Die Erfindung betrifft einen an einer mindestens bereichsweise durch Führungsmittel umfassten, vertikal angeordneten Führung drehbaren und höhenverschiebbaren, als U-förmiger Bügel ausgebildeten und von einem Joch aus sich nach unten erstreckende Schenkel aufweisenden, aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen bestehenden Halsrahmen zum Anbinden von Vieh, insbesondere für Kurzstandaufstallungen. Zum Anbinden von Vieh werden verbreitet dessen Hals umfassende Ketten verwendet, deren Ende festgelegt wird. Hierbei hat sich als Problem gezeigt, dem Vieh einerseits den Bewegungsraum zu beschränken, um es am Stand zu halten, die Entmistung zu erleichtern und dergleichen, während anderseits innerhalb eines solchen vorgegebenen Bewegungsraumes das angebundene Tier möglichst wenig in seiner Bewegungsmöglichkeit behindert werden soll.
Man hat daher das Ende der Kette vertikal gleitbar durch Stangen gehalten, und es werden Ketten verwendet, die sowohl nach oben als auch nach unten abgespannt sind. Verbreitet werden auch Halsrahmen aus Profilstangen, meist Rohren, verwendet, die den Hals des Tieres beidseitig einfassen. Um dem gehaltenen Tier beim Aufstehen und Legen die hierbei in Längsrichtung erfolgenden Bewegungen zu erleichtern, sind derartige, von oben nach unten durchgehende Halsrahmenstangen in Längsrichtung des Standes federnd ausgebildet oder aber nach dem deutschen Patent 1 070 873 gekröpft ausgeführt. Zum seitlichen Öffnen solcher Halsrahmenstangen ist es bekannt, sie durch Gelenke mittig zu unterteilen, so dass die oberen, freien Schenkel nach aussen weggeklappt werden können.
Um ein Ausweichen der Mitte zu vermeiden, werden in solchem Falle die unteren Halsrahmenstangen als Gabel fester Weite ausgeführt. Anderseits wird in der deutschen Patentschrift 1145 851 vorgeschlagen, mittig unterteilte Halsrahmenstreben durch Gelenke zu unterteilen, welche die Teile rechtwinklig zur Ebene des Halsrahmens knickbar scharnierartig miteinander verbinden. In den Fällen dieser Halsrahmen sind Streben grosser Länge vertikal gehalten derart vorgesehen, dass zwischen ihnen ein Schlitz grosser Länge gebildet wird, innerhalb dessen der Hals des Tieres, beispielsweise beim Aufstehen oder Legen, vertikal verschoben werden kann. In Längsrichtung ist der Bewegungsbereich des angebundenen Tieres in Abhängigkeit von der Höhenstellung des Halses bereichsweise unerwünscht stark eingeschränkt, und dem Wenden des Halses sind unliebsame enge Grenzen gesetzt.
Die Erfindung geht von der Aufgabe aus, einen Halsrahmen der oben bezeichneten Gattung zu schaffen, bei dem das Vieh durch dessen Hals beidseitig einfassende Schenkel gehalten wird, welcher Rahmen dem Tier den zugewiesenen, engen Bewegungsraum nicht zusätzlich einschränkt, und der Hals- und Kopfbewegungen des Tieres nicht behindert und insbesondere ein Wenden des Kopfes bzw. Halses zulässt und sich zum Freigeben des Tieres leicht anheben lässt.
Gelöst wird diese Aufgabe, indem einem nach aussen abschwenkbaren freien Schenkel des Halsrahmens ein diesen in seiner Arbeitsstellung sperrender Riegel zugeordnet ist.
Die Erfindung ist anhand der Beschreibung von Ausführungsbeispielen bisher bekannter Bauart sowie solchen gemäss der Erfindung in Verbindung mit diese darstellenden Zeichnungen erläutert. Es zeigen hierbei:
Fig. 1 in abgebrochener Darstellung die Frontansicht einer Halsrahmen aufweisenden Aufstallung,
Fig. 2 in grösserem Massstabe einen in seiner oberen Stellung durch eine Stütze fixierten Halsrahmen,
Fig. 3 eine als Vorsprung ausgebildete Gleitschiene mit einem in Eingriff befindlichen, abgebrochen dargestellten Ausleger,
Fig. 4 einen Halsrahmen mit gemäss der Erfindung seitlich ausschwenkbarem Schenkel und
Fig. 5 einen weiteren Halsrahmen mit ausschwenkbarem Schenkel.
In Fig. 1 ist eine Aufstallung gezeigt, deren einzelne Stände zwar mit üblichen Halsrahmen versehen sind, aber auch zur Aufnahme von gemäss der Erfindung ausgebildeten Halsrahmen geeignet sind. Zur Aufnahme und zum Abstützen der Halsrahmen sind oberhalb und unterhalb des Verschiebebereiches der Halsrahmen horizontale Profilstäbe 1 und 2 vorgesehen, die durch vertikale Stangen 3 abgestützt und getragen werden. Im vorliegenden Fall ist der untere Bereich der vertikalen Stangen 3 auf bzw. im Boden festgelegt; eine zusätzliche Abstützung kann insbesondere in Gebäuden dadurch erreicht werden, dass die vertikalen Stangen 3 sich über den Profilstab 1 hinaus erstrecken und in oder an der Decke verankert sind. Eine solche Verankerung ist auch durch getrennte Stützen, beispielsweise durch Festlegen der die Rollen 4 tragenden Gabeln 5, möglich.
Zur nachgiebigen vertikalen Führung der Halsrahmen sind zwischen den horizontalen Profilstäben 1 und 2 beispielsweise aus Nylon bestehende Seile 6 ausgespannt. Beidendig sind die Seile 6 durch Ketten 7 verlängert, deren untere in eine Ose 8 endet. Das Abspannen selbst wird vermittels der Haken 9 und 10 vorgenommen. Während durch die Auswahl des zum Einhängen in den Haken 9 vorgesehenen Kettengliedes die eingespannte Länge und damit auch die Straffheit bestimmt wird, erlaubt die Öse 8 ein bequemes Einhängen in den Haken 10 und erleichtert das gegebenenfalls erforderliche Lösen.
Durch die Kombination von Seil und Kette steht im Führungsbereich grossflächig, und bei Verwendung von Nylonseilen verschleissarm, eine flexible und etwas elastische Führungsfläche zur Verfügung, während die Enden ein Abstimmen der Länge und damit der Spannung sowie ein bequemes Ein- und Aushängen erlauben. Geführt wird der Halsrahmen am Seile 6 mittels eines dieses umgreifenden Rohres 11, welches mit dem wesentlichen Teile des Halsrahmens, einem nach unten offenen, U-förmigen Bügel 12, verbunden ist. Die Verbindung kann durch Verschweissen des Rohres 11 mit dem anliegenden Schenkel 14 erfolgen, an den sich das Joch 13 sowie der freie Schenkel 15 anschliessen. Der freie Schenkel 15 der Halsrahmen ist seitlich zu einem Ausleger 16 abgebogen; es verläuft schräg und dient zum Führen des Bügels 12 bzw. des anzubindenden Tieres beim Absenken des Halsrahmens.
Weiterhin wird er, wie die abgebrochene, gestrichelte Darstellung zeigt, benutzt, um den Halsrahmen in einer oberen Stellung zu fixieren, in die er vor dem Einbringen des Tieres gebracht wird. Zu diesem Zwecke sind die vertikalen Stangen 3 mit einer Reihe von in gleichen Abständen vorgesehenen Löchern 17 ausgestattet, die zur Aufnahme von Stützbolzen dienen. Diese Bolzen können durch einfaches Einstecken befestigt und durch eine Rastfeder gehalten werden. Es hat sich aber auch bewährt, sie als durch eine Mutter gehaltene Schraubbolzen auszubilden.
Zum Einbringen von Vieh wird der betreffende Halsrahmen entweder direkt entlang des Seiles 6 hochgeschoben oder aber mittels eines an einer Öse 19 angreifenden Zugseiles 20 angehoben, bis der Ausleger 16 sich auf den Stützbolzen 18 legt. Nunmehr wird das Tier in seinen Stand getrieben. Hierbei berührt und streift es den Bügel 12 und/oder das Seil 6 sowie gegebenenfalls die Stange 3, so dass das freie Ende des seitlichen Auslegers 16 vom Stützbolzen 18 abgehoben beziehungsweise abgedrängt wird und der Bügel 12 den gestrichelt angedeuteten Hals 25 des Tieres durch Ab senken zu umfassen vermag. Eine weitere Absicherung kann durch eine Kette 26 oder ein entsprechendes Seil erwirkt werden, das so eingehakt werden kann, dass es die freien Enden der Schenkel 14 und 15 verbindet und damit den Bügel 12 nach unten schliesst.
Eine solche Kette kann beidseitig eingehakt sein oder aber einseitig mit einem der Schenkel verbunden sein, während es in bzw. über den anderen eingehängt wird.
Vor dem Freigeben des Tieres durch Anheben des Halsrahmens muss eine solche Sicherheitskette allerdings wieder ausgehängt werden.
Die Zugseile 20 der einzelnen Halsrahmen sind im Ausführungsbeispiel nach oben geführt und im Bereiche des Profilstabes 1 durch Rollen 4 oder Rohrkrümmer 21 umgelenkt.
Ihre freien Enden sind jeweils miteinander verbunden, und an das sich ergebende Stellseil 27 ist nach Umlenkung desselben mittels einer Kupplung 22 eine Stange 23 gehängt, die durch eine Kulisse 24 geführt ist. Durch Ziehen der Stange können die Halsrahmen gemeinsam angehoben werden, um beispielsweise zum Austreiben des Viehs auf die Weide dieses freigeben zu können. Unterhalb der Kulisse ist mit der Stange 23 ein Stellring verbunden, welcher die herbeigeführte Stellung der Stange und damit der Halsrahmen fixiert. Die Stange kann aus der Kulisse 24 gezogen und völlig freigegeben werden, so dass je nach Standhöhe des Viehs die Halsrahmen entlang ihres jeweiligen Seiles 6 nach unten zu gleiten vermögen.
Insbesondere beim Einhängen der einzelnen Zugseile 20 in Ösen oder Schlaufen des gemeinsamen Stellseiles 27 lassen sich im Bedarfsfalle beliebig viele der einzelnen Seile aushaken, so dass beim Freigeben des Viehs für die Weide nur die hierzu vorgesehenen Tiere betroffen werden. Ebenso können die restlichen der Zugseile 20 oder eine Gruppe solcher restlichen Zugseile in gleicher Weise miteinander verbunden sein, so dass sie durch ein zweites, gemeinsames Stellseil miteinander betätigt werden können.
Einzelheiten der Ausbildung sowie Variationen sind anhand der folgenden Figuren beschrieben. So ist in Fig. 2 deutlich zu erkennen, dass die Enden 28 des Rohres 11 des dargestellten Halsrahmens trichterförmig erweitert sind, um das Gleiten zu erleichtern und gleichzeitig den Verschleiss zu vermindern. Ein vorzeitiges Abgleiten des Auslegers 16 von seiner Auflage wird dadurch vermieden, dass der Ausleger in der Nähe seines freien Endes mit einem Zapfen 29 ausgestattet ist, der hinter die Auflage fasst. Ein Abrutschen in Längsrichtung des Stützbolzens 18 wird durch dessen haken artig aufwärts gebogenes Ende 30 verhindert.
Anstelle eines Stützbolzens kann auch eine Gleitschiene verwendet werden, wie sie in einer ausgewählten Ausführung in Fig. 3 gezeigt ist. Die Gleitschiene 31 ist mit im wesentlichen U-förmigem Profil ausgestattet und nach unten durch einen Boden 32 abgeschlossen. Wird der Ausleger 16 eines Halsrahmens eingeführt, so wird er durch die Flanken der Gleitschiene 31 auf deren Boden geleitet. Eine der Flanken weist direkt über dem Boden eine Austrittsöffnung 33 auf, welche das seitliche Ausschieben des Auslegers 26 zulässt. Nach Austreten wird der Halsrahmen nicht mehr gehalten und auf das Tier abgesenkt.
Durch die asymmetrische Belastung des Rohres 11 durch den seitlich verbundenen Bügel werden durch Bremsung nur geringe Geschwindigkeiten erreicht, während beim Bewegen des Halsrahmens durch das Zugseil oder das Tier durch Kräfteangriff über dem Schwerpunkt Momente vermieden werden, so dass praktisch keine Bremsung stattfindet. Auch beim Ausführungsbeispiel der Fig. 3 kann das vorzeitige Austreten des Auslegers unterbunden werden, indem der Boden 32 zur Austrittsöffnung 33 ansteigend geführt wird oder aber diese dicht über dem Boden vorgesehen ist, so dass der Ausleger zunächst einen schwellenartigen Flankenrest zu übersteigen hat.
Ein im Sinne der Erfindung ausgebildeter Halsrahmen, bei dem der nach unten geöffnete U-Bügel an seinem freien Ende stark eingeengt ist, um den Hals eines Tieres fest umschliessen zu können, ist in Fig. 4 dargestellt. Auch hier ist als vertikale Führung ein Seil 6 vorgesehen, das von einem Rohr 11 umfasst wird. Dieses Rohr dient gleichzeitig als einer der Schenkel des U-förmigen Bügels und ist mit zwei in geringem Abstande einander parallel vorgesehenen Jochblechen 49 ausgestattet, die durch einen Bolzen 50 miteinander verbunden sind. Dieser Bolzen bildet die Schwenkachse eines verschwenkbaren Schenkels 51, der mit seinem oberen Ende zwischen die Jochbleche 49 eingreift.
Zum unteren Ende hin ist der Schenkel 51 einwärts gebogen, so dass er die Öffnung des U-förmigen Bügels einengt, und sein freies Ende 52 ist wieder schräg nach aussen/unten abgebogen, so dass einerseits scharfe Ecken oder Kanten vermieden werden und anderseits eine schräg verlaufende, in Richtung auf den Bügel zuweisende Fläche entsteht, welche das Einbringen eines Tierhalses erleichtert.
Ausserhalb der Schwenkachse des Schenkels 51 ist mit diesem ein U-Bügel 53 verbunden, der mittels eines Bolzens den verschwenkbaren Stützhebel 54 trägt. Das freie, als Stützfläche ausgebildete Ende des Stützhebels 54 steht vor einem Widerlager 55, das mit den Jochblechen 49, diese überbrückend, verbunden ist. Das Tragseil 20 greift an dem Stützhebel 54 an.
Schenkel 51 und Stützhebel 54 sind in der Figur mit durchgezogenen Linien in der Arbeitsstellung dargestellt, die sich ergibt, wenn der dargestellte Halsrahmen einen Tierhals umschliesst. Tritt nur das Tragseil 20 nach oben in Richtung des Pfeiles, so verschwenkt es zunächst den mit ihm verbundenen Stützhebel 54, bis dessen Stützfläche über das Widerlager 55 hinaus angehoben ist und der gegenüberliegende Hebelarm des Stützhebels sich auf den Schenkel 51 abstützt. Beim weiteren Anheben des Tragseiles 20 wird nunmehr der Schenkel 51 in die gestrichelt dargestellte Endstellung geschwenkt, in der seine über den Drehpunkt hinaus vorgesehene Verlängerung sich auf den die Jochbleche 49 überbrückenden Anschlag 56 abstützt. Beim weiteren Einholen des Tragseiles 20 wird nunmehr der gesamte Halsrahmen angehoben, wobei das Rohr 11 auf dem als Führung vorgesehenen Seil 6 nach oben gleitet.
Beim Absetzen spielen sich die Vorgänge in umgekehrter Reihenfolge ab. Zunächst wird beim Nachlassen des Tragseiles 20 der gesamte Halsrahmen abgesenkt, bis entweder das freie Ende 52 auf dem Auflager 18 des Pfostens 3 aufsetzt oder aber die Jochbleche 49 sich auf den Hals eines Tieres legen. Im ersteren Falle kann das Seil weiter nachgelassen werden, und, wie bei den zuvor geschilderten Halsrahmen beschrieben, erfolgt das eigentliche Aufsetzen durch Unterlaufen des Halsrahmens durch ein Tier und durch Bewegungen desselben, die das freie Ende 52 vom Auflager 18 abgleiten lassen, so dass der Halsrahmen auf den Hals des Tieres gelangt und sich schliesst.
Im zweiten Falle des direkten Absenkens legen sich, wie soeben beschrieben, zunächst die Jochbleche 49 auf den Hals des Tieres auf. Beim weiteren Nachlassen des Tragseiles 20 klappt infolge der Schwerkraft der Schenkel 51 aus der extremen, gestrichelt dargestellten Stellung in die mit durchgezogenen Linien dargestellte Arbeitsstellung zurück. Beim weiteren Nachlassen des Tragseiles 20 bis zur völligen Schlaffheit desselben fällt der Stützhebel mit seinem längeren Hebelarm nach unten und vermag in der Arbeitsstellung des Schenkels 51 hinter das Widerlager 55 zu fallen und den Schenkel 51 gegen eine weitere Schwenkbewegung zu sperren.
In Fig. 5 ist ein ähnliches Ausführungsbeispiel beschrieben, bei dem wiederum zur Führung an einem vertikal ausgespannten Seil ein als einer der Schenkel des Bügels wirkendes Rohr 11 vorgesehen ist. Mit dem Rohr 11 ist das Joch 57 des Bügels verbunden, das in den freien Schenkel übergeht.
Dieser ist durch eine Schwenkachse 58 in einen einstückig mit dem Joch erstellten Bereich 59 und den schwenkbaren Teil 60 unterteilt. Der schwenkbare Teil 60 ist über die Schwenk achse 58 hinaus verlängert, und diese Verlängerung ist im an die Schwenkachse angrenzenden Bereich 61 mit U-förmigem Profil ausgeführt, an das sich eine Lasche 62 anschliesst.
Der obere Bereich dieser Lasche 62 dient als Widerlager, hinter das sich der Stützhebel 63 in der Arbeitsstellung zu legen vermag. Der Stützhebel 63 ist in einem U-förmigen, mit dem Joch 57 verbundenen Bügel 64 gelagert, und ein die Achse des Stützhebels 63 durchgreifender Stift 65 ist in einem Schlitz des Joches des U-förmigen Bügels geführt und sichert diese gegen axiale Verschiebungen und begrenzt den Hub des Stützhebels. Der Stützhebel ist mit einem Auge 66 ausgestattet, an welches das Tragseil 20 angreift
Beim Einholen des Tragseiles wird zunächst der Stützhebel 63 vom Widerlager der Lasche 62 freigehoben. Beim weiteren Einholen wird der Stützhebel verschwenkt, bis der Stift 65 sich an seinen Anschlag anlegt. Beim weitergehenden Einholen des Tragseiles 20 wird nunmehr der gesamte Bügel angehoben.
Nunmehr vermag unter Einwirkung des Eigengewichtes der schwenkbare Bereich 60 des Schenkels nach aussen zu klappen, und Profil 61 und Lasche 62 schwenken hierbei, stets auf dem Hals des Tieres zunächst noch aufliegend und sich abstützend, in den freien Querschnitt des Bügels hinein. Nach weiterem Anheben des Bügels schliesslich wird ein Endanschlag erreicht, bei dem entweder die Lasche 62 am Anschlag 68 des Rohres 11 abgefangen wird oder der schwenkbare Bereich direkt gegen den Anschlag 67 anläuft. - Beim Absenken des Bügels auf den Hals des Tieres erfolgen die Vorgänge in umgekehrter Folge.
Die Erfindung ist einer Anzahl weiterer Variationen fähig. In jedem Falle wird ein verhältnismässig leichter Halsrahmen geschaffen, der anzubindenden Tieren innerhalb des vorgegebenen Bewegungsraumes weite Bewegungsmöglichkeiten gibt und insbesondere Hals-Kopf-Bewegungen im weiten Umfange zulässt. Als vorteilhaft erweisen sich weiterhin die gleichen Möglichkeiten der gemeinsamen Freigabe oder des praktisch gleichzeitigen Einbringens und selbsttätigen Verriegelns von von der Weide zurückkehrendem Vieh. Die Vorzüge des Halsrahmens empfehlen seine Anwendung auch für andere Zwecke, beispielsweise zum Anbinden des Viehs ausserhalb der Stallungen, beispielsweise zum Melken.