlässt, wobei ein Kompressorabschnitt durch den Turbinenabschnitt angetrieben wird. Der Kompressorabschnitt besitzt einen Einlassteil und einen Auslassteil. Die Verbrennungsluft besitzt nach dem Durchströmen vom Einlassteil durch den Auslassteil einen ersten vorgegebenen Druck. Der zweite Turbolader oder Turbocharger ist am Motor positioniert. Der zweite Turbolader besitzt einen Turbinenabschnitt, und während des Betriebs des Motors wird der Turbinenabschnitt durch die aus der Auslasssammelleitung austretenden Abgasströmungen angetrieben. Ein Kompressorabschnitt wird durch den Turbinenabschnitt angetrieben, besitzt einen Einlassteil und einen Auslassteil. Die Verbrennungsluft tritt nach dem Hindurchlauf durch den Auslassteil des ersten Turboladers in den Einlassteil des zweiten Turboladers ein und läuft durch den Auslassteil und besitzt einen zweiten vorher festgelegten Druck, der größer ist als der erste vorher festgelegte Druck, der aus dem ersten Turbolader austritt. Ein erster Aftercooler oder Nachkühler ist von einer von einer Luft-zu-Flüssigkeitsbauart-Wärmeaustauscherkonfiguration und besitzt ein Aufnahmeströmungsmittel darin. Der erste Nachkühler besitzt einen Abgabeteil und einen Aufnahmeteil verbunden mit dem Motor. Der Abgabeteil besitzt einen Verbrennungslufteinlassteil, einen Verbrennungslufttransferteil und einen Verbrennungsluftauslassteil. Der Aufnahmeteil besitzt einen Kühlflüssigkeitseinlassteil, einen Kühlflüssigkeitstransferteil und einen Kühlflüssigkeitsauslassteil. Bei einem ersten Nachkühler ist die Flüssigkeit vom Motorkühlsystem das Aufnahmeströmungsmittel. Der erste Nachkühler besitzt die Verbrennungsluft als das Abgabeströmungsmittel und zwar austretend aus dem Verbrennungsluftauslassteil des ersten Nachkühlers mit einer ersten vorbestimmten Temperatur. Ein zweiter Nachkühler ist eine Luft-zu-Luft-Bauartwärmeaustauscherkonfiguration mit einem Aufnahmeströmungsmittel darin, und zwar mit einem Abgabeteil und einem Aufnahmeteil verbunden mit dem Motor. Der Abgabeteil besitzt einen Verbrennungslufteinlassteil, einen Verbrennungslufttransferteil und einen Verbrennungsluftauslassteil. Der Aufnahmeteil besitzt einen Lufteinlassteil für atmosphärische Luft, einen atmosphärischen Lufttransferteil und einen atmosphärischen Luftauslassteil. Der zweite Nachkühler hat die atmosphärische Luft als Aufnahmeströmungsmittel. Der zweite Nachkühler besitzt die Verbrennungsluft als Abgabeströmungsmittel und zwar austretend aus dem Verbrennungsluftauslassteil des zweiten Nachkühlers bei der zweiten vorbestimmten Temperatur, wobei diese kleiner ist als die erste vorbestimmte Temperatur. Die Verbrennungsluft beim zweiten vorbestimmten Druck und die zweite vorbestimmte Temperatur steht in Verbindung mit der Einlasssammelleitung und der mindestens einen Zylinderbohrung.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zum Kühlen der Verbrennungsluft zur Verwendung in einem Motor offenbart. Der Motor besitzt einen Block mit mindestens einer Zylinderbohrung, die im Block positioniert ist und in der eine Kolbenanordnung betriebsmäßig positioniert ist. Eine Vielzahl von Kühldurchlässen ist im Block angeordnet, ferner eine Einlasssammelleitung und eine Auslasssammelleitung sind Teil des Motors. Das Verfahren des Kühlens umfasst das Vorsehen eines Motorkühlsystems. Das Motorkühlsystem besitzt einen Wärmeaustauscher der Flüssigkeit-zu-Luft-Bauart. Eine erste Strömung der Kühlflüssigkeit durch den Wärmeaustauscher und den Motor ist vorgesehen. Ferner wird das Komprimieren einer Strömung von Verbrennungsluft auf einen ersten vorbestimmten Druck und einen erste vorbestimmte Temperatur vorgesehen. Die Strömung der Verbrennungsluft wird auf einen zweiten vorbestimmten Druck und eine zweite vorbestimmte Temperatur komprimiert. Die Kühlung der Strömung der Verbrennungsluft auf eine erste Temperatur unter Verwendung einer zweiten Strömung von flüssigem Kühlmittel wird vorgesehen und zwar durch einen ersten Nachkühler mit einem Aufnahmeströmungsmittel, welches die Strömung der Kühlflüssigkeit durch den Motor ist. Das Kühlen der Verbrennungsluftströmung auf eine zweite Temperatur unter Verwendung eines zweiten Nachkühlers wird vorgesehen, und zwar mit einem Aufnahmeströmungsmittel, welches atmosphärische Luft ist.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt wird ein Verbrennungsluftkühlsystem mit einem Motor verwendet. Der Motor besitzt einen Block mit einer Vielzahl von Kühldurchlässen, mindestens einer Zylinderbohrung und mit einer Strömung von Verbrennungsströmungsmittel und einer Strömung von verbrennbarem dahin gelieferten Strömungsmittel. Das Verbrennungsströmungsmittel und das brennbare Strömungsmittel werden verbrannt und bilden ein Abgas. Das Verbrennungsluftkühlsystem weist ein Motorkühlsystem auf, und zwar in Verbindung mit dem Motor und einschließlich eines Wärmeaustauschers, der eine Flüssigkeits-zu-Luft-Wärmeaustauscherkonfiguration besitzt und ferner mit einer Kühlflüssigkeitspumpe. Die Kühlflüssigkeitspumpe definiert eine erste Strömung eines flüssigen Kühlmittels oder einer Kühlflüssigkeit. Die erste Strömung zirkuliert durch die Kühlflüssigkeitspumpe, die Vielzahl von Kühldurchlässen im Block und im Wärmeaustauscher. Ein erster Kompressorabschnitt ist am Motor angebracht und besitzt einen Einlassteil und einen Auslassteil. Der erste Kompressorabschnitt komprimiert das Verbrennungsströmungsmittel auf einen ersten vorbestimmten Druck und eine erste vorbestimmte Temperatur. Ein zweiter Kompressorabschnitt ist am Motor angebracht und besitzt einen Einlassteil und einen Auslassteil. Der Einlassteil des zweiten Kompressorabschnitts ist mit dem Auslassteil des ersten Kompressorabschnitts verbunden, wobei der zweite Kompressorabschnitt das Verbrennungsströmungsmittel auf einen zweiten vorbestimmten Druck und eine zweite vorbestimmte Temperatur komprimiert. Ein Turbinenabschnitt ist an dem Motor angebracht und wird durch das Abgas von der mindestens einen Zylinderbohrung angetrieben. Der Turbinenabschnitt treibt den ersten Kompressorabschnitt und den zweiten Kompressorabschnitt durch eine Welle an. Ein erster Nachkühler gehört zur Bauart der Luft-zu-Flüssigkeits-Wärmetauscherkonfiguration und ist am Motor angebracht, wobei das Verbrennungsströmungsmittel dahindurch fließt, wenn die Luft und die Kühlflüssigkeit als die Flüssigkeit hindurch fließen. Der erste Nachkühler besitzt einen Einlassteil und einen Auslassteil und einen Kühlflüssigkeitseinlassteil und einen Kühlflüssigkeitsauslassteil. Ein zweiter Nachkühler gehört zur Luft-zu-Luft-Bauart einer Wärmeaustauscherkonfiguration und steht in Verbindung mit dem Motor, wobei das Verbrennungsströmungsmittel dahindurch fließt, und zwar entweder Luft oder atmosphärische Luft. Der zweiten Nachkühler besitzt einen Verbrennungslufteinlassteil, der mit dem Auslassteil des ersten Nachkühlers verbunden ist, und einen Verbrennungsluftauslassteil, der mit der mindestens einen Zylinderbohrung in Verbindung steht. Und, eine zweite Kühlflüssigkeitsströmung ist vorgesehen, wobei die Kühlflüssigkeitspumpe die zweite Strömung der Kühlflüssigkeit definiert. Die zweite Kühlmittelströmung zirkuliert durch die Kühlflüssigkeitspumpe und/oder den ersten Nachkühler.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine schematische Ansicht eines Verbrennungsluftkühlsystems und in einer Umgebung, in der das Verbrennungsluftkühlsystem arbeitet.
  • 2 ist eine Ansicht eines Verbrennungsluftkühlsystems und seiner Umgebung.
  • 3 ist ein Teilschnitt eines Motors.
  • Detaillierte Beschreibung
  • In den 1 und 2 ist eine Arbeitsmaschine und ein Fahrzeug 10 dargestellt und zwar ein Chassis 12 aufweisend. Beispiele einer solchen Arbeitsmaschine sind ein Kettenlader oder Motorgrader. Ein weiteres Beispiel könnte ein Highway- oder Autobahnlastwagen sein, wie beispielsweise ein Zugfahrzeug, oder ein Abfalllastwagen oder ein Lieferlastwagen. Ein Motor 14 ist in dem Chassis 12 angeordnet. Bei dieser Anwendung ist der Motor 14 eine Viertaktkonfiguration, könnte aber alternativ auch eine andere Konfiguration aufweisen, wie beispielsweise eine Zweitaktkonfiguration. Ein Motorkühlsystem 16 ist in dem Chassis 12 positioniert und überträgt ein flüssiges Kühlmittel (Kühlflüssigkeit) repräsentiert durch die Pfeile 18 zwischen einem Wärmetauscher oder Radiator bzw. Kühler 20 und dem Motor 14, wobei der Wärmetauscher 20 eine Konfiguration besitzt, die zur Flüssigkeit-zu-Luft-Bauart gehört. In diesem Anwendungsfall ist das Kühlmittel 18 eine Flüssigkeit, wie beispielsweise eine Mischung von Wasser und Anti-Freeze. Ein Ventilator oder ein Gebläse 22 ist im Motorkühlsystem 16 positioniert und verursacht im Betrieb eine Strömung eines Aufnahmeströmungsmittels repräsentiert durch die Pfeile 24, wie beispielsweise atmosphärische Luft zum Durchtritt durch den Wärmetauscher 20. Bei diesem Anwendungsfall wirkt das Kühlmittel 18 als ein Abgabe- oder Donorströmungsmittel, und die atmosphärische Luft 24 wirkt als das Aufnahmeströmungsmittel. Das Gebläse 22 wird in diesem Anwendungsfall durch einen nicht gezeigten Elektromotor angetrieben, alternativ könnte das Gebläse aber auch durch irgendeine andere Quelle, wie beispielsweise einen Hydraulikmotor angetrieben sein, oder könnte aber auch direkt vom Motor 14 angetrieben sein.
  • Der Wärmetauscher 20 besitzt bei diesem Anwendungsfall ein Paar von Seitentanks 30 mit einer Vielzahl von Rohren und Flossen 34, die in üblicher Weise in dem Paar von Seitentanks 30 angeordnet sind. Alternativ könnte der Wärmetauscher 20 von einer anderen Konstruktion sein, wie beispielsweise mit einem oberen und unteren Tank und mit Vertikalrohren und Flossen ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Ein Kühlflüssigkeitsauslass 36 ist in einem des Paares von Seitentanks 30 nahe dem Boden positioniert und besitzt einen unteren flexiblen Schlauch 38, der die Verbindung herstellt zwischen dem Kühlflüssigkeitseinlass 36 und dem Motor 14, und zwar geschieht dies in konventioneller Art und Weise. Der Kühlflüssigkeitseinlass 40 ist in dem anderen Tank des Paares von Seitentanks 30 positioniert, und zwar nahe einem oberen Teil, und steht mit dem Motor 14 über einen oberen flexiblen Schlauch 42 in üblicher Weise in Verbindung.
  • Wie man am besten in 3 erkennt, besitzt der Motor 14 einen mit einem Block 49 verbundenen Zylinderkopf, in dem eine Kurbelwelle 50 drehbar gelagert ist, und wobei ferner mindestens eine Zylinderbohrung 51 vorgesehen ist, in der eine Kolbenanordnung 52 sich befindet, die mit der Kurbelwelle 50 in üblicher Weise verbunden ist. Der Block 49 besitzt eine Vielzahl von Kühldurchlässen 53, die darinnen in üblicher Weise positioniert sind. Die Zylinderbohrung 51 kann im Block 49 ausgebildet sein oder innerhalb einer Hülse oder einer Zylinderauskleidung ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Die Kolbenanordnung 52 bewegt sich zwischen einem oberen Totpunkt TDC (Top Dead Center) und einem unteren Totpunkt BDC (bottom dead center) und zwar in üblicher Weise. Die vier Zyklen umfassen eine Drehung der Kurbelwelle 50 von 0 Grad bis 180 Grad als Ansaughub, von 180 Grad bis 360 Grad als Kompressionshub, und von 360 bis 540 Grad als Verbrennungshub. Der Motor wird mit einer Strömung oder einem Fluss von Kraftstoff 54 durch eine Kraftstoffeinspritzvorrichtung 55 versorgt. Der Motor 14 besitzt eine Einlasssammelleitung 57, die eine Strömung von komprimierter oder unter Druck gesetzter Verbrennungsluft aufweist, und zwar repräsentiert durch die Pfeile 58, wie dies weiter unten noch erläutert wird. Die Strömung der unter Druck gesetzten Verbrennungsluft 58 wird zur Zylinderbohrung 51 in üblicher Weise, wie beispielsweise durch den Kopf 48 geleitet, der mindestens einen Durchlass 60 besitzt und mindestens einen Einlassventilmechanismus 62 darinnen positioniert. Der Einlassventilmechanismus 62 wird zwischen einer offenen Position 64, die gestrichelt gezeigt ist, und einer geschlossenen Position 66 betrieben. Der Motor 14 besitzt einen Auslasssammelleitung 70, die darinnen eine Strömung von Abgas repräsentiert durch die Pfeile 72 aufweist. Das Abgas 72 steht mit der Zylinderbohrung 51 in üblicher Weise in Verbindung, wie beispielsweise durch mindestens einen Durchlass 74 und mindestens einen Auslassventilmechanismus 76. Der Auslassventilmechanismus 76 wird zwischen einer offenen Position 78 gezeigt in gestrichelten Linien und einer geschlossenen Position 80 betrieben. Bei dieser Anwendung werden Einlassventil oder Einlassventile und Auslassventil oder Auslassventile durch eine nicht gezeigte Nockenwelle von üblicher Konstruktion betätigt. Alternativ könnten die Einlassventile oder das Einlassventil bzw. die Auslassventile oder das Auslassventil durch andere Mittel betätigt werden, wie beispielsweise hydraulisch, elektrisch oder durch eine Kombination von Betätigungen.
  • Der Motor 14 besitzt ein konventionelles Schmiersystem 81 einschließlich einer Schmiermittelpumpe 82 und einem Ölkühler 83, in dem das Kühlmittel 18 als ein Aufnahmeströmungsmittel arbeitet und ein durch den Pfeil 84 repräsentiertes Schmiermittel kühlt. Das Schmiermittel 84 wirkt als ein Abgabe- oder Donorströmungsmittel. Der Ölkühler 83 besitzt einen Aufnahmekühlmittelauslassteil 85.
  • Das Motorkühlsystem 16 weist eine Kühlmittelpumpe 86 angebracht am Block 49 in üblicher Weise auf. Die Kühlmittelpumpe 86 bewirkt betriebsmäßig eine erste Strömung angedeutet durch Pfeil 18a des Kühlmittels 18 zum Zwecke der Zirkulation zwischen dem Motor 14 und dem Wärmeaustauscher 20. Die Kühlmittelpumpe 86 besitzt einen Kühlmittelpumpenauslassteil 87 und einen Kühlmittelpumpeneinlassteil 88. Ein Thermostat 89 reguliert die Strömung des Kühlmittels 18 während der kalten Zustände des Kühlmittels 18 und des Motors 14 in üblicher Weise. Der Thermostat 89 ist innerhalb eines Thermostatgehäuses 90 in üblicher Weise positioniert. Die Kombination des Thermostats 89 und des Gebläses 22 halten das Kühlmittel 18 auf einer im Allgemeinen konstanten Betriebstemperatur. In diesem Ausführungsbeispiel ist die Betriebstemperatur des Kühlmittels 18 beispielsweise auf 90 Grad Celsius gehalten. Das Kühlmittel 18 am Kühlmittelauslass 36 des ent sprechenden Tanks des Paares von Tanks 30 besitzt eine Betriebstemperatur von ungefähr 80 Grad Celsius, und das Kühlmittel 18 am Kühlmitteleinlass 40 in dem anderen Tank des Paares von Seitentanks 30 besitzt einen Temperaturbereich von ungefähr 100 Grad Celsius. Auf diese Weise hat der Wärmeaustauscher 20 in diesem Anwendungsfall einen Kühlbereich zwischen dem Kühlmitteleinlass 40 und dem Kühlmittelauslass 36.
  • Der Motor 14 besitzt ein Verbrennungslufteinführ- oder -induktionssystem 91. Das Verbrennungslufteinführsystem 91 weist einen ersten Turbolader 92 auf. Der erste Turbolader 92 besitzt einen Kompressorabschnitt 94 mit einem Kompressorrad 96 darinnen angeordnet. Der erste Turbolader 92 besitzt einen Turbinenabschnitt 98 mit einem Turbinenrad 99, verbunden mit einer Welle 100. Die Welle 100 ist mit dem Kompressorrad 96 in üblicher Weise verbunden. Die Strömung des Abgases 72 wird von einem Turbinenabschnitt 101 eines zweiten Turboladers 102 zum Turbinenabschnitt 98 in üblicher Weise, beispielsweise durch ein Rohr oder eine Leitung 103 geleitet. Die Strömung der unter Druck gesetzten Verbrennungsluft 58 wird zwischen dem Kompressorabschnitt 94 und der Einlasssammelleitung 57 in üblicher Weise, wie beispielsweise durch ein Rohr oder eine Leitung 104, geleitet. In diesem Anwendungsfall ist ein Filter 105 in der durch Pfeile 24 repräsentierten atmosphärischen Luft in einem Einlassteil 106 des Kompressorabschnitts 94 vorgesehen. Die atmosphärische Luft 24 läuft durch das Filter 105, durch ein Rohr 107 und in den Kompressorabschnitt 94 und wird auf ein erstes vorbestimmtes Druckverhältnis komprimiert, und zwar zur Verwendung als komprimierte Verbrennungsluft 58. Die komprimierte Verbrennungsluft 58 verlässt einen Auslassteil 108 des Kompressorabschnitts 94. In diesem Anwendungsfall ist ein erstes vorbestimmtes Druckverhältnis der Verbrennungsluft ungefähr 3 Atmosphären oder wie in diesem Anwendungsfall kann dieses Verhältnis 2,4 Atmosphären betragen. Die Temperatur der komprimierten Verbrennungsluft 58, die den ersten Turbolader 92 verlässt, ist ungefähr 130 Grad Celsius.
  • Das Verbrennungslufteinführsystem 91 weist einen zweiten Turbolader 102 auf. Der zweite Turbolader 102 besitzt einen Kompressorabschnitt 112 mit einem darinnen befindlichen Kompressorrad 114. Der zweite Turbolader 102 besitzt den Turbinenabschnitt 101 mit einem Turbinenrad 118, welches mit einer Welle 120 verbunden ist. Die Welle 120 ist mit dem Kompressorrad 114 in üblicher Weise verbunden. Die Strömung von Abgas 72 wird von der Auslasssammelleitung 70 zum Turbinenabschnitt 102 in üblicher Weise vermittelt, beispielsweise durch ein Rohr oder eine Leitung 122. Die Strömung der komprimierten Verbrennungsluft 58 vom Auslassteil 108 des ersten Turboladers 92 steht mit einem Einlassteil 123 des Kompressorabschnitts 112 in üblicher Weise, wie beispielsweise durch eine Leitung 124, in Verbindung. Die komprimierte Verbrennungsluft 58 tritt aus einem Auslassteil 126 des Kompressorabschnitts 112 aus und wird in üblicher Weise, wie beispielsweise durch eine Leitung 104, zu der Einlasssammelleitung 57 geleitet. Der Kompressorabschnitt 112 des zweiten Turboladers 102 setzt ferner die komprimierte Verbrennungsluft 58 vom ersten Turbolader 92 unter Druck, und zwar auf ein zweites vorbestimmtes Druckverhältnis. In diesem Anwendungsfall ist das zweite vorbestimmte Druckverhältnis der Verbrennungsluft ungefähr 5 Atomsphären oder aber in diesem Anwendungsfall ungefähr 4,5 Atmosphären. Die Temperatur der komprimierten Verbrennungsluft 58, welche den zweiten Turbolader 102 verlässt, hat eine Temperatur von ungefähr 230 Grad Celsius. Alternativ kann das erste und/oder zweite vorbestimmte Druckverhältnis der ersten und/oder zweiten Turbolader 92, 102 ohne Änderung des Ziels der Erfindung verändert werden. Die physikalische oder körperliche Beziehung des Kompressorabschnitts 94 des ersten Turboladers 92 und des Kompressorabschnitts 112 des zweiten Turboladers 102 sind in einer effizienten Strömungsverbindungsbeziehung. Desto weniger Strömungseinschränkungen, Krümmungen, Änderungen in Querschnitt und Turbolenz auftritt, umso effizienter ist die Strömung der Verbrennungsluft 58. Von dem ersten Turbolader 92 tritt die Strömung des Abgases 72 zur Atmosphäre durch einen Dämpfer oder Auspuff 128 aus.
  • Als eine Alternative kann der erste Turbolader 92 und der zweite Turbolader 102 in einem einzigen Turboladergehäuse kombiniert sein. Beispielsweise würde das Turbinenrad 99, 118 kombiniert sein, um ein einziges Turbinenrad auf einer einzigen Welle zu bilden. Die einzige Welle würde das individuelle Kompressorrad 96 und Kompressorrad 114 innerhalb eines gemeinsamen Gehäuses antreiben. Auf diese Weise wird ein Turbolader mit einem Dualkompressorabschnitt gebildet.
  • Das Verbrennungslufteinführsystem 91 weist ein Verbrennungsluftkühlsystem 129 auf. Das Verbrennungsluftkühlsystem 129 besitzt einen ersten Nachkühler 130 positioniert darinnen, und zwar kann dieser an den Motor 14 angebracht sein. In diesem Anwendungsfall ist der erste Nachkühler 130 am Motor 14 angebracht und ist von der Luft-zu-Flüssigkeitsbauart einer Wärmetauscherkonfiguration. Wenn man zum Vorderteil des Motors 14 hinschaut, so ist der erste Nachkühler 130 nahe dem vorderen unteren linken Teil des Motorblocks 49 angeordnet. Der erste Nachkühler 130 besitzt einen Donor- oder Abgabeteil 132 in Verbindung mit der komprimierten Verbrennungsluft 58 und einen Aufnahmeteil 134 in Verbindung mit dem Kühlmittel 18. Der Abgabeteil 132 besitzt einen Verbrennungslufteinlassteil 136, einen Verbrennungslufttransferteil 138 und einen Verbrennungsluftauslassteil 140. Der Aufnahmeteil 134 hat einen Kühlflüssigkeitseinlassteil 142, einen Kühlflüssigkeitstransferteil 144 und einen Kühlflüssigkeitsauslassteil 146. Der Verbrennungslufteinlassteil 136 ist mit dem Auslassteil 126 des Kompressorabschnitts 112 des zweiten Turboladers 102 in üblicher Weise verbunden, wie beispielsweise durch ein Rohr oder eine Vielzahl von Rohren 148. Der Verbrennungslufteinlassteil 136 des ersten Nachkühlers 130 ist in einer Linie mit dem Auslassteil 126 des Kompressorabschnitts 112 des zweiten Turboladers 102 positioniert. Alternativ könnte der erste Nachkühler 130 zwischen dem ersten Turbolader 92 und dem zweiten Turbolader 102 eingesetzt sein. Bei dieser Alternative wäre der Verbrennungslufteinlassteil 136 mit dem Auslassteil 108 des Kompressorabschnitts 94 des ersten Turboladers 92 verbunden, und der Verbrennungsluftauslassteil 140 des ersten Nachkühlers 130 wäre mit dem Einlassteil 123 des Kompressorabschnitts 112 des zweiten Turboladers 102 verbunden. Komprimierte Verbrennungsluft 58, die in den Einlassteil 136 des ersten Nachkühlers eintritt, hat eine Temperatur von ungefähr 230 Grad Celsius, und die komprimierte Verbrennungsluft 58, die aus dem ersten Nachkühler austritt, besitzt eine Temperatur von ungefähr 170 Grad Celsius. Der Kühlflüssigkeitseinlassteil 142 ist mit dem Kühlmittelpumpenauslassteil 87 der Kühlmittelpumpe 86 verbunden. Eine zweite Strömung 18B des Kühlmittels 18 wird durch die Kühlmittelpumpe 86 und den ersten Nachkühler 130 gebildet. Als eine Alternative könnte die Kühlflüssigkeit 18 von einer zweiten Quelle kommen und nicht identisch mit der Kühlflüssigkeit 18 verwendet zur Kühlung des Motors 14 sein.
  • Das Verbrennungslufteinführsystem 91 besitzt einen zweiten Nachkühler 160 positioniert darinnen, wobei dieser in diesem Anwendungsfall vor und/oder ausgerichtet mit und oberhalb des Wärmeaustauschers 20 und des Motors 14 angeordnet ist und angebracht ist am Chassis 12 in üblicher Weise. In diesem Anwendungsfall ist der zweite Nachkühler 60 ein Luft-zu-Luft-Wärmetauscherkonfigurationstyp. Der zweite Nachkühler 160 besitzt einen Donor- oder Abgabeteil 162 und zwar in Verbindung mit der komprimierten Verbrennungsluft 58 und einen Aufnahmeteil 164 in Verbindung mit der atmosphärischen Luft 24. Der Abgabeteil 162 besitzt einen Verbrennungslufteinlassteil 166, einen Verbrennungslufttransferteil 168 und einen Verbrennungsluftauslassteil 170. Der Aufnahmeteil 164 besitzt einen Einlassteil 172 für atmosphärische Luft, einen Transferteil 174 für atmosphärische Luft und einen Auslassteil 176 für atmosphärische Luft. Der Verbrennungslufteinlassteil 166 ist mit dem Auslassteil 140 des Abgabeteils 132 des ersten Nachkühlers 130 in üblicher Weise, wie beispielsweise durch ein Rohr oder eine Vielzahl von Rohren 178 verbunden. Der atmosphärische Lufteinlassteil 172 steht in Verbindung mit der atmosphärischen Luft 24 oberhalb des Wärmeaustauschers 20. Alternativ könnte der zweite Nachkühler an einer Position angeordnet sein, die sich von der oberhalb und vor und/oder ausgerichtet mit dem Wärmeaustauscher 20 und dem Motor 14 unterscheidet, und zwar ohne das Ziel des Systems zu verlassen. Es ist jedoch ins Auge gefasst, dass die atmosphärische Luft, die durch den zweiten Nachkühler 160 läuft, eine zu hohe Temperatur besitzt, um in adäquater Weise den Wärmetauscher 20 auf eine adäquate Temperatur für das Kühlen des Motors 14 zu kühlen. Bei der obigen Alternative, wo der erste Nachkühler 130 in dem ersten Turbolader 92 und dem zweiten Turbolader 102 sitzt, würde der Verbrennungslufteinlassteil 166 mit dem Auslassteil 126 des Kompressorabschnitts 112 des zweiten Turboladers 102 verbunden werden. Und der Verbrennungsluftauslassteil 170 würde mit der Einlasssammelleitung 57 des Motors 14 verbunden werden. Die komprimierte Verbrennungsluft 58, die aus dem Verbrennungsauslassteil 170 des zweiten Nachkühlers 160 austritt, besitzt eine Tempera tur, die ungefähr 49 Grad Celsius an einem Tag beträgt, an dem eine Temperatur von ungefähr 25 Grad Celsius herrscht.
  • Die Kombination des Luftkühlsystems 129 umfasst einen Strömungssteuermechanismus 190, wie beispielsweise ein Ventil. Alternativ könnte der Strömungssteuermechanismus 190 eine Zumessöffnung oder eine Leitung oder ein Rohr aufweisen mit einer dahindurchgehenden vorbestimmten Strömung und/oder Querschnittsfläche. Der Strömungssteuermechanismus 190 ist nahe dem Kühlmittelpumpenauslassteil 87 angeordnet. Der Strömungssteuermechanismus 190 ist in dieser Anwendung unabhängig von der Kühlmittelpumpe 86. Als eine Alternative könnte jedoch der Strömungssteuermechanismus 190 als ein integraler Teil der Kühlmittelpumpe 86 gebildet sein, und zwar ohne das Wesen des Systems zu ändern. Der Strömungssteuermechanismus 190 ist, wenn sich das Ventil im Zustand gemäß 1 befindet, im Betrieb zwischen einer geschlossenen Position 192 und einer offenen gestrichelt gezeigten Position 194. Das Strömungssteuerventil 190 ist unendlich variabel zwischen der geschlossen Position 192 und der offenen Position 194. Alternativ könnte der Strömungssteuermechanismus 190 variabel sein zwischen der geschlossenen Position 192 und der offenen Position 194, und zwar in einer Serie von festen Positionen, ohne dass dadurch das Wesen des Systems geändert würde. Der Strömungssteuermechanismus 190 wird betriebsmäßig zwischen der geschlossenen Position 192 und der offenen Position 194 durch eine Steuervorrichtung 196 bewegt. Die Steuervorrichtung bzw. der Regler 196 fühlen die Motorparameter und/oder den atmosphärischen Zustand ab, und zwar abhängig von einem Satz von festen vorbestimmten Parameterpositionen des Strömungssteuerventils 190 zwischen der geschlossenen Position 192 und der offenen Position 194. Einige der abgefühlten und durch die Steuervorrichtung 196 verwendeten Parameter sind die Temperatur und der atmosphärische Druck der atmosphärischen Luft 24, die Temperatur und der Druck der komprimierten Verbrennungsluft 58 und die Temperatur des Kühlmittels 18. Andere Parameter, wie beispielsweise andere Drücke, die Motorbelastung usw. können dazu verwendet werden, um die Position des Strömungssteuermechanismus 190 zu steuern.
  • Industrielle Anwendbarkeit
  • In dem unten beschriebenen Anwendungsfall wird das Lufteinführsystem 91 und das Verbrennungsluftkühlsystem 129 mit dem Motor 14 in einem normalen Lastwagen verwendet. Der Motor 14 wird gestartet. Die Verbrennung von unter Druck gesetzter Verbrennungsluft 58 und Kraftstoff 54 erfolgt, und Abgas 72 tritt auf. Wenn beispielsweise an einem Tag, wo die atmosphärische Luft 24 eine Temperatur von ungefähr 25 Grad Celsius besitzt, die atmosphärische Luft 24 in den Filter 105 eintritt, so wird die Luft vor dem Eintritt in das Rohr oder die Leitung 107 gereinigt und läuft zu dem Kompressorabschnitt 94 des ersten Turboladers 92. Das Kompressorrad 96 komprimiert die atmosphärische Luft 24 auf den ersten vorbestimmten Druck und Temperatur von ungefähr 2,4 Atmosphären und ungefähr 130 Grad Celsius. Die unter Druck gesetzte Verbrennungsluft 58 vom Kompressorabschnitt 94 tritt in den Kompressorabschnitt 112 des zweiten Turboladers 102 ein. Das Kompressorrad 114 komprimiert den ersten vorbestimmten Druck und die Temperatur auf den zweiten vorbestimmten Druck und Temperatur von ungefähr 4,5 Atmosphären und ungefähr 230 Grad Celsius. Von dem zweiten Turbolader 102 läuft die unter Druck gesetzte Verbrennungsluft 58 durch die Vielzahl von Rohren oder Leitungen 148 zu dem ersten Nachkühler 130. Innerhalb des ersten Nachkühlers 130 wirkt die unter Druck gesetzte Verbrennungsluft 58 als das Abgabeströmungsmittel, tritt in den Einlassteil 136 ein, läuft in den Transfer- oder Übergabeteil 138 und gibt einen Teil ihrer Wärme an das Aufnahmeströmungsmittel, die Kühlflüssigkeit 18 ab. Nachdem ein Teil ihrer Wärme an die Kühlflüssigkeit 18 abgegeben ist, tritt die unter Druck stehende Verbrennungsluft 58 aus dem Auslassteil 140 aus, und zwar mit einer Temperatur von ungefähr 170 Grad Celsius. Die teilweise abgekühlte, unter Druck gesetzte Verbrennungsluft 58 läuft durch die Vielzahl von Leitungen 178 und tritt in den zweiten Nachkühler 160 ein. Die unter Druck gesetzte Verbrennungsluft 58 tritt in den Verbrennungslufteinlassteil 166 ein und läuft in den Verbrennungslufttransferteil 168 und gibt einen weiteren Teil ihrer Wärme an das Aufnahmeströmungsmittel, die atmosphärische Luft 24, ab. Nachdem ein weiterer Teil ihrer Wärme an die atmosphärische Luft 24 abgegeben ist, tritt die unter Druck stehende Verbrennungsluft 58 aus dem Verbrennungsluftauslassteil 170 mit einer Temperatur von ungefähr 49 Grad Cel sius aus und tritt in das Rohr 104 ein, welches zu der Einlasssammelleitung 56 führt.
  • Von der Einlasssammelleitung 56 fließt unter Druck stehende Verbrennungsluft 58 in einer allgemeinen konventionellen Art und Weise innerhalb des Motors 14. Beispielsweise ist bei einem normalen Vierzylindermotor 14 der Einlassventilmechanismus in der offenen Position 64 vor dem oberen Totpunkt (TDC) während des Auslasshubs positioniert und verbleibt in der offenen Position 64 während des Ansaughubs bis ungefähr zum unteren Totpunkt (BDC). Wird jedoch der Motor 14 mit dem Millerzyklus betrieben, so ist der Einlassventilmechanismus 62 in der offenen Position 64 vor dem oberen Totpunkt (TDC) im Auslasshub positioniert und verbleibt in der offenen Position 64 über den unteren Totpunkt (BDC) hinaus und in den Kompressionshub von ungefähr 150 Grad bis ungefähr 60 (Grad) vor dem oberen Totpunkt (BTDC = Before Top Dead Center) und zwar abhängig von der Drehzahl des Motors 14. Beim Lauf der Kolbenanordnung 52 von der oberen Totpunktmittelposition (0 bis 180 Grad) läuft unter Druck gesetzte Verbrennungsluft 58 durch den Durchlass 60 und mit dem in der Öffnungsposition 64 befindlichen Einlassventilmechanismus in die Zylinderbohrung 51. Wenn die unter Druck gesetzte Verbrennungsluft 58 sich auf einem Druck von ungefähr 4,5 Atmosphären befindet, so drückt die unter Druck gesetzte Verbrennungsluft 58 auf die Kolbenanordnung 52, was Energie zum Drehen der Kurbelwelle 50 hinzufügt. Auf diese Weise wird die Effizienz des Motors 14 vergrößert. An der unteren Totpunktmitte (Bottom Dead Center = BDC) sind der Druck der Einlasssammelleitung 57 und der Zylinderbohrung 51 ungefähr gleich. Wenn die Kolbenanordnung 52 anfängt, sich nach oben zu bewegen, und zwar zur oberen Totpunktmitte (TDC = Top Dead Center), so setzt sich die Strömung fort, und zwar wegen des Moments der Strömung 58. Jedoch kehrt sich die Strömung 58 schließlich um zurück in die Einlasssammelleitung 57 wenn der Einlassventilmechanismus 62 weiter in den Kompressionshub hinein in der offenen Position 64 gehalten wird.
  • Wenn das Lufteinführsystem 91 und das Verbrennungsluftkühlsystem 129 mit einem konventionellen Motorzyklus nicht dem Millerzyklus verwendet werden, tritt die hochkomprimierte Verbrennungsluft 58 in die Einlasssammelleitung 56 ein.
  • Wenn der Einlassventilmechanismus 62 in der offenen Position 64 ist, läuft die komprimierte Verbrennungsluft 58 durch den Durchlass 60 in die Zylinderbohrung 51. Und, mit der hoch unter Druck gesetzten Verbrennungsluft 51 wird die aus der Kraft des Schubs an der Kolbenanordnung 52 abgeleitete Effizienz weiterhin aufrechterhalten. Mit der hoch unter Druck gesetzten Verbrennungsluft 58 ist eine größere Menge an Verbrennungsluft 58 zur Mischung mit dem Kraftstoff 54 verfügbar. Auf diese Weise kann eine magerere Verbrennung, geringere Emission und ein effizienterer Motor erhalten werden.
  • Das Abgas 72 vom Verbrennungsprozess tritt während des Auslasshubs aus der Zylinderbohrung 51 aus, wenn der Auslassventilmechanismus 76 sich in der offenen Position 78 befindet. Das Abgas 72 läuft durch den Durchlass 74 und tritt in die Auslasssammelleitung 70 ein. Von der Auslasssammelleitung 70 tritt das Abgas 72 in den Turbinenabschnitt 101 ein und treibt das Turbinenrad 118 und die Welle 120 an, was bewirkt, dass das Kompressorrad 114 die Verbrennungsluft 58 auf den zweiten vorbestimmten Druck und die vorbestimmte Temperatur unter Druck setzt. Vom Turbinenabschnitt 101 des zweiten Turboladers 102 läuft das teilweise verbrauchte Abgas 72 durch die Leitung 103 und tritt in den Turbinenabschnitt 98 des ersten Turboladers 92 ein. Das Abgas 72 treibt das Turbinenrad 99 und die Welle 100 an, was bewirkt, dass das Kompressorrad 96 die Verbrennungsluft 58 unter Druck setzt, und zwar auf den ersten vorbestimmten Druck und Temperatur. Wie zuvor erwähnt gilt Folgendes: wenn zwei Turbinenräder 99, 118 in ein einziges Turbinenrad kombiniert werden und die zwei Wellen 100, 120 kombiniert werden und jedes der Kompressorräder 96 und 114 auf der einzigen Welle positioniert sind, so treibt das Abgas 72 das einzige Turbinenrad an.
  • Das Motorkühlsystem 16 besitzt durch den Kühler 20 fließende atmosphärische Luft 24. Das Gebläse 22 zieht, wenn es sich dreht, atmosphärische Luft 24 durch den Kühler 20. Wenn das Fahrzeug eine offene Straße hinunter fährt, bewirkt die Geschwindigkeit des Fahrzeugs 10, dass atmosphärische Luft 24 durch den Kühler 20 strömt. Die atmosphärische Luft 24 wirkt als das Aufnahmeströmungsmittel, um das Donor- oder Abgabeströmungsmittel, nämlich die Kühlflüssigkeit 18, zu kühlen. Die Kühlmittelpumpe 86 wird durch den Motor 14 angetrieben und bewirkt, dass eine Strömung von Kühlflüssigkeit 18 aus dem Kühlmittelpumpenauslassteil 87 austritt und eine Vielzahl von Kühldurchlässen 53 im Block 49 durchströmt, um Wärme zu absorbieren. Wenn der Thermostat 89 offen ist, läuft die Kühlflüssigkeit 18 durch den oberen biegsamen Schlauch 42 und tritt in den Kühlflüssigkeitseinlass 40 des Kühlers 20 ein und läuft durch die Rohre und die Rohre und Flossen 34. Die Flossen des Rohres und die Flossen 34 übertragen Wärme von der Kühlflüssigkeit 18 zur atmosphärischen Luft 24. Die Kühlflüssigkeit 18 tritt aus dem Kühlflüssigkeitsauslass 36 aus und läuft durch den biegsamen Schlauch 38 zum Kühlmittelpumpeneinlassteil 88 und wird durch die Kühlmittelpumpe 86 rezirkuliert.
  • Der erste Nachkühler 130 des Verbrennungsluftkühlsystem 129 verwendet, wie oben bemerkt, die gleiche Kühlflüssigkeit 18 wie dies das Motorkühlsystem 16 tut. Die Kühlflüssigkeit 18 wird durch die Kühlmittelpumpe 86 zirkuliert. Ein Teil der Strömung der Kühlflüssigkeit 18, die aus dem Kühlmittelauslassteil 87 austritt, wird zu dem Kühlflüssigkeitseinlassteil 142 des ersten Nachkühlers 130 zirkuliert. Die Kühlflüssigkeit 18 wirkt als das Aufnahmeströmungsmittel und zwar im Kühlflüssigkeitstransferteil 44, und Wärme wird von der unter Druck gesetzten Verbrennungsluft 58 absorbiert. Die erhitzte Kühlflüssigkeit 18 wird aus dem Kühlflüssigkeitsauslassteil 146 heraus und wird zu dem Kühlmittelauslassteil 85 des Ölkühlers 83 zirkuliert. Innerhalb des Kühlmittelauslassteils 85 des Ölkühlers 83 wird das flüssige Kühlmittel 18 mit dem flüssigen Kühlmittel 18 verwendet zum Kühlen des Motors 14 gemischt und läuft durch die Vielzahl von Kühldurchlässen 53 im Motor 14. Die gemischte Kühlflüssigkeit 18 läuft durch den Motor 14 zum Thermostatgehäuse 90. Der Kühlmittelauslassteil 87 der Kühlmittelpumpe 86 bewirkt die Aufteilung der Kühlflüssigkeit in die erste Strömung 18A und eine zweite Strömung 18B. Die erste Strömung 18A erfolgt zwischen dem Motor 14 und dem Wärmeaustauscher oder Kühler 20, und zwar durch die Kühlmittelpumpe 86, und die zweite Strömung 18B erfolgt zwischen dem ersten Nachkühler 130 und dem Motor 14 durch die Kühlmittelpumpe 86. Durch die Trennung der Kühlmittelströmung 18 in die erste Strömung 18A und die zweite Strömung 18B wird die Strömung des Kühlmittels 18 durch den Kühler 20 des Motorkühlsystems 16 auf einem Pegel oder Niveau gehalten, der Erosion der Struktur der Rohre und Flossen 34 entgegenwirkt. Um das größere Kühlerfordernis des Kühlers 20 zu kompensieren, wird ein dickerer Kern und breitere Rohre und Flossen 34 verwendet verglichen mit dem, was heutigentags in einem äquivalenten Motorkühlsystem 16 verwendet wird. Wie zuvor erwähnt werden mehrere Alternativen ins Auge gefasst, um die Strömung der Kühlflüssigkeit in die erste Strömung 18A und die zweite Strömung 18B aufzuteilen. Eine andere Version verwendet das Strömungssteuerventil 190. Die Positionierung des Strömungssteuerventils 190 zwischen der geschlossen Position 192 und der offenen Position 194 verändert die Strömungsrate oder -geschwindigkeit zwischen der ersten Strömung 18A und der zweiten Strömung 18B. Mehrere Methoden werden ins Auge gefasst, um die Position des Steuerventils 190 zu verändern, und zwar zwischen der geschlossenen Position und der offenen Position. Beispielsweise erhält die Steuervorrichtung 196 eine Eingabegröße von dem Betrieb des Motors 14. Solche Parameter könnten die Folgenden sein: die Temperatur des Kühlmittels 18, die Temperatur der unter Druck gesetzten Verbrennungsluft, und die Temperatur der atmosphärischen Luft 24. Andere Parameter könnten die Folgenden sein: der atmosphärische Druck, die Fahrzeuggeschwindigkeit oder die Luftströmung durch den Kühler 20. Eine Zumessöffnung oder eine vorbestimmte Querschnittsfläche des Kühlflüssigkeitseinlassteils 142 könnte auch verwendet werden, um die Strömungsrate der ersten Strömung 18A und zweiten Strömung 18B vorzusehen oder einzustellen.
  • Der zweite Nachkühler 160 des Verbrennungsluftkühlsystems 129 verwendet die Luft-zu-Luft-Konfiguration. Die unter Druck gesetzte Verbrennungsluft 58 ist die Abgabeflüssigkeit oder das Abgabeströmungsmittel, und die atmosphärische Luft 24 ist das Aufnahmeströmungsmittel. Wenn der zweite Nachkühler 160 oberhalb des Radiators 20 platziert ist, wird frische, nicht verbrauchte atmosphärische Luft 24 verwendet. Die nicht verbrauchte atmosphärische Luft 24 tritt in den atmosphärischen Lufteinlassteil 172 ein, läuft durch den atmosphärischen Lufttransferteil 174 und absorbiert Wärme von der unter Druck gesetzten Verbrennungsluft 58 und tritt aus dem atmosphärischen Auslassteil 176 aus. Die verbrauchte atmosphärische Luft 24 wird zur Atmosphäre hin verteilt. Die unter Druck gesetzte Verbrennungsluft 58 tritt in den Verbrennungslufteinlassteil 166 ein, läuft durch den Verbrennungslufttransferteil 168, wo ein Teil der Wärme innerhalb der unter Druck gesetzten Verbrennungsluft 58 durch die atmosphärische Luft 24 herausge zogen wird, und läuft durch den Verbrennungsluftauslassteil 170. Die gekühlte unter Druck gesetzte Verbrennungsluft 58 läuft durch das Rohr 104 in die Einlasssammelleitung 57. Wie oben erwähnt tritt sie sodann in die Zylinderbohrung 51 ein.
  • Weitere Aspekte, Ziele und Vorteile des Verbrennungsluftkühlsystems 129 ergeben sich aus einem Studium (20840) der Zeichnungen, der Offenbarung und der beigefügten Ansprüche.
  • TITEL: MOTORVERBRENNUNGSLUFTKÜHLUNG
  • AKTE: 02-156
  • 10
    Fahrzeug
    12
    Chassis
    14
    Motor
    16
    Motorkühlsystem
    18
    Kühlflüssigkeit
    18A
    Erster Strom – Kühlflüssigkeit
    18B
    Zweiter Strom – Kühlflüssigkeit
    20
    Wärmeaustauscher oder Radiator
    22
    Gebläse
    24
    Aufnahmeströmungsmittel – atmosphärische Luft
    26
    28
    30
    Paar von Seitentanks – Radiator
    32
    34
    Rohre und Flossen – Radiator
    36
    Kühlflüssigkeitsauslass – Radiator
    38
    biegsamer Schlauch – unterer
    40
    Kühlflüssigkeitseinlass – Radiator
    42
    biegsamer Schlauch – oberer
    44
    46
    48
    Zylinderkopf – Motor
    49
    Block – Motor
    50
    Kurbelwelle – Motor
    51
    Zylinderbohrung
    52
    Kolbenanordnung – Motor
    53
    Vielzahl von Kühldurchlässen – Motor
    54
    Brennstoffströmung
    55
    Brennstoffeinspritzvorrichtung
    56
    57
    Einlasssammelleitung – Motor
    58
    Strömung komprimierter oder unter Druck gesetzter Verbrennungsluft
    60
    Durchlass – Verbrennungsluft – Motor
    62
    Einlassventilmechanismus – Motor
    64
    offene Position – Einlassmechanismus
    66
    geschlossene Position – Einlassmechanismus
    68
    70
    Abgassammelleitung – Motor
    72
    Abgasströmung
    74
    Durchlass – Abgas – Motor
    76
    Abgasventilmechanismus – Motor
    78
    offene Position – Abgasmechanismus
    80
    geschlossene Position – Abgasmechanismus
    81
    Schmiersystem – Motor
    82
    Schmierpumpe – Schmiersystem
    83
    Ölkühler – Schmiersystem
    84
    Schmiermittel – Öl – Abgabe
    85
    Aufnahmekühlmittelauslassteil – Ölkühler
    86
    Kühlmittelpumpe – Motor
    87
    Kühlmittelauslassteil – Kühlmittelpumpe
    88
    Kühlmitteleinlassteil – Kühlmittelpumpe
    89
    Thermostat
    90
    Thermostatgehäuse
    91
    Verbrennungslufteinführsystem
    92
    erster Turbolader
    94
    Kompressorabschnitt – erster Turbolader
    96
    Kompressorrad – erster Turbolader
    98
    Turbinenabschnitt – erster Turbolader
    99
    Turbinenrad – erster Turbolader
    100
    Welle – erster Turbolader
    101
    Turbinenabschnitt – zweiter Turbolader
    102
    zweiter Turbolader
    103
    Rohre – Turbinenabschnitt des zweiten Turboladers zum Turbinenabschnitt
    des ersten Turboladers
    104
    Rohre – zweite Luft
    105
    Filter
    106
    Einlassteil – Kompressorabschnitt – erster Turbolader
    108
    Auslassteil – Kompressorabschnitt – erster Turbolader
    110
    112
    Kompressorabschnitt – zweiter Turbolader
    114
    Kompressorrad – zweiter Turbolader
    116
    Turbinenabschnitt – zweiter Turbolader
    118
    Turbinenrad – zweiter Turbolader
    120
    Welle – zweiter Turbolader
    122
    Rohr – erster Turbolader zu zweitem Turbolader
    123
    Einlassteil – Kompressorabschnitt – zweiter Turbolader
    124
    Rohr – Einlassluft von erstem Turbolader zu zweitem Turbolader
    126
    Auslassteil – Kompressorabschnitt – zweiter Turbolader
    128
    Auspuff
    129
    Verbrennungsluftkühlsystem
    130
    erster Nachkühler – Luft zu Flüssigkeit
    132
    Abgabeteil – komprimierte Luft
    134
    Aufnahmeteil – Kühlflüssigkeit
    136
    Einlassteil – Luft – Abgabe
    138
    Transferteil – Luft – Abgabe
    140
    Auslassteil – Luft – Abgabe
    142
    Kühlflüssigkeitseinlassteil – Aufnahme – Flüssigkeit
    144
    Kühlflüssigkeitstransferteil – Aufnahme – Flüssigkeit
    146
    Kühlflüssigkeitsauslassteil – Aufnahme – Flüssigkeit
    148
    Vielzahl von Rohren – Verbrennungsluft zu erstem Nachkühler
    150
    152
    154
    156
    158
    160
    zweiter Nachkühler – Luft zu Luft
    162
    Abgabeteil – komprimierte Luft
    164
    Aufnahmeteil – atmosphärische Luft
    166
    Verbrennungslufteinlassteil – Abgabe
    168
    Verbrennungslufttransferteil – Abgabe
    170
    Verbrennungsluftauslassteil – Abgabe
    172
    atmosphärischer Einlassteil – Aufnahme
    174
    atmosphärischer Transferteil – Aufnahme
    176
    atmosphärischer Auslassteil – Aufnahme
    178
    Vielzahl von Rohren – Einlass des zweiten Nachkühlers zum Auslass des
    ersten Nachkühlers
    180
    182
    184
    186
    188
    190
    Strömungssteuerventil
    192
    geschlossene Position – Strömungssteuerventil
    194
    offene Position – Strömungssteuerventil
    196
    Steuervorrichtung

Claims (10)

  1. Ein Verbrennungsluftkühlsystem zur Verwendung mit einem Motor, der einen Block aufweist und zwar einschließlich einer Vielzahl von Kühldurchlässen, mindestens eine Zylinderbohrung mit einer Strömung von Verbrennungsströmungsmittel und einer Strömung von brennbarem zugeführten Strömungsmittel, wobei das Verbrennungsströmungsmittel und das brennbare Strömungsmittel verbrennen und ein Abgas bilden, wobei das Verbrennungsluftkühlsystem Folgendes aufweist: ein Motorkühlsystem in Verbindung mit dem Motor und einschließlich eines Wärmetauschers, der von einer Wärmeaustauscherkonfiguration des Flüssigkeit-zu-Luft-Typs ist, und mit einer Kühlflüssigkeitspumpe, wobei die Kühlflüssigkeitspumpe eine erste Strömung einer Kühlflüssigkeit definiert, wobei die erste Strömung durch die Kühlflüssigkeitspumpe zirkuliert und ferner die Vielzahl von Kühldurchlässen in dem Block und dem Wärmetauscher; einen ersten Kompressorabschnitt angebracht an dem Motor mit einem Einlassteil und einem Auslassteil, wobei der Kompressorabschnitt die Verbrennungsluft auf einen ersten vorbestimmten Druck und eine erste vorbestimmte Temperatur komprimiert; einen zweiten Kompressorabschnitt angebracht an dem Motor und mit einem Einlassteil und einem Auslassteil, wobei der Einlassteil des zweiten Kompressorabschnitts in Verbindung steht mit dem Auslassteil des ersten Kompressorabschnitts und wobei ferner der zweite Kompressorabschnitt das Verbrennungsströmungsmittel auf einen zweiten vorbestimmten Druck komprimiert und auf eine zweite vorbestimmte Temperatur; einen Turbinenabschnitt angebracht am Motor und angetrieben durch das Abgas von der mindestens einen Zylinderbohrung, wobei der Turbinenabschnitt den ersten Kompressorabschnitt und den zweiten Kompressorabschnitt durch eine Welle antreibt; einen ersten Nachkühler von einer Wärmetauscherkonfiguration des Luft-zu-Flüssigkeits-Typs, und zwar angebracht am Motor und wobei das Verbrennungsströmungsmittel dahindurch als die erwähnte Luft fließt und die Kühlflüssigkeit dahindurch als die Flüssigkeit fließt, und wobei der erste Nachkühler einen Einlassteil und einen Auslassteil und einen Kühlflüssigkeitseinlassteil und einen Kühlflüssigkeitsauslassteil besitzt; einen zweiten Nachkühler einer Wärmetauscherkonfiguration eines Luft-zu-Luft-Typs und zwar in Verbindung mit dem Motor und wobei das erwähnte Verbrennungsströmungsmittel dahindurch als eine der erwähnten Luft fließt und mit einer atmosphärischen Luft dahindurch als eine weitere der erwähnten Luft fließt, und wobei der zweite Nachkühler einen Verbrennungslufteinlassteil besitzt, der mit dem erwähnten Auslassteil des ersten Nachkühlers verbunden ist und ferner einen Verbrennungsluftauslassteil aufweisend, der mit der mindestens einen Zylinderbohrung verbunden ist; und eine zweite Strömung der Kühlflüssigkeit, wobei die Kühlflüssigkeitspumpe die zweite Kühlflüssigkeitsströmung definiert, die durch die Kühlflüssigkeitspumpe und/oder den ersten Nachkühler fließt.
  2. Verbrennungsluftkühlsystem nach Anspruch 1, wobei die zweite Strömung des Kühlmittels durch die Vielzahl der Kühldurchlässe in dem Motorblock zirkuliert.
  3. Verbrennungsluftkühlsystem nach Anspruch 1, wobei die erste Strömung und die zweite Strömung des Kühlmittels gemischt sind und wobei die Mischung an einem Kühlmittelpumpeneinlassteil positioniert ist.
  4. Verbrennungsluftkühlsystem nach Anspruch 1, wobei die erste Strömung und die zweite Strömung des Kühlmittels gemischt sind und die Mischung an dem Kühlmittelpumpenauslassteil positioniert ist.
  5. Verbrennungsluftkühlsystem nach Anspruch 1, wobei der Motor einen Ölkühler aufweist, und zwar angebracht an dem Motor, und wobei die erwähnte erste Strömung und die erwähnte zweite Strömung des Kühl mittels gemischt werden, und wobei die Mischung an einem Kühlmittelauslassteil des Ölkühlers positioniert ist.
  6. Verbrennungsluftkühlsystem nach Anspruch 1, wobei der Motor einen Thermostat angebracht am Motor aufweist, und die erste Strömung und die zweite Strömung des Kühlmittels gemischt werden, und wobei die Mischung an dem Thermostaten positioniert ist oder dort erfolgt.
  7. Verbrennungsluftkühlsystem nach Anspruch 1, wobei die erwähnte erste Strömung und die erwähnte zweite Strömung des Kühlmittels gemischt sind und hindurch treten durch die erwähnte Vielzahl der Kühldurchlässe in dem Block vor der Zirkulation durch den Wärmeaustauscher.
  8. Verbrennungsluftkühlsystem nach Anspruch 1, wobei die zweite Strömung des Kühlmittels auf eine vorbestimmte Strömungsrate gesteuert oder geregelt wird.
  9. Verbrennungsluftkühlsystem nach Anspruch 8, wobei die erwähnte vorbestimmte Strömungsrate durch eine Strömungssteuer oder Regelventil gesteuert bzw. geregelt wird und zwar betriebsmäßig bewegbar zwischen einer geschlossenen Position und einer offenen Position.
  10. Verbrennungsluftkühlsystem nach Anspruch 8, wobei die vorbestimmte Strömungsrate der zweiten Strömung des Kühlmittels gesteuert wird durch eine vorbestimmte Querschnittsfläche, durch die die zweite Strömung läuft.
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