DE2543028A1 - Schalteinrichtung fuer ferngesteuerte elektrische verbraucher - Google Patents
Schalteinrichtung fuer ferngesteuerte elektrische verbraucherInfo
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Description
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT Munch·* 2, cf·*
Berlin und München & Wittelsbacherplatz 2
VPA 75 P 7177 BRD
Schalteinrichtung für ferngesteuerte elektrische Verbraucher
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schalteinrichtung für
ferngesteuerte elektrische Verbraucher, die einzeln oder in Gruppen durch wenigstens einen, ein elektrisches Schaltsignal
erzeugenden Befehlsgeber von einer oder mehreren Stellen aus über mindestens ein Schaltgerät, welches einerseits durch einen$
wenigstens aus einer Hin- \mü Rückleitung bestehenden Schwachstrotakreis
mit dom Befehlsgeber und andererseits durch elektrische
Leitungen mit wenigstens einem elektrischen Verbraucher verbunden ist, wahlweise ein-, um- oder ausgeschaltet werden.
Eino Schalteinrichtung der eingangs genannten Art wird in dor
DOS 2 205 414 beschrieben. Dort ist im Schwachstromkreis ein
Umsetzer angeordnet, der zur Umformung und Verstärkung von Befehlsgebersignalen dient. Dieser Umsetzer ist einerseits durch
Folienleitungen für Spannungen kleiner als 4 Volt und Schaltleistungen kleiner als 1 Watt mit extrem flachen, wandgehäusefreien
Befehlsgebern und andererseits durch Leitungen für Spannungen zwischen 4 und 24 Volt mit dem Schaltgerät verbunden.
Das Schaltgerät ist den Verbrauobern für Spannungen größer als 24 Volt, z.B. 220 Volt, zugeordnet. Die in bekannter Welse
als flaches Band ausgebildeten Folienleitungen können wandkanalfrei
und praktisch bündig auf ihrer Befeotigungsunterläge, beispielsweise
eine Wand oder Tapete, aufgeklebt werden. Die Befehlsgeber
sind an ihrer Befe st ig'ungsunt erläge ebenfalls, beispielsweise
durch Aufkleben, zu befestigen. Als Befehlsgeber dienen mechanisch-elektrische Energiewandler, insbesondere
Hallgeber, Feldplatten.oder Piezokristall, jedoch können auch
induktive oder kapazitive Geber verwendet werden. Außerdem kann es sich bei diesen Bofehlsgebern auch um kontaktbehaftete Bauelements
handeln. In einer solchen Anordnung ist für jeden Verbraucher oder für jede Verbrauchergruppe und ihren zugeordneten
Befehlsgeborn eine eigene Leitung notwendig. Damit
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muß beispielsweise die Anzahl der Adern in der Folienleitung gleich der Anzahl der zu schaltenden Verbraucher sein. Außerdem
dürfen die Verbindungsloitungen (Folienleitungen) zwischen Befehlsgeber
und Umsetzer nicht zu lang ausgebildet sein. Beispielsweise tritt bei Verwendung kapazitiver Geber das Problem.
auf, daß die Leitungskapazität der Verbindungsleitungen klein
gegenüber der Kapazität des Gebers sein muß. Aus wirtschaftlichen Gründen stellt sioh weiter das Problem, die Baueinheiten
Schaltgorät, Umsetzer und Befehlsgeber zu normieren und ebenso
die Verbindungsleitungen zwischen diesen Geräten.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schalteinrichtung der eingangs genannten Art anzugeben, die norniierbare Baueinheiten
und normierbare Verbindungsleitungen zwischen diesen
Baueinheiten ermöglicht.
Die Aufgabe wird in einer Schalteinrichtung der eingangs genannten
Art dadurch gelöst, daß im Schwachstromkreis zwischen Befehlsgeber und Scbaltgerät wenigstens ein Codierer angeordnet ist,
der durch elektrische Leitungen mit dem Befehlsgeber verbunden ist und der das von diesem erzeugte Schaltsignal in ein codiertes
Signal umwandelt, daß zwischen Codierer und" Schaltgerät wenigstens ein Decodierer angeordnet ist, der einerseits durch
elektrische Leitungen mit dem Codierer und andererseits durch elektrische Leitungen mit dem Sohaltgerät verbunden ist, daß
das codierte Signal über einen Übertragungskanal dem Decodierer, der das codierte Signal in ein Schaltsignal zur Betätigung des
Schaltgerätea umwandelt, zuleitbar ist.
Besondere Ausführungsforraen, Weiterbildungen und Ausgestaltungen
der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Die Erfindung erlaubt Ausführungsformen, bei denen die Verbindungsleitungen
zwischen den Bauteilen eine von der Anzahl der Bofehlsgeher und dor Verbraucher unabhängige feste Anzahl
von Leitungen aufweisen. Es können dabei Folienleitungen oder
mehradrige Leitungen mit einer festen Anazhl von Adern verwendet werden. Die erfindungsgetnäße Schalteinrichtung kann
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so gestaltet werden, daß abgesehen von den Verbindungsleitungen
höchstens drei Bauteiltypen benötigt werden. Dabei besteht vorteilhafterweise
ein Bauteiltyp aus einem Betätigungsteil, welches aus der baulichen Vereinigung des Befehlsgebers mit dem
Codierer besteht, aus einem Schaltteil, welches aus der baulichen Vereinigung dos Schaltgerätes mit dem Decodierer besteht
und aus einem zentralen Steuerteil oder aus dem Betätigungsteil, einem zentralen Decodierer und aus dem Schaltgerät. Zwischen den
Bauteilen können beliebig lange Verbindungsleitungen verwendet werden. Die erfindungsgemäße Schalteinrichtung kann mit rein
elektronischen Bauteilen aufgebaut werden. Verwendung von digital oodierten Signalen läßt die bekannten Vorteile der
Digitaltechnik (Betriebssicherheit, integrierte Schaltungen, Raumersparnis, kleine Verlustleistung, Wirtschaftlichkeit) zum
Tragen kommen. Außerdem ermöglicht sie extrem flache Betätigungsteile.
Weiterbin ist eine erfindungsgetsäße Schalteinrichtung gegen
Falschcodierung, insbesondere gegen Falscbcodierung bei gleichzeitiger
Betätigung zweier Bofehlsgeber, gesichert oder sie kann ohne Beeinträchtigung der vorstehend genannten Vorteile
ohne großen Zusatzaufwand dagegen gesichert werden. Die Installation
einer erfindungsgemäßen Schalteinrichtung gestaltet sich höchst einfach und kann in Teilen selbst vom Nicbtfachmann
mühelos durchgeführt werden.
Die Erfindung wird anhand von Figuren naher erläutert.
Figur 1 zeigt den Prinzipaufbau einer erfindungsgemäßen Schalteinrichtung.
Figur 2 zeigt den Aufbau einer Schalteinrichtung mit mehreren
Bofehlsgebern und mehreren Schaltgeräten.
Figur 3 zeigt die Baufor'Ji eine« Betätigungsteiles.
Fi^ur 4 zeigt eine Bauforra nach Figur 5.
Figur 5 ζ«igt eine rioolisi&i-uügßmöglichkeit einer Schalteinrichtung
nach Figur 2, die mit codierten Impulsfolgen ar "toi te t.
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Figur 6 zeigt Impulsdiagramme über die Zeit t, die zur Erläuterung
der Wirkungsweise der Schalteinrichtung nach Figur 5 dienen.
Figur 7 zeigt die Realisierung für eine Hilfseinrichtung im
Zähler eines Codierers.
Figur 8 zeigt eine Tariante einer Schalteinrichtung nach Figur
Figur 9 zeigt im Prinzip eine Schalteinrichtung mit einem zentralen
Decodierer.
Figur 10 zeigt eine Realisierungsmöglichkeit für einen Wandler.
In der Figur 1 ist der Prinzipaufbau einer erfindungsgemäßen
Schalteinrichtung dargestellt. Der Befehlsgeber 1 ist durch einen aus einer Hin- und Rückleitung bestehenden Schwachstrorakreis S
mit dem Schaltgerät 8 verbunden. Das Scbaltgerät enthält einen Leistungsschalter 9, beispielsweise ein Triac oder ein Stromstoßrelais,
welches den im Verbraucherkreis 10 liegenden Verbraucher
11 ein-*, um- oder ausschaltet. Im Schwachstrorakreis
S ist zwischen Befehlsgeber 1 und Schaltgerät 8 ein Codierer 3
und zwischen Codierer und Schaltgerät ein Decodierer 6 angeordnet. Der Codierer ist einerseits durch Leitungen 2 mit dem Befehlsgeber
und andererseits durch Leitungen 4 mit einer Seite des Decodieren verbunden. Der Decodierer ist durch Leitungen 7
an das Schaltgerät angeschlossen. Das vom Codierer erzeugte, dem Befehlsgeber 1 codierte Signal wird über einen
Übertragungskanal 5 dem Decodierer zugeführt. Dor Decodierer 6
formt aus dew codierten Signal ein Schaltsignal zur Betätigung des Schaltgerätes 8. Vorteilhaft ist es dabei, Befehlsgeber 1
und Codierer zu einem Betätigungsteil und Decodierer und Schaltgerät zu einem Schaltteil baulich zu vereinigen^ Vorteilhaft
ist es weiter, wenn Betätigungsteil und Schaltteil Anschlußeinheiten für mehradrige Leitungen, insbesondere Folienleitungen,
aufweisen. Als codierte Signale eignen sich vorteilhaft Lichtsignale oder elektrische Signale. Es sind dabei digitale Signale,
vielstufige digitale Signale oder entsprechend aroplitudonmodulierte
bzw. frequenBmodulierte analoge Signale geeignet. Besonders
vorteilhaft ist es jedoch, wenn der Codierer ein digital codiertes Signal erzeugt. Vorzugsweise werden elektrische Digitalsignale
verwendet, die als codierte Impulsfolge seriell auf
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einem Leitungspaar oder als q_uasistatisch an Parallelausgängen
des Codierers anliegende codierte Digitalwörter' parallel auf mehradrige Leitungen übertragen werden. Bei Verwendung von
Polgen digitaler Impulse als codierte Signale ist es zweckmäßig, wenn ein zentraler Taktgeber zur Erzeugung von digitalen
.Taktimpulsen vorhanden ist.
In der Pigur 2 ist ein zweckmäßiger Aufbau einer erfindungsgemäßen
Schalteinrichtung mit mehreren Befehlsgebern und mehreren Schaltgeräten dargestellt. Der Schwachstrorakreis S besteht dabei
aus einer Ringleitung 40, an die jeder Codierer 31 bis 34 über Zweigleitungen 41 bis 44 angeschlossen ist. Jeder Decodierer
61 bis 63 ist über Leitungen 45 bis 47 ebemfalls an die Ringleitung
angeschlossen. Die Befehlsgeber 11 bis 14 sind über Leitungen 21 bis 24 an die Codierer angeschlossen, während die
Schaltgeräte 81 bis 83 über die Leitungen 71 bis 73 an die Decodierer angeschlossen sind. Von den Schaltgeräten führen
Versorgungsleitungen 101 bis 103 zu hier nicht gezeichneten
Verbrauchern. Werden die von den Codierern erzeugten codierten Signale über Leitungen zu den Decoäierern übertragen, ist es
von Vorteil, in diesem Pail den Übertragungskanal als einen
Hauptkanal 50 auszuführen, in dem von jedem Decodierer her ein
Zweigkanal 51 bis 54 einmündet und von dem aus zu jedem Decodierer
61 bis 63 ein Zweigkanal 55 bis 57 abzweigt.
In der Pigur 3 ist eine besonders vorteilhafte B.uiforra eines
Betätigungsteiles dargestellt. Auf einer dünnen, vorzugsweise höchstens 5 mm starken, Trägerplatte 300 ist der schematisch
dargestellte Befehlsgeber 1, der Codierer 3 und eine Anschlußeinheit
302 mit Anschlüssen 305 und 306 angeordnet. Die Anschlüsse
305 der Anschlußeinheit sind mit den Versorgungsanschlüssen
303 und 304 des Codiorers durch elektrische Leitungen
330 und 340, die Anschlüsse 306 durch elektrische Leitungen rait ü-en Ausgängen 307 des Codierers und die Ausgänge 309 des
Befohlsgebers sind durch elektrische Leitungen 310 mit den Eingängen
308 des Codierers verbunden. Die Anzahl der einzelnen Anschlüsse dor Anschlußeinheit richtet sich nach der Art der
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codierten Signale. Außerdem können die Anschlüsse 306 der Anschlußeinheit
entfallen, wenn die codierten Signale nicht über leitungen übertragen werden. Die Anschlußeinheit kann als
Schnellraontageklemme für mehradrige Leitungen, vorzugsweise
für Folienleitungen,ausgebildet sein. Der Codierer ist vorzugsweise
als integrierte Schaltung ausgebildet. Die Leitungen 310, 330, 340 und 350 werden zweckmäßig als gedruckte Schaltung
ausgeführt. Die Ausführungsform erlaubt eine extrem flache Bauform, die problemlos auf einer Unterlage, beispielsweise durch
Aufkleben, aufgebracht werden kann. Weiter ermöglicht sie das schnelle und problemlose Anschließen an mehradrige Leitungen,
insbesondere Folienleitungen. Der Codierer wird vorzugsweise als ein monolithisch integriertes Halbleiter-Chip ausgeführt,
daB drahtlos eingelötet wird. Solche Chips weisen in der Regel eine Dicke von weniger als 0,5 mm auf. Ein besonderer Yorteil
eines solchen Betätigungsteiles besteht vor allem in der kostengünstigen Herstellung bei großen Stückzahlen.
In der Figur 4 ist ein Betätigungsteil der Baufora nach Figur 3 dargestellt, bei dem der Befehlsgeber aus einem Kondensator veränderbarer
Kapazität »it einer als fastelektrode ausgebildeten Kondensatorelektrode 311 besteht. Der Befehlsgeber 3 ist hier
als integrierte Schaltung ausgebildet. Unter der fasteloktrode
311 befindet sioh eine Gegenelektrode. Je einer der Kontaktleitungen
310 ist mit einer Kondensatorelektrode verbunden und
die Anschlüsse 305 und 506 der Anschlußeinheit sind wie in Figur
3 ait entsprechenden Anschlüssen der integrierten Schaltung verbunden.
Für die Funktionafähigkeit des Befehlsgebers spielt die Dicke und Fons der !Trägerplatte keine Rolle. Die Erägerplatte
kann so ausgeführt eein, daß ewei Isolierschichten eine Metallplatte
oder ·*£ο11# «|tea«hliiÖea. Die Metallplatte wird beispielsweise
an Hass* geleg* asfl dient als Gegenelektrode, Der Codierer
kann einen Hoebfretiuiiusgenerator vmä eine Brüokensohaltung aufweisen,
die feei Aiuaaitoerto^ an die Tastelektrode oder bei deren
Berührung veretimnfc wird. Eine andere Möglichkeit besteht darin,
äafi der Codierer ein*» Oszillator aufweist, dessen Frequenz durch
öie Kapazität ewisobt» 4er £astelektrode und der zweiten Konden-
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satorelektrode, vorzugsweise Masse, bestimmt ist. Eine weitere
Möglichkeit besteht darin, daß der Codierer einen Oszillator aufweist, dessen Schwingeinsatz durch die Kapazität des außen
angeschalteten Kondensators veränderbarer Kapazität hergestellt wird oder aufgehoben wird.
In der Figur 5 ist eine vorteilhafte Realisierungsmöglichkeit einer Schalteinrichtung nach Figur 2 dargestellt, die mit codierten
Impulsfolgen arbeitet. Es ist dabei der Einfachheit halber jeweils nur ein Repräsentant, nämlich der Codierer 31
rait dem Befehlsgeber 11 und der Decodierer 61 mit dem Schaltgerät
81, dargestellt. Codierer und Befehlsgeber sind zu einem Betätigungsteil 20 und Decodierer und Schaltgerät zu einem
Schaltteil 60 baulich vereinigt. Beide Teile sind auf der Ringleitung 40 angeordnet. Die Leitung 50 bildet den Hauptkanal. In
der Ringleitung 40 iöt außerdem ein zentrales Steuerteil 30 so
angeordnet, daß auf der einen Seite dieses Steuerteils sämtliche Betätigungsteil und auf der anderen Seite sämtliche Sohaltteile
liegen. Betätigungsteil, Steuerteil und Schaltteil weisen je
zwei Anachlußeinheiten 201, .202, 301, 302 und 601, 602 mit jeweils
fünf Anschlüssen für fünfadrige leitungen oder Folienleitungen auf. Diese Anschlüsse sind mit den Bezugszeichen
2011 bis 6025 versehen. Der Codierer 31 besteht aus einem digitalen Zähler 25, der über einen Setzeingang 254 durch einen Setz-
und Startimpuls auf variable Anfangswerte, die an Paralleleingängen
251 bis 253 als Digitalwort anliegen, setzbar und startbar ist, aus einem Speicher 26 für einen Anfangswert, aus einem
Tor 27 mit mindestens zwei Eingängen und aus einem Wandler 28, der das vom Befehlsgeber 11 erzeugte Befehlsgebersignal in einen
digitalen Impuls umwandelt, der an seinem Ausgang 281 abgegeben wird» Der Ausgang 281 des Wandlers ist über das Tor 27 mit dem
Setseingang 254 des Zählers verbunden. Der zweite Eingang des Tores 27 ist mit einer Bus-Leitung 90 verbunden, während der
Zähleingang 255 des Zählers mit einer Taktleitung 80 verbunden
ist. Der Zähler weist eine Hilfseinrichtung mit einem ersten Ausgang 256, an dem codierte Zählimpulse während der Zähldauer
vom Anfangswert bis zu einem vorgebbaren Zählendwert abgegeben
werden und mit einem zweiten Ausgang 257, an dem während dieser
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Zähldauer ein Sperrimpuls von der Breite der Zahldauer abgegeben wird. Der erste Ausgang der Hilfseinrichtung ist mit dem
Hauptkanal 50 durch eine elektrische leitung, die den Zweig~
kanal 51 (siehe Figur 2) bildet, verbunden. Der zweite Ausgang ist an die Bus-Leitung angeschlossen. Pur die "Hilfseinrichtung,
die hier als im Zähler vorhanden angenommen ist, wird im folgen« den noch eine Reälisierungsmöglichkeit angegeben werden. Das
gleiche gilt für den Wandler. Der Speicher 26 wird vorteilhafterweise als ein programmierbarer Pestwertspeicher realisiert.
Er kann vorteilhaft so ausgeführt werden, daß von jeder einzelnen
wegführt Leitung der Ringleitung 40 je eine Stichleitung, die sich zu den
Paralleleingängen des Zählers verzweigt und deren Zweige nach freier Wahl unterbrochen werden können. Bei den meisten im
Handel erhältlichen Logikbausteinen wie Zähler usw. liegen freie Eingänge definiert auf Versorgungspotential ( "1"
bei positiver Logik). Es ist dann lediglich eine Stichleitung von der Masseleitung her notwendig. In der Pigur 5 ist eine
solche Stichleitung durch die sich zu den Paralleleingängen 251 bis 255 verzweigende Leitung 261 dargestellt. Z.B. ist nur der
zum Eingang 251 führende Zweig unterbrochen, so daß der Anfangswert für den Zähler durch das Digitalwort "100" gegeben ist
(die untere Leitung der Ringleitung 40 sei hier und im folgenden die Masseleitung, während die andere die Versorgungsleitung ist).
Das zentrale Steuerteil 30 enthält ein zentrales elektrisches
Versorgungsgerät 35, z.B. ein Netzgerät oder eine Batterie, zur
Versorgung der an die Ringleitung angeschlossenen Schwachstrom-«
verbraucher, einen zentralen Zähltaktgeber 36, der an seinem Ausgang 361 Zähltakte über die Taktleitung 00 den Zähleingängen
der daran angeschlossenen Zähler zuleitet, einen νordorflankengesteuerten
monostabilen Multivibrator 37 und einen rückflankengesteuerten monostabilen Multivibrator 38, die beiöo eingangsseitig
an die Bus-Leitung 90 angeschlossen sind. Vota Ausgang 371 bzw. 381 der beiden Multivibratoren führt eine Leitung 901
bzw. 902 zu den Decodierern weg.
Der Decodierer 61 ira Schaltteil 60 enthält einen auf einen vorgebbaren
Anfangswert setzbaren, in eine vorgebbar© Richtung
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zählenden, über Parallelausgänge 651 "bis 656 parallel auslesbaren
Zähler 65 und eine Decodierung 66 mit Baralleleingängen 661 "bis 666 plus einem Aktivierungseingang 660 . Der Zähleingang
dea Zählers 65 ist alt dem Bezugszeichen 657 versehen
und mit dem Hauptkanal 50 über eine elektrische Leitung, die den
Zweigkanal 55 bildet, verbunden. Der Zähler 65 weist einen Setzeingang 657 zum Setzen des Zählers auf den vorgebbaren Anfangswerf
und zum Starten des Zählvorganges auf, der mit der Leitung
91 verbunden ist. Der Aktivierungseingang 660 ist an die Leitung
92 angeschlossen. Der Ausgang 667 der Decodierung und die untere leitung 40 Bind an das Schaltgerät 81 angeschlossen. Die Parallel
mmgänge des Zählers sind frei wählbar an die Paralleleingänge
ier Decodierung anschließbar. Darüber wird aber noch Häheree
tttl der Beschreibung der Wirkungsweise dieser Schalteinrichtung
■•»geführt werden.
Statliobe Leitungen zwischen den einzelnen Bauteilen können ale
Mttradrige Leitungen, beispielsweise als Folienleitungen oder
als mehradrige· Bandkabel ausgeführt werden, während sie in den
einzelnen Bauelementen festverdrahtet, beispieleweise ale ge-Afttokte
Schaltung ausgeführt werden können. Die einzelnen Teile*
•fr Codierer und Decodierer können diskret aus käuflichen Logik-
!•asteinen aufgebaut oder als aonolitbieoh integrierte Sohal-
«tngen hergestellt werden.
1* der Figur 5 sind die Versorgungsleitungen su den Zählern,
ütren, Wandlern ttsw. der Übersichtlichkeit halber nicht eingezeichnet.
der Figur 6 «ei die Virknagsweiee der in Figur 5 dargestellten So halt einrichtung näher erläutert. In der figur 6 sin4
HpulBdiagramiue I bis VI Über die Reit t dargestellt. An den,
der Äähler eä«tlioher Bet&tigungsteile liegen di·
Zähltaktgenefator 36 erzeugten taktiepulee X an. Bei» Bt- ]f
-tätigen eines de» Befehlsgeber *ua Zeitpunkt t^, beispielsweise
«es Befehlsgeberi It, wir« vom Wandler 28 ein kurs*eitiger Ie-S
yula vom Ausgang 281 über das for 27, welches ift figur 5 «in
UND-Gatter ist, auf den Setseingang 254 aes Kfthlere 25 gegeben.
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Die Vorderflanke dieses Impulses bewirkt, daß der Zähler 25 das im Speicher 26 stehende Digitalwort (beispielsweise das
Wort "100") übernimmt und in Richtung des vorgebbaren Zählendwertes,
beispielsweise "000" oder "111", zu zählen beginnt. Gleichzeitig gibt die Hilfseinrichtung über den Ausgang 257
einen Sporrimpuls III auf die Leitung 90 und damit gleichzeitig auf die Tore sämtlicher Betätigungsteile. Die Hilfseinrichtung
gibt am Ausgang 256 Taktirapulso II so lange ab,
bis der vorgebbare Zählendwert erreicht ist. Mit dem letzten
Impuls der Taktimpulse II wird gleichseitig der von der Hilfseinrichtung am Ausgang 257 abgegebene Impuls III beendet. Die
Taktimpulse II gelangen über die Leitung 50 direkt auf die Zähleingänge der Zähler in sämtlichen Decodierungen. Dor Impuls
III gelangt über die- Leitungen 90 auf die beiden monostabilen Kultivibratoron 37 und 38 ira Steuerteil 30. Außerdem bewirkt
der Impuls III, daß sämtliche Betätigungsteile während
der Zähldauer t2 -■ t^ nicht betätigt werden können. Die 'Vorderflanke
des Impulses III aktiviert den monostabilen Multivibrator 37» dessen Ausgangsirepuls IV auf die Setseingänge der Zähler
sämtlicher Decodierer 61 gelangt. Gleichzeitig gelangen die Taktimpulse
II auf die Zähleingangο der Zähler sämtlicher Decodierer,
Mit dem vom Multivibrator 37 abgegebenen Impuls IY beginnen die
Zähler in den Decodierer?! von vorgebbaren Anfangswerien die .Anzahl der Impulse II zu zählen. Mit Beendigung des letzten dor
Impulse II zum Zeitpunkt t? wird durch die Rückflanke den
Impulses III der Multivibrator 28 aktiviert und gibt den Aktivierungsimpuls
V auf die Deeodierux^gen. Nur die Deeoüierungeru
die auf den durch die Anzahl der Impulse? II vorgegebenen und
erreichten Zählondwert eingestellt sind, geben zu diesem Zeitpunkt
an ihren Ausgängen einen Scbaltitnpuls VI ab.
Der vorgebbarβ Anfangswert und die Zählrichtung der Zähler in
den Decodierungen können prinzipiell beliebig gewählt werden.
Es ist bei deren Vorgabe lediglich die Decodierung auf den
oodierton Zählendwert richtig oinzui
TJm das Einstellen der Decodierungon möglichst übersichtlich
zu gestalten, ist es zweckmäßig, wenn für die Zählanfangswertg
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und Zählendwerte in den Zählern der Decodierer die Anfangswerte und Zählendwerte der Zähler in den zugeordneten Codierern
verwendet werden. Zwei Fälle können dabei unterschieden werden: a) Der Zähler im Decodierer wird auf den Zählendwert des Zählers
im zugeordneten Codierer gesetzt und zählt in Richtung des Anfangswertes des zugeordneten Codierers. b) Der Zähler im Decodierer
wird auf den Anfangswert des Zählers im zugeordneten Codierer gesetzt und zählt in Richtung des Zählendwertes des
Zählers im zugeordneten Codierer. Im Falle a) ist die Decodierung auf den Anfangswert des Zählers im zugeordneten Codierer, im
Falle b) auf dessen Endwert einzustellen. Im Falle b) ist es notwendig, da die Anfangswerte der Zähler in den Decodierern variieren,
daß die Zähler in den Decodierern auf variable Anfangswerte einstellbare Zähler sind. Das Einstellen auf den Anfangswert kann wie in den Codierern mit einem programmierbaren Festwertspeicher
geschehen. Es ist weiter zweckmäßig, wenn die Zähler in den Codierern zu einem für alle Zähler gleichen
Zählendwert zählen.
Als Decodierung kann,, wie in Figur 5 schon angedeutet, ein UFD-Gatter
verwendet werden. Es werden dabei nur Parallelausgänge des Zählers im Decodierer an einen Paralleleingang des Gatters angeschlossen,
die auf logisch "1" beim Erreichen des oodierten Zählendwertes im Zähler liegen. Alle anderen Paralleleingänge
des Gatters v/erden fest auf logisch "1" gelegt (in den meisten
handelsüblichen Gattern genügt es, diese Eingänge freizulassen).
Es kann dabei aber zu Fehlschaltungen kommen. Fehlschaltungen worden sicher vermieden, wenn man zusätzlich den invertierten
Zählendwert benutzt. Dieser invertierte Zählendwert steht bei Zählern in der Regel an zusätzlichen Parallelausgängen zur Verfügung.
In der Figur 5 seien beispielsweise die Parallelausgängo
651, 653 und 655 die Ausgänge für den Zählwert und die Parallelausgänge 6[52, 654 und 656 die Ausgänge für den invertierten
Zählwert. Nur Parallelausgänge, die beim Erreichen des
Zählendw-.u-tea auf logisch "1" liegen, werden an einen Eingang
des Gatters angeschlossen (das Gatter muß selbstverständlich mindestcny so viele Paralleleingänge aufweisen, wie Parallel-VPA
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ausgänge am Zähler vorhanden sind). In der Figur 5 ist beispielsweise
als Zählendwert das Digitalwort "100" angenommen (das höchste Bit liege am Ausgang 651). Der invertierte Zählendwert
ist dann durch das Digitalwort "011" gegeben. Danach sind, wie in Figur 5 gezeichnet, die Barallelausgänge 651, 654
und 656 an jeweils einen Paralleleingang des Gatters anzuschließen.
Der Aktivierungsirapuls für den Aktivierungseingang
660 des Gatters muß selbstverständlich ein "1"-Impuls sein.
In der Figur 7 ist eine Realisierung des Zählers 25 mit der
Hilfseinrichtung angegeben. Sie besteht aus dem eigentlichen Zähler 250, einer Decodierung 700, einem Tor 500 (UED-Gatter)
mit zwei Eingängen und aus einem RS-Flipflop 600. Dem Zähleingang
2501 des eigentlichen Zählers ist das Tor vorgeschaltet,
dessen einer Eingang den Zähleingang 255 des Zählers 25 bildet. Der Zähleingang 2501 des eigentlichen Zählers ist mit dem ersten
Ausgang 256 des Zählers 25 verbunden. Der andere Eingang de3
Tores ist an den Q-Ausgang des Flipflops 600 angeschlossen. Der Ausgang 7001 der Decodierung 700 ist an den Rücksetzeingang
R des Flipflops angeschlossen, während der S-Eingang mit dera Setzeingang 254 des Zählers 25, der zugleich den Setzeingang
des eigentliche^. Zählers 250 bildet, verbunden ist. Der Q-Ausgang
des Flipflops ist mit detc zweiten Ausgang 257 des Zählers
25 verbunden. Der eigentliche Zähler 250 ist ein parallel auslesbarer
Zähler, der Parallelausgänge zur Entnahme des Zählerstandes aufweist. Diese Parallelausgänge sind mit Paralleleingängen
der Decodierung 700 verbunden. Der eigentliche Zähler muß natürlich ein Zähler aein, der auf variable Anfangswerte setzbar
ist. Die Paralleleingange 251 bis 255 des Zählers 25 bilden zu~ gleich seine Paralleleingänge,
Es ist zweckmäßig, Binärzähler zu verwenden, die ein Fulldurchgangsschaltwert
oder ein Überlaufscbaltwerk aufweisen. In diesen Zählern ist die Decodierung 700 dann in Form eines dieser Schaltwerke
schon; vorhanden. Solche Zähler sind handelsüblich. Beispielsweise
ist ein solche Zähler im Siemens Datenbuch 1974/75
Band 1, »Digitale Schaltungen MOS", S. 186-188 dargestellt und beschrieben.
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Die Wirkungsweise der Schaltung ist folgende: Ein Setzirapuls
auf den Eingang 254 setzt zugleich das Flipflop 600, wodurch das UND-Gatter 500 die Taktimpulse durchläßt. Gleichzeitig
liegt am zweiten Ausgang 257 der Sperrimpuls an. Der Zähler zählt die auf den Eingang 2501 gelangenden Taktimpulse, die
-zugleich am Ausgang 256 abgegeben werden. Wird der vorgegebene Zählendwert im Zähler erreicht, gibt die auf diesen eingestellte
Decodierung am Ausgang 7001 einen Impuls ab, der das Flipflop rücksetzt und damit das Tor sperrt. Gleichzeitig werden alle
Betätigungsteile wieder zur Betätigung freigegeben.
In der Figur 8 ist eine Variante einer Schalteinrichtung nach Figur 5 dargestellt. Sie ist ähnlich wie die in der Figur 5
aufgebaut. Übereinstimmende Teile im Schaltungsaufbau sind daher mit den gleichen Bezugszeichen wie dort versehen. Der Unterschied
zu der Schaltung in Figur 5 besteht im wesentlichen darin, daß anstatt des Zählers 25 im Codierer ein taktunabhängig setzbares
Parallel-Serien-Schieberegister 85 und im Decodierer 61 ein taktunabhängig setzbares Serien-Parallel-Sehieberegister
86 verwendet wird. Die Paralleleingänge 851, 852 und 853 des Parallel-Serien-Schieberegisters 85 sind mit den Ausgängen
des Speichers 26 verbunden, der Ausgang des Tores 27 ist auf den Setzeingang 854 geschaltet, der Zähltakteingang 855 ist an
die Leitung 80 angeschlossen und der Sorienausgang 856 mit dera
Hauptkanal über eine elektrische Leitung als Zweigkanal 51 verbunden. Die Parallelausgänge 861 bis 865 des.Serien-Parallel-Sohieberegisters
86 im Decodierer sind wie in der Figur 5 mit
der Decodierung 66 verbunden} der Serieneingang 867 den Registers
ist mit dem Hauptkanal 50 über eine elektrische Leitung als Zweigkanal 55 verbunden. Der Takteingang 866 des Registers
86 ist über einen zusätzlichen Anschluß 6016 auf der Anschlußeinheit 601 durch eine Leitung 87 mit dem Ausgang 361 des Taktgebers 36 verbunden. Eine Hilfseinrichtung in den Betätigungsteilen
sorgt weiterhin dafür, daß während der Schiebedauer eines dieser Betätigungsteile alle anderen Betätigungsteile für
die Betätigung gesperrt sind. Diese Hilfseinrichtung kann beispielsweise darin bestehen, daß jedes Parallol-Serien-Sohieberegister
Parallelausgänge aufweist, die mit einem ODER-Gatter
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verbunden sind. In der Figur 8 ist dieses ÖDER-€katter »it 800
besöictoet. Der Ausgang dieses ÖDER-Gatters ist mit der Leitung
90 verbanden- In der in Figur 8 dargestellten Sctoaltungsvariante
kanu fler racmostabile Kalti¥iibrator 37 ίνα Steuerteil und damit
auch der AnsubluB 6012 auf der Amseßlaßeinfaeit 601 entfallen.
Darait Genötigt jede Anschlußeinheit wiederum lediglicb fünf
Anschlüsse«
Die Arbeitsweise der in Figur 8 dargestellten Schaltung 1st
folgende: Durch .Betätigen des Befetalsgeteers 11 wird das Schieberegister
85 ulber seinen Setzeingang 854 auf den im Speicher
26 stehenden Infangawert geeetEt« Cleicbzeitig geht der Ausgang
des fores auf logisch "1" «nd damit auch die Leitung 90.
Dadurch sind alle anderen Betätigungsteile während der Scbiet>edaaer
für die Betätigung gesperrt. Der gesetzte Wert wird ifber
den Serienausgang 856 auageaohohen und gelangt über den Serieneingang
867 in das Serlen-Earallol-Scbieljeregister 86. Mt dem
EerausöclaieTbeii des toöeiasten gesetzten Bits dee Infangswertes
aus dera Schieberegister 85 wird der Ausgang ass ODER-Gatters
wiederum aaif logiscb m0m göeetst. Dadurch wird der monostaMle
Multivibrator 38 aktiviert» Der von ihto abgegebene" Impuls
aktiviert die Becodierwng 66. Da in diesem Augenblick im
Schieberegister 86 der Jkifangs^ert des Speichere 26 steht,
gibt diesen den Scbaltirapöls a"b.
Anstatt eines ODER-Gatters als Decodierung in der Schalteinrichtung
naeto 31IgUr 8/Scann in Codierer auch vorteilhaft ein
SBOJiO σ tab i ler flaltivibrator verwendet werden. Der
Multivibrator ist elngaa^sseitig an äen Setzeingang 854 und sein
Ausgang an die feiturig 30 anzuschließen.. Mit einem Setzimpuls
am Sptseingais^ 854 wird er angestoßen und liefert seinen Ausgan/rniispuls
als Sperr!tipuls auf die Leitung- 90. Die Dauer des
Ausgcmgoirrrpalses ist natürlich mindestens eo groß wie die Schiobedauc:';
iiunj lloraucBchiel>en des Anfangawertes aus dem Register
su wählen. Vorteilhaft ist es, mit fester Schiebedauer in ollen
Betätigungsteiles zu artelten-(beispielsweise 8 Takte für 256
Verbraucher).
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25A3028 -JW.
Es sind auch in der Figur 8 die Versorgungsleitungen von· dem
Leitungspaar 40 zu den Schwachstrotoverbrauchern der Übersichtlichkeit
halber nicht eingezeichnet.
Als Schieberegister können die im Siemens Datenbuch 1974/75
Band 1, "Digitale Schaltung MOS" auf S. 209 - 214 angegebenen Schieberegister verwendet v/erden. Es handelt sich dort um
8-Bit-Schieberegister, deren Paralleleingänge mit A bis H,
deren Parallelausgänge mit Q» bis QU bezeichnet sind. Der Setzeingang
ist dort mit S bzw, S1 (Reohts-Links-Schiebebetrieb)
bezeichnet, während der Takteingang mit T bezeichnet ist. Als Serienausgang kann der Ausgang Qt, bzw. der Ausgang Q^ (je nach
Schieb'erichtung) verwendet v/erden.
Die in der Figur 8 dargestellte Schalteinrichtung mit Schieberegistern
hat gegenüber der Schalteinrichtung mit Zählern nach Figur 5 u'.a. den Vorteil, daß bei einem n-ötelligen Schieberegister jedes der möglichen codierten Signale für 2n-1 Verbraucher
maximal nur n-Schiebeirapulee notwendig sind, während bei nstelligcn
Zählern dafür maximal 2n-Zählitopulse notwendig sind.
Dadurch hat wan bei Verwendung von Schieberegistern allgemein eine kürzere Übertragungsdauer unci außerdem eine höhere Störsicherheit.
Es ist weiter von Vorteil, wenn dc;r TaktiTnpulf!gebcr,dor der
Zäbliapulije bzw. Schiebeiurpulse erzeugt, nur während eier Zähldauer
bsw. Schiebedauer arbeitet, Pol. don Schalteinrichtungen
mit zentralem 'iiVkt gebet? nach den Figuren 5 und 8 kann dies so
geschoben, daß eier Sper:c;L«jpulß dcvn Taktgeber steuert. Mit der
VordorflfnYke de;s Sperrinipulses wird der Takt gebor über einen
elektronischen Schalter ein- und mit der Rückflanke wird der fclfilrti'onix^cho Schalter wicdos: geöffnet. Der Vorteil liegt darin,
daß die Vcrluotl;.:! stung des ^n]L ^-ibera utar], reduziert wird. Der
r!l;tVt-gft];-i"..' Vii.7?«"3 k11I1?.sei tig nur ο^··χ oingeychaltet, wenn ein Befoblcrccl':T
benötirt vi.rd«
In «3en F:!f;uron 5 unü 8 Bind die Ausgönge 255 bzw. 855 direkt
wit der Tfeitui)^ 50 verbunden gezeichnet. Dies geschah nur der
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Übersichtlichkeit halber. In einer praktischen Realisierung müssen diese Ausgänge natürlich entkoppelt sein. Dies kann auf
einfache Weise dadurch realisiert werden, daß sämtliche Ausgänge über eine gemeinsame "ODER"-Schaltung mit der Leitung 70
verbunden werden. Besonders geeignet ist dabei eine verdrahtete "ODER"-Schaltung. Eine Realisierung von verdrahteten "ODER"-Schaltungen
("wired or")ist bei Walter Wolfgarten "Binäre Schaltkreise",
1972, Dr. Alfred Hüthig Yerlag, Heidelberg, S. 59-60
beschrieben. Auch Bua-Systeme sind geeignet. Bus-Systeme sind
ebenfalls in "Binäre Schalt kreise"auf S. 202 ff näher boschrie- ■
ben.
In der Figur 9 ist in einera Blockschaltbild eine Schalteinrichtung
mit einem zentralen Decodierer dargestellt. Entsprechende Bauteile und Leitungen sind wie in der Figur 2 bezeichnet. Der
Übertragungshauptkanal 50 mündet in den zentralen Decodierer Von der Ausgangsseite des zentralen Decodierers geht ein Bündel
von Übertragungskanälen 92 bis 97 ab. Jeder dieser Übertragungskanäle
führt zu genau einem Schaltteil.
Eine besonders vorteilhafte und einfache Realisierungsmb'glichkeit
des in Figur 9 dargestellten Blockschaltbildes erhält man, wenn
man elektrische Digitalsignale verwendet, die parallel über mehradrige elektrische Leitungen, z.B. mit D Adern, übertragen v/erden.
Als zentralen Decodierer kann man dann eine "1 aus in "-De codierung
verwenden..Eine solche "1 aun m"-Decodierung ist beispielsweise
im Siemens Datenbuch 1974/75, Band 1, "Digitale Schaltungen MOS"
auf den Seiten 337 - 339 dargestellt und beschrieben. Jeder
Coälerer erzeugt ein ihtn zugeordnetes Digitalwort und der zentrale
Decodierer ordnet diesem Digitalwort einßii soiner Ausgänge
zu. Jeder Ausgang dos zentralen Decodierer^ ist durch
eine elektrische Leitung nut genau einew Schaltieil verbundGn.
Dadurch wird jedem Betätigungsteil genau ein Sohaltteil zugeordnet. Die Sicherheit go gen .Falucbcocii^icung· kann auf einfache
Meise dadurch erhöbt werden., daß die Mgitalsi^iiiile sehr kuraseitig
(beispielsweise^ ms ) am Eingang cles aontralen Decodierers
anliegen.
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Die Codierer können auf einfache Weise dadurch realisiert werden, daß jeder eine Anzahl von parallel geschalteten Yerstärkern
enthält. Die Anzahl dieser Verstärker ist gleich der Anzahl der im zugehörigen Digitalwort enthaltenen Bits za
wählen. Die übrigen Leitungen werden entweder an Hasse oder an die Versorgungsspannung gelegt. Die Eingänge der Verstärker
werden mit der Ausgangsseite dea Befehlsgebers bzw. Wandlers
verbunden . Die Befehlsgeber sind dabei so zu gestalten, daß sie bei Betätigung kurzzeitig einen Impuls abgeben.
In der Figur 10 ist ein Beispiel für einen Befehlsgeber, der aus einem Kondensator 110 veränderbarer Kapazität besteht und
einen daran angeschlossenen Wandler dargestellt. Die Anordnung ist für alle vorstehend beschriebenen Schalteinrichtungen verwezidbar.
Eine auf Hull abgeglichene RG-Brückenschaltung axt deta
Kondensator 110, einem Kondensator 106 und zwei Widerständen
107 und 108 ist an eine Wecbselspaiinungsquelle angeschlossen.
In den Schalteinrichtungen nach Figur 5 und Figur 8 kann das« der zentrale Zähltaktgeber verwendet werden, so daß die BrSckenschaltung
in jedem Betätigungsteil lediglich an die Masseleitung
(untere Leitung 40, siehe Figur 5 oder 8) und an die Saktlei—
tung 80 anzuschließen int. In die Brücke ist ein Differenzverstärker
109 göBchaltet, der die durch Verändern der Kapazität
des Kondensators 110 (beispielsweise durch Annähern oder Berühron)
erzeugte Spannung verstärkt. Dem Ausgang des Differenzverstärker.^
ist ein Schwellwertschalter 111 nachgeschaltet, der die Wechselspannung am Ausgang des Differenzverstärkers zu
RechteclrimpulDen formt. Dem Schwcülv/ertschalter ist ein iBono-Btabiler
MultivibratorVnachgeschaltet, der vom ersten Impuls
auD äcji Schwellwertschalter angestoßen wird und der an seinem
Ausgang einen längeren Ausgangsimpul3 als Setzimpuls liefert.
Dadurch werden eventuell störende Folgeirapulse aus dem Schwellwert
schalter eine gev/isse Zeit unterdrückt. Die Impulslänge des Au;.v-erif,oimpülGC3 sollte etwa der einer mittleren natürlichen Be-tät.ir.:-T5.gszoit
heim Betätigen des Befehlag<.;l>er3 entsprechen. Bei
dun oühaltöiiiriehtung-en nach Figur 5 und Figur 8 sollte der
zudem langer alt? der Sperrimpuls sein, daxait der
nicht gestört wird. Der Au^gangsitnpuls kann entweder
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. Vr.
direkt als AusgangsimpulB des Wandlers verwendet werden oder,
falls notwendig, durch einen vorderflankengesteuerten monostabilen Multivibrator in einen Impuls mit einer nach Bedarf
kurzen Impulsdauer umgewandelt werden, der dann den Ausgangsimpuls
des Wandlers bildet. Schaltungen mit Befehlsgebern und Wandlern sind im übrigen in "Electronic Circuits Manual", 1971,
McGraw and Hill angegeben.
Patentansprüche
10 Figuren
10 Figuren
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Claims (1)
- Patentansprüche1. Schalteinrichtung für ferngesteuerte elektrische Verbraucher, die einsein oder in Gruppen durch wenigstens einen, ein elektrisches Schaltsignal erzeugenden Befehlsgeber von einer oder mehreren Stellen aus über mindestens ein Schaltgerät, welches einerseits durch einen, wenigstens aus einer Hin- und RückLeitung bestehenden SchwachStromkreis mit dem Befehlsgeber und andererseits durch elektrische Leitungen mit wenigstens einem elektrischen Verbraucher verbunden sind, wahlweise ein-, umoäer ausgeschaltet werden kann, dadurch gekennzeiohnet, daß im Schwaclistrouikrois zwischen Befehlsgeber und Schaltgerät wenigstens ein Codierer angeordnet ist, der durota elektrische Leitungen iu.lt dem Befehlsgeber verbunden ist und der das von diesem erzeugte Schaltsignal in ein codiertes Signal umwandelt, daß zwischen Codierer und Schaltgerät wenigstens oin Decodierer angeordnet ist, der·1 einerseits durch elektrische Leitungen mit dora Codierer und andererseits durch elektrische Leitungen mit dem Scholtgerät verbunden ist, daß das codierte Signal über einon Übcrtragungskanal dem Decodierer zuleitbar ist, der dac codierte Signal in ein Schaltsignal zur Bo tat igung des Schaltgorätes uuiwandelt. -2. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch g θ k e η η -% ο i c h η ο t , daß der Scbv/acbatrorakreis als wenigstens eine Ringleitung ausgebildet ist, an die einerseits jeder Codierer und andererseits wenigstens jedes Schaltgerät angeschlossen ist.3. Schalteinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e -k ö η η '/, (j i c h η G t , daß der Decodierer als zentraler D'.ooäieror ausgebildet ist, von dessen Ausgangeseite aus die Sohaltsiyiiale über einzelne Übartragungskanäle ·δ\χ den einzelnen Sc-haltgeräton verteilbar r.iiid.VPA 9/710/3029
VPA 9/710/3030709815/0A324. Schalteinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e η η zeichnet , daß für jedes Schaltgerät ein eigener Decodierer vorhanden iat.5. Schalteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4> dadurch gekennzeichnet , daß der Übertragung «kanal als wenigstens ein Hauptkanal ausgebildet ist, in den wenigstens von jedem Codieror her ein Zweigkanal einmündet und der entweder in den zentralen Decodierer mündet oder von dem aus zu jedera Decodierer ein Zweigkanal abzweigt.6. Schalteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß jeder Codierer ein digital codiertes Signal erzeugt.7. Schalteinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß der Codierer ein elektrisches Signal erzeugt und daß der Übertragungskanal aus wenigstens einer elektrischen Leitung besteht.8. Schalteinrichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet , daß das Signal aus einem codierten Digitalwort besteht, welches bei Betätigung des Befehlsgebers kurzzeitig an Parallelausgängen dos Codicrers anliegt und parallel über mehradrige Leitungen übertragbar ist.9. Schalteinrichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet , daß das Signal aus einer codierten Impulsfolge, die über eine Leitung übertragen wird, besteht.10. Schalteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet , daß eine Sperrvorrichtung vorhanden ist, die während der Übertragung des codierten Signals die übrigen Codierer für die Abgabe eines Signals sperrt.11. Schalteinrichtung nach Anspruch 4, 5 und 8, dadurch g e kennzeichn et, daß ,jeder Codierer Mindestens eine digitale Zählscbultung aufweist, die bei Betätigung des VPA 9/710/3029VPA 9/710/30'iö 70 9 815/0432Befehlsgebers auf einen codierten Anfangswert setzbar ist, die die von einem Ausgang eines Zähltaktgebers abgegebenen und auf den Zähltakteingang der Zählschaltung gegebenen Zähltaktimpuls des Zähltaktgebers zählt und die an einem Ausgang so lange Impulse auf den Übertragungskanal abgibt, bis ein fester Zählend-. wert in der Zählschaltung erreicht ist.12. Sohalteinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet , daß dia digitale Zählschaltung ein taktunabhängig setzbares Parallel-Serien-Schieberegister ist, dessen Serienausgang an den Übertragungskanal angeschlossen ist.15. Schalteinrichtung nach Anspruch 2, 4 und 10, dadurch gekennzeichnet, daiB in der Ringleitung ein zentrales Steuerteil, welches wenigstens ein Versorgungateil für dieRingleitung und einen ebenfalls davon gespeisten zentralen Zähltaktgeber sur Erzeugung der Zähltaktiiiipulse für sämtliche digitalen Zähisohaltungen οο angeordnet ist, daß dor Ausgang des Zähltaktgebers mit dem Zäbltaktoingang oiiios jeden Codierers verbunden ist.14. Schalteinrichtung nach Anspruch 11, 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet , daß jeder Decodierer eine digitale
Zählschaltimg, die die vom Codierer abgegebenen Impulse zählt
und eine !Decodierung, die den jeweiligen Zählwert in der Zählschaltung überprüft und din beit» codierten Zählendv/ert den
Schaltiiupuls abgibt, aufweist.15. Schalteinrichtung nach Anspruch 12 und 14, dadurch gekennzeichnet , daß die digitale Zählschaltung im Decodierer ein t;at.tunabh;riii:ig setübares Serien-Parallol-Sohieberegister
ist, dossen Sorioneingang an den Übertragungskanal angeschlossen ist.16. Schalteinrichtung nach Anspruch 15 und 15, dadurch g e k e η η -. zeichnet , daß der Schiebetakteingang des Serien-Parallel-Schieberegisters an den zentralen Zähltaktgeber angeschlossen ist.VPA 9/7I.O/5029' YPA 9/710/5030 709815/04 3217. Schalteinrichtung nach Anspruch 10 und Η, 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet , daß die Zählschaltung eines jeden Codierers eine Vorrichtung aufweist, die an einem Ausgang während der Zäbldauer in der Zählschaltung einen so lange andauernden Sperrimpuls abgibt, der über mindestens eine elektrische Leitung auf ein in jedem Codierer angeordnetes Tor gelangt und dieses für die Dauer des Sperrimpulses für-die vom Befehlsgeber erzeugten Setz- und Startimpulse sperrt.18. Schalteinrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet j daß im zentralen Steuerteil zwei monostabile Multivibratoren angeordnet sind, auf deren Eingänge der Sperrimpuls gebbar ist, von denen der eine auf die Yorderflanke, der andere auf die Rückflanke des Sperrimpulses anspricht, daß der Vorderflankenirapuls des einen Multivibrators als Startimpuls für die Zählschaltung auf deron Starteingang und der Rückflankenimpuls des anderen Multivibrators als Aktivierungsimpuls für die Decodierung auf einen derer Eingänge gebbar ist.19. Schalteinrichtung nach Anspruch 3 und 5, dadurch gekennzeichnet , daß jeder Codierer einen Digitalwortopeichere aufweist, in dem jeweils ein codiertes Digitalwort abspeicherbar ist, welches beim Betätigen des Befehlsgebers kurzzeitig auf den aus parallelen elektrischen Leitungen bestehenden Übertragungskanal gebbar ist.20* Schalteinrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet , daß der Digitaiwortspeicber ein programmierbarer Festwertspeicher ist.21. Schalteinrichtung nach Anspruch 19 und 20», dadurch gekennzeichnet , daß der zentrale Decodierer aus einer 1 aus m-Decodierung besteht, wobei m die Anzahl der Bitu der auf ihre EingangsseIte gegebenen Digitalwörter bedeutet und daß jeweils einer ihrer 2 m Ausgänge rait genau einem Scleitgerät verbunden ist.VPA 9/710/3029
VPA 9/710/3030709815/043222. Schalteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet , daß Befeblsgeber und Codierer zu einem Betätigungsteil baulich vereinigt sind.23. Schalteinrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet , daß das Betätigungsteil wenigstens eine Anschlußoinheit für Folienleitungen aufweist.24. Schalteinrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet , daß die Anschlußeinheit eine Schnellmontageklemtne ist.25. Schalteinrichtung nach Anspruch 4» dadurch gekennzeichnet , daß der Decodierer und das Schaltgerät zu einer Baueinheit vereinigt sind.26. Schalteinrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet , daß die Baueinheit eine Anschlußeinheit für Mehradrige Leitungen auf v/eist.27. Schalteinrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet , daß das zentrale Steuerteil wenigstens eine Annchlußöinheit für Folienleitungen und/oder wenigstens eino Anschlußeinheit für mehradrige Leitungen aufweist.28. Schalteinrichtung nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet , daß Befeblsgcber, Codierer und Anschlußeinheit auf einer dünnen, vorzugsweise weniger als 5 tnnj starken Trögerplatte angeordnet sind, wobei die An- · Schlüsse der Auschlußeinheit mit Ausgängen und Versorgungsanschlüssen äea Codiercrs und Eingänge des Codierers mit Ausgängen de3 Befehlsgcbers verbunden sind.29. Schalteinrichtung nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet , daß der Codierer als integrierte Schaltung ausgebildet ist.VPA 9/710 /"6 02 9
VPA 9/710/3030709818/043230. Schalteinrichtung nach Anspruch 28 oder 29, dadurch g e kennzeichnet , daß der Befehlsgeber aus einem Kondensator veränderbarer Kapazität rait einer als Tastelektrode ausgebildeten Kondensatoreloktrode besteht, der weniger als einen Meter vom Codierer entfernt auf der Trägerplatte aufgebracht ist und dessen Elektroden mit Eingängen des Codierers durch elektrische Loitungen verbunden sind.31. Schalteinrichtung nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet , daß der Codierer einen Hochfrequenzgenerator und eine Brückenschaltung aufweist, die bei Annäherung an die " Tastelektrode oder bei deren Berührung verstinraibar ist.32. Schalteinrichtung nach Anspruch 30» dadurch gekennzeichnet , daß der Codierer einen Oszillator aufweist, dessen Schwingeinsats durch die Kapazität des außen angeschalteten Kondensators veränderbarer Kapazität hergestellt wird oder aufgehoben wird.VPA 9/710/3029
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