DE2541860C3 - Vorrichtung zum Verriegeln zweier trennbarer Formteile einer Form - Google Patents
Vorrichtung zum Verriegeln zweier trennbarer Formteile einer FormInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
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Description
45
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verriegeln zweier trennbarer Formteile einer Form, wobei an
dem ersten Formteil ein erstes Verriegelungsteil und an dem zweiten Formteil ein zweites Verriegelungsteil
befestigt ist. so
Durch die DE-AS 12 50 625 ist eine Verriegelungsvorrichtung bekannt, bei der dem einen Formteil einer
Preßform schwenkbare Haken zugeordnet sind, die über Kupplungsvorsprünge des anderen Formteils
schwenkbar sind, je nach dem, ob die schwenkbaren >">
Haken an einem unteren Formteil oder an einem oberen Formteil angeordnet sind, erfolgt dabei ihre Verschwenkung entweder durch einen einem Formtisch zugeordneten und von der Form selbst völlig unabhängigen
hydraulischen Antrieb oder unter Vermittlung des wi Preßhauptes einer die Form aufnehmenden Formpresse. Diese Verriegelungsvorrichtung ist daher nur in
Verbindung mit einer in ihrer Gestaltung speziell angepaßten Presse brauchbar. Darüber hinaus ist diese
bekannte Verriegelungsvorrichtung auch nur für For- <■'<
men mit horizontaler Teilungsebene geeignet.
Durch die DE-Gbm 69 12 464 ist ferner eine Verriegelungsvorrichtung für die trennbaren Formteile
einer Form bekannt, bei der an dem einen Formteil schwenkbar angeordnete Verriegelungsglieder über
eine gekrümmte Schulter oder ober eine gekrümmte Nut mit einem an dem anderen Formteil sitzenden
Zapfen in Eingriff bringbar sind. Auch die Formverriegelungsvorrichtung
ist nur bei besonders angepaßten Form teilen verwendbar. Darüber hinaus muß hierbei die
Verriegelung von Hand erfolgen, wodurch Fehlbedienungen nicht auszuschließen sind, die während der
Benutzung der Form zu einer ungewollten Tn_nnung der Formteile führen können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verriegelungsvorrichtung der eingangs beschriebenen
Art zu schaffen, die ohne eine besonders angepaßte Gestaltung der Formteile funktionsfähig ist und mit der
ohne Vervi'endung irgendwelcher Hilfseinrichtungen ein hohes Maß an Funktionssicherheit erreicht werden
kann.
Die gestellte Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das erste Verriegelungsteil ein Hakenteil
aufweist und daß in dem zweiten Verriegelungsteil ein parallel zu seiner Längsachse verschiebbarer Zapfen
vorgesehen ist, der durch Schwenken eines Hubgliedes durch Panillelverschiebung mit dem Hakenteil in die
Verriegelungslage überführbar ist
Die so gestaltete Verriegelungsvorrichtung läßt sich an beliebig gestalteten Formteilen einer Form anbringen, ohne daß diese hierfür einer besonderen Ausbildung bedürfen, sie eignet sich insbesondere auch zur
Verwendung mit Formteilen einer Form mit vertikaler Trennebene. Darüber hinaus ist diese Verriegelungsvorrichtung aber auch ausgesprochen betriebssicher und
vor allen Dingen ohne Hilfsmittel betätigbar.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist der Zapfen an dem Hubglied befestigt, wodurch der Aufbau
zusätzlich vereinfacht und die Funktionssicherheit erhöht werden kann. Das Hubglied ist dabei zweckmäßig als Haken zum Anheben der Form ausgebildet, so
daß die zusammengehörenden Formteile einer Form beim Abheben vom Formtisch unci beim Transport
automatisch verriegelt werden und sich nicht voneinander lösen können. Ein ungewolltes öffnen der Form, das
insbesondere während des Transports für die Umgebung sehr gefährlich werden kann, wird auf diese Weise
sicher unterbunden, während andererseits die Verriegelung nach dem Absetzen der Form ohne weiteres
wieder geöffnet werden kann. Es empfiehlt sich, dazu das zweite Verriegelungsteil mit einem Langloch für
den verschiebbaren Zapfen zu versehen, in dem dieser sicher geführt ist.
Es ist ferner zweckmäßig, an dem zweiten Verriegelungsteil eine Verriegelungssperre verschiebbar anzuordnen, die mit einem Abschnitt zum Festhalten des
Zapfens in der Entriegelungslage ausgestattet ist Mit Hilfe dieser Verriegelungssperre kann ein Wirksamwerden der Verriegelungseinrichtung unterbunden werden,
wenn sich die Form in einer Formmaschine befindet und von dieser geöffnet und geschlossen werden soll,
während das automatische Wirksamwerden der Verriegelungsvorrichtung der Form außerhalb der Formmaschine nicht beeinflußt wird.
Zweckmäßig sind an einem der Verriegelungsteile weiterhin Vorsprünge zum Begrenzen der Schwenkbewegung des Hubgfiedes vorgesehen, derart, daß dieses,
auch wenn sich die Form nicht in einer Formmaschine befindet, wahlweise in einer Stellung gehalten werden
kann, in der die Verriegelungsteile nicht im Eingriff sind.
mit einer Kurvenfläche zu versehen, mit deren Hilfe uer
an ihm befestigte Zapfen parallel zu seiner Längsachse bewegbar ist. Mit Hilfe dieser Kurvenfläche läßt sich die
Verriegelungsvorrichtung auch durch eine Verschwenkung des Hubgliedes mit nur geringem Kraftaufwand in
oder außer Eingriff bringen.
Eine Ausführungsform der Erfindung wird mit ihren Einzelheiten nachfolgend anhand der Zeichnungen
erläutert Es zeigt
F i g, t eine perspektivische Explosionsdarsstellung
einer bevorzugten Ausführungsform,
Fig.2 eine zum Teil weggebrochene Seitenansicht
der in F i g. 1 dargestellten Verriegelungsvorrichtung, die in zwei Teile einer Form eingebaut ist und die sich in
einer unverriegelten Stellung befindet,
Fig.3 eine Schnittansicht längs der Linie 3-3 der
Fig. 2,
Fig.4 eine Schnittansicht längs der Linie 4-4 der
Fig.3, welche die Verriegelungsvorrichtung in einer anderen verriegelten Hubstellung zeigt,
F i g. 5 eine ähnliche Schnittansicht wie F i g. 4, bei der die Formteile in eine Formmaschine eingebaut sind und
die Verriegelungsvorrichtung sich in einer anderen Entriegelungsstellung befindet,
F i g. 6 eine ähnliche Schnittansicht wie F i g. 4, bei der die Verriegelungsvorrichtung und die Formteile um 90°
gedreht sind und sich die Verriegelungsvorrichtung in einer anderen Entriegelungsstellung befindet,
F i g. 7 eine ähnliche Schnittansicht wie F i g. 4, bei der
die Verriegelungsvorrichtung in einer anderen Verriegelungsstellung gezeigt ist.
Das Ausführungsbeispiel einer automatischen Vorrichtung 20 zur Verriegelung von zwei trennbaren
Formteilen einer Form an der Trennlinie und zum Anheben dieser Formteile weist ein Verriegelungsteil
22, ein Verriegelungsteil 24, einen Zapfen 26 zur Verriegelung der Teile 22 und 24 auf und ferner ein
Hubglied 28 zum Anheben und zum automatischen Verriegeln.
Das Verriegelungsteil 22 besteht aus Metall und ist derart ausgebildet, daß es an dem einen trennbaren Teil
einer Form befestigt werden kann. Es weist eine große versenkte öffnung 30 für eine selbsthemmende
Kopfschraube 32 auf, welche das Verriegelungsteil am zugeordneten Formteil befestigt. In der Nähe der
öffnung 30 ist eine kleinere öffnung 34 vorgesehen, welche einet.- Paßstift 36 aufnimmt, cL*r das Verriegelungsteil
22 in ausgefluchteter Lage am zugeordneten Formteil hält Ein Ende 40 des Verriegelungsteils 22 ist
abgerundet und das andere Ende ist in zwei relativ senkrechte, in Längsrichtung sich erstreckende Stege 42
und 44 gegabelt, zwischen denen sich ein Zwischenraum 46 befindet, t!er zur Aufnahme des Verriegelungsteils 24
dient.
Das Verriegelungsteil 24 ist ebenfalls aus Metall hergestellt und weist eine große versenkte öffnung 48
auf, die zur Aufnahme einer selbst verriegelnden Kopfschraube 50 dient, welche das Verriegelungsteil am
anderen abtrennbaren Formteil hält. Es ist eine kleinere öffnung 52 vorgesehen, welche einen Paßstift 54
aufnimmt Ein Ende 56 des Verriegelungsteils 24 ist derart ausgebildet, daß sich dieses in den Zwischenraum
46 im Verriegelungsteil 22 hinein erstreckt und an diesem mittels eines Zapfens 26 verriegelt werden kann.
Der Zapfen 26 ist in zwei Langlöchern 62 verschiebbar, die sich durch die Flansche bzw. Stege 42
und 44 des Verriegelungsteils 22 hindurch erstrecken. Der Zapfen 26 ist in jine Verriegelungsstellung
bewegbar, in der er in das nach unten offene Hakentei! 64 eingreift, das am Ende 56 des Verriegelungsteils, 24
ausgebildet ist Er ist ferner in eine entriegelte Stellung bewegbar, in der dieser Zapfen 26 vom Hakenteil gelöst
ist Der Zapfen 26 wird durch das Hubglied 28 in die Verriegelungsstellung und in die entriegelte Lage
gebracht
Das Hubglied 28 ist U-förmig ausgebildet und weist
einen Mittelabschnitt 70 auf, der einen Haken oder eine
to Hebeeinrichtung aufnehmen kann und zwei Arme 66
und 68, die öffnungen 72 haben, welche mit Preßsitz die
Enden des Zapfens 26 aufnehmen. Die äußeren Enden der Arme 66 und 68 sind mit Kurvenflächen 74
ausgerüstet die dazu dienen, den Zapfen 26 zwischen seiner Verriegelungsstellung und seiner entriegelten
Stellung zu bewegen.
Es ist ferner eine Verriegelungssperre 80 vorgesehen, um eine Verriegelung zu verhindern, wenn die Form in
eine Formmaschine oder Presse eingebaut ist Zu diesem Zweck weist die Verriegelungssperre 80 einen
Abschnitt 82 auf, der von einem Wpodabschnitt einer
Formmaschine oder Presse erfaßt werrfen kann, um das andere abgeschrägte Ende 84 der Verriegelungssperre
unter den Zapfen 26 zu schieben, wodurch eine Verriegelung verhindert wird. Die Verriegelungssperre
80 ist in einem Schlitz 86 mit offenem Boden gleitbar montien, welcher im Verriegelungsteil 22 ausgebildet ist
und wird gegen ein Herausgleiten aus dem Schlitz durch einen Zapfen 88 festgehalten, der in einer öffnung 90
des Verriegelungsteils sitzt und in einer der breiten Aussparungen 92 im Zwischenabschnitt der Verriegelungssperre
80. Die Breite der Aussparung 92 ist derart bemessen, daß sich die Sperre weit genug bewegen
kann, um die Bewegung des Zapfens aus der entriegelten Stellung in die verriegelte Stellung zu
blockieren.
Der Zusammenbau der Verriegelungsvorrichtung 20 ist der Explosionsdarstellung in Fig. 1 zu entnehmen
und soll kurz beschrieben werden. Die Langincher 62 im Verriegelungsteil 22 fluchten mit den öffnungen 72 in
dem Hubglied 28 und der Zapfen 26 wird in die öffa-:ngen 72 hineingepreßt Der Zapfen 88 wird in die
Öffnung 90 hineingepreßt und die Verriegelungssperre 80 wird in den Schlitz 86 zu irgendeiner Zeit vor dem
■45 Anbau der Verriegelungsvorrichtung 20 an einer Form
eingesetzt.
Bei der Darstellung in Fig.2 ist die Verriegelungsvorrichtung
an eine Form angebaut, die Formteile 94 und 96 aufweist, welche längs einer Trennlinie 98
-,(i trennbar sind und welche relativ zueinander auf
Paßstiften 100 gleiten, von denen einer dargestellt ist, wobei diese Paßstifte in öffnungen 102 sitzen, die im
Formteil % angebracht sind. Die Verriegelungsvorrichtung ist in einer großen Aussparung oder in einem
γ, großen Schlitz 104 angeordnet, die in den Formteilen 94
und 96, beispielsweise durch eine Maschinenbearbeitung, hergestellt sind, um nicht vorzustehen. Der Schlitz
104 weist einen ebenen Boden 105 und ein offenes Ende 106 auf, durch das sich die Verriegelungssperre 80
ι ti erstrecken kann. Wenn der Zapfen 26 verriegelt ist, wie
es in Fig.7 gezeigt ist, liegt die Verriegelungsvorrichtung
im Schlitz 104 über der Trennlinie 98 angeordnet und die Gewindebohrungen 108 und HO für die
Schrauben 32 und Hubglied und Bohrungen 112 und 114
, für die Paßstifte 36 und 54 können in den Formteilen 94 und 96 angebracht we/den. Die Verriegelungssperre 80
wird in den Schlitz 86 eingebaut und die Verriegelungsteile
22 und 24 werden zeitweilig an der Form durch die
Schrauben befestigt. Die Verriegelungssperre 80 wird so weit wie möglich nach innen gedrückt, so daß ihr
inneres Ende 84 den Zapfen 26 berührt und diesen nach oben bewegt. Der Abschnitt 82 der Verriegelungssperre
80 v/ird dann bündig zur Außenfläche 115 des Formteils
94 abgeschnitten. Nachdem der Einbau im Betrieb überprüft wurde, können die Kopfschrauben entfernt
werden und spezielle Sicherheitsschrauben 32 und 50 eingebaut werden, um eine Entfernung der Verriegelung
von der Form zu verhindern. Falls es später gewünscht sein sollte, die Verriegelung zu entfernen, können die
Schrauben 32 und 50 herausgebohrt werden.
Die in Fig. 2 dargestellte Verriegelungsvorrichtung 20 befindet sich im entriegelten Zustand, wobei sich das
Hubglied zum Anheben der Formteile in einer senkrechten Stellung befindet. Es sei bemerkt, daß die
Kurvenfläche 74 die Form berührt, wodurch der Zapfen 2fi in Pinp 7wicrhf»nctpllltncr in rl*»n I anainnht^rn Wi
angehoben ist, die jedoch nicht hoch genug ist, um in das
Hakenteil 64 des Verriegelungsteils 24 einzugreifen, so daß die Formteile 94 und % nicht verriegelt sind und
noch relativ auf den Paßstiften 100 zueinander gleiten können. Bei der Darstellung in den F i g. 3 und 4 ist ein
Haken 116 einer Hebevorrichtung in Eingriff mit dem Hubglied 28 gelangt und hat diese etwas angehoben.
Der Zapfen 26 gelangt in einen Verriegelungseingriff mit dem Hakenteil 64, um das Verriegelungsteil 72 und
das Verriegelungsteil 24 und damit die Formteile 94 und 96 miteinander zu verriegeln. Die Verriegelungsvorrichtung
20 bleibt verriegelt, bis die Aufwärtskraft, die auf die Hubvorrichtung einwirkt, nicht mehr vorhanden ist,
beispielsweise dann, wenn die Bewegung beendet ist. Wenn die Form durch das Hubglied 28 angehoben und
bewegt wird, werden die Formteile automatisch miteinander verriegelt.
Es sei nunmehr auf die F i g. 5 Bezug genommen. Die Formteile 94 und 96 und die Verriegelungsvorrichtung
20 wurden in eine Formmaschine oder Presse eingebaut, beispielsweise dadurch, daß die Formteile mit entsprechenden
Teilen der Maschine verschraubt wurden, so daß die Maschine die Form öffnen und schließen kann.
Ein Wandabschnitt 120 der Presse liegt gegen den Abschnitt 82 der Verriegelungssperre 80 an und drückt
das Ende 84 in eine Lage, in der die Bewegung des Zapfens 26 in einen Bodenabschnitt 117 des Langloches
62 hinein blockiert wird. Zusätzlich liegen die Vorsprünge 76 und 78 am Verriegelungsteil 22 und am Arm 68
gegeneinander an, so daß das Hubglied 28 sich nicht in eine relativ tiefere Stellung bewegen kann als die in
F i g. 5 dargestellte Während das Hubglied die Freiheit hat, sich zwischen den in den F i g. 2 und 5 dargestellten
Stellungen zu verschwenken, verbleibt die Verriegelung in ihrem gelösten und unverriegelten Zustand.
Mil der Verriegelungsvorrichtung 20 wird eine Inspektion der Form erleichtert. In Fig.6 sind die
Formteile und die Verriegelungsvorrichtung 20 dargestellt, die aus der Formmaschine oder Presse herausgenommen
sind und die im Uhrzeigerdrehsinn um 90° gedreht sind, so daß die Trennlinie 98 horizontal
verläuft. Das Hubglied 28 und die Verriegelungssperre 80 fallen unter Einwirkung ihres Gewichtes nach unten.
Die Verriegelungssperre 80 blockiert die Bewegung des Zapfens 26 im Langloch 62 in eine Verriegclungsstellung
und das Hubflied 28 wird in einer Winkellage durch die sich berührenden Vorsprünge 76 und 78 gehalten.
Obwohl der Zapfen 26 in Kontakt mit dem Hakenteil 64 dargestellt ist, sind das Verriepelungsteil 22 und
„„.„„j, „«gj..,. -!«..Ϊ !
iiiuiiui! ri,ii iugull, UCl UH
Zapfen 26 nicht in seiner Stellung festgehalten ist. sondern die Freiheit hat, zu gleiten, wie es gestrichelt bei
119 dargestellt ist. Dies geschieht, sobald die Formteile
getrennt sind. Die Form des Hakenteils und des Zapfens sind derart, daß der Zapfen aus dem Hakenteil
herausgedrückt wird. Sollte die Form um 180° gedreht werden, so verbleibt die Verriegelungsvorrichtung 20
ebenfalls entriegelt, da der Teil 121 der Arme 66 oder 68 eine nie! i ausreichende Breite oder Tiefe hat, um den
Zapfen 26 in einen Verriegelungseingriff mit dem Hakenteil 64 zu drücken.
In Fig. 7 ist die Verriegelung <r. f'nem dauernd
verriegelten Zustand, beispielsweise für die Lagerhalterung, dargestellt. Durch die nicht symmetrische Form
fällt die Verriegelung automatisch in diese Verriegelungsstellung beim Lösen des Hebehakens. Die Verriegelungssperre
80 hat die Freiheit, nach links zu gleiten und der Zapfen 26 kann sich in den Abschnitt 117 des
Langloches 62 hineinbewegen, so daß der Vorsprung 78 an dem Hubglied 28 unter dem Vorsprung 76 am
Verriegelungsteil 22 vorbeigleiten kann, wie es durch die gestrichelte Linie 122 veranschaulicht ist und das
Hubglied 28 kann in eine horizontale Lage abgesenkt werden. Die Form der Kurvenfläche 74 ist derart, daß
nachdem das Hubglied in die horizontale Stellung gefallen ist, die äußere Kante den Zapfen 26 etwas nach
oben anhebt, so daß er in das Hakenteil 64 eingreift, um die Verriegelungsteile 22 und 24 und demzufolge die
Formteile aneinander zu befestigen. Die Verriegelungsvorrichtung 20 kann dadurch in einfacher Weise
entriegelt werden, daß das Hubglied in die in den F i g. 2 oder 6 dargestellte Stellung verschwenkt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
- Patentansprüche;J, Vorrichtung zum Verriegeln zweier trennbarer Formteile einer Form, wobei an dem ersten Formteil 5 ein erstes Verriegelungsteil und an dem zweiten Formteil ein zweites Verriegelungsteil befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Verriegelungsteil (24) ein Hakenteil (64) aufweist, und daß in dem zweiten Verriegelungsteil (22) ein parallel zu seiner Längsachse verschiebbarer Zapfen (26) vorgesehen ist, der durch Schwenken eines Hubglieds (28) durch Parallelverschiebung mit dem Hakenteil (64) in die Verriegelungslage überführbar ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (26) an dem Hubglied (28) befestigt ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Hubglied (28) als Haken zum Anheben der Form ausgebildet ist
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Verriegelungsteil (22) ein Langloch (62) für den verschiebbaren Zapfen (26) aufweist
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem zweiten Verriegelungsteil (22) eine Verriegelungssperre (80) verschiebbar angeordnet ist, die mit einem Abschnitt (82) zum Festhalten des Zapfens (26) in der Entriegelungslage ausgestattet ist
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Verriegelungsteil (22, 24) Vorspringe £"8) zum Begrenzen der Schwenkbewegung de". Hubgliedes (28) vorgese- J5 hen sind.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Hubglied (28) eine Kurvenfläche (74) aufweist, mit deren Hilfe der am Hubglied befestigte Zapfen (26) parallel zu seiner Längsachse bewegbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752541860 DE2541860C3 (de) | 1975-09-19 | 1975-09-19 | Vorrichtung zum Verriegeln zweier trennbarer Formteile einer Form |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19752541860 DE2541860C3 (de) | 1975-09-19 | 1975-09-19 | Vorrichtung zum Verriegeln zweier trennbarer Formteile einer Form |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2541860A1 DE2541860A1 (de) | 1977-03-24 |
| DE2541860B2 DE2541860B2 (de) | 1978-11-02 |
| DE2541860C3 true DE2541860C3 (de) | 1979-07-05 |
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ID=5956929
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|---|---|---|---|
| DE19752541860 Expired DE2541860C3 (de) | 1975-09-19 | 1975-09-19 | Vorrichtung zum Verriegeln zweier trennbarer Formteile einer Form |
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| Country | Link |
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1975
- 1975-09-19 DE DE19752541860 patent/DE2541860C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2541860A1 (de) | 1977-03-24 |
| DE2541860B2 (de) | 1978-11-02 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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