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DE2542456A1 - Tuerverschlusseinrichtung, insbesondere fuer tueren von containern - Google Patents

Tuerverschlusseinrichtung, insbesondere fuer tueren von containern

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Publication number
DE2542456A1
DE2542456A1 DE19752542456 DE2542456A DE2542456A1 DE 2542456 A1 DE2542456 A1 DE 2542456A1 DE 19752542456 DE19752542456 DE 19752542456 DE 2542456 A DE2542456 A DE 2542456A DE 2542456 A1 DE2542456 A1 DE 2542456A1
Authority
DE
Germany
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door
door leaf
leaf
locking device
attached
Prior art date
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Application number
DE19752542456
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English (en)
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DE2542456C2 (de
Inventor
Max Burkert
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Deutsche Bundesbank
Original Assignee
Deutsche Bundesbank
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Publication date
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Priority to FR7628670A priority patent/FR2325789A1/fr
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Publication of DE2542456A1 publication Critical patent/DE2542456A1/de
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Publication of DE2542456C2 publication Critical patent/DE2542456C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C19/00Other devices specially designed for securing wings, e.g. with suction cups
    • E05C19/006Other devices specially designed for securing wings, e.g. with suction cups by displacement of the wing substantially in its own plane

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

Deutsche Bundesbahn 254245§
Bundesbahn-Zentralamt Minden
Ana 2984 ._ c*
Türverschlußeinrichtung, insbesondere für Türen von Containern
Die Erfindung betrifft eine Türverschlußeinrichtung, insbesondere für Türen von Containern, wobei Scharniere mit vertikaler Drehachse eine Bewegung des Türflügels in der Türebene zulassen und mittels eines Betätigungshebels jeder Türflügel in der Türebene verschiebbar ist und dabei Schließhalter in bzw. außer Eingriff gebracht werden.
Türverschlußeinrichtungen dieser Art finden beispielsweise bei Terrassen-Türen in Wohnhäusern Verwendung.
Die bekannten Türverschlußeinrichtungen von Containern sind meist Drehstangenverschlüsse mit Schließhaken oder Schließnocken oder seltener Riegelverschlüsse. Eine Containertür muß beim Schließen mit steigender Kraft gegen die Türdichtungen gedrückt werden. Dann muß sie gegen die Elastizitätskräfte der Türdichtung und gegen Kräfte, die aus elastischen Verformungen des Containers unter den Transportbeanspruchungen herrühren, geschlossen gehalten werden.
Um die nötigen Schließkräfte aufzubringen, sind die Türverschlußeinrichtungen in der Regel so gestaltet, daß sie die Tür mit Anzug schließen. Beispielsweise sind Riegelverschlüsse keilförmig gestaltet; Drehstangenverschlüsse arbeiten auf einer Exzenteroder Spiralbahn usw. Diese mit Anzug arbeitenden Schließeinrich-
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tungen haben aber andererseits die Neigung sich während des Transportes von selbst zu öffnen. Eine sich während des Transportes unbeabsichtigt öffnende Containertür gefährdet die Betriebssicherheit erheblich. Deshalb sind Sicherungsmaßnahmen nötig. Bekannte Sicherungsmaßnahmen sind, die Türverschlußeinrichtungen als Hintertotpunktverschlüsse auszubilden, bei denen das Maximum der Anpreßkraft vor Erreichen der Schließstellung überschritten wird, oder den Betätigungshebel von Drehstangenverschlüssen in seiner Schließstellung gegen selbsttätiges Ausschwenken zu sichern, letzteres beispielsweise mittels eines die Schwerkraft nutzenden Sicherungspendels.
Drehstangenverschlüsse mit Hintertotpunktsicherung können aus konstruktiven Gründen nur relativ dick ausgeführt werden, so daß sie wegen zu großen Platzbedarfes insbesondere für die flach zu haltenden Seitentüren von Containern wenig geeignet sind. Die bekannten Sicherungen des Betätigungshebels gegen selbsttätiges Ausschwenken sind entweder anfällig gegen Bedienungsfehler oder, falls sie mit Sicherungspendel arbeiten, dann nicht zuverlässig, wenn das Sicherungspendel beispielsweise infolge Vereisung oder erhöhter Reibung in seinem Lager schwergängig ist. Bei den bekannten Riegelverschlüssen ist nachteilig, daß sie keine üffnungskraft aufbringen, um beispielsweise Türen bei gefrorenen Türdichtungen zu öffnen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Türverschlußeinrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß sie die oben genannten
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Mängel nicht aufweist, vor allem sicher ist gegen unbeabsichtigtes öffnen, außerdem so flach ausgebildet werden kann, daß sie auch für Seitentüren von Containern geeignet ist, und daß mit ihr die Tür unter starkem Schließdruck geschlossen und bei gefrorenen Türdichtungen mit starker Öffnungskraft geöffnet werden kann.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Türflügel mit einem oberen Scharnier schwenkbar und mit einem unteren Scharnier in der Türebene verschiebbar verbunden ist, daß am unteren Türrahmen-Querträger der Betätigungshebel angelenkt ist, der mit dem Türflügel zum Verschwenken des Türflügels um einen Drehpunkt des oberen Scharniers und zum Verschieben des Türflügels in der Türebene vom unteren Scharnier fort in öffnungslage und zurück in Schließlage in Eingriff bringbar ist, daß eine Rastvorrichtung vorgesehen ist, die nach Lösen des Betätigungshebels aus dem Eingriff mit dem Türflügel den Türflügel in seiner verschobenen Öffnungslage hält, so daß er ungehindert geöffnet werden kann, und daß die Schließhalter am oberen bzw. unteren Rand des Türflügels und am oberen bzw. unteren Türrahmen-Querträger angebracht sind und beim Verschieben des Türflügels in Öffnungslage außer Eingriff kommen.
Der Vorteil dieser Konstruktion besteht darin, daß sie infolge des Fehlens der Verschlußstangen, die bei harten Stößen leicht verformt wurden, besonders betriebssicher und unanfällig gegen Beschädigungen ist. Außerdem kann der Verschluß selbst große Kräfte aufnehmen, ohne sich dabei zu verformen. Die Tür bleibt
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auch nach erheblichen Kräfteeinwirkungen dicht und läßt sich stets einwandfrei öffnen und schließen.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Verbindung zwischen dem Türflügel und dem oberen Scharnier aus einem freien oberen Scharnierband des am Türrahmen angebrachten oberen Scharniers besteht, das am Türflügel um einen Drehpunkt schwenkbar angelenkt ist, und daß die Verbindung zwischen dem Türflügel und dem unteren Scharnier aus einem freien unteren Scharnierband des am Türrahmen angebrachten unteren Scharniers und aus einer am Türflügel befestigten Führung besteht, die miteinander mit Spiel verschiebbar verbunden sind.
Zweckmäßig ist es auch, wenn der Betätigungshebel' am unteren Türrahmen-Querträger derart kardanisch angelenkt ist, daß er um eine zum Querträger parallele erste Achse zum Einführen eines am Türflügel befestigten Zapfens in ein Langloch des Betätigungshebels und um eine zur ersten Achse rechtwinklig verlaufende zweite Achse zum Verschieben des Türflügels und zum Einhängen des Betätigungshebels in einen Halter bei Nichtbenutzung schwenkbar ist.
Die Türverschlußeinrichtung gemäß der Erfindung ist bereits infolge der auf die Tür wirkenden Schwerkraft gegen selbsttätiges öffnen weitgehend sicher. Eine weitere erhebliche Sicherheit wird aber noch dadurch erreicht, daß mit dem Betätigungshebel ein Nocken verbunden ist, der bei vom Zapfen gelöstem Betätigungshebel ein Verschieben des Türflügels in die Öffnungslage durch Anlage an einem Sperrstück des Türflügels verhindert,
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nach Verschieben des Türflügels in seine Öffnungslage mit diesem Sperrstück in Eingriff kommt, beim Schwenken des Betätigungshebels zum Lösen des Langlochs vom Zapfen ebenfalls geschwenkt wird und dabei über das Sperrstück den Türflügel vom Türrahmen abhebt.
Eine besonders einfache Betätigung der Türverschlußeinrichtung gemäß der Erfindung wird möglich, wenn die Rastvorrichtung aus einer am Türflügel angelenkten Falle besteht, die nach Verschieben des Türflügels in Öffnungslage am Ende des freien unteren Scharnierbandes angreift und ein Zurückschieben des Türflügels in seine Schließlage verhindert.
Damit die Tür spielfrei am Rahmen anliegt, ist es zweckmäßig, daß nach einem weiteren Merkmal der Erfindung der Schließhalter am oberen Rand des Türflügels aus einem zur Ebene des Türflügels um 180 zurückgebogenen PaIz besteht, der hinter einen freien Rand einer Regenrinne am oberen Türrahmen-Querträger greift, und daß der Schließhalter am unteren Rand des Türflügels aus wenigstens einem keilförmigen Haken besteht, der hinter ein am unteren Türrahmen-Querträger befestigtes Hakenlager greift.
Um beim Schließen das Einlaufen des Falzes in die Regenrinne zu erleichtern, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Höhe des freien Randes der Regenrinne von der Mitte des Türrahmens zu den Seiten hin geringer wird.
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Sehr zweckmäßig ist es auch, wenn der Querschnitt des freien Randes der Regenrinne und des Falzes derart keilförmig sind, daß der Türflügel beim Absenken gegen den Türrahmen gedrückt wird.
Zum Auffangen des Innendruckes der Ladung und zur Entlastung der Scharniere ist es günstig, wenn an dem der vertikalen Tür- · säule zugewandten Rand des Türflügels eine Nut vorgesehen ist, in die ein an der Türsäule angebrachter Steg eingreift, wenn der Türflügel sich in Schließlage befindet.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß bei einer zweiflügeligen Tür an der Außenfläche des einen Türflügels und an der Innenfläche des anderen Türflügels, die sich beim Schliessen der Tür aneinanderlegen, jeweils wenigstens ein Keil angebracht ist und daß diese Keil-Paare beim Verschieben der Türflügel in Schließlage als Sicherungselemente ineinandergreifen. Auf diese Weise wird ein Plattern der Türflügel verhindert und einer Verformung des Containers bei Ladungsdruck entgegengewirkt,
Eine vorteilhafte Ausgestaltung ergibt sich weiterhin durch ein Paar in Schließlage des Türflügels oder der Türflügel in überdeckung bringbare Laschen zum Aufnehmen eines Vorhängeschlosses und/oder eines Siegeldrahtes u. dgl.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnung erläutert. Darin zeigen:
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Fig. 1 eine Vorderansicht einer geschlossenen Doppel-Flügeltür mit dem Betätigungshebel in Arbeitslage;
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II - II in Piß. 1;
Fig. 3 eine der Pig. I ähnliche Vorderansicht der Tür, wobei jedoch ein Flügel ganz geöffnet und der andere in seiner üffnungslage verschoben dargestellt ist;
Fig. U einen Schnitt entlang der Linie IV — IV in Pig. I;
Fig. 5 eine Teilvorderansicht bei geschlossener Tür mit dem Betätigungshebel in Ruhelage;
Fig. 6 eine Ansicht entlang der Linie VI - VI in Fig. 5 und
Fig. 7 einen Schnitt entlang der Linie VII - VII in
Pig· 5» wobei der Betätigungshebel sich in Mittellage befindet.
Eine Doppel-Flügeltür weist einen Türrahmen 1 mit einem oberen Querträger la, einem unteren Querträger Ib und zwei Türsäulen Ic sowie zwei Türflügel 2 und 3 auf. Jeder Türflügel 2 bzw. 3 ist air; Türrahmen 1 über ein oberes Scharnier k und ein unteres
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Scharnier 7 mit senkrechter Drehachse angelenkt. Die Verbindung zwischen dem Türflügel 2 bzw. 3 und dem oberen Scharnier 4 besteht aus einem freien oberen Scharnierband 5» das um einen Drehpunkt 6 schwenkbar an der Türfläche angelenkt ist. Die Verbindung zwischen dem Türflügel 2 bzw. 3 und dem unteren Scharnier 7 besteht aus einer Führung 9, die an der Türfläche befestigt ist, und aus einem freien unteren Scharnierband 8, das in der Führung 9 mit Spiel gleitend aufgenommen ist. Unerwünschtes Herausgleiten des Scharnierbandes 8 aus der Führung 9 wird durch eine Anschlagschraube 8a verhindert.
Am unteren Türrahmen-Querträger Ib sind für jeden Türflügel 2 bzw. 3 mehrere Hakenlager 10 befestigt, hinter die in Schließlage der Türflügel Haken 11 greifen, um gemeinsam als untere Schließhalter zu dienen. Ein Betätigungshebel 12 zum Verschieben der Türflügel in öffnungs- oder Schließlage ist am unteren Türrahmen-Querträger Ib kardanisch gelagert. Dadurch ist er einerseits mit einer zum Querträger Ib parallel verlaufenden ersten Achse 13, die in zwei am Querträger Ib befestigten Lagern drehbar ist, zwischen einer Arbeitslage - parallel zur Türfläche und senkrecht zum unteren Querträger Ib - und einer Mittellage senkrecht zur Türfläche und zum unteren Querträger - schwenkbar; andererseits ist der Betätigungshebel 12 dadurch um eine an der ersten Achse 13 rechtwinklig befestigte zweite Achse 14 zwischen der Mittellage und einer Ruhelage - parallel zur Türfläche und zum unteren Querträger Ib - schwenkbar.
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An jedem Türflügel 2 bzw. 3 I3t eine Lasche 15 bzw. 16 mit einer Bohrung vorgesehen. Wenn sich beide Türflügel in Schließlage befinden, fluchten die beiden Bohrungen der Laschen, so daß ein Vorhängeschloß, ein Siegeldraht oder dgl. hindurchgeführt werden kann.
An beiden Enden der drehbaren ersten Achse 13 ist je ein Nocken befestigt, der bei Ruhe- und Mittellage des Betätigungshebels ein Verschieben des ihm zugeordneten Türflügels 2 bzw. 3 in dessen Öffnungslage dadurch verhindert, daß er an einem Sperrstück 18 anliegt, das am unteren Rand des Türflügels befestigt ist.
Der Betätigungshebel 12 kann in seiner Ruhelage gesichert werden, indem er mit einer Bohrung 19 auf einen stiftförmigen Halter 20 gehängt wird, der am unteren Türrahmen-Querträger Ib befestigt ist. Außer dieser Bohrung 19 weist der Betätigungshebel 12 ein Langloch 21 auf, mit dem er auf einen am Türflügel 2 bzw. 3 befestigten Zapfen 22 gehängt werden kann. Durch Schwenken des Betätigungshebels 12 kann dann der Türflügel 2 bzw. 3 in der Türebene verschoben werden. Eine Falle 23 greift hinter das Ende des unteren Scharnierbandes 8 und hält den Türflügel in der Öffnungsstellung.
Am oberen Türrahmen-Querträger la ist eine Regenrinne 24 befestigt, deren Höhe zu den Seiten des Türrahmens 1 hin derart abnimmt, daß ein am oberen Rand des Türflügels 2 bzw. 3 befestigter PaIz 25,
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der in Schließlage des Türflügels hinter die Regenrinne 24 greift, durch das Verschwenken des Türflügels 2 bzw. 3 um den Drehpunkt in der Türebene aus der Regenrinne 24 herausgehoben wird. Die Regenrinne 24 und der Falz 25 sind derart keilförmig ausgebildet, daß der Türflügel 2 bzw. 3 beim Absenken in die Schließlage an den Türrahmen 1 angedrückt wird.
An den beiden einander überdeckenden freien Rändern weisen die Türflügel Keile 26 bzw. 27 auf, und zwar befindet sich ein Keil - auf die Türebene bezogen - auf der Außenfläche des freien Randes des Türflügels 2 und ein Keil 27 auf der Innenfläche des freien Randes des Türflügels 3. Außerdem ist an dem der Türsäule Ic zugewandten Rand jedes Türflügels 2 bzw. 3 eine Nut 28 vorgesehen, in die ein an jeder Türsäule Ic angebrachter Steg 29 eingreift, sobald der Türflügel in seine Schließlage gelangt.
Arbeitsweise
Ausgehend von der Schließlage der Türflügel 2, 3 und der Ruhelage des Betätigungshebels 12 ergibt sich folgender Ablauf: Der Betätigungshebel 12 wird leicht angehoben und dadurch die Bohrung 19 vom Halter 20 gelöst, so daß der Betätigungshebel 12 zunächst in horizontaler Richtung in seine Mittellage, in der die Sperrstücke 18 an den Nocken 17 anstoßen, und dann in vertikaler Richtung nach oben in seine Arbeitslage geschwenkt werden kann. Kurz vor Beendigung dieser Bewegung wird das Langloch 21 über den Zapfen 22 des rechten Türflügels 3 geschoben. Der Betätigungshebel 12 befindet sich dann in einer Ebene parallel zur Türfläche und etwa 45 nach rechts geneigt, die Nocken 17 haben die Sperrstücke 18 freigegeben,
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und die Falle 23 liegt auf der Oberkante des unteren Scharnierbandes 8 auf. Durch Bewegen des Betätigungshebels 12 nach links in die vertikale Lage wird der Türflügel 3 um den Drehpunkt 6 geschwenkt und gleichzeitig mit seinem unteren Teil soweit nach links verschoben, daß die Falle 2 3 hinter das freie Ende des unteren Scharnierbandes 8 fällt. Bei dieser Bewegung des Türflügels 3 gelangen die Haken 11 am unteren Rand außer Eingriff mit den Hakenlagern IO am unteren Türrahmen-Querträger Ib, der Falz 25 am oberen Rand wird aus der Regenrinne 24 am oberen Türrahmen-Querträger la gehoben, und die Keile 26 und 27 werden voneinander abgehoben. Beim Zurückschwenken des Betätigunshebels lU in seine Mittellage wird das Langloch 21 vom Zapfen 22 gelöst, und der rechte Nocken 17» vor den sich das am unteren Rand des Türflügels 3 befestigte Sperrstück 18 geschoben hat, wird gedreht und hebt den Türflügel 3 von der Türebene ab, so daß er leicht aufgeschlagen werden kann. Bei der hier dargestellten Doppel-Flügeltür ist beim zweiten Türflügel 2 derselbe Vorgang notwendig.
Wenn die Tür geschlossen werden soll, wird der Türflügel in die Türebene zurückgeklappt, wobei sich der Betätigungshebel 12 in Ruhelage auf dem Halter 20 oder in Mittellage befinden muß. Dann wird das Langloch 21 des Betätigungshebels 12 über den Zapfen 22 gelegt und der Türflügel mittels des Betätigungshebels geringfügig in Richtung der Öffnungslage verschoben, so daß die Falle 23 leicht ausgeschwenkt werden kann. Der Türflügel bewegt sich dann normalerweise infolge seines Gewichtes selbst in die Schließlage. Bei Bedarf kann die Bewegung Über den Betätigungshebel 12 unterstützt werden.
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Nach dem Schließen der Türflügel 2 und 3 wird der Betätigungshebel 12 in seine Ruhelage auf dem Halter 20 gebracht, wodurch die Nocken 17 wieder eine Bewegung der Sperrstücke 18 und damit ein öffnen der Türflügel 2 und 3 verhindern. Die angrenzenden Flächen der Nocken und der Sperrstücke 18 sind derart keilförmig ausgebildet, daß bei der Bewegung des Betätigungshebels aus der Arbeitslage in die Mittellage und der damit verbundenen Relativbewegung zwischen den Nocken 17 und den Sperrstücken 18 jeder Türflügel 2 und 3 gegen die entsprechende Türsäule Ic nach außen gedrückt wird. Dadurch wird auch ein sicheres Ineinandergreifen von Nut 28 und Steg 29 gewährleistet.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche: Ana 2984
    (Iv Türverschlußeinrichtung, insbesondere für Türen von Containern, wobei Scharniere mit vertikaler Drehachse eine Bewegung des Türflügels in der Türebene zulassen und mittels eines Betätitungsgungshebels jeder Türflügel in der Türebene verschiebbar ist und dabei Schließhalter in bzw. außer Eingriff gebracht werden, dadurch gekennzeichnet,
    daß der Türflügel (2; 3) mit einem oberen Scharnier (4) schwenkbar und mit einem unteren Scharnier (7) in der Türebene verschiebbar verbunden ist,
    daß am unteren Türrahmen-Querträger (Ib) der Betätigungshebel (12) angelenkt ist, der mit dem Türflügel (2; 3) zum Verschwenken des Türflügels (2; 3) um einen Drehpunkt (6) des oberen Scharniers (4) und zum Verschieben des Türflügels (2; 3) in der Türebene vom unteren Scharnier (7) fort in Öffnungslage und zurück in Schließlage in Eingriff bringbar ist, daß eine Rastvorrichtung (23» 8) vorgesehen ist, die nach Lösen des Betätigungshebels (12) aus dem Eingriff mit dem Türflügel den Türflügel (2; 3) in seiner verschobenen Öffnungslage hält, so daß er ungehindert geöffnet werden kann, und daß die Schließhalter (21I, 25 bzw. 10, 11) am oberen bzw. unteren Rand des Türflügels (2; 3) und am oberen bzw. unteren Türrahmen-Querträger (la bzw. Ib) angebracht sind und beim Verschieben des Türflügels (2; 3) in Öffnungslage außer Eingriff kommen.
    2. Türverschlußeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn-"
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    zeichnet,
    daß die Verbindung zwischen dem Türflügel (2; 3) und dem oberen Scharnier (4) aus einem freien oberen Scharnierband (5) des am Türrahmen (1) angebrachten oberen Scharniers (4) besteht, das am Türflügel (2j 3) um einen Drehpunkt (6) schwenk* bar angelenkt ist, und
    •daß die Verbindung zwischen dem Türflügel (2; 3) und dem unteren Scharnier (7) aus einem freien unteren Scharnierband (8) des am Türrahmen (1) angebrachten unteren Scharniers (7) und aus einer am Türflügel (2; 3) befestigten Führung (9) besteht, die miteinander mit Spiel verschiebbar verbunden sind,
    3. Türverschlußeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
    daß der Betätigungshebel (12) am unteren Türrahmen-Querträger (Ib) derart kardanisch angelenkt ist, daß er um eine zum Que'rträger (Ib) parallele erste Achse (13) zum Einführen eines an Türflügel (2; 3) befestigten Zapfens (22) in ein Langloch (21) des Betätigungshebels (12) und um eine zur ersten Achse (13) rechtwinklig verlaufende zweite Achse (14) zum Verschieben des Türflügels (2; 3) und zum Einhängen des Betätigungshebels (12) in einen Halter (20) bei Nichtbenutzung schwenkbar ist.
    4. Türverschlußeinrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Betätigungshebel (12) ein Nocken (170 verbunden ist, der bei vom Zapfen (22) gelöstem Betätigungshebel (12) ein Verschieben des Türflügels (2; 3) in die Öffnungslage durch Anlage an einem Sperrstück (18) des Türflügels ver-
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    hindert, nach Verschieben des Türflügels (2; 3) in seine üffnungslage mit diesem Sperrstück (18) in Eingriff kommt, beim Schwenken des Betätigungshebels (12) zum Lösen des Langlochs (21) vom Zapfen (22) ebenfalls geschwenkt wird und dabei über das Sperrstück (18) den Türflügel (2; 3) vom Türrahmen (1) abhebt.
    5. Türverschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 1,dadurch gekennzeichnet, daß die Rastvorrichtung aus einer Falle (23) besteht, die nach Verschieben des Türflügels (2; 3) in Öffnungslage am Ende des freien unteren Sch ami erb and es (8) angreift und ein Zurückschieben des Türflügels in seine Schließlage verhindert.
    6. Türverschlußeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließhalter am oberen Rand des Türflügels (2; 3) aus einem zur Ebene des Türflügels um 180 ° zurückgebogenen PaIz (25) besteht, der hinter einen freien Rand einer Regenrinne (2*1) am oberen Türrahmen-Querträger (la) greift, und daß der Schließhalter am unteren Rand des Türflügels (2; 3) aus wenigstens einem keilförmigen Haken (11) besteht, der hinter ein am unteren Türrahmen-Querträger (Ib) befestigtes Hakenlager (10) greift.
    7. Türverschlußeinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des freien Randes der Regenrinne (21) von der Mitte des Türrahmens (1) zu den Seiten hin geringer wird.
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    3. Türverschlußeinrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch Gekennzeichnet, daß der Querschnitt des freien Randes der Regenrinne (21I) und des Falzes (25) derart keilförmic sind, daß der Türflügel beim Absenken gegen den Türrahmen gedrückt wird.
    9. Türverschlußeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem der vertikalen Türsäule (Ic) zugewandten Rand des Türflügels (2; 3) eincNut (28) vorgesehen ist, in die ein an der Türsäule (Ic) angebrachter Steg (29) eingreift, wenn der Türflügel sich in Schließlage befindet.
    10. Türverschlußeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer zweiflügeligen Tür an der Außenfläche des einen Türflügels (2) und an der Innenfläche des anderen Türflügels, die sich beim Schließen der Tür aneinanderlegen, jeweils wenigstens ein Keil (26; 27) angebracht ist und daß diese Keil-Paare beim Verschieben der Türflügel (2; 3) in Schließlage als Sicherungselemente ineinandergreifen.
    11. Türverschlußeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Paar in Schließlage des Türflügels oder der Türflügel (2; 3) in überdeckung bringbare Laschen (15» 16) zum Aufnehmen eines Vorhängeschlosses und/oder eines Siegeldrahtes oder dgl.
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