DE2545052A1 - Selbstfang-halsrahmen - Google Patents
Selbstfang-halsrahmenInfo
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- DE2545052A1 DE2545052A1 DE19752545052 DE2545052A DE2545052A1 DE 2545052 A1 DE2545052 A1 DE 2545052A1 DE 19752545052 DE19752545052 DE 19752545052 DE 2545052 A DE2545052 A DE 2545052A DE 2545052 A1 DE2545052 A1 DE 2545052A1
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- neck
- hook
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K1/00—Housing animals; Equipment therefor
- A01K1/06—Devices for fastening animals, e.g. halters, toggles, neck-bars or chain fastenings
- A01K1/062—Neck-bars, e.g. neck collars
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Zoology (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Housing For Livestock And Birds (AREA)
Description
-
- Beschreibung der Vorrichtung zur selbsttätigen Anbindung von
- Kühen, Zucht- und Mastrindern sowie Bullen, kurz- Selbstfang-Halsrahmen genannt.
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur selbsttätigen Anbindung von Rindvieh allgemin.
- Dieser Selbstfang-Halsrahmen (HR) bietet den Vorteil, daß er in jeden Stall, älterer oder neuzeitlicher Bauweise, ohne teuere Umbauten, Änderungen oder Vormontagen eingebaut werden kann.
- Dieses dürfte bei der so schon angespannten finanziellen Lage der Landwirtschaft eine bedeutende Rolle spielen.
- Weiterhin ist die große Beweglichkeit des HR in allen Richtungen, durch die flexible Aufhängung und auch dadurch, daß jeder HR ein einzelnes Element für sich darstellt, uneingeschränkt.
- Es sei bemerkenswert, daß die Tiere vor der Anbindung bei geöffnetem HR hart mit dem Kopf oder einem anderen Körperteil gegen den HR stoßen können, ohne die Selbstfangvorrichtung vorzeitig zu schließen.
- Der HR bewegt sich zwar sehr stark, pendelt aber schnell in die Grundstellung zurück.
- Selbst unterschiedliche Höhen vom Futtertrogboden zur Standfläche der Tiere stören nicht das sichere Einfangen derselben.
- Der Selbstfang-Halsrshmen ist in Figur Q dargestellt.
- Er besteht aus einem an den Ketten 9, an der Decke 17 aufgehängten und am Stallboden 16 mit der Kette 15 befestigten Profilrahmen, bestehend aus den parallel zueinander verlaufenden gebogenen Flacheisen 6 und dem gebogenen Rohr 7.
- Die Flacheisen 6 sind doppelt angebracht, damit zwischen diesen die beiden Fangrohre 2, welche in den Gelenken B gelagert sind, sich hin rund her, d.h. in Richtung E-F bzw. F-E bewegen können.
- Am oberen Ende der Fangrohre 2 sind mit einer srretierungsnase versehene Fallhaken 1 gelenkartig in den Gelenken A befestigt.
- Die Arretierungsnasen der Fallhaken 1 greifen beim Zufallen der Fangrohre 2 über Arretierungsstifte 14, welche in die Flacheisen 6 eingeschweißt sind.
- An den unteren Enden der Fangrohre 2 sind zwei Kettenglieder I so eingeschweißt, daß eines dieser Kettenglieder in das anschließende Rohr ebenfalls eingeschweißt ist.
- Durch die Kettenglieder I sind die Rohre 2 und 3 miteinander gelenkartig verbunden.
- In die Rohre 3 werden Rundeisen (Gleitstangen) 4 eingesteckt.
- Die Gleitstange 4 ist durch das Gelenk a mit dem Profilrahmen 7 verbunden.
- Wenn sich jetzt eines der beiden Rohre 2 oder beide Rohre 2 in Richtung E-F bewegen über die Gelenke B, wird der untere Teil der rohre 2 durch den Drehpunkt B bedingt, in Richtung G-H bewegt.
- lurch die Kettenglieder I wird das Rohr 3 mit bewegt und es bildet sich, wie in Figur 9 dargestellt, ein spitzer Winkel zu den beiden rohren 2, wie auch in umgekehrter Richtung zu den beiden Rohren 3.
- Die Gleitstangen 4 geben den beiden Rohren 3 eine gute Führung und Verstärkung. Es bilden somit auch die Rohre 3 einen spitzen Winkel.
- Die Fangrohre 2 liegen Jetzt wie in Figur (II) dargestellt parallel zu dem abgewinkelten Rohr 7 des Profilrahmens.
- Durch das so entstandene große Dreieck im oberen Bereich des HR, steckt die zum Freßtrog laufende Kuh ihren Kopf, bewegt ihn nach unten und zwangläufig werden durch den Hals des Tieres die Rohrenden der Fangrohre 2 vom Drehpunkt B zu den Punkten I in Richtung H-G bewegt. Das Fangrohr 2 nimmt wieder die senkrechte Stellung wie in Figur Cs1 dargestellt ein.
- Die Fallhaken 1 fallen über die Arretierungsstifte 14 und verriegeln die Fangrohre 2.
- Die Tiere sind somit sicher angebunden, mit einer sehr großen, erwünschten Bewegungsmöglichkeit.
- lurch den Einbau dieser Selbstfang-Halsrahmen können beliebig viele Kühe sich am Melk- bzw. Freßstand selbst einfangen und auch von einer zentralen Stelle 18 aus wieder abgebunden bzw.
- freigelassen werden.
- Um die Tiere wieder freizulassen, wird eine Welle 11 oberhalb des Standes angebracht, welche an verschiedenen Stellen 19 gelagert ist und an einem Ende eine Handkurbel 18 aufweist.
- am Pallhaken 1, welcher durch sein Eigengewicht immer vom Arretierungsstift 14 in geschlossener Stellung gehalten wird, wird an der Bohrung D eine Perlonschnur 12 angebracht. Diese Schnur wird durch die äußeren beiden Umlenkösen 8 durch die Mittelöse 10 gezogen.
- Zwischen der Welle 11 und der lEttelöse 10 wird die von der Welle 11 kommende Perlonschnur 12a an einem Karabinerhaken 13 befestigt. Der eingeknüpfte Karabinerhaken 13 wird mit der Perlonschnur 12 lösbar verbunden.
- Dieser eingeknüpfte Karabinerhaken 13 ist erforderlich, um an dieser Stelle den einen oder anderen Selbstfang-Halsrahmen von der zentralen Auslösung durch die Welle 11 auszunehmen, weil es erforderlich sein wird, daß die eine oder andere oder mehrere Kühe im Stall verbleiben sollen, während die anderen wieder ausgetrieben werden.
- Das Öffnen eines Selb stfang-Halsrahmens geht wie folgt vor sich: siehe Figur An der zentral gelegenen Kurbel 18 wird die Welle 11 in Drehbewegung versetzt so, daß sich die Perlonschnur 12a aufspult.
- Diese Schnur zieht durch die Mittelöse 10 und durch die Umlenkösen 8 den Falihaken 1 am Punkt G über den Drehpunkt A so hoch, daß die Nase des Fallhakens 1 über den Arretierungsstift 14 gehoben und gleichzeitig das Fangrohr 2 in Richtung E-F gezogen wird.
- In dieser Stellung wird der Fallhaken 1 von der Perlonschnur 12 festgehalten und das Fang'ohr 2 liegt nun parallel zum abgebogenen Rohr 7 des Profilrahmens.
- Das Tier kann nun seinen Kopf aus dem Halsrahmen herausnehmen.
- Durch die Zusatzgewichte 5 bedingt, bleibt das Fangrohr 2 in dieser Parallel-Lage liegen, weil das Gewicht des Fangrohres 2 plus dem Zusatzgewicht 5 nach rechts bzw. links außen über den Drehpunkten B liegt.
- sobald die Tiere den Stall verlassen haben, wird an der Handkurbel 18 die zelle 11 wieder in umgekehrter Richtung gedreht, so daß die Perlonschnur 12a mit dem Karabinerhaken 13 wieder nach unten zur kittelöse 10 fällt. Die Fangrohre 2 bleiben in der beschriebenen Parallel-Lage liegen.
- Es wird nun noch soviel Perlonschnur abgewickelt wie erforderlich ist, um bei einem erneuten Fangvorgang den Ballhaken 1 wieder einwandfrei über den Arretierungsstift 14 einfallen zu lassen.
- Alle durch den Karabinerhaken 13 mit der Perlonschnur 12 verbundenen Selbstfang-Halsrahmen sind aufnahmebreit für einen selbsttätigen Fangvorgang.
- Durch diesen Selbstfang-Halsrahmen wird dem Personal im Kuhstall eine sehr schwere Arbeit abgenommen und trägt somit auch zur Humanisierung der Arbeitswelt bei.
- Patentansprüche: Leerseite
Claims (6)
- PatentansPrüche: 0 Vorrichtung zur selbsttätigen Anbindung von Kühen, Rindern und Bullen, dadurch gekennzeichnet, daß der Halsrahmen kurz (HR) genannt als unabhängiges Einzelelement in jedem Stall ohne Änderungen eingebaut werden kann. Die Ketten 9 werden mit Haken oder Schrauben, die sich am Deckenboden oder an einem Balken befinden, aufgehängt. Die Kette 15 wird mit dem Stallboden 16 lösbar befestigt. Mit dem Karabinerhaken 13 wird die Perlonschnur 12 mit der Perlonschnur 12a verbunden.Unabhängig von den anderen Halsrahmen kann ein KR in wenigen Minuten ein- und ausgebaut und durch die Lange der Kette 15 kann die Beweglichkeit des HR in allen Richtungen bestimmt werden. Das Wiedereinpendeln wird durch die beiden, schräg angebrachten Aufhängeketten erreicht. Die Schnelligkeit des Einpendelns und die Beweglichkeit des HR kann durch den Abstand der Punkte 19 an der Decke 17 mitbestimmt werden.Somit kann jeder Betrieb die Bewegungsfreiheit der Tiere selbst bestimmen, ohne die Sicherheit der Selbstfangeinrichtung zu beeinträchtigen.
- 2. Die Bewegungsfreiheit der Tiere ist dadurch gekennzeichnet, daß von der unteren ICrüHunung herauf bis B die Breite des Halßrahmens gering, der Abstand vom Tierhals bis zum Außenrohr klein und eine Kopfbewegung des Tieres bis zu fast allen Körperteilen möglich ist. Diese Kopfbewegung wird begünstigt durch die Drehmöglichkeit des Halsrahmens um 900 und mehr.
- 3. Die sichere Selbstanbindung, gekennzeichnet dadurch, daß das Tier den Kopf durch den geöffneten HR führt, ihn zum Futtertrog senkt, mit dem Hals auf den Sattel (Figur Punkt I, spitzer Winkel unten) drückt und mit dem Hals die Rohre 2 und 3 nach außen führt. Die Rohre 2 und 3 bilden jetzt eine Senkrechte, legen sich an die Rohre 7 an und es erfolgt über den Fallhaken 1 eine feste Verriegelung über den Arretierungsstift 14. Begünstigt wird der Schließvorgang durch das zusätzliche Kippmoment aus Zusatzgewicht 5 und der Konstruktion des Fallhakens 1. Ist die Achse bei 3 überschritten, erfolgt das Schließen auch ohne Hilfe der Tiere.Dies ist besonders wichtig bei jüngeren Tieren und solchen, die einen schwachen Hals haben. Die teleskopartige Bewegung ist durch die Beweglichkeit von 3 und 4 gegeben. Die angebrachten Kettenglieder I haben einen gelenkartigen Charakter in allen Richtungen. Um einen haut- und haarschonenden Ubergang zu erzielen, sind die Enden der Rohre 2 und 3 am Punkt I angeschrägt, um einen glatten Übergang an der Halsseite zu erreichen.
- 4. Die Stabilität der Fangrohre 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß dieselben in B und C gelagert und zwischen den beiden gebogenen Flacheisen 6 geführt werden.
- 5. Das Öffnen des Halsrahmens, dadurch gekennzeichnet, daß der Failhaken 1 durch das Anziehen der Perlonschnur 12 angehoben wird, sich von dem Arretierungsstift 14, über welchen ein leicht bewegliches Meßingrohr gezogen worden ist, leicht löst und in Richtung E-F bewegt wird. Ist der Punkt B überschritten, fällt das Rohr 2 durch sein Eigengewicht und das Zusatzgewicht 4 auch ohne Hilfe so weit auf, daß das vorzeitige Schließen beim Anstoßen des Halsrahmens oder der beweglichen Teile verhindert wird. Die Selbstfangvorrichtung wird erst ausgelöst, nachdem das Tier seinen Kopf durch die zwangsläufig entstandene dreieckförmige Öffnung, wie in Figur zu dargestellt, gefuhrt hat und Futter suchend denselben senkt.
- 6. Die Sicherheit bei erkrankten Tieren, welche sich nicht mehr erheben können, ist dadurch gekenazeichnet, daß durch das mühelose Aushängen der Ketten 9 und 15 das Tier vom Halsrahmen befreit werden kann. Ketten und Perlonschnüre können auch durch andere Elemente ersetzt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752545052 DE2545052A1 (de) | 1975-10-08 | 1975-10-08 | Selbstfang-halsrahmen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752545052 DE2545052A1 (de) | 1975-10-08 | 1975-10-08 | Selbstfang-halsrahmen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2545052A1 true DE2545052A1 (de) | 1977-04-14 |
Family
ID=5958634
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752545052 Pending DE2545052A1 (de) | 1975-10-08 | 1975-10-08 | Selbstfang-halsrahmen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2545052A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0092891A1 (de) * | 1982-04-28 | 1983-11-02 | Christiaan Adriaan Corneel Vandekeybus | Vorrichtung zum Festmachen eines Tieres |
-
1975
- 1975-10-08 DE DE19752545052 patent/DE2545052A1/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0092891A1 (de) * | 1982-04-28 | 1983-11-02 | Christiaan Adriaan Corneel Vandekeybus | Vorrichtung zum Festmachen eines Tieres |
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