[go: up one dir, main page]

DE2545654A1 - Verfahren zum herstellen galvanischer ueberzuege aus chrom und chromlegierungen - Google Patents

Verfahren zum herstellen galvanischer ueberzuege aus chrom und chromlegierungen

Info

Publication number
DE2545654A1
DE2545654A1 DE19752545654 DE2545654A DE2545654A1 DE 2545654 A1 DE2545654 A1 DE 2545654A1 DE 19752545654 DE19752545654 DE 19752545654 DE 2545654 A DE2545654 A DE 2545654A DE 2545654 A1 DE2545654 A1 DE 2545654A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
solution
chromium
electroplating
thiocyanate
chrome
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19752545654
Other languages
English (en)
Other versions
DE2545654C2 (de
Inventor
Donald John Barclayy
William Morris Morgan
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Business Machines Corp
Original Assignee
International Business Machines Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Business Machines Corp filed Critical International Business Machines Corp
Publication of DE2545654A1 publication Critical patent/DE2545654A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2545654C2 publication Critical patent/DE2545654C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D3/00Electroplating: Baths therefor
    • C25D3/02Electroplating: Baths therefor from solutions
    • C25D3/04Electroplating: Baths therefor from solutions of chromium
    • C25D3/06Electroplating: Baths therefor from solutions of chromium from solutions of trivalent chromium
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D3/00Electroplating: Baths therefor
    • C25D3/02Electroplating: Baths therefor from solutions
    • C25D3/56Electroplating: Baths therefor from solutions of alloys

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electroplating And Plating Baths Therefor (AREA)
  • Moving Of The Head To Find And Align With The Track (AREA)

Description

Anmelderin: International Business Machines
Corporation, Armonk, N.Y. 10504
Ämtliches Aktenzeichen: Neuanmeldung Aktenzeichen der Anmelderin: UK 974 501
Verfahren zum Herstellen galvanischer überzüge aus Chrom und Chromlegierungen
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen galvanischer überzüge aus Chrom und Chromlegierungen : und insbesondere auch auf ein dafür verwendetes Bad.
Bisher hat man allgemein Chromüberzüge galvanisch dadurch aufgebracht, daß man die mit einem überzug zu versehenden Teile in wässrige Chromsäurebäder eingebracht hat, die aus Chromoxid (CrO_) und Schwefelsäure zusammengesetzt sind.
Solche Bäder, in denen das Chrom in sechswertiger Form vorliegt, sind insbesondere durch den niedrigen Wirkungsgrad des hindurchgeschickten Stromes gekennzeichnet. Die aus dem Bad aufsteigenden Chromsäuredämpfe, die durch das Entweichen von Wasserstoff hervorgerufen werden, stellen eine beträchtliche Gesundheitsgefährdung dar.
Gemäß der Erfindung wird eine zum galvanischen Aufbringen von Chrom oder einer Chromlegierung dienende Lösung vorgeschlagen, bei der das das Chrom enthaltende Ausgangsmaterial ein Chrom
60982b/0845
(III)-Thiocyanatkomp1ex ist.
Ferner wird durch die Erfindung ein Verfahren zum galvanischen \ Aufbringen von Chrom oder einer chromhaltigen Legierung vor-. geschlagen, bei welchem in einem galvanischen Bad zwischen : Anode und Kathode ein elektrischer Strom durchgeleitet wird, wobei in dem Bad als chromhaltiges Material einen Chrom(III)-Thiocyanatkomplex verwendet wird. Vorzugsweise werden bei der Erfindung Aquo-Chrom(III)-Thiocynatkomplexverbindungen benutzt. Diese können beispielsweise aus Chromperchlorat und Natriura- \ thiocyanat in wässriger Lösung hergestellt werden, wie dies weiter unten noch im einzelnen beschrieben wird. Die so gebildeten Komplexverbindungen haben die allgemeine Formel
(H2O)6<_n Cr111 (NCS) ^2~"n) wobei η = 1, 6,
In dem galvanischen Bad sind verschiedene Formen der Komplexverbindungen in einer im Gleichgewicht befindlichen Mischung vorhanden .
Das Galvanisierverfahren läuft, wie angenommen wird, etwa wie folgt abs Der Galvanisierstrom wird vorzugsweise durch die in der Lösung vorhandenen Natriumionen gebildet, die sich aus einer Dissociation des ursprünglich vorhandenen Natriumthiocyanats ergeben. Da das Thiocyanat ein brückenbildendes Bindeglied ist, werden die Komplexverbindungen leicht an der Kathode absorbiert, so daß Chrom und nicht Natrium bevorzugt niedergeschlagen wird. Der Transport der Komplexverbindungen nach dem Bereich der Kathode findet durch Diffusion und nicht unter Einwirkung des Galvanisierfeldes statt. Daher wird Chrom nicht nur aus den positiv geladenen, sondern auch aus den negativ geladenen und neutralen Komplexverbindungen niedergeschlagen. Praktisch wird fast alles Thiocyanat als das Anion NCS durch Absetzen an die Lösung abgegeben, obgleich der Niederschlag einen geringen Anteil an Thiocyanat enthalten kann.
UK 974 501
60982b/Uö45
ORIGINAL INSPECTED
ι - 3 -
- Obgleich nur zwei Aquokomplexverbindungen untersucht worden sind, scheint es in der Theorie jedoch keinen Grund zu geben, warum andere Chrom(III)-Thiocyanatkomplexverbindungen, wie z.B. die Äminokomplexverbindungen, zu einer zufriedenstellenden Galvanisierung führen sollten, die sich aus den gleichen brückenbildenden Verbindungsmechanismus ergeben.
Chromüberzüge wurden aus erfindungsgemäß angesetzten Lösungen niedergeschlagen, die in ihrer Zusammensetzung innerhalb folgender Bereiche lagen.
Stoff Konzentration
ChromCIII) 0,03 - 0,5 M
Thiocyanat 0,05 - 1,0 M
Borsäure Sättigung (50 g/l)
Die Plattierlösung war in jedem Fall wässrig und wurde aus Chromperchlorat und Natriumthiocyanat hergestellt.
Die beim Galvanisieren in dem oben angegebenen Bereich der Lösungszusammensetzung benutzten Bedingungen waren wie folgt:
2 Stromdichte 20 - 120 mA/cm
Zellenspannung 7-15 Volt Temperatur 20 - 25 0C
pH-Wert 2-3,5
Bei den Versuchsläufen zum Galvanisieren von Chromüberzügen oder Chromlegierungsüberzügen innerhalb der oben angegebenen Grenzen der Zusammensetzung der Galvanisierlösung wird mit konstantem Strom gearbeitet. Einige der Ergebnisse wurden auch unter potentiostatischen Bedingungen erzielt, bei denen das Potential der Kathode in bezug auf eine Standard-Calomel- oder Quecksilber-Chloryr-Elektrode konstant gehalten wurde, die zur Ermittlung der jeweiligen Verhältnisse in unmittelbarer Nachbarschaft der Kathode in der Lösung angeordnet war.
UK 974 501
60982b/Üb 45
Die Apparatur, mit der die verschiedenen Versuchläufe durchgeführt wurden, enthielt eine platinisierte Titiananode. Für Langzeitbetrieb des Bades wurde es für notwendig erachtet, diese Anode durch eine semiperiable Sperre in einer Natriumperchlor at-Anolytlösung zu isolieren. Wurde dies nicht getan, dann fiel der pH-Wert des Elektrolyten ständig ab und die Galavanisierung hörte bei einem pH-Wert von 1,5 auf. Im Verlauf der Versuchsreihen wurde Chrom auf einer Kupferkathode in einer Hull-Zelle und auf Kupfer und auf metallisierte Glaskathoden in verschiedenen galvanischen Zellenanordnungen aufgalvanisiert. Dabei wurden Schichten bis zu einer Stärke von 0,0254 mm niedergeschlagen.
Die aufgebrachte Chromschicht war im wesentlichen reines Chrom, obgleich ein geringer Anteil an Schwefel anzeigte, daß eine kleine Menge des Thiocyanate in dem Niederschlag enthalten war. Dies kann jedoch eine günstige Wirkung dadurch haben, daß Zugspannungen in dem Niederschlag verringert werden. Die niedergeschlagene Chromschicht war glänzend und relativ hart (700 j Vickers Härte). Die Niederschläge zeigten keine Risse und hatten ! vermutlich gerade deswegen einen sehr hohen Korrosionswiderstand.
Bei diesen Versuchsläufen wies das Galvanisierverfahren ein j gutes Streuvermögen auf und ließ sich über einen großen Bereich ' der einzelnen Betriebsbedingungen durchführen. Der Wirkungs- : grad des das Bad durchfließenden Stromes war größer als bei dem üblichen Chromsäurebad, wo normalerweise Stromdichten von 200 Milliampere/cm erforderlich sind.
Zusätzlich zum galvanischen Aufbringen von reinem Chrom hat man auch Lösungen, die Aquo-Chrom(III)-Thiocyanatkomplexverbindüngen enthalten, auch zum galvanischen Aufbringen oder Niederschlagen von Chromlegierungen benutzt. Insbesondere wurde eine Legierung aus Kobalt und Chrom aus einer Lösung niedergeschlagen, die als Quellenmaterial für Kobalt das Kobaltsulfat ent-
UK 974 501
6 0 9825/0845
hielt. Ferner wurde eine Legierung aus Nickel und Chrom aus einer Lösung niedergeschlagen, die ein Nickelsulfat als Quelle für das Nickel enthielt.
Die Erfindung wird nunmehr anhand der nachfolgenden Beispiele \ bevorzugter Galvanisierlösungen und Verfahren gemäß der Erfindung ! im einzelnen beschrieben. ι
Beispiel I
Beim Ansetzen der Galvanisierlösung gemäß der Erfindung wird zunächst eine Lösung aus Chromperchlorat in Wasser hergestellt. Dabei gibt man 150 g Natriumdichromat (Na2Cr2O7) zu 485 ml Perchlorsäure (HC10.) und 525 ml zu Wasser und Wasserstoffsuperoxid wird dann tropfenweise so lange zugegeben, bis die Lösung eine tiefblaue Farbe annimmt. Nach Erreichen dieses Zustandes wird die Lösung so lange gekocht, bis sie nur noch die Hälfte ihres ursprünglichen Volumens hat, wobei Wasserstoffsuperoxid ausgetrieben wird, so daß schließlich die gewünschte Lösung von Chromperchlorat Cr(ClO )_ übrigbleibt. ; Diese Lösung wird weiter auf eine Konzentration von 0,15 M ; verdünnt und stellt damit eine Quelle von dreiwertigem Chrom für die Galvanisierung dar.
[ Zur Herstellung der Galvanisierlösung werden 150 ml der verdünnten Chromperchloratlösung mit Borsäure gesättigt. Dann wird Natriumhydroxid tropfenweise zum Einstellen des pH-Wertes der
'. Lösung auf 1 bis 2 zugegeben. 2 g Natriumthiocyanat (NaNCS) werden der Lösung beigegeben und die sich dabei ergebende Mischung wird anschließend für 1 std auf 80 C erwärmt und ergibt eine Galvanisierlösung, die aus einer im Gleichgewicht be-
■ findlichen Mischung aus Aquo-Chrom(III)-Thiocyanat-Komplexverbindungen besteht. Eine solche Herstellung von Komplexverbindungen läuft unter fortschreitendem Ersetzen von SCN-Gruppen durch H2O-Gruppen in dem hydrathaltigen Chromion Cr (H2O)6 , ab, das sich in der Chromperchloratlösung befindet. Der pH-Wert der Lösung wird zum Schluß auf 2,5 eingestellt.
UK 974 501
60982 S/0845 ORIGINAL INSPECTED
, Die Konzentration der verschiedenen Bestandteile dieser Galvani- ; sierlösung war wie folgt:
i Cr(III) 0,1 M
I NCS 0,2 M
H2BO3 50 gm/1
Na 2 M
ClO4 0,5 M
Ein Galvanisierverfahren gemäß der Erfindung unter Verwendung ■ der gemäß Beispiel 1 hergestellten Lösung wurde wie folgt durchgeführt:
Die Galvanisierlösung wurde in eine Galvanisierzelle mit einer platinisierten Titananode und einer Messingkathode mit einer flachen Oberfläche eingegeben. Die Anode wurde von der eigentlichen Galvanisierlösung durch eine kathionisch selektive Ionen- Austauschermembran isoliert und wurde von einem Anolyten aus Natriumperchlorat mit einer Konzentration von 0,5 Molar umgegeben. Der pH-Wert des Anolyten war 2.
2 Ein Galvanisierstrom mit einer Stromdichte von 25 mA/cm wurde für eine Dauer von 15 min von Anode nach Kathode durch die Lösung geschickt. Dieser Strom wurde über die angegebene Zeit konstant gehalten. Die Temperatur der Lösung betrug 20 C. Insgesamt wurden 0,021 g Chrom niedergeschlagen.
Der niedergeschlagene Chromüberzug erschien für das Auge blank und zeigte bei einer Prüfung unter einem Mikroskop keine Risse. Die gemessene Härte betrug 700 VICKERSHÄRTE. Die Korrosionsbeständigkeit in einer Atmosphäre mit hohem Feuchtigkeitsgehalt und hohem Gehalt an Schwefeldioxid war ausgezeichnet.
Beispiel II
Eine Legierung aus Kobalt und Chrom wurde in einer der im Beispiel I verwendeten Zelle ähnlichen Zelle auf einer Kupfer-
UK 974 501
60982b/0845
ORIGINAL INSPECTED
kathode niedergeschlagen. Die Galvanisierlösung hatte die folgende Zusammensetzung:
CoSO. . 7H2O 0,025 M
Cr(III) 0,1 M
NCS 0,2 M
H3BO3 50 g/l
Na 2 M
ClO 0,5 M
Die Galvanisierung wurde mit einem konstanten Strom mit einer
Stromdichte von 150 mA/cm für 2 min durchgeführt. Die Temperatur der Lösung betrug während des Galvanisierens 20 0C. Insgesamt wurden 3 mg einer Kobaltchromlegierung niedergeschlagen.
Die Zusammensetzung der Legierung war 20(At) % Kobalt, Diese , j Legierung ist magnetj sch und die Koerzitivkraft wurde zu 30 Oe ! gemessen. Die elektrochemisch gemessene Korrosionsbeständigkeit
war ausgezeichnet. j
i Beispiel III j
Eine Legierung aus Nickel und Chrom wurde auf eine Kathode in i einer Zelle aufgalvanisiert, die ähnlich aufgebaut war wie die | im Beispiel 1 verwendete Zelle. Die Galvanisierlösung hatte die
folgende Zusammensetzung:
NiSO4. 6H2O 0,25 M "j
Cr(III) 0,1 M j
NCS 0,2 M !
H3BO3 50 g/l
Na 2 M
ClO4 0,5 M J
Das Galvanisieren wurde bei konstantem Strom und einer Strom- :
2
dichte von 150 mA/cm durchgeführt. Die Lösungstemperatur
während des Galvanisierens betrug 20 0C. Der Strom wurde für | 2 min durch die Lösung geleitet. Der Niederschlag war raagne- :
UK 974 501
609826/0845
tisch, so daß man daraus schließen konnte» daS eine Nickel-Chroialegierung niedergeschlagen worden war» Jn diesem Beispiel wurden die magnetischen Eigenschaften nicht gemessen.
UK 974 501
80982Ö/Q845

Claims (20)

PATENTANSPRÜCHE
1. Galvanische Lösung zum galvanischen Niederschlagen von Chrom oder einer Chromlegierung,
dadurch gekennzeichnet, daß als Quelle für das Chrom eine Chrom(III)-Thiocyanat-Komplexverbindung in der Lösung enthalten ist.
2. Lösung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Komplexverbindung eine Aquo-Chrom(III)-Thiocyanat-Komplexverbindung ist.
3. Lösung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als j Quelle für das Chrom eine Mischung solcher Komplexver- ! bindungen dient.
: 4. Lösung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Komplexverbindungen durch Erhitzen von Natriumthiocyanat (NaNCS) gemeinsam mit einer Chromperchloratlosung (Cr(ClO4J3) hergestellt sind.
5. Lösung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Chrom(III)-Konzentration im Bereich zwischen 0,03 und 0,5 Molar und die Thiocyanatkonzentration im Bereich zwischen 0,05 und 1,0 Molar liegt.
6. Lösung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der pH-Wert im Bereich zwischen 2 und 3,5 liegt.
7. Lösung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß Bor säure in Sättigungskonzentration enthalten ist.
8. Lösung nach einem der Ansprüche 2 bis 7 zum Auf galvani sieren einer Kobaltchromlegierung, dadurch gekennzeich-
UK 974 5O1
60982b/08A5
net, daß als Kobalt liefernder Stoff Kobaltsulfat (CoSO4 7H2O) enthalten ist.
9. Lösung nach einem der Ansprüche 2 bis 6 zum Auf galvanisieren einer Nickelchromlegierung, dadurch gekennzeichnet, daß als Nickel liefernder Stoff Nickelsulfat (NiSO4. 6H3O) enthalten ist.
j 10. Verfahren zum Aufgalvanisieren einer Schicht aus Chrom oder einer Chromlegierung durch Hindurchleiten eines j Galvansierstromes zwischen einer Anode und einer Kathode in einer Galvansierlösung, dadurch gekennzeichnet, daß als Quelle für das Chrom eine Chrom(III)-Thiocyanat-Komplexverbindung verwendet wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine Aquo-ChromilllJ-Thiocyanat-Komplexverbindung verwendet wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß als Quelle für das aufzugalvanisierende Chrom eine Mischung solcher Komplexverbindungen verwendet wird,
13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine Lösung verwendet wird, in der die Konzentration von Chrom(III) im Bereich zwischen 0,03 und O,5 Molar liegt und bei der die Thiocyanat-Anionenkonzentration im Bereich zwischen 0,05 und 1,0 Molar liegt.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der pH-Wert der Lösung zwischen 2 und 3,5 beträgt. '
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß J eine Lösung mit einer Lösungstemperatur zwischen 20 und ; 25 C verwendet wird. ,
UK 974 501
60982b/0845
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß während des Galvanisierens der Galvanisierstrom konstant gehalten wird.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß ein Galvanisierstroia im Bereich zwischen 2O und 12O mA/cia* verwendet wird«
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 17, dadurch
j gekennzeichnet» daß eine in einen Anolyten eingetauchte
Anode verwendet wird, die von der Galvanisierlösung durch
t eine semipermeable rfrennschicht isoliert ist, die nur
t Kathionen, jedoch keine Anionen durchläßt.
19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnetf daß als Anolyt Matriuoperchlorat (NaClO.) verwendet wird.
20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anode aus platiniertem Titan verwendet wird,
ÜK 974 5O1
609826/0845
DE19752545654 1974-12-11 1975-10-11 Galvanisches Bad und Verfahren zum Abscheiden von Chrom oder einer Chromlegierung und Herstellung eines solchen Bades Expired DE2545654C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB5362474A GB1431639A (en) 1974-12-11 1974-12-11 Electroplating chromium and its alloys

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2545654A1 true DE2545654A1 (de) 1976-06-16
DE2545654C2 DE2545654C2 (de) 1982-09-16

Family

ID=10468459

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19752545654 Expired DE2545654C2 (de) 1974-12-11 1975-10-11 Galvanisches Bad und Verfahren zum Abscheiden von Chrom oder einer Chromlegierung und Herstellung eines solchen Bades

Country Status (7)

Country Link
JP (1) JPS5175631A (de)
CA (2) CA1064424A (de)
DE (1) DE2545654C2 (de)
FR (1) FR2294250A1 (de)
GB (1) GB1431639A (de)
HK (1) HK24081A (de)
IT (1) IT1049022B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2723023A1 (de) * 1976-12-16 1978-06-22 Ibm Chromquelle fuer das elektroplattieren und deren herstellung und verwendung
DE2818780A1 (de) * 1977-06-14 1978-12-21 Ibm Galvanisches bad zum elektroplattieren von chrom oder chromlegierungen

Families Citing this family (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1552263A (en) * 1977-03-04 1979-09-12 Bnf Metals Tech Centre Trivalent chromium plating baths
GB1602404A (en) * 1978-04-06 1981-11-11 Ibm Electroplating of chromium
GB2034354B (en) * 1978-11-11 1982-12-01 Ibm Elimination of anode hydrogen cyanide formation in trivalent chromium plating
GB2038361B (en) * 1978-11-11 1983-08-17 Ibm Trivalent chromium plating bath
GB2051861B (en) * 1979-06-29 1983-03-09 Ibm Deposition of thick chromium films from trivalent chromium plating solutions
IN153802B (de) * 1978-11-11 1984-08-18 Ibm
GB2071151B (en) * 1980-03-10 1983-04-07 Ibm Trivalent chromium electroplating
GB2093861B (en) * 1981-02-09 1984-08-22 Canning Materials W Ltd Bath for electrodeposition of chromium
GB8411063D0 (en) * 1984-05-01 1984-06-06 Mccormick M Chromium electroplating
ES2578503T3 (es) 2011-05-03 2016-07-27 Atotech Deutschland Gmbh Baño de electrometalizado y método para producir capas de cromo oscuras
CN111876801A (zh) * 2020-07-15 2020-11-03 南昌航空大学 一种无裂纹Ni-Cr合金镀层及其制备方法和应用

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
"PLATING", Nov. 1970, S. 1125 bis 1131 *

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2723023A1 (de) * 1976-12-16 1978-06-22 Ibm Chromquelle fuer das elektroplattieren und deren herstellung und verwendung
DE2818780A1 (de) * 1977-06-14 1978-12-21 Ibm Galvanisches bad zum elektroplattieren von chrom oder chromlegierungen

Also Published As

Publication number Publication date
CA1072205A (en) 1980-02-19
JPS5175631A (en) 1976-06-30
CA1064424A (en) 1979-10-16
JPS5621075B2 (de) 1981-05-16
FR2294250A1 (fr) 1976-07-09
GB1431639A (en) 1976-04-14
HK24081A (en) 1981-06-05
IT1049022B (it) 1981-01-20
DE2545654C2 (de) 1982-09-16
FR2294250B1 (de) 1979-05-04

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2545654A1 (de) Verfahren zum herstellen galvanischer ueberzuege aus chrom und chromlegierungen
DE2417952A1 (de) Verfahren zur galvanischen abscheidung von nickel und/oder kobalt
DE2723943A1 (de) Chromquelle fuer das elektroplattieren, ihre herstellung und verwendung
DE3012999C2 (de) Bad und Verfahren zur galvanischen Abscheidung von hochglänzenden und duktiler Goldlegierungsüberzügen
DE3011991C2 (de) Verfahren zur Elektroplattierung eines Stahlbandes mit einer glänzenden Zn-Ni-Legierung
DE2630980C2 (de)
DE2608644C3 (de) Glanzzinkbad
DE2943049A1 (de) Loesung und verfahren zum elektroplattieren von chrom oder chromlegierungen
DE1017000B (de) Bad und Verfahren fuer die elektrolytische Abscheidung von Kupferueberzuegen
DE2114119A1 (de) Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung von Ruthenium und Elektrolysebad zur Durchfuehrung dieses Verfahrens
DE3102585C2 (de) Verfahren zur galvanischen Abscheidung von Chrom mittels eines dreiwertiges Chrom enthaltenden Bades
DE2701869A1 (de) Verfahren zum elektrophoretischen beschichten eines gegenstandes mit einer emailschicht sowie der auf diese weise beschichtete gegenstand
DE2556716C2 (de) Elektrolytisch hergestellte Schichten mit den Eigenschaften eines im Bereich des Sonnenspektrums nahezu idealen schwarzen Körpers
DE2537065A1 (de) Verfahren zur elektrolytischen abscheidung von legierungen von nickel, kobalt oder nickel und kobalt mit eisen
DE3244092A1 (de) Waessriges bad zur galvanischen abscheidung von gold und verfahren zur galvanischen abscheidung von hartgold unter seiner verwendung
DE1156288B (de) Verfahren zum galvanischen Abscheiden eines duennen Nickel-Eisen-UEberzugs mit rechtwinkliger Hysteresisschleife
DE2723023C2 (de)
DE3925839A1 (de) Verfahren zur erzeugung schwarzer ueberzuege auf zink oder zinklegierungen
DE2352970A1 (de) Korrosionsbestaendige metallueberzuege, die galvanisch abgeschiedenes nickel und mikroporoeses chrom enthalten
DE3027982C2 (de) Wäßriges Bad und Verfahren für die galvanische Abscheidung einer schwarzen Nickelschicht
DE2251103B2 (de)
DE2333096C3 (de) Galvanisch aufgebrachter mehrschichtiger Metallüberzug und Verfahren zu seiner Herstellung
DE3108466C2 (de) Verwendung eines Acetylenalkohols in einem Bad zur galvanischen Abscheidung einer Palladium/Nickel-Legierung
DE3108508A1 (de) Bad zur galvanischen abscheidung einer palladium/nickel-legierung
DE3108467A1 (de) Bad zur galvanischen abscheidung einer palladium/nickel-legierung

Legal Events

Date Code Title Description
AG Has addition no.

Ref country code: DE

Ref document number: 2723023

Format of ref document f/p: P

D2 Grant after examination
AG Has addition no.

Ref country code: DE

Ref document number: 2723023

Format of ref document f/p: P