[go: up one dir, main page]

DE2543028A1 - Schalteinrichtung fuer ferngesteuerte elektrische verbraucher - Google Patents

Schalteinrichtung fuer ferngesteuerte elektrische verbraucher

Info

Publication number
DE2543028A1
DE2543028A1 DE19752543028 DE2543028A DE2543028A1 DE 2543028 A1 DE2543028 A1 DE 2543028A1 DE 19752543028 DE19752543028 DE 19752543028 DE 2543028 A DE2543028 A DE 2543028A DE 2543028 A1 DE2543028 A1 DE 2543028A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching device
encoder
vpa
decoder
pulse
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19752543028
Other languages
English (en)
Other versions
DE2543028C2 (de
Inventor
Fritz Dipl Ing Breimesser
Christian Dr Rer Nat Kuznia
Karl-Ulrich Dr Ing Stein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE2543028A priority Critical patent/DE2543028C2/de
Priority to FR7627474A priority patent/FR2326101A1/fr
Priority to SE7610152A priority patent/SE7610152L/xx
Priority to GB39421/76A priority patent/GB1567023A/en
Priority to IT27586/76A priority patent/IT1072911B/it
Priority to BE170935A priority patent/BE846582A/xx
Priority to US05/727,240 priority patent/US4175238A/en
Priority to JP51115733A priority patent/JPS5241784A/ja
Publication of DE2543028A1 publication Critical patent/DE2543028A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2543028C2 publication Critical patent/DE2543028C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems
    • G08C19/16Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses
    • G08C19/28Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses using pulse code

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)
  • Analogue/Digital Conversion (AREA)
  • Compression, Expansion, Code Conversion, And Decoders (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)

Description

SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT Munch·* 2, cf·*
Berlin und München & Wittelsbacherplatz 2
VPA 75 P 7177 BRD
Schalteinrichtung für ferngesteuerte elektrische Verbraucher
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schalteinrichtung für ferngesteuerte elektrische Verbraucher, die einzeln oder in Gruppen durch wenigstens einen, ein elektrisches Schaltsignal erzeugenden Befehlsgeber von einer oder mehreren Stellen aus über mindestens ein Schaltgerät, welches einerseits durch einen$ wenigstens aus einer Hin- \mü Rückleitung bestehenden Schwachstrotakreis mit dom Befehlsgeber und andererseits durch elektrische Leitungen mit wenigstens einem elektrischen Verbraucher verbunden ist, wahlweise ein-, um- oder ausgeschaltet werden.
Eino Schalteinrichtung der eingangs genannten Art wird in dor DOS 2 205 414 beschrieben. Dort ist im Schwachstromkreis ein Umsetzer angeordnet, der zur Umformung und Verstärkung von Befehlsgebersignalen dient. Dieser Umsetzer ist einerseits durch Folienleitungen für Spannungen kleiner als 4 Volt und Schaltleistungen kleiner als 1 Watt mit extrem flachen, wandgehäusefreien Befehlsgebern und andererseits durch Leitungen für Spannungen zwischen 4 und 24 Volt mit dem Schaltgerät verbunden. Das Schaltgerät ist den Verbrauobern für Spannungen größer als 24 Volt, z.B. 220 Volt, zugeordnet. Die in bekannter Welse als flaches Band ausgebildeten Folienleitungen können wandkanalfrei und praktisch bündig auf ihrer Befeotigungsunterläge, beispielsweise eine Wand oder Tapete, aufgeklebt werden. Die Befehlsgeber sind an ihrer Befe st ig'ungsunt erläge ebenfalls, beispielsweise durch Aufkleben, zu befestigen. Als Befehlsgeber dienen mechanisch-elektrische Energiewandler, insbesondere Hallgeber, Feldplatten.oder Piezokristall, jedoch können auch induktive oder kapazitive Geber verwendet werden. Außerdem kann es sich bei diesen Bofehlsgebern auch um kontaktbehaftete Bauelements handeln. In einer solchen Anordnung ist für jeden Verbraucher oder für jede Verbrauchergruppe und ihren zugeordneten Befehlsgeborn eine eigene Leitung notwendig. Damit
VPA s/710/3029 '7 09815/0 432
VTA 9/7H)/3O3O jM I7
■*- 25A3Q28
muß beispielsweise die Anzahl der Adern in der Folienleitung gleich der Anzahl der zu schaltenden Verbraucher sein. Außerdem dürfen die Verbindungsloitungen (Folienleitungen) zwischen Befehlsgeber und Umsetzer nicht zu lang ausgebildet sein. Beispielsweise tritt bei Verwendung kapazitiver Geber das Problem. auf, daß die Leitungskapazität der Verbindungsleitungen klein gegenüber der Kapazität des Gebers sein muß. Aus wirtschaftlichen Gründen stellt sioh weiter das Problem, die Baueinheiten Schaltgorät, Umsetzer und Befehlsgeber zu normieren und ebenso die Verbindungsleitungen zwischen diesen Geräten.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schalteinrichtung der eingangs genannten Art anzugeben, die norniierbare Baueinheiten und normierbare Verbindungsleitungen zwischen diesen Baueinheiten ermöglicht.
Die Aufgabe wird in einer Schalteinrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß im Schwachstromkreis zwischen Befehlsgeber und Scbaltgerät wenigstens ein Codierer angeordnet ist, der durch elektrische Leitungen mit dem Befehlsgeber verbunden ist und der das von diesem erzeugte Schaltsignal in ein codiertes Signal umwandelt, daß zwischen Codierer und" Schaltgerät wenigstens ein Decodierer angeordnet ist, der einerseits durch elektrische Leitungen mit dem Codierer und andererseits durch elektrische Leitungen mit dem Sohaltgerät verbunden ist, daß das codierte Signal über einen Übertragungskanal dem Decodierer, der das codierte Signal in ein Schaltsignal zur Betätigung des Schaltgerätea umwandelt, zuleitbar ist.
Besondere Ausführungsforraen, Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Die Erfindung erlaubt Ausführungsformen, bei denen die Verbindungsleitungen zwischen den Bauteilen eine von der Anzahl der Bofehlsgeher und dor Verbraucher unabhängige feste Anzahl von Leitungen aufweisen. Es können dabei Folienleitungen oder mehradrige Leitungen mit einer festen Anazhl von Adern verwendet werden. Die erfindungsgetnäße Schalteinrichtung kann
VPA 9/710/3029 7 η O JM S / Λ A V? VPA 9/710/3030 709815/0432
. ■■■ -.--' -mam
so gestaltet werden, daß abgesehen von den Verbindungsleitungen höchstens drei Bauteiltypen benötigt werden. Dabei besteht vorteilhafterweise ein Bauteiltyp aus einem Betätigungsteil, welches aus der baulichen Vereinigung des Befehlsgebers mit dem Codierer besteht, aus einem Schaltteil, welches aus der baulichen Vereinigung dos Schaltgerätes mit dem Decodierer besteht und aus einem zentralen Steuerteil oder aus dem Betätigungsteil, einem zentralen Decodierer und aus dem Schaltgerät. Zwischen den Bauteilen können beliebig lange Verbindungsleitungen verwendet werden. Die erfindungsgemäße Schalteinrichtung kann mit rein elektronischen Bauteilen aufgebaut werden. Verwendung von digital oodierten Signalen läßt die bekannten Vorteile der Digitaltechnik (Betriebssicherheit, integrierte Schaltungen, Raumersparnis, kleine Verlustleistung, Wirtschaftlichkeit) zum Tragen kommen. Außerdem ermöglicht sie extrem flache Betätigungsteile.
Weiterbin ist eine erfindungsgetsäße Schalteinrichtung gegen Falschcodierung, insbesondere gegen Falscbcodierung bei gleichzeitiger Betätigung zweier Bofehlsgeber, gesichert oder sie kann ohne Beeinträchtigung der vorstehend genannten Vorteile ohne großen Zusatzaufwand dagegen gesichert werden. Die Installation einer erfindungsgemäßen Schalteinrichtung gestaltet sich höchst einfach und kann in Teilen selbst vom Nicbtfachmann mühelos durchgeführt werden.
Die Erfindung wird anhand von Figuren naher erläutert.
Figur 1 zeigt den Prinzipaufbau einer erfindungsgemäßen Schalteinrichtung.
Figur 2 zeigt den Aufbau einer Schalteinrichtung mit mehreren Bofehlsgebern und mehreren Schaltgeräten.
Figur 3 zeigt die Baufor'Ji eine« Betätigungsteiles.
Fi^ur 4 zeigt eine Bauforra nach Figur 5.
Figur 5 ζ«igt eine rioolisi&i-uügßmöglichkeit einer Schalteinrichtung nach Figur 2, die mit codierten Impulsfolgen ar "toi te t.
VPA 9/710/3029
VPA 9/710/3030 70981 5/0432
Figur 6 zeigt Impulsdiagramme über die Zeit t, die zur Erläuterung der Wirkungsweise der Schalteinrichtung nach Figur 5 dienen.
Figur 7 zeigt die Realisierung für eine Hilfseinrichtung im Zähler eines Codierers.
Figur 8 zeigt eine Tariante einer Schalteinrichtung nach Figur
Figur 9 zeigt im Prinzip eine Schalteinrichtung mit einem zentralen Decodierer.
Figur 10 zeigt eine Realisierungsmöglichkeit für einen Wandler.
In der Figur 1 ist der Prinzipaufbau einer erfindungsgemäßen Schalteinrichtung dargestellt. Der Befehlsgeber 1 ist durch einen aus einer Hin- und Rückleitung bestehenden Schwachstrorakreis S mit dem Schaltgerät 8 verbunden. Das Scbaltgerät enthält einen Leistungsschalter 9, beispielsweise ein Triac oder ein Stromstoßrelais, welches den im Verbraucherkreis 10 liegenden Verbraucher 11 ein-*, um- oder ausschaltet. Im Schwachstrorakreis S ist zwischen Befehlsgeber 1 und Schaltgerät 8 ein Codierer 3 und zwischen Codierer und Schaltgerät ein Decodierer 6 angeordnet. Der Codierer ist einerseits durch Leitungen 2 mit dem Befehlsgeber und andererseits durch Leitungen 4 mit einer Seite des Decodieren verbunden. Der Decodierer ist durch Leitungen 7 an das Schaltgerät angeschlossen. Das vom Codierer erzeugte, dem Befehlsgeber 1 codierte Signal wird über einen
Übertragungskanal 5 dem Decodierer zugeführt. Dor Decodierer 6 formt aus dew codierten Signal ein Schaltsignal zur Betätigung des Schaltgerätes 8. Vorteilhaft ist es dabei, Befehlsgeber 1 und Codierer zu einem Betätigungsteil und Decodierer und Schaltgerät zu einem Schaltteil baulich zu vereinigen^ Vorteilhaft ist es weiter, wenn Betätigungsteil und Schaltteil Anschlußeinheiten für mehradrige Leitungen, insbesondere Folienleitungen, aufweisen. Als codierte Signale eignen sich vorteilhaft Lichtsignale oder elektrische Signale. Es sind dabei digitale Signale, vielstufige digitale Signale oder entsprechend aroplitudonmodulierte bzw. frequenBmodulierte analoge Signale geeignet. Besonders vorteilhaft ist es jedoch, wenn der Codierer ein digital codiertes Signal erzeugt. Vorzugsweise werden elektrische Digitalsignale verwendet, die als codierte Impulsfolge seriell auf
708.18/0*32
einem Leitungspaar oder als q_uasistatisch an Parallelausgängen des Codierers anliegende codierte Digitalwörter' parallel auf mehradrige Leitungen übertragen werden. Bei Verwendung von Polgen digitaler Impulse als codierte Signale ist es zweckmäßig, wenn ein zentraler Taktgeber zur Erzeugung von digitalen .Taktimpulsen vorhanden ist.
In der Pigur 2 ist ein zweckmäßiger Aufbau einer erfindungsgemäßen Schalteinrichtung mit mehreren Befehlsgebern und mehreren Schaltgeräten dargestellt. Der Schwachstrorakreis S besteht dabei aus einer Ringleitung 40, an die jeder Codierer 31 bis 34 über Zweigleitungen 41 bis 44 angeschlossen ist. Jeder Decodierer 61 bis 63 ist über Leitungen 45 bis 47 ebemfalls an die Ringleitung angeschlossen. Die Befehlsgeber 11 bis 14 sind über Leitungen 21 bis 24 an die Codierer angeschlossen, während die Schaltgeräte 81 bis 83 über die Leitungen 71 bis 73 an die Decodierer angeschlossen sind. Von den Schaltgeräten führen Versorgungsleitungen 101 bis 103 zu hier nicht gezeichneten Verbrauchern. Werden die von den Codierern erzeugten codierten Signale über Leitungen zu den Decoäierern übertragen, ist es von Vorteil, in diesem Pail den Übertragungskanal als einen Hauptkanal 50 auszuführen, in dem von jedem Decodierer her ein Zweigkanal 51 bis 54 einmündet und von dem aus zu jedem Decodierer 61 bis 63 ein Zweigkanal 55 bis 57 abzweigt.
In der Pigur 3 ist eine besonders vorteilhafte B.uiforra eines Betätigungsteiles dargestellt. Auf einer dünnen, vorzugsweise höchstens 5 mm starken, Trägerplatte 300 ist der schematisch dargestellte Befehlsgeber 1, der Codierer 3 und eine Anschlußeinheit 302 mit Anschlüssen 305 und 306 angeordnet. Die Anschlüsse 305 der Anschlußeinheit sind mit den Versorgungsanschlüssen 303 und 304 des Codiorers durch elektrische Leitungen 330 und 340, die Anschlüsse 306 durch elektrische Leitungen rait ü-en Ausgängen 307 des Codierers und die Ausgänge 309 des Befohlsgebers sind durch elektrische Leitungen 310 mit den Eingängen 308 des Codierers verbunden. Die Anzahl der einzelnen Anschlüsse dor Anschlußeinheit richtet sich nach der Art der
VPA 9/710/3029
-VPA 9/71Ö/3O3O .709815/0432
codierten Signale. Außerdem können die Anschlüsse 306 der Anschlußeinheit entfallen, wenn die codierten Signale nicht über leitungen übertragen werden. Die Anschlußeinheit kann als Schnellraontageklemme für mehradrige Leitungen, vorzugsweise für Folienleitungen,ausgebildet sein. Der Codierer ist vorzugsweise als integrierte Schaltung ausgebildet. Die Leitungen 310, 330, 340 und 350 werden zweckmäßig als gedruckte Schaltung ausgeführt. Die Ausführungsform erlaubt eine extrem flache Bauform, die problemlos auf einer Unterlage, beispielsweise durch Aufkleben, aufgebracht werden kann. Weiter ermöglicht sie das schnelle und problemlose Anschließen an mehradrige Leitungen, insbesondere Folienleitungen. Der Codierer wird vorzugsweise als ein monolithisch integriertes Halbleiter-Chip ausgeführt, daB drahtlos eingelötet wird. Solche Chips weisen in der Regel eine Dicke von weniger als 0,5 mm auf. Ein besonderer Yorteil eines solchen Betätigungsteiles besteht vor allem in der kostengünstigen Herstellung bei großen Stückzahlen.
In der Figur 4 ist ein Betätigungsteil der Baufora nach Figur 3 dargestellt, bei dem der Befehlsgeber aus einem Kondensator veränderbarer Kapazität »it einer als fastelektrode ausgebildeten Kondensatorelektrode 311 besteht. Der Befehlsgeber 3 ist hier als integrierte Schaltung ausgebildet. Unter der fasteloktrode 311 befindet sioh eine Gegenelektrode. Je einer der Kontaktleitungen 310 ist mit einer Kondensatorelektrode verbunden und die Anschlüsse 305 und 506 der Anschlußeinheit sind wie in Figur 3 ait entsprechenden Anschlüssen der integrierten Schaltung verbunden. Für die Funktionafähigkeit des Befehlsgebers spielt die Dicke und Fons der !Trägerplatte keine Rolle. Die Erägerplatte kann so ausgeführt eein, daß ewei Isolierschichten eine Metallplatte oder ·*£ο11# «|tea«hliiÖea. Die Metallplatte wird beispielsweise an Hass* geleg* asfl dient als Gegenelektrode, Der Codierer kann einen Hoebfretiuiiusgenerator vmä eine Brüokensohaltung aufweisen, die feei Aiuaaitoerto^ an die Tastelektrode oder bei deren Berührung veretimnfc wird. Eine andere Möglichkeit besteht darin, äafi der Codierer ein*» Oszillator aufweist, dessen Frequenz durch öie Kapazität ewisobt» 4er £astelektrode und der zweiten Konden-
VPA. 9/710/5029
TPA 9/710/3030 709118/04*1
satorelektrode, vorzugsweise Masse, bestimmt ist. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, daß der Codierer einen Oszillator aufweist, dessen Schwingeinsatz durch die Kapazität des außen angeschalteten Kondensators veränderbarer Kapazität hergestellt wird oder aufgehoben wird.
In der Figur 5 ist eine vorteilhafte Realisierungsmöglichkeit einer Schalteinrichtung nach Figur 2 dargestellt, die mit codierten Impulsfolgen arbeitet. Es ist dabei der Einfachheit halber jeweils nur ein Repräsentant, nämlich der Codierer 31 rait dem Befehlsgeber 11 und der Decodierer 61 mit dem Schaltgerät 81, dargestellt. Codierer und Befehlsgeber sind zu einem Betätigungsteil 20 und Decodierer und Schaltgerät zu einem Schaltteil 60 baulich vereinigt. Beide Teile sind auf der Ringleitung 40 angeordnet. Die Leitung 50 bildet den Hauptkanal. In der Ringleitung 40 iöt außerdem ein zentrales Steuerteil 30 so angeordnet, daß auf der einen Seite dieses Steuerteils sämtliche Betätigungsteil und auf der anderen Seite sämtliche Sohaltteile liegen. Betätigungsteil, Steuerteil und Schaltteil weisen je zwei Anachlußeinheiten 201, .202, 301, 302 und 601, 602 mit jeweils fünf Anschlüssen für fünfadrige leitungen oder Folienleitungen auf. Diese Anschlüsse sind mit den Bezugszeichen 2011 bis 6025 versehen. Der Codierer 31 besteht aus einem digitalen Zähler 25, der über einen Setzeingang 254 durch einen Setz- und Startimpuls auf variable Anfangswerte, die an Paralleleingängen 251 bis 253 als Digitalwort anliegen, setzbar und startbar ist, aus einem Speicher 26 für einen Anfangswert, aus einem Tor 27 mit mindestens zwei Eingängen und aus einem Wandler 28, der das vom Befehlsgeber 11 erzeugte Befehlsgebersignal in einen digitalen Impuls umwandelt, der an seinem Ausgang 281 abgegeben wird» Der Ausgang 281 des Wandlers ist über das Tor 27 mit dem Setseingang 254 des Zählers verbunden. Der zweite Eingang des Tores 27 ist mit einer Bus-Leitung 90 verbunden, während der Zähleingang 255 des Zählers mit einer Taktleitung 80 verbunden ist. Der Zähler weist eine Hilfseinrichtung mit einem ersten Ausgang 256, an dem codierte Zählimpulse während der Zähldauer vom Anfangswert bis zu einem vorgebbaren Zählendwert abgegeben werden und mit einem zweiten Ausgang 257, an dem während dieser
YPA g/710/3030 7G9815/0432
Zähldauer ein Sperrimpuls von der Breite der Zahldauer abgegeben wird. Der erste Ausgang der Hilfseinrichtung ist mit dem Hauptkanal 50 durch eine elektrische leitung, die den Zweig~ kanal 51 (siehe Figur 2) bildet, verbunden. Der zweite Ausgang ist an die Bus-Leitung angeschlossen. Pur die "Hilfseinrichtung, die hier als im Zähler vorhanden angenommen ist, wird im folgen« den noch eine Reälisierungsmöglichkeit angegeben werden. Das gleiche gilt für den Wandler. Der Speicher 26 wird vorteilhafterweise als ein programmierbarer Pestwertspeicher realisiert.
Er kann vorteilhaft so ausgeführt werden, daß von jeder einzelnen
wegführt Leitung der Ringleitung 40 je eine Stichleitung, die sich zu den Paralleleingängen des Zählers verzweigt und deren Zweige nach freier Wahl unterbrochen werden können. Bei den meisten im Handel erhältlichen Logikbausteinen wie Zähler usw. liegen freie Eingänge definiert auf Versorgungspotential ( "1" bei positiver Logik). Es ist dann lediglich eine Stichleitung von der Masseleitung her notwendig. In der Pigur 5 ist eine solche Stichleitung durch die sich zu den Paralleleingängen 251 bis 255 verzweigende Leitung 261 dargestellt. Z.B. ist nur der zum Eingang 251 führende Zweig unterbrochen, so daß der Anfangswert für den Zähler durch das Digitalwort "100" gegeben ist (die untere Leitung der Ringleitung 40 sei hier und im folgenden die Masseleitung, während die andere die Versorgungsleitung ist). Das zentrale Steuerteil 30 enthält ein zentrales elektrisches Versorgungsgerät 35, z.B. ein Netzgerät oder eine Batterie, zur Versorgung der an die Ringleitung angeschlossenen Schwachstrom-« verbraucher, einen zentralen Zähltaktgeber 36, der an seinem Ausgang 361 Zähltakte über die Taktleitung 00 den Zähleingängen der daran angeschlossenen Zähler zuleitet, einen νordorflankengesteuerten monostabilen Multivibrator 37 und einen rückflankengesteuerten monostabilen Multivibrator 38, die beiöo eingangsseitig an die Bus-Leitung 90 angeschlossen sind. Vota Ausgang 371 bzw. 381 der beiden Multivibratoren führt eine Leitung 901 bzw. 902 zu den Decodierern weg.
Der Decodierer 61 ira Schaltteil 60 enthält einen auf einen vorgebbaren Anfangswert setzbaren, in eine vorgebbar© Richtung
VPA 9/710/3029 VPA 9/710/3030
70-9816/0432
zählenden, über Parallelausgänge 651 "bis 656 parallel auslesbaren Zähler 65 und eine Decodierung 66 mit Baralleleingängen 661 "bis 666 plus einem Aktivierungseingang 660 . Der Zähleingang dea Zählers 65 ist alt dem Bezugszeichen 657 versehen und mit dem Hauptkanal 50 über eine elektrische Leitung, die den Zweigkanal 55 bildet, verbunden. Der Zähler 65 weist einen Setzeingang 657 zum Setzen des Zählers auf den vorgebbaren Anfangswerf und zum Starten des Zählvorganges auf, der mit der Leitung
91 verbunden ist. Der Aktivierungseingang 660 ist an die Leitung
92 angeschlossen. Der Ausgang 667 der Decodierung und die untere leitung 40 Bind an das Schaltgerät 81 angeschlossen. Die Parallel mmgänge des Zählers sind frei wählbar an die Paralleleingänge ier Decodierung anschließbar. Darüber wird aber noch Häheree tttl der Beschreibung der Wirkungsweise dieser Schalteinrichtung ■•»geführt werden.
Statliobe Leitungen zwischen den einzelnen Bauteilen können ale Mttradrige Leitungen, beispielsweise als Folienleitungen oder als mehradrige· Bandkabel ausgeführt werden, während sie in den einzelnen Bauelementen festverdrahtet, beispieleweise ale ge-Afttokte Schaltung ausgeführt werden können. Die einzelnen Teile* •fr Codierer und Decodierer können diskret aus käuflichen Logik- !•asteinen aufgebaut oder als aonolitbieoh integrierte Sohal- «tngen hergestellt werden.
1* der Figur 5 sind die Versorgungsleitungen su den Zählern, ütren, Wandlern ttsw. der Übersichtlichkeit halber nicht eingezeichnet.
der Figur 6 «ei die Virknagsweiee der in Figur 5 dargestellten So halt einrichtung näher erläutert. In der figur 6 sin4 HpulBdiagramiue I bis VI Über die Reit t dargestellt. An den,
der Äähler eä«tlioher Bet&tigungsteile liegen di·
Zähltaktgenefator 36 erzeugten taktiepulee X an. Bei» Bt- ]f -tätigen eines de» Befehlsgeber *ua Zeitpunkt t^, beispielsweise «es Befehlsgeberi It, wir« vom Wandler 28 ein kurs*eitiger Ie-S yula vom Ausgang 281 über das for 27, welches ift figur 5 «in UND-Gatter ist, auf den Setseingang 254 aes Kfthlere 25 gegeben.
TPA 9/710/3029 .
9/710/3030 TaitiS/0411
25A3028
Die Vorderflanke dieses Impulses bewirkt, daß der Zähler 25 das im Speicher 26 stehende Digitalwort (beispielsweise das Wort "100") übernimmt und in Richtung des vorgebbaren Zählendwertes, beispielsweise "000" oder "111", zu zählen beginnt. Gleichzeitig gibt die Hilfseinrichtung über den Ausgang 257 einen Sporrimpuls III auf die Leitung 90 und damit gleichzeitig auf die Tore sämtlicher Betätigungsteile. Die Hilfseinrichtung gibt am Ausgang 256 Taktirapulso II so lange ab, bis der vorgebbare Zählendwert erreicht ist. Mit dem letzten Impuls der Taktimpulse II wird gleichseitig der von der Hilfseinrichtung am Ausgang 257 abgegebene Impuls III beendet. Die Taktimpulse II gelangen über die Leitung 50 direkt auf die Zähleingänge der Zähler in sämtlichen Decodierungen. Dor Impuls III gelangt über die- Leitungen 90 auf die beiden monostabilen Kultivibratoron 37 und 38 ira Steuerteil 30. Außerdem bewirkt der Impuls III, daß sämtliche Betätigungsteile während der Zähldauer t2 -■ t^ nicht betätigt werden können. Die 'Vorderflanke des Impulses III aktiviert den monostabilen Multivibrator 37» dessen Ausgangsirepuls IV auf die Setseingänge der Zähler sämtlicher Decodierer 61 gelangt. Gleichzeitig gelangen die Taktimpulse II auf die Zähleingangο der Zähler sämtlicher Decodierer, Mit dem vom Multivibrator 37 abgegebenen Impuls IY beginnen die Zähler in den Decodierer?! von vorgebbaren Anfangswerien die .Anzahl der Impulse II zu zählen. Mit Beendigung des letzten dor Impulse II zum Zeitpunkt t? wird durch die Rückflanke den Impulses III der Multivibrator 28 aktiviert und gibt den Aktivierungsimpuls V auf die Deeodierux^gen. Nur die Deeoüierungeru die auf den durch die Anzahl der Impulse? II vorgegebenen und erreichten Zählondwert eingestellt sind, geben zu diesem Zeitpunkt an ihren Ausgängen einen Scbaltitnpuls VI ab.
Der vorgebbarβ Anfangswert und die Zählrichtung der Zähler in den Decodierungen können prinzipiell beliebig gewählt werden. Es ist bei deren Vorgabe lediglich die Decodierung auf den oodierton Zählendwert richtig oinzui
TJm das Einstellen der Decodierungon möglichst übersichtlich zu gestalten, ist es zweckmäßig, wenn für die Zählanfangswertg
70981B/0432
und Zählendwerte in den Zählern der Decodierer die Anfangswerte und Zählendwerte der Zähler in den zugeordneten Codierern verwendet werden. Zwei Fälle können dabei unterschieden werden: a) Der Zähler im Decodierer wird auf den Zählendwert des Zählers im zugeordneten Codierer gesetzt und zählt in Richtung des Anfangswertes des zugeordneten Codierers. b) Der Zähler im Decodierer wird auf den Anfangswert des Zählers im zugeordneten Codierer gesetzt und zählt in Richtung des Zählendwertes des Zählers im zugeordneten Codierer. Im Falle a) ist die Decodierung auf den Anfangswert des Zählers im zugeordneten Codierer, im Falle b) auf dessen Endwert einzustellen. Im Falle b) ist es notwendig, da die Anfangswerte der Zähler in den Decodierern variieren, daß die Zähler in den Decodierern auf variable Anfangswerte einstellbare Zähler sind. Das Einstellen auf den Anfangswert kann wie in den Codierern mit einem programmierbaren Festwertspeicher geschehen. Es ist weiter zweckmäßig, wenn die Zähler in den Codierern zu einem für alle Zähler gleichen Zählendwert zählen.
Als Decodierung kann,, wie in Figur 5 schon angedeutet, ein UFD-Gatter verwendet werden. Es werden dabei nur Parallelausgänge des Zählers im Decodierer an einen Paralleleingang des Gatters angeschlossen, die auf logisch "1" beim Erreichen des oodierten Zählendwertes im Zähler liegen. Alle anderen Paralleleingänge des Gatters v/erden fest auf logisch "1" gelegt (in den meisten handelsüblichen Gattern genügt es, diese Eingänge freizulassen). Es kann dabei aber zu Fehlschaltungen kommen. Fehlschaltungen worden sicher vermieden, wenn man zusätzlich den invertierten Zählendwert benutzt. Dieser invertierte Zählendwert steht bei Zählern in der Regel an zusätzlichen Parallelausgängen zur Verfügung. In der Figur 5 seien beispielsweise die Parallelausgängo 651, 653 und 655 die Ausgänge für den Zählwert und die Parallelausgänge 6[52, 654 und 656 die Ausgänge für den invertierten Zählwert. Nur Parallelausgänge, die beim Erreichen des Zählendw-.u-tea auf logisch "1" liegen, werden an einen Eingang des Gatters angeschlossen (das Gatter muß selbstverständlich mindestcny so viele Paralleleingänge aufweisen, wie Parallel-VPA 9/71O/3C29
VPA 9/710/3030
709815/0432
ausgänge am Zähler vorhanden sind). In der Figur 5 ist beispielsweise als Zählendwert das Digitalwort "100" angenommen (das höchste Bit liege am Ausgang 651). Der invertierte Zählendwert ist dann durch das Digitalwort "011" gegeben. Danach sind, wie in Figur 5 gezeichnet, die Barallelausgänge 651, 654 und 656 an jeweils einen Paralleleingang des Gatters anzuschließen. Der Aktivierungsirapuls für den Aktivierungseingang 660 des Gatters muß selbstverständlich ein "1"-Impuls sein.
In der Figur 7 ist eine Realisierung des Zählers 25 mit der Hilfseinrichtung angegeben. Sie besteht aus dem eigentlichen Zähler 250, einer Decodierung 700, einem Tor 500 (UED-Gatter) mit zwei Eingängen und aus einem RS-Flipflop 600. Dem Zähleingang 2501 des eigentlichen Zählers ist das Tor vorgeschaltet, dessen einer Eingang den Zähleingang 255 des Zählers 25 bildet. Der Zähleingang 2501 des eigentlichen Zählers ist mit dem ersten Ausgang 256 des Zählers 25 verbunden. Der andere Eingang de3 Tores ist an den Q-Ausgang des Flipflops 600 angeschlossen. Der Ausgang 7001 der Decodierung 700 ist an den Rücksetzeingang R des Flipflops angeschlossen, während der S-Eingang mit dera Setzeingang 254 des Zählers 25, der zugleich den Setzeingang des eigentliche^. Zählers 250 bildet, verbunden ist. Der Q-Ausgang des Flipflops ist mit detc zweiten Ausgang 257 des Zählers 25 verbunden. Der eigentliche Zähler 250 ist ein parallel auslesbarer Zähler, der Parallelausgänge zur Entnahme des Zählerstandes aufweist. Diese Parallelausgänge sind mit Paralleleingängen der Decodierung 700 verbunden. Der eigentliche Zähler muß natürlich ein Zähler aein, der auf variable Anfangswerte setzbar ist. Die Paralleleingange 251 bis 255 des Zählers 25 bilden zu~ gleich seine Paralleleingänge,
Es ist zweckmäßig, Binärzähler zu verwenden, die ein Fulldurchgangsschaltwert oder ein Überlaufscbaltwerk aufweisen. In diesen Zählern ist die Decodierung 700 dann in Form eines dieser Schaltwerke schon; vorhanden. Solche Zähler sind handelsüblich. Beispielsweise ist ein solche Zähler im Siemens Datenbuch 1974/75 Band 1, »Digitale Schaltungen MOS", S. 186-188 dargestellt und beschrieben.
VPA 9/710/3029 70981 B/0432
VPA 9/710/3030
Die Wirkungsweise der Schaltung ist folgende: Ein Setzirapuls auf den Eingang 254 setzt zugleich das Flipflop 600, wodurch das UND-Gatter 500 die Taktimpulse durchläßt. Gleichzeitig liegt am zweiten Ausgang 257 der Sperrimpuls an. Der Zähler zählt die auf den Eingang 2501 gelangenden Taktimpulse, die -zugleich am Ausgang 256 abgegeben werden. Wird der vorgegebene Zählendwert im Zähler erreicht, gibt die auf diesen eingestellte Decodierung am Ausgang 7001 einen Impuls ab, der das Flipflop rücksetzt und damit das Tor sperrt. Gleichzeitig werden alle Betätigungsteile wieder zur Betätigung freigegeben.
In der Figur 8 ist eine Variante einer Schalteinrichtung nach Figur 5 dargestellt. Sie ist ähnlich wie die in der Figur 5 aufgebaut. Übereinstimmende Teile im Schaltungsaufbau sind daher mit den gleichen Bezugszeichen wie dort versehen. Der Unterschied zu der Schaltung in Figur 5 besteht im wesentlichen darin, daß anstatt des Zählers 25 im Codierer ein taktunabhängig setzbares Parallel-Serien-Schieberegister 85 und im Decodierer 61 ein taktunabhängig setzbares Serien-Parallel-Sehieberegister 86 verwendet wird. Die Paralleleingänge 851, 852 und 853 des Parallel-Serien-Schieberegisters 85 sind mit den Ausgängen des Speichers 26 verbunden, der Ausgang des Tores 27 ist auf den Setzeingang 854 geschaltet, der Zähltakteingang 855 ist an die Leitung 80 angeschlossen und der Sorienausgang 856 mit dera Hauptkanal über eine elektrische Leitung als Zweigkanal 51 verbunden. Die Parallelausgänge 861 bis 865 des.Serien-Parallel-Sohieberegisters 86 im Decodierer sind wie in der Figur 5 mit der Decodierung 66 verbunden} der Serieneingang 867 den Registers ist mit dem Hauptkanal 50 über eine elektrische Leitung als Zweigkanal 55 verbunden. Der Takteingang 866 des Registers 86 ist über einen zusätzlichen Anschluß 6016 auf der Anschlußeinheit 601 durch eine Leitung 87 mit dem Ausgang 361 des Taktgebers 36 verbunden. Eine Hilfseinrichtung in den Betätigungsteilen sorgt weiterhin dafür, daß während der Schiebedauer eines dieser Betätigungsteile alle anderen Betätigungsteile für die Betätigung gesperrt sind. Diese Hilfseinrichtung kann beispielsweise darin bestehen, daß jedes Parallol-Serien-Sohieberegister Parallelausgänge aufweist, die mit einem ODER-Gatter
9/71073029 709815/0432
VPA 9/710/3030
verbunden sind. In der Figur 8 ist dieses ÖDER-€katter »it 800 besöictoet. Der Ausgang dieses ÖDER-Gatters ist mit der Leitung 90 verbanden- In der in Figur 8 dargestellten Sctoaltungsvariante kanu fler racmostabile Kalti¥iibrator 37 ίνα Steuerteil und damit auch der AnsubluB 6012 auf der Amseßlaßeinfaeit 601 entfallen. Darait Genötigt jede Anschlußeinheit wiederum lediglicb fünf Anschlüsse«
Die Arbeitsweise der in Figur 8 dargestellten Schaltung 1st folgende: Durch .Betätigen des Befetalsgeteers 11 wird das Schieberegister 85 ulber seinen Setzeingang 854 auf den im Speicher 26 stehenden Infangawert geeetEt« Cleicbzeitig geht der Ausgang des fores auf logisch "1" «nd damit auch die Leitung 90. Dadurch sind alle anderen Betätigungsteile während der Scbiet>edaaer für die Betätigung gesperrt. Der gesetzte Wert wird ifber den Serienausgang 856 auageaohohen und gelangt über den Serieneingang 867 in das Serlen-Earallol-Scbieljeregister 86. Mt dem EerausöclaieTbeii des toöeiasten gesetzten Bits dee Infangswertes aus dera Schieberegister 85 wird der Ausgang ass ODER-Gatters wiederum aaif logiscb m0m göeetst. Dadurch wird der monostaMle Multivibrator 38 aktiviert» Der von ihto abgegebene" Impuls aktiviert die Becodierwng 66. Da in diesem Augenblick im Schieberegister 86 der Jkifangs^ert des Speichere 26 steht, gibt diesen den Scbaltirapöls a"b.
Anstatt eines ODER-Gatters als Decodierung in der Schalteinrichtung naeto 31IgUr 8/Scann in Codierer auch vorteilhaft ein
SBOJiO σ tab i ler flaltivibrator verwendet werden. Der Multivibrator ist elngaa^sseitig an äen Setzeingang 854 und sein Ausgang an die feiturig 30 anzuschließen.. Mit einem Setzimpuls am Sptseingais^ 854 wird er angestoßen und liefert seinen Ausgan/rniispuls als Sperr!tipuls auf die Leitung- 90. Die Dauer des Ausgcmgoirrrpalses ist natürlich mindestens eo groß wie die Schiobedauc:'; iiunj lloraucBchiel>en des Anfangawertes aus dem Register su wählen. Vorteilhaft ist es, mit fester Schiebedauer in ollen Betätigungsteiles zu artelten-(beispielsweise 8 Takte für 256 Verbraucher).
VPA 9/710/5029
VPA 9/710/3030
70981S/0432
25A3028 -JW.
Es sind auch in der Figur 8 die Versorgungsleitungen von· dem Leitungspaar 40 zu den Schwachstrotoverbrauchern der Übersichtlichkeit halber nicht eingezeichnet.
Als Schieberegister können die im Siemens Datenbuch 1974/75 Band 1, "Digitale Schaltung MOS" auf S. 209 - 214 angegebenen Schieberegister verwendet v/erden. Es handelt sich dort um 8-Bit-Schieberegister, deren Paralleleingänge mit A bis H, deren Parallelausgänge mit Q» bis QU bezeichnet sind. Der Setzeingang ist dort mit S bzw, S1 (Reohts-Links-Schiebebetrieb) bezeichnet, während der Takteingang mit T bezeichnet ist. Als Serienausgang kann der Ausgang Qt, bzw. der Ausgang Q^ (je nach Schieb'erichtung) verwendet v/erden.
Die in der Figur 8 dargestellte Schalteinrichtung mit Schieberegistern hat gegenüber der Schalteinrichtung mit Zählern nach Figur 5 u'.a. den Vorteil, daß bei einem n-ötelligen Schieberegister jedes der möglichen codierten Signale für 2n-1 Verbraucher maximal nur n-Schiebeirapulee notwendig sind, während bei nstelligcn Zählern dafür maximal 2n-Zählitopulse notwendig sind. Dadurch hat wan bei Verwendung von Schieberegistern allgemein eine kürzere Übertragungsdauer unci außerdem eine höhere Störsicherheit.
Es ist weiter von Vorteil, wenn dc;r TaktiTnpulf!gebcr,dor der Zäbliapulije bzw. Schiebeiurpulse erzeugt, nur während eier Zähldauer bsw. Schiebedauer arbeitet, Pol. don Schalteinrichtungen mit zentralem 'iiVkt gebet? nach den Figuren 5 und 8 kann dies so geschoben, daß eier Sper:c;L«jpulß dcvn Taktgeber steuert. Mit der VordorflfnYke de;s Sperrinipulses wird der Takt gebor über einen elektronischen Schalter ein- und mit der Rückflanke wird der fclfilrti'onix^cho Schalter wicdos: geöffnet. Der Vorteil liegt darin, daß die Vcrluotl;.:! stung des ^n]L ^-ibera utar], reduziert wird. Der r!l;tVt-gft];-i"..' Vii.7?«"3 k11I1?.sei tig nur ο^··χ oingeychaltet, wenn ein Befoblcrccl':T benötirt vi.rd«
In «3en F:!f;uron 5 unü 8 Bind die Ausgönge 255 bzw. 855 direkt wit der Tfeitui)^ 50 verbunden gezeichnet. Dies geschah nur der
VPA 9/710/3029 * ηήβ -, ς / η LIl
VPA 9/710/3050 709815/0432
Übersichtlichkeit halber. In einer praktischen Realisierung müssen diese Ausgänge natürlich entkoppelt sein. Dies kann auf einfache Weise dadurch realisiert werden, daß sämtliche Ausgänge über eine gemeinsame "ODER"-Schaltung mit der Leitung 70 verbunden werden. Besonders geeignet ist dabei eine verdrahtete "ODER"-Schaltung. Eine Realisierung von verdrahteten "ODER"-Schaltungen ("wired or")ist bei Walter Wolfgarten "Binäre Schaltkreise", 1972, Dr. Alfred Hüthig Yerlag, Heidelberg, S. 59-60 beschrieben. Auch Bua-Systeme sind geeignet. Bus-Systeme sind ebenfalls in "Binäre Schalt kreise"auf S. 202 ff näher boschrie- ■ ben.
In der Figur 9 ist in einera Blockschaltbild eine Schalteinrichtung mit einem zentralen Decodierer dargestellt. Entsprechende Bauteile und Leitungen sind wie in der Figur 2 bezeichnet. Der Übertragungshauptkanal 50 mündet in den zentralen Decodierer Von der Ausgangsseite des zentralen Decodierers geht ein Bündel von Übertragungskanälen 92 bis 97 ab. Jeder dieser Übertragungskanäle führt zu genau einem Schaltteil.
Eine besonders vorteilhafte und einfache Realisierungsmb'glichkeit des in Figur 9 dargestellten Blockschaltbildes erhält man, wenn man elektrische Digitalsignale verwendet, die parallel über mehradrige elektrische Leitungen, z.B. mit D Adern, übertragen v/erden. Als zentralen Decodierer kann man dann eine "1 aus in "-De codierung verwenden..Eine solche "1 aun m"-Decodierung ist beispielsweise im Siemens Datenbuch 1974/75, Band 1, "Digitale Schaltungen MOS" auf den Seiten 337 - 339 dargestellt und beschrieben. Jeder Coälerer erzeugt ein ihtn zugeordnetes Digitalwort und der zentrale Decodierer ordnet diesem Digitalwort einßii soiner Ausgänge zu. Jeder Ausgang dos zentralen Decodierer^ ist durch eine elektrische Leitung nut genau einew Schaltieil verbundGn. Dadurch wird jedem Betätigungsteil genau ein Sohaltteil zugeordnet. Die Sicherheit go gen .Falucbcocii^icung· kann auf einfache Meise dadurch erhöbt werden., daß die Mgitalsi^iiiile sehr kuraseitig (beispielsweise^ ms ) am Eingang cles aontralen Decodierers anliegen.
VPA 9/710/3029
VPA 9/710/3030 70 9 815/0432
Die Codierer können auf einfache Weise dadurch realisiert werden, daß jeder eine Anzahl von parallel geschalteten Yerstärkern enthält. Die Anzahl dieser Verstärker ist gleich der Anzahl der im zugehörigen Digitalwort enthaltenen Bits za wählen. Die übrigen Leitungen werden entweder an Hasse oder an die Versorgungsspannung gelegt. Die Eingänge der Verstärker werden mit der Ausgangsseite dea Befehlsgebers bzw. Wandlers verbunden . Die Befehlsgeber sind dabei so zu gestalten, daß sie bei Betätigung kurzzeitig einen Impuls abgeben.
In der Figur 10 ist ein Beispiel für einen Befehlsgeber, der aus einem Kondensator 110 veränderbarer Kapazität besteht und einen daran angeschlossenen Wandler dargestellt. Die Anordnung ist für alle vorstehend beschriebenen Schalteinrichtungen verwezidbar. Eine auf Hull abgeglichene RG-Brückenschaltung axt deta Kondensator 110, einem Kondensator 106 und zwei Widerständen 107 und 108 ist an eine Wecbselspaiinungsquelle angeschlossen. In den Schalteinrichtungen nach Figur 5 und Figur 8 kann das« der zentrale Zähltaktgeber verwendet werden, so daß die BrSckenschaltung in jedem Betätigungsteil lediglich an die Masseleitung (untere Leitung 40, siehe Figur 5 oder 8) und an die Saktlei— tung 80 anzuschließen int. In die Brücke ist ein Differenzverstärker 109 göBchaltet, der die durch Verändern der Kapazität des Kondensators 110 (beispielsweise durch Annähern oder Berühron) erzeugte Spannung verstärkt. Dem Ausgang des Differenzverstärker.^ ist ein Schwellwertschalter 111 nachgeschaltet, der die Wechselspannung am Ausgang des Differenzverstärkers zu RechteclrimpulDen formt. Dem Schwcülv/ertschalter ist ein iBono-Btabiler MultivibratorVnachgeschaltet, der vom ersten Impuls auD äcji Schwellwertschalter angestoßen wird und der an seinem Ausgang einen längeren Ausgangsimpul3 als Setzimpuls liefert. Dadurch werden eventuell störende Folgeirapulse aus dem Schwellwert schalter eine gev/isse Zeit unterdrückt. Die Impulslänge des Au;.v-erif,oimpülGC3 sollte etwa der einer mittleren natürlichen Be-tät.ir.:-T5.gszoit heim Betätigen des Befehlag<.;l>er3 entsprechen. Bei dun oühaltöiiiriehtung-en nach Figur 5 und Figur 8 sollte der
zudem langer alt? der Sperrimpuls sein, daxait der
nicht gestört wird. Der Au^gangsitnpuls kann entweder
VPA 9/7 10/3029
VPA 9/710/3030 709815/0 4 32
. Vr.
direkt als AusgangsimpulB des Wandlers verwendet werden oder, falls notwendig, durch einen vorderflankengesteuerten monostabilen Multivibrator in einen Impuls mit einer nach Bedarf kurzen Impulsdauer umgewandelt werden, der dann den Ausgangsimpuls des Wandlers bildet. Schaltungen mit Befehlsgebern und Wandlern sind im übrigen in "Electronic Circuits Manual", 1971, McGraw and Hill angegeben.
Patentansprüche
10 Figuren
VPA 9/7.10/3029
VPA 9/710/3030
709815/0432

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Schalteinrichtung für ferngesteuerte elektrische Verbraucher, die einsein oder in Gruppen durch wenigstens einen, ein elektrisches Schaltsignal erzeugenden Befehlsgeber von einer oder mehreren Stellen aus über mindestens ein Schaltgerät, welches einerseits durch einen, wenigstens aus einer Hin- und RückLeitung bestehenden SchwachStromkreis mit dem Befehlsgeber und andererseits durch elektrische Leitungen mit wenigstens einem elektrischen Verbraucher verbunden sind, wahlweise ein-, umoäer ausgeschaltet werden kann, dadurch gekennzeiohnet, daß im Schwaclistrouikrois zwischen Befehlsgeber und Schaltgerät wenigstens ein Codierer angeordnet ist, der durota elektrische Leitungen iu.lt dem Befehlsgeber verbunden ist und der das von diesem erzeugte Schaltsignal in ein codiertes Signal umwandelt, daß zwischen Codierer und Schaltgerät wenigstens oin Decodierer angeordnet ist, der·1 einerseits durch elektrische Leitungen mit dora Codierer und andererseits durch elektrische Leitungen mit dem Scholtgerät verbunden ist, daß das codierte Signal über einon Übcrtragungskanal dem Decodierer zuleitbar ist, der dac codierte Signal in ein Schaltsignal zur Bo tat igung des Schaltgorätes uuiwandelt. -
    2. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch g θ k e η η -
    % ο i c h η ο t , daß der Scbv/acbatrorakreis als wenigstens eine Ringleitung ausgebildet ist, an die einerseits jeder Codierer und andererseits wenigstens jedes Schaltgerät angeschlossen ist.
    3. Schalteinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e -
    k ö η η '/, (j i c h η G t , daß der Decodierer als zentraler D'.ooäieror ausgebildet ist, von dessen Ausgangeseite aus die Sohaltsiyiiale über einzelne Übartragungskanäle ·δ\χ den einzelnen Sc-haltgeräton verteilbar r.iiid.
    VPA 9/710/3029
    VPA 9/710/3030
    709815/0A32
    4. Schalteinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e η η zeichnet , daß für jedes Schaltgerät ein eigener Decodierer vorhanden iat.
    5. Schalteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4> dadurch gekennzeichnet , daß der Übertragung «kanal als wenigstens ein Hauptkanal ausgebildet ist, in den wenigstens von jedem Codieror her ein Zweigkanal einmündet und der entweder in den zentralen Decodierer mündet oder von dem aus zu jedera Decodierer ein Zweigkanal abzweigt.
    6. Schalteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß jeder Codierer ein digital codiertes Signal erzeugt.
    7. Schalteinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß der Codierer ein elektrisches Signal erzeugt und daß der Übertragungskanal aus wenigstens einer elektrischen Leitung besteht.
    8. Schalteinrichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet , daß das Signal aus einem codierten Digitalwort besteht, welches bei Betätigung des Befehlsgebers kurzzeitig an Parallelausgängen dos Codicrers anliegt und parallel über mehradrige Leitungen übertragbar ist.
    9. Schalteinrichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet , daß das Signal aus einer codierten Impulsfolge, die über eine Leitung übertragen wird, besteht.
    10. Schalteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet , daß eine Sperrvorrichtung vorhanden ist, die während der Übertragung des codierten Signals die übrigen Codierer für die Abgabe eines Signals sperrt.
    11. Schalteinrichtung nach Anspruch 4, 5 und 8, dadurch g e kennzeichn et, daß ,jeder Codierer Mindestens eine digitale Zählscbultung aufweist, die bei Betätigung des VPA 9/710/3029
    VPA 9/710/30'iö 70 9 815/0432
    Befehlsgebers auf einen codierten Anfangswert setzbar ist, die die von einem Ausgang eines Zähltaktgebers abgegebenen und auf den Zähltakteingang der Zählschaltung gegebenen Zähltaktimpuls des Zähltaktgebers zählt und die an einem Ausgang so lange Impulse auf den Übertragungskanal abgibt, bis ein fester Zählend-. wert in der Zählschaltung erreicht ist.
    12. Sohalteinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet , daß dia digitale Zählschaltung ein taktunabhängig setzbares Parallel-Serien-Schieberegister ist, dessen Serienausgang an den Übertragungskanal angeschlossen ist.
    15. Schalteinrichtung nach Anspruch 2, 4 und 10, dadurch gekennzeichnet, daiB in der Ringleitung ein zentrales Steuerteil, welches wenigstens ein Versorgungateil für dieRingleitung und einen ebenfalls davon gespeisten zentralen Zähltaktgeber sur Erzeugung der Zähltaktiiiipulse für sämtliche digitalen Zähisohaltungen οο angeordnet ist, daß dor Ausgang des Zähltaktgebers mit dem Zäbltaktoingang oiiios jeden Codierers verbunden ist.
    14. Schalteinrichtung nach Anspruch 11, 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet , daß jeder Decodierer eine digitale
    Zählschaltimg, die die vom Codierer abgegebenen Impulse zählt
    und eine !Decodierung, die den jeweiligen Zählwert in der Zählschaltung überprüft und din beit» codierten Zählendv/ert den
    Schaltiiupuls abgibt, aufweist.
    15. Schalteinrichtung nach Anspruch 12 und 14, dadurch gekennzeichnet , daß die digitale Zählschaltung im Decodierer ein t;at.tunabh;riii:ig setübares Serien-Parallol-Sohieberegister
    ist, dossen Sorioneingang an den Übertragungskanal angeschlossen ist.
    16. Schalteinrichtung nach Anspruch 15 und 15, dadurch g e k e η η -
    . zeichnet , daß der Schiebetakteingang des Serien-Parallel-Schieberegisters an den zentralen Zähltaktgeber angeschlossen ist.
    VPA 9/7I.O/5029
    ' YPA 9/710/5030 709815/04 32
    17. Schalteinrichtung nach Anspruch 10 und Η, 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet , daß die Zählschaltung eines jeden Codierers eine Vorrichtung aufweist, die an einem Ausgang während der Zäbldauer in der Zählschaltung einen so lange andauernden Sperrimpuls abgibt, der über mindestens eine elektrische Leitung auf ein in jedem Codierer angeordnetes Tor gelangt und dieses für die Dauer des Sperrimpulses für-die vom Befehlsgeber erzeugten Setz- und Startimpulse sperrt.
    18. Schalteinrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet j daß im zentralen Steuerteil zwei monostabile Multivibratoren angeordnet sind, auf deren Eingänge der Sperrimpuls gebbar ist, von denen der eine auf die Yorderflanke, der andere auf die Rückflanke des Sperrimpulses anspricht, daß der Vorderflankenirapuls des einen Multivibrators als Startimpuls für die Zählschaltung auf deron Starteingang und der Rückflankenimpuls des anderen Multivibrators als Aktivierungsimpuls für die Decodierung auf einen derer Eingänge gebbar ist.
    19. Schalteinrichtung nach Anspruch 3 und 5, dadurch gekennzeichnet , daß jeder Codierer einen Digitalwortopeichere aufweist, in dem jeweils ein codiertes Digitalwort abspeicherbar ist, welches beim Betätigen des Befehlsgebers kurzzeitig auf den aus parallelen elektrischen Leitungen bestehenden Übertragungskanal gebbar ist.
    20* Schalteinrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet , daß der Digitaiwortspeicber ein programmierbarer Festwertspeicher ist.
    21. Schalteinrichtung nach Anspruch 19 und 20», dadurch gekennzeichnet , daß der zentrale Decodierer aus einer 1 aus m-Decodierung besteht, wobei m die Anzahl der Bitu der auf ihre EingangsseIte gegebenen Digitalwörter bedeutet und daß jeweils einer ihrer 2 m Ausgänge rait genau einem Scleitgerät verbunden ist.
    VPA 9/710/3029
    VPA 9/710/3030
    709815/0432
    22. Schalteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet , daß Befeblsgeber und Codierer zu einem Betätigungsteil baulich vereinigt sind.
    23. Schalteinrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet , daß das Betätigungsteil wenigstens eine Anschlußoinheit für Folienleitungen aufweist.
    24. Schalteinrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet , daß die Anschlußeinheit eine Schnellmontageklemtne ist.
    25. Schalteinrichtung nach Anspruch 4» dadurch gekennzeichnet , daß der Decodierer und das Schaltgerät zu einer Baueinheit vereinigt sind.
    26. Schalteinrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet , daß die Baueinheit eine Anschlußeinheit für Mehradrige Leitungen auf v/eist.
    27. Schalteinrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet , daß das zentrale Steuerteil wenigstens eine Annchlußöinheit für Folienleitungen und/oder wenigstens eino Anschlußeinheit für mehradrige Leitungen aufweist.
    28. Schalteinrichtung nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet , daß Befeblsgcber, Codierer und Anschlußeinheit auf einer dünnen, vorzugsweise weniger als 5 tnnj starken Trögerplatte angeordnet sind, wobei die An- · Schlüsse der Auschlußeinheit mit Ausgängen und Versorgungsanschlüssen äea Codiercrs und Eingänge des Codierers mit Ausgängen de3 Befehlsgcbers verbunden sind.
    29. Schalteinrichtung nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet , daß der Codierer als integrierte Schaltung ausgebildet ist.
    VPA 9/710 /"6 02 9
    VPA 9/710/3030
    709818/0432
    30. Schalteinrichtung nach Anspruch 28 oder 29, dadurch g e kennzeichnet , daß der Befehlsgeber aus einem Kondensator veränderbarer Kapazität rait einer als Tastelektrode ausgebildeten Kondensatoreloktrode besteht, der weniger als einen Meter vom Codierer entfernt auf der Trägerplatte aufgebracht ist und dessen Elektroden mit Eingängen des Codierers durch elektrische Loitungen verbunden sind.
    31. Schalteinrichtung nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet , daß der Codierer einen Hochfrequenzgenerator und eine Brückenschaltung aufweist, die bei Annäherung an die " Tastelektrode oder bei deren Berührung verstinraibar ist.
    32. Schalteinrichtung nach Anspruch 30» dadurch gekennzeichnet , daß der Codierer einen Oszillator aufweist, dessen Schwingeinsats durch die Kapazität des außen angeschalteten Kondensators veränderbarer Kapazität hergestellt wird oder aufgehoben wird.
    VPA 9/710/3029
    VPA 9/710/3030
    709815/0432
DE2543028A 1975-09-26 1975-09-26 Elektrisches System zur Fernbetätigung von an einer oder mehreren Stellen angeordneten elektrischen Verbrauchern Expired DE2543028C2 (de)

Priority Applications (8)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2543028A DE2543028C2 (de) 1975-09-26 1975-09-26 Elektrisches System zur Fernbetätigung von an einer oder mehreren Stellen angeordneten elektrischen Verbrauchern
FR7627474A FR2326101A1 (fr) 1975-09-26 1976-09-13 Dispositif de commutation pour des appareils electriques d'utilisation telecommandes
SE7610152A SE7610152L (sv) 1975-09-26 1976-09-14 Manoveranordning for fjerrstyrda elektriska belastningar
GB39421/76A GB1567023A (en) 1975-09-26 1976-09-23 Controlled electrical supply arrangements
IT27586/76A IT1072911B (it) 1975-09-26 1976-09-24 Impianto di commutazione per utilizzatori elettrici telecomandati
BE170935A BE846582A (fr) 1975-09-26 1976-09-24 Dispositif de commutation pour appareils electriques d'utilisation telecommandes
US05/727,240 US4175238A (en) 1975-09-26 1976-09-27 Switching arrangement for remote-controlled electrical loads
JP51115733A JPS5241784A (en) 1975-09-26 1976-09-27 Switch circuit apparatus for remote controlled electric load

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2543028A DE2543028C2 (de) 1975-09-26 1975-09-26 Elektrisches System zur Fernbetätigung von an einer oder mehreren Stellen angeordneten elektrischen Verbrauchern

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2543028A1 true DE2543028A1 (de) 1977-04-14
DE2543028C2 DE2543028C2 (de) 1983-04-07

Family

ID=5957550

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2543028A Expired DE2543028C2 (de) 1975-09-26 1975-09-26 Elektrisches System zur Fernbetätigung von an einer oder mehreren Stellen angeordneten elektrischen Verbrauchern

Country Status (8)

Country Link
US (1) US4175238A (de)
JP (1) JPS5241784A (de)
BE (1) BE846582A (de)
DE (1) DE2543028C2 (de)
FR (1) FR2326101A1 (de)
GB (1) GB1567023A (de)
IT (1) IT1072911B (de)
SE (1) SE7610152L (de)

Families Citing this family (17)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4429366A (en) 1981-04-09 1984-01-31 Westinghouse Electric Corp. Microprocessor-based load management terminal with reset
DE3208394A1 (de) * 1982-03-09 1983-09-22 Wabco Westinghouse Fahrzeugbremsen GmbH, 3000 Hannover Einrichtung zur elektrischen fernsteuerung mehrerer magnetventile
EP0106654A1 (de) * 1982-10-14 1984-04-25 BICC Public Limited Company Telemetrie-System
US4654653A (en) * 1983-09-12 1987-03-31 Honeywell Inc. Digital data communication apparatus
US4663539A (en) * 1984-11-29 1987-05-05 Burroughs Corporation Local power switching control subsystem
JPS61227444A (ja) * 1985-04-01 1986-10-09 Nissan Motor Co Ltd 伝送異常検出回路
DE3611949A1 (de) * 1986-04-09 1987-10-15 Regulex Tech Info Datenuebertragungsverfahren und datenuebertragungsvorrichtung
GB2194867B (en) * 1986-09-09 1991-05-29 Mitsubishi Electric Corp A transmission line control system and method for disconnecting a sub-bus from a main-bus
US4748426A (en) * 1986-11-07 1988-05-31 Rodime Plc Active termination circuit for computer interface use
US5455760A (en) * 1991-06-28 1995-10-03 Square D Company Computer-controlled circuit breaker arrangement with circuit breaker having identification circuit
US5821876A (en) * 1991-10-08 1998-10-13 Square D Company Communication interface for bus connected circuit breakers
US7075769B2 (en) * 2002-04-10 2006-07-11 Pent Technologies, Inc. Next connect electrical receptacle assembly
CA2774364C (en) 2011-04-18 2014-01-28 Norman R. Byrne Electrical system with circuit limiter
US10541557B2 (en) 2016-10-07 2020-01-21 Norman R. Byrne Electrical power cord with intelligent switching
US10186900B2 (en) 2017-02-24 2019-01-22 Ergotron, Inc. Techniques for controlling A/C power distribution in powered furniture
US10348089B2 (en) 2017-05-31 2019-07-09 Ergotron, Inc. Techniques for controlling A/C power distribution in powered furniture
US11424561B2 (en) 2019-07-03 2022-08-23 Norman R. Byrne Outlet-level electrical energy management system

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1916020A1 (de) * 1968-04-01 1970-01-29 Motorola Inc Elektrisches Energieverteilungs- und Steuersystem
DE2122032A1 (de) * 1970-05-04 1971-11-25 Apv Co Ltd Steuersysteme
DE2244934A1 (de) * 1971-09-23 1973-03-29 Amp Inc Elektrisches schaltsystem fuer eine mehrzahl von verbrauchern
DE2205414A1 (de) * 1972-02-05 1973-10-25 Siemens Ag Schalteinrichtung fuer ferngesteuerte elektrische verbrauchsmittel

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE794977A (fr) * 1972-02-05 1973-05-29 Siemens Ag Dispositif de commutation pour organes utilisateurs electriques telecommandes
US3739187A (en) * 1972-09-12 1973-06-12 Amp Inc Remote switching system

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1916020A1 (de) * 1968-04-01 1970-01-29 Motorola Inc Elektrisches Energieverteilungs- und Steuersystem
DE2122032A1 (de) * 1970-05-04 1971-11-25 Apv Co Ltd Steuersysteme
DE2244934A1 (de) * 1971-09-23 1973-03-29 Amp Inc Elektrisches schaltsystem fuer eine mehrzahl von verbrauchern
DE2205414A1 (de) * 1972-02-05 1973-10-25 Siemens Ag Schalteinrichtung fuer ferngesteuerte elektrische verbrauchsmittel

Non-Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
"Elektronik" 1970, H. 11, S. 395-396 *
"radio fernseh phono praxis" Nr. 5, Mai 1973, S. 5 und 13 *
BBC-Nachr. 1961, H. 1, S. 3-9 *
Siemens-Z. 1959, H. 8, S. 486-492 *

Also Published As

Publication number Publication date
FR2326101A1 (fr) 1977-04-22
JPS5241784A (en) 1977-03-31
US4175238A (en) 1979-11-20
JPS6112440B2 (de) 1986-04-08
SE7610152L (sv) 1977-03-27
GB1567023A (en) 1980-05-08
BE846582A (fr) 1977-01-17
FR2326101B1 (de) 1981-08-07
IT1072911B (it) 1985-04-13
DE2543028C2 (de) 1983-04-07

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2543028A1 (de) Schalteinrichtung fuer ferngesteuerte elektrische verbraucher
DE2608902C3 (de) Code-Wandler-Vorrichtung
DE2525075A1 (de) Spannungsvervielfacherschaltung
DE2740533A1 (de) Fernwirkverfahren nach dem zeitmultiplexsystem und fernwirkanlage zur ausfuehrung dieses verfahrens
DE2750175A1 (de) Datenuebertragungssystem mit analog- impulsbreite-digitalumwandlung
DE2333299C3 (de) Schaltungsanordnung zur Umsetzung von Analog-Signalen in PCM-Signale und von PCM-Signalen in Analog-Signale
DE1945420C3 (de) Digitales Integrations-Synchronisations-Schaltnetzwerk
DE69113286T2 (de) Betätigung und Steuerung eines Leistungsschalters.
DE1275914B (de) Unterwasser-Fernmesseinrichtung
EP0576701B1 (de) Hörgerät
DE1276736B (de) Schaltung zur Verstaerkungssteuerung
DE1945205A1 (de) Amplituden-Kompressions-Coder und Amplituden-Expansions-Decoder
DE2618633C3 (de) PCM-Decodierer
DE3119226A1 (de) &#34;an eine fernsprechleitung angeschlossener elektronischer textgeber&#34;
DE2348831C3 (de) Digital-Analogwandler
DE2740833C2 (de) Schaltungsanordnung zum Betreiben elektromechanischer Schaltwerke
DE2045840B2 (de) Gerät zum Eingeben eines durch ein an einem Meßpunkt angeordneten Schaltelement hervorgerufenen Codesignals in einen Rechner
DE2432976A1 (de) Codier- und decodiereinrichtung fuer zeitmultiplex-fernsprechsysteme
DE1170464B (de) Mit Pulscodemodulation arbeitende UEber-tragungsanordnung
DE2362436A1 (de) Elektrischer signalspeicherstormkreis
DE2410958A1 (de) Schaltungsanordnung zum empfang und zum auswerten von mehrfrequenzcodezeichen
DE3005445C2 (de) Schaltungsanordnung zur Auswertung von Impulstelegrammen
DE2045540A1 (de) Nichtlinearer Kodierer
DE3300970A1 (de) Digital-codierer
DE1936244C (de) Schaltungsanordnung zur Umsetzung eines zwischen zwei Schwingungsfrequenzen wechselnden Eingangssignals in ein zwischen zwei Spannungsniveaus wechselndes Signal

Legal Events

Date Code Title Description
8125 Change of the main classification

Ipc: H04Q 9/14

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee